Heute Abend: Lesung
Sternzeichen: Der einzig wahre Führer
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Frédéric Valin:09.10.2008 um 13:24@#692741: Es ist immer schön, Menschen ihrer Bestimmung zuzuführen.
Krisenfrei dank Sklaverei
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Frédéric Valin:09.10.2008 um 08:30@#692722: Nanana, wir wollen doch keine Herzinfarkte provozieren.
Carla Bruni
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Frédéric Valin:02.10.2008 um 13:09@#691828: :)
(Ich werd jetzt an meinem Eindruck rumschrauben gehen.)
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Frédéric Valin:01.10.2008 um 19:18@#691777: Immer wenn ein Kommentar von Dir in meinen Mails aufpopt, denke ich: Gleich kommt ein strafender Blick. Das ist nicht böse gemeint, aber ich wollte das mal anmerken.
(Wenn ich für Klicks schreiben würde, stünde hier mehr über Paris Hilton, insgesamt. Meine Frankophilie wirst Du ja schon bemerkt haben, ich erspar uns mal weitergehende Ansätze, warum der Artikel geschrieben worden sein könnte.)
Contra pro Köln
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Frédéric Valin:30.09.2008 um 14:55@#691497: Leute auf dem Heumarkt zu ignorieren, fällt in Köln schwer.
Der Zusammenhang zu Nazis lässt im Verfassungschutzbericht NRW 2006 nachlesen, unter anderem. Dass sich Islamkritiker wie Du immer wieder mit ihnen in Verbindung bringen lassen “müssen”, liegt auch daran, dass Du, statt eindeutiog und von Anfang an gegen pro Köln Stellung zu beziehen, sie kleinreden willst.
Renan Luce, reuig
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Rechte Links
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Frédéric Valin:27.09.2008 um 13:07@#691319: Beispielsweise wäre es eine persönliche Entscheidung, der Linken wegen Lafontaine nicht beizutreten, weil der schmierig ist und populistisch aussieht und in seiner ganzen Art unangenehm ist. Das meinte ich.
(Dieses Beispiel ist übrigens nur ein Beispiel.)
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Frédéric Valin:27.09.2008 um 00:01Hm. Mal andersrum:
Ich glaube, Politik (und damit politisch sein) funktioniert über eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe, zu einer Richtung. Man verschreibt sich einer Sache. Und diese Sache muss man definieren, klar. Kompromisse machen, sich anschließen. Für eine Sache sein ist ja auch immer: auf ein paar Facetten seiner selbst verzichten.
Ich finde das völlig okay, zu sagen: mit dem oder dem will ich nichts zu tun haben, vor allem nicht mit ihm identifiziert zu werden. Aber ich glaube, das ist dann ‘unpolitisch sein’.
Contra pro Köln
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Frédéric:26.09.2008 um 23:05@#691307: “das ist mir vollkommen klar, spielt hier aber nicht ansatzweise eine rolle, weil die demonstrationen von pro-köln nicht verboten wurden, weil sie rechte anderer verletzen, sondern, weil viele andere dagegen waren, sich über gesetze hinwegsetzten und der staat daraufhin beschloss, die aufwändige durchsetzung der gültigen gesetze auszusetzen.”
Was geltendes Recht ist. Denn Pro Köln war nicht ausreichend kooperationsbereit. Und die Friedlichkeit der Veranstaltung war nicht zu gewährleisten. Hinreichende Gründe zur Auflösung (nicht zum Verbot) einer solchen Veranstaltung.
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Frédéric Valin:26.09.2008 um 12:17@#691154:
“Wer Nazi ist, bestimme ich !” das fällt mir zu der ganzen Debatte ein.
Das ist natürlich tragisch, weil recht wenig. Aber da helf ich gerne weiter.
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Frédéric Valin:25.09.2008 um 17:38@#691121: Meinungskampf spielt sich nicht nur geistig ab, sondern auch symbolisch. Auf dieser Ebene würde ich die Verhinderung der Kundgebung verorten.
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Frédéric Valin:25.09.2008 um 16:08@#691101: Das Kundgebungsverbot halten andere für vertretbar, siehe Isensee-Link. Ich weiß es nicht, ich bin kein Jurist. Inwiefern bei Isensee da unterhalb der Expertenmeinung die politische Grundhaltung durchschimmert, sei also mal dahingestellt.
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Pro Köln bedeutet Frieden
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Frédéric Valin:22.09.2008 um 08:55Den Großteil der Menschen dort würde ich nicht als “Demonstranten” bezeichnen, sondern einfach als hohle Vandalen, die Bock auf Gewalt und Zerstörung hatten wie so oft bei der “Anti”fa, das ist nichts neues.
Auf wie vielen Antifa-Demos bist Du schon gewesen? Mit “gewesen” meine ich “gewesen”, nicht: “ich habe aus der Bildzeitung drüber gelesen”.
