Ich finde die T-Com gut
Podcast vom 9.12.2005
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Joerg-Olaf:10.12.2005 um 22:07Marcel: Ich sag’s ja ungern, aber sich auf die Wikipedia zu verlassen, kann mitunter böse ins Auge gehen. Ganz nett ist die Darstellung bei irights.info: http://www.irights.info/index.php?id=24
Sony weiß, wie es geht
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Joerg-Olaf:10.12.2005 um 21:53Nils: Mark Russinovich hatte die Analyse des Rootkits zuerst in seinem Blog veröffentlicht, von da nahm die Geschichte ihren Lauf. Weitere Impulse kamen dann u.a. von Bruce Schneier, ebenfalls in seinem Blog. Die Geschichte stammmt also durchaus aus der Blogosphäre und wurde anschließend dankbar von den etablierten Medien aufgenommen.
Im deutschsprachigen Raum war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Blogs und den üblichen Verdächtigen wie Heise, Golem, intern.de, netzwelt (Janko, siehe oben) und Co.. Was einfach dadurch zu erklären ist, dass wir alle die gleichen Quellen nutzen. Dass deutsprachige Blogs einen nennenswerten Einfluß auf die Diskussion hatten, halte ich für eher unwahrscheinlich. Ok, vielleicht diese Multiplikatoren-Funktion, die man sich als “Tripple-A-Premium-Blogger” gerne einredet …
Ich glaube aber auch nicht, dass die Aibo-Aktion in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Rootkit steht. Kann sein, muss aber nicht. Sony (!Sony BMG) hatte in den letzten Monate ganz andere Probleme. Ist wohl eher eine allgemeine Marketingkiste.
PS: Keine Ahnung, ob Medienrauschen ein Aibo angeboten wurde. Mir jedenfalls nicht. Ich (bzw. das HNF Paderborn, wo ich damals gearbeitet habe) hatte schon 1999 das Vergnuegen für ein paar Tage mit zwei Aibos der ersten Generation zu spielen. War ganz lustig, auch technisch durchaus beindruckend. So ein typisches Spielzeug halt, das man kauft, wenn man schon alles hat - ausser soziale Kontakte.
Super Mario Brother
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Joerg-Olaf:06.12.2005 um 21:15Mario war Journalist, bevor er Blogger war. Oder wie auch immer.
Sicher, ganz sicher? Das ist doch wieder nur so eine unrecherchierte Behauptung irgendeines Bloggers! ,)
Haftung für Foreneinträge
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Joerg-Olaf:06.12.2005 um 12:22Martina: Die Sache hat ja eine längere juristische Vorgeschichte. Bis etwa 2002 waren Gerichte durchaus immer mal wieder der Ansicht, Betreiber von Foren und Gästebüchern müssten aktiv nach möglichen Rechtsverstößen Dritter suchen und diese beseitigen.
Die Änderung des TDG (siehe oben) sorgte dann halbwegs für Rechtssicherheit, ohne positive Kenntnis war man aus dem Schneider.
Siehe auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/36904 und dort insbesondere die Links.
Und bitte, sollte das Urteil Bestand haben, wovon ich nicht ausgehe, dürfte es insbesondere privaten Netznutzern in Zukunft nicht mehr möglich sein Blogs, Gästebücher oder Diskussionsforen zu betreiben.
Ich glaube nur wenige Blogger/Forenbetreiber wollen ihre Seiten als Plattform für Diffamierungen oder zur Verbreitung strafbahrer Dinge missbraucht sehen. Ihnen allerdings eine vollumfängliche Haftung für die Taten Dritter aufzudrücken, kann keine Lösung sein.
Dann gibt’s demnächst nämlich nur noch Broadcast und keine Kommunikation mehr.
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 23:49Jens: Technisch ja nicht wirklich ein Problem.
