Freiheit statt Angst. Eine zusammenhanglose Zusammenfassung
Browser?
-
14
bluejax:07.07.2007 um 01:56Jetzt wissen wir auch, wieso einige unserer Volksvertreter für geheime Onlinedurchsuchungen von PCs und Vorratsdatenspeicherung sind. Es betrifft sie einfach nicht…
Support your local support
-
13
bluejax:06.07.2007 um 12:07Stimmt, beides komisch. Hmmmm…
Hatte früher mal ne Kindercassette, wo es hieß, dass der Kaffee ja viel schlauer sei, als der Tee. Weil: “Der Kaffee kann sich setzen, der Tee muss ziehn!”
Haha… Ich glaub ich sollt wieder schlafen gehn!
-
12
-
11
bluejax:06.07.2007 um 11:46“Kaffeeaufstellen”?! Kennt ihr nicht? Ähm, sagen meine Eltern immer und meine Oma. Komische Familie…
Stellen is besser als setzen, is sportlicher ;-)
-
10
bluejax:05.07.2007 um 23:47Kaffee aufgestellt, Kommentare gelesen, E-Mails geschrieben, Telefoniert, Kaffee getrunken… Und das Video läuft immer noch?!
Großes Kino, wenn es doch nur nicht schon alltäglich wäre!
YEAH, jetzt is schluss, das Ende is natürlich das geilste :-D
Fütterungszeit
-
09
bluejax:19.06.2007 um 20:00@ Johnny
Ganz ehrlich, mit dem Aufschrei und der Kritik musstet ihr vornherein rechnen. Dreh die Zeit mal ein paar Jährchen zurück. Was Spreeblick mit der Jamba-Berichterstattung geschafft hatte, ist bis heute nahezu einmalig. Ihr ward auf einmal in aller Munde, habt die traditionelle Berichterstattung beeinflusst & insofern als erster deutschsprachiger Blog vom Internet ausgehendes Agenda-Setting betrieben. Auch in den folgenden Jahren habt ihr euch als Speerspitze der deutschen Blogosphäre etabliert.
Die Erfahrung, die ihr jetzt erlebt, mussten alle etablierten Emporkömmlinge irgendwann einmal machen. Man schaut genauer hin und findet man ein Haar in der Suppe, dann wird es angesprochen, teilweise aufgebauscht und geschaut, was passiert. Die erste Reaktion eurer-/deinerseits war mit dem China-Artikel niederschmetternd. Meine Kritik basiert zugegebenermaßen in erster Linie auch ausdrücklich auf diesem Artikel. Statt einen Funken Selbstkritik zu zeigen, entstand der Eindruck, dass sich da jemand eine eigene Legitimation zusammenbastelt. Wie gesagt, den unter dem Artikel erscheinenden quietschbunten Yahoo-Werbebanner empfand ich dann auch noch als Sahnehäubchen des Ganzen!
Allerdings muss ich zugeben, dass ich es positiv bewerte, dass du dich nun hier, teilweise selbstkritisch, der Diskussion stellst. Du sagst ihr seid nicht ignorant, blöd oder größenwahnsinnig. Aber eben jenen Eindruck musste man leider nach deinem China-Artikel haben.
Ich denke mal aus eurer Sicht ist es gar nicht mal so schlecht, was gerade passiert. Ihr steht mit Adical und der Werbung (auch wenn Spreeblick schon seit längerem Werbung zulässt) noch relativ am Anfang. Positiv bewerten würde ich es, wenn ihr die Anregungen und Kritik, die nun viele Blogger/Leser anbringen aufgreift und in Zukunft auch in eure Gedankenspiele mit aufnehmt.
Spreeblick ist ein Unternehmen, die Leser & Blogger im Endeffekt auch eure Kunden (bzw. die eurer Werbepartner). Und ich denke mal, dass die Vorstellungen der Kundschaft auch in jedem Planspiel eines Unternehmens Berücksichtigung finden müssen. Natürlich geht es um Image und Außendarstellung!
Die von dir angesprochenen Beispiele von Spiegel & SZ tun im Grunde genommen nichts zur Sache. Sei mal ganz ehrlich, Blogger sehen sich immer wieder gerne als Alternative zu traditionellen Medienpublikationen (ob sie es wirklich sind ist eine andere Frage), die vieles anders und noch mehr besser machen möchten. Die Frage, ob die SZ damit die Grenze der Trennung von Werbung & Inhalten überschritten hat, ist irrelevant. Natürlich können wir das Stöckchen auch immer weiter werfen und auf den nächst größeren mit erhobenem Zeigefinger zeigen. Aber du siehst, es ist eine Sache, die du schon mal kritisch hervorhebst. Nichts anderes tun viele Blogger nun in eurem Fall (wen auch manchmal zugegebenermaßen etwas zu schroff)!
Wenn Spreeblick aus unternehmerischen Gründen Yahoo-Werbung zulässt, dann ist das sicherlich nachvollziehbar. Dann müsst ihr aber auch in Lauf nehmen, dass Leser/Blogger mit ideellen Vorstellungen Kritik üben. Tut mir leid, aber es hat nun mal einen bitteren Beigeschmack, wenn eine von Bloggern viel kritisierte Firma auf einmal Werbung in eben jenen kritischen Medien schaltet & diese es im Umkehrschluss zulassen. Wie gesagt, es geht um Image. Und das hat auch immer etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun!
