Haste Töne!
Blogger, bitte nicht wundern!
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karine:26.05.2006 um 10:26ich glaube, tick hat die englische ausgabe bzw. buch in originalsprache, das buch heißt jennifer goverment und die deutsche übersetzung des buches hat den titel logoland. bücher in deutsch übersetzt haben oft einen anderen titel. insofern haben beide recht, wenn man da recht haben kann.
Glückwunsch!
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08
karine:18.05.2006 um 17:59und von wem haben die jungs von matt diesmal die idee geklaut?
bin schon totaaaaal gespannt drauf, wie schnell die beim spiesser alfons auftauchen mit dem zeugs!
Wie lange kann man warten?
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07
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06
karine:18.05.2006 um 16:52@Chrisfried
genau richtig, die herkunft ist wichtig, weil kulturelle unterschiede usw, die ist nicht wichtig im bezug auf meine meinung, da die nichts mit meiner herkunft zu tun hat, sondern allgemeinverständlichen normen. insofern ist das, was du schreibst, ehe zusammenfassung von dem, was ich sagen will, als eine frage an mich.und ich habe kein problem damit, offen zu sagen, wo ich herkomme, nur es ist nicht relevant zu dem, was ich schreibe! das ist der punkt. und mit der diskussion hat das auch nichts zu tun.
@anis
ich finde das immer klasse, wenn man versucht, aufeinander zuzugehen, egal, wer man ist. in vielen punkten sind wir uns einig, in manchen weniger. dafür sind wir ja auch individuen, oder? man muss sich immer daran erinnern.
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05
karine:18.05.2006 um 14:36@clemens
danke. ich hatte schon das gefühl, meine kommentare kriegt man in den falschen hals.
zwar beziehe ich mich auf das land, generell geht es aber wirklich um sozium. letztenendes ist ein land auch ein sozium, mit regeln (recht & traditionen) und geschichte, kultur und gewohnheiten.
dazu gehört auch muttertag, so banal der feiertag für andere auch ist.
schade, dass hier auch so komische reaktionen aufkommen. die frage nach meiner herkunft habe ich echt nicht erwartet. finde ich auch sehr unangenehm, ich beurteile menschen nach anderen kriterien. so eine frage wäre mir echt nie in den sinn gekommen. wir sind ja auch nicht am stammtisch! und vor allem, was hat die frage mit der diskussion zu tun????? :(
natürlich ist herkunft wichtig. die diskussion bezieht sich ja immer oft bei diesem thema auf türken und araber, da die kulturellen unterschiede mit zuwanderern aus europäischen ländern nicht so gravierend sind.
wie gesagt, ich finde es schade, dass der deutsche an sich sich oft für sein land schämt oder schämen “muss”, und dadurch manches nicht so erleben kann, wie der französe oder englander. ist, meiner meinung nach, ein wichtiger grund für das problem.
und ich glaube nicht, dass sarkasmus angebracht ist. sarkasmus kommt von ohnmacht. wie auch neid. oder zorn.
die einen schreiben sarkastisch, die anderen agieren.
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04
karine:18.05.2006 um 10:00@anis
deine denke finde ich in diesem fall leicht “schubladerisch” - in die richtung die sind da alle so, lächerlich und gefährlich.
wenn eine nation eine alte kultur hat, eine wunderbare nationalhymne und eine fahne, was man in frankreich, england erlebt, und wofür man in deu mittlerweile kämpft, sind das eben die zeitgenossen, die so was pathetisch und lächerlich finden, gerade diejenigen, die die zugewanderten dazu provozieren, den gewissen anstand nicht zu bewahren.
da ich selber zwischen 2 nationen lebe und mehrerem kulturen angehöre, hatte ich oft ein problem, die frage nach meiner nationalität zu beantworten. letztenendes bin ich zu dem entschluss gekommen, dass man da hingehört, wo man sich am wohlsten fühlt.
und deine privatsache, mit sich deutsch fühlen- darum geht es doch keinem hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
du sollst das machen dürfen, was du willst. solange du aber im sozium und nicht auf einer einsamen insel lebst, muss du dich dazuordnen.
