nach einem jahr frankreich als(erasmus)student zwei punkte zu den streikenenden(studenten):
grundsätzlich erscheinen mir die studenten einfach mehr links eingestellt und weniger mainstream karierre-orientiert als das hier wahrscheinlich die mehrheit der studierenden ist.
damit einher geht, dass es sich bewährt hat, durch schnellen “druck der strasse” die regierung/verantwortlichen zu zugeständnissen zu zwingen. (egal ob es gegen eine einheitliche abiturregelung, schützung der französischen agrarprodukte oder anderes geht) das gilt auch für bahnmitarbeiter etc. die im gegensatz zu deutschland in mehreren gewerkschaften organisiert sind und deshalb mit weniger mitgliedern einen streik organisieren können, dessen auswirkungen zu spüren sind.
aus meiner deutschen sicht fällt aber auf dass zum bsp viele streiks immer beim schönsten wetter stattgefunden haben (damit mehr leute zur “manifestation”kommen oder dieser arbeits/schulfreie tag anderweits besser zu nutzen zu können? ;-)
ausserdem ist “das auf die strasse gehen” ein teil der folklore/tradition seit 1789, die der mündige citoyen, egal ob rentner, bandarbeiter oder student als bürgerpflicht versteht.
grundsätzlich fällt aber auf, das zum bsp. bei der entführung von französischen journalisten im irak eine viel breitere solidarität quer durch alle bevölkerungsschichten ging, von der in deutschland im bezug auf die zwei entführten ingenieure ausser in leibzig wenig zu sehen ist.
insofern dürfen wir uns da bestimmt mal eine scheibe abschneiden.
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guten morgen,
nach einem jahr frankreich als(erasmus)student zwei punkte zu den streikenenden(studenten):
grundsätzlich erscheinen mir die studenten einfach mehr links eingestellt und weniger mainstream karierre-orientiert als das hier wahrscheinlich die mehrheit der studierenden ist.
damit einher geht, dass es sich bewährt hat, durch schnellen “druck der strasse” die regierung/verantwortlichen zu zugeständnissen zu zwingen. (egal ob es gegen eine einheitliche abiturregelung, schützung der französischen agrarprodukte oder anderes geht) das gilt auch für bahnmitarbeiter etc. die im gegensatz zu deutschland in mehreren gewerkschaften organisiert sind und deshalb mit weniger mitgliedern einen streik organisieren können, dessen auswirkungen zu spüren sind.
aus meiner deutschen sicht fällt aber auf dass zum bsp viele streiks immer beim schönsten wetter stattgefunden haben (damit mehr leute zur “manifestation”kommen oder dieser arbeits/schulfreie tag anderweits besser zu nutzen zu können? ;-)
ausserdem ist “das auf die strasse gehen” ein teil der folklore/tradition seit 1789, die der mündige citoyen, egal ob rentner, bandarbeiter oder student als bürgerpflicht versteht.
grundsätzlich fällt aber auf, das zum bsp. bei der entführung von französischen journalisten im irak eine viel breitere solidarität quer durch alle bevölkerungsschichten ging, von der in deutschland im bezug auf die zwei entführten ingenieure ausser in leibzig wenig zu sehen ist.
insofern dürfen wir uns da bestimmt mal eine scheibe abschneiden.