Zwegat nach Amerika
Schönheit
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mspro:06.10.2008 um 19:07@#692290: Nee, kein Vorwurf. Eine Beobachtung, die mich kichernd machte.
Aber zum Thema: Schönheitsideale hin, Kulturkonservativismus her. Ich persönlich würd mich - trotz sicherlich vorhandenen Bedarfs - auch nicht unter das Messer legen. Aber ich kann die SZ verstehen, wenn Ihnen das andauernde lautstarke Verurteilen dessen auf die Nerven geht. Schönheit war noch nie natürlich!
Also: Jeder wie er mag. Ich muss das Resultat ja nicht beschlafen.
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mspro:06.10.2008 um 18:34Wow. Ungewohnt undistinktives aus Deinem Mund: kokettieren mit Kulturkonservativismus + Pathos + kleiner Prinz? What’s next? Coldplay gut finden? ;)
Was macht eigentlich EUER Geld?
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mspro:30.09.2008 um 17:59es benutzt sein Minus als Degen, und pikst mir damit hier und da in den Arsch.
Rechte Links
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Die erste Debatte
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mspro:27.09.2008 um 20:29@#691383: Das mag ja richtig sein, dass jeder Präsident, der jetzt kommt, für amerikanische Interessen eintritt, meinetwegen auch rücksichtslos.
Aber was ist denn so schlimm daran? Das wäre doch mal super, wenn das der nächste Präsident mal macht. Das wäre doch ein toller Fortschritt. (Oder würdest du sagen, dass Bushs Präsidentschaft gut für die USA war?) Meistens gilt nämlich, dass auch gut für Europa ist, was gut für die USA ist.
Die Frage ist doch eine ganz andere: Hat der nächste Präsident genug Restverstand, das hinzubekommen, ohne mit seinem Arsch aus versehen die Säulen der Weltordnung einzureißen?
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mspro:27.09.2008 um 13:46@Maltefan wo warst du eigentlich die letzten 8 Jahre? Ich fass es dir mal zusammen:
Da kam ein Mensch, der die Weltfinanz, und damit wohl auch die Weltwirtschaft, vor die Wand hat fahren lassen, den kompletten nahen Osten destabilisierte, einen lauwarmen Krieg mit Russland am einfädeln ist, fast alle internationale Abkommen düpierte, die Klimakatastrophe anheizte und jegliche Bemühungen das Klima zu retten blockierte, einer, der dem Ansehen der USA in Welt nachhaltig schadete, der Menschenrechte im westlichen Wortschatz zur Disposition stellte, der zwei Dauerkriege anfing, deren Ende nicht absehbar ist, wegen dem zigtausende Menschen ihr leben lassen mussten, der Volkswirtschaften ruinierte und den den internationalen Terrorismus schürte und der Segelohren hat!Ich würde sagen, die ganze Welt ist ein ziemlicher Trümmerhaufen, nicht nur, aber zum sehr großen Teil wegen diesem einen Mann.
Jetzt soll aber ein neuer kommen. Und das soll mir was? Am Arsch vorbei gehen?
Not safe for work
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mspro:24.09.2008 um 15:47So viel ich weiß, waren die Arbeitsmarktdaten schon zu Kohls Zeiten geschönt. Nur anders. Die Tricks haben sich seit dem etliche Male geändert. Rückschlüsse von damals auf heute sind wahrscheinlich nur noch als Habilitationprojekte in der Wirtschaftswissenschaft stemmbar. Ich wäre also vorsichtig.
Jonathan Haidt: Konservative und liberale Psyche
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mspro:18.09.2008 um 14:25ich hatte ein noch viel flaueres Gefühl im Magen, als du es hier beschreibst. Ich hab nur gedacht: was für ein Bullshit!! Aber ich hab keine Waffe, keinen Ansatz gefunden, mich damit auseinanderzusetzen. Wie soll man sich dagegen wehren, wenn der Typ ein ausgewiesener Wissenschaftler ist, aber mit seiner Konstatieronotoligie 100 Jahre Psychoanalyse vom Tisch fegt. Alles zugunsten eines Ying-Yang-vulgär-Hegelianismus auf Küchenpsychologiebasis. Piep piep piep, wir haben uns alle lieb. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie ich mich ärgere. Aber wahrscheinlich bin ich einfach zu links geboren.
Interview mit Christian Ulmen
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Wir alle sind ein bisschen Hitler
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mspro:15.09.2008 um 16:29Ich bin kein Oskarexperte und schon gar kein Fan. Aber die wenigen Interviews, Talkshowauftritte und sonstigen Äußerungen, die ich so kenne, wirken für mich moderat. Jedenfalls nicht unmoderater als die Äußerungen anderer Politiker. (Ehrlich gesagt finde ich das schrille Geschrei der anderen Parteien, sowie die Sprache auf die Linke fällt, wesentlich populistischer und argumentationsärmer als alles was Lafontaine jemals gesagt hat.)
Klar, Lafontaines Äußerungen sind bestimmt von einem grundlegend anderen Verständnis von Wirtschaftspolitik und jenseits des sonstigen politischen Konsenses. Wer mit diesem vorherrschenden Konsens nicht einverstanden ist (so wie ich), kann ihm ja aber wenigstens mal zuhören. Hab ich mir das jedenfalls vorgenommen. Demnächst irgendwann…
Mitten in Berlin
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mspro:11.09.2008 um 16:19Das schlimmste an der Sache ist der verloren gegangene Blick von der Oberbaumbrücke auf die Spree. Ein wirklich grandioser Anblick, gerade in der Abenddämmerung. Jetzt aber durch das hysterische Zucken einer MegaLED-Wand vollkommen aufgemischt.
Soll doch diese hässliche Halle rumstehen, daran könnt ich mich gewöhnen. Aber warum muss sie auch noch in alle Richtungen wild rumblinken, wie eine gigantomatische Klingeltonwerbung auf Speed? Das ist eine widerliche Verschandelung des Stadtbildes und gehört definitiv verboten.
Neocon-Solidaritätsposse: Macht Hitler doof?
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mspro:23.08.2008 um 14:32ich finde ja, dass Blödheit (z.B. saublöde Scherze) abmahnfähig werden sollte. Dann wäre die Rechtslage eindeutig.
Und wer die Stasi-Spießer-Republik mit dem Zig-Millionen-Menschen-Mordmaschinen-System der Nazis auch nur ansatzweise vergleicht, gehört der Internetausweis abgenommen. Und zwar sofort.
