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Spreeblick

I live by the river!
24.07.08
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von | 2

 

Wenn HipHop böse wird. Richtig böse.

  1. 24

    beggar:

    @salz
    Im Refrain muss sowas wie “Billstedt Ghetto hinten links bei der brennenden Muelltonne, da sitzen unsere Bitches, etc.”.

    Oder ganz weg lassen, nur die Geraeusche eines verbrennenden 17 Jaehrigen und Fahrzeugen einer Muellhalde.

    Fuer die Beats ein Vista Social Club-Sample mit Bassline von Trendmoeller schnell in Garage Band zusammen verwursten, mit der Sony Plastikgitarre in paar Riffs reinhauen, bei youTube online stellen, bei Facebook viral promoten und schon mal Contracts via PDf an alle grossen Labels schicken…

    19.06.2008 um 21:00
  2. 23

    beggar:

    @Malte
    Die beschriebenen Auswuechse sind zum Grossteil auf die Oekonomisierung sozialer und kultureller Stroemungen zurueck zu fuehren: Wo ist das Geld, wo ist die Quote? Nach Abzug aller Befindlichkeiten bleibt nicht mehr als Mitleid.

    In den 80ern hat ein vergleichbares Verbot bei den Aerzten zu einem oeffentlichen Skandal gefuerht, heute ist das eine Randnotiz in einem Blog mit geradezu trauriger Hilflosigkeit. Das laesst sich durch das hohe Grundrauschen in den Medien erklaeren, fuehrt zu den extremen Formen der Provokation, und damit zu den Ergebnissen wie sie Hirntot liefert.

    In den 80ern hat die Volkszaehlung zu massiven Protesten gefuerht. Hier und jetzt werden Daten auf Vorrat fuer schlechte Zeiten gespeichert, ohne dass sich jemand daran stoert. Auch hier findet sich - getarnt mit dem Mantel der Sicherheit - das Muster der Oekonimisierung von privaten und kulturellen Stroemungen wieder.

    Das ist Mainstream, fuer viele in diesem Land ist der Homo Economicus und die daraus resultierenden Massnahmen “common sense”. Nach meiner Wahrnehmung ist Spreeblick fuehrendes Blog und hat damit die verdammte Pflicht, diesem Trend zu wiederstehen und die dafuer notwendigen Subroutinen naeher zu eroertern. Damit kritisiere ich nicht Dich in Person, Malte.

    18.06.2008 um 21:47
  3. 22

    beggar:

    Ich bin raus. Der Text, die Diskussion - in mir keimt die Erkenntnis, das Blogs vor den gleichen Problemen stehen wie politische Bewegungen. Verloren in der Quote, irgendwo zwischen dem modernen Mainstream und individueller Verarmung.

    18.06.2008 um 19:43
  4. 21

    beggar:

    Danke, Salz.

    17.06.2008 um 21:58

What Goes Up Must Come Down

  1. 20

    beggar:

    Sehr schoen! Vielen Dank fuer den Hinweis! In guter Tradition gebe ich selbst eine Entdeckung weiter: “The Hat”, feinstes Jazz-Mashup mit tollen Stimmen und Musikern. Wundervoll Melancholisch mit packender Message fuer diese tristen Tage. Anspieltip: Less A Lover, Wolves. In England ist “The Hat” in der Szene schon recht bekannt.

    11.12.2007 um 19:56

Dokumentation: Das Ende der Intimität - Über die Privatsphäre im digitalen Zeitalter

  1. 19

    beggar:

    …wundervoll pointiert durch den Screenshot mit dem “Sekret Talents”-Banner…

    (:=

    10.12.2007 um 20:12

BGH hebt Haftbefehl gegen Soziologen auf

  1. 18

    beggar:

    Hallo Johnny,
    in diesem Fall kann man durchaus von Terror durch den Staat sprechen und es gibt hier ein sehr interessantes Blog der Freundin von Andrej Holm.