Wenn die Zugangshürden noch hoch genug sind, werden wir auch das lästige Volk wieder los. Was wollen die überhaupt im Netz, die sollen sich gefälligst Arbeit suchen …
Ok, das wäre dann auch das Ende von Communities, wo sich Menschen heute noch halbwegs anonym über tabuisierte Themen (Krankheiten, Suchverhalten, Mobbing, gesellschaftlich nicht ganz so akzeptierte Neigungen, o.ä.) austauschen können. Aber diesen Schmutz wollen wir ja eh nicht lesen.
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 23:41Jürgen: Johnny hat hier regelmäßig über 100 Kommentare am Tag. Das ist vielleicht noch irgendwie moderierbar, wenn man sonst keine Hobbies hat.
Wobei, mit allen Konsequenzen? Straf- und zivilrechtlich? Auch für Archivbeiträge? Den Schuh würde ich mir nicht anziehen wollen.So, und nun überlegen wir uns noch kurz, was dieses Urteil für Communities bedeutet, wo jeden Tag mehrere hundert Beiträge eingestellt werden (Der privat betriebene Assoziationsblaster hat zur Zeit 646161 Texte indexiert, Heise Online kommt nach eigenen Angaben auf >200.000 Postings/Monat).
Oder die Wikipedia mit 569.000 Edits/Monat (Oktober 2005, nur im Bereich deutschsprachigen Wikipedia).
Ja, genau, aus die Maus.
Podcast-Entführungen
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 18:10Sollten die 75% nicht irgendwann mal mit merkwürdigem Referer in den Serverlogs aufgefallen sein?
Haftung für Foreneinträge
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 18:02Achso *hüstel*, bei einer Revision geht es nur um die Frage, ob ein Gericht handwerklich sauber gearbeitet hat, weniger um Inhalte.
Im vorliegenden Fall dürfte wohl das Rechtsmittel der Berufung eingelegt werden.
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 17:56Nun hätte ich fast “Erster!” geschrieben, was aber nur halb richtig gewesen wäre.
Blosi
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Joerg-Olaf:05.12.2005 um 17:06Unerfreulicher Nachtrag zu meinem Kommentar #22:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/66982Eigentlich war das Thema in der juristischen Diskussion ja durch. Das Landgericht Hamburg scheint nun aber anderer Meinung, was die Haftung für Forenbeiträge betrifft.
Wenn das Hamburger Urteil nicht kassiert wird, kann man faktisch keine Blogs mehr in Deutschland betreiben, ohne mit beiden Beinen im Knast oder permanent vor dem wirtschaftlichen Ruin zu stehen. Selbst Projekte wie die Wikipedia wären gefährdet.
“Sollte sich diese Rechtsprechung durchsetzen, führt das dazu, dass jeder Anbieter, der ungefiltert die Möglichkeit zu Kommentaren bietet, unmittelbar für Rechtsverstöße in den Beiträgen haftet und abgemahnt werden kann”, kommentierte der Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags, Joerg Heidrich. Davon seien nicht nur Foren, sondern auch alle anderen Web-Kommunikationsformen wie Blogs, Gästebücher oder sogar Chats betroffen. [...] Auch der BGH gehe in einem Urteil zu dieser Problematik davon aus, dass ein Anbieter nur dann als Störer hafte, wenn zumutbare Kontrollmöglichkeit über die verbreiteten Inhalte bestünden.
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Joerg-Olaf:04.12.2005 um 21:17Jens: Ein Dienstebetreiber ist gerade nicht für die Inhalte Dritter verantwortlich, solange er keine positive Kenntnis von ihnen hat. Nein, er muss auch nicht selber nach ihnen suchen (Ricardo vs. Rolex ist imo nicht vergleichbar, falls du das im Hinterkopf hast).
Ja, man trotzdem abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert werden.Impressum und Jugendschutz, bzw. die Benennung eines Jugendschutzbeauftragten nach §7 JMStV, ist dann nochmal eine andere Baustelle. Oder habe ich den Teil missverstanden?
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Joerg-Olaf:04.12.2005 um 19:17D.h. man wird bei Burda nicht über PferdeSchwänze, HaArschnitte allgemein bzw. HaArschneidemaschinen diskutieren können?