The Dark Knight
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mspro:20.08.2008 um 02:10Ich fand den Film nicht schlecht. Muss ihn aber noch mal im Kino gucken, um zu einem abschließenden Urteil zu kommen. Aber einem Batman-Streifen vorzuwerfen, er kokettiere mit Düsternis, ist das nicht so, wie einem Zombie-Film die ausufernden Gewaltszenen anzukreiden?
Zurück zu den Wurzeln, sort of
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mspro:26.07.2008 um 02:04mehrspaltenkontent funzt im netz nicht. musste auch schon spon einsehen. in der zusätzlichen spalte kann man ausschließlich dinge unterbringen, die man bewusst sucht, wenn man sie wissen wissen will. alles andere - also kontent - geht darin unter. das web ist ein scrollmedium.
Obama, die Fanmeile und das teure Bier - sehr subjektive Eindrücke
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mspro:25.07.2008 um 00:16Hey! Ich hatte Tabak und Papers. Warum hast du mich nicht gefragt? Wieder mal kein Handy dabei, wa?
Wo ist das Leben?
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T-Shirt-Day mit T-Shirt-Code
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mspro:17.06.2008 um 12:45Ha, was bin ich froh, dass ich das Shirtkaufen so lange prokrastiniert hab!
Mein rechter rechter Platz ist frei
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mspro:27.05.2008 um 16:01@#677406: Nein, das ist nun wirklich ihre Interpretation. Ich glaube persönlich, dass die Forderungen der CDUler, die verfassungskonform sind (also sich nicht gegen die Trennung von Staat und Kirche, die nicht-diskriminierung wegen Hautfarbe, Religion, etc., die Unverletzbarkeit der Wohnung, des Briefgeheimnisses, des Persönlichkeitsrecht, der Trennung von Geheimdienst und Polizei, des Nichteinsatzes der Bundeswehr im Inneren, der Unverletzlichkeit der Menschenwürde etc.) also dass diese Forderungen, die sich nicht aktiv gegen das Grundgesetz richten, nicht so einen medialen Hype auslösen, dass ich sie mitbekomme, oder sie mir in Erinnerung bleiben. Dass ich auch gegen deren Model der Rentenversicherung bin, ist eine völlig andere Sache und soll auch hier nicht mit den anderen Dingen in einen Topf geworfen werden.
Warum die extreme Linke vom Verfassungsschutz beobachtet wird und nicht die CDU halte ich persönlich für ein strukturell weltanschauliches Phänomen. Ich glaube es gibt wichtigeres zu schützen als die paar Autos, die manchmal abfackeln. Aber gut, was dem einen sein abgeschossenes Personenflugzeug mit hunderten unschuldiger Menschen, ist dem anderen der brennende PKW. Oder so.
(Ja, ich bin polemisch)
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mspro:27.05.2008 um 15:21@#677394: Sie haben recht. Das war unfair. Ich bin durchaus der Auffassung, dass es CDUler gibt, die tolerant und weltoffen sind. Aber ich messe sie vor allem an ihrer Politik. Und dort finden sich leider nun mal viele Beispiele auf höchster Ebene, die mir das Gegenteil weismachen. Da gibt es Forderungen nach “Leitkultur”, nach “kriminelle Ausländer raus”, nach “Kinder statt Inder” und dergleichen. Sie wollen aus Krisengebieten nur “Christen” evakuieren und plädieren nach wie vor für ein Staatsbürgerecht, dass sich mehr am “Blut” orientiert, statt an der Sozialisation. Sie verkennen die komplexe Identitätsbildung von Migranten, wenn es um die doppelte Staatsbürgerschaft geht und sie wollen Kreuze in Schulen aufhängen und sowieso ihren Gott in der europäischen Verfassung stehen haben. Das alles sind Ausgrenzungsmechanismen, die sie da vorantreiben. Diese Dinge sind tief geprägt von einem Weltbild des: wir gegen euch und ja, sie sind teilweise rassistisch, zumindest aktiv ausgrenzend und im Endeffekt nicht mal christlich.
Über die CDU und ihrer Vorstellung von Bürgerechten brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Da hat das Verfassungsgericht ja schon viel zu gesagt.
Aber wie gesagt. Ich glaube fest daran, dass es in der CDU auch Menschen gibt, die mit beiden Beinen im Grundgesetz stehen. Irgendwo.
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mspro:27.05.2008 um 14:32@#677369: Ja, dass es heute anders aussieht steht ja nicht in Frage. In Frage steht der Zusammenhang: Islam=rückständig, christlich=fortschrittlich. Denn der ist schlicht und einfach widerlegbar. Nicht alles was eine Korrelation aufweist, ist evident. Das wollte ich zeigen.
Wenn man also gegen rückständige Tendenzen ist, sollte man nicht gegen den Islam sein, sondern gegen kulturellen Konservativismus, Isolationismus, Nationalismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung und sich stattdessen für Pluralismus, Toleranz, Gastfreundschaft und Aufgeklärtheit engagieren. Eben ein gutes Vorbild sein. Das ist das, was PI und die CDU nie verstanden haben. Westliche Werte verteidigt man nur, indem man sie lebt.
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mspro:27.05.2008 um 12:48Erstens sollte man sich vergegenwärtigen, dass das Christentum die längste Zeit genau so chauvinistisch war, wie die angesprochenen Richtungen des Islam heute. Und zwar noch bis vor weniger als hundert Jahren. Bisweilen ist es das Christentum heute noch, in verschiedenen Regionen.
Zweitens sollte man sich daran erinnern, dass noch vor wenigen hundert Jahren der Großteil der islamisch geprägten Völker in Sachen Toleranz und Aufgeklärtheit den christlichen weit voraus war. Man beschäftige sich hierfür z.B. mit der Geschichte des Persischen Reichs aber auch mit dem Osmanischen Reich.
In allen Kulturkreisen hat es immer Auf und Abs gegeben. Progressive und Regressive Entwicklungen, getrieben von progressiven und regressiven Menschen. Die Frage lässt sich also nicht mit “Der Islam ist…” und “Das Christentum ist…” beantworten, sondern man sollte sich selber fragen, auf welcher Seite man steht: der progressiven oder der regressiven. Denn dass Europa auch jederzeit wieder totalitär und chauvinistisch werden kann, das beweist m.E. die Existenz und vor allem der Erfolg von Leuten wie PI und denen die sie verteidigen.
Warum liest du eigentlich Spreeblick?
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mspro:23.05.2008 um 22:31Ich werde von [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] dafür bezahlt. Wegen irgendwas mit Leserzahlen oder so.
EM 2008: Wir sind bereit!
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mspro:22.05.2008 um 12:22Das überraschenste an Sascha ist ja, dass er immer noch und wieder überraschen kann.