Und auf welchen?
(Ich versuche gerade nachzuvollziehen, wie man auf derart absurde Aussagen kommen kann. Mir fällt keine einzige Demo ein, die eine solche Aussage rechtfertigen würde.)
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Frédéric Valin:21.09.2008 um 18:29@#690751:
Aber wann begreift der Ideologensumpf endlich dass es (den anderen) um den ISLAM geht, nicht um Muslime….
Wem? Pro Köln? PI? Dir?
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Frédéric Valin:21.09.2008 um 14:24@#690736: Die Welt hat ihn nicht wegzensiert, sie hat von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und rechtslastigen Müll gestrichen, der dazu geeignet ist, Rechtsextreme zu Märtyrern zu machen. Zu Märtyrern der Meinungsfreiheit, my ass. Aber da der Kommentar von erstaunlicher Absurdität ist, lass ich ihn mal stehen. Wie kann man so verblendet sein und glauben, dass Gegenaktionen zu diesem miserablen Rechtsextremenkongress als “Schandtag in die Geschichte” eingehen? Was ist das denn überhaupt für eine Kategorie, dieser Schandtag? Und neben welchen anderen Tagen wird er sich einreihen? Überfall auf Polen, Wannseekonferenz, und Störung eines rassistischen Kongresses? Merkst Du noch was?
Wahrscheinlich nicht. Wenn man so weit rechts draußen steht, sieht wahrscheinlich alles irgendwie nach links aus.
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Frédéric Valin:20.09.2008 um 09:14@#690588: Verdfammt. Lehrbuchgmäßiger Journalistenfehler: Ich hab abgeschrieben. Hoffentlich liest Stefan Niggemeier nicht mit.
Jonathan Haidt: Konservative und liberale Psyche
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Frédéric Valin:19.09.2008 um 11:07@#690518: Ich habe mir einige seiner Artikel durchgelesen und ich habe auch vier fünf der Studien durchgeklickt. Btw: Interessant (weil ganz und gar uneuropäisch) fand ich die Einstiegsfrage: Ich bin links, ich bin rechts, das hat der Leser selbst entschieden. Das ist so ganz und gar uneuropäisch.
(Haidt scheint, aber da spekuliere ich, davon auszugehen, dass, wer links ist, auch links wählt, und sich links sein aus einem Selbstverständnis erschließt. Aber ich lasse mich da gerne belehren.)
@#690510:
Ich denke Haidts TED Vortrag kann man nur einordnen, wenn man regelmäßig DailyKos und AmericanThinker liest. Amerika ist politisch zutiefst geteilt, die selektive Wahrnehmung auf beiden Seiten kolossal.
Das glaube ich auch: hätte er den Vortrag in Europa gehalten, wär er mit seinem Dualismus nicht so leicht durchgekommen.
Die wichtigste Anmerkung in Kürze: Indem der die sozialen und ökonomischen Faktoren eliminiert, die machen, dass die Linke sich eine egalitaristische und faire Welt wünscht, nimmt er ihr die Berechtigung. Wozu er er einlädt, ist eine Scheißegal-Haltung, was übrigens imho eine konservative Haltung ist.
Warum ich Jesus ans Kreuz genagelt hätte
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Frédéric Valin:16.09.2008 um 12:30@#690019: Inzwischen müsste man sich am Sohn vergreifen. Ganz hervorragend, ich zitiere: “Seit 2007 singt er die Schlager seines Vaters Wolfgang Petry.” Die Platten des Sohnes heißen übrigens “So wie ich!” und “So wie ich! (Special Edition)”.
Das kann alles nicht gesund sein.
Lucia Schlör Orchester
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Frédéric Valin:15.09.2008 um 18:36Hm. Überzeugt mich nicht: Lucia Schlör hat selbst ne myspace-Seite, also gleichviel Zeit zur Einstellung ihrer Sachen ins Netz verwendet wie der Fan. Die bessere Auswahl findet man aber auf der Fanseite.
Wir alle sind ein bisschen Hitler
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Frédéric Valin:15.09.2008 um 18:33@#689871: Keine Ahnung, ob das von SpOn kommt, haben tu ichs vom Hitlerblog. Der Gedanke, dass das eine Retourkutsche sei, liegt aber auch nahe.
@#689880: Es ist kein Vergleich, aber eine Analogie. Malte meinte auch, das wäre eine Aufzählung. Seh ich nicht so: ich seh die bewusste Provokation und glaube nicht an den Impuls in Schmidt, einfach nur seinen Punkt klar machen zu wollen.
Was Hitler-Anspielungen so problematisch macht, steht hier. Hitler ist nicht irgendein Vergleichspunkt wie meinetwegen Scheidemann oder Brandt oder Kennedy. Hitler steht für evil, und das ist es auch, was die Empörung auslöst.
