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Spreeblick

I live by the river!
20.07.08
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von | 2

 

Podcast vom 19.5.08

  1. 15

    wolle:

    bestimmt. Ich bekam die Bitte auf Weitergabe des Links direkt vom Mellowpark.
    Es ist ein weiterer Versuch, auf das Problem aufmerksam zu machen. Der Mellowpark ist ja nunmal leider nicht der Treff für die hippe Elektroszene aus Schwaben, sondern “nur” ein Objekt, welches Tausenden Jugendlichen vor allem im Ostteil eine vernüftige Freizeitgestaltung ermöglicht.

    Deshalb brauchen die jede Unterstützung und jede nur denkbare Form der Aufmerksamkeit. Wenn ihr was tippt, so nennt doch bitte auch ruhig mal Namen, Verantwortliche, Firmen und Parteien. Die brauchen DRUCK!

    25.06.2008 um 16:45
  2. 14

    wolle:

    Die Rettungsaktion braucht mehr Aufmerksamkeit, denn Mellowpark ist überall!

    Bei der Zitty kann man jetzt “Abstimmen”:

    http://magazin.zitty.de/13749/kein-platz-fuer-kids.html

    25.06.2008 um 09:59

Wenn HipHop böse wird. Richtig böse.

  1. 13

    wolle:

    wir leben im jahr 2008. da sollte man sich vielleicht langsam daran gewöhnen, dass sich ausserparlamentarische opposition heute anderer mittel bedienen kann, als vor dem beginn der internet-zeitrechnung. eine "neue" form seine meinung wirkungsvoll zu bekunden, sind foren und blogs. besonders in welchen, die tatsächlich gelesen werden und daher auch eine kommunikative relevanz besitzen. so wie dieser "spreeblick" zum beispiel. :)
    eine möglichkeit "irgendetwas zu tun" wäre daher, hier seinen unmut über das urteil zu formulieren. nicht einfach zu sagen: "ich finde es scheisse", sondern sachlich begründet. eben vielleicht deshalb, weil hier auch leute mitlesen, die diesem urteil im ersten moment ihre zustimmung gaben.
    was das erreichen könnte? vielleicht nur den stein zum anstoss einer gesellschaftlichen diskussion oder aber wenigstens den versuch dazu. sonst könnte man sich solche blogs auch sparen und einfach nur das lesen und denken, was uns die verblödungs-medien so vorkauen.

    19.06.2008 um 17:38
  2. 12

    wolle:

    @malte: das ist schade. es gibt in der öffentlichen wahrnehmung leider kaum noch orte, wo wichtige dinge sachlich diskutiert werden. alles ist show. denn alles wird zur bühne für die reflexion selbstherrlicher eitelkeiten. wen wundert es, dass es dabei irgendwann zu solchen textlichen entgleisungen kommt? aufmerksamkeit ist alles.

    und wenn wundert es, dass sich in diesem land kein protest gegen dieses urteil erhebt? eine differenzierte betrachtung ist viel zu kompliziert, als dass sich irgendwer öffentlichkeitswirksam für eine revision einsetzen würde. also werden ein paar rapper stellvertretend “verknackt” und allen geht es besser (?)

    natürlich macht es auch mir angst, wenn ich mitbekomme, welche texte auf den handys der mitschüler meiner zehnjährigen tochter laufen (sultan, frauenarzt uä). aber das strafrecht wird da nicht helfen. im gegenteil.

    @iris: darin liegt auch die antwort auf deine frage. ich finde das urteil einen skandal und dagegen zu protestieren, wäre die einzig zulässige reaktion.
    der text von malte ist lang. aber die schlüssige argumentation führt im letzten absatz zu einem eindeutigen statement.

    19.06.2008 um 13:50
  3. 11

    wolle:

    @malte: ich habe dich schon richtig verstanden. ich bezog mich auf die hiphop-diskussion, nicht auf (dein) thema.
    aber die nerds scheinen ja selbst deinen kommentar völlig zu ignorieren. was ist das hier - vielleicht bereits ein art battle?

    ich persönlich fände da ein wenig moderation sinnvoll. denn dein anliegen ist eigentlich viel zu wichtig, als es in einer nerd-diskussion untergehen zu lassen.
    aber dazu ist es bei 70 beiträgen wahrscheinlich eh zu spät.

    19.06.2008 um 12:30
  4. 10

    wolle:

    Diese Diskussion geht nach meiner Meinung völlig am Thema vorbei.

