Grace Jones = Legend
Stimmen für die Netzneutralität
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Tim:02.07.2008 um 13:11Dieser unverständliche Artikel hier, ist mal wieder Beweis für die Qualität der deutschen A-List blogs.
iPhone mit UMTS und GPS, Firmware 2.0
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Tim:10.06.2008 um 12:22Für Spreeblick-Johnny mag das sinnvoll sein. Aber Apple will davon alleine in diesem Jahr 10 Millionen Stück verkaufen. Da darf man ruhig mal die Frage nach dem Nutzen stellen.
Telekom und Siemens: Keine Einzelfälle
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Tim:01.06.2008 um 10:03Erschreckend, dass dies von A-list Bloggern so locker und spassig hingenommen wird - basicthinking sieht das ja auch nicht als grosse Sache.
Ärzte und das Internet
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Tim:26.05.2008 um 15:20Google Scholar bringt einen meist nicht viel weiter als zu den Abstracts von Studien. Der Patient wird doch für dumm gehalten. Werbeeinschränkungen, die praktisch zum Informationsverbot werden, nicht einmal Beipackzettel dürfen in Deutschland veröffentlicht werden, usw. Also klaubt man sich die Information oft genug auf englisch und aus obskuren Quellen zusammen. Sehr frustrierend.
Wir brauchen nicht mehr Närzte, weil das “besessen, die richtige Diagnose zu erstellen” finanziell vom Gesundheitswesen nicht leistbar ist. Analysen zeigen, dass eine an wissenschaftlichen Leitlinien ausgerichtete Therapie teurer ist.
Wir brauchen ein Ende der Bevormundung von medizinischen Informationen durch den Staat. Ich will verdammt noch mal selber amtliche Fachinformationen lesen dürfen oder mir von Pharmaunternehmen die Vorteile ihres Medikaments anhören/anlesen. Ich will nicht ein “Sorry, hier dürfen nur Fachkreise rein” im Internet sehen, wenn es interessant wird. Und ich will einen Zugang zu den wichtigen medizinischen Zeitschriften, auch ohne Student oder Uni-Angehöriger zu sein. Ich will richtige Ärztebewertungs-Portale, nicht diese Pseudo-Rankings in den Gesundheitscommunities (”war die Sprechstundenhilfe nett…”). Beispiel: PatientsLikeMe.com
Wird Zeit für eine Revolution. revolutionhealth.com - Steve Case hat recht.
Es ist meine Gesundheit. Ich bin dafür verantwortlich und brauche keine Gängelei durch Staat, Ärztefunktionäre und Patientenschützer.
Podcast vom 1. Mai 2008
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Tim:02.05.2008 um 16:30Jeder Hausbesitzer ist ein Spekulant. Schön, dass die Fronten eindeutig sind.
Generation Generation
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Tim:23.04.2008 um 16:34Scooter, warum nicht. Aber das Problem scheint mir, dass Scooter und Marusha keiner mehr je hören will. Irgendwie kein Zeug zum Klassiker, es fehlt das Besondere. Wieder das Generationenproblem: Müde, klein, langweilig.
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Tim:23.04.2008 um 15:39Das Grundproblem beschreibt der Text in der ZEIT: Huberrus Heil hört immer noch gerne die Ärzte. Hey, das ist die Band der frühen 80er. Haben die 30-38-jährigen nix eigenes?
Die Antwort, lieber Südkurier, lautet: Nein
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Tim:08.04.2008 um 08:37Das mit Niggemeier als Blogger von BILD wäre ja eine Gegendarstellung wert.
Sei B-Berlin!
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Tim:27.03.2008 um 09:05Warum wird man als Adressat immer für völlig meschugge erklärt und wie ein Kleinkind behandelt?
Das muss auch was mit den Berlinern zu tun haben.
Titten
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Mein erstes Mal: The Sweet
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Liebst du noch oder lebst du schon?
