Toni Mahoni - 76: Prinzipien
Was ich kann. Und was nicht.
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albert:11.11.2006 um 15:51der digitale dadaismus. ich bunker mir schonmal die seite. zack, wech…..
Toni Mahoni - 76: Prinzipien
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albert:11.11.2006 um 14:16so ist es. hat man geld, legt man sich gegen die kernkraftwerke auf die schienen und holt sich seine kartoffeln beim biomarkt um die ecke. hat man keine pinunse, muß man sich mit fastfood begnügen und wird dann auch noch dabei von den ehemaligen klassensprechern angepöbelt und bekommnt auch noch ein schlechtes gewissen. ;-) das ist das lost des kleinen mannes.
Podcast vom 10.11.2006
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Was ich kann. Und was nicht.
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Allgemeinplatzschatzkiste
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albert:10.11.2006 um 19:33@just be: das “mahlzeit” hat mich entjungfert, als ich mal als schüler bei einem getränkeproduzenten mal flaschen zählen durfte. da kam immer die begrüßung “mahlzeit”. soll heißen ich habe durch das “mahlzeit” jegliche illusion von “intrinsischer motivation” am arbetisplatz verloren. gruß gustav flaubert
Podcast vom 10.11.2006
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albert:10.11.2006 um 13:27hallo, das könnte der intelligente mechanical-turk-dienst von spreeblick werden, wie gessagt, könnte. ich und meine firma versuchen zur zeit über die pr-agentur rütli 2.0 herrn haeusler zu erreichen aber es ist dauernd besetzt. auch haben wir schon der frau tanja einen korb voller süßigkeiten vor die tür gestellt. da wir einfach nicht durchommen, haben wir uns dazu entschlossen, unseren dienst einfach mal zu präsentieren, meine herrschaften, unser diest für die semantische aufarbeitung von podcasts ankara 2.0:
johnny denkt nach einen kurzfilm zu machen,
johnny ist immer noch trotz des alters spontan
tanjas funfaktor, früher
macht verantwortung kein spaß?
primärspaß, sekundärspaß
film? johnny will ein film machen?
personal gesucht. schauspieler gesucht.dogmafilm solls werden.
filmideen.filmideen.filmideen. nur filmideen.dogma95 /http://de.wikipedia.org/wiki/Dogma_95:
1. Als Drehorte kommen ausschließlich Originalschauplätze in Frage, Requisiten dürfen nicht herbeigeschafft werden.
2. Musik muss im Film vorkommen (zum Beispiel als Spiel einer Band) und darf nicht nachträglich eingespielt werden.
3. Zur Aufnahme dürfen ausschließlich Handkameras verwendet werden.
4. Die Aufnahme erfolgt in Farbe, künstliche Beleuchtung ist nicht akzeptabel.
5. Spezialeffekte und Filter sind verboten.
6. Der Film darf keine Waffengewalt oder Morde zeigen.
7. Zeitliche oder lokale Verfremdung ist verboten – d.h. der Film spielt hier und jetzt.
8. Es darf sich um keinen Genrefilm handeln.
9. Das Filmformat muss Academy 35 mm sein.
10. Der Regisseur darf weder im Vor- noch im Abspann erwähnt werden.der klon heißt alando.de
Vorzeigbares
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albert:10.11.2006 um 11:43ich sach: sex sells. hat die touristikbranche eigentlich soldaten als zielgruppe für sextourismus schon entdeck? habe grad in einem soldateforum gelesen, dass struck sex in der kaserne erlauben wollte? weißt da jemand bescheid? dürfen die,…dürfen die, dürfen die soldaten in der kaserne pimpern?
das schreibt ein journalist, der aufklärung suchte:
“zudem lese ich hier (fast) nur negative kommentare zu strucks neuem plan, sex in den kasernen zu erlauben. aber wenn Ihr eine soldatin zur freundin hättet, würdet ihr es doch anders sehen, oder?ich bin über jede kontaktaufnahme, erfahrungsbericht etc. sehr erfreut, und wenn Ihr wollt, wie gesagt, kann alles gerne anonym laufen.
besonders interessiert mich zudem, wie man denn bei den strengen richtlinien überhaupt eine soldatin kennenlöernen kann. mann muss sehr vorsichtig und charmant vorgehen, oder? über jede antwort wär ich dankbar!”
http://www.soldatentreff.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&tid=539#pid90263nur so wegen warnography, muß da immer an gina wild in der schlammschlacht denken.
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albert:10.11.2006 um 09:44aufregendes erleben, wollte nicht neckermann die auslandseinsätze der bundeswehr in den katalog mit reinnehmen.? ich glaube cross-marketing heißt das. wenn nicht, dann sollte sie das, ich kenn einige, die dafür dann sogar bezahlen.
Mathemat-Ich
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albert:09.11.2006 um 23:28hallo leute, es geht zur sache hier. was mich wundert ist, dass keiner über grigori perelman vom steklov-institut redet und darüber, dass er die ponicaré-vermutung bestätigt hat und die million hätte kassieren können, aber es doch nicht getan hat. ich weiß, vielleicht etwas aus der luft gegriffen, aber eine diskussion, welche in diese richtung gehen würde, hätte mich zur beteiligung bewegt.
http://www.wsws.org/de/2003/jun2003/poin-j24.shtml
Was ich kann. Und was nicht.