    Objektive Chronologie der Situation bei Telepolis:
    04.08.2007 - Angeblicher Schlag gegen Militante Gruppe
    23.08.2007 - “Gentrification” und “Prekarisierung”
    01.09.2007 - Andrej H., § 129a und die verdächtigen Begriffe
    22.10.2007 - Ein Weblog des Terrors
    25.10.2007 - Verdacht ist nicht genug

    Ehrlich gesagt empfinde ich das als Skandal und einen Wink mit der Latte aus dem Sicherheitszaun von Herrn Schaeuble. So eine Zukunft will ich nicht!

    25.10.2007 um 10:04

In Englands Schulen ist jetzt RFID-SchluĂź mit lustig.

  1. 17

    beggar:

    Irgendwie erstaunlich, wie sehr das doch an V wie Vendetta erinnert. Remember, remember …

    23.10.2007 um 07:59

Nächste Ausfahrt - links einordnen

  1. 16

    beggar:

    Hallo Frédéric,

    ich bin ueberzeugt, dass bourdieu falsch zitiert wird. Es liegt an der uebersetzung.

    Weiterhin ist es offensichtlich, das die medien “erwacht” sind. Im gegensatz zu den 68ern agitatieren sie nicht mehr allein ueber ihre bekannten meinungsorgane, sondern greifen aktiv in markt und politik ein. Das ist eine neue qualitaet: Springer ist gegen mindestlohn und eigentuemer der PIN-postzustellung; die bertelsmann-stiftung mit angrenzenden instituten beraet politiker.

    Natuerlich hast du recht mit deinem entwurf der selbstbestimmung, der sich bei inhaltlich neutraler betrachtung kaum von neokonservativen zielen unterscheidet. Denn jeder frei denkende und selbstbestimmte mensch wird natuerlich versuchen, sein ziel zu erreichen, egal ob links oder rechts. Und wie immer geht es um sicherung des lebensstandards, der lebensqualitaet, der familie. Nur weil man in der gewerkschaft ist, muss man nicht dumm sein. Doch heute scheinen tagesaktuelle interessen im vorteil gegenueber langfristiger konzeption und planung. Die daraus entstehenden wiedersprueche sind ueberall sichbar, wie bei der bahn: Lange zeit rufen die arbeitnehmer nach einer aktiven vertretung ihrer forderungen, die arbeitgeber wiederum fordern eine aufloesung der starren gesamttarife zu gunsten von flexbilen, kleinen gewerkschaften und tarifvertraegen. Jetzt steht die GDL auf um genau diesem (linken?) ideal der selbstbestimmung zu folgen. Die reaktion in den medien - viel drastischer als an den bahnsteigen - zeigt, das es so einfach nicht ist.

    Das hat natuerlich auch was mit wahrnehmung zu tun. Oder Be-Greifen, dem greibar machen von schwer verstaendlichen themen. Dabei handelt es ich um makroinformationen, die durch die entwicklung der medien immer mehr in den hintergrund ruecken. Die menschen lesen blogs, micropublishing - kurzfristige, am aktuellen bedarf ausgerichtete informationen (in zusammenhang mit der monetarisierung von information die einzeige moeglichkeit von medienkonzernen ihre internen strukturen in zukunft aufrecht zu erhalten). Dabei faellt auf, das die mikroinformation durchaus kontraer zur makroinformation stehen darf - vielleicht sogar muss, um in einem noise aus mirkodata wahrgenommen zu werden. In diesem wachsenden grundrauschen liegt das problem der linken: “Die linke” ist ein langfristiges konzept, pure makrodata. Sie ist bekannt - und heute ist nichts schlimmer, als die news von gestern. Und nicht ist schlimmer, als sich schlecht zu verkaufen. Die konservativen werte werden immer wieder zur tagesaktuellen mikrodata verknuepft, deshalb auch deine irritation bei woertern wie brauchtum, tradition, sitte. Es fehl “der Linken” ein ent-kopftes, tagesaktuelles konzept, die eigenen werte immer wieder mit mirkodata in verbindung zu bringen. Schleche PR und ein fehlendes grundkonzept, koennte man sagen. Aber welches konzept?