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Tim:04.02.2008 um 15:23Es gibt noch andere Anbieter als IKEA. Dort stehen meist geschulte Küchenfachberater mit Erfahrung bereit. Und teurer wird in der Regel auch nicht.
Super 8 – Neuköllner Rummel 1968
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Tim:17.01.2008 um 10:18Genial,
der grössere von den Knirpsen hätte ich sein können - inkl. Lederhose. War damals echt “in”.
Apple schummelt. Ein bisschen.
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Tim:16.01.2008 um 09:43Notebooks ohne DVD-Laufwerk gibt es schon ewig. Mein erstes war ein Thinkpad X20 - muss so 8 Jahre her sein. Aber mal zu Jobs. Jobs war der erste, der ein Diskettenlaufwerk weggelassen hat und stattdessen ein Magneto-Optical Drive einbaute. Aber nicht im MAC sondern beim NEXT Cube. Vor fast 20 Jahren. War genauso revolutionär wie heute das DVD-Luafwerk und den Ethernet-Port wegzulassen.
Und zum MBA: Wird sich gut verkaufen, da alles drin ist, was 90% der Studenten brauchen. Eine schicke Schreibmaschine. Mehr nicht.
Gravis, Gravis
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Tim:08.01.2008 um 21:41Ist kein Gravis Problem, es sei denn der Umtausch ist in den Garantiebedingungen festgeschrieben. Bei Defekt gibt es Reparatur. So ist das in den deutschen Gesetzen. Warum verlangen Apple-User von der Schrotthardware immer mehr als andere?
P.S. Seit 13 Jahren Thinkpads. Bisher kein Defekt - wenn man mal von Festpallten absieht, die aber selber gewechselt werden können - trotz harten business-Einsatz.
Und was is jetzt mit Hindukusch?
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Tim:07.01.2008 um 19:34Kommt ihr vor den Feind, so wird derselbe geschlagen! Pardon wird es nicht geben! Gefangene werden nicht gemacht! Wer euch in die Hände fällt, sei euch verfallen! Wie vor 1000 Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in Überlieferung und Märchen gewaltig erscheinen lässt, so möge der Name Deutscher in der Türkei auf 1000 Jahre durch euch in einer Weise betätigt werden, dass niemals wieder ein Türke es wagt, in der U-Bahn einen Deutschen auch nur scheel anzusehen!
Ihrem Antrag auf Kühlschranktür - Benutzungsrecht - Einräumung konnte nicht entsprochen werden
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Tim:07.01.2008 um 11:19Welch ein wichtiger Artikel. Spreeblick wird immer blöder. Was interessiert die Hausordnung anderer Leute? Oder ist Malte weiter auf dem Neo-68er Trip? “Privates ist öffentlich”.
Allgemeine Sozialbedingungen
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Tim:27.12.2007 um 14:28Ist doch müssig. Wer will den den Verursacher feststellen, wenn doch die Adressen und Daten entgegen den Beteuerungen weitergegeben werden? es geht weniger um Paragrafen in den AGBs als um Vertrauen in den Anbieter. Zu StudiVZ, Springer und anderen hätte ich nicht das Vertrauen, auf meine Daten aufzupassen und wie verabredet bzw. auch zukünftig sorgsam damit umzugehen.
Und jetzt: Alle auf mich!
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Tim:09.11.2007 um 13:18Machen wir uns nichts vor. Die Anfeindungen, die dem iPhone entgegenschlagen haben zum grossen Teil damit zu tun, dass es zusammen mit dem Zwangsvertrag für viele Studenten und urbanen Penner nicht finanzierbar ist, zumal diese oft schon einen zu teuren Vertrag bei einem anderen Unternehmen an der Backe haben.
Denn ansonsten ist es ein Handy. mehr nicht. Man kann es sich kaufen oder es sein lassen. Ist nicht vergleichbar mit dem Eintritt in eine Sekte.