@#689887: @#689882: Es gibt ein Ereignis, das mit Lafontaine zu tun hat. Lafontaines Rhetorik und sein Hang zur Selbstdarstellung waren mir ein Nebensatz wert. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass ich nicht die Kritik an Lafontaine meine, wenn ich Schmidts Aussagen kritisiere. Sondern dass ich zwar mit der Kritik an Lafontaine als Grundhaltung einverstanden bin, sie aber in dieser Form inhaltlich (steht oben) finde.
Dass andere auch Sandburgen bauen, steht auf einem anderen Blatt. Man kann bestimmt eine Menge gemeine Sachen über Kauder, Merz, Merkel und Müntefering sagen, aber im Gegensatz zu Lafontaine eines nicht: Sie sind keine guten Redner.
Ich seh schon, die Einordnung Lafontaines ist eine offene Frage. Ich finde, dass er sehr viele richtige Sachen sagt. Aber ich kann mich nicht zu einem resignierten “form follows function” durchringen.
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Frédéric Valin:15.09.2008 um 14:45@#689836: Zwischen Pest und Cholera wähle ich lieber eine Impfung. Oder eine Bananenmilch. Ist lecker und macht weniger Umstände.
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Frédéric Valin:15.09.2008 um 14:22Wahrscheinlich kann man darüber trefflich streiten, ob Lafontaine der Linkspartei schadet oder nutzt. Ich finde ihn unerträglich, und ich finde seine Reden irgendwo zwischen anbiedernd und selbstherrlich. Und ich verstehe mich auch nicht in einer Schicksalgemeinschaft mit ihm.
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Frédéric Valin:15.09.2008 um 13:41@#689819: Sühnen. Erkühnen. Hünen. Du schreibst den Text, und Johnny macht nochmal den Reinhardt ;)
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Datengau
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Frédéric Valin:19.08.2008 um 12:30@#686362: Das wird immer gespenstischer in dieser Gegenwart oder wie man das nennt.
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Frédéric Valin:19.08.2008 um 12:11@#686354: Jedenfalls hab ichs unzulänglich verkürzt. Das hätte man in mehr als nur einem Satz abbilden müssen. Mein Fehler.
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Pressefrei
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Frédéric Valin:19.08.2008 um 09:08@#686322: Das wird aus einem ganz anderen Grund nicht klappen: Schnelligkeit ist der Wissenschaft wesensfremd. Vor allem in den Geisteswissenschaften.
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Frédéric Valin:19.08.2008 um 08:56Schon lustig, wenn ein Kommentator den personalisierten Einstieg mit Tagebuchschreiberei verwechselt.
Deutsche Städte, die nicht Berlin sind II
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Die Trennung
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Frédéric Valin:19.08.2008 um 01:08@#686313: Belletristik ist ein starkes Wort. Sagen wir es so: es ist ein fiktionaler Text. In sehr weiten Teilen.
@#686314: Oh Mann. Sorry.
Pressefrei
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Frédéric Valin:18.08.2008 um 22:35@#686294:
Expertise auf Knopfdruck ist gefragt. Nenn es meinetwegen journalistisches Fachidiotentum.
Aha. Du willst Wissenschaft und Journalismus in der Form zusammenlegen, dass Du vom einen die Schnelligkeit nimmst, und vom anderen die Tiefe?
Bundesligavorschau 2008/2009
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Frédéric Valin:18.08.2008 um 13:45@#686249: Manchmal schluckt Akismet seltsamerweise Kommentare. Ich weiß auch nicht wieso.
In meiner Mitte entspringt ein Fluss
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Frédéric Valin:17.08.2008 um 15:48@#686049: Oha. Das hinwiederum würde mich in die völlige Isolation treiben.
Deutsche Städte, die nicht Berlin sind II
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Frédéric Valin:15.08.2008 um 12:19Ein Humor, der in einen Geldbeutel passt, ist ja auch kaum der Rede wert.
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Frédéric Valin:15.08.2008 um 11:14Dass Mannheim München in puncto Humorlosigkeit seiner Bewohner schlägt, ist die Königserkenntnis dieser kleinen Artikelserie.
Fehlleistungen
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Frédéric Valin:14.08.2008 um 19:28@#685981: Das ist sehr schwierig, zu erklären, was da genau abläuft. Ich glaube, weil, als Zweisprachiger hat man zwei Vorstellungswelten, die schärfer getrennt sind als bei einsprachigen. Ich bin ein anderer, wenn ich französisch spreche. Das klingt erstmal pathetisch, aber ich kanns nicht anders sagen. Sogar das Körpergefühl ändert sich. Und wenn man zwischen den Vorstellungswelten hin- und herswitcht (aus Versehen), entstehen Fehlleistungen.