Olympia 2008: Vielleicht in Peking.
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mspro:10.04.2008 um 14:55@#673678: Da bin ich überzeugter Evolutionist. Das Ding ist unkontrollierbar, selbst wenn alle Chinesen als Sicherheitskräfte rekrutiert werden. Das wird denen um die Ohren fliegen, so oder so. Da mache ich mir keine Sorgen.
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mspro:10.04.2008 um 14:39Also ich muss ja sagen, dass ich das alles total super finde mit Olympia in China. Es werden die ersten Spiele sein, die ich wirklich verfolgen werde. Der Fackellauf jedenfalls stimmt mich optimistisch, dass das ein kommunikationspolitischer Supergau für die KP wird.
Ich träume von Sportlern, die Flagge zeigen, wo immer es geht. Von auf frischer Tat ertappter Meinungsunterdrückung, die als Sau durch alle Dörfer getrieben wird. Von hunderten, ja tausenden kritischen Artikel in allen Medien weltweit, die durch das gesteigerte Interesse alle investigativen Kräfte mobilisieren werden. Von Fans mit tibetischen Flaggen und bissigen Transparenten. Einer weltweiten Bühne für die Aktionen von Regimekritikern und der politischen Opposition. Und vor allem einer chinesischen Bevölkerung, die aus ihren isolationistischen bis autistischen Konsumträumen aufgeweckt, sich endlich gegen ihre Regierung stellen wird.
Kurz: von einer echten kulturellen und politischen Wende in China.
Tibet
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mspro:21.03.2008 um 15:49@#672316:
vielleicht sollte man sich mal in einen tibeter hereinversetzen dessen städte mit tausenden von der regierung angesiedelten han chinesen überflutet werden, dann ist das ganze nicht mehr so lustig.
Hmm, interessant. Findest du also schlimm so eine “Überflutung”? Warum? Weil die da nicht hingehören? Hast Du diese Ängste eigentlich auch in Deutschland?
Aber das trifft es glaube ich. Ich persönlich sehe eine Menge Rassismus in den Aufständen mitschwingen. Wie das aber meistens so ist, bei Seperatismusbewegungen.
Ich finde den chinesischen Staat übrigens auch ziemlich scheiße. Aber Rassismus finde ich beschissener.
Twitter-Spam
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mspro:14.03.2008 um 15:01@#671826: Ja, eben nicht. Die Followerliste lässt sich nicht von aussen anklicken. Nur die Followingliste.
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mspro:14.03.2008 um 14:49Das finde ich ja das supere an Twitter. Hier kommt nix durch, von dem ich nix wissen will.
Ich frage mich dann aber auch, wie das mit dem Spammen überhaupt gehen soll. Was hat der Typ davon, wenn er mir folgt? Da gibt es ja nicht mal einen Link von mir zu ihm, den Google auswerten könnte. Oder hofft er auf Leute die grundsätzlich zurückfollown?
Oder meinst Du, es geht schlicht um die Following-Benachrichtigung? Sozusagen indirekter E-Mail-Spam?
Google Reisetipps!
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mspro:27.02.2008 um 17:14Was aber eine andere Grundsätzlichkeit offenlegt, die noch viel interessanter und denkwürdiger ist:
Westdeutschland (207.000 Einträge) vs. Ostdeutschland (3.890.000 Einträge).
Das ist fast das 19-fache. Anscheinend gibt es seit der Wende gar kein “Westdeutschland” mehr. Nur noch Deutschland. Aber dennoch gibt es weiterhin ein “Ostdeuschland”. Und diese Tatsache ist wiederum mit dem “Alltagsrassismus” durchaus strukturgleich.
PS: Nein, bevor jemand fragt. ich wohne in Hamburg
Titten
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mspro:27.02.2008 um 16:59Du weißt aber schon, dass du jetzt den ein oder anderen Pornowebitebetreiber in die Pleite getrieben hast?
Bananenbürokraten
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mspro:15.02.2008 um 13:08Äh, dann solltest du jetzt lieber 1 Euro 10 überweisen, sonst geht das ad infinitum so weiter…
Ehrentag!
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Die Lose-Lose-Situation
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mspro:29.01.2008 um 21:05Ach hier die Sammelstelle für neoliberalen Meinungsmüll. Gut, dann kann es ja losgehen:
In Indien schuften die Leute von morgens bis Abends und haben deswegen nicht mal die Zeit ihrer Familie beim Hungern zusehen. Da müssen wir umbedingt mithalten! Sonst sieht es ganz schlecht aus für Deutschland. Sozial ist, was Arbeit schafft. Nicht was Lohn schafft. Wir können es uns schlicht nicht leisten auch noch das letzte Baby durch den Winter zu bringen, wenn dadurch die Lohnnebenkosten steigen.
In Zeiten des globalen Marktes sollte uns eines klar sein: Wenn wir arbeiten wollen, dann sollten wir am besten gar nichts kosten. Ja, wer nicht bereit ist in seinen Arbeitsplatz zu investieren, der kann gleich zu Hause bleiben. Geiziges Pack. So ist der “Standort Deutschland” nicht zu retten.
Deswegen stimme ich @39 zu: Die Leute sind doch schon froh, wenn sie überhaupt Arbeit haben. Wer zu Teufel braucht da noch Lohn?
Und komm mir nicht mit Demokratie. Das Volk hat doch gar keine Ahnung von Volkswirtschaft. Eine Diktatur von McKinsey ist die einzige erfolgsversprechende Staatsform. Und wir wollen doch erfolgreich sein und nicht immer nur zweiter und dritter im Wirtschaftsschwanzvergleich, oder? Was soll den die Konjunktur von uns denken?
23andMe: “Die Geheimnisse deiner DNA”
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Zeugenaussagen
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mspro:18.01.2008 um 16:25Um ganz ehrlich zu sein, Frédéric. Ich weiß immer noch nicht, ob ich das lesen wollte, was ich gerade gelesen habe. Ich habe ca. 2 Jahre mit Hotel Rouanda gewartet, bis ich mich getraut habe, den anzuschauen. Ebenso habe ich lange habe ich bei Blood Diamant gezögert. Ich bin da ein kleines Sensibelchen in solchen Sachen. Und wenn ich mich damit beschäftige, dann tue ich das bewusst, ja, ich zwinge mich beinahe dazu. Das fordert Kraft und Anstrengung sich dafür zu interessieren, im Gegensatz zu den meisten Dingen, die einem in Medien begegnen. Ich will mich damit beschäftigen, weil ich es irgendwie für wichtig erachte. Aber nein, es macht keinen Spass und ich tue es nicht gerne. Und auch zugegebenermaßen, selten, zögerlich und wenig intensiv.