    Ich bin davon ueberzeugt, das “links sein” in der heutigen zeit nicht mehr bedeuten kann, als allgemeine gerechtigkeit einzufordern. Keine gleichheit, wie sie die “neue linke” fordert. Denn ohne gerechtigkeit waere die im grundgesetz geforderte gleichheit nicht zu erreichen. Natuerlich ist das GG eine sache der auslegung, doch genau darueber kann man die heutige linke - nach meiner meinung - definieren: Links ist dort, wo das grundgesetz die richtschnur der gemeinschaft und zusammenarbeit vorgibt, das “wir” steht ueber dem “ich”. Rechts ist demnach dort, wo der persoenliche erfolg, der individuelle vorteil ueber dem wohl der gemeinschaft steht.

    Vielleicht laienhaft ausgedrueckt!? Doch ohne gerechtigkeit und gemeinschaft brauchen wir keinen staat, keine politik, keine volksvertreter und kein volk. Dann brauchen wir deutschland nur nach aldi nord und aldi sued einteilen und warten. Wir warten auf den tag, an dem die ach so gut funktionierende freie marktwirtschaft sich mit ihrer gier zu grunde richtet.

    22.10.2007 um 09:44

Vier Väter

  1. 15

    beggar:

    Ich muss mich korrigieren. Die Frage
    “Was faellt euch als Mann bei folgendem Satz ein: Frauen koennen Familie, Karriere, Freizeit und Kinder haben”

    muesste so formuliert werden:
    “In welcher Rolle findet ihr Euch als Maenner bei dem folgendem Satz: Frauen koennen Familie, Karriere, Freizeit und Kinder haben”
    (;=

    26.09.2007 um 16:25
  2. 14

    beggar:

    Uiuiui. Demnaechst ein Test von Internet-Angeboten fuer frischgebackene Eltern? Im 2. Teil bitte die richtig miesen Fragen wie:

    “Wieviel Papa bleibt fuer das Kind, wenn man Freiberuflich 60 Stunden die Woche arbeitet - plus 10 Stunden fuer An- und Abfahrt?”

    “Wie viel Zeit mir der Mama bleibt fuer den Papa, wenn er nach 70 Stunden Arbeit nach Hause kommt?”

    “Welche Chancen seht ihr, aktiv das etablierte System zu veraendern?”

    “Da sich in unserer Gesellschaft nur Maenner verwirklichen koennen, seid ihr jetzt am Ziel eurer Traeume?”

    “Was faellt euch als Mann bei folgendem Satz ein: Frauen koennen Familie, Karriere, Freizeit und Kinder haben”

    “Als Vaeter: Wie bewertet ihr Ideale wie das der CSU oder des modernen Metrosexuellen? Jetzt wo ihr voellig ohne Lobby und gesellschaftliche Wertschaetzung existiert!”

    (;

    26.09.2007 um 15:54

Exotismus

  1. 13

    beggar:

    http://penciledin.com/wp/?p=688

    02.08.2007 um 14:02
  2. 12

    beggar:

    @Andreas
    >> warum setzen die Agenturen dann immer noch auf diese alten Ideen?
    Muhahaha.
    Das lass mal lieber nicht die guys’n'girls von JvM hoeren!

    01.08.2007 um 14:27
  3. 11

    beggar:

    Es ist wohl niemandem aufgefallen, das die Anzeige Lehrer als “Bloed” bezeichnet. Wobei der Begriff “Manche” eindeutig auf eine groessere Zahl hinweist und damit generell eine Vielzahl von Lehrer als Inkompetent dargestellt werden. “Gar keine Lehrer sind noch bloeder” soll uns sagen, das nach Lehrern/ Bildungssystem nur noch die Armut ein groesseres Leid ist. Damit reitet JvM wieder den Trend allgemeiner Emotionsstroemungen unter Bild-Niveau. Nur so am Rande.

