Twitter-Social-Mail-Network-IM? Anyone?
Generation Generation
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Jörg Friedrich:21.04.2008 um 20:52Aber du widerlegst es nicht, es ist nichts in deinem Text, was darauf hinweist, dass es “das gar nicht gibt”
Wir könnten jetzt über den Existenz-Begriff im Zusammenhang mit Soziologismen diskutieren - dann hast du natürlich recht. Aber davon abgesehen können wir auch auch darüber sprechen, ob die dargestellten Phänomene in einem bemerkenswerten Ausmaß existieren, und dagegen hast du nichts vorgebracht - im gegenteil - dein Kommentar kann als Beleg dafür gewertet werden.
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Jörg Friedrich:21.04.2008 um 20:08Wahrscheinlich ist die nächste “0″ beim Alter gemeint - in deinem Fall wahrscheinlich die 40.
Ich will nochmal meine Kritik deutlicher formulieren: Du tust nichts weiter, als dein verständnis dessen, was man deiner Generation vorwirft, mit etwas Ironie oder Zynismus (das ist nicht so genau zu erkennen) aufzuzählen. Wahrscheinlich genügt dir das zur Widerlegung, wer aber den dreißigjährigen (in ihrer sicher schillernden Zusammensetzung) etwas kritscher gegenübersteht, kann nur sagen: Ja und? Wo ist die Gegen-Argumentation?
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Jörg Friedrich:21.04.2008 um 15:58Wenn du diesem Artikel nicht mehr entgegenzusetzen hast als ein Indiz dafür, dass er ein wirkliches Phänomen beschreibt, solltest du ihn vielleicht lieber ignorieren.
Mal kurz nachgedacht, Grüne
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Jörg Friedrich:17.04.2008 um 16:44Die Wähler, die Grün gewählt habe, weil sie CDU verhindern wollen, werden durch die ersetzt, die jetzt Grün wählen, weil sie damit der CDU etwas mehr Ökologie injezieren können.
Wer taktisch wählt, hat nur keine eigene politische Meinung.
Wenn Geld zittert
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Jörg Friedrich:09.04.2008 um 15:01“Sie [die Stasi] bekam nicht so recht mit, dass ihrem Staat die Legitimation wegbrach und das Volk sich scharte, um sie fortzuspülen.”
Das ist sicherlich Geschichts-Romantizismus. Erstens bekam die Stasi natürlich auch mit, welchen Grad der Legitimation (vielleicht eher Akzeptanz) der Staat immer gerade hatte. Zweitens war während der gesammten DDR-Zeit sowohl die Legitimation als auch die Akzeptanz wahrscheinlich ungefähr konstant, sie ist auch nicht 1988/89 “weggebrochen” - weggebrochen ist die Stützung durch den “großen Bruder” Sowjetunion und außerdem waren alle Resourcen, mit denen der Schein gewahrt werden konnte, schlicht aufgebraucht. Drittens scharte sich kein Volk, die meisten waren bis zum Schluss ganz brav, erst als der Staat schon geschwächt war, trauten sie sich auf die Straße, einige sind weggelaufen und ein paar ganz wenige (die es immer gab) haben wirklich den Mut zur Opposition gehabt.
Es gab keine friedliche Revolution, es gab nur einen Zusammenbruch eines morschen Systems, dem man die letzten Stützen wegzog. Und auch das wusste man bei der Stasi sehr genau.
Bauanleitung: T-Mobile
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Jörg Friedrich:07.04.2008 um 15:19@#673390: Du musst den Stab, an dem das dicke T hängt, soweit zum dünnen verschieben, bis es grade hängt. Die dünnen hängen immer am längeren Hebel ;-) (Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin) sie haben dadurch auch mehr Bewegungsfreiheit. Alles wie im echten Leben.
Ein Sommer in Prenzlauer Berg (1. Teil)
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Jörg Friedrich:31.03.2008 um 10:12Ich denke, man sollte Fortsetzungsgeschichten nur veröffentlichen, wenn man das meiste schon geschrieben hat.
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Jörg Friedrich:26.03.2008 um 17:20Am Anfang fand ich es spannend, aber dann zog es sich hin, ohne dass ich eine Idee bekam, warum ich eigentlichw eiterlese. Am Schluss wollte ich nur noch das Kommentarfenster erreichen.
