Kreuzzug in Neukölln
“Sprachlos”
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cra:09.12.2006 um 16:47@Ber, Nr.9: Ich hab das noch auf einer alten, etwas verrauschten analogen Musik-Cassette.. und Johnny auf einer CD, wie er mal gesagt hat. Und das war ‘91/’92 oder das Jahr darauf.. und sie haben auch “Always Look on the bright side of life” gesungen im Studio.. :) Hach, ich schwelge in Erinnerungen.
Und wie groß war meine Überraschung, als ich vor ~zweieinhalb Jahren das erste mal spreeblick.de anguckte, noch fast im default-look von Wordpress mit dem Rettungsring. Und mir dämmerte, dass ist doch der Haeusler-Johnny.. der Moderator und Musiker.. Ihm braucht da nichts peinlich zu sein, der kriegt doch alles hin. :)
Doppelklick
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06
cra:24.07.2006 um 07:39Panzi, aber auch dieser moegliche Beweis ist ja schon vollzogen, zumindest historisch. Darauf baut ja der gesamte kulturelle Komplex “Kirche und Religion” auf… 8)
Das Problem wird eher sein, dass niemand mehr glaubt, dass da draussen noch was ist, was tatsaechlich nicht zur Simulation dazugehoert. Irgendwie laesst sich ja *alles* zurechtplausibilisieren. Auch Transsubstantiation (um nur ein einziges Beispiel zu nehmen)…
Alles zurück!
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05
cra:08.03.2006 um 08:53Ich würde mein Handy, genau wie jetzt meinen mp3-Stick, am Rechner befüllen. Pustekuchen mit vor Ort mobil downloaden, und Sense bei ca. 3,5MB pro Datei. Ich muss qua Tarif nach Einheiten á 40 Kilobyte bezahlen (oder so), und will ich die Daten dann hinterher natürlich auf dem Rechner hören wollen (also nix mit Schrumpfqualität).
Problem ist auch, dass mein 6670 nur mono-mp3 abspielen kann *heul* und außerdem der mitgelieferte Kopfhörer einen unpraktischen, wabbeligen proprietären Anschluss hat, und womit dit ganze auch sehr sprachoptimiert (=blechern) klingt. Untauglich.
Konvergiert das mal noch mehr, liebe Industrie, gebt mir einen 3,5″ Anschluss (oder meinetwegen 2,5″), dann könnte das was werden. Dauerhafter Handykameranutzer bin ich bereits.
Tinte vs. Lichtpunkte
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04
carsten:08.03.2006 um 08:41Gut geschrieben, und auf einen Punkt gebracht, auf den ich mal selbst hätte kommen sollen. Ich fühle mich plötzlich so angenehm ernst genommen. :)
Vielen im offline-Land wird das nicht schmecken. “Es sind die Inhalte” untergräbt aber so total die neumodischen akademischen Diskussionen um neue Medien. In der üblichen generischen Verkürzung kommen ja weder Anspruch noch Gewöhnung der Leserinnen gar nicht vor.
Helfen muss die Einsicht trotzdem nicht: der Kostendruck ist da, und der zieht wesentlich stärker bei Formaten mit physikalischen Trägern. Hm.
Au revoir, IFPI
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03
cra:24.02.2006 um 11:51Bei der “extremen Armut” fällt mir immer das hier ein: Courtney Love does the Math, was vermutlich auch eines der dicksten Argumente für eine Reform i.S.v. Johnny stellt. Wer ist arm? (Hinweis für Lesefaule: Nein, es nicht nicht die Industrie.) Für wen sollte sich die Lage verbessern?
Und wenn eine “Lösung” oder Einigung dann darin besteht, dass man mehr Umfragen unter die Nase kriegt und nach Geschmack und Nutzung und Lieblingsbands gefragt wird (so wie früher, als CDs noch neu waren und immer so Feedback-Postkarten beilagen, hachja), meine Güte, dann eben so. Lieber das auf wie bisher freiwlliger Basis und eine stärkere Selbstbestimmung der Medien, freien Radiomacher und Podcast-Willigen.
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02
cra:23.02.2006 um 19:02auf den punkt gebracht, johnny. mal nachfassen, da steht doch tatsächlich:
Achja, nebenbei fordert die IFPI übrigens auch noch direkten Zugriff der Tonträgerhersteller auf Internet-Nutzerdaten:
“Die Rechteinhaber benötigen einen Auskunftsanspruch gegen Internetserviceprovider über die Identität von Rechtsbrechern, um sich gegen Piratierie im Netz wirksam wehren zu können. Zur Zeit bleibt nur der langwierige und für alle Beteiligten kostenintensive Weg über die Staatsanwaltschaften.”
hoffentlich wird daraus nicht mal doch noch ein echter auskunftsanspruch der rechteinhaber. aber wenn da aber doch was draus wird, dann steigert sich das von dieser unfasslich fehlgeleiteten auffassung bestimmt in weitere, künftige ansprüche auf noch mehr geld und abgabe
pfennigecents, um den wahn der einzelauswertung noch zu finanzieren. technisch möglich, also durch die verbraucher zu bezahlen?völlig panne das. nicht nur die gleichsetzung von filesharing als digitaler kulturtechnik mit radiohören, das schon immer typisch analog, gewöhnlich, preiswert, unauffällig und schon immer nutzerbestimmt und souverän verfügbar war? =)
und nicht mal korrekt. kostspielig? jein, naja, nicht für teure konzerne. aber die staatsanwaltschaft ist ja wie es scheint sogar verpflichtet, beim begründeten verdacht auch adressen zu ermitteln und weiterzureichen, wie bei heise et al. berichtet. es lohnt sich, wenn man die ip-adressen ermittlung ebenfalls outsourcen kann, scheinbar schon jetzt. auch ohne intelligentes radio und die zu erwartenden erhöhten datenaufkommen. bei dem gewinn-aufwandsverhältnis noch meckern? das ist krank.
mein kommentar geht hoffentlichlich in die richtige richtung: die ifpi erleidet den tod durch absurdt forte 300 ™.
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01
cra:04.12.2005 um 12:32ich hab derzeit (nach einer stunde) ca. 8kb download und 22kb upload, bei ca. 100mb geschafftem download. da aber torrents generell schneller werden mit der zeit lasse ich den eh laufen, bis mein share rating mindestens 1 erreicht.
08
Danke, dass du die Herrnhuter richtig als Gemeine genannt hast, und das zu oft dazugetane “e” und “h” nicht wiederholt hast. Allein das macht den Artikel besser als manch anderen, der ähnlich daherkommt.
Lass dir den den Text nicht zu schlechtreden. :)