Ist Technik links? Ein Selbstgespräch
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Tim:06.10.2007 um 09:27Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jemand seinen 08/15 junge Leute Lebenstil versucht zu politisieren und heroriseren.
Linke Technik, linker Neoliberalismus. Demnächst linkes Komasaufen - aber nur mit linken Alk - Jägermeister ist politische nicht vertretbar?
Vier Väter
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Tim:26.09.2007 um 18:03Ja, Väter die richtig arbeiten gehen. Und Väter, die schulpflichtige Kinder haben. Kinder bis 6 Jahren sind easy. Da ist auch ein spontanter Kurztrip immer drin. Mit der Schule und wenn sie älter werden, müssen alle Aktivutäten vorgeplant werden - und dei Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen. - und dann können sie auch teuer werden, wenn man nicht aufpasst (”ich will ein Pferd”).
Erstaunliche Engländer
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Tim:20.09.2007 um 10:50Was zur Einordnung beiträgt: Leicester City und Nottingham Forest haben so ein herzliches Verhältnis wie Schalke und Dortmund.
Ist die Schäublone eine Beleidigung?
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Tim:18.09.2007 um 17:10Ich hatte mal wegen des “Startbahn-Löwen” Ärger, inkl. Strafanzeige. Für die Jüngeren hier: Der Löwe auf dem Wappen von Hessen mit Polizeihelm und Schlagstock. Tags sind “Hessen” und “Startbahn West”.
Es gab mehr als 1000 Ermittlungsverfahren. Ist kein Spass. Sollte man sich gut überlegen. Den PoWi-Lehrer kann ich gut verstehen.
Endlich wieder Begrüßungsgeld!
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Tim:10.09.2007 um 17:35Noch eine Frage: Wer hat das Gutachten bezahlt? Der Vermieterverband? Das letzte Gutachten des Berlin Instituts zur Kinderlosigkeit hat ein Pharmakonzern, der Hormone zur Fruchtbarkeitsbehandlung herstellt, bezahlt.
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Tim:10.09.2007 um 17:31Alle nach Berlin. Stehen ja genug Wohnungen leer. 156.000 - da bekommt man sicher 400.000 Brandenburger unter. Das sind 500 Dörfer, die man umsiedeln könnte.
Moralisches Rüstzeug für den urbanen Dschungel und die umliegenden Gebiete
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Tim:09.09.2007 um 09:39“In the long run we are all dead.” John Maynard Keynes
Die Frage ist Schwachsinn, weil sie eine Entweder-Oder Situation beschwört, die der Komplexität von Moral und Ethik nicht entspricht.
Die Frage von “supa” ist da erheblich spannender: Wieviel ist ein Monat Menschenleben wert? Einem persönlich: Würde man sein Vermögen dafür opfern, dass ein naher Angehöriger eine klar begrenzte kurze Zeit länger lebt? Mal die Lebensqualität ganz ausser Acht zu lassen, was die Entscheidung in der Realität noch komplexer macht.
Aber auch auf gesellschaftlicher Ebene: Was soll die Krankenversicherung ausgeben, um einen Monat überleben zu finanzieren? ist junges Leben mehr wert, als altes - was heute schon der Fall ist, wo nachgewiesen ältere Menschen nicht die gleichen Leistungen bei einer Krankheit erhalten wie junge. Es sind neue Medikamente auf den Markt und in der Entwicklung (gentechnische hergestellte biologicals), die z.B. bei verschiedenen Krebsarten nur einen statistischen Zugewinn von 2-3 Monaten bringen. Die aber ein Mehrfaches kosten. Vor der Tür stehen individualiserte Therapien, die sehr spezifisch bei Patienten mit ganz bestimmte Erkrankungmarkern wirken, aber erheblich mehr kosten. Sollen die Patienten vorenthalten werden, deren Marker nicht ganz der höchsten Erfolgswahrscheilichkeit entsprechen?