Sei B-Berlin!
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Jörg Friedrich:15.03.2008 um 11:53@#671837:
1. dass es sie gibt
2. dass offenbar Leute mitmachen
3. dass ich mich beim Lesen der Beiträge dort gut unterhalte und etwas über das Leben von normalen Berlinern erfahre.
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Jörg Friedrich:14.03.2008 um 16:46Gut, dass nun auch der Spreeblick sich in die Reihe der Alles-was-Profis-machen-ist-doof-Finder einreiht, damit seid ihr dann auch so richtig in Deutschlands Mitte angekommen. Egal, was angefangen und ausprobiert wird: Bäh, kommerzielles Teufelszeug, das keiner will, keiner braucht, wonach uns niemand gefragt hat. Und damit man eben nicht der Nörgelei bezichtigt wird, schreibt man schnell mit rein, dass das keine Nörgelei sein soll. Was bitte ist Nörgelei, wenn nicht das?
Alltagsrassismus - ein Interview
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Jörg Friedrich:28.02.2008 um 16:23@#670656: “Schlimm finde ich vielmehr das die Menschen und hier ganz vorne dran Eltern die es ihren Kindern weiter vermitteln nicht überall pauschal erstmal Menschen sehen können und individuell entscheiden ob sie den Menschen mögen oder nicht.”
Das funtioniert eben nicht, weil der Mensch nicht so funktioniert und dass er so nicht funktioniert, hat ihm vielleicht das Überleben gerettet.
Der Mensch entdeckt zunächst zufällig Ähnlichkeiten, und zu diesen Ähnlichkeiten fasst er Vertrauen. Alles was nicht ähnlich ist, löst Abwehrreflexe aus. Alles andere ist soziale Überformung.
Ich zB hab einen schwarzen Vollbart. Wenn mich kleine Kinder von Freunden das erste Mal sehen, fangen sie an zu heulen und rennen weg, dabei bin ich so ein lieber. Ist das Rassismus? Kann die Mutter ihrerm Kind nicht vorher beibringen, dass Leute mit Vollbart genaus lieb sind wie solche die wie Papa glattgesichtig sind? Nein, kann sie ihm erst später beibringen, dabei müssen natürliche Reflexe sozial ausgebremst werden.
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Jörg Friedrich:28.02.2008 um 09:14@Heidrun: Du kannst dir keinen schwarzen Tagesschaumoderator vorstellen? Es gibt doch eine Reihe nicht-weißer Moderatoren, dass da keiner die Tagesschau spricht, ist statistischer Zufall. Dass es keine dicke Frau bisher auf den Calmund-Posten gebracht hat, ist allerdings nicht so überraschend ;-)
Wobei die Frage, ob dicke Frauen genauso Karriere machen wie dicke Männer schon spanned wäre. Ist hier aber OT.
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Jörg Friedrich:27.02.2008 um 11:12Wenn das, was in dem Interview geschildert wird, Rassismus ist, dann haben wir viel Rassismus im Land, gegenüber unterschiedlichsten ungewöhnlichen Erscheinungen: besonders kleine oder besonders große Menschen, besonders runde und besonders dünne, Leute mit besonders großen Nasen/Mündern/Ohren…
Das ist alles kein Rassismus, das ist die Scheu, jemanden, der nicht Durchschnitt ist, wegen seinem Besonders-Sein zu lange anzustarren.
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Jörg Friedrich:27.02.2008 um 11:04@#670390: Es ist nicht schlüssig, bei der Untersuchung der aktuellen Wertbesetzung eines Begriffes mit seiner Geschichte und mit der Begriffsgenese zu argumentieren, weil den Wortverwendern beide im Allgemeinen nicht bekannt und auch nicht implizit präsent sind. Gerade in der Gegenwart, in der Begriffsbedeutungen sich rasant wandeln, muss die tatsächliche gegenwärtige Verwendung betrachtet werden.
Mein erstes Mal: The Sweet
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Jörg Friedrich:21.02.2008 um 10:41Endlich mal jemand, der mir diesen Einstiegs-Dialog in “Ballroom Blitz” transkribiert! Danke!
