Der linke Neoliberalismus - Versuch einer Konkretisierung
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heidrun:02.09.2007 um 12:03ich seh schon, ihr seid alle zu wild für mich. wenn bourgeoisie schon die künstler mit kindern sind, bin ich eindeutig im falschen jahrhundert :-)
Bauschismus
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heidrun:02.09.2007 um 11:58bin ich normal, wenn ich die verpeilte schildkröte bei cute overload am coolsten finde? fragen über fragen.
Ich bin noch wach
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heidrun:31.08.2007 um 13:19brazil ist schon besser, aber twelve monkeys ist neben snatch der einzige film, in dem ich brad pitt erträglich finde. ich meine, es ging um fight club! fight club! einer der absolut überschätztesten filme aller zeiten.
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heidrun:31.08.2007 um 11:54an “quiet earth” hab ich unangenehme kindheitserinnerungen: ich war noch paranoider als malte & habe zeitweise meine eigenen eltern der planung terroristischer anschläge verdächtigt. und da hat mir ein trailer von “quiet earth”, auf den ich irgendwie zufällig einen blick erheischte, den rest gegeben. also, ein schlafmittel war das dann nicht gerade. geschlafen habe ich als kind eh so gut wie gar nicht. dafür jetzt wie ein erdmännchen im winterschlaf meist von 12-8.
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heidrun:30.08.2007 um 08:52@tagger: das in-die-schubladen-stecken erledigst du ja schon für mich. ich rege mich nicht auf, wenn ich kritisiert werde, ich rege mich auf, wenn ich auf eine kritische äusserung hin mit betonköpfen zu tun kriege, die meine kommentare noch nicht mal richtig durchlesen. bittedanke. im übrigen gibt es nicht “das quartiersmanagement”. krieg mal kinder, versuch mal von kunst zu leben ( ach, ne, ist ja kommerz), dann kann man ja nochmal drüber reden.
Die Melancholie des Don Dahlmann
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heidrun:29.08.2007 um 17:19ihr müsst doch alle mal an die frische luft :-) wo genau kriegt man so viel freizeit?
Just a perfect morning
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heidrun:29.08.2007 um 15:52he he.so wars bei uns letzte woche auch. nicht gut, sein letztes geld für alkohol auszugeben.
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heidrun:28.08.2007 um 14:46@adbuster: naja, ich war etwas polemisch. aber wenn man die augen aufmacht, sieht man schon genug vor sich hin pubertierende tagger mit kleinen roten äuglein.
ich verstehe nur auch taggers haltung einfach nicht. alles, was legal ist, direkt als “funktionalisierung” hinzustellen ist imho naiv und arrogant. und es geht an der realität vorbei. ich freue mich über die aufmerksamkeit, die street art entgegengebracht wird, wenn versucht wird, diese verknöcherte “wir sind die straße, wir sind der underground”- vs. die bösen-haltung aufgebrochen wird, durch backjumps, wall street gallery etc etc. endlich sehen mehr leute, was für tolle dinge gemacht werden können, wenn man öffentliche räume mehr liberalisiert. aber dann wird von taggers seite auf quartiersmanagements geschimpft, obwohl es zum teil unter umständen genau diese leute sind, die künstlern bezahlbare ateliers zur verfügung stellen, leuten wie http://www.genausoundanders.de aktionen wie http://www.genausoundanders.de/index.php?preiskampf oder de.indymedia.org/2004/08/91235.shtml ermöglichen etc.
ich fände es begrüßenswert, wenn eine diskussion über qualitätsunterschiede nicht so abgebügelt würde.
ob jemand an einer kunsthochschule studiert hat, ist sowas von wurscht. als ob die leute an diesen schulen keinen scheiss produzieren würden oder per se die besseren ideen hätten. sowas lass ich mir nicht gerne unterstellen, denn das ist eine art obrigkeitsgläubigkeit. aber wenn ich mich auf die art cologne stellen kann und sagen, das hier ist zu 95 % mist, warum darf ich das auf der ach so freien straße nicht? dabei geht es ja nicht um “verhübschung”, aber das wird einem natürlich sofort unterstellt, von leuten, die evtl. einfach nicht genug ideen haben, um den öffentlichen raum auf intelligente art zu markieren. ich hab ja auch nichts gegen “tags” an sich, auch wenn das vielleicht so rübergekommen ist, aber an jeder ecke rumzuschmocken, erinnert mich eher an pinkelnde hunde. so.heikel? du findest flusssäure HEIKEL? ich finde es vollkommen gehirnamputiert, mit solchen materialien an stellen zu arbeiten, wo man mal easy aus versehen drankommt.
Sekundenschaf
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heidrun:28.08.2007 um 14:44ich schließ mein fahrrad immer mal wieder ab statt auf. und ich bin so ein sekundenschaf, dass ich nicht auto fahren kann.
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heidrun:28.08.2007 um 09:23@ tagger: und ich kann dieses gelaber von wiederaneignung des öffentlichen raumes nicht mehr hören, wenn es nur ein paar verkifften 16jährigen darum geht sich auszuleben, sorry. mir sind die tags auch lieber als werbung, das habe ich oben vielleicht nicht deutlich genug gemacht, das bedeutet für mich aber nicht, dass ich das ungeheuer geil & revolutionär finden muss, wenn alles mit selbstherrlicher scheisse vollgemockt ist. und ich finde es äusserst schade um die leute, die wirklich etwas drauf haben, sich nen kopf machen und denen es um etwas geht, beispielsweise um adbusting (und davon gibt es in berlin mehr als reichlich), wenn die mit irgendwelchen broten in einen topf geworfen werden. nur meine 2 cents. und von flusssäure-”anschlägen” hab ich nix gesagt, ich habe lediglich gelesen, dass mit diesem hoch-ätzenden scheiss tags in glasscheiben geätzt werden, die zum teil in reichweite von kindern sind. ob ich auch das so super finden muss, kannst du ja entscheiden.