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Podcast vom 9.11.2006
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albert:09.11.2006 um 15:06gegen ideologie, für pragmatismus = neoklassische wirtschafttheorie. soso.
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Was ich kann. Und was nicht.
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albert:08.11.2006 um 20:20@heinz: sehr interessanter text. und witzige metapher, konzept leuchtturm im zeitalter der satellitennavigation. wobei ich die elite, die diesen text verfasst hatte (dein link), ich nenne sie immer die “kritische elite”,die stelle ich ebenfalls an den pranger. die haben sich alle zu sehr die kante gegeben und propagieren die selbstverschuldete unmündigkeit, aus der sie uns herausholen wollen, am besten bis ins hohe alter. sie nennen es erziehung.
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albert:08.11.2006 um 19:50und ich sags ja, bei dem “war of talents” und dem mangel an “high potentials” wird mckin…apsi…demnächst ein auge auf hannoveraner werfen.
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albert:08.11.2006 um 19:39hey apfelbaum, kennst du den klugen hans? http://de.wikipedia.org/wiki/Kluger_Hans
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albert:08.11.2006 um 19:12@heinz: und in diesem zusammenhang der rosenthal-effekt. “Hat ein Lehrer bereits eine (vorweggenommene) Einschätzung der Schüler (etwa dumm, klug, usw.), so wird sich diese Ansicht im späteren Verlauf auch bestätigen. Dieses wird dadurch möglich, dass der Lehrer seine Erwartungen in subtiler Weise den Schülern übermitteln kann, z. B. durch die Wartezeit auf eine Schülerantwort, durch Häufigkeit und Stärke von Lob oder Tadel, durch stärkere oder schwächere Beachtung von Schülern und unterschiedlich hohe Leistungsanforderungen.” http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenthal-Effekt
und der andre bei max frisch´s andorra hats eben nicht kappiert.
begabungsideologie + rosenthaleffekt= deutsches bildungssystem
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albert:08.11.2006 um 18:52@heinz: richtig. es wirkt auch ganz gut in unternehmen, wenn mckin…apsi…beraten geht und der festangestellte vor lauter miderwertigkeitskomplexen, weil er ja weiß, dass es bis jetzt noch niemand entdeckt hat, dass er nix kann, wenn der festangestellte dem berater dann jeden wunsch erfüllt und hinter jeder frage, seine eigene inkompetenz vermutet.
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albert:08.11.2006 um 16:44@michael I: du mußt den text top down lesen, dann erkennst du erst die geistige tiefe des beitrags. das ist konsum zweiten grades, bei dem man was machen muß, um ihn zu konsumieren. nicht einfach nur fritten und die schranke an der pommesbude fressen und wech. man muß sich schon zeit nehmen und menschen wie dittsche mal auf nen türkischen tee einladen (ist eh meistens umsonst)
@jan(konservativ2.0) hey jan, hab dich schon vermisst hier. brauchtest du so lange deine hunde zu erwürgen? ok. war nur ein scherz. ja, dieser kriech zwischen der taz und der polnischen regierung ist eigentlich kalter krieg 2.0 zwischen dem gescheitertem schauspieler kaczynski und der aus polen vertriebenen bascha mika. das gute in polen ist ja, dass solche staatsdienste dezentralisiert worden sind und jeder polizeibeamte, der dich beim zuschnellfahren erwischt, dir durchaus auch eine staatsangehörigkeit anbieten kann, manchmal sogar für eine flasche wodka.
ne jetzt im ernst. ich verstehe diesen beitrag auf der metaebene. es geht doch um begabung, oder? die begabungsideologie ist in deutschland die triebfeder jeglicher ungerechtigkeit.
und die kunst des ohrensaubermachens mit dem wattestäbchen sehe ich als ein happening, als kunst auf dem niedrigsten niveau. nichts für den demiurg. bravo malte, bravo.
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albert:08.11.2006 um 11:01wie gesagt, der club der polnischen versager ist ja bei euch gleich um die ecke. jetzt bräuchtest du nur noch die polnische staatsangehörigkeit aber die bekommst du in polen am kiosk zu kaufen, inklusive führerschein. siehe: http://www.polnischeversager.de
man beachte das manifest:
Unsergleichen gibt es nicht viele in der Stadt.
Ein paar nur, vielleicht einige zehn.
Der Rest, das sind Menschen des Erfolgs,
kühle und kaltblütige Spezialisten –
was immer sie auch tun, das tun sie bestens.Wir - die Schwachen, weniger Begabten,
können kaum etwas erwirken;
die Milch versuchen wir in der Apotheke zu kaufen
und bei der Friseuse ein halbes Kilo Käse.
Autos hupen uns an,
wir stolpern auf dem geraden Wege,
immer wieder treten wir in die Hundescheisse,
bloss es will und will uns kein Glück bringen.Wir lassen den Terror der Vollkommenheit jener Anderen über uns ergehen.
Ihre Gegenwart schüchtert uns ein.Denen ist es nur recht so, denn sie leben in der Angst, das Schaffensmonopol, das sie für sich reklamieren, zu verlieren.
Wir sind geneigt, ihren Vorrang anzuerkennen, dennoch wollen wir Schöpfer bleiben, und zwar nach unseren Möglichkeiten, auf einem niedrigeren Niveau.