    01.08.2007 um 11:32

Neues Spreeblick-Logo gesucht

  1. 10

    beggar:

    Ich denke, der Preis ist egal. Man kann 35.000 EUR fuer ein beschissenes Logo ausgeben. Wenn sich jemand findet, soll er/ sie es tun! Bei ALDI zahlen wir an der Kasse und den Rest uebernimmt die Krankenversicherung. Mir faellt da immer ein Spruch aus der Ausbildung ein: “Meine Ausbildung war kostenlos, deine umsonst”. OT: “Ach! DAS kannst du auch nicht?”

    01.08.2007 um 11:05

Frage an die Wirtschaftsexperten

  1. 09

    beggar:

    Das ist seit Sommer 2006 ueberfaellig. Der Kuchen ist verteilt und wird kleiner. Die klassischen Systeme (in Deutschland: Arbeitsagentur, ARGE) daemmen das Wachstum durch Restrukturierung und Ausbau ihres Online-Angebots ein. In den Businessplaenen hat niemand damit gerechnet, das die “Alten” sich gegen die “Neuen” wehren wuerden.

    Die Online-Jobvermittler wissen nicht genau, wie oder mit welcher Strategie sie sich auf den erschlossenen Maerkten plazieren sollen. Die Vision des Neuen ist verblasst, fuer den Alltag bleibt nur Arbeit. Speziell den lokalen Angeboten, in Deutschland zum Beispiel als PSA, steht die Branche ablehnend gegenueber. Lieber haelt man weiter an bewaehrten(?) Konzepten von Expansion und Exploration fest, aktuell in Mexiko und den Golfstaaten.

    Das Thema Benutzerfreundlichkeit wurde bei Spreeblick gerade erst angesprochen und traegt sicher seinen Teil dazu bei. Kann mich nicht daran erinnern, dass mich in dieser Hinsicht auch nur ein Anbieter mit seinem Angebot ueberzeugt hat. Inklusive der Arbeitsagentur.

    Wuerde mich nicht wundern, wenn eine Gruppe der entlassenen Angestellten einen modernen Gegenentwurf realisiert. Ansaetze gibt es - wie immer - genug.

    01.08.2007 um 10:50

And everything depends upon

  1. 08

    beggar:

    Keep going on!
    I’m a human being, not a human doing!

    16.07.2007 um 18:28

Der nächste Song wird ihnen präsentiert von …

  1. 07

    beggar:

    @André #24
    Nein, keinen Bordeaux. Obwohl ich gegen einen guten Rotwein keine Einwaende habe. Ich meine *den* Bourdieu, dessen Bekanntschaft ich nicht aus eigenem Antrieb gemacht habe, er wurde an mich heran getragen. Durch Menschen, die beruflich mit Menschen zu tun haben - genau das ist auch bei mir der Fall. Ich beschaeftige mich mit sozialen Netzwerken, je nach Perspektive in Randbereichen des Internets oder Mitten drin in WebZwoNull.

    Von hier ist es ein kurzer Weg zu Bourdieu und seinem Standardwerk “Die feinen Unterschiede”. Ehrlich gesagt, habe ich dieses Buch bisher nur in Auszuegen gelesen, da es wirklich harter Stoff ist. Trotzdem beschreibt Bourdieu genau das, was dich so veraergert: Die feinen Unterscheide - und natuerlich wie sie entstehen, warum, wieso, weshalb. Interessant ist, dass in Cornelius Herstatt’s lesenswerten Buch Produktentwicklung mit virtuellen Communities viele Aussagen enthalten sind, die mit denen von Bourdieu uebereinstimmen.

    Jetzt stellst du dir die Frage, warum ich ueber Buecher laminiere, waehrend sich Spreeblick zu deinem Problem entwickelt hat. Dort wird genau diese Problematik vorhergesagt! Zentrum, Satelliten, Lurker, Cliquenbildung, Eliten, Darstellung, Abgrenzung und Geld. Es gibt keinen Grund fuer negative Gefuehle auf Spreeblick oder andere social network complaints. Eine natuerliche Entwicklung und du lebst in einer Utopie.

