Podcast 12.9.05
In eigener Sache
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05
Lucomo:04.08.2005 um 14:02Lautgeben.de: Die diversen “Service”-Artikel (z.B. Linkliste zu Wahlblogs oder Zusammenfassungen aktueller politischer Geschehnisse) sind gut. Natürlich sind auch die Themen wertvoll, die man kaum nirgends sonst findet (z.B. Artikel über “Die Partei”, Angies Website von 2000, Kajo Wasserhövel etc.). Doch irgendwie könnte noch ein bisschen mehr Biss dabei sein. Vielleicht ‘ne provokante These am Anfang, um dann Fakten und/oder Argumentation nachzuschieben… z.B.
d-frag.de: Einfach genial! Das einzige Weblog, bei dem sich bei mir vor dem Eingeben der URL in die Browseradresseleiste und dann vor dem Drücken der Enter-Taste der Pulsschlag erhöht - in der Hoffnung, wieder einen neuen Artikel vorfinden zu können. Jeder Artikel ist bis jetzt überraschend und faszinierend gewesen. Computerspiele von einer völlig neuen Seite betrachtet: Als Kulturgut, als Universum von Ideen mit einer eigenen Geschichte, eigenen Regeln und Bedeutungen, als Ausdruck der unbegreiflichen menschlichen Kreativität. Klasse! Bitte, bitte weitermachen! (Ein Abhängiger)
Fast sprachlos
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04
Lucomo:19.07.2005 um 20:48^^ “dem BLINK-Tag” von Netscape” sollte das oben da heißen. Hat der Kommentar-Interpreter wohl verschluckt das Tag. Kluges Wordpress. :-)
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03
Lucomo:19.07.2005 um 20:46Jakob Nielsen (www.useit.com) würde sich im Grabe umdrehen. Aber ein Glück lebt der Kerl noch.
Richtig schön ist es, hier in den Kommentaren und in den diversen Weblogs anhand der Reaktionen auf diesen Flash-Unsinn sehen zu können, dass das (intuitive und/oder angelesene) Wissen rund um Usability kein absolutes Nischen-Phänomen mehr ist und die Verfechter von “Flash-überall-wo-geht” langsam in jener dunklen Ecke landen, wo sie dem Tag vom alten Netscape guten Tag sagen können. Die Websites mit Flash-Intros haben schließlich auch sehr, sehr stark abgenommen in den letzten beiden Jahren. Alles wird gut. :-)
Haltung annehmen
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02
Lucomo:11.10.2004 um 13:29Interessant an dem Bericht vom Tagesspiegel finde ich, dass die “Therapie” anscheinend vor allem von einigen Kinderärzten angewendet bzw. propagiert wird. Die “Götter in Weiß” scheinen also auch bei Problemen befragt und von Eltern ernst genommen zu werden, für deren Lösung sie gar nicht qualifiziert sind. Kein Wunder, dass das gefährlich ist. Wenn mein Steuerberater mir Medikamententipps gibt, dann greife ich ja auch nicht blind zu, oder?
Gestern im Bundestag
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01
Lucomo:03.10.2004 um 11:08Genial geschrieben. Wenn die Musik von den “Zitierten” auch so interessant wäre, wie ihr Gejammere, bräuchte es keine Quote. Die braucht es eh nicht? Ach ja. Das hatte ich vergessen. :-)

06
Wenn unsereiner Normalo-Computernutzer schon solche Schwierigkeiten hat, nachzuvollziehen, was warum Computer-Neu-Nutzern, sprich heutzutage meist älteren Menschen, schwer fällt… dann wird deutlich, dass Profi-Programmierer auch nicht in der Lage sein können, die Bedürfnisse und Fähigkeiten von uns Normalo-Computernutzern richtig einzuschätzen.
Aber dafür gibt es ja dann die extra Usability-Experten (meist Psychologen), die den Softwareentwicklern (hoffentlich) zur Seite stehen und bekanntlich diverse Nutzertests vor und während der Produktentwicklung durchführen. Zumindest bei den Firmen, die auf Qualität Wert legen.
Die Gründe, warum es uns so erscheint, dass alte Menschen häufig solche Schwierigkeiten haben, liegt daran, dass wir Jüngeren uns bereits auskennen mit den auf vielen Benutzeroberflächen verwendeten Metaphern (Desktop, Menü, Befehl, Datei, Speichern, Verzeichnisstruktur, Icons, Funktionen und so weiter). Nicht nur vom Computer, sondern vor allem auch vom Handy her. Am Anfang hatte jedoch jeder von uns ähnliche Schwierigkeiten. Einfach, weil die Software und die Technologie, die uns umgibt, noch nicht benutzerfreundlich genug ist. Aber der Mensch gewöhnt sich ja an alles. Leider, müsste man fast sagen, denn so führen viele weiterhin zig Verrenkungen bei der Bedienung aus, die durch andere Gestaltung der Benutzerführung durch die Entwickler hätten vermieden werden können. Beispiel: Fahrkartenverkauf am DB-Schalter: Die armen Angestellten der Bahn brauchen ewig, um eine einfache Fahrkarte + Reservierung auszudrucken. Einzige mögliche Erklärung: Die Benutzerführung der verwendeten DB-Software muss extrem kontraproduktiv sein. Aber ich wette, dass den wenigsten DB-Angestellten dieses Problem überhaupt bewusst ist. Obwohl die langen Schlangen vor den SChaltern eigentlich ein deutliches Zeichen sein müssten…
Das Alter an sich erklärt also nichts. Psychologen sprechen davon, dass das Alter nur eine “Trägervariable” ist. Alter ist verknüpft mit anderen Faktoren. Diese anderen Faktoren erklären das Verhalten, nicht das Alter. :-)