Vielleicht hilft Dir das zur Erklärung.
Rebellenblut
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Podcast vom 10.1.2008
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mspro:11.01.2008 um 02:57Abgesehen davon, dass ich mir vorstellen kann, dass es Leute gibt, die auch nicht große Lust hätten, sich auf einem Abitreffen mit Leuten zu unterhalten, die sogar ihre Gummibärchen farblich sortieren, kann ich nur immer wieder sagen: es ist alles halb so schlimm, wie man es sich vorstellt.
Hatte auch gerade erst 10 jähriges und tierisch Bammel davor. Aber tatsächlich waren alle viel netter und entspannter, als sie es auf der Schule je waren und der Abend grenzte fast an sowas wie “witzig”.
Irgendwann hört man auf, seine Geschichte zu erzählen und nennt sich einfach “Lebenskünstler” das finden die dann alle gut, weil sie sich dann heimlich als was besseres fühlen und man selber findet das gut, weil man heimlich eh weiß, dass man nicht mit diesen Spießern tauschen wollen würde und man sich eh nix aus BMW macht. Ab dann kann gesoffen werden und gelästert.
Wahlen? Was für Wahlen?
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mspro:09.01.2008 um 16:35Da kann ich in alles Punkten nur zustimmen. Besonders bei der EU. Da hat sich ein undemokratischer intransparenter Regulierungsmoloch entwickelt, der die Demokratien der Einzelstaaten effektiv unterwandert hat. Aber, und hier würde ich noch einhaken, bekommt ein Blick über den Teich wieder einen Sinn. Die überbordende Egalheit der Parteiraison und die durchdringende Transparenz der Kandidaten (wer hat wann wie wofür gestimmt) sind Institutionen, die wir in Europa gut gebrauchen könnten.
Doppelgänger
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Allgemeine Sozialbedingungen
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mspro:18.12.2007 um 17:02Das geht jetzt massiv voran. (Auch nett: meinNachbar.de) Schlag auf Schlag werden die coolen, netten und offenen Webtuo-Firmen jetzt knallhart ihren Tribut fordern. Da wird noch einiges unschönes auf uns kommen. Zumindest bei denen, die Ventures im Nacken haben. Hat wirklich irgendwer gedacht, dass das alles Wohltätigkeitsvereine sind? Da geht es um Rendite. Egal wie.
Das Jugendvögelschutzgesetz - Recht von einem anderen Stern
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mspro:15.12.2007 um 20:28habe ich eigentlich schon von meiner Idee erzählt, in einem populären Speeblickartikel im Kommentarbereich einen eigenes Blog aufzumachen? Wär nur leider achronologisch, aber die Leser wären einem sicher.
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mspro:14.12.2007 um 18:33Malte, letzteres hieße ja an der gesunden deutschen Familie zu zweifeln. Wo kommen wir denn da hin?
5 Jahre Creative Commons
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mspro:13.12.2007 um 22:33Was mir auffällt: die Artikel rechts gehen schon ziemlich unter. Vielleicht deswegen so spreeblickunüblich wenig Kommentare hier…
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
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mspro:12.12.2007 um 20:56Schick. Sehr printig irgendwie. Sieht fast gar nicht mehr aus wie ein Blog.
Sie haben das Recht zu schweigen
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mspro:06.12.2007 um 19:45Malte, ganz ehrlich: ich glaube du kannst den Kommentartoren hier trauen. So etwa bis vier Uhr. Da kann es sein, dass ein “verwirrter” Kommentator hier etwas fragwürdiges hinterlässt und ganz zufällig nur und ausschließlich callakive in dieser unwahrscheinlichen Zeit hier vorbeisurft und den Screenshot macht. klick. Das wäre jedenfalls meine - berechtigte - Angst.
Mein grünes Päckchen
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mspro:30.11.2007 um 15:09Mit den Grünen kann es jetzt nur noch vorangehen. Oswald Metzger wird hoffentlich nicht der letzte gewesen sein, der deinetwegen austritt. ;-)
Heute Abend: Toni Mahoni live in Hamburg!
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mspro:30.11.2007 um 13:31Hab nur zwei Fotos und ein grottiges Bootleg anzubieten: http://www.ipernity.com/doc/mspro/album/41281
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Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann
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mspro:29.11.2007 um 11:58Darf ich darauf aufmerksam machen, dass eine zur Dienstleistungsgilde gewandelte Musikindustrie eben keine “Industrie” mehr ist? Also doch das Ende der “Musikindustrie”?
Nichts außer Kontrolle
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mspro:21.11.2007 um 01:31Die Politik hat nicht die Aufgabe die Revolution zu verhindern. Sondern sie unnötig zu machen.
Tom Milsom: Why I Shouldn’t Have Let You In
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mspro:16.11.2007 um 12:02Man kann das nicht nur knuffig nennen, man kann sogar sagen, es ist der Meilenstein in der Entwicklung der Knuffisongs. Die Kuffigkeit wurde quasi mit der Spritzpistole aufgetragen und zusätzlich lieterweise injiziert. Um das zu steigern müsste man schon einen Sänger unter 12 Jahren mit riesen Hasenzähnchen als Mischung aus Alfred E. Neumann und dem Kinderschokoladebubi finden. Und er dürfte nur irgendetwas über seine Mutter singen.
Und jetzt: Alle auf mich!
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My loony bun is fine, Benny Lava!
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Privatisierung der Bahn olé!
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mspro:30.10.2007 um 16:59Das ist richtig, dass zwei Bahnen auf einer Strecke fahren können. Sofern sie einen riesigen Abstand (mindestens eine viertel Stunde) zu einander haben und in der gleichen Geschwindigkeit fahren (Stichwort: “Unsere Weiterfahrt verzögert sich um einige Minuten wegen einer Zugüberholung”). Das ist extrem schwierig, logistisch gesehen. Auf gar keinen Fall zu vergleichen mit dem Straßenverkehr schon eher mit dem Flugverkehr. Dort aber auch nicht mir den Strecken, sondern übertragen auf die Engpässe in den Bahnhöfen/Flughäfen. Das ist also auch noch mal was anderes.
Das andere ist die ökonomische Funktionsweise der Bahn. Eine Strecke zu fahren ist sehr teuer. Die Kosten werden reduziert indem man möglichst lange große Züge hat. (economy of scale) Die müssen aber schon gut gefüllt sein, wenn sich das lohnen soll.