    Das stimmt nicht ganz. Fuer mich ist der gesamte Komplex WebZwoNull social networks, collaboratoring etc. eine Utopie. Neben dem Vertrauensverlust des Internets, die schleichende Aufloesung des “Sozialen Internet” durch finanzielle und gesellschaftliche Kraefte, stellt sich die Frage nach dem “Danach”. Was kommt nach den ganzen social platforms? Das Erloesmodell muss von Beginn an neben dem Businessplan auf der eigentlichen Plattform vorhanden sein. Nur: Waere es dann so erfolgreich? Wuerde ich dieses Post auch in einem Blog ohne Leser schreiben?

    Kein Grund zur Trauer, AndrĂ©. Das schoene am Internet ist: Du klannst es dir selbst besorgen, Spreeblick 2.0 sozusagen. Jetzt fehlt nur noch ein Blog. Und wundere dich nicht ueber kritische Posts, die deine Glaubwuerdigkeit in Frage stellen…..

    12.07.2007 um 19:58
  2. 06

    beggar:

    @André #7
    Wo ist das Problem? Kennst du nicht die feinen Unterschiede? Oder ist das Kritik an der gesellschaftlichen Urteilskraft? Ich empfehle dir einen trockenen Bourdieu vor dem Schlafen gehen, entspannt ungemein!

    11.07.2007 um 23:00

Mama Berlin…

  1. 05

    beggar:

    Bonjour Tristesse. Da fragt man sich ernsthaft, was zuerst da war: Ursache oder Wirkung?
    Bessere Motive findet man bei Rollout
    http://www.rollout.ca/wordsspoken.html
    http://www.rollout.ca/tickedoff.html

    Gruss,

    #

    31.05.2007 um 10:20

Shooting Dogs

  1. 04

    beggar:

    @apfelbaum, dein Posting 13, zum Begriff “Globalisierung”.
    Ich finde deinen Kommentar sehr interessant, ich habe zunehmend Probleme mit dem Begriff. Immer deutlicher stellt sich fĂĽr mich heraus, dass es ein Kunstwort der Lobbyarbeit ist, egal welcher Art. “Globalisierung” beschreibt eine ungenaue Menge miteinander verzahnter Prozesse, jeweils in der eingeschränkten Darstellungsweise des/ der Lobbyisten. In diesem Sinn ist “Globalisierung” kein Begriff, denn es beschreibt nicht greifbar eine Problem oder Themenkomplex. Es ist eine hohle Phrase, die sich jeder zu Nutze macht, der ein schlaues Wort ĂĽber die Bedingungen - hier oder anders wo auf der Welt - sagen möchte. Vielleicht entspricht “Globalisierung” deshalb dem Zeitgeist, da es ein schönes Wort ist, das alles Bedeuten kann und trotzdem die Möglichkeit bietet, im selben Satz das Gegenteil zu behaupten. Die Welt war schon immer “Globalisiert”, schon zu Zeiten in der sie eine Scheibe war. “Globalisierung” ist PC - und ich wĂĽnsche mir, das jeder bei diesem Wort sofort den Satz unterbricht und fragt: “Was verstehen sie darunter?”.

    18.05.2007 um 19:44

YouTube mit Inline-Werbung

  1. 03

    beggar:

    Hmm. Ist mir eigentlich egal. Ich empfinde YouTube und Konsorten in der gegenwärtigen Fassung eh nur als temporäres Phänomen. Viel spannender finde ich die Frage, was da so alles mitgeschrieben wird. Es sollte jemand den Flash-Player von YouTube aufmachen und die Zeilen ActionScript herausfiltern, die dafür zuständig sind. Wäre mal interessant, was Google so alles über das Benutzerverhalten dokumentiert. Ein Idiot, der glaubt, dass Google nicht aus jeder Information Kapital schlagen will. Wo sind die AGBs, denen ich nach Deutschem Recht vor jeder Benutzung zustimmen muss?