Oder über die neue NachbArschaft, die aus WArschau/SusSex/EsSex stammt? CaFetische könnten auch zum Problem werden, genau wie Josef Issels’ Buch “Mein Kampf gegen den Krebs” oder Platten von Ce Ce Peniston.
Sie sind kreativ, arbeiten gerne mit Kreide und Kohle? Das ist ok, nur von ihren SchrafFurzeichnungen sollten sie bei Burda besser nichts schreiben.
Versuch einer Zusammenfassung
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Joerg-Olaf:29.11.2005 um 12:06Nunja, das mit der Sau durfte ich schon missverstehen, auch wenn ich es mir nicht anziehen wollte.
Da gibt’s wenigstens ein paar sinnvolle Gedanken und bisher erfreulich wenig Geschrei. Bis die nächste Sau durch’s Dorf getrieben wird.
Nachtrag: Diese Sau wurde schon vorher angeworben.
… hieß es damals drüben bei Medienrauschen.
Ansonsten glaube ich schon, dass du die “Größe “und - nun - Beachtung, die Spreeblick im Moment zu Teil wird, recht gut abschätzen kannst. Da könnte man ein, “Ach, verstehe ich doch auch nicht, warum gerade ich nun zitiert werde, ich bin doch nur eines vielen vielen kleinen Bloggerlein” durchaus als Show sehen. Auch wenn es anders gemeint sein mag.
Hast du eigentlich schon mit Falk Lüke telefoniert?
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Joerg-Olaf:29.11.2005 um 11:23@Ralf: Ich sag’s wirklich ungern, aber es gibt irgendwas um 12 Millionen Bildleser täglich. Sagt man. Käufer, besser Auflage, irgendwo bei 4.x Millionen, näheres im Bildblog.
@Johnny: Das mit der Sau frist mich nun schon wieder innerlich auf. Dabei ist es nicht einmal der Gang zur Jukebox, den du möchtest. Das mit den Säuen passiert wohl/offenbar einfach in Blogs. Immer wieder. Aufmerksamkeitswellen, die sich bevorzugt von “A-Listern” ausbreiten. Dass es (gerade?) (noch?) nicht für destruktive Kampagnen benutzt wird, hat vielleicht (zum Glück?) mit der Struktur der deutschen Blogosphäre zu tun.
Erinnerst du dich an die Geschichte mit dem CSU-Spam _vor_ der Wahl? Das ging - nicht zuletzt - ausgehend von dir und ix relativ unrecherchiert durch’s Dorf.
Und nun, Herr Häusler, die Kokettiererei mit dem Erfolg. Ach, das glaube ich Ihnen nun einfach mal. Jedem anderen würde ich die gespielte Naivität ziemlich übelnehmen ,)
Was unabhängig davon als Frage übrigbleibt: Wieviele Journalisten werten mehr als 5 Blogs aus? Und selbst wenn: Wenn Blogs ein Früherkennungssystem für Themen/Relevanz sind (nicht unbedingt im Sinne von nachrichtlich relevant), ab wann kann/sollte man es ins Blatt nehmen? Wenn es der SWR tickert? Wenn es hier mehr als 150 Kommentare gibt?
Was ist nur mit unserer Jugend los?
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Joerg-Olaf:28.11.2005 um 15:05@frank: Wir sollten wirklich dankbar sein, dass Johnny nicht dieses Bild verwendet hat, ja.
One more time: Du bist Deutschland
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Joerg-Olaf:24.11.2005 um 13:06Die Liste der Initiatoren, sehr viele Große Medien, wirkt ebenfalls bedrohlich.
Eigentlich wäre es angebracht, zunächst über die Motive der Bertelsmann AG, die die Kampagne innitiert hat und koordiniert, zu diskutieren (Nein, es sind halt nicht nur ein paar Werber & Medienfuzzis, die uns selbstlos mit ihrer jungen und dynamischen Art anstecken wollen).