Wenn jetzt also einer die wirtschaftliche Strecke XY befährt und ein Konkurrent kommt auf die Idee den Takt mit eigenen Zügen zu halbieren, halbiert sich auch die Anzahl der Fahrgäste für beide, also steigen auch deren Kosten pro Fahrgast enorm. Diese Mehrkosten müssten also wiederum auf den Fahrgast abgewälzt werden, d.h. die Preise steigen. Das macht also wirtschaftlich überhaupt gar keinen Sinn.
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mspro:30.10.2007 um 14:59Das faktische Monopol besteht darin, dass nur eine Bahn zu einer Zeit auf der Schiene fahren kann. (Auf der Autobahn können gleichzeitig tausende LKWs fahren.) Dieses Logistische Nadelöhr macht sogar die extremst wirtschaftlichen Strecken nur für einen Anbieter wirtschaftlich. Muss er sich das teilen, machen beide Anbieter Verlust.
Es gibt scheinbar Ausnahmen. Ich fahre vornehmlich auf der extrem (ich glaube sogar am meisten) wirtschaftlichen Strecke zwischen Hannover u. Hamburg. Dort fährt auch ein privates Unternehmen UND die Bahn. Aber auch nur deswegen, weil der eine Regional arbeitet und die Bahn den Fernverkehr übernimmt und da eh durch muss. Die beiden konkurrieren nicht miteinander, jedenfalls macht die Bahn keine Anstalten den Regionalverkehr preislich auch noch mitnehmen zu wollen. Und wie wirkt sich das aus? Die Preise sind für jede der Strecken gestiegen. Es sind, obwohl zwei Anbieter die Strecke befahren, zwei Monopole entstanden.
Dass manche (ich schätze die meisten) Strecken auch auf Teufel komm raus nicht wirtschaftlich zu befahren sind, nicht mal von einem wirklich skrupellosen Monopolisten und Lohndrücker, ist die ganz andere Sache. Und das ist auch der Hauptgrund, weswegen ich gegen die Privatisierung bin.
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mspro:30.10.2007 um 13:33“Wir haben keine staatliche Airline, keine staatliche Spedition (die Sondersituation bei Schenker nehme ich mal aus), keine staatliche Binnenreederei. Warum muss dann ein staatliches Unternehmen Züge betreiben?”
Weil es nur eine Schiene pro Strecke gibt. D.h. für jede Strecke besteht ein faktisches Monopol, egal wie viele “Wettbewerber” es im Allgemeinen gibt. Schiene und Wettbewerb schließen sich aus.
Moslemalarm
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mspro:29.10.2007 um 22:35@ Walachei. Damit leben???
Ich weiß nicht, ob ich damit leben kann, dass Menschen ihres Aussehens wegen unter Generalverdacht gestellt werden. Ich weiß nicht ob ich damit leben kann, wenn Leute ihrer Religion oder Herkunft wegen sich nicht mehr frei bewegen können. Mal wieder.
Ich finde es erstaunlich, dass Du das so einfach kannst.
Durchs wilde Kurdistan
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mspro:26.10.2007 um 21:10Blöd, wenn der Feind meines Freundes der Freund eines Freundes ist. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Könnte da nicht ein social Network für Staaten überblick schaffen…?
BGH hebt Haftbefehl gegen Soziologen auf
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mspro:24.10.2007 um 20:26Die Frage ist: wann gibt es eine demokratische Eignungsprüfung für Juristen? Die haben doch alle eher auf ihren Burschenschaftlerkodex den Eid abgelegt, statt auf das Grundgesetz.
Selbstreferentialität
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mspro:15.10.2007 um 12:00Sein andauerndes Insistieren darauf, dass alles “wahr” sein solle und nichts “ausgedacht” finde ich dann aber schon einen merkwürdigen Anspruch an Literatur.
Eine Frau wie Krebs
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mspro:02.10.2007 um 21:14Ich denke, ich weiß was LeV sagen will und ich denke auch, ich weiß, wo das Missverständnis liegt.
Malte, LeV geht es weder um den Inhalt der wahren Begebenheit, noch um den deiner Geschichte. Es geht schlicht um das, in gewisser Weise tradierte und sicher auch reflexhafte Wording “Schlampe” und ähnliche Begriffe, sobald von ausschweifendem Sexualleben einer Frau die rede ist. Das ist schon gerechtfertigt. Im allgemeinen jedenfalls.
Nur, liegt das Problem wo ganz anders. Denn, ich würde Dir zustimmen, dass der Ausdruck “Schlampe” bei der von dir beschriebenen Maria durchaus treffend ist. Wer sich in einer Beziehung auf dem Klo von X-beliebigen durchnudeln lässt und es in Kauf nimmt seinem Partner wissentlich zu verletzen, ist eine Schlampe. Ich persönlich würde, sicher ähnlich wie Du, “Schlampe” aber nicht automatisch auf “Frau mit ausschweifendem Sexualleben” benutzen. Aber hier passt der Begriff, egal ob Frau oder Ma… MOMENT
Und, LeV, da liegt das eigentliche Problem: Es gibt keine sprachliche Äquivalenz für “Schlampe”, die man auf einen Mann anwenden könnte. “Stecher”, “Aufreißer” und ähnliches sind im Gegensatz zu “Schlampe” eben nicht rein negativ konotiert, sondern oft eher positiv-kokett.
Das Dilemma ist also in gewissem Sinne sprachlich/kulturell. Jetzt kann man darüber streiten, wie darauf zu reagieren ist? Das Wort “Schlampe” nicht mehr in diesem Kontext oder gar nicht mehr benutzten? Es gab auch mal postfeministische Versuche, den Begriff Schlampe selber ähnlich kokett zu benutzen, wie “Stecher”, ihn sich also anzueignen, wie es die Afroamerikaner mit “Nigger” gemacht haben. Oder vielleicht einen männlichen Schlampenbegriff einführen? Schwierig schwierig.
Das größte Problem sehe ich allerdings darin, dass ich diesen Begriff mit Abstand am häufigsten von Frauen höre. Viel öfter als von Männern. Und dann natürlich nicht kokett, sondern, wenn Frauen über Frauen lästern.
Müssen Blogs authentisch sein?
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mspro:12.09.2007 um 01:12Was mir noch dazu einfällt: Authentizität ist im Grunde die Kontinuität der Erscheinung. Fällst du heraus aus deiner Rolle (egal welcher) wirkst du unauthentisch. Man kommt also nicht mehr heraus aus den Erwartungen seiner Leser. Sie halten einen gefangen.
Vielleicht ist also die größte Freiheit, sein eigenes Image zu (zer)stören. Oder vorbeugender: Es von Anfang an so zu brechen, dass ein Image unmöglich wird. Deswegen liebe ich den Moment der Irritation. Klar mögen das die Leser nicht, aber beim Bloggen kann man das allemal riskieren. Für die Freiheit.
