Popgun! 28 Sommersampler
Elite
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Die Wahnsinnigen leiten jetzt die Anstalt
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The Mae Shi: Run To your Grave
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Schweinefleisch, Knoblauch und andere Reizauslöser
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mei:30.05.2007 um 13:41wichtig finde ich auch die frage: was macht die gruppenbezogene menschenfeindlichkeit mit den tätern? über verletztende worte und taten wird ja auch immer die eigene identität bestärkt, und das nicht ein-dimensional. es geht bei nazis nicht nur um deutsch sein, sondern auch um weiß sein, um hetero sein, um männlich sein (womit ich nicht gesagt haben will, dass es keine weiblichen nazis gibt, sondern dass ne bestimmte vorstellung von männlichkeit bei männlichen nazis sicher auch mit am werk ist).
es geht ganz vielschichtig um die konstruktion des eigenen durch die ausgrenzung des anderes und wenn man das ernstnimmt, stellt sich die frage, ob ein gesellschaftliches dazugehören aufgrund von normalität und identität der richtige weg ist, wenn das alles irgendwann mal besser werden soll, oder ob es nicht genau darum geht, normalität und eindeutige identitäten zu hinterfragen, wo immer wir sie vor uns haben.
URL-Autovervollständigung
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Verfolgt von Wolfgang Schäuble
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mei:19.04.2007 um 22:51interessanter beitrag. ich hatte diesen gedanken heute zufällig auch :) ich glaube im übrigen auch, dass leute wie schäuble die gesellschaft besser machen wollen. so abwegig ist das nicht. nach jahrzehntelanger sozialisation als profipolitikerIn muss mensch ein bild von sich selbst als verantwortungsvollem menschen haben, der/die dazu fähig ist, die gesellschaft zu verbessern und dazu eben eine bestimmte macht/entscheidungsposition braucht. sonst hält man das doch gar nicht aus und macht so einen - doch recht stressigen job - auch nicht immer wieder. die vorstellung, das wären alles machtgeile typen die uns verarschen und unterdrücken wollen und daran einfach freude haben, halte ich für viel zu kurz gedacht.
You tube my space, flickr? Com!
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Kathrin:23.09.2006 um 15:06Sehr interessanter, anregender Text, Johnny!
Klar, Web2.0 und seine Aggregatoren ermöglichen mir vieles, was ich sonst nicht hinbekommen würde, filtern große Mengen an Infos und ok, sie verdienen auch dabei. Und ich hab meinen Spass.
In nem größeren gesellschaftlichen Kontext betrachtet wird die Problematik dahinter aber schon deutlich, es geht nämlich um den Wert von Arbeit. Die Frage ist: Welche materielle/immaterielle Arbeit wird wie entlohnt?
Das menschen ihre Arbeitskraft quasi verschenkten, während andere davon profitieren, gibt es schon länger, z.B. in Form unbezahlter Hausarbeit (altes feministisches Thema). Heute sprechen alle über die Generation Praktikum und die Frage, ob es eigentlich so cool ist, wenn Firmen irgendwelche gut ausgebildeten jungen Leute monatelang für lau oder 150 Euro vollzeit arbeiten lassen (und das auch in Branchen, in denen es keiner großen Einarbeitung bedarf).
Ich würde ja gerne in einer Welt leben, in der ich freie Software programmiere, gratis auf die Nachbarskinder aufpasse, bei Wikipedia mein Wissen teile, und in meinem Blog meine Ansichten.
Aber ich muss mir ja was zu Essen kaufen und meine Miete zahlen?!
Wer kann es sich leisten, zusätzlich diese Sachen zu machen? Wer nicht? Diese neue Freiheit ist auch eine Frage von Privilegien. Es lohnt sich vielleicht, mal darüber nachzudenken, was die konkreten materiellen Voraussetzungen sind, überhaupt die Zeit für Web2.0 zu haben.Also frage ich mich auch: sind wir eigentlich bescheuert? oder anders: Was für eine Illusion ist das eigentlich, in einem kapitalistischen System ständig Arbeit zu verschenken. Gelebte Utopie und/oder Selbstausbeutung? Implodiert das System irgendwann, entwickelt es sich weiter, oder was?
Podcast vom 14.9.2006
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Kathrin:14.09.2006 um 16:58Herzlichen Glückwunsch an Tanja auch von mir!
Zum Thema Volksabstimmung und “das Volk als Bauch”: Volksentscheide, Volksabstimmungen und all das führen ja auch dazu, dass bestimmte Probleme wesentlich intensiver in den Medien thematisiert werden, so dass BürgerInnen schon die Möglichkeit haben, auch ihr Hirn zu füttern und dementsprechend zu partizipieren. In Hamburg gibt es ja - wenn auch umkämpft - eine sogenannte Volksgesetzgebung. Dies war bisher eine Möglichkeit für BürgerInnen, Themen auf die Agenda zu setzen, bei denen sich die etablierten Parteien einig waren und die ansonsten schnell vom Tisch gewesen wären. Allerdings zeigte sich hier auch, dass der CDU Senat sich nicht zu schade ist, durch Volksabstimmungen getroffene Entscheidungen zu übergehen (z.B. bei der Privatisierung der Krankenhäuser geschehen).
Und was Themen wie die Todesstrafe angeht: Johnny hat schon recht mit seiner Anmerkung, über solche Themen würde ja nicht abgestimmt - Grundrechte können per Volksabstimmung sicher nicht abgeschafft werden.
Die Auslegware (!) im Klassenzimmer meines Sohnes ist 27 Jahre alt.
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Kathrin:20.08.2006 um 02:05In meiner alten Schule gab es einen Raum, in dem es immer stank. Dort wurden immer viele Klassenarbeiten geschrieben, und der Geruch war der Konzentration auch nicht zuträglich. Aber das Problem wurde immer auf “Schüler, die nach dem Sport nicht duschen und Klamotten wechseln” zurückgeführt.
Eines Tages - ich war schon in der Oberstufe - kam der Hausmeister mitten in der Stunde in den Raum, klopfte mit einer Stange den Boden ab und murmelte “Alles vergammelt”… es klang hohl: Der Estrich war von Anfang an vergammelt. Als ich dann fertig war mit der Schule, wurde der Raum renoviert.
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der deah cab for cutie link geht leider nicht