Schließlich zählt die Bertelsmann Stiftung, die 57% der Anteile an der AG hält, zu den einflußreichsten politischen Lobbygruppierungen in diesem Land. Ein Machtfaktor, der sich längst parallel zur parlamentarischen Demokratie etabliert hat:
“Der Stiftung gelang es, der Agenda 2010 des Reformkanzlers ihren Stempel aufzudrücken. Bezeichnenderweise ist es nahezu unbekannt, dass die Stiftung die Hochschul-, Gesundheits-, Wirtschafts-, und Arbeitsmarktpolitik seit dem Antritt der Regierung Schröder entscheidend bestimmt hat. An die breite Öffentlichkeit tritt die Stiftung nämlich meist nur mit publikumswirksamen Aktionen wie Preisverleihungen, Foren oder Empfängen.” (Quelle: Telepolis, Link oben)
Und hier wird es meiner Meinung nach interessant. Eine mächtige Lobbygruppe mit wertkonservativer/neoliberaler Agenda versucht mit einer “Mutmacher-Kampagne” das frustrierte Humankapital (nicht nur im Osten) wachzurütteln? Und fast alle deutschen Medien machen mit? Da darf man wohl durchaus ein wenig nachdenklich werden.
Hat da gerade einer “Gleichschaltung” gerufen und damit gleich die nächste NS-Parallele aufgemacht? Bitte lasst das. Es macht einfach keinen Sinn. Nazivergleiche scheinen mir hier völlig deplatziert und sind allenfalls geeignet, die Diskusion auf eine unsachliche Ebene abgleiten zu lassen.
Ach, und zu den Werbern, Meinungsdekorateuren und anderen ausführenden Kräften, auf die sich ein Großteil der bisherigen Diskussion konzentriert:
Es mag zwar nett und freundlich erscheinen, wenn sich der “Leiter des Kampagnenbüros” der Aktion hier mehr oder weniger pflichtschuldig zu Wort meldet, letztendlich ist es aber kaum mehr als Krisen-PR eines beauftragten Dienstleister.
Und nein, ich würde als Kampagnenleiter auch nicht aktiv mitdiskutieren. Aus dem gleichen Grund, warum ich Politikerchats für sinnfrei halte. Mehr als Schaulaufen ist nicht drin.
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Joerg-Olaf:23.11.2005 um 13:04somlu: Kannst du das mit der Vereinzelung evtl. nochmal erläutern? Vielleicht habe es einfach missverstanden.
“Fördern und fordern” (übrigens auch historisch vorbelastet, wenn ich mich recht erinnere) kann man kritisieren, Vereinzelung ist meiner Meinung nach aber was anders.
Podcast vom 21.11.2005
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Joerg-Olaf:22.11.2005 um 11:42Johnny: Naja, zumindest so ein Hoover-Board hätte ich schon gern.
Ansonsten: Viel Spaß beim Experimentieren, vielleicht entsteht ja auch irgendwas sinnvolles, großartiges. Ich sehe es im Moment einfach noch nicht.
Naja, und zu den möglichst automatisierten Prozessen siehe hier:
Sollte man natürlich auch, wenn man eine
teutonisch korrekt indexiertemaschinenlesbare Google-Bitch werden will, muss man aber nicht. Wozu bitte ein Lebenslauf und ein Passbild im Blog, wenn die Geschichten gut sind?
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Joerg-Olaf:22.11.2005 um 02:17@bartos: Doch, doch, das gab’s alles schonmal. Irgendwer von Medienrauschen hatte es in seinem Privatblog auch mal ausprobiert. Vor Jahren schon? Keine Ahnung, ist schon Weilchen her. Ist aber gar nicht der Punkt:
Ich fand’s nämlich auch damals schon nervig. Sicher, irgendwie eine nette Idee. Oder auch nicht.
Statt Kommentaren sehe bei 1/3 der Einträge nur das Play-Mich-Dreieck. Klicke ich drauf, schreien oder stottern mir Unbekannte mal mehr und mal weniger laut und mal mehr oder weniger intelligent ins Gesicht. Zitieren kann ich nicht, im Zweifel muss ich mir einen “Audiokommentar” sogar mehrfach anhören, um antworten zu können.