Mimoun
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Frédéric Valin:14.08.2008 um 15:51@#685888: Hab Dir ne Mail geschrieben, vllt. häng ich im Spamfilter. Drum so nochmal frederic ät spreeblick Punkt com
Robert Walser
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Frédéric Valin:14.08.2008 um 15:48@#685972: Es gibt auch noch ne Johanna Walser, aber von der kenn ich nicht so viel.
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Mimoun
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Deutsche Städte, die nicht Berlin sind II
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Frédéric Valin:12.08.2008 um 00:41@#685782: @#685746: Von Bremen hab ich bisher nur den Bahnhof gesehen. Vorschlag: Ihr ladet mich drei Tage ein, dafür gibts ne Beschimpfung gratis. ;)
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Frédéric Valin:11.08.2008 um 15:46@#685722: Ich hab ein inoffiziell davorgesetzt. Bei der Selbstwahrnehmung mir bekannter Mannheimer Studenten war ich ja der festen Überzeugung, die Mannheimer Uni wäre Elite. Aber vielleicht denken die das ja tatsächlich.
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Frédéric Valin:11.08.2008 um 12:37@#685706: Ist das nicht in Zusammenarbeit mit der Heidelberger Fakultät eine Elitedingens geworden? Da gibts doch ganz verstrickte Kooperationen, dachte ich.
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Frédéric Valin:11.08.2008 um 10:57@#685692: Köln und Aachen, da ist Malte Fachmann. Da trau ich mich nicht ran. Frankfurt besteht in meiner Vorstellung bloß als Zug-Hintergrundambiente auf dem Weg nach Mainz.
Dreiundsechzig Jahre Hiroshima
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Frédéric Valin:08.08.2008 um 16:35@#685521: Absurd in dem Zusammenhang ist, dass die Bunker Busters entwickelt werden, um unterirdische Bunker zu zerstören, in denen Forschungseinrichtungen geschützt werden. Atomwaffen zu entwickeln, um Atomwaffenbau zu verhindern - thats strange.
Deutsche Städte, die nicht Berlin sind
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Dreiundsechzig Jahre Hiroshima
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Frédéric Valin:06.08.2008 um 18:14@#685252: Herrje, ich brauch ja auch lang für ne Reaktion. Danke! Is verbessert.
@#685301: Die relative Stille um Pakistan und Indien ist mir auch rätselhaft. Vielleicht liegts daran, dass die Bedrohungssituation schon länger anhält. Dass es da keine großen Aufreger mehr gibt. (Obwohl die Kooperation der USA mit Indien verantwortungslos ist und ein echter Aufreger.)
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Frédéric Valin:06.08.2008 um 16:39@#685296: Ich weiß nicht, ob Du das meinst, aber Khan war, bevor er Vater der pakistanischen Bombe wurde, bei der deutsch-niederländisch-britischen Firma URENCO tätig.
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Frédéric Valin:06.08.2008 um 15:26@#685281: Ganz ehrlich: ich weiß es nicht. Ich glaube allerdings, dass eine weitere Verbreitung von Atomwaffen keine stabilisierende Wirkung hat. Kurzfristig mag das stimmen: langfristig sind mir die Konsequenzen zu unabsehbar. Das ist Punkt eins. Außerdem haben solche Patts bisher sehr hässliche Stellvertreterkriege nach sich gezogen, das gilt sowohl für den Kalten Krieg als auch für die Situation zwischen Pakistan und Indien.
Punkt zwei ist die unerträgliche Arroganz und völlige Verantwortungslosigkeit der offiziellen Atommächte. Da bin ich absolut Deiner Meinung.
Was den “internationalen Terrorismus” anbelangt (ich bin mir bewußt, dass das eine unzulässige Verkürzung ist, für die ich mich deswegen entschieden habe, um den Artikel nicht allzu ausufernd werden zu lassen): Es gibt da vier Szenarien. Kernwaffen stehlen, selbst nukleare Sprengköpfe herstellen, radiologische Waffen bauen (schmutzige Bomben) oder Nuklearanlagen angreifen. Die ersten beiden Punkte sind sehr unwahrscheinlich, obwohl gerade in Russland die Sicherheitsbedingungen, naja, weit unter hervorragend liegen. Für die anderen beiden Szenarien gilt: ich halte sie nicht für so unwahrscheinlich, als dass ich sie unterschlagen würde.
Das ist nicht meine Hauptsorge, deswegen hab ichs im Artikel auch nur am Rande erwähnt.
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Frédéric Valin:06.08.2008 um 11:44@#685217: Das Ding ist: Atomenergie ist eine dual use-Technologie. Und das iranische Atomprogramm steckt noch in den Anfängen. Tatsächlich gibt es momentan keine Anzeichen dafür, dass der Iran waffenfähiges Material anreichert.