“Demiurg verehrte die ausgesuchte, vollkommene und komplizierte Materie, wir bevorzugen den Schund”
Toni Mahoni - 75: Maultrommel
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albert:07.11.2006 um 18:36folsome prison blues hab ich mit meiner capelle mal gemacht. da hab ich mit dem kazoo ganz gut performen können. hier eine anleitung für anfänger:http://www.kazoos.com/pub/index.htm
Pressemitteilung: Spreeblick kauft Blocks
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albert:07.11.2006 um 04:10ich hab einen ostblock gefunden, mit ordentlich miesen auf dem konto aber wenn spreeblick verklag kg vielleicht demnächst mit dem club der polnischen versager fusioniert (man munkelt, dass kaczynski schon mit merkel über so ein transnationales szenario gesprochen haben soll), dann könnte man ja aus den synergie-effekten wiederum einen cappucion-kommunismus enstehen lassen.
hier der ostblock: http://www.beetlebum.de/blog/pic/091205_5.jpg
Wir nennen es Arbeit. Leider.
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albert:06.11.2006 um 22:50wo das argument der finanzierung nötig ist, sollte es auch genannt werden. richtig. da gebe ich dir völlig recht. ich persönlich würe mich gern an beidem beteiligen. da, wo es möglich ich, möchte ich der vision freien raum geben, da, wo es nötig ist, möchte ich das realistisch umsetzbare Ziel fordern. beim bedingungslosen grundeinkommen von revolution zu sprechen wäre etwas zu weit gegriffen. nichtsdestotrotz wäre eine revolution heute kein neuanfang. ich würde vielleicht eher von evolution sprechen.
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albert:06.11.2006 um 19:45man muß wissen, dass in deutschland so um die hälfte der mesnchen von der erwerbsarbeit leben. ich finde es aber schade, dass immer gleich über die finanzierung gesporchen wird. das ist dann so, alsob sich damals die revolutzer von 1789 erstmal darüber gedanken gemacht hätten, ob man sich unter diesesn umständen so eine demokratie leisten könnte. man muß wissen, dass genau zu jenem zeitpunkt die politischen cleaveges entstanden sind, nämlich die sozialdemokratische, die liberale und die konservative. alle haben versprochen, die umverteilung auf ihre art und weise zu bewerkstelligen. inzwischen haben diese politisch-weltanschauliche gesinnungen einen umverteilungsapparat heraufbeschworen, der für eine ungerechtigkeit sondergelichen sorgt und dessen politische klasse aber auch die gesellschaftliche elite die bürger in ihrer (nicht-selbstverschuldeten)unmündigkeit festhält. daher sage ich, die diskussion um das bge darf nur da über das argument der finanzierung geführt werden, wo es nötig ist. bewußt sollte man sich machen, dass es aber um viel mehr geht, als um die finanzierung. es geht um einen gesellschaftlichen fortschritt, in dem die kritische elite von der ideologie der selbstverschuldeten unmündigkeit der bürger wegkommen muß. deswegen muß die diskussion um das bge vor allem zwischen bürgern und nicht parteipolitischen vertretern diskutiert werden.
Pressemitteilung: Spreeblick kauft Blocks
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albert:06.11.2006 um 18:16äh, ich hab noch ein auf russischvollgeschriebenen block mit ganz viel kommunistischem bullshit. mit dem verkaufspreis komme ich entgegen.
Wir nennen es Arbeit. Leider.
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albert:06.11.2006 um 16:02die rede ist aber doch vom ende der erwerbsarbeit. ende ist auch eher provokant. es wird immer erwerbsarbeit geben, aber nicht genug für alle. und deswegen muß man sich alternativen überlegen. etwas kreativ gedacht: man sollte sich doch etwas von google oder der open source-bewegung abgucken. dort wird investiert, ohne dass man von vornherein auf kurzfristige gewinne setzt. so ähnlich sehe ich es mit dem grundeinkommen. es ist eine investition in die infrastrutkur eines landes.
götz werners finanzierungsvorschlag ist plausibel. das bedingungslose grundeinkommen bei ihm hat vor allem die mehrwertsteuer als grundlage. er selbst gibt ja aber zu bedenken, dass wir alle aktuellen berechnungen auf der grundlage des alten systems machen. unabhängig davon glaube ich, dass werner sich seiner gesellschaftlichen wirkung bewußt ist. soll heißen seine aussagen haben zur zeit primär eine gesellschaftspolitische wirkung. da finde ich es genau richtig, dass er sich aus einer antrophosophischen richtung bemüht. ist doch eine schweinerei, dass die politische klasse im grunde genommen den bürger immernoch für unmündig hält.
Bin ich Böhme?
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albert:06.11.2006 um 15:49ich hab auch überlegt, ob ich lieber ins solarium gehe. die buchhandlung bei mir um die ekce gibt es ja nicht mehr.
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albert:06.11.2006 um 15:17@sunny3d: du hast das buch auchnoch nicht gelesen, oder? aber danke dir für die erläuterung und den apell an den ewigen schüler in mir.
AC/DC
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Bin ich Böhme?
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albert:06.11.2006 um 14:49@schroeder: ich verstehe die metaphorik nicht. kannst du es erläutern, was du meinst?