Die Zukunft habe ich mir irgendwie anders vorgestellt.
@hinnack: Ich sach mal: Wenn da jemand im Glitzerfummel mit einer Gitarre rummacht, ist das nicht unbedingt gleich ein Fall für den Abdecker.
Ohne den Podcast gehört zu haben: Ich glaube, “The Darkness” darf man ungestraft als Glamrock bezeichnen. Davon gab es früher viel, viel mehr. Und heute noch in der Wikipedia.
Flock | Web 2.0
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Ist heute Freitag?
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Hörung
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Joerg-Olaf:12.10.2005 um 15:42Ich habe “den Hund schütteln” gelesen und mich gefragt, zu welchen Perversionen Blogger noch fähig sind. Und warum.
Bonjour, mes amis!
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Schwimmbad-Erinnerungen
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Joerg-Olaf:22.09.2005 um 13:47Überhaupt, diese Kulturform des Beckenrandsitzens war mir bisher eher unbekannt. Macht man das so in Berlin?
Hier in unten ist das eher unbekannt. Schlimmer noch, Beckenrandsitzen war untersagt. Damals, als Bademeisteraushilfe (Hee, gutes Geld, Kaffee, Kuchen und Telefonnummern for free - auch so eine Art Rock’n'Roll) mussten wir die Beckenrandsitzer immer ins Wasser
schubsenoder auf die Wiese bitten.Der Ordnung wegen: Beckenrandsitzer vergreifen sich nämlich gern der Beckenrandkordel (Beckenrandsteher sind hingegen kein Problem …).
Ach so
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Joerg-Olaf:21.09.2005 um 12:43Sebastian: Ja, geht. Microsoft Media- und Real Media-Streams kann man unter Windows zum Beispiel mit Net Transport mitschneiden.
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Joerg-Olaf:21.09.2005 um 02:07Johnny: Bei der ViSdP gibt es leider nicht das komplette Transcript, sondern nur Auszüge. 30% würde ich in etwa schätzen. Genau dort liegt ja mein Problem. Wäre ja sonst auch zu einfach gewesen, nech?
Das ViSdP-Extrablatt ist aber trotzdem einen Klick wert (Das wird noch mein liebstes schlechtes Wortspiel), weil es auch mal zeigt, wie so ein Wahltag aus Redaktionssicht abläuft:
16.55 Uhr, Reichstag
„Forsa: CDU 36,5, SPD 32,5, FDP 10-11, Grüne 8, PDS 8,5; Infratest: CDU 37-38, SPD 32-33, FDP 10-11, Grüne 7, PDS 8.“Die neuen Zahlen kursieren, der Flur murmelt, Debatten im Flüsterton: Das klingt nach großer Koalition, jetzt werden sie die Merkel absägen, was kann das bedeuten? Noch eine Stunde bis zur offiziellen Hochrechnung, bis dahin muss eine Analyse her, eine schlüssige Theorie, eine Prognose.
Das andere Ergebnis
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Joerg-Olaf:20.09.2005 um 14:25So ein Koalitionsvoting hätten wir drüben auch gern, lieber Verlagsleiter ,)
Ohne Gewähr
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SpOn über Wahlblogs
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Joerg-Olaf:15.09.2005 um 18:12r0ssi: Gucksu Wikipedia:
Kommunikationswissenschaft (auch Publizistikwissenschaft oder Medienwissenschaft, früher auch Zeitungswissenschaft genannt) ist ein Zweig der Sozialwissenschaft bzw. Soziologie, der sich vorwiegend mit der Massenkommunikation befasst, d. h. mit der einseitigen Kommunikation Weniger an Viele über Massenmedien wie Presse, Hörfunk, Fernsehen oder Internet.
Wobei mir “Zweig der Soziologie” arg grenzwertig erscheint ,)
Parteien im Telefon-Test
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Joerg-Olaf:14.09.2005 um 22:16Dominic: Verpodcasten ist erstmal nicht, wegen § 201 StGB “Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes”. Dafür kommt man nicht gleich in die Hölle, aber mit Pech in den Bau (Ok, beim ersten Mal wohl nicht).