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heidrun:27.08.2007 um 13:59@ spam: mmh, bin großer fan von guter streetart, aber von den meisten tags halte ich dennoch gar nichts. ich finde es schwierig, dass da immer so eine “entweder-oder-haltung” gefordert wird. ich würde vermutlich keinen sprayer verpfeifen, ganz einfach deshalb, weil diese pauschalisierende haltung von staatlicher/städtischer seite ebenfalls gerne eingenommen wird, aber mehr qualität und weniger geschmiere würde ich mir schon wünschen. und dass diese deppen mit dem flusssäure-scheiss aufhören.
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heidrun:27.08.2007 um 13:56@roman: wann warst du das letzte mal ausserhalb kreuzbergs? :-) die dinger gibts schon seit mindestens 8 jahren, vornehmlich in mitte.
soweit ich weiss, gehts da nicht wirklich um was, nur dass die tags eigentlich immer auf beweglichen dingen angebracht sind, also nicht an wänden etc.
Post-Mügeln
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heidrun:27.08.2007 um 12:50das ist so deprimierend. das ist so, so deprimierend. ist es nicht eigentlich inzwischen eine binsenweisheit, dass man auf schulhöfen ansetzen sollte? stattdessen immer die “perspektivlosigkeit im osten”, tja, da kann man nicht so viel machen, ne, da müssen einfach arbeitsplätze her, dann ist das erledigt. narf.
@ björn: genau, das hat so einen unterton von “ein guter deutscher” hilfsarbeiter kann das immer noch besser als so ein dahergelaufener indischer ingenieur. wie blind kann man sein? und wie kann man sich so dermaßen selbst bescheissen?
Public Spam
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heidrun:27.08.2007 um 12:43@exit: genau. vor allem, wenn alice schwarzer für die bild. oder claudia schiffer für sonstwen. sehr informativ. bedankt.
GEZ verbietet Nutzung der Buchstaben G, E und Z
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heidrun:27.08.2007 um 11:02@christian: davon abgesehen, dass das modell des steuernzahlens und das der öffentlichen rundfunkgebühr (oder wie heisst das jetzt?) sich doch ein wenig unterscheiden, steht es mir genauso frei, mich über verschwendungen von steuergeldern aufzuregen oder steuern zu hinterziehen. oder?
Taxisoziologie
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heidrun:24.08.2007 um 18:49nochmal davon abgesehen, kenne ich diese perplexität nur zu gut. sie ist beschämend, aber deswegen ist sie ja nicht nicht da. besser, das zuzugeben (und es hoffentlich beimnächsten mal anders zu machen), als wie im moment tausend leute laut krähend mit dem finger beispielsweise auf die einwohner mügelns zu zeigen, warum denn keiner dazwischengegangen wäre. wenn das alles so einfach wäre mit der zivilcourage, dann gäbs das naziproblem auch nicht, denke ich.
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heidrun:24.08.2007 um 18:45ähm, diaet, ich hatte das als ironie aufgefasst. ich lag nicht grad vor lachen unterm tisch, aber wer sollte so nen spruch von dir ernstnehmen?
davon abgesehen (wenn ich also nicht wüsste, was du sonst so schreibst), ist das hier auch das internet. und da erweisen sich diskussionen in dieser richtung leider meist als fruchtlos.
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heidrun:24.08.2007 um 18:25@caroline: wer stolz darauf ist, zufällig irgendwo geboren worden zu sein, hat einen an der waffel.
Sigur Rós - Heima
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heidrun:24.08.2007 um 18:24es gilt natürlich nur, was unbearbeitet ist. wir haben ja auch erst 2007.
Schere im Kopf. Aber anders.
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heidrun:24.08.2007 um 12:48@ flo: ich find das ganz gut so. ich glaube, sonst müsste ich 20 stunden am tag schlafen, um mich von dem ganzen wahrgenehme zu erholen. nee, im ernst: du würdest wahnsinnig werden, wenn das nicht so wäre. und zwar ganz schnell.
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heidrun:24.08.2007 um 12:14vor allem bleibt doch neugelerntes nur hängen, wenn du es mit bereits bekanntem verknüpfen kannst, im fall von bourdieu mit der person von frédéric. oder so. ich hab mir den namen bourdieu auch erst gemerkt, als eine gute freundin ein buch von ihm anpries, das auf ihrem schreibtisch lag.
peter stormare! der gute! mit dem gibts doch auch diese “unpimp my ride”-clips. hihi.
GEZ verbietet Nutzung der Buchstaben G, E und Z
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heidrun:24.08.2007 um 10:54nochmal @ christian: ich vergaß, hinzuzufügen, dass der herumjauler in diesem falle jawohl die … selbst ist. “öh, scheisse, jetzt haben wir so ein schlechtes image, dabei tun wir doch gar nix. und weniger gebühren nehmen wir auch ein, weil alle ihre fernseher ab- und die computer anmelden. mahnen wir halt ein bisschen herum, dann gleicht sich das wieder aus…”
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heidrun:24.08.2007 um 10:50@christian: ich betrachte mich als absolut im recht, wenn ich nicht für dinge zahlen möchte, die ich nicht nutze. das niveau der öffentlich-rechtlichen sender gleicht sich dem der privatsender schließlich immer mehr an. und angenommen, man würde auf seinem fernseher nur dvds gucken, finde ich es recht witzlos, dafür extra zu bezahlen. ebenso wie es mir nicht recht in den kopf will, warum ich für e-mails und nachrichten lesen, rumdaddeln und recherchieren im netz 5 euro im monat bezahlen soll, für den fall, dass ich mich mal auf ein webangebot der öffentlich-rechtlichen verirre. nachdem mir von jemand sachkundigem mal erzählt wurde, dass über die hälfte der gebühren in verwaltungskosten wandern, hab ich auch nicht schlecht gestaunt. man kann natürlich so bequem sein, zu sagen, die werden schon recht haben. wie du. oder “rumjaulen”.
@ geroyche: der adobe-link ist ja super. ich stelle mir die ganze zeit vor, wie man die copyright-rs mitspricht.
Oder beim Verfassungsschutz
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Die Ausweitung der Krampfzone
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heidrun:22.08.2007 um 10:33na siehst du, jeandaninos, deine letzten bemerkungen über affen relativieren doch sehr deine ersten. so wird auch ein schuh draus. eine erklärung, warum “loser” biologisch notwendig seien, hast du trotzdem nicht. braucht man auch nicht.
und das wort “softie” ist so 80er. ist das noch eine kategorie? und was glaubst du, was frauen so brauchen?