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albert:06.11.2006 um 11:57@heidrun: bezogen auf das rollenverhalten eines festangestellten: da erinner ich mich an so eine festangestellte, die sich ständig darüber beklagte, dass sie immer die letzte ist, die spät abends nach hause geht. und in ihrem ton hörte man eigentlich: naja ist schon hart, aber ich mach es ja gerne.
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albert:06.11.2006 um 11:14@heidrun: ja, aber meistens fühlen sich doch die leute angepisst, die sich selbst in die maschinerie reinschmeißen, drin zugrunde gehen oder psychisch krank werden und dann deswegen neidisch sind auf menschen, die das nicht machen wollen und die sich selbst persönliche ziele im leben suchen.
Wir nennen es Arbeit. Leider.
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albert:06.11.2006 um 10:59@henning: ist schon klar, dass es nicht die erfindung von werner ist.
stimmt, die grünen wollen auf dem parteit glaube ich auch über das bedingungslose grundeinkommen sprechen.
was denkst du über michael opielkas aussage neulich in den medien? (http://www.taz.de/pt/2006/09/26/a0071.1/text) er selbst ist ja auch ein grüner, wirft den grünen aber vor, ihre elite hätte sich nach unten hin abgeschottet. dahrendorf warnt ja des öfteren vor dieser tatsache, die in meritokratischen systemen immer wieder kommt.
und neulich war ich bei der diskussion zwischen werner und kuhn zum bge in berlin und ich kann diese behauptung von opielka bezogen auf kuhn ur bestätigen.
Bin ich Böhme?
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albert:06.11.2006 um 10:32@harm: ich finde es echt interessant, dass sich viele leute durch den begriff der digitalen bohème angegriffen fühlen. ich sehe, dass du das buch nicht gelesen hast, weil du die aussage auf “schöne neue digitale welt, an der ich nicht teilnehmen kann” reduzierst. ich weiß, es macht auch spaß die zyniker-position einzunehmen. zyniker haben immer recht. ich gebe zu, ich hab mich eingelassen, auf die konstruktion und weißt du warum? wiel ich inzwischen davon überzeugt bin, dass es in diesem lande schon genügend kritiker gibt, hat ja der zweite weltkrieg auch zurecht produziert.
ich würde vielmehr die frage in die runde schmeißen wollen, welche art von menschen sich von dem begriff provoziert fühlen.
man muß auch wissen, dass sich die autoren keinesfalls, hauptsächlich selbst beschreiben.
so.
hätten wir das bedingungslose grundeinkommen, würde es nicht so viel neid geben
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albert:05.11.2006 um 16:05richtig. bewerten wir die systeme. ein system: mars und das zweite system: venus.
michel houellebecq
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albert:05.11.2006 um 13:48@heinz k: was meinst du mit “nirgends findet sich mehr beton als in den mittelgebirgen der republik” ?
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albert:05.11.2006 um 12:42@lars: o, auch eine interessante perspektive. bei all den generationen-reflexionen finde ich immer wichtig, dass man die jeweils andere generation nicht verurteilt, so nach dem motto “ätsch” ich habs ja gesagt, kann ja nicht gut gehen.
jeder entscheidet sich, bewußt oder unbewußt, für ein leben. im nachhinein kann man ehrlich erfahrungen austauschen. ich schätze immer die freunde, die nicht nur “positiv campaigning” betreiben.
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albert:05.11.2006 um 12:00@heidrun: hehe, witzige perspektive zwischen studienabschluss und rente. aber stimmt, ich kann sowas auch nicht ab. ok, wer es haben will, nagut. aber inzwischen traue ich dem ganzen auch nicht, ich mein dem großen meta-plan. da gibt es einen interssanten artikel in der brandeins. zitat:
“Man bemerkte den Fehler im Großen Plan erst, als die vielen kleinen Pläne, die er dirigierte, nicht mehr aufgingen. Seit den sechziger Jahren hatte sich im Schatten des Großen Plans die Idee von der Lebensplanung eingebürgert. Sollte das Leben noch so große Überraschungen bieten: Der Große Plan war stärker.Mit sechs Jahren kam man auf die Grundschule, mit 19 machte man Abitur oder hatte eine Lehre abgeschlossen. Bis ungefähr 65 wurde gearbeitet, um ans Ziel des Großen Plans zu gelangen. Doch spätestens jetzt wandte sich der Große Plan gegen die Menschen. Denn wer nicht arbeiten durfte, konnte oder wollte, stand gegen den Großen Plan, auch wenn er ihn sein Lebtag mit getragen hatte. Viele traf es lange vor der geplanten Zeit. Ein Arbeitsloser passt so wenig in den Großen Plan wie ein Alter oder Kranker. Dann erkannten die Arbeitslosen, Alten und Kranken den ungeheuren Betrug hinter dem Großen Plan. Sie, die Sicherheit über alles stellten, fanden am Ende des langen Weges Enttäuschung, Pleite und Tod. Aber all das war perfekt geplant….”
sehr empfehlenswert: http://www.brand-eins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1501&MenuID=130&MagID=55&sid=su662496674932471
bezogen auf pilze: beim schultreffen gab es ein gespräch über einen ehemaligen mitschüler, der mit hilfe von genannten drogen sich von der welt verabschiedet hatte.