mein gott, keiner von uns wird jemals “deutsch”.aber eben dies ist das problem! du fühlst dich direkt dazu gedrängt, deutsch zu werden. ich will aber nur das land kennen lernen. und die natives wollen doch sich auch in ihrem land wohl fühlen. in ihrer sprache verstanden werden. klugen nachwuchs haben. saubere städte. friedliches und verständnisvolles zusammenleben. und nachdenkliche jugend. die vor allem sich die zukunft nicht verbaut. weil sie es nicht anders kennt.
s.o. nachholbedarf von beiden seiten.
ein land ohne selbstbewusstsein verliert seine identität nun mal. und ohne identität keine identifikation.
und wenn du “alles” bist, dann würdest die frage nach nationalität anderer nicht stellen. so einfach ist das. entweder denkst du in schubladen, was du gerade tust. oder du fühlst dich frei, jeden als individuum zu betrachen.
p.s. nur mal so, zum nachdenken. karine ist kein osteuropäischer name. allerdings habe ich dein problem mit o.g. schon aus deinem ersten kommentar rauslesen können. verfolgungswahn? :)
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03
karine:17.05.2006 um 22:07@Philipp Lenssen & Hong-An
gut getroffen.
ehrlich gesagt vermisse ich in deu diesen typischen nationalstolz, den ich von zuhause kenne. an feiertagen die fahne aufzuhängen, die tracht anzuziehen und gemeinsam ein riesiges volksfest zu feiern. dies fehlt. ich habe als kind die hymne direkt in der ersten klasse gelernt und kann die immer noch. und ich bin gewiss kein nationalist.
wenn man nicht stolz ist auf seine kultur, und es gibt in deutschland tausende gründe dafür, stolz zu sein, kann man auch andere nicht dazu bringen, die kultur zu respektieren.(ich bin sehr dankbar für nietzsche, schon um ihn im original zu lesen, lohnt es sich, deutsch zu lernen). ein leidiges beispiel dafür war die “du bist deutschland”-kampagne, verbockt von “kultur-kennern”, die es auch gekonnt haben, den guten ansatz mit falschen testimonials zu killen. hat denen schon mal jemand zumindest den wikipedia-link geschickt? :)
aber zum thema:
es gibt allgemein gültige regeln des friedlichen zusammenlebens.
die ewige frage “was tun?” und “wer ist schuld?” kann man nicht einfach beantworten. der mensch selber, ob “ausländer” oder “deutsch”, gehört nun mal zu den spezies, die immer einfache und kurze wege zum erreichen des zieles suchen.
es ist einfacher, in ghettos zu leben, beim gleichsprachigen einzukaufen und sich von ihm ärztlich behandeln zu lassen. und regeln befolgen, lernen ist schwierig und bedarf disziplin.
es ist einfacher, leute in die schubladen zu stecken, kinder an den hauptschulen verfaulen zu lassen, und sich mit eindringlingen nicht auseinander zu setzen. sich nicht einzufreunden. und sich öffnen, die schubladen im kopf mal gründlich auszumisten und für ewigkeiten zu verschliessen, ist schwierig und bedarf umstellung.
mit vielen ausnahmen ist dies leider die regel der heutigen gesellschaft.
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02
karine:17.05.2006 um 14:42@johnny
als ein Einwanderer (und diesen “Titel” finde ich netter, als Ausländer), der aus einem Land kommt, wo das Schulsystem nur eine Art der Schulen hat, verstehe ich das 3-Klassen Schulsystem ehe kaum. Meine Erfahrung in “gemischten” Klassen, wo ein 1er Schuler zusammen mit einem eher weniger dem Lernen zugeneigten Schuler saß, zeigt, dass dadurch das Durchschnitt steigt, statt zu fallen. Der Sinn der schulischen Bildung ist nicht nur, Allgemeinwissen zu vermitteln, sondern auch Grundlagen des sozialverträglichen Zusammenlebens. Dadurch wird die Toleranz gegenüber dem Besseren oder dem Schwächeren erreicht, man lernt, seine Ziele nicht nur egoistisch zu setzen, sondern auch andere mit einzubeziehen und wird früher damit konfrontiert, dass nicht alle gleich sind, aus gleichen Familien kommen usw. Diese Erfahrung schätze ich bis heute.Als ich vor 5 Jahren mit einem 1er Schulabschluss und einem 1er Diplom in Medienrecht nach Deutschland kam, musste ich mich direkt beim Arbeitsamt melden. Habe ich auch gerne gemacht, vor allem, da ich mich für Bildungswege in Richtung Kommunikation interessiert habe und mich beraten lassen wollte. Mein Deutsch lag ungefähr bei 0, allerdings habe ich, nach einem Jahr in Oxford und 11 Jahren English LK an der Schule auch perfekt Englisch gesprochen und mich darauf verlassen :)
Nun bin ich beim Arbeitsamt und sitze vor einem Middle-aged Herren, der mich nach meinem 2ten Satz unterbricht und meint: “Warum gehen Sie denn nicht, wie all Ihre Landsleute als Putzfrau arbeiten? Oder, wenn Sie was für Ihre Verhältnisse anspruchvolles wollen, Verkäuferin lernen?”