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heidrun:21.08.2007 um 17:04ich finde es immer wieder erstaunlich, woher die gewissheit kommt, dass frauen nie irgendwo abblitzen & stets soviel sex haben könnten, wie sie wollten. ich finde das nicht immer so einfach.
zumal es auch tausende männer gibt, die sich eher einen ons suchen als in den puff zu gehen. ich finde nicht unbedingt, dass es so wahnsinnig erniedrigend ist, in den puff zu gehen. ich finde weniger die tatsache, dass es bezahlt wird, traurig, als dass es eben so unpersönlich ist. das ist der gemeine one-night-stand aber schließlich auch. und ich glaube nicht, dass viele prostituierte schlecht im bett sind :-)
und es ist unkomplizierter. wenn ich das geld mal gehabt hätte, hätte ich das sicher auch schon mal ausprobiert. und ich würde nicht auf jemanden runtergucken, weil er in den puff geht. schließlich macht das antoine doinel zu beginn von “geraubte küsse” auch :)@ maltefan: ich weiss. ich wollte nur die sache auch ein wenig von der anderen seite beleuchten. dieses “selber schuld” ist zu einfach. ich war auch schonmal fussabtreter ;-)
@ jeandaninos: ich weiss, dass du nur zu erklären versuchst, aber diese affen-argumente führen eben oft aufs glatteis. mir gegenüber haben schon mehr als einmal männer mehr oder weniger augenzwinkernd gemeint, dass sie ja ihre gene verstreuen müssten. fein, denke ich mir, dann fick ich auch einfach mit allem, was kommt, und der beste “genpool” wird dann hoffentlich der vater. ich mag es nicht, wenn menschen darauf reduziert werden. zumal ich den dunklen verdacht habe, dass es auch bei den affen komplizierter zugeht als man landläufig so meint.
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heidrun:21.08.2007 um 12:31@ maltefan: ja schon, aber zu einem abhängigkeitsverhältnis gehören auch immer zwei. dieses argument hab ich schon zu oft gehört: “er kanns ja lassen, wenn er will”, um das eigene gewissen zu beruhigen.
@jeandaninos: immer diese affenrudelvergleiche. im ansatz mögen bestimmte dinge ja oft zutreffen, aber man sollte nicht vergessen, dass der affe zwar des menschen nächster verwandter, aber dennoch recht weit entfernt ist. dieses stumpfe angebliche-naturgesetze-runterbeten bringt einen nicht wirklich weiter, zumal es gerne dazu herangezogen wird, männliches “rumficken” zu rechtfertigen. was wäre denn mit den matriarchalisch organisierten affenvölkern? und der bordellbesuch mag in einigen kreisen verpönt sein, der one-night-stand ist es nicht unbedingt. naja, blabla.
Felix Schwenzel, Stefan Niggemeier, Don Alphonso, MC Winkel und Robert Basic erzählen einen Witz
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Die Ausweitung der Krampfzone
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heidrun:21.08.2007 um 09:50naja, es gibt auch genug frauen, die sich mit den fußabtretern nen lenz machen, obwohl sie genau wissen, dass es demjenigen ganz bestimmt nicht guttut (fahrradreparaturen, kochen, ausheulschultern etc.)
aber ach. ein weites feld.
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heidrun:20.08.2007 um 18:17eben. gelassenheit macht sexy.
man kann sich auch in arme, bierbäuchige, stark behaarte, bärtige, unhygienische männer mit grauenhaftem klamottengeschmack verlieben. alles schon getestet.
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Acht Vorurteile über Berlin
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heidrun:20.08.2007 um 15:04ich werde nie verstehen, warum leute stolz darauf sind, irgendwo zu wohnen.
Die Ausweitung der Krampfzone
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heidrun:20.08.2007 um 15:02@ maltefan: ooohja. und am lustigsten sind sie, wenn sie einen dann plötzlich anfangen zu beschimpfen, weil man seine telefonnummer nicht rausrückt. ist ja auch dreist.
King
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heidrun:20.08.2007 um 15:00nunja, bei ella fitzgerald & co. wurde auch nicht immer der komponist genannt. und heute ist das ja auch eher unüblich. ich bin mir nicht sicher (weiss aber zu wenig darüber), ob das ein in rassistischer hinsicht gesellschaftliches problem war/ist, oder eher generell eins des star-tums. drehbuchautoren gehts ja auch nicht viel anders.
Die Ausweitung der Krampfzone
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Verlängert
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Acht Vorurteile über Berlin
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heidrun:20.08.2007 um 11:42@ mario: es trägt auch jeder jeans und turnschuhe. komischerweise ist es da mit dem abgrenzungsbedürfnis nicht so weit her.
Die Ausweitung der Krampfzone
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heidrun:20.08.2007 um 11:40das buch ist von irgendeinem neil irgendwas. mein mitbewohner hat damals die halbe berliner technoszene mit seinen sprüchen und in vielen fällen auch seinem geschlechtsteil penetriert. ich fands ein bisschen anstrengend, aber es gibt genug frauen, bei denen das funktioniert. mit allem, was über einen one-night-stand hinausgeht, haperts dann aber auch.
Acht Vorurteile über Berlin
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King
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heidrun:20.08.2007 um 10:58götz alsmann (imho sexiest man alive!) hat mal ein moderator die unglaublich blöde frage gestellt, wie man sich denn als “second-hand-musiker” so fühlen würde, stücke spielend, die man nicht selbst kompniert hätte. herr alsmann schenkte ihm einen unnachahmlichen blick, den der moderator sicher nie vergessen hat, und meinte nur kurz, aber bestimmt, er verstehe die frage nicht, er habe schliesslich auch nicht beethovens neunte komponiert. mehr gibts zu diesem thema auch nicht zu sagen.
Die Ausweitung der Krampfzone
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heidrun:20.08.2007 um 10:52schenk ihm “the game”. laut meinem ex-mitbewohner kommt mit hilfe dieses buches _jeder_ zum sex.