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albert:05.11.2006 um 11:07@heidrun: über scheintot mußte ich kurz nachdenken. ja, irgendwie hast du ja recht. ist auch gefährlich so ein festes korsett zu haben.
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albert:04.11.2006 um 17:43@heidrun: solche leute verwundern mich auch ab und zu. auf den klassentreffen wird in letzter zeit immer mehr nur noch darüber gesprochen, wer nun inzwischen gestorben ist und wo er diese pilze her hatte.
ich find, man sollte so ein st.oberholz seiner stadt nennen. da, wo all diese “dazwischen-gestalten” ihren warmen latte-macchiatto schlürfen und an ihrer persönlichen identitätsstrategie feilen. in der kaschubischen hauptstadt niedersachsens, in hannover also, wäre es dann wohl mezzo.
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albert:04.11.2006 um 15:58@tofu: wow. das hast du echt auf den punkt gebracht. die tragik der generation praktikum ist ja, dass sie genau versteht, in welcher beschissenen lage sie steckt. wo wir grad bei identität und so sind. erikson sagt dazu “psycho-soziales moratorium”. nicht wirklich kinder aber auch nicht erwachsene, halt eben irgendwo nirgendwo.und zwischen den bits und bytes und dem latte macchiato ist es ja manchmal wenigstens warm. sie sind niemand, aber sie sind doch da. tja, inzwischen weiß wirklich jeder, dass der plural von praktikum, praktika heißt und nicht praktikas. eigentlich müßte demnächst so eine anleitung zum glücklichsein für “die dazwischen” geschrieben werden. so nach dem motto: was antworte ich, auf die frage eines ehemaligen mitschülers, “was machst du so”. gibt es eigentlch eine rechtfertigungsindustrie?
@jan(konservativ2.0) hey ich habe dein neues outfit noch garnicht bemerkt. ;-)
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albert:04.11.2006 um 00:34jegliche identität ensteht mit einem emazipatorischen sprechakt. die frage ist dann, ob wir sie wollen. der soziologe merton beschreibt so einen existenzschaffenden sprechakt mit der theorie der selbsterfüllenden prophezeiung…..
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albert:03.11.2006 um 20:13hm, warum fühlen sich die leute immer angegriffen von der bloßen existenzbekundung anderer. warum sagt keiner: hehe
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Wir nennen es Arbeit. Leider.
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albert:03.11.2006 um 20:08hey selbstverwirklicher total richtig. das glaub ich, dass man nicht so einfach aus dem konzern will. aber ich habe gelesen, dass so ca. 70% der erwerbstätigen völlig unzufrieden sind mit dem was sie da tuen.
Bin ich Böhme?
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albert:03.11.2006 um 19:34hehe, noch ein interessanter artikel bei wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Festangestellter
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albert:03.11.2006 um 19:24Berlin Bohème ist eine deutsche Fernsehserie, die von 1999 bis 2005 produziert wurde. Es entstanden 4 Staffeln mit insgesamt 53 Episoden à 24 min. Die Serie schildert die Ereignisse um einige (Lebens-)Künstler in Berlin (vgl. Bohème). Die Mehrzahl der Protagonisten ist schwul oder lesbisch. Homosexuelle Figuren, die in deutschen Fernseh-Serien meist nur eine tolerierte Randgruppe darstellen, stehen hier im Mittelpunkt der Handlung. Eine weitere Besonderheit der Serie: In jeder Staffel werden unterschiedliche Serien-Konzepte realisiert….
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Boh%C3%A8me
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albert:03.11.2006 um 18:35ich bin der digitale kaschubè und hab was zum thema gechrieben:
henry david thoreau nannte es arbeit….
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Wir nennen es Arbeit. Leider.
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albert:03.11.2006 um 18:13henry david thoreau nannte es arbeit
wer war eigentlich henry david thoreau? würde er heute noch leben und sich aus dem wald bemühen, er würde sich dann bestimmt über skype mit frithjof bergmann in verbindung setzten. sie würden sich im st. oberholz treffen und…….
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albert:03.11.2006 um 18:07@sunny3d: bezogen auf: umdenken vom einzelkämpfer zum kollektiven denken finde ich spannend -
dafür könnte ich dich küssen
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albert:03.11.2006 um 18:02@selbstverwirklicher, kommentar 82:
hört sich interessant an, aber kannst du nochmal kurzer darstellen, was du meinst. ich mein es nicht zynisch oder so.@ frank72:
ich versuche nicht zu ahnen, ob jemand irgendeine sprache versteht oder nicht. ich sage etwas weil ich es interessant finde und wenn das gegenüber es auch interssant findet, dass unterhalte ich ich mich darüber, wenn nicht, dann nicht.
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albert:02.11.2006 um 22:41das ist eben das schwierige. man ist bei der ganzen geschichte so sehr von der willkür des gegenüber abhängig, dass man in jenem moment den glauben an die möglichkeit jeglicher planung im leben verliert. ich habe mal die räder einer personalabteilung eines großen konzerns kennengelernt. beim lesen des buches mußte ich immer wieder grinsen und denken, jepp so ist es.
