Jason Kottke zieht erste Bilanz
Uninteressant
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spacebear:11.04.2005 um 00:24Klassik, na aber! Gut, dass Du noch hinzugefügt hast, dass Dich die klassische Musik hoffentlich NOCH nicht interessiert. Hübscher Einstiegs-Tipp: Antonin Dvorak (die Akzente beim Nachnamen erspare ich uns) - Sinfonie Nr. 9, “Aus der Neuen Welt”. Das hat mich seinerzeit überzeugt. Aber wer weiß, vielleicht bist Du ja gar kein Romantiker… Gregorianische Mönchsgesänge? Schönbergsche Zwölftonmusik? Bachsche Vielstimmigkeit? Da halte ich’s am ehesten mit Status Quo: “Whatever You Want”! [Plädoyer Ende]
Der SpOn, der aus der Kälte kam
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spacebear:22.03.2005 um 12:02(Notiz für die nächsten Kommentare: Zwecks besserer Lesbarkeit mehr Absätze einfügen.)
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spacebear:22.03.2005 um 12:01Johnny, zwei kurze Anmerkungen:
“mir geht es sehr oft beim lesen eines artikels so, dass ich mir blöd vorkomme (…)” - Das stimmt sicherlich und geht bestimmt fast allen so, aber auf was sollten die Artikel dann verlinken? Auf eigens geschriebene Erläuterungs-/Hintergrund-Artikel? Das wäre vom Mehraufwand wohl zu unpraktikabel. Auf Wikipedia-Artikel oder gar andere News-Seiten, auf denen mehr zu den Personen/Ereignissen/Orten steht? Das ließe sich von jedem Interessierten problemlos ergoogeln und würde in letzter Konsequenz wohl höchstens dazu führen, dass man das (aus der Sicht des jeweiligen Redakteurs) brauchbarste Google-Ergebnis als Link vorgesetzt bekäme. Und auf Alibi-Links jeglicher Art kann ich nun wirklich verzichten, wie lowpass so treffend bemerkte.
“dpa usw. sind nicht die einzigen quellen der redaktionen. immer häufiger sind es auch blogs und die wikipedia.” - Dass Blogs tatsächliche Quellen der Redaktionen sind, halte ich ehrlich gesagt für ein Gerücht. Zur Zeit ist es mit ziemlicher Sicherheit eher umgekehrt. Außer bei Berichten über das Internet, dessen zunehmender Bestandteil mittlerweile - oh Wunder! - Blogs nun mal sind. Und natürlich Berichten mit Fun- oder sonstwelchen Links, aber das gehört ja auch zu Punkt eins. Ansonsten würde mir praktisch kein Wirtschafts-, Kultur- oder politischer Bericht einfallen, der Blogs als tatsächliche ernstzunehmende Quelle heranzieht. Diese Drecksarbeit erledigen nach wie vor entweder die Nachrichtenagenturen oder die eigenen Korrespondenten. Was anderes ist natürlich die überbordende Selbstwahrnehmung der Blogger, die manchmal vielleicht etwas wirklichkeitsverzerrend sein kann (damit bist jetzt ausdrücklich nicht Du gemeint). Insofern sei an dieser Stelle noch einmal auf die Blogosphäre als selbstreferentielles Medium verwiesen ;)
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spacebear:22.03.2005 um 01:14…Und wer noch einmal in meiner Gegenwart behauptet, das _Fernsehen_ sei ein selbstreferentielles Medium, dem haue ich die gesamte Blogosphäre um die Ohren.
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Mich wundert die geringe Zahl der Spender ehrlich gesagt nicht besonders. Das Internet als niemals versiegender Quell an kostenlosen Informationen ist nun mal in den Köpfen der Surfer verankert. Wer zahlt, verliert. Fragt sich nur, wie lange das noch so bleibt…
Da gab’s unlängst einen interessanten Artikel in der SpOn-Netzwelt zu dem Thema, der hieß “Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig?” - sehr lesenswerte Lektüre!