Diese Fragen werden in Zukunft auch in Deutschland diskutiert werden. Die Gesundheitsreform hat eine Kosten-Nutzen-Bewertung von neuen Arzneimitteln eingeführt. Jedoch drücken sich die Experten noch um die angemessenen Methoden. Da wird viel diskutiert. Niemand will offen aussprechen, das es in Konsequenz dazu führt, was in England schon länger praktiziert wird: Der Nutzen wird in Qualitätsbreinigten Lebensjahren (QALYs) gemessen. 30.000 Pfund darf so ein QALY kosten, damit das Medikament von der Krankenversicherung (dort der NHS) finanziert wird.
Statt wie Malte Fragen zu wälzen, die theoretisch sind und sicher bei dem ein oderen anderen Bier noch besser diskutiert werden können, sollte man sich lieber den aktuellen Problemen zuwenden. Die Gesellschaft muss das diskutieren. Auch junge Menschen wie Malte - denn da werden Standards gesetzt, die irgendwann auch die Generation Malte betreffen. Oder wollen wir es dem von der Politik handverlesenen Proporz-Ethikrat und Experten überlassen?
Siemens Mobile: Wie man eine Firma in den Untergang führt
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Tim:07.09.2007 um 15:48Lustig, so zu lesen, wie sich Leute das Leben in einem Konzern vorstellen, die noch nie in einem internationalen Konzern gearbeitet haben. Siemens war bis Mitte der 90er Jahre bürokratischer als jedes deutsche Amt. Es hat sich viel verändert seit dem. Leider ist die Unternehmenskultur immer noch von den heute 45-50-jährigen geprägt, für die der Einstieg bei Siemens in den 80er Jahren noch der Weg zur auskömmlichen und sichern Pension war.
Nur was Malte da schildert, kann man abgewandelt in vielen internaltionalen Unternehmen aller Branchen sehen. Bedingt durch die Grösse, nationale Eigenheiten, das Starren auf Quartalsziele, das Bonus-System oder die gewachsnen Distinktionen, die dazu führen, dass Einfluss nach Fensterfrontlänge im Büro gemessen wird. Man muss sich vor Augen führen, dass ein Unternehmen, dass z.B. in den letzten 8 Jahren 7 grosse und mittelgrosse Übernahmen gemacht hat, für die gleiche Hierarchieposition ein halbes Dutzend verschiedener Arbeitsverträge hat, weil jeder an den früheren speziellen Privilegien festhält. Eigentlich ein Moloch, der unsteuerbar ist. Ein tägliches Wunder, dass es doch oft genug klappt.
Mir fehlt im Text die Aufdeckung, was Siemens-spezifisches.
Bedenkliche Kleidung - Drittes Kapitel
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Leipzig, Balkon, Wuhlheide
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Tim:27.08.2007 um 08:28Hut ab. Soviel Narzissmus muss man erst einmal haben, dass man alles auf sich selber reflektiert. In den Absatz im SPON ging es um Holm Friebe, der immer überall zugegen ist. Johnny wird nur als jemand genannt, der im Berliner Selbstvermarktungs-Sumpf der urbanen Penner “mit von der Partie ist”.
Was er mit diesem posting eindruckvoll bestätigt hat.
Toni Mahoni 122: Automobilio
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Tim:15.08.2007 um 19:381. Kohle? Ich gehe arbeiten.
2. Einen VW T1 gibt es nicht unter 10.000 Euro. Dafür kann man auch einen Neuwagen kaufen > kaum Reparaturen.
3. Wie das mit der CO2-Steuer für Alt-Autos laufen wird, möchte ich lieber nicht mir ausmalen.
5. Der T1 säuft wie ein Loch. Unter 10 Liter ist nicht - für 50 PS…
4. Als Autoanfänger bezehlt man ab 120% aufwärts Versicherung. Da sollte es erst einmal ein Kleinwagen sein. Schade für den Kontrabass…
Mein Auto kostet 250 Versicherung/Jahr (Schadensfreiheit SF 20) und 250 Steuer (Diesel) Verbraucht 5 Liter Diesel/100 km. Neupreis 22,000 Euro mit gutem Wiederverkaufswert. Obwohl ich gut verdiene: Wie sich andere ein teurers Auto leisten können, ist mir auch rätselhaft. Da geht es mir fast wie Toni.