So viel zum Thema Akademiker unterstützen.
Das zweite Problem für Akademiker ist, dass es fast unmöglich ist, sein Diplom in DEU anerkennen zu lassen. Zum Teil werden von 10 Semestern nur 4 anerkannt, und man muss im Prinzip weitere 3 Jahre das studieren, was man schon mal studiert hat. Ich rede natürlich nicht von Juristen oder Ärzten, bei denen finde ich das noch ok, aber der Rest? BWL ist überall gleich BWL.
Mit Deutsch lernen ist das so eine Sache. Ich finde Deutsch vergleichbar einfach, und habe die Sprache schnell gelernt. Allerdings musste ich dies in Eigenregie machen. Kurse vom Staat sind voll mit unmotivierten Lehrern und unmotivierten Schülern.
Die ersten haben es satt, immer die Leute motivieren zu müssen, für die zweiten steht fest, dass sie die Sprache nie werden lernen können, warum denn dann sich anstrengen?
VHS-Kurse sind meist so gelegt, dass diejenigen, die wie ich, ihr Lebensunterhalt verdienen müssen (ich habe z.B. ein Jahr lang Regale bei dm aufgefüllt), die Kurse kaum besuchen können.Und das mit Schülern, das ist einfach traurig. Man sollte Kindern einfach mehr zutrauen, und hätte man nur eine Schule für alle, gäbe es auch keine Möglichkeit, den schwächeren nicht unter die Arme zu greifen. Und die schwächeren hätten es einfach verstanden, dass Sprachen und Kultur des Landes zu respektieren und zu kennen, in dem man lebt nichts damit zu tun hat, eigene Identität aufzugeben, sondern mit Grundregeln des Zusammenlebens in einem Sozium.
Was ja in Deutschland sehr gut geht, und wo ich mich als Einwanderer sehr wohl fühle.
Vielleicht, weil ich mir die Frage stelle: “Was kann ich tun für dieses Land?” und nicht “Was kann dieses Land für mich tun?”
Korb für die Musikindustrie
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karine:24.03.2006 um 10:17Die Nase voll!
Nachdem ich letzens mit einer Code aus der Cola-Flasche mein erstes Lied bei Musicload.de runtergelanden habe und dieses verf….te Lied weder auf meinem alten MP3-Player noch auf meinem Rechner abspielen kann, habe ich meine letzte Hoffnung aufgegeben, legal an überall abspielbare “Tonträger” zu kommen.
Die Sache mit CDs ist einfach Schwachsinn. Letztenendes müssten logischerweise alle urheberrechtlich geschützten Objekte auf diesem Wege den Schutz genießen. Vielleicht meldet ja jemand ein Patent für ein Chip an, der in die Bücher eingebaut wird, und die dann weder geliehen noch außer Haus gelesen werden dürfen. Oder werden sich Bilder der berühmten Maler sofort zerstören, wenn ein Kunststudent versuchen würde, die zu reproduzieren.Wie auch immer.
Ich werde kein weiteres Mediadorf für Sony sponsern.
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25, höre leider beide.
komisch, habe meinen mp3-player immer auf der höchsten stufe. sollte also eigentlich auch nix hören