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albert:02.11.2006 um 22:16das ist es, was ich mit emanzipation meine: “Es gibt einen Personalchef im Kopf, der sagt, du musst ein Praktikum nach dem anderen machen, bist du irgendwo hängen bleibst. Oder: wenn du keinen Job bekommst, bist du einfach nicht gut genug ausgebildet, da musst du noch einen MBA dranhängen, in Irland und Amerika gleichzeitig.
Dieses Denken wollen wir aufbrechen, denn es hindert viele Leute daran, auf eine Weise aktiv zu werden, wo das Schreiben einer Bewerbung nicht als einziger Weg zu einem Job erscheint. Diese Leute investieren Unsummen in Personalberater, die ihnen sagen: «Ihre Bewerbung wird noch besser, wenn das Foto oben links ist.» Das ist Quark, der erwiesenermaßen nicht funktioniert.” http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/450254.html
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albert:02.11.2006 um 21:45@ frank 72: ob sprachpuristen oder rechtschreibpuristen. ganz egal. ich gehöre auch nicht zu “diesem” paralleluniversum. ich habe das buch in der offlinewelt gefunden, abteilung bewerbungsratgeber. trotzdem bin ich vom inhalt recht begeistert, weil es so viele themen, die mich interessieren anspricht, auf eine durchaus anspruchsvolle art. rtl II-unterschichen-blog-mäßiges habe ich hier noch nicht erlebt. irgendwie scheinst du mir grundsätzlich den fortschritt zu verneinen, kann es sein? ich mein, warum gönnst du ihnen nicht ihre existenz? marketing hin, marketing her. klar provoziert der titel des buches. vielleicht sollstest du dich mit narrativer identitätskonstruktion beschäftigen?
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albert:02.11.2006 um 19:13@frank, kann es sein, dass du etwas neidisch bist, auf den erfolg des bucehs? ich lese es als eine emanzipation einer bestimmten generation. veilleicht als eine gegen-kultur.
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albert:02.11.2006 um 16:48richtig johnny.
@birger: ich denke, wir sind uns einig, auch wenn konsens in diskussionen nicht gut ist. aber du hast vollkommen recht bezogen auf die scheinsubventionen von irgendwelchen arbeitsplätzen.
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albert:02.11.2006 um 12:56@birger: im zusammenhang mit dem bge würde ich dir teils recht geben. aber, seit 68 versucht man mit bildung und wissenschaft chancengleichheit herzustellen. man stellt fest, dass es chancengelichheit auch durch bildung nicht geben wird. chancengerechtigkeit muß her. meiner meinung nach kommt das bildungsargument ebenfalls aus einer idiologe. ist doch lächerlich zu behaupten, man braucht die leute nur zu bilden, wenn es im nachhinein für sie keine arbeitsplätze gibt, auch wenn sie gut gebildet sind. bildung alleine reicht nicht, mehr knete alleine reicht auch nicht. aber ein kulturminimum ist notwendig für jederman. dann kann jedermann streben. sicherlich muß man dan zusehen, dass jeder zugang zur bildung hat.
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albert:02.11.2006 um 12:09mal etwas abschweif: eine feine beobachtung aus dem buch, die ich zu schätzen weiß:” neben dem jeweiligen hausjargon oder der insidersprache einer bstimmten branche existiert ein übergeordneter angestelltensprech, der signalisiert, dass sein verwender vollständig in seinem job angekommen ist, darin aufgeht und sich damit identifiziert.” kennt jemand vielleicht den film “office space”?
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albert:02.11.2006 um 11:53hehe, was ich grad entdeckt habe: http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Caf%E9kultur-Freien-Von-Urbanen-Pennern-Digital-Boh%E8me/575409.html
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albert:02.11.2006 um 11:42@kleines f: leider ist das aber immer so mit dem gedachten. es muß erst eine kritische masse erreicht werden, dann bewegt sich etwas. dazu muß aber erstmal jeder einzelne die idee durchdenken. ich stelle fest, dass die meisten menschen überhaupt keinen möglichkeitssinn mehr haben, sondern nur den wirklichkeitssinn. wie oft kommt beim bge verfrüht das argument, es sei nicht finanzierbar. daran merkt man, dass viele leute ideen nicht zu ende denken und sie gleich als unmöglich entlarven. in dem punkt sollte man wirklich den träumer, realisierer und krtiker in sich trennen. hier in deutschland sind wir alle zu früh kritiker und verbauen uns oft die zukunft.
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albert:02.11.2006 um 10:51martin, du sollst nicht glauben, du sollst dich mit den argumenten auseinander setzen. ;-)
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albert:02.11.2006 um 01:49ich denke, der artikel von johnny ist genau richtig platziert. da ist viel zündstoff drin und zurecht. es kann nämlich so nicht mehr weiter gehen. ich finde es absolut asozial, dieses gequatsche von bge-gegnern. siehe z.b.: http://www.taz.de/pt/2006/11/02/a0190.1/text, wenn ich mich nicht irre, dann ist der artikel von michael schlecht, chefvolkswirt beim ver.di-bundesvorstand. von wegen stilllegungsprämie. gewerkschaften und die spd sind mehrheitlich dagegen, weil sie viel an macht verlieren würden, was grundsätzlich nicht schlecht wäre. schlimm ist, dass diese autoritäten bevormundend behaupten, es gäbe viel zu tun, es gäbe genügend erwerbsarbeit(siehe artikel), auf der anderen seite hat keiner von ihnen wirklich die eier dazu, tatsächlich zu handeln, ich meine wirklich zu handeln und für echte umverteilung zu sorgen. dann nämlich sind die gewerkschaften still und die “kritische elite” weist darauf hin, dass es kein geld gibt. es ist asozial seit 30 jahren mensnchen zu opfern. und den gewerkschaften sollte man klar machen, dass der angst-alltag der festangestellten in den vielen unternehmen kein leben ist. betriebsräte scheren sich überhaupt nicht um das individuum. in großen konzernen sind sie vor allem daran interessiert, dass das unternehmen nicht die ökonomische grundlage verliert, sonst gefährden sie sich ja selbst. scheiß auf die paar tausende, die gefeuert werden. heutzutage ist nicht mehr ein kollektiv gefährdet, heute wird nicht ein kollektiv ausgebeutet. heute sind die risiken individualisiert. nur wenn das individuum geschützt wird, gibt es wieder eine wahre kollektive solidarität.