So kommentiert man richtig
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Tim:13.08.2007 um 14:23Ist das Selbstironie oder Grössenwahn? Ohne die Kommentare kann Johnnie doch hier die Rolläden runterlassen.
Outbreak bei studivz
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Tim:09.08.2007 um 14:18Immerhin geht es im möglicherweise strafrechtliche relevante Dinge. Daher auch die Panik bei den Beteiligten.
Das ist wohl mehr als nur “Moralapostelei”.
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Tim:09.08.2007 um 13:35Erregungsbreitschaft.
Man könnte es auch ethisches und moralisches Grundrüstzeug nennen, das fehlt.
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Tim:09.08.2007 um 08:40Nicht nur Fabian Sax. Auch Sascha Lobo war vor 4 Jahren Kreativchef bei der Aimaq Rapp Stolle-Tocher “Baudhaus ARS” - Vorgänger von “Aimaq Rapp Stolle Interactive”.
Wieder einmal steckt spreeblick mehr drin, als es ihnen lieb ist und Malte weiss von nichts.
Exotismus
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Tim:02.08.2007 um 11:01Welch eine Heuchelei. Die meisten, die sich jetzt über WONG oder die Unicef-Kampagne aufregen haben wohl kein Problem damit, Polen mit Autodiebstahl zu verbinden und lachen sich scheckig, wenn Harald Schmidt mal wider einen Polenwitz reisst.
Das Problem liegt tiefer.
Nachgeben oder nachlegen?
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Tim:18.06.2007 um 17:00Diese Gleichnisse sind langsam schlimmer als in der Bibel. Malte auf der Kanzel.
Tagebuch
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Tim:17.06.2007 um 18:40Alle 3 Tagebuch-Stories lassen mich mal wieder daran zweifeln, ob diese Generation der Anfang 20 - Anfang 30-Jährigen mir jemals meine erarbeitete Rente finanzieren kann.
Meine Einteilung:
1945-1954 - 68er
1955-1964 - Baby-Boomer
1965-1974 - Generation Golf
1975-1984 - Generation “Kein-Plan”
1985-1995 - ??? Generation Internet ???
Gute Idee
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Tim:01.06.2007 um 13:21Ist eigentlich uralt. Da gibt es schon laneg eine Seite, die sowas zum Selbstbauen vorschlägt (ohne Filz…).
URL-Autovervollständigung
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Ohne Warnung
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Tim:21.04.2007 um 07:10Klar Warnung. Das eine Seite des Lebens, bei der es halt nicht um Konsum, Gadgets, cooles Leben usw. geht. Währemd in den Medien, und auch blogs Scheinprobleme diskutiert werden, zeigen die Bilder den Alltag von einem nicht so kleinen Teil der Gesellschaft.
Solche Fotos sind halt nicht das ideale Werbeumfeld. Und so mancher aus der Zielgruppe würde ohne Warnung das blog nicht mehr besuchen - “ich will das nicht sehen, lass mich mit dem Scheiss in Ruhe”.
Netzwerk
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Tim:20.03.2007 um 20:39Wer netzwerkt des Netzwerkens wegen, wird keinen Erfolg haben. Possibilites sammeln ist kein Beruf und bezahlt nicht die Miete. Aber im Arm-aber-sexy Berlin mag dieses Possibilities Sammeln das einzige sein, was den Leuten bleibt.
Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
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Tim:18.03.2007 um 18:17Diese Diskussion bestärkt mich mal wieder in der Meinung, dass zu dem Thema alle ihre Schnauze halten sollten, die diese Zeit, Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre nicht erlebt haben. Kann sich ein heutiger Student vorstellen, dass Studenten von den “Kleinbürgern” angespuckt wurden, nur weil sie Studenten waren und etwas längere Haare hatten? Eine Gesellschaft, in der WGs (Kommunen!) und unehelische Partnerschaften tiefste Abscheu hervorriefen und in der auf vielen staatstragenden Posten in Verwaltung und Wirtschaft Kader sassen, die noch nicht einmal ihre Rolle im NS-Staat verleugnen mussten. Die Nürnberger Prozesse waren sowas wie eine Generalabsolution. Man hatte die vermeintlichen Spitzenkräfte (186!) verurteilt (oder frei gesprochen) und konnte frisch an den Wiederaufbau gehen. Die Bundeswehr wurde von Offizieren aufgebaut, die ihr Handwerk in der Wehrmacht gelernt hatten. Filbinger war 12 Jahre angesehener Ministerpräsident und die “Christiansen” von damals war der Journalist Höfer, der Pressereferent in der Organisation Todt war und als Journalist eine Hinrichtung eines Künstlers wegen Wehrkraftzersetzung beklatschte.
Zusammen mit der unkritischen Haltung weiter Teile der Gesellschaft zum Vietnam-Krieg war das für junge Leute nicht auszuhalten. Da konnte man nicht einfach sagen: Lass’ und das mal besprechen. Das ging nur mit Konfrontation und in der Zeit des kalten Krieges war die grösstmögliche Konfrontation eine anti-imperialistische, sozialistische Haltung. Der Weg führte nicht zwangsläufig in den bewaffneten kampf. Die Entscheidung lag bei den Einzelnen und diese müssen die Konsequenzen tragen und können sich nicht mit “Befehlsnotstand” oder “Stellvertreterhandlungen” rausreden. Nur darüber zu urteilen fällt Leuten unter 35 einfacher, weil sie nur die positiven Veränderungen, die die 68er mit beweirkt haben sehen.
Kost’ extra
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Tim:10.03.2007 um 19:41Vielleicht mal einen Sponsor suchen: Dieses Wasser wurde ihnen präsentiert von …
Kann da [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT] nicht helfen?
re:publica: Eintrittspreise
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Tim:23.02.2007 um 17:07Ich sehe schon, hier scheint die Digital Bohème zu dominieren. Ist ja nicht nur der Job. Auch in der Familie ist es nicht so einfach mal 3 Tage die berufstätige Frau mit den beiden Kindern alleinzulassen.
Wird wohl ein Kongress für die digitale Netzelite ohne festen Job in verantwortlicher Position.
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Tim:23.02.2007 um 09:40Klar gibt es für den Termin am Wochentag einen Grund: Die Profis wollen sich nicht mit Amateuren abgeben, die einen normalen Job haben.
Umsonst bezahlen
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Tim:08.02.2007 um 16:23Bei der NY Times sind die Artikel nur eine kurze Zeit im Web. Blogger können sich mit dem Original-Link einen dauerhaften Archiv-Link generieren. Ansonsten muss gezahlt werden.
Handelscast
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Tim:02.10.2006 um 23:35Das wird wie beim Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm sein: Einige erfolgreiche text-blogger werden im Meer der Masse verschwinden, weil sie keine anständige Stimme oder Auftreten haben. That’s evolution. Da kann auch der Trick von Robert Basic mit der ausgeschalteten Kamera nicht helfen.
http://www.basicthinking.de/blog/2006/10/02/bekenntnisse-eines-a-bloggers/
Wenn immer von web2.0-business geredet wird: Sprech- und Schauspieltraining für blogger. Das ist der Markt.
You tube my space, flickr? Com!