King
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heidrun:19.08.2007 um 09:40jetzt mal musikalisch gesehen ist nichts von dem, was er gesungen hat, von ihm geschrieben. so what?
Dirk
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heidrun:17.08.2007 um 19:23“seine Lippen waren seltsam unbegrenzt” das ist wirklich toll. ansonsten fand ich micaela interessanter. gibts da noch ne fortsetzung?
King
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heidrun:17.08.2007 um 19:18@ jessi: schlimmer als marlene-dietrich- und heinz-rühmann (!)-fans können sie nicht sein, die musste ich 2 jahre erdulden…
OMG! OMG! OMG!
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heidrun:17.08.2007 um 19:16also, ich find das nicht gut. da wird design-mäßig ein bisschen was gewagt, und schon motzt du :-)
wirklich schauderlich, sowohl außen als auch innen…
@slexx: in meiner unhippen ecke gibts das zwar auch überall, aber für nur 85 cent! ha!
Bedenkliche Kleidung - Zweites Kapitel
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heidrun:17.08.2007 um 11:35@mac: kennen wir uns :-) und du willst zurück?
@frédéric: du nimmst mir die worte aus dem mund. und dein kommentar 23 & lukas 31 illustrieren sehr schön die 2 seiten, von denen aus man das buch angehen kann.
“oberflächliche Überheblichkeit und grenzenlose Depression” - diesem phänomen begegnet man ja recht häufig, ich würde nur nie wirklich auf die idee kommen, das wirklich über ein partygespräch hinaus interessant zu finden (ich spreche, wohlgemerkt, von der kombination!)
Der Trendscout im Großstadtdschungel - ratlos
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heidrun:17.08.2007 um 11:23ich sehe auf diesen fotos immer aus wie ein geist. was spaß macht. warum machen menschen überhaupt fotos, müsste man fragen? und lieber diese dinger als diese abertausend schlimmen draufgeblitzten party-schnappschüsse, die so im netz rumschwirrn
King
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heidrun:17.08.2007 um 11:19also, den schauspieler elvis kann man sehr gut nicht gut finden :-)
die musik hingegen macht mich auch immer wieder glücklich.
Bedenkliche Kleidung - Zweites Kapitel
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heidrun:16.08.2007 um 19:36mmh. ich weiss nur noch, dass mich das buch maßlos gelangweilt hat. es wirkte wie eine pseudo-ironische nabelschau. ist allerdings auch schon ne weile her. aber ich glaube, dekadente langeweile finde ich auch nur in ganz kleinen dosen interessant. und eher auf modefotos als in büchern.
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heidrun:16.08.2007 um 18:17@ daniel, lukas: bitte erklärt mir kurz, was an “faserland” gut ist. ich bin ganz ohr, danke.
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heidrun:16.08.2007 um 16:57nein! die halstücher! ich hatte nur aseptische halstuchfrauen (perlenketten!) und barbourjackentragende reichen-sprösslinge in meiner stufe. schauer.
@maltefan: faserland gehört zu den beschissensten büchern, die ich je gelesen habe. falls es dich wieder erwarten interessiert, wie jemand koksend von münchen nach sylt und zurück fliegt, kannst du es natürlich doch lesen.
Bedenkliche Kleidung - Erstes Kapitel
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heidrun:14.08.2007 um 10:41schwimmer? ist der nicht auch noch doktor der philiosophie? ein wahrer tausendsassa.
ich finde bedruckte t-shirts, die den träger als fan von etwas outen, generell dubios. aber dieses geht noch. solange, bis es genauso verbreitet ist wie che-shirts. also, äh, 2 wochen?
Micaela
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heidrun:14.08.2007 um 10:37`Herr Schlecht ist besser als Herr Schlechter´.
das deprimiert mich aber ein bisschen. wobei die beschriebenen herren allesamt nicht so klingen, als würde sich das wirklich lohnen…
schönes sprichwort auch, für marcus: “was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr.”
So kommentiert man richtig
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Und das in Zeiten von Google Earth
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heidrun:11.08.2007 um 11:24@hendrik: du bist ja nur neidisch auf den tollen holzständer und das ganze 70er-flair. solltest du übrigens auch sein, malte.
Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll
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heidrun:11.08.2007 um 11:15die filme, nuja. aber ich finde ihn ja wahnsinnig sexy. damit steh ich auch immer alleine da.
Gespräch mit einer Hure
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heidrun:07.08.2007 um 14:09@ yetused: geld ist immer noch besser als körperliche/psychologische gewalt (von beiden geschlechtern). so genau weiss ich aber auch nicht, wie ich dazu stehen soll.
es gibt übrigens einen wunderbaren film, der sex für geld zum thema hat: “zu verkaufen” von laetitia masson. und die hauptfigur konnte ich gut verstehen, auch wenn sie alles andere als glücklich war.
@ maltefan: naja, sex ist schon etwas anderes, aber es gibt immer noch viel zu viele frauen,die es völlig ok finden, mit hilfe ihres geschlechts oder ihrer sexiness oder whatever beispielsweise fahrradreparaturen durch den ex zu organsieren o.ä.
Strandlektüre
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heidrun:07.08.2007 um 14:06nunja, ich kenn “running with scissors” ja nicht, deswegen sollte ich wahrscheinlich gar nichts über das buch sagen. möglicherweise hast du recht.
zu “human stain”: ich hab alles geglaubt, von der ersten bis zur letzten seite. das fand ich ja auch das bemerkenswerte daran, weil die geschichte so merkwürdig ist. und zum ersten mal hab ich es interessant gefunden, wenn es um einen alten mann & seine körperlichkeit geht. das ist in “everyman” auch so (lies es, es ist nur ganz kurz :-), nur dass es mir da schon zu medizinisch genau wird. wenn zugänge zu in herznähe gelegt werden, wird mir gerne mal schwummrig.