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albert:01.11.2006 um 19:13achso vielleicht sollte man sich tatsächlich an 1789 erinnern, wenn man sagt, dass das grundeinkommen nicht realisierbar sei. ich will hier keine große revolution prägen. aber wenn man sich wallersteins thesen und die argumentationsrichtung aus sienem buch utopistik (http://www.perlentaucher.de/buch/10782.html)veranschaulicht, wir einem klar, dass wir in einem besondern zeitabschntt leben.
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albert:01.11.2006 um 18:59@hgef: wenn 1789 leute wie du sich durchgesetzt hätten, dann würden wir jetzt immernoch dem könig den arsch abwischen. bei der idee von werner geht es mehr als nur um eine idee und ihre realitätsprüfung. grundsätlich bei ideen würde ich allen empfehlen, sich an die disney-methode zu halten: http://de.wikipedia.org/wiki/Walt-Disney-Methode
tatsache es ist, dass werners idee eine kreative idee ist. er will nicht lösungen finden für probleme, wie bsplw. kuhn und co. es versuchen. werner ist kreativ, weil er das bedingungslose grundeinkommen als einen archimedischen punkt fordert für ein system, das wir noch nicht kennen, aber das durchaus möglich ist.bei der suche nach neuen ideen sollte immer ein träumer, ein realisierer und einen kritiker dabei sein.
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albert:01.11.2006 um 18:33@frank: na dann hättest du bei der diskussion mit werner, basia und kuhn dabei sein sollen. wirres beschreibt das genau richtig. die waren alle so agressiv, den kuhn von der “grünen, kritischen elite” hätten sie am liebsten vor ort aufgefressen.
ich fand es unverschämt, dass kuhn und basia von der taz so leichtfertig die begriffe erwerbsarbeit und arbeit durcheinanderbrachten. wenn man sich mit der grundeinkommen-debatte beschäftigt, weißt man doch, dass die gleichstellung, auch nur eine zufällige, eine beledigung der befürworter ist.
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albert:01.11.2006 um 18:22@alecks: apropos unschlüssig, wenn man heutzutage es jemanden übel nimmt, dass er unschlüssig ist, was du ja nicht machst, aber wenn das jemand tut, dann sollte er über die krisenhafte realtität nachdenken. wie sollen denn bitteschön jugendliche sich entscheiden, wenn es zwar viele möglichkeiten gibt, aber fast gar keine chancen? wie soll man sich da entscheiden? interessanterweise hat das dilemma benjamin kunkel verstanden und literarisch in seinem buch verarbeitet. unentschlossen heißt das buch, das ich demnächst lesen werde.
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albert:01.11.2006 um 18:13oh, eine sehr interessante diskussion hier. auch ich war bei der debatte über das grundeinkommen in berlin. das thema interessiert mich schon länger, witzigerweise aber bin ich über ein kommentar hier bei spreeblick auf den termin aufmerksam geworden. für mich bestätigt sich etwas, was götz werner versucht zu initieren. die idee trägt sich viral wie von selbst weiter und weil sie gut ist, werden politiker keine andere wahl haben und ihre segeln nach dem wind ausrichten müssen.
wirres beschreibt die atmosphäre bei der veranstaltung verdammt gut, auch wenn mir seine beschreibung der anwesenden nicht gefällt. ob das jetzt ein zufall war, dass sascha lobo und holm friebe in ihrem buch tatsächlich über werner´s idee berichten?
bezogen auf die idee: die cdu-nahe stiftung kas hat das althaus modell überprüfen lassen. der leitende wissenschaftler war prof. michael opielka, der wiederum eigentlich ein grüner ist, den grünen in dem punkt wiederum aber vorwirft, sie sind eine elite geworden, die sich für die interessen der unteren bevölkerung nicht interessieren. bis jetzt sind die spd-häuptlinge mit dem stilllegungsargument dagegen, liebeäugeln aber mit der fdp, die wiederum nur für eine grundsicherung wäre. am 26 november wird die cdu auf dem parteitag über das modell von althaus sprechen. meiner bescheidenen erfahrung nach wird es keine alternative geben.
achso, und weil ich mit ein paar freunden in berlin war, wollten wir uns bei der gelegenheit die digitale bohème im st. oberholz anschauen. kurz vor den tennis-schiedsrichter-stühlen (http://www.yatego.com/freizeitprofi24/p,433c03a35b462,41012c3705a173_8,tennis-schiedsrichter-stuhl) kamen dann witzigerweise sascha und holm aus dem haus gedackelt. kann es sein, dass die nie die klamotten wechseln? auf allen bildern haben sie immer das gleiche an. ich mein, das macht sie symphatisch. leider hatte ich keine mörchen dabei, sonst hätte ich nach ihnen geworfen. der club der polnischen versager gleich um die ecke war zu der zeit leider geschlossen.