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Tim:26.09.2006 um 08:15Noch ein Gedanke:
Wir sind doch schon längst in der “Content-Aggregator-Industrie”. Wenn klassische Medien wie etwa Zeitungen oder TV feste angestellte Mitarbeiter reduzieren und dafür freie Journalisten anheuern, dann ist dies ein Teil des Content-Aggregierens. Es gibt keine Mitarbeiter mehr, die gemeinsam ein Produkt “machen” und entwickeln, sondern nur noch eine kleine Redaktion, die content einkauft.
Insofern ist dieses Phänomen keine Sache, die mit “Web2.0″ begonnen hat. Durch das Internet ist mehr content auf dem Markt. Was die Aggregatoren begünstigt.
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Tim:24.09.2006 um 09:04@65
Es lohnt sich vielleicht, mal darüber nachzudenken, was die konkreten materiellen Voraussetzungen sind, überhaupt die Zeit für Web2.0 zu haben.Richtig. Blogs & Co sind faktisch ein Privileg von web2.0-Business-peoole, Freiberuflern (gerne Medien), Studenten und andere Unterbeschäftigten oder Quasi-Nichtbechäftigten. Zumindest in Deutschland ist es eine Subkultur, die sich feiert. Mit 1000 visits pro Tag gehört man zu den A-listern. Das sind weniger, als Einwohner in meinem wirklich kleinem real-world Dorf auf dem Land wohnen.
Ziel sollte es sein, auch andere Bevölkerungsschichten in das web2.0 zu bekommen. Die Motivation dazu muss nicht immer materiell sein. Aber Inhalte zu produzieren, die von Medienkonzernen am besten noch ohne Namensnennung verwertet werden, das ist kein Anreiz. Dann lieber in Vereinen oder Verbänden aktiv sein, wo es zwar auch keinen Gegenwert für die Arbeit gibt, aber man weiss, wem es zugute kommt.
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Tim:22.09.2006 um 07:53Ein Punkt, der noch nicht angesprochen wurde: Der Wert des “content”. Eine einzelne myspace-Seite ist ziemlich uninteressant. Monitär wertlos. Dagegen sind 1.000.0000 myspace-Seiten wertvoll. Durch die Masse wird erst eine Vermarktung möglich.
Es gibt natürlich auch “premium-content”, aber das ist im Vergleich zu der “Masse” eher die Ausnahme.
Bei youtube oder flickr treffen sich die beiden “content-Welten”. Da gibt es dann Meisterwerke neben Schrott.
Selbstvermarktung wird nur von Leuten gefordert, die selber Qualitäts-Inhalte produzieren. Die sind natürlich nicht glücklich von den Aggregatoren, die die Masse bedienen und primär Marketing im Fokus haben. Da fehlen Vermarktungsansätze.
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Tim:21.09.2006 um 15:54Und dann geht man mal auf die “Webmontage” und findet dort entweder Leute, die an dem Aggregieren selber verdienen wollen, oder es geht nur um Technik Ajax, Ruby, Mahups, und die optimale Programm-Schnittstellen.
Die wichtigen Fragen, wie die hier gestellten bleiben aussen vor.
Kinderwahnsinn
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Tim:21.09.2006 um 14:41Der Wahnsinn eines solchen Tuns ist mir bei folgender Gelegenheit aufgefallen: Ich hatte 1998 einige Fotos meines Neugeborenen auf meine homepage gestellt. Für die Verwandten. Sollten auch nur einige Tage drauf bleiben, alles kein Problem.
Zufällig war ich dienstlich damals in Berlin und abends haben wir in der Tacheles-Kneipe noch ein paar Bier nach dem Arbeitstag eingenommen. An den Wänden hingen Displays mit Tastaturen davor und man konnte ins Internet. War damals ja noch nicht so verbreitet und diese Computer waren der Treffpunkt für einiges seltsames Volk (90er Jahre Tacheles halt). Ich habe die Seite mit den Babyfotos aufgerufen umd es meinem Kollegen zu zeigen.