    Die grundsätzliche Frage ist, ob das Strafrecht gegen Texte im Hiphop ein brauchbares Mittel sei. Low & Order gegen Rapper-Texte - geht es eigentlich noch? In den USA begreift man gerade, dass dieses Modell besonders in der Erziehung von Jugendlichen ein total gescheitertes Konzept ist. Und da kommt es augerechnet in Deutschland zu so einem Urteil. Diese dusseligen (und zudem reuemütigen) Rapper verbüssen stellvertretend für die Fehler, die eigentlich das in sich verfallende Wertesystem mit seinem dumpfen Sensationsjournalismus, seinem DSS und all dem anderen geistigen Dünnschiss verbrochen hat. Das Urteil ist so sinnlos, wie es ungerecht ist und müsste daher eigentlich jeden anständigen Menschen zum Protest bewegen. Stattdessen diskutiert man hier allen Ernstes über Textstellen?

    19.06.2008 um 10:59
  5. 09

    wolle:

    und trotzdem sieht man an dieser diskussion genau das, was es eigentlich ist: eine geschmacksfrage.
    so etwas juristisch zu bewerten ist ein gefährlicher weg.

    ob man es präzedenzfall, präjudiz oder einfach nur einen irrtum nennt. am ende gilt es das recht auf freie meinung zu verteidigen. auch wenn es einem mal nicht gefällt.

    18.06.2008 um 18:37
  6. 08

    wolle:

    Die anfängliche Freude über dieses Urteil ist verfolgen. Der Verstand arbeitet wieder normal:

    …das Einzige, was die Justiz wirklich interessiert hat, war die beschriebene Gewalt an Polizisten. Die Erwähnung der anderen Textstellen im Urteil sind im Grunde Moral-Alibi und interessierten für das Urteil sicher nicht im Geringsten. Aber egal. Viel wichtiger ist, dass ich es für äusserst streitbar halte, ob solche Textestellen nicht doch unter den Begriff “Satire” oder in irgendeiner anderen Form vom Recht auf künstlerische Freiheit gedeckt sein müssten(?). Nicht, dass ich solche Texte gut finde (in Gegenteil), aber strafrechtlich relevant?
    Die “Jungs” sind bereits etwas älter, aber das Niveau ist trotzdem pupertär. Die Texte sind im Grunde nur eine Übersteigerung des in dieser Phase unter Jungs so extrem wichtigen Schwanzlängenvergleichs. Ein zweiter Anhaltspunkt für eine missverstandene Satire wäre der Name des Labels: “Hirntod”.

    Nein, ich finde die Texte weder gut, noch geistreich. Aber in einem solchen Urteil befürchte ich einen sehr deutlichen Schritt in Richtung einer “Moral-Zensur”. Jeder, der seiner Freude über die Verurteilung solcher Schwachmaten nachgibt, sollte sich bewusst sein, dass es sich hier um ein Präzedenzurteil handelt. Der Gedanke, was übereifrige Polisten, Staatsanwälte und Richter unter Berufung auf dieses Urteil in der Zukunft anrichten werden, verlangt eigentlich schon fast nach einer Soli-Party, um eine wirksame Berufung gegen das Urteil zu finanzieren.

    17.06.2008 um 14:36

Die Kassette - Mixtapes in Leipzig

  1. 07

    wolle:

    @#677569: meinst du nicht, dass du da nicht nur ein wenig übertreibst? deine schilderungen entsprechen in etwa dem gegenteil meiner erfahrungen. gerade die robustheit wäre für leute mit meinen nutzungsgewohnheiten ein grund gewesen, tapes bis in die ewigkeit zu verwenden. die gründe gegen tapes sind der schlechtere sound, die geringe speicherkapazität, der platzbedarf und die viele zeit, die man zum überspielen benötigte.

    die gründe für den laden ist wahrscheinlich die hoffnung, dass sich die copyright-stasi der musik-industrie in diesem fall nicht dafür interessieren wird.

    28.05.2008 um 15:59
  2. 06

    wolle:

    die kassette war gegenüber der cd immer meine bevorzugte musik-”konserve”. sie konnte nicht zerkratzen, sie vertrug fettfinger, sie brauchte nicht unbedingt eine hülle und war (/ist) selbst nach jahrzehnten immer noch abspielbar. selbst nach einem bandsalat gab es höchstens ein wenig gedämpfteren sound. zudem konnte man sie fast unbegrenzt wiederbespielen. das einzige, was man dabei falsch machen konnte, war sie über- bzw zu untersteuern. aber abspielen konnte man die aufnahmen eigentlich immer.

    ganz anders die cd. die ausschussrate beim brennen war gigantisch. wiederbeschreibbare cds funktionieren nur theoretisch oder unter nahezu staubfreien laborbedingungen. überhaupt bedeutet jede art von falschbehandlung der silberdinger meistens den totalverlust. denn musik mit digitalen drop-offs kann man sich nunmal nicht mehr anhören :(

    abgelöst wurde die kassette bei mir deshalb erst vor ein paar monaten durch hifigeräte mit sd- bzw usb-slot. diese mobilen speicher kosten fast nichts, sind unendlich und mit wahnsinnsspeed wiederbespielbar und können endlich wieder unter autositzen, in taschen und sofaritzen “wiederentdeckt” werden…

    aber es wird sicher jahre dauern, bis ich alle meine mixtapes digitalisiert habe.