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mspro:12.09.2007 um 00:30Die Authentizitätsdebatte wurde in der “normalen” Literatur ja nicht umsonst schon bis zum Erbrechen durchexerziert. Eine Position, die mir am besten gefällt ist: echte Authentizität ist immer inszeniert. Natürlich weiß z.B. Helmut Schmidt, was er tut, wenn er “scheiße” sagt. Es ist ein ausgegorenes Kalkül. Nicht jeder darf sich das erlauben, er weiß aber, er schon und er weiß, es genau deshlab verleiht es ihm Authentizität.
Siemens Mobile: Wie man eine Firma in den Untergang führt
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mspro:06.09.2007 um 15:13Das ist das Problem, wenn Leute ein Produkt machen sollen, für das sie sich eigentlich gar nicht interessieren, sondern sich nur dafür zuständig fühlen, gute Zahlen vorweisen zu können. Dieses Problem wird bis heute überall institutionalisiert gefördert und in allen Bertrieben als “Lösung” implementiert und hört auf den Namen: BWL.
Linker Neoliberalismus - mal was anderes
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mspro:04.09.2007 um 10:26Ach @Frédéric. Oft glaube ich, dass das Hauptproblem mit dem Linkssein, in der Angst unserer Generation liegt, utopisch zu denken.
Es braucht Mut dazu die gegebenen Zusammenhänge radikal in Frage zu stellen und man muss sich sehr weit aus dem Fenster lehnen, um sich die Vision einer anderen Welt auszumalen.
Manchmal glaube ich, wir sind dafür einfach zu cool.
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mspro:04.09.2007 um 01:57Frédéric, natürlich muss da mehr kommen. Aber die Ausgangslage ist so. Und die Linke ist nicht seit gestern zersplittert. Das ist praktisch ihr Geburtsfehler und das nicht ohne Grund. Aber warum Fehler, frage ich mich da.
Ich denke, wir sind heute soweit - und gerade die Linke - sich nicht mehr in Kategorien fassen lassen zu müssen. Also: Für sich selber sprechen, satt sich zu organisieren. Dazu hat heute jeder die Möglichkeit.
Natürlich ist damit noch kein konkretes Problem gelöst, aber ich denke, das wäre ein guter Anfang.
Denn wenn jeder das machen würde, würde es zwangsläufig den Diskurs aus den Händen derer reißen, die meinen, für uns sprechen zu dürfen und würde ihn dorthin befördern, wo er hingehört. DAS wäre Diskurspolitik.Ich könnte das noch lang und breit ausführen. Aber vielleicht verstehst Du jetzt ein wenig, dass es mir nicht ums “nett und individuell zu sein” geht.
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mspro:04.09.2007 um 01:13Guter Einwand. Da ist ja schon mal die Lage definiert: Links ist tot. Aber kein Grund zur Trauer, weil: Rechts ist damit genauso tot. Also: Es lebe “Links”, “wir haben gewonnen” (m.b.).
Links wäre damit: Sich nicht einpassen wollen. Nicht mal unter einem Label wie “Links”. Links wäre gegen alle Kategorien, Parteien, Organisationen, Institutionen zu sein. Links wäre ich. Nur ich. Ich wäre der einzige der Linke.
Und wenn ich für etwas kämpfen müsste, wäre es, dass jeder das von sich behaupten kann.
(PS: ich weiß, es ist schwer zu verstehen. Aber ich meine es tatsächlich ernst.)
Der linke Neoliberalismus - Versuch einer Konkretisierung
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mspro:03.09.2007 um 11:33Herr Malte von Hagens, ich muss protestieren.
Jetzt werden anscheinend schon Todgeburten ausgestopft und das auch noch mit den billigsten Gemeinplätzen. Aber Sie werden es nicht schaffen diesen Humanismuszombie zum Leben zu erwecken, auch wenn er jetzt aufrecht stehen mag. Frankenstein war eine Legende.
Die Melancholie des Don Dahlmann
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mspro:29.08.2007 um 13:141. Ich kann niemandem lange böse sein, den ich mag ;-)
2. alles andere hätte mich auch enttäuscht.
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mspro:29.08.2007 um 12:50Malte. Wieder gut getroffen mit dem “Kleingärtnerverein”. Nur scheinst Du nicht zu merken, dass Du Dich genau damit bei denen einreihst, die das Bloggen erst dazu machen.
Johnny hat recht: Bloggen heißt nicht von anderen fordern, dass undsoundso… Sondern es selber genau so zu machen, wie man es haben will. Alles andere, sogar die Forderung “zurück zu den Blumen”, ist Kleingärtnervereinsgemeiere.
Der nächste Song wird ihnen präsentiert von …
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Fütterungszeit
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mspro:20.06.2007 um 13:29Um das Thema (mal wieder) auf die eigentliche Frage zurückzuführen:
Das ist Dein Blog. Kannst hier tun und lassen, was du willst.
Du willst für Yahoo werben? - Bitte.
Kannst das übrigens auch einfach sagen. Willste nicht? - Bitte.
Du willst lieber Ausflüchte? Der Welt, den Kritikern, Yahooadressenbenutzern, China und “den Medien” die Schuld geben? Du willst Dich in technischen Feinheiten verrennen? (”Aber das ist doch nur ein Werbeplatz…”), willst mit China-Artikeln gegen Deine Schuld anschreiben und so Deine “Unabhängigkeit” beweisen? Willst lieber Yahoos Schuld relativieren? (”Aber die Anderen sind doch auch böse…”) - Bitte.
Du willst, dass ich das schlucke? - NO FUCKIN WAY!
Die Werbung hier hast Du zu verantworten. Nur Du (und vielleicht Tanja). Wenn sie für Dich OK ist: Gut. Was soll dann das Rumgelabere?
Wenn nicht: Zieh Deine Konsequenzen.That’s it!
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mspro:19.06.2007 um 22:36wedge, vielleicht hast Du Recht. Vielleicht war Johnny nur eine Illusion.
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mspro:19.06.2007 um 21:35Malte. Kann sein. Kann aber auch sein, dass Du das auch nur denkst, solange du es nicht wirklich verantworten musst. Da ist es sehr einfach sowas zu sagen. Da ist es aber auch sehr einfach, es nicht ernst zu nehmen.