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heidrun:07.08.2007 um 13:25“Fast jeder, der in den 70er Jahren aufgewachsen ist, kennt solche Familien, ich fand das nicht so unglaublich.” “und wenn nur 10% davon wahr sind kann der Vater dieser Familie sowieso froh sein, dass er nicht im Knast gelandet ist.”
ich glaube, ich bin zu naiv :-)
sie haben ihn übrigens verklagt, glaube ich. ich find es nur generell etwas schwierig, wenn jemand so über sein allernächstes umfeld schreibt, dass jeder, der will, die figuren “in echt” aufsuchen könnte.
das sagt nix über literarische fähigkeiten, zeugt aber imho von einer gewissen…uhm…rachsucht? kleingeistigkeit? weiss nicht.ich fand “human stain” sehr lesbar, obwohl mein englischwortschatz nicht riesig ist. aber ich hab mir ziemlich viel latein gemerkt und mich teilweise einfach nach der sprachmelodie gerichtet, d.h. direkt übersetzen können hätte ich viele passagen auch nicht, aber das stört mich nicht so sehr, denn intuitiv verstanden hab ich sie trotzdem.
achja, auch noch toll ist natürlich “worlds end” von t.c. boyle. ich meine, hat der schonmal ein schlechtes buch geschrieben? dieses fand ich aber bisher am besten.
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heidrun:07.08.2007 um 11:17ich hab die sprache in “human stain” sehr genossen.
unlesbar fand ich neulich william faulkner, es gibt viele leute, die mich dafür hassen, aber ich fand es nicht sehr mitreissend, und habe nach der hälfte von “schall und wahn” aufgehört.
deutsche zeitgenossen, da kenn ich mich nicht so aus. was mir spontan einfällt: christian kracht und die olle hennig von lange fand ich beide unterirdisch, judith herrmann so lala, selim özdogan kann ich wie gesagt, eingeschränkt empfehlen, als strandlektüre taugt er aber auf jeden fall, und ein paar stellen in “nirgendwo und hormone” sind wirklich schön.
über “running with scissors” habe ich nur mal einen artikel in der amerikanischen vanity fair gelesen, in dem sich die beschriebene familie beschwert hat, weil burroughs stark übertrieben & gelogen habe. ich finde immer, es stinkt etwas, wenn romane bis zur möglichkeit der identifizierung beteiligter “authentisch” sind. oder ist das buch eine offizielle autobiografie? aber selbst dann… die familie hat noch mehr schaden als sowieso, und burroughs hat sein geld. sympathisch macht das ihn mir nicht gerade. trotzdem ist das buch möglicherweise super.achja, der piratenvorfahr :-) angeblich unter störtebecker. wahrscheinlich auch nicht gerade ein sympathischer zeitgenosse…
Hirnföhn
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heidrun:07.08.2007 um 08:10@ jörg: witze enstehen durch sogenannte “inkongruenz”, ziemlich genau das, was du vor deinem schlusssatz beschreibst. nur laut dir darf man erst lachen, wenn die inkongruenz nochmal bestätigt wird? naja. wers braucht.
@ nilz, batz: froh, dass ich überhaupt kein blog habe :-)
Gespräch mit einer Hure
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heidrun:07.08.2007 um 08:05@ philoact: “Sind eigentlich alle Huren intelligent, aufgeklärt und einfach nur aus Spaß und Reiz dabei? Haben alle Huren die intellektuelle Fähigkeit ihr eigenes tun zu reflektieren?” ersetze “huren” mal durch “menschen”, dann hast du die antwort wahrscheinlich.
äusserst auffällig in den kommentaren, dass sich bisher nur männer um das seelische wohl von nora sorgen. darum mal eine rückfrage: geht ihr/wart ihr schonmal im puff? und wenn, geht ihr dann nur zu den intelligenten, aufgeklärten, die das auch freiwillig tun oder auch zu solchen, die in wie auch immer gearteten abhängigkeitsverhältnissen stehen und es deshalb tun?
disclaimer: ist beides nur ansatzweise ironisch gemeint und will niemandem auf die füße treten.
Strandlektüre
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heidrun:06.08.2007 um 20:46@maltefan: äääh ja. ich hab da nicht so viel ahnung von, aber meine physikerinnen-mitbewohnerin hat das buch ähnlich gelesen wie du, schätze ich.
ich habe dafür einen piraten unter meinen biologischen vorfahren ;-)
und gauß ist in dem buch einfach so großartig. schon der anfang… schwelg. wirklich toll. neben “middlesex”, was für mich eines der besten bücher überhaupt ist, und “schiffbruch mit tiger” mein lieblings-bestseller. andere hab ich, glaub ich, auch gar nicht gelesen.
ansonsten: “everyman” von philip roth, sehr deprimierend, aber gut.
“nirgendwo & hormone” von selim özdogan, zu sehr pseudo-philippe djian (kennst du den eigentlich, malte? der wäre doch was für dich!), aber trotzdem okay. uns jetzt schwanke ich zwischen chuck palahniuk “survivor” oder doch endlich mal “moby dick”?
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heidrun:06.08.2007 um 19:52stimmt doch gar nicht, malte. ich finde das buch fantastisch & konnte den figuren sehr gut folgen. gelacht habe ich die ganze zeit, und es stecken einige kluge betrachtungen über wissenschaft & die geschichte drin. der knüller ist, wenn man direkt vorher “candide” gelesen hat.
sie sprache ist super. darf man über geschichte nur “seriös” schreiben? ich fands nicht verniedlichend, und ich hatte den eindruck, dass herr kehlmann sich über die maßen dafür interessiert, was die zwei beiden so getrieben haben.
200 ml
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heidrun:06.08.2007 um 19:39ich lese ausschliesslich arno schmidt, während ich tragwerke repariere. da kann man sich ja auch am besten konzentrieren, in so ner werkstatt.
@ nico: ich glaube dir nicht, dass du solche vorurteile nicht hast. ich tus einfach nicht. und ich traue malte zu, obwohl ich nicht seiner “szene” angehöre, dass er mechaniker trotzdem anständig behandelt.
“Jeder sollte froh sein kritisiert zu werden.” aber nur von leuten, die die texte auch lesen. die namen atta & jarrah sagen dir schon was, oder?
Gespräch mit einer Hure
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heidrun:06.08.2007 um 19:32also neulich habe ich diese leserbeschimpfung von tanja nicht verstanden.
neulich.