    28.05.2008 um 14:38

Ärzte und das Internet

  1. 05

    wolle:

    eine google-recherche in gesundheits- bzw. krankheitsfragen ist nach meiner erfahrung ziemlich riskant. die dort erzielten ergebnisse sind entweder pharma-pr-müll oder anti-pharma-verschwörungs-müll.
    das heisst vereinfacht, entweder stirbt man an den nebenwirkungen unnützer und teurer medikamente oder wird zum hypochonder, der nur durch eine langwierige psychotherapie von seiner nosophobie geheilt werden kann.

    sehr gute erfahrungen habe ich hingegen mit dem buch: http://www.test.de/shop/buecher-spezialhefte/gesundheit-kosmetik/sp0109000/

    26.05.2008 um 12:13

Guerillakrieg gegen Praktikantenstadl

  1. 04

    wolle:

    @johnny:

    auch wenn ich meine Kritik etwas zu sarkastisch formuliert habe, der substantielle Gehalt einiger Polylux-Beiträge ist nicht nur in diesem Beispiel zweifelhaft, hier wurde er nur deutlich gemacht. Die Macher dieser Anti-Aktion sind keinesfalls nur irgendwelche mediengeilen Spinner. Der ganze Aufwand ist auch eine Reaktion auf diesen seit Jahren grasierenden Sensationsjournalismus, der versucht, jeden kleinen “Pups” in der Berliner Subkultur zu einem neuen “abgefahrenen” Trend aufzubauschen. Nichts ist zu klein, zu blöd oder zu schmutzig, um nicht als “oh wie aufregend ist dieses Berlin” ins Abendprogramm der ARD gezerrt zu werden.

    12.04.2008 um 16:55
  2. 03

    wolle:

    das glaub` ich jetzt nicht. ich nahm eigentlich an, die beiträge in polylux wären grundsätzlich fake-storys. ich hielt das ganze immer für so eine art mediensatire.
    so kann man sich irren ;)

    11.04.2008 um 18:28

Party like it´s 1989

  1. 02

    wolle:

    ich komme grad aus dresden vom auflegen und kann noch nicht schlafen. da schaue ich auf spreeblick und entdecke diesen strang! wow, unsere party ist hier ‘nen thema! doch dann die entäuschung: war denn wirklich keiner von euch da und kann hier berichten? oder haben sich die “spreeblick-raver” auf der party “totgatanzt” und sind noch nicht wieder “auferstanden”? (ich hoffe auf letzteres ;)

    vorweg: die party war rappelzappel voll und das bereits um 0.30 uhr (ganz wie in den ganz alten zeiten). die alte mucke funktioniert nicht nur, sie… (naja, die lobeshymnen sollen besser andere schreiben, sonst wirkt es nicht wirklich glaubwürdig).

    doch wenn ich die videoaufnahmen gesichtet habe, mach ich ‘nen rohschnitt und setz’ ihn auf meine seite (den link setz’ ich dann hier dazu). ich warne jedoch schon mal vor: danach machen “normale” partys definitiv weniger spass…

    01.01.2008 um 11:20

Kleine Zeitreise

  1. 01

    wolle:

    da sich hier nen menge “verstaubter raver” zu wort gemeldet haben, muss ich das topic noch einmal herauskramen, um auf unseren jährlichen oldskool-tekkno-rave hinzuweisen. das ist auch sone art “klassentreffen”, doch nicht nur das alte, sondern auch das jüngere partyvolk geht dort ab, wie in in alten zeiten.
    die “back to basics XII- technohouseclassics 89-92″ ist am 29.12.2007 in der kranhalle_17 in der pettenkoferstraße 17 in friedrichshain.
    mehr info auf http://www.technohouse.org

    nen alter originalmix von rolandbpm aus dem jahre 1990 findet sich unter
    http://www.technohouse.org/mix

    listen and rave on!

    19.12.2007 um 14:55

23.04.2007 um 14:20

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