We put the ‘B’ in ‘Blogging’!
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albert:27.10.2006 um 19:38@ Jan(TM): jan ist konservativ. ;-)
also ich habe das buch bei bewerbungsratgebern gefunden. ich verstehe diesen vorschlag (tag)von der buchhandlung als eine empfehlung zu einer alternativen existenz. so nach dem motto, hey, vergiss das bewerben, werde ein mitglied einer neuen bewegung.
komischerweise schlägt wikipedia bei dem begriff digitale bohäm “homosexualität im fernsehen” vor. hm.
(jetzt aber nicht auf die homosexualität bezogen)aus der not eine tugend machen. warum eigentlich nicht? eins muß man sagen, da in zukufnt die erwerbsbiographien meistesn gebrochen sein werden, kann man diese einstellung den festangestellten gegenüber als die speerspitze einer generation (generation prekär) sehen, die sich von der norm (lückenloser lebenslauf) verabschieden sollte. deswegen sage ich da: mutmachend.
ich habs gekauf und ich gönne es den autoren. hoffentlich haben sie auch die absicht, die weltherrschaft zu übernehmen.
die autoren haben auch vollkommen recht, dass man sich in zukunft eher auf seine beziehungen verlassen sollte. sie nennen es vitamin b. ich nenne es freunde.
Rabauken
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Podcast vom 24.10.2006
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albert:24.10.2006 um 21:02ich freu mich wirkilich für euern erfolg mit dem buch. vor allem, dass der ottonormal-festangestellte einen auf den deckel bekommt. diese quadratisch-denkenden figuren.
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albert:24.10.2006 um 16:50wie gesagt, habs gelesen. gab schon einiges interessantes. gefehlt hat mir ein hinweise auf folgendes: http://www.neuearbeit-neuekultur.de/
und den spiegelbericht natürlich auch. lobo, ne, sieh mal zu, dass du erwachsen wirst.;-)
Toni Mahoni - 71: Party
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albert:20.10.2006 um 19:22johnny, kennst du eigentlich den blau-grünen tabak? http://de.wikipedia.org/wiki/Blaugr%C3%BCner_Tabak
Wir nennen es Leben
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albert:19.10.2006 um 23:25hallo claudia, ich hab mir deine bloggs angeguckt. sehr interessant. am 30. Oktober gibt es in berlin einen vortrag von prof. götz werner über das bedingungslose grundeinkommen. gehst du dahin? gruß albert.
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albert:19.10.2006 um 22:10ich zolle den schreibern respekt für pierre bourdieu und “die verborgenen mechanismen der macht”. rezept.
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albert:19.10.2006 um 22:00komm wir schreiben zusammen ein buch. du mußt dich dann aber mit mir als einem y-blogger zufrieden geben.
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albert:19.10.2006 um 21:58…ich finde es interessant, dass auf autoritäten wie max weber oder ralf dahrendorf referiert wird.
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albert:19.10.2006 um 21:49wenn wir bei der kritik sind: für mich zählt eh nur implizites wissen. bücher bringen eh nur konstruierte welten, die man dann mit genuß verzehrt oder auch nicht.
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albert:19.10.2006 um 21:32@ gunnar: ich lese grad die stelle, in der es um die festangestellten geht. die beschreibung trifft hundertprozentig. ich finde jeder, der in einem konzern arbeiten will, sollte diese passage lesen. bei der internetrevolution bin ich noch nicht.
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albert:19.10.2006 um 21:11haha ich könnt mich totlachen: zitat seite 61 “bullshit im arbeitskontext bedeutet nichts anderes, als den eigenen kritischen verstand auszuschalten zugunsten der regeln, gesetze und wahrheiten, die innerhalb des unternehmens oder der abteilung allgemein akzeptiert und für wahr gehalten werden;…”
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albert:19.10.2006 um 20:56und auch richtig: chef erwartet loyalität vom arbeitnehmer der firma gegenüber. arbeitnehmer kann keine loyalität erwarten, er kann jederzeit gekündigt werden.
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albert:19.10.2006 um 20:45Bezogen auf Praktikanten: “Ein anderer ist, dass sie oft formal und faktisch besser qualifiziert sind als die Festangestellten der Abteilungen, in denen sie unterkommen. Allein dass die Eingesessenen ihre Konkurrenz tatsächlich fürchten müssen, mindert ihre Perspektive auf eine Festanstellung” Seite 52
also bis jetzt muß ich sagen, sehr an der wirklichkeit, das buch. genau diese erfahrung habe ich gemacht. festangestellte gleichen einem fahrgast einer überfüllten straßenbahn. ein praktikant hat da schlechte karten.
@Jan(TM) irgendwie wirst du mir sympathisch.
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max goldt schrieb: Mein äußerst schwer erziehbarer schwuler Schwager aus der Schweiz. hm