Gleichzeitig ist aber bekannt, dass der Iran von Khan beliefert worden ist. Bis heute weiß man nicht, was da geliefert wurde. Außerdem weiß man, dass der Iran an ballistischen Raketen entwickelt hat, mit technischer Unterstützung aus Nordkorea. Das sind erstmal nur Indizien, obwohl der Iran selbst Verstöße gegen den Sperrvertrag eingeräumt hat. Und die Wahrscheinlichkeit, dass der Iran in diesem Moment an der Bombe strickt, ist niedrig. (Sagt auch der Bericht: “We assess with moderate confidence Tehran had not restarted its nuclear weapons program as of mid-2007, but we do not know whether it currently intends to develop nuclear weapons.”) Gleichzeitig sind die im August 2002 aufgekommenen Zweifel am iranischen Atomprogramm bisher noch nicht ausgeräumt.
Was ich sagen will: Kurzfristig ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Iran die Atombombe baut oder sogar bereits gebaut hat. Und auch wenn keiner so ganz genau weiß, an welcher Stelle das Programm gestoppt wurde, lehnt man sich nicht allzuweit aus dem Fenster, wenn man sagt: allzuweit sind sie wohl nicht gekommen.
Ich geh die These von Götz Neuneck (Proliferation und Kontrolle von Massenvernichtungswaffen, in Globale Trends 2007) mit, dass es Anzeichen gibt. Und ich geh auch mit, wenn er (mit Michael Brzoska und Oliver Meier) sagt, dass Alarmismus unangebracht ist. Aber das Thema ist deswegen nicht vom Tisch, weil keiner weiß, was genau bisher im Iran entwickelt worden ist.
@#685222:
Ansonsten ist das pauschale Bedrohungsszenario “internationaler Terrorismus” derart diffus…
Ja. Allerdings gab es bereits den ersten Anschlag einer terroristischen Vereinigungen mit Massenvernichtungswaffen, auf die U-Bahn in Tokyo. Es stimmt, bisher sind atomare Terror-Anschläge nur ein Szenario, und man muss aufpassen, dass man da nicht irgendwelche Panikgeschichten zu schreibt: aber ich finde es kein völlig abwegiges Szenario. Und ich finde, man sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen und es nicht die ganzen Hardliner besetzen lassen.
Dörfer, die Berlin sind
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Frédéric Valin:05.08.2008 um 17:52@#685147: Oha, das muss ich jetzt aber schnell und dringend verbessern gehen.
@#685150: Max und ich haben gerade ne Stoffsammlung zu Hamburg gemacht. Jetzt überlegen wir, ob das überhaupt in einen Artikel reinpasst. Oder ob wir nicht einen Reiseführer machen sollten. Obwohl, es würde wohl ein Daheimbleib-Führer werden.
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Frédéric Valin:05.08.2008 um 16:40Eine kurze Sekunde hatte ich gezögert, vielleicht raus nach Charlottenburg oder Lichtenberg zu fahren, um anschließend angemessen darüber zu lästern. Aber das wars mir dann doch nicht wert.
@#685127: Als ich nach Berlin zog, wohnte ich mal drei Monate in so einem Ding in Weißensee. Ich arbeite immer noch erfolglos an einer Verdrängung.
Deutsche Städte, die nicht Berlin sind
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Frédéric Valin:05.08.2008 um 14:45@#685095: Teilweise aufgewachsen im Voralpenland, noch Familie da, ich weiß ganz gut, was Berge sind. In München vier Monate gelebt und gearbeitet. Wo Du allerdings recht hast: was München anbelangt, hab ich mich herb zurückgehalten. ;)
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Frédéric Valin:05.08.2008 um 05:12@#684973: Dit is Wuppertal. René meinte, die hässlichste Stadt, in der er je war.
@#685044: Kaiserslautern… Das ist doch das Dingens, wo die Kanaldeckel herkommen?
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Frédéric Valin:04.08.2008 um 17:49Ach herrje, Hamburg. Dabei mag ich Hamburg so gerne. Echt jetzt! Das wird aber anstrengend, einen Verris drüber zu schreiben.
Und Frankfurt am Main? Ist das das Kaff, wo sie nicht verstanden haben, dass man Häuser auch horizontal bauen kann?
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Frédéric Valin:04.08.2008 um 15:53@#684931: Ich freu mich schon auf einfallsreiche Beschimpfungen. Vielleicht schreib ich demnächst sogar einen Berlinverriss. Dann hab ich gar keine Freunde mehr :)
@#684932: Danke!