Da hin nun das Foto eines wenige Stunden alten unschuldigen Babys in einer verrantzen dunklen Berliner Szene-Kneipe und drumherum sehr abenteuerliche Gestalten.
Das hat mir einddrucksvoll gezeigt, dass private Fotos nichts im öffentlichen Internet verloren haben.
Der fette Pinguin hat Pickel
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Tim:27.08.2006 um 08:39Wenn es Linux nicht geworden wäre, hätte sich viellicht Free BSD durchgesetzt, oder was ganz anderes. Aber das ist eigentlich egal. Genau wie die Frage, ob PHP eine Programmiersprache ist. Genausogut könnte man Stallman und die GPL-Lizenz (Januar 1989) als Startpunkt feiern.
Was hier bei den Kommentatoren nicht so richtig durchgedrungen scheint: Man sollte jeden Anlass feiern, der die Idee von freier Software gefördert hat. Linux sticht durch seinen Erfolg ein wenig heraus. Freie Software ist weder Menschenrecht noch für allemal gottgegeben. Jeden Tag engagieren sich Menschen dafür, dass es weitergeht. Davon profitieren wie alle, wie Johnny es beschrieb. Ohne diesen Einsatz wären wir in den Klauen von Microsoft & Co. Und wie das Internet (für nerds: nicht das Netz, sondern auch Dinge wie “wer hat Zugang, wieviel kostet es, was ist erlaubt, usw.) aussehen würde, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
They call it Madness
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Bundesbloggerin
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Tim:16.07.2006 um 17:03Nur so eine Frau kann den Sozialstaat zerstören, Steuern bis zum Erbrechen erhöhen, unsere Soldaten in eine Schwachsinnsmission in den Kongo schicken und das Gesundheitswesen zu Gunsten der Pharmaindustrie und der Ärzte reformieren.
Ein knallharter Schröder, der bei Lyssa im Interview ein paar Zoten gerissen hätte, würde Massenproteste auslösen. Aber wenn jemand Gemüse ist, dann kann er keine schlechten Sachen wollen.
Voice
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Tim:13.07.2006 um 20:48@29
Die ist 9???Was machen die mit den Kindern?
Die Frage ist doch, warum müssen die im Stil und die Songs von Erwachsenen singen? Die üben doch nicht im Kinderzimmer mit der Haarbürste als Mikrophon. Die bekommen sicher seit Jahren Gesangsunterricht. Und die Idee zu solchen Wettbewerben zu gehen, kommt auch nicht von den Kindern alleine. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ehrgeizigen Eltern den Kindern damit einen Gefallen tun. Sowas sollte verboten werden… (Verbote sind scheisse, aber mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich bin ein wenig fassungslos).
Re: Ausschreibung Merkel-Podcast
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Tim:22.06.2006 um 19:19@10
Geile Infos. Geradezu aus dem Hinterzimmer der Macht. Mit dem Argument könnte man die Presse abschaffen und nur noch per Verlautbarung den Bürger informieren. Ist übrigens ein erfolgreiches Modell: Beispielseise in Belarus. Kannst du dir vorstellen, dass die Journalisten in Berlin doch ab und zu mit den Angeordneten, der Regierung oder anderen sprechen und Sachen rauskriegen, die nicht als podcast laufen würden?
GEMA-Tarife für Podcasts
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Tim:26.05.2006 um 11:58Das wird ein Zwangsmodell - wie halt die Gema so ist. Jeder posdcaster wird erstmal löhnen müssen. Wie immer gilt die GEMA-Vermutung:
http://www.gema.de/musiknutzer/information_service/vermutung.shtmlIst eine Beweislastumkehr - rechtlich abgesichert. Daher brauchen die sich keine grossen Gedanken, um Modelle oder Flatrates zu machen. Jeder wird abkassiert werden.
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Na, ja, habe schon peinlichere Auftritte gesehen.