Erwachsen
Na endlich!
-
07
Valentin:19.04.2007 um 15:00Könnte jetzt auch über den Zusammenhang von Todestrafe und Gewaltverbrechen schreiben, mache ich aber nicht… Zurück zum Ausgangsbeitrag. Zu den Sternschnuppen also: da gibt es ganz interessante Ansätze etwa in der Politikwissenschaft zum Beispiel.
Nach diesem Ansatz schwimmen die Gegner der Killerspiele mit ihren Argumenten in einer Suppe, in einem Stream. Daneben schwimmen Menschen, die für gerade Bananen sind, daneben Argumente gegen Atomkraft etc. Aufmerksamkeit finden sie im Alltag unserer Medienwelt schwer.
Der Amoklauf öffnet sodann ein “window of opportunity”. Wenn nicht jetzt, wann dann sollte das Argument mal wieder ausgepackt werden können. So grob auch immer es passt.
So sucht fast jedes Argument mit seinen anhängenden Befürwortern seine Fensterchen und die erregten Medien greifen satt in die offenen Fenster rein und verbinden Ereignis+Argument+Issue+… wi es eben passt.Nach einem großen Busunfall sieht man daher in den folgenden Tagen auch gerne so Randmeldungen wie: 3 Tote bei Busunglück in Usbelangdunk. Eine Meldung, die es vor dem großen Wumms nie und nimmer auf hiesiges Papier geschafft hätte.
Frühstückskaffee
-
06
Valentin:19.04.2007 um 09:21@Joel: Die muss ja sehr nach ihrer Mutter kommen, wenn sie so waghalsig ist, heuer zu versuchen, letztes Jahr einen Titel aufzunehmen. Eine Zeitreisende. Aber mal abseits davon: Auch musikalisch ist das doch recht weit weg, oder?
-
05
Valentin:18.04.2007 um 11:15Bevor ich mich jetzt in fachlichen Musikdiskussionen verschwurbele - die mir gar nicht liegen - erzähle ich nur kurz, wie überrascht Griechen sind, wenn ich ihnen von dieser CD erzähle. Und sonst: Passt ja auch gut zum Kaffee. Zum individuellen Latte Macchiato oder Galao, die unter die völlig selbst entdeckte Fliegenaugensonnenbrille geschüttet werden, passt zu Einzelgängerparkas, Bluejeans, Bloggen, Kreativität… Oh Mist, jetzt komme ich gerade schlecht drauf. Will ich aber gar nicht. Also, der Himmel ist blau, die Sonne scheint, das Leben ist schön. Nana ist gut, zumindest in New York. Cafés sind mir nun egal…
-
04
-
03
Valentin:18.04.2007 um 09:58Mal eine gute Empfehlung. Bin aber hin und her gerissen: Höre sie seit Jahren selbst gerne und sorge mich bei solchen Empfehlungen immer, dass auch diese CD bald in allen Cafés läuft. Zu schade für akkustische Überalluntermalung…
[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]: Werbung in Blogs
-
02
Valentin:01.03.2007 um 17:45Hatte ich vergessen zu erwähnen. Den Karstadt-Banner fand ich super. Aber mal jenseits allen Scherzes: Warum sollte jemand in einem Kommentar Werbung schalten dürfen und dafür auch noch Geld einsacken?
Ich will doch auch nicht, dass in meiner Bar ein Gast Cocktails mischt und sie auf dem kleinen Gang zu den Kloräumen verkloppt… Hinkt der Vergleich?
-
01
Valentin:01.03.2007 um 17:30Okay, als Blogger mag ich blutjung sein, aber so recht wollen mir diese Diskussionen meist nicht in den Kopf. Blogger im Sinne eines Bloglesers bin ich nämlich schon lange. Es ist doch Humbug, über Blogs ganz allgemein so sprechen. Dann kann ich auch ganz allgemein von Webseiten sprechen und damit http://www.spiegel.de genauso meinen, wie http://www.familie-klein-von-waltersleben.de. Sind beides Webseiten, aber haben in etwa so viel miteinander zu tun, wie eine Papierseite meiner Diplomarbeit und einer weiteren, auf der das Titelblatt der NY Times gedruckt wird.
Dieses neue [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] finde ich erstmal nicht schlecht und auch nicht gut. Ob ich das Gefühl haben werde, dass Spreeblick oder andere verpartnerte Blogs sich dadurch ändern, werde ich jawohl erst noch sehen. Was ich erstaunlich finde ist allerdings diese Selbstreferentialität der deutschen Blogszene.
Selbst in den meist gelesenen Blogs geht es meist um Blogs. Da gibt es Blog-Konferenzen, Austausch, neue Techniken etc. - alles schön und gut. Warum sollte es aber auf Dauer nicht auch Blogs geben, die Geld verdienen, die ein breites Publikum erreichen. Warum dann keine Werbung?
Es tut mir leid, ich schweife aus. Es gibt Blogs mit einigen tausend Lesern. Selbst in diesen Blogs gehen Kommentare zu einzelnen Posting oft nicht einmal in die Dutzende. Die Kommentare spiegeln also kaum die Gendanken aller Mitleser. Scheint, als sei die Welt auch hier mal wieder sehr gerne passiv. Meine Güte, wo führen diese Sätze denn gerade hin. Ich breche hier mal ab.
Jedenfalls habe ich Nichts dagegen, wenn jemand beschließt, professionell zu sein und sich bezahlen zu lassen. Wenn jemand dafür eine bessere Art als Werbung findet, kündige ich schon mal Interesse an. 250 Euro in über einem halben Jahr als Spenden beim Spreeblick lassen da meine Erwartungen aber eher eines sein: klein.
Nun ja, ich wünsche mir jedenfalls weniger Bloggen übers Bloggen. Ich hatte es auch nie so mit den Zeitungen über Druckmaschinen und Vertriebswege. Lese lieber Geschichten. Nur so Gedanken eben von einem Neublogger, der sich hier mal schön in seinem ersten Posting so richtig verritten und verzettelt hat…
08
Schön (PUNKT)