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Frédéric Valin:04.08.2008 um 15:30Die Doppelbödigkeit von “wer drauf steht” war beabsichtigt, oder? ;)
Ein anderes Serbienbild
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Frédéric Valin:29.07.2008 um 12:29@#684190: Relativieren wäre, Gotovina gegen Mladic aufzurechnen oder Vertriebene gegen Vertriebene. Dass die Bosnier genauso schlimm waren, steht da nicht. Da steht, dass es schon vor Srebrenica einen starken Skeptizismus gegen den serbischen Nationalismus gab. Und wenn man den serbischen Nationalismus nicht mit dem Nationalismus der Nachbarn vergleichen kann, frag ich mich, womit sonst.
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Frédéric Valin:29.07.2008 um 10:48Aber klar : die Nazis waren böse, aber die Tschechen auch doch auch, die haben die Deutschen aus dem Sudentland vertrieben.. Und die Wehrmacht war doch gar nicht sooo schlimm; die Russen haben ganz Berlin vergewaltigt, da schreit kein Hahn danach..
Hä? Zeige ich oben nicht deutlich, dass die Nazi-Vergleiche nicht darauf abzielen, irgendwas klarzumachen, sondern aus rein propagandistischen Erwägungen in die Welt gesetzt worden sind? Und Srebrenica ist vom Ausmaß her das fürchterlichste der Kriegsverbrechen gewesen, keine Frage: bloß, was hat das mit den Nazis zu tun?
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Frédéric Valin:29.07.2008 um 00:56@#684088: Dass die Kriegsverbrecher verurteilt werden müssen, ist klar. Auf jeden Fall. Daraus schließe ich nicht, dass 57% nicht reif fürsa Abendland sind. Sondern dass viele Serben darauf bestehen, die Kriegsverbrecher vor eigenen Gerichten zu richten, und das unvereinbar ist mit der Haager Idee.
Den Haag ist nicht gleich Justiz. Ich persönlich finde die Einrichtung des Haager Tribunals sehr gut. Aber seine Kritiker haben starke Argumente, viele davon kann ich mitgehen, sofern sie nicht die Idee dieser Institution angreifen, sondern ihre Umsetzung. Und da gibt es Nachbesserungsbedarf.
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Frédéric Valin:28.07.2008 um 14:5743% finden, dass er zurecht ausgeliefert wird. Nicht, dass auf Zivilisten zurecht geschossen wird. Das ist ein Unterschied. Was sehr viel mit einem Haager Autoritätsproblem zu tun hat.
Lissabon-Vertrag reloaded
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Frédéric Valin:25.07.2008 um 18:17Ach, was Schachtschneider anbelangt, siehe die Diskussion bei Frank.
Obama, die Fanmeile und das teure Bier - sehr subjektive Eindrücke
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Frédéric Valin:25.07.2008 um 02:17@#683744: Typischer Franzosenfehler. Danke für den Hinweis, aber ich werds nicht verbessern. Das ist angeboren, das krieg ich eh nicht mehr raus.
Lissabon-Vertrag reloaded
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Frédéric Valin:23.07.2008 um 11:57@#683397: Ich hab gerade ne halbe Stunde ausprobiert, ob ich nen soldatischen Grundton im Repertoire habe. Das Mitbewohnsel meint, ich klänge dann wie ein verschnupfter Dackel. Also: wahrscheinlich nein.
Dass Schachtschneider einen Gastbeitrag auf PI geschrieben hat, wußte ich nicht. Danke für die Ergänzung.
Fundamentalkritik
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Frédéric Valin:21.07.2008 um 19:51Islam ohne Scharia ist kein Islam.
Das nenne ich ein rückständiges Islamverständnis.
Unsere dringende Aufgabe ist es, unsere Muslime von diesen Radikalisierern und Re-Islamisierern wegzubekommen und sie von den Vorzügen unserer Zivilisation und unserem Rechtssystem zu überzeugen.
Und das postkoloniale Arroganz.
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Frédéric Valin:20.07.2008 um 18:39@#683096: Es gibt auch sehr viele Gemeinsamkeiten. Es gibt unfassbar viele Gemeinsamkeiten, vom Typus des Propheten (inklusive Vorbildfunktion für die Herrscher) über die zehn Gebote (im Islam sinds neun) bis hin zur Stilisierung der Einzigartigkeit. Du setzt da ein Islamverständnis voraus (oder hast es), wie es rückständiger nicht sein könnte.
Und man blickt eben nicht über den Tellerrand hinaus, wenn man kuckt, was der Nachbar so serviert bekommen hat. Man kuckt ja noch nicht mal auf den Nachbarn. Weltläufigkeit geht anders.
Und ja, es gibt Evangelikale, die ähnlich gefährlich sind wie politisierte islamistische Fundamentale. Schau mal nach Liberia.
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Frédéric Valin:20.07.2008 um 17:32Viva, das Problem ist ein ganz anderes. Ich brauch hier bloß in einem Fußballartikel “Das da drübern is Lahm” reinzuschreiben, und Du fängst mit Attentätern an. So sieht Islamkritk hierzulande momentan aus, nämlich thematisch einseitig, undifferenziert und häufig am Thema vorbei. Das nimmt ja schon beinah prophetische Züge an. Da muss ich natürlich lachen, wenn ich hier was von “über den Tellerrand schauen” lese. Über den Tellerrand heißt in dem Fall doch auch bloß: in die Fettnäpfchen des Islam rein.
Und anderen Kommentatoren Ahnungslosigkeit vorzuwerfen, nimmt sich an Deiner Stelle, der hier nicht eben mit fundierter Quellenarbeit geglänzt hat, auch recht seltsam aus.
Es brennt in den Ecken: Vincennes, illegale Einwanderer und Europa
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Frédéric Valin:18.07.2008 um 14:13@#682824: Wenn ich nicht sofort auf Kritik reagiere, heißt das nicht, dass ich sie ignoriere - im Gegenteil. Ich freue mich meistens über fundierte Kritik, dann kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.
Ich weiß, das Interventionen ein heikles Thema sind, vor allem angesichts der Tatsache, nach welchen Kriterien interveniert wird, und welche Hintergedanken da sind. Ich höre aus Sharmas Worten genau die Resignation raus, die mich befällt, wenn ich mir die bisherigen Interventionen so ansehe. Und es ist wahr: am europäischen Wesen wird die Afrika nicht genesen. Aber das darf nicht heißen, dass man Konflikten beim eskalieren zusieht. Drum: Stärkung der UN. Koordination durch die UN. Legitimation durch die UN.
Finde ich.
Fundamentalkritik
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Frédéric Valin:17.07.2008 um 14:08@#682753: “Der Islam hat das Problem, dass bei ihm gefühlte Überlegenheit auf erlebte Unterlegenheit trifft.”
Jede Religion hält sich für die beste. Kein katholischer Pfarrer würde sagen: Wir sind ja auch bloß so halbmittel an der Wahrheit dran, aber der Animismus der Irokesen, der hat was.
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Frédéric Valin:17.07.2008 um 11:07@#682731: Vor allem fehlt ein bisschen Wohlstand. Nichts ist Extremismus so abträglich wie eine einigermaßen situierte Gesellschaft.
Zwei Kirchen in Nordneukölln
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Frédéric Valin:17.07.2008 um 11:04@#682678: Mir war so recherchebiblisch: An ihren Taten sollst Du sie messen. Und Kirchenasyl finde ich eine verdammt feine Sache.
Gemäßigte Kirchen erkennt man übrigens vor allem am Sonntag morgen: Wenn sich da Leute mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden wälzen, haben sie entweder Tollwut. Oder es ist keine gemäßigte Kirche.
Fundamentalkritik
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Frédéric Valin:16.07.2008 um 18:00@#682684:
b) Parallelität der Fundamentalismen im Atomfrieden - Zu kurz gedacht, sowas fällt nicht vom Himmel und braucht ne Menge Vorlauf…
Stimmt. Is bloß ein Ausschnitt.
c) “Spannend ist vielmehr die Frage, warum wir hier, jetzt und heute ein religionsübergreifendes Problem mit Fundamentalisten haben” - In der Spätmoderne gibts auch andere Hirnies, Hippies und Esoteriker, ausserdem ne ganze Latte an New-Age-Bewegten, Ökofaschisten, (Neo-)Faschisten, etc weiss der Kuckkuck was nicht sonst noch alles.
Das gehört womöglich in den selben Kontext, oder?
Diese “wirrnisreichen Welt ohne Werte” ist eher eine wirrnisreiche Welt konfligiernder Werte.Find ich schwierig. Die Beispiele, die Du bringst, haben ja eher Sektencharakter. Ist aber ein guter Punkt, der oben tatsächlich fehlt.
d) “die großen Religionen haben nur deswegen so lange Zeit überlebt, weil sie vielschichtig sind und sehr vielen verschiedenen Ansichten und Lebensweisheiten eine Berechtigung gegeben haben” - siehe Reformation und 30-jährigen Krieg…
Gut, die Geschichte ist nicht so sauber, wie das oben steht. Trotzdem haben die großen Religionen auf unterschiedlichste Herausforderungen häufig sehr flexibel reagieren können. Sobald die Kirche die Gläubigen nicht mehr repräsentiert hat, hats gekracht, ja.
Der Fundamentalismus ist ein durchweg modernes Phänomen ist eben nur als ANTWORT der Religionen auf die suksessive Durchsetzung säkularer Werte zu begreifen.
Das Wort Fundamentalismus, oder die Bewegung, die ist neueren Datums. Mitte 19. Jahrhundert in den Staaten, ja. Aber sie sind eine Strömung in den Religionen, und kommen sozusagen nicht aus der Mitte oder per Dekret von oben, sondern vom Rand, von mehr oder weniger obskuren Kleingruppen.
Hier von Inszenierung des Auserwählt-Seins zu reden wird der Sache nicht gerecht. Die Lebensweise der Mehrheitsgesellschaft, bzw. im globalen Kontext die Werte des Westens setzen eben die in die Religion gesetzte Heilserwartung aufs Spiel. Man sollte daher nicht den Fehler begehen, Fundamentalisten als irrational, oder einfältig abzutun.
Versteh ich nicht. Erlöst wird doch immer das Individuum, und nicht das Kollektiv. Das Heil ist in der Religion (wie Du richtig sagst: in ihrem Text und dessen wörtlicher Auslegung). Fundamentalisten sehen sich als einzig wahre Vertreter ihrer Religion, evangelikale Priester in den US sprechen von sich als Propheten, Opus Dei versteht sich als die Essenz der Kirche, etc etc: das ist doch eine Inszenierung.
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Frédéric Valin:16.07.2008 um 15:30@#682677: Leider kann man die verschiednenen Fundamentalismen tatsächlich nicht über einen Kamm scheren. Wäre aber auch zu einfach gewesen. Aber es gibt Parallelen, die über das bloße Wort hinausgehen.
Und: die Arche Noah ist mir normalerweise zu klobig, so als Boot.
Interview mit einem Kranken
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Frédéric:15.07.2008 um 00:41@#682542: Ich hab das unbestimmte Gefühl, dass ich mir zu viel rausnehmen würde, das hier zu erzählen. Wenn ers hier erzählen will, wird ers hier erzählen. Ich hoffe, dass diese zugegeben unbefriedigende Antwort okay für Dich ist.
Kein iPhone!
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Interview mit einem Kranken
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Frédéric Valin:14.07.2008 um 16:07@#682515: Ich aber bloß so halb. Sorry, wenn ich da nochmal nachhaken muss, aber sind nicht diese ganzen Texte, die sich quasi immer bloß um die Person im Hintergrund drehen, Betroffenheitstexte? Oder missverstehe ich da was?
Das ist eine Hassgeste
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Frédéric Valin:12.07.2008 um 15:20@#682389:
Und wer sagt dir, dass es den Potsdamer Schlägern nicht auch einfach darum ging, irgendjemandem die Fresse zu polieren ??
Du solltest mehr lesen. Das mit dem Differenzieren kommt dann von ganz alleine irgendwann.
Another Tibet
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Frédéric:10.07.2008 um 13:06@#682124: Dem Iran. Syrien. Nordkorea geht ja leider nicht mehr, die haben sich lebensversichert.
Es brennt in den Ecken: Vincennes, illegale Einwanderer und Europa
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Frédéric:08.07.2008 um 12:33Ich komm gerade nicht dazu, mir das näher anzusehen. Aber werd ich machen. Es würde mich wundern, das sag ich offen: der Zusammenbruch der argentinischen Wirtschaft beispielsweise hängt 1:1 mit der völligen Öffnung und Deregulierung des Marktes zusammen.
Die Ordnung der Welt
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Frédéric Valin:08.07.2008 um 10:22@#681973: Das ist ja ungefähr das gleiche. Und wer an Hoffnung spart, ist ein Geizkragen.
@#681958: Genau das meinte ich…
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 23:54Pflegespray kommt ja sogar beim Menschen in die Ecken, hab ich mir sagen lassen.
Spazieren mit Franz Kafka
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Die Ordnung der Welt
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 23:30@#681930: Woher weißt Du denn, wie die Schuhkartons der Zukunft riechen? Die heutigen riechen ja mehr nach Plaste.
Socialocats
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Die Ordnung der Welt
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 23:24@#681922: Kommt aber drauf an, zu welcher Zeit. In der Vergangenheit füllen sie ja immer noch Raum. Und füllen ihn ab, wenn man so will. Ich will. Der Schuhkarton auch. Bald werden wir rechteckige Kinder zeugen. Ich schweife ab. Egal.
@#681926: !
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 22:55Das auch. Und um Terry Pratchett. Es geht ja immer um alles. Zum Beispiel Schuhkartons.
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 22:37Schreiben wir hier an einem Terry Pratchett-Roman? (Schreibt sich Terry Pratchett Terry Pratchett?)
Blätter, die die Welt bedeuten
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Frédéric Valin:07.07.2008 um 21:28@#681882: Ich glaube, es gibt eine Kategorie für Tragik: den unkommentierten Augenzeugenbericht oder manche Sorte Interview. Aber sie wird selten bedient: es scheint das Bild vorzuherrschen, die Öffentlichkeit gruselte und erschauerte lieber, als dass sie wirklich betroffen wäre.

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@#692748: Nix! Kannst aber spenden, wenns Dir gefallen haben sollte.