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mspro:19.06.2007 um 21:13Achja und nilz, da ich glaube Du beziehst Dich auf meinen Kommentar. Wo genau sage ich, dass Johnny irgendwas müsste? Ich hab es ich nicht dazu geschrieben, aber gern für Dich extra: Johnny muss überhaupt gar nix, und ich habe auch nicht das Recht, irgendwas zu fordern und nichts liegt mir ferner. Wer bin ich denn?
Ansonsten: Ja. Man kann ihm anrechnen, dass er das Thema überhaupt zur Sprache bringt. Aber auch nur deshalb, weil einige komplett darauf verzichten. Das hätt ich auch noch vor ein paar Wochen für unmöglich gehalten. Wie so vieles…
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mspro:19.06.2007 um 20:33@Simon, danke. Ich bin geheilt. Jetzt muss ich nicht mehr kreiskotzen. Jetzt kann ich Dich getrost ignorieren.
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mspro:19.06.2007 um 18:48@Simon
Auch wenn ich schon wieder ob deines Kommentars in einem unappetitlichen Kreis sitzen muss, antworte ich dennoch, weil bei Dir ganz offensichtlich ein Verständnisproblem vorliegt.Es gibt ein nettes Sprüchlein, dessen Bezug auf Gott, ich zwar nicht Teile, dessen Weisheit aber schlagend ist. Sinngemäß:
Gott gebe mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Er gebe mir die Kraft, die Dinge auszuhalten, die ich nicht ändern kann.
Und er gebe mir die Weisheit, das eine vom anderen zu Unterscheiden.Ohne sich auf Gott zu berufen, situiert man Verantwortung also direkt beim Handelnden. Nicht bei der Welt, nicht bei der Ethik, nicht “Was dürfen Blogger”, oder gar beim SPIEGEL. Und natürlich sind die Grenzen schwammig. Ich könnte mehr tun. Viel mehr. Und wenn ich das “mehr” getan habe, könnte ich noch mehr tun. usw.
Da kann man sich natürlich drauf berufen, und damit so ziemlich alles legitimieren. Und das machen viele. Vielleicht sogar die meinsten.
Man kann sich aber auch dazu aufgerufen fühlen, diese Grenze selbst zu setzen. Irgendwo.
Was ich Johnny, immer noch, vorwerfe, ist dass er sich anscheinend entschieden hat, die Grenze nicht mehr setzen zu wollen. (Was mich allgemein zum genannten Kreiskotzen bringt) Das kam jedenfalls beim letzten Posting so rüber. Und das bei jemandem, der auf die Grenze immer viel Wert gelegt hat. Und solange ich kein “Yahoo Werbung ist ok für mich. Es bereitet mir keine Bauchschmerzen hier für Yahoo zu werben”, sondern diese relativierenden und auf andere zeigende Nicht-Argumente, höre, geh ich ihm weiterhin auf die Nerven.
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mspro:19.06.2007 um 17:39Boah, wie ich im Kreis kotzen könnte, bei diesen Aber-die-Welt-ist-doch-eh-schlecht-Kommentaren. Wisst ihr, warum sie so schlecht ist? Euretwegen!
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mspro:19.06.2007 um 17:06Sag mal, Johnny, merkst du nicht, wie du andauernd mit dem Finger auf andere zeigst, wärend du kein einziges Wort darüber verlierst, worum es hier geht? Um Dich, Spreeblick und Yahoo-Werbung? “Der Spiegel hat doch aber auch..”, “Aber die andern sind so gemein…”, “die Kritiker kommentieren aber mit yahoo adressen”….
Sowas meine ich. Das ist einem Johnny, den ich schon lange lese, einfach unwürdig und das ärgert mich. Und ich habe den Eindruck, mehr hast du nicht vorzubringen, weil Du fülst, dass du im Unrecht bist. Weil Du selber keine Antwort hast.
Ach…. werd doch Redakteur!
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mspro:19.06.2007 um 16:23Anstatt nur auf hysterischen Beiträge einzugehen, wäre es doch auch mal Sinnvoll, auf die gerechtfertigten, guten und richtigen einzugehen. Die sind nämlich in der Überzahl. Wie wäre es z.B. mit Holgi? Habt ihr da Antworten drauf gefunden? Wenn ja, warum schreibt ihr nicht darüber?
Nee, die anderen sind natürlich schuld. Gut, dass es f!xmbr gibt, da hat man dann seinen Pappkameraden und kann so tun, als bewege man sich eh nur im Dschungel der Merkbefreiten.
Ich kann ja verstehen, dass ihr Euch rechtfertigen wollt. Aber kommt ihr Euch bei solch einem Rumgeier nicht selbst ein bisschen blöd vor?
China und das Internet
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mspro:14.06.2007 um 11:29@Johnny: immerhin hast Du es geschafft die Diskussion von Yahoo wegzumanövrieren, hin zu der Frage, ob es überhaupt ethisch Sinn macht in China zu investieren. Und der Großteil springt hinterher. Geschickt, muss ich sagen. Schon mal überlegt in die PR zu gehen?
nilz: find einen besseren Vergleich. Du bist doch Rapper. Da sollte man sowas können ;-)
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mspro:14.06.2007 um 10:57Sagt mal, ihr rafft es nicht. Es geht nicht um das engagement in China im allgemeinen. Das will Johnny Euch nur einreden. Was Yahoo gemacht hat, ist nicht zu vergleichen, mit dem üblichen verbiegen, dass sich dort einstellt.
Niemand anderes hat so gehandelt. Und Yahoo hätte nicht so handeln müssen, es gab kein Gesetz, dass die dazu gezwungen hätte (Sie sitzen in Honkong). Sie stehn mit ihrer Tat, einen ihrer Nutzer ans Messer geliefert zu haben, ganz alleine auf weiter Flur.
Man kann sich den Unterschied so vergegenwärtigen: Im Dritten Reich wäre die Website der Weißen Rose weder von Google noch von Yohoo gefunden worden. Das ist nicht gut.
Aber Yahoo hätte dazu noch jüdische Accountlisten zusammengestellt und an die SS verschenkt.
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mspro:13.06.2007 um 18:41Sorry, ich reg mich echt auf gerade. Was soll überhaupt diese Formulierung:
“ich höre sehr gerne und sehr aufmerksam denjenigen zu, die es besser wissen als ich, denn daraus lerne ich.”