200 ml
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heidrun:06.08.2007 um 09:55was fällt dir ein, hier witzig sein zu wollen, malte!
das ist spreeblick, intellektuelle plattform, aus der man fürs leben lernt, und nicht irgendein blog oder sowas. denk doch mal an die reichweite!
Exotismus
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heidrun:05.08.2007 um 14:33@ iris: es ist ja nicht so, dass ich das nicht verstehe, was du meinst. aber über sprache muss man sich m.e. einigen, auch wenn wir uns hier in einer grauzone befinden, die voll von subjektiven fallen ist. du hast deine interpretation von “milchkaffee” als “nicht richtig weiss” oder “nicht weiss genug” für mich nicht stichhaltig begründet.
ich komme auch prima ohne den ollen milchkaffeevergleich aus, ich halte nur nicht viel davon, sich darüber aufzuregen, wo es wesentlich schlimmeres gibt, und sich rassismus sehr blöd anders äussern kann. beispiel: eine schwarze bekannte sitzt in einem sehr heissen sommer schwitzend in einem wartezimmer und wird von der arzthelferin neugierig gefragt, ob es ihr denn hier “bei uns” nicht eigentlich zu kalt sei. oder das auch beim braunen mob erwähnte ewige gefrage, woher man denn “eigentlich” komme. oder die unerträgliche art, in der einige deutsche mit “ausländisch” aussehnden menschen immer langsamer, einfacher & deutlicher reden. etc etc.
und der ausdruck “schwarz wie ebenholz” ist mir durchaus geläufig, auch wenn ich jetzt nicht sagen kann, ich würde es ständig hören. ist der ausdruck rassistisch oder nicht?
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heidrun:04.08.2007 um 10:03nur mal so: “ebony” heisst ebenholz. “ebony” ist auch der name einer zeitschrift mit vornehmlich schwarzer zielgruppe.
kann man sich darauf einigen, dass man “milchkaffeebraun” als beleidigung auffassen könnte (z.b. in einem onkeligen, leicht notgeilen tonfall? da fände ich allerdings “porzellanteint” auch gruselig), aber nun wirklich nicht muss? ich kann auch zu jemand weissem, der braungebrannt ist, sagen, dass seine haut eine schöne milchkaffeefarbe hat. M-I-L-C-H-K-A-F-F-E-E! eine äusserst schmackhafte mischung aus schwarzem kaffee und weisser milch. ich weiss beim besten willen nicht, was daran beleidigend sein soll. “braun wie dreck”, ok.
wenn man es gut findet, dass sich leute als “schwarz” definieren, dann kann man dann doch wieder nicht allzusehr dagegen sein, dass sich mischungen aus schwarz und weiss vielleicht davon abheben. kenne da diverse leute, die selbst das wort “mischling” verwenden (und mitglied bei ADEFRA sind, sich also schon ein, zwei gedanken über das thema gemacht haben), die werde ich bei nächster gelegenheit mal zum thema milchkaffee befragen. man sagt auch unbescholten “sonnenbankgebräunt”, “krebsrot” etc. das sind doch nichts als beschreibungen, farbanalogien.
Wunschzettel an die Wissenschaft und die forschenden Pharmaunternehmen
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heidrun:03.08.2007 um 13:44und die steuererklärung muss man dann immer noch selber machen? quittungs-ordnungs-roboter. praktikantenroboter. und dummheitsfilter.
LSD
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heidrun:03.08.2007 um 10:02sehr hübscher text. erinnert an peterlichts “mutter aller parties”.
ich finde die anschließenden schwanzvergleiche eher unterhaltsam.
Neues Spreeblick-Logo gesucht
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heidrun:02.08.2007 um 14:10äh, c., du hast da was missverstanden. es geht ja genau darum, dass design ein solides handwerk ist, was angemessen bezahlt werden sollte, nicht darum, dass man astronomisches verlangt, weil man ja künstler ist. ich weiss nicht, ob du das bedenkst, aber jeder freiberufler -in jedem bereich- sieht sich mit mieten (arbeitsräume, anyone?), versicherungen, fahrtkosten, mitgliedsbeiträgen, anschaffungen, werbungskosten etc etc konfrontiert, ganz zu schweigen von schwankender auftragslage, von denen ein angestellter oft genug keine ahnung hat.
mir geht es darum (was ich an dieser stelle, wohlgemerkt, johnny nicht unterstelle, ich nehme an, es _gibt_ nicht viel mehr geld, was er ausgeben könnte dafür), dass man eben nicht immer sagt, ach, du knipst und kritzelst ein bisschen und schiebst ein paar pixel oder vektoren rum, das ist doch keine arbeit. ist mir schon oft genug passiert. und dann kommen leute wie du und erzählen einem, man soll nicht so arrogant sein. würdest du nem handwerker doch auch nicht erzählen.
dein “bezahlt (wenn ihr glück habt)” spricht doch schon bände. es gibt menschen wie mich, die da 4-5 jahre studium reininvestieren, nur um sich dann sowas anzuhören.
Exotismus
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heidrun:02.08.2007 um 14:04@einbecker:nunja, die kinder (die angemalten) werden nicht als hilfsbedürftig dargestellt - die lachen und sind wohlgenährt. es sind ja auch die, die zur schule gehen, und zwar hier. das ist genauso reininterpretiert, wie dass die farbe “dreck” wäre.
das ist ein zugegebenermaßen nicht sehr eindeutiger aufruf zur solidarität.wie gesagt, die sprüche daneben machen das ganze für mich erst zu einer scheisswerbung.
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heidrun:02.08.2007 um 09:21ich finde wirklich viel eher das afrika-bild, das in der kampagne produziert wird, schwierig als die angemalten kinder. welcher denkende mensch untertützt eine hilfsorganisation, die offenbar gewillt ist, das eh völlig verzerrte “afrika”-bild als EIN land, in dem alles nur ganz schlimm & auf unsere hilfe angewiesen ist, weiterzutragen?
