Ich bin jetzt schon seit über 20 Jahren Fan des doch so geliebten FC Bayern. Durch meine ca. 300 Stadionbesuche im In- und Ausland kann ich wohl einigermaßen die Entwicklung beurteilen. Für alle die schon länger dabei sind ist genau diese Entwicklung in den Stadion und auf den Rängen ein Dorn im Auge. Immer mehr greift diese Beschallung um sich, immer mehr wird man bevormundet und immer mehr muss man sich an diverse Spielregeln halten die es noch vor ein paar Jahren nicht gab.
Wer von den “alten” braucht einen Vorsänger? Meist sind diese Cappos (streng nach italienischen Vorbild der Ultras) die Anführer der Ultras ein sehr jugendlicher Haufen, die sich aber auch gerne als die Könige der Kurve aufspielen, was vielen Alten natürlich nicht so recht ist. Deshalb kommt es z.B. beim FCB immer zu verbalen Auseinandersetzungen dieser beiden Gruppen, da keiner in die Songs der anderen einstimmen möchte. Zwar ist die linke Einstellung z.B. der Münchner Ultras zu begrüßen, aber das ganze Spiel irgendwelche Che-Fahnen oder andere fußballfremde Fahnen herumzuwedeln und dann auch noch jedes Spiel gegen irgendeine andere Geschichte zu demonstrieren. Ich denke dass diese Jugendbewegung - wie jede andere zuvor auch - sich auch gerne selbst darstellt und feiert. Aber muss man intolerant sein wenn andere es nicht gut finden, aber im nächsten Atemzug die Toleranz einfordern?
Noch auf das Thema der Beschallung zurück zu kommen. So paradox es klingen mag, aber am angenehmsten ist es wirklich in der kommerzialisierten Champions League. Da dort die Werbeplätze alle verkauft sind, wird man in der Halbzeit und auch vor dem Spiel nicht mit irgendwelchen Sponsorenspielchen belästigt. Auch die Musik ist wesentlich besser und aktueller ausgewählt als im normalen Ligabetrieb.
Zu dem Thema der Kosten, da kann ich nur sagen, dass man hier beim FCB noch einigermaßen verschont wurde. Die englischen Gesprächspartner während der WM konnten oftmals den Preis für meine Stehplatz-Dauerkarte bei Bayern von 120 Euro nicht so recht glauben. Auch drei Champions League Spiele für 30 Euro sind auch für sozial schwächere Menschen durchaus erschwinglich.
Ich könnte wohl noch Romane zu diesem Thema schreiben, aber da diese alle schon erschienen sind beende ich lieber mein Geschwafel.
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Ich bin jetzt schon seit über 20 Jahren Fan des doch so geliebten FC Bayern. Durch meine ca. 300 Stadionbesuche im In- und Ausland kann ich wohl einigermaßen die Entwicklung beurteilen. Für alle die schon länger dabei sind ist genau diese Entwicklung in den Stadion und auf den Rängen ein Dorn im Auge. Immer mehr greift diese Beschallung um sich, immer mehr wird man bevormundet und immer mehr muss man sich an diverse Spielregeln halten die es noch vor ein paar Jahren nicht gab.
Wer von den “alten” braucht einen Vorsänger? Meist sind diese Cappos (streng nach italienischen Vorbild der Ultras) die Anführer der Ultras ein sehr jugendlicher Haufen, die sich aber auch gerne als die Könige der Kurve aufspielen, was vielen Alten natürlich nicht so recht ist. Deshalb kommt es z.B. beim FCB immer zu verbalen Auseinandersetzungen dieser beiden Gruppen, da keiner in die Songs der anderen einstimmen möchte. Zwar ist die linke Einstellung z.B. der Münchner Ultras zu begrüßen, aber das ganze Spiel irgendwelche Che-Fahnen oder andere fußballfremde Fahnen herumzuwedeln und dann auch noch jedes Spiel gegen irgendeine andere Geschichte zu demonstrieren. Ich denke dass diese Jugendbewegung - wie jede andere zuvor auch - sich auch gerne selbst darstellt und feiert. Aber muss man intolerant sein wenn andere es nicht gut finden, aber im nächsten Atemzug die Toleranz einfordern?
Noch auf das Thema der Beschallung zurück zu kommen. So paradox es klingen mag, aber am angenehmsten ist es wirklich in der kommerzialisierten Champions League. Da dort die Werbeplätze alle verkauft sind, wird man in der Halbzeit und auch vor dem Spiel nicht mit irgendwelchen Sponsorenspielchen belästigt. Auch die Musik ist wesentlich besser und aktueller ausgewählt als im normalen Ligabetrieb.
Zu dem Thema der Kosten, da kann ich nur sagen, dass man hier beim FCB noch einigermaßen verschont wurde. Die englischen Gesprächspartner während der WM konnten oftmals den Preis für meine Stehplatz-Dauerkarte bei Bayern von 120 Euro nicht so recht glauben. Auch drei Champions League Spiele für 30 Euro sind auch für sozial schwächere Menschen durchaus erschwinglich.
Ich könnte wohl noch Romane zu diesem Thema schreiben, aber da diese alle schon erschienen sind beende ich lieber mein Geschwafel.
Sonnige Grüße aus München.