Willst Du uns verarschen? Es geht hier überhaupt nicht um Wissen oder Nicht-Wissen. Du weißt genug, dass Du Yahoo einschätzen kannst. Und selbst wenn nicht. Es geht hier nicht um Irrtümer, oder wer die besseren ethischen Regeln befolgt. Das traue ich Dir eigentlich schon zu, so was einschätzen zu können. Eigentlich.Was Du in Deinem Text versuchst, ist Dich aus der Verantwortung zu stehlen. Am besten kommt das raus, wenn du schreibst: “Zu letzteren gehöre auch ich selbst, und solange Spreeblick keine eigene Media-Abteilung hat, aus der ich mich raushalten kann,…”
Das ist Dein Wunsch: Dich rauszuhalten. Die Verantwortung abgeben, damit Du dann sagen kannst: “Ach, das war ja gar nicht meine Entscheidung.”, “Ich kann ja nix dafür, die Media-Abteilung, Du weißt schon…” und den ganzen Stuss, weswegen man die etablierten Medien schon gar nicht mehr auf ihre Anzeigen hin ansprechen mag. Weil man nicht wüsste an wen man sich richten muss. Weil die Macht dort diffus ist. Weil keiner mehr Verantwortung übernimmt.
Und bis dahin gibst Du der Welt die Schuld. Die viel zu komplex ist. Der der echte Feind abhanden gekommen ist, weil die Macht so diffus agiert.
Du verlinkst Mercedes Bunz, die genau als Problem definiert und beteiligst Dich selbst an dieser Diffusion, indem Du die Verantwortung ablehnst, deine Macht verschleierst, indem Du Deine Machtlosigkeit beteuerst.Ich denke, wenn Mercedes (zurecht) fordert, der Diffusität entgegenzutreten und die Mächtigen daran zu erinnern, dass sie durchaus verantwortlich sind, dann solltest Du das dringend mal auf Dich beziehen. Das Problem fängt nämlich nicht erst bei G8 an.
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mspro:13.06.2007 um 16:40So. Mittlerweile braucht man nicht mehr nach China zu schauen, um Yahoo schlimm zu finden. Danke Yahoo, wirklich schöner Diskussionsbeitrag. Herr Schäuble, übernehmen Sie.
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mspro:13.06.2007 um 15:211. Einen Dienst zu nutzen und dafür zu werben ist NICHT - ABSOLUT NICHT - vergleichbar.
2. Im übrigen bin ich kein Stück klüger, was die Grenze angeht. Es hört sich so an, als gäbe Sie es schlicht nicht. Weil ja alles so furchtbar komplex ist? Unentscheidbar? Gut. Dann entscheide! Sowas nennt man “Verantwortung” wo ich herkomme.
Denn 3. das hier ist nicht Fritz und Du bist kein kleiner Redakteuer. Das ist Dein Blog. Hier geschieht nichts gegen Dein Veto.
4. Und sorry. Auf die Kritiker einzudreschen, zähle ich nicht als Argument.
Erregungsstörung
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mspro:13.06.2007 um 13:41Ich muss mich Don anschließen. Cisco fand ich grenzwertig, aber noch OK. Aber für Yahoo werben? Da geht die Schere zwischen den kritischen Inhalten, die hier geboten werden (und die ich gerne lese), und dem, wofür Yahoo steht, entschieden zu weit auseinander. Ich bin nicht naiv. Politisch korrekt zu werben ist sicher ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man damit Geld verdienen will. Es bleibt also eine Grenzentscheidung. Diese Grenze würd ich gerne mal thematisiert haben.
Geniales Gewinnspiel
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mspro:11.06.2007 um 15:06G8 grölte generöse Großoffensive gegen Grundgesetz, gängelte Gegner gen Gullag (genauso gebürtige Ganzkörpergöre), gut: ganz geniales Gastspiel guatamalischer Grillwetterhitze.
Informer
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mspro:09.06.2007 um 20:43@malte Ich fand die Schilderung ein wenig herablassend. Besonders am Anfang. Nicht schlimm. Aber Du hast das nicht nötig, wie gesagt.
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mspro:09.06.2007 um 20:14Cool sein ist OK. Aber Arroganz steht dir nicht. Im Übrigen brauchst du sie auch nicht.
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Sorry, da platzt einem ja bald der Kragen. Man kann ja von der amerikanischen Regierung halten was man will, man kann sogar ihr Handeln in dieser Krise sehr heftig kritisieren, dass sie bisher den Tag legte. Aber niemals forderte sie von anderen Regierungen, sich an ihrem Rettungspakt zu beteiligen. Vielmehr warnten sie, und forderten, andere Regierungen sollten ihrerseits mit einem solchen Paket vorsorgen, was unser Finanzminister nur lauthals belachte und voller Häme und Mißgunst mitteilen ließ, dass das bei uns ja alles in Ordnung sei. Ja, das war nur kurz vor der Nacht und Nebelaktion um die Hypo Real.
Deswegen noch mal zum Lob für die Bundesregierung im Artikel. Die kann man so nicht stehen lassen. Damit meine ich nichtmal das Wie der Rettung der Hypo Real (da kann man sich drüber streiten), sondern zum Beispiel Steinbrücks tollpatschigen Ausspruch vom “Abwickeln” der Bank in einer öffentlichen Äußerung zu Beginn der Krise, so dass der Bank noch zusätzliche Kreditmöglichkeiten versperrt wurden. Oder auch, dass die Jungs nicht mal in der Lage waren, die Bilanzen richtig zu lesen und erst die Prüfer der Deutschen Bank die vielen noch versteckten Milliarden ausfindig machen mussten, weswegen der Deal beinahe komplett geplatzt wäre. Dazu die völlige Übergehung der EU bei der Rettung, die auch harsch kritisiert wurde. Auch dass sich die Regierung nicht für ein einheitliches Vorgehen der EU bei diesen Dingen abstimmen will, ist auf einem mittlerweile ja europäisch zu nennenden Binnenmarkt ein großes Problem.
Ich will gar nicht anfangen, was die Regierung im Vorfeld der Krise eben NICHT gemacht hat, so einer Fehlentwicklung vorzubeugen.
Dann noch lieber das Lippenbekenntnis auseinandernehmen, dass der Interviewte auch noch lobt. Denn ja, ohne einen Gesetzestext bleibt die Garantie ein Lippenbekenntnis und wenn man den Staatshaushalt gegen die Spareinlagen der Bürger gegenrechnet sogar das steilste Lippenbekenntnis der Geschichte! Dagegen ist “Die Rente ist sicher” ein schaler Witz!
Und noch mal abschließend zum Artikel: Es grenzt an Zynismus der widerlichsten Sorte, die Schuld für die Krise bei den Kleinschuldnern zu suchen. Otto Normal macht was Bank ihm gibt. Und um das zu bemessen haben wir eben Profis, die das Risiko kalkulieren sollen, eben so wie der Interviewte hier. Ich kann das aber schon verstehen, dass er davon gerne nichts mehr wissen will und die Schuld jetzt lieber wo anders sucht.