Kreuzzug in Neukölln
Wie ich wirklich aussehe
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heinz:20.09.2007 um 23:48Das bedeutet also “beschäftige Dich mit Dir selbst” (edit-Bemerkung zur Löschung eines Kommentars v. mir)?! Dann mußt Du aber zusätzlich zu Schäubles posttraumatischer Paranoia auch Deine eigene aus dem Drama-des-begabten-aber- langweiligen Kindes resultierende maßlose Eitelkeit, die durch übersteigerte kompensierte mangelnde Spritzigkeit sowie die von einem Sprachfehler herrührende Graphomanie thematisieren! (wird wohl der Kommentar nicht gelöscht werden, wenn ich hier ein von-klammheimlicher-Freude-nicht-freies-aber-dennoch-Ironiemarkierendes Emoticon hinsetze?)
9/11 Lesetipps
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Der linke Neoliberalismus - Versuch einer Konkretisierung
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heinz:03.09.2007 um 22:42Das Problem an Bunzens Buzz ist, dass sie einfach mangels Kreativität zwei olle, abgenutzte, aber assoziativ und emotional und sonstwie aufgeladene Begriffe kombiniert (wie auch schon bei den angeblichen Pennern, den urbanen). Daraus kann keine Schärfe, geschweige denn Tiefenschärfe entstehen. Davon wird einem nur irgendwie übel.
Dann schon lieber neue Kreationen wie Kuttners “Experialismus”.
Sind Sie ein Superberliner?
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heinz:27.08.2007 um 19:42soll das jetzt sone Art blog-verbot sein? ich lasse es mir eine Ehre sein.
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In der einen Hand ein Snickers
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heinz:09.06.2007 um 02:51@neuraum
sehr spritzig - aber genau da liegt das Problem: daß das muntere Liedchen des Herrn Trubeckoj mit dem “Kapital” vom ollen Karl nichts oder fast nichts zu tun hat. Sein Problem ist eines mit postkommunistischen totalitären Diktaturen, in erster Linie mit seinem rechtmäßig gewählten Väterchen Lukaschenko. Weiter wirft er dann mehrere andere Herren in diesen Topf, wie Mahmud Nachname-vergessen aus Iran, dessen PR-Manager öfters eher Herr Hitler zu sein scheint. Poplinks stimmt also nicht, sondern eher Totalitarismus-Kritik, wie man sie hierzulande in der FAZ findet, recht platt im Kern also. Verstehe die eitel Freude über den Zong hier nicht ganz, wenn man es auf Rostock bezieht, müßte es eher heißen: in der Linken ein Burger, in der Rechten eine Hut-Pizza, mein PR-Manager ist Che Guevara…
Falls ich da irgendwas gründlich falsch verstanden habe, klärt mich auf. Ansonsten hast du natürlich recht: statt Pop-Videos mal wieder Marx konsumieren!
Was nun, Attac?
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heinz:06.06.2007 um 02:06Die Gewalt ist gerechtfertigt, wir befinden uns im Krieg. Deutschland und viele andere Industriestaaten führen ökonomisch und militärisch einen Krieg gegen alle Bewohner dieses Planeten. Christian Klar täuscht sich eben leider, wenn er die endgültige Niederlage des Kapitals heraufziehen sieht. Der Siegeszug des neoliberal-globalen Imperialismus ist die Niederlage aller. Halbherzige Reformen a la attac bringen nicht weiter. Dieser Alptraum muß radikal gestoppt werden. Das Problem der Militanten ist ihre Isoliertheit und völlig fehlende gesellschaftliche Akzeptanz. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen verteidigen wir alle hier, ob bewußt oder nicht, unsere real gelebte Konsum-Utopie: wir haben viel zu verlieren. Zweitens ist die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen davor, die sich außer mit Unordnung mit Allem arrangieren können - Staatskapitalismus a la DDR, Nationalsozialismus oder jetzt eben der neu heraufziehende Gnadenbrot- und Überwachungspeitsche-Totalitarismus. Und drittens paßt so ein kleiner Bürgerkrieg eben nicht in ein Internet- und Milchkaffee-Leben. Kapiert denn keiner den Ernst der Lage? Und nicht nur Deutschland muß sterben, damit nicht nur wir leben können. Friede den Hütten, Krieg den Palästen!
P.S.: Brasilien hat (nicht der Staat allerdings), wie in einem Deutschlandfunk-Feature über Wasserressourcen in Südamerika berichtete, Abgeordnete nach Vietnam geschickt, die dort in Guerilla-Taktik trainiert werden sollten - zur Vorbereitung auf zukünftige Wasserkriege. Das alles wird kommen, wenn auch erst, wenn ihr schon lange friedlich über euren LatteMacciato-Laptops in X- oder P`berg entschlafen sein werdet, sanft entschlafen mit einem Traum von der sanften Reform.
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heinz:05.06.2007 um 02:38Ich finde viel enttäuschender, daß ihr dann letztendlich doch nur plüschige westdeutsche Ökohippies und Gandhi-fand-ich-schon als Gymnasiast-toll-Luschies seid, deren Radikalität sich im in-Grund-und-Boden-Kritisieren der Lego-World am Potzenplatz erschöpft. So trennt sich die Spreu vom Weizen: attac die Grünen und Spreeblick die SpOn von morgen.
Schade.
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Schade, dachte, Malte wär` endlich weg, jetzt schlurft er durch die Kommentare. Naja, Tatsache ist, der Text ist nicht nur gut, nicht mal nur kokett, sondern auch: mittelmäßig und gymnasiastisch naiv. Ja, und schlecht.
@ursula: die magnetschwebebahn der gentrifizierung kannste nicht aufhalten. Und Spreeblick springt nur auf. Klassenspezifisch. Hach, wie pittoresk, das Volk.