@erik: ich verstehe die kritik an der haspa-werbung nicht. da wird ein schwarzer völlig selbstverständlich im “alltag” (oder dem, was sich standard-werber für banken offenbar so darunter vorstellen: schöne menschen vor laptops) dargestellt. wo ist das klischee, wo der rassismus? in deutschland wird es wirklich immer noch genauestens analysiert, sobald irgendwo eine schwarze person in der werbung auftaucht. da sind die amerikaner nun wirklich schon weiter. und wenn beim “braunen mob” “milchkaffeebraune haut” als rassistischer begriff definiert wird, kann ich mich damit auch nicht so recht anfreunden, “porzellanteint” halte ich schließlich auch nicht für eine beleidigung. mir ist schon klar, dass man es zunächst mit der pc übertreiben muss, damit irgendwann ein gleichgewicht & eine selbstverständlichkeit eintreten, aber ich wünschte, man würde sich manchmal ein wenig mehr entspannen, denn positiver rassismus, und da bin ich sicher ganz “mit den” schwarzen in meinem bekanntenkreis, ist auch sehr anstrengend.
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heidrun:01.08.2007 um 22:26manniac hat nicht ganz unrecht, wie ich finde. auch war bisher an vielen stellen zu lesen, das, was die kinder im gesicht hätten, sei “dreck” oder “schuhcreme”. mir siehts eher nach schminke aus.
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heidrun:01.08.2007 um 21:34@iris: ich verstehe, was du meinst. man ist ja selbst auch nie vor so etwas gefeit.
jetzt hab ich mal im blog des braunen mob gestöbert und ein zweites motiv der kampagne gesehen, das ich echt beschissen finde. bei dem da oben hatte ich, wie gesagt, erstmal nicht so viel dagegen. aber der spruch “in afrika kommen die kinder nie zu spät zur schule, sondern überhaupt nicht”, der ist echt ziemlich daneben.
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heidrun:01.08.2007 um 17:46die österreichischen honrorarrichtlinien geben 2000 euro für ein logo-redesign an, nur mal so. ohne nutzungsrechte, wohlgemerkt.
es geht nicht darum, dass man das ganze auch sein lassen kann, es geht darum, dass grafikdesign in berlin im normalfall (!) nicht anständig bezahlt wird, und dass man da als freiberufler sehr wohl ab und an mal den mund aufmachen kann. ich bin ganz ankes meinung.
das soll niemanden davon abhalten, hier was hübsches zu machen, und ich will auch niemandem ans bein pinkeln, nur finde ich es nicht falsch, darauf hinzuweisen, was sowas eben eigentlich kosten könnte. gerade in berlin, wo permanent erwartet wird, dass man alles umsonst macht. und wenn ihr, diaet & rene, hier behauptet, sowas sei ja so gut wie keine arbeit, redet ihr euren eigenen beruf klein. ganz davon abgesehen, dass ihr anscheinend über nutzungsrechte auch nicht nachdenkt.
Exotismus
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heidrun:01.08.2007 um 17:33@ iris: das glaube ich nicht. um bei den vielen bildern, die man jeden tag sieht, durchzukommen, muss man bei vielen leuten deutlich werden. welchem bettler gibst du denn eher was in der bahn? wohl dem, der mehr danach aussieht, als hätte er’s nötig, oder?
@ topic: ich weiss gar nicht, ob ich die unicef-kampagne wirklich schlecht finden soll. so richtig super kann ich sie aber auch nicht finden. jedenfalls finde ich es ebenfalls angenehm (da waren doch noch zwei, drei leute “mit mir”, oder? was ist das überhaupt für ein blöder ausdruck “ich bin mit soundso”???), dass sie eben ohne großäugige, dünne afrikanische schulkinder in heruntergekommenen klassenzimmern auskommt.
(lacht)
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heidrun:25.07.2007 um 17:37…und rom ist das superbeispiel einer demokratischen weltmacht, die dem rest der welt das heil gebracht hat. wenns bei tibet immer darum geht, dass erst china kommen musste, um es angemessen zu modernisieren, krieg ich immer das kalte kotzen.wie ich an anderer stelle schonmal erwähnte, müsste man dann konsequenterweise auch saddam hussein ganz toll finden, der hat nämlich auch modernisiert und trennung von staat und religion und so. ganz super.
und georg, du vergisst, dass die tibeter den dalai lama eben auch “für den messias halten”, wie du es ausdrückst. wenn sie es so wollen, kann ich da nichts schlimmes dran finden, staatsform hin oder her. es gibt weiss gott schlimmere oberhäupter religiöser und politischer art als den dalai lama. ich finde es auch albern, wie er immer als die verkörperung alles guten angesehen wird, aber das ist wirklich kein grund, ihn dann immer zu bashen, als sei er sonstwie furchtbar.
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heidrun:24.07.2007 um 22:12ohja, die tibeter fühlen sich von ihrem absoluten monarchen ja auch übelst unterdrückt, das weiss doch jeder!
Brothers Keepers vs B-Tight
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heidrun:12.07.2007 um 17:52ähm, die herzogin schreit das kind einfach zurück an, und die köchin wirft mit töpfen nach ihm. ich würde reden vorziehen, wie ich oben bereits bemerkte. aber wem erzähl ich das hier überhaupt.
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heidrun:12.07.2007 um 14:02@ dough: hä? alice ist mein absolutes spezialgebiet, deinen vergleich versteh ich trotzdem nicht. eine notgeile alte lesbe bin ich nämlich nicht ;)
Browser?
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heidrun:12.07.2007 um 12:17ich kann johnny nur beipflichten und mich wie jedesmal bei solchen themen, nur darüber wundern, was viele für ein bild von “den politikern” haben. das sind ganz normale menschen, die müssen in den 24 stunden, den ihr tag auch nur hat, auch essen, schlafen und sich auch mal ausruhen, und so sie nicht normale abgeordnete sind, sondern minister, müssen sie in ihrer arbeitszeit einen recht vollen zeitplan an verpflichtungen bewältigen, plus eine ganze menge verantwortung übernehmen und sich mit tausend dingen beschäftigen. keine justizministerin kann von allem eine ahnung haben, was in irgendeiner form von gesetzen betroffen ist. ich glaube auch nicht, dass es wirklich zu viel verlangt wäre, das wort “browser” zu kennen, aber, wie johnny schon sagte, das ist ein winzig kleiner ausschnitt, der mit wunderbar simplifizierender absicht rausgepickt wurde. und alle machen mit.