-
08
bluejax:19.06.2007 um 16:36Hey Johnny!
Erst mal finde ich es gut, hier eine Stellungnahme von dir zu lesen. Das zeigt mir, dass die Diskussion nicht spurlos an euch vorbei gegangen zu sein scheint & ihr euch Gedanken darüber gemacht habt.
Es geht nicht darum, jemanden auf den Scheiterhaufen zu werfen. Vielmehr ist es die Frage nach den eigenen Idealen, die bei vielen Bloggern im Vordergrund steht, die sich zur Zeit kritisch mit der Sache auseinandersetzen. Wie schon mehrfach von anderen betont wurde: Spreeblick warnt explizit vor der Vorratsdatenspeicherung und berichtet intensiv über die Proteste gegen den G8-Gipfel. Spreeblick kritisiert also quasi das Neoliberale Establishment. Auch sonst wurden des Öfteren Firmen wie Jamba offensiv kritisiert.
Dass ihr dann auf einmal umschwenkt und Werbung für ein Unternehmen macht, welches sich besonders in der Internet- & Blogzensur in der letzten Zeit einen Namen gemacht hat, das stößt dann doch sehr merkwürdig auf. Denn ja: Ihr macht als Spreeblick für Yahoo Werbung. Am meisten war ich dann aber auch aufgrund deiner vor einigen Tagen veröffentlichten Argumentation (Rechtfertigung) enttäuscht.
Vielleicht ist es manchmal doch sinnvoller, wenn man die kritischen Stimmen aufgreift & sich selbstkritisch unter die Lupe nimmt (Stichwort: „Krisenmanagement“). Ganz ehrlich: Stell dir vor, es beträfe jetzt nicht Spreeblick/Adical, sondern ein anderes „Unternehmen“. Glaubst du, ihr wärt dann ruhig gewesen & hättet es stillschweigend hingenommen? Ich maße mir an zu behaupten, dass auch von Spreeblick-Seiten kritisch mit dem Zeigefinger gedeutet worden wäre!
Natürlich kann man sagen, dass Werbung von Inhalten getrennt gesehen werden sollte. Aber irgendwie hat man als Publikation, die Werbung zulässt auch immer die Verantwortung dafür zu tragen. Glaubst du nicht auch, dass ein Aufschrei durch die deutsche Medienlandschaft ziehen würde, würden Spiegel oder Zeit auf einmal Werbeanzeigen für NPD oder ProKöln schalten?!
Damit möchte ich jetzt keine Parallelen ziehen oder die Yahoo-Werbung auf eine Stufe damit stellen. Aber ich möchte unterstreichen, wie man Diskussionen und Kopfschütteln auslösen kann, wenn man auf einmal Werbung für Organisationen/Konzerne schaltet, die sich bisher nicht gerade als Freund der eigentlichen Zielgruppe/Kundschaft hervorgetan hat & viel mehr noch bei dieser stark in der Kritik steht!
Wie ein Schlag ins Gesicht hat auf mich übrigens gewirkt unter deinem China-(Rechtfertigung-)Artikel auch noch ein buntes Yahoo-Werbebanner sehen zu müssen!
Also nicht persönlich nehmen!
Kurzer Hinweis des Spreeblick-Sektenbeauftragten anlässlich des Berlinbesuchs von Tom Cruise
-
07
Informer
-
06
bluejax:15.06.2007 um 15:16und, gibt`s schon was neues bzw. ne entscheidung über eine veröffentlichung???
-
05
bluejax:09.06.2007 um 21:32Hmmm, sollten weitere Recherchen/Nachprüfungen die Aussagen des Informanten bestätigen hat man dann als (Quasi-)”Journalist” nicht sogar die Pflicht solche Informationen der Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten?
Und mit dem tollen Teaser hier, wirste nun wohl gar nicht drum herum kommen, besagtes Interview auch zu veröffentlichen. Die Lawine rollt quasi schon. Bin neugerig & sehr gespannt!
urban interface | berlin
-
04
bluejax:28.04.2007 um 13:09Nette Idee das ganze! Fällt das eigentlich unter den Begriff “Environment” in der Kunst?
Außerdem gefällt mir der Anhänger…
URL-Autovervollständigung
-
03
426 000 Handys
-
02
Apply Some Pressure - Joost im ersten Test
-
01
bluejax:26.03.2007 um 18:14ja, ich darf mich auch zu den glücklichen zählen, die sich joost-betatester nennen dürfen!
wer zweifelt bei diesem tam-tam eigentlich noch an einer erfolgreichen zukunft von joost? wo & wann kann ich aktien ordern?
15
Passt jetzt zwar nicht unbedingt zum Thema “Freiheit statt Angst”, aber umso mehr zur Diskussion um die Berichterstattung im ZDF:
Vor etwa 2 Monaten habe ich einen “Offenen Brief” an die Redaktion des heute-Journal geschrieben, in dem ich eben die dortige Berichterstattung (in Hinblick auf Venezuela) kritisiere. Gestern nun bekam ich eine Antwort von Carsten Thurau, dem Südamerika-Korrrespondenten des ZDF höchstpersönlich.
Wen es interessiert, wie beim ZDF politische Ereignisse zu Nachrichten werden, dem sei ein Blick auf bluejax.net empfohlen!
(@spreeblick: entschuldigt bitte die Werbung, aber ich fand der Hinweis hat hier gut hingepasst!)