    18.05.2007 um 19:20

Sicher, Digger

  1. 02

    beggar:

    Lieber Johnny, vielleicht hast du dich beim schreiben deines Artikels gefragt: “Was waere wenn….”.

    Was waere, wenn sich die tollen Netzvisionen nicht erfuellen, weil die Menschheit nicht dem Idealbild des digitalen Boehmens entspricht? Ueberhaupt, wo soll dieses Boehmen liegen? Da gibt es noch viel zu definieren, es langt nicht eine Zeitschrift mit dem Titel “Print ist tot” zu veroeffentlichen (sic!).

    Johnny, du hast Angst vor dem unkontrollierten Internet? Dabei ist das erst der Anfang! Wie alt ist das Internet? 10 Jahre? Ganze Kontinente sind bisher nur in Spurenelementen vertreten. Sicher kanzn man die Schuld auf den Homo oeconomicus schieben. Doch das ist die eine Seite der Medaille - und das weisst du genau, selbst wenn du es nicht oeffentlich machst: Ihr macht es euch einfach, heult mit den Woelfen und tragt ein Schafsfell. Schon der naechste Artikel ueber Stallmann als OSS-Guru blendet Probleme aus, nur um Licht einer bekannten Person zu stehen. Dabei ist OSS pure Marktwirtschaft, der Sieg des Homo oeconomicus. Wenn die Benutzer von Digg! nicht wie in der Netzvision vorgesehen funktionieren, interessiert es eben diese nicht die Bohne. Sie haben was sie wollen: Den Code. Portale wie Digg! kommen und gehen, das naechste Start-up nimmt ihre Rolle ein. Die Benutzer der Portale sind in ihrer Quantitaet und der rechtlichen Qualitaet (Rechtsprechung je Land) kaum zu fassen. Wieder ein Sieg fuer den Homo oeconomicus.
    Wie weiter oben jemand zitiert hat: Ist es im Internet, bekommt man es da nicht wieder raus. Fuehrt das Internet mit dem Aggregieren von Nachrichten auf Basis von Algorithmen (…wie immer wieder betont wird: Nicht manipulierbar!) zu Ergebnissen wie im Fall HD DVD vs. Digg!, zeigt es, wie wenig Moeglichkeiten der Einflussnahme bestehen. Und hierbei handelt es sich “nur” um den Schwarm des “Jedermann”, die “nur” privat ein Homo oeconomicus sind, “nur” um Rechte der boesen Medienindustrie.
    Wenn dir das ein mulmiges Gefuehl bereitet, denke nicht an die gewinnorientierten Homo oeconomicus bei Google, Yahoo oder Ebay. Was passiert, wenn deine Geninformationen frei verfuegbar im Internet stehen? Unternehmen gegen Schutzrechte verstossen und die Veroeffentlichung unter den Leitmotiv des “Fair Use” als Vorteil fuer die Allgemeinheit rechtfertigen, mit ihrer Marktmacht jede gegenteilige Meinung uebertoenen (Erinnerung: Nachrichtenalgorithmus)? Denn hier gilt wieder die Feststellung: Ist es im Internet, bekommt man es da nicht wieder raus……

    04.05.2007 um 10:58

Heat Vision and Jack

  1. 01

    beggar:

    Ich kann auf den Serienmix aus Knight Rider und Teenage Mutant Hero Turtles gut verzichten. Nur weil Ben Stiller die Regie macht, wird das Konzept nicht besser. Danke FOX!

    Wo wir aber gerade bei Trash sind, hier noch zwei Links die vielleicht noch nicht jeder kennt:
    http://www.robotbastard.com/movies/index.html
    http://www-fi3.starwreck.com/download.php

    12.04.2006 um 23:50

12.04.2006 um 13:32

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