Der nächste Song wird ihnen präsentiert von …
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heidrun:12.07.2007 um 11:58ich bin ja eine von denen, die nicht wirklich was gegen adical und werbung hier und so hat, zumal ich das bild vom “armen, aber leidenschaftlichen künstler”, der sich allen widrigen materiellen umständen zum trotz in ungeahnte höhen aufschwingt, wie beispielsweise in kommentar 23 angerissen, als sozusagen “selbstbetroffene” ziemlich albern finde (da gibts so ne schöne textzeile von den cardigans: “so you should give him all that he needs - water and poetry…”)
trotzdem finde ich den ton des artikels (”schön ist das nicht.”) ohne jeden bezug zur eigenen arbeit in diesem zusammenhang auch etwas komisch, muss ich sagen.
Brothers Keepers vs B-Tight
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heidrun:12.07.2007 um 10:20@dough: na, wenn es im “haus von morgen” nur darum geht, wer den dicksten schwanz hat, dann gute nacht. da gings in der steinzeit nämlich auch schon drum.
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heidrun:10.07.2007 um 09:31@anfängerin: verstehe schon, was du meinst, aber von werbefinanzierten medien im kapitalismus ist das schon etwas viel verlangt, derartige moralische verantwortung zu tragen. schön wärs, klar. aber nu. und genau wie du können nämlich auch faule, pardon, überforderte eltern, argumentieren, die zeigen nämlich auf die lehrer und die zeigen auf die medien, dabei ist es ja genau ihr eigenes versagen, was dazu führt, dass beispielsweise eine solche sprache sich im alltag festsetzt. ob dass jetzt an einem song liegt und den untergang der welt bedeutet, glaube ich nicht, dass es aber nicht besonders prickelnd ist, liegt auf der hand. zumindest ist dieser diskurs beim hiphop gang und gäbe, ganz anders liegt die sache ja bei reggae/dancehall, wo es neulich mal nen sehr guten artikel beim pantoffelpunk gab:
http://blog.pantoffelpunk.de/archives/822
Schneewittchen - Der deutscheste Seufzer
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Furchtüberschuss und Mädchenenergie im unbegrenzten Haus des Wächters
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heidrun:09.07.2007 um 15:36das schärfste schreiben, die lebhafteste debatte. nur bei spreeblick. wenn das mal kein slogan ist.
Brothers Keepers vs B-Tight
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heidrun:09.07.2007 um 15:24@ dough: ich bin begierig zu lernen. wo war jetzt genau mein fehler?
mmh, ein paar vermutungen… heisst es erst, dass ich jemanden respektiere, wenn ich die musik, die er macht, gut finde? oder verdient alles, was real oder gefaket “aus dem ghetto” kommt, mehr aufmerksamkeit als beispielsweise britney spears? ist jemand automatisch kein mainstream, wenn er behauptet, es nicht zu sein? ist alles, was auf den ersten blick schockierend wirkt, deswegen gut oder neu? fragen über fragen…
Pamuwas?
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heidrun:09.07.2007 um 15:23kafimi burluyusun benimle? (leider mein einziger türkischer satz, und ich weiss noch nicht mal, wie man ihn richtig schreibt. sowas lernt man beim türkischen fernsehen, tsts)
Furchtüberschuss und Mädchenenergie im unbegrenzten Haus des Wächters
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Brothers Keepers vs B-Tight
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heidrun:09.07.2007 um 14:07@ dough: oh, sie sollen so berühmt und reich werden wie sie wollen, dagegen sag ich ja gar nix. aber deswegen muss ich den schwachsinn, den b-tight produziert, ja nicht gut finden oder behaupten, das sei jetzt ein authentischer schrei aus dem ghetto. das ist derselbe scheiss, der in den 80ern auch schon scheiss war, in grün. so what!
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heidrun:09.07.2007 um 13:13@ dough: oh ja, der text kommt direkt aus der gepeinigten seele. mit klischees hat das natürlich gar nichts zu tun. come on.
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heidrun:09.07.2007 um 13:02diese diskussion ist doch so langweilig. seit jahrzehnten machen irgendwelche minderbemittelte mit vermeintlichen tabubrüchen geld. und der “nur-wegen-der-kohle”-vorwurf kommt erfahrungsgemäß meistens aus genau der richtigen ecke (in diesem fall weiss ichs allerdings nicht)
dass das überhaupt noch irgendwen hinterm ofen hervorlockt, ist schon erstaunlich.
und wenn die eigenen kinder sowas hören, dann muss man sich halt die mühe machen, mit den eigenen kindern mal darüber zu reden, denn so ist die welt nunmal. ich kann mir kaum vorstellen, dass ein solches lied allein in sachen vorurteile groß was bewegt, der boden, auf den es fällt, ist schließlich das entscheidende. und der ist überall gerne mal überraschend fruchtbar, völlig unabhängig der jeweiligen “szene”.
Schneewittchen - Der deutscheste Seufzer
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heidrun:09.07.2007 um 12:51es gibt dramaturgisch geschicktere zigaretten. z.b. bei wong-kar wai. da muss man einfach die ganze zeit rauchen, während man die filme guckt.
womit ich ja sagen muss, dass die bätzing nicht ganz unrecht hat. ich rauche ja selbst und tu das gerne, aber man sollte doch so selbstehrlich sein, zuzugeben, was das doch größtenteils für ne peer-group-coolness-kacke ist. mir braucht wirklich keiner zu erzählen, dass er zigaretten rein aus genuss & völlig unbeeinflusst etc. raucht.
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@ maltefan: danke! dieses blinde anti-elite-alle-sind-gleich-geschwätz, weil irgendjemand den begriff mal instrumentalisiert hat, den man nicht mochte, ist ziemlich schlimm.
ansonsten: interessanter artikel, leider gerade zu verpeilt, über alles nachzudenken. frau bunz halte ich aber trotzdem für überschätzt, und da ich bis jetzt noch nie was von ihr gelesen habe, dass ich irgendwie als klug betrachtet hätte, werde ich mir ihren artikel vermutlich auch nicht durchlesen, sonst kriege ich wieder schaum vorm mund.