Wie man alles komplett durcheinander bringen könnte
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Jörg Friedrich:18.02.2008 um 16:50Statt der ganzen Technik-Debatte würde mich schon mal der Gang des langen Nachdenkens von Jonny interessieren, an dessen Ende die gestürzte Regierung steht. Nicht, dass ich die aktuelle regierung stürzen wollte, den Stress will ich mir gar nicht machen, nachher müsste ich noch - Putschisten gleich - die Arbeit selber machen - und alle könnten an meiner Regierungstätigkeit herummäkeln.
Aber wie das gehen sollte, mit einer heute geschriebenen und morgen in der frühe versandten Mail ein Regierung zu stürzen, das würde mich schon interessieren. Und ich bin sicher, wenn ich das erst mal verstanden hätte, käm ich noch auf ganz andere Ideen.
Kurze Geschichte der Globalisierung
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Jörg Friedrich:10.02.2008 um 03:29@#669016: Wenn du die Folge Kutsche - Auto Space Shuttle betrachtest, nimmst du bereits die Sicht eines _bestimmten- Fortschrittsglaubens ein, du seitzt bereits voraus, was du erst beweisen willst. Aber das sei dir freigestellt.
@#669021: Wofür relevant? Für Dich? Bist du sicher? Glaubst du wirklich, dass die “Dichte der relevanten Ereignisse” für Dich größer ist als die für irgendeinen heute unbekannten Intellektuellen aus Galileis oder Aristoteles’ Zeiten?
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Jörg Friedrich:08.02.2008 um 12:36@#668958: Mehr Menschen bedeuten vor allem mehr Koordinations- und Informationsaufwand. Die Lernfähigkeiten und kreativen Möglichkeiten des einzelnen bleiben gleich, die Übersichtlichkeit und Durchschaubarkeit nimmt ab, deshalb sinkt die Effizienz.
Schau dir mal allein an, wieviele unterschiedliche Philosphie-Konzepte und -Bereiche in den paar Jahren, in denen Sokrates-Platon-Aristoteles gelebt haben, entwickelt wurden, und von wie wenig Menschen. Was die dann noch gleichzeitig an Ingeniersleistungen, Kunst, Kultur hervorgebracht haben, und nebenbei haben sie noch alle Herrschaftsformen von der Tyrannei bis zur Demokratie und zurück durchgespielt.
Und nun sage nicht, das sei eine Ausnahme. Von den meisten Zeiten wissen wir es einfach nicht, weil es nicht dokumentiert ist, oder weil wir (siehe oben) diese Vielfalt gar nicht fassen können.
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Jörg Friedrich:07.02.2008 um 16:29Die Vorstellung, dass die Geschichte der Menschheit langsam anfing und zum Schluss immer schneller ging, ist auch hier vorherrschend, meiner Meinung nach aber falsch.
Die Lose-Lose-Situation
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Jörg Friedrich:30.01.2008 um 18:42@#665591: Bin ganz deiner Meinung. Ich halte den Mindestlohn nicht für einen besonders schweren Eingriff in die Vertragsfreiheit, sondern ich halte jeden Eingriff in die Vertragsfreiheit für schwerwiegend.
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Jörg Friedrich:30.01.2008 um 13:13@#665266: Wir sind aber schon darüber einig, dass Eingriffe in die (Entscheidungs)Freiheit der Menschen besonders sorgsam zu bedenken sind und nicht einfach damit begründet werden können, dass es auch früher schon viele Freiheitsbeschränkungen gegeben hat?
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Jörg Friedrich:30.01.2008 um 13:10@#665415: Der Physikalismus ist in den Sozialwissenschaften zum Glück überwunden, Aussagen über Gleichgewichte in physikalischen Systemen sagen wenig über die Gesellschaft, da Menschen nun mal keine blankpolierten Stahlkugeln sind.
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Jörg Friedrich:30.01.2008 um 09:49@#665182: Vor allem ist es ein Märchen, dass ernstzunehmende Ökonomen der letzten Jahrzehnte einen sich selbst regulierenden Markt bevorzugen. Gerade die so in Verruf geratenen “Neo-Liberalen” stehen für ökonomische Theorien, in denen der Staat rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen hat, die dafür sorgen, dass die Marktwirtschaft letztlich die Freiheit aller sichert. Über einzelne Maßnahmen ist man da natürlich geteilter Meinung, die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland z.B. hat möglicherweise sehