Die Depression der SPD
Mediaspree bedenken
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Stefan:22.07.2008 um 19:21In Duisburg wurde ein altes Hafengelände umgebaut - der Innenhafen. Heute sind alle Flächen bebaut, neue Jobs sind entstanden und das alles sieht auch noch gut aus. Aus der Fernsicht würde ich sagen: Chance vertan.
Medien sind Macht
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Stefan:13.06.2008 um 19:46Wir haben eine gute Zeitungs- und Magazinlandschaft ganz ohne Öffentlich-Rechtliche und wir haben gute Internetseiten auch ohne die Öffentlich-Rechtlichen. Und wir haben Programme im Öffentlich-Rechtlichen, die sich auf dem Niveau der Privatsender befinden, aber von Gebühren finanziert werden. Die Öffentlich-Rechtlichen sind im TV-Bereich den Privatsendern immer ähnlicher geworden - warum sollen sie mit identischen Produkten online privaten Konkurrenz machen dürfen? Sie werden andere Initiativen - auch unternehmerische blockieren - aber zu glauben, dass sie Qualitativ besser sein werden als private Anbieter es online sind, gibt es nach den Erfahrungen im TV keinen Grund. Es gäbe nur einen weiteren, zwangsfinanzierten Wettbewerber. Warum sollte das zugelassen werden?

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Die SPD ist personell und intellektuell ausgepowert. Seit den 80er Jahren leidet sie darunter, dass die engagierten, eher linken Jugendlichen, sich anderen Parteien anschlossen (Damals die Grünen). Heute fehlt ihr vernünftiges Personal unter 50 - nicht nur als Kandidaten, sondern auch als Träger neuer Ideen. Das Nachlaufen der Linkspartei wird den Sozialdemokraten indes nicht helfen - die SPD müßte am Schröder-Kurs festhalten und die Agenda 2010 offensiv weiter entwickeln - aber dafür braucht man Leute mit einem gewissen intellektuellen Potential und einer ordentlichen Portion Standvermögen. Beides hat die SPD nicht, sondern fast nur graue Parteimäuslein. Damit wird es sehr schwierig.