Und ja, die ganzen Telefonscherzleute vom Radio stehen da mit mehr als einem Bein im Gefängnis. Wissen sie aber, daher wird sowas gern auch nachgespielt.
Ach Menno, Apple!
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Joerg-Olaf:08.09.2005 um 01:17frank r: Kann das K750i, das Johnny schon hat und ePlus mir offenbar ums Verrecken nicht verkaufen will, nicht Speichersticks bis 2GB aufnehmen? Damit wäre es schonmal ein recht brauchbarer Player.
Gut, doppelt so dick wie der Nano, die Akkulaufzeit dürfte bei beiden gleich schlecht sein.
Johnny: So scheisse sieht das ROKR gar nicht aus, eigentlich kaum anders als das “Walkman Handy” SE W800, das letztendlich auch nur ein aufgebohrtes K750i ist. Soll aber wohl nur eine 0,3 Megapixel-Kamera haben. ,(
Live-Blogging: Geh’ doch nach drüben!
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Joerg-Olaf:05.09.2005 um 18:11feersum: Wir hatten hinten den Kulissen zwar das ein oder andere Problemchen, der Chat auf #lautgeben (IRCnet) funktionierte aber (Den Channel gibt es auch schon ein paar Wochen), auch via Webgateway (Siehe Kurzanleitung).
Was zunächst nicht funktionierte, war die automatische Übernahme des “Redaktions-Chats” in’s Blog. Aber auch das hat Eike heldenhaft gefixt.
Das Wordpress-Plugin von Spreeblick-Coding-Gott Max haben wir eigentlich nur aus zwei Gründen nicht eingesetzt:
1.) Bei der parallelen Nutzung durch mehrere Autoren gibt es noch Probleme. Das Risiko Daten zu verlieren war uns zu groß. Zumal wir ohnehin eine Chat-basierte Lösung geplant hatten. Als Mehrwert, Community-Treffen, [enter your favourite buzzword here] …
2.) Einen Chat mit mehr als 10 Usern (während des Duells waren es kontinuierlich zwischen 50 und 60) oben in der Webseite schien uns nicht wirklich sinnvoll.
Eike hat daher noch am Sonntag Nachmittag ein IRC (Eggdrop) -> WP-Gateway gebastelt, das grundsätzlich auch prima funktioniert hätte, wenn WP nicht so eigensinnig wäre.
Egal, inzwischen haben wir eine funktionierende Lösung und überlegen, wann wir den nächsten Chat veranstalten. Vielleicht schon am Donnerstag (Angela Merkel in der WDR/NDR Wahlarena), vielleicht aber aber auch erst am Wahlabend.
moolder: Ja, die Kritik teilen wir sogar. War uns aber vorher klar. Weiteres Problem war aber auch die teils noch leicht zickige Technik im Hintergrund. Das wird schon.
PS: Morgen im Handelsblatt (Holzausgabe) werden wir - hoffentlich positiv - erwähnt. Mehr morgen im Blog von Thomas Knüwer.
Speaking up
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Joerg-Olaf:03.09.2005 um 20:58Gott, ich will das nicht ,)
Allenfalls, dass Spiegel Online und Co. wieder zu den Grundsätzen und der Qualität zurückfinden, denen das Mutterhaus sein Image zu verdanken hat. Der Spiegel, das große Vorbild, von dem ich zu Beginn meines Studiums noch hörte.
Aber das ist wohl ein frommer Wunsch in Zeiten, wo für “professionellen Qualitätsjournalismus” kaum noch Etats zu bekommen sind.
Leider, und das macht die Sache aus Blogger-Sicht ja so ärgerlich, wird der Verweis auf die eigene Qualität aber auch immer dann bemüht, wenn sich die lieben Profi-Kollegen vom gemeinen Blog-Pöpel abgrenzen wollen *.
Sicher, sie müssen das tun. Selbsterhaltungstrieb nennt man das wohl. Mich erinnert das alles allerdings zunehmend an die Statements von Brockhaussprecher Klaus Holloch, wenn er wieder einmal Tippfehler in der Wikipedia zählt, um sein totes Holz zu promoten. Been there, done that.
Ist ja auch nicht so, dass wir hier (das gilt sicher auch für IT&W, Don Alphonso und all die anderen Kritiker) vor dem Monitor hocken und auf den nächsten Satzdreher bei Spiegel Online warten.
Es ist aber einfach nur ärgerlich, wenn eine ehemals verläßliche Quelle mit derart großer Reichweite (Eigenwerbung Spiegel Online International: “News and POV** from Europe’s largest newsmagazine.”) sich derart negativ entwickelt, wie gerade SpOn in den letzten Jahren. Traurig, sowas.
ciao
Olaf*Randnotiz, weil ohnehin bekannt: Bei vielen Blogs aus dem Medien-, Politik- oder Newsbereich schreiben ohnehin Blogger, die mit dem Verfassen von Texten auch sonst ihre Brötchen verdienen (Ist bei lautgeben.de nicht anders). Das macht das Blog-Bashing bzw. die “Blogs vs. Journalismus”-Debatte ja noch unsinniger, als sie ohnehin schon ist.
**POV (Point of View) ist kein Euphemismus für den Verzicht auf journalistische Grundsätze wie die Wahrung der Neutralität in der Berichterstattung …
PS: Ich kann es nicht oft genug erwähnen, die Vorarbeit zur Geschichte kam von einem Bekannten, der keine vollen Credits wollte.
Nicht genug Autos
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jo:02.09.2005 um 21:34i18n: Zu den Geldern, die für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus umgewidmet wurden, gibt es im Originalbeitrag drüben einen Link zu einem Hintergrundbericht. In den Kommentaren finden sich noch ein paar mehr.
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jo:02.09.2005 um 14:41Svenja: Ob die USA zu stolz sind, möchte ich eigentlich nicht beurteilen. Ich finde dieses Diskussion zur Zeit einfach deplatziert. Sicher würde man seine Probleme lieber alleine lösen und Stärke zeigen (Hier hat sich Bush in den letzten Tagen nicht mit Ruhm bekleckert.), die Option hat man aber offenbar gar nicht.
Kurz: Wer helfen kann, soll es nun verdammt nochmal tun. Wenn man die aktuellen Berichte liest/hört, spitzt sich die Lage immer weiter zu. Gerade läuft auf CNN ein Interview über die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, die immer noch nicht gesichert ist.
Sabbeljan: Es ist nicht nur diplomatisch geboten, sondern schlicht eine Selbstverständlichkeit. Hier überhaupt parteipolitische Erwägungen zu unterstellen (siehe drüben in den Kommentaren bei lautgeben), finde ich ziemlich beschämend. Und bezeichnend für die politische Diskussionkultur.
Johnny: Wie, “befreundet”? Ich dachte, wir werden bezahlt? ,)
Respektlos einschlafen
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jo:31.08.2005 um 00:16Der falsche URL “wirres.de” in der taz ist natürlich ärgerlich ,) Da klappt es endlich mit den Weltruhm und dann versauen die lieben Kollegen von der professionellen Presse den Link zum Glück.
Gibt es schon ein Korrekturshirt um paarungswillige taz-Leserinnen in einen unverfänglichen U-Bahn-Plausch zu verwickeln? Ein simples “ix bin’s” vielleicht?
Schön auch in der BZ: “Blogger sind Menschen, die einen Blog verfassen.” Da haben wir wieder was gelernt!
Live bloggen
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Kuchen
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Bändchenpunkt
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jo:18.08.2005 um 14:57Zumindest kurz habe ich mich gefragt, was Johnny mit einem dieser Powerarmbänder will und warum es da verschiedene Altersklassen gibt …
Ist aber ohnehin ein Hype, den ich nicht verstehen will.
Schleichwerbung für Kurzsichtige
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jo:17.08.2005 um 22:24Marco: Die Medion-Notebooks sind fast alle von MSI. Aber das war eigentlich nicht, was ich sagen wollte ,)
Spontan wüsste ich nun aber auch kein “Aldi-Notebook”, mit dem ich arbeiten wollte. Die vollgestopften Desktops sind ok, wenn man die Funktionen alle braucht - und wenn sie frei stehen …
Zeit für eine Blog Etiquette?
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jo:10.08.2005 um 01:00Moe: Wenn es sich wirklich um einen Amateur/Blogger handelt, der Bilder einer Party nicht in böser Absicht ins Netz gestellt hat (soll es ja geben, sind hoffentlich auch die Mehrheit), würde ich auch keinen Anwalt einschalten, sondern erstmal eine freundliche Mail schreiben. Ist eigentlich selbstverständlich, denke ich.
In de.soc.recht.marken+urheber gab es iirc aber erst vor ein paar Wochen wieder eine Diskussion, wo der Betreiber einer kommerziellen Bilderseite (oder war es ein Forum?) sich aus der Verantwortung stehlen wollte. Bei solchen Arschlöchern hätte ich keine Hemmungen, sie in der ihnen einzig verständlichen Form auf ihre sozialen Defizite hinzuweisen.
Weiße Ware
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Chris Cunningham im Interview
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06
jo:09.08.2005 um 23:53Und passend dazu das Anschauungsmaterial auf DVD (via Einslive):
Best of DVDs
The work of director Chris CunninghamDie DVD zeigt acht Videos des englischen Videoregisseurs Chris Cunningham. Er hat unter anderem Videos für Madonna (”Frozen”), Autechre, Portishead, Leftfield oder Squarepusher gedreht. Vor allem mit den Videos zu Björks “All is full of love” (das mit den Autodummies) und Aphex Twins “Windowlicker” hat sich Cunningham in den letzten Jahren einen Namen gemacht. [...]
Ist schon 2003 erschienen, der Clip zu ‘Come to Daddy’ von den Aphex Twins ist natürlich auch drauf.
Who watches the watchblogs?
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05
Ziemlich harte Nuss
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04
jo:05.08.2005 um 15:46Ach, bei BigBrother wurde heute Morgen Osama bin Laden in der Reihe der amerikanischen Präsidenten einsortiert. Nach Ansicht der beiden Spielkandidaten regierte er um 2001 …
Content für kleine Jungs
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jo:04.08.2005 um 00:35Tja, leider will mir ePlus kein akzeptables Angebot machen. Ich müsste meinen schönen alten Studi-Tarif opfern, um in den Genuß der vollen Subvention zu kommen. Morgen mal wieder anrufen.
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jo:03.08.2005 um 23:44Oh, wurde das auch mit dem K750i geknippst? Dann werde ich so langsam schwach.
Wahlkampftrinken
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Ach, entspannt und freundlich sind die T-Hotliner immer. Oft auch kompetent. Der Teufel steckt im unternehmensweiten Ticketsystem ,)
@Tom: Die Mitarbeiter im örtlichen T-Punkt hier tragen nur selten Anzüge, haben aber einiges drauf und switchen bei Bedarf auch blitzschnell zwischen Hausfrauenmodus und IT-Beratung ,) Und wenn mal gar nichts mehr geht, bekommt man auch die Durchwahl der örtlichen Schrauber.
Doch, wirklich. Die sind gut und kompetent. Zumindest weit kompetenter als die üblichen Handy-Verticker und IT-Kistenschieber. Mir haben sie beim letzten Besuch sogar einen günstigeren ISDN-Tarif empfohlen. Von sich aus.
@Johnny: Wenn man derzeit die Auftragshotline (0 1805 44 3030) anruft, bekommt man recht fix eine Bandansage, dass sich Lieferungen pauschal verzögern und man doch bitte nicht mehr nerven solle.
Ich warte nun auch schon seit 6 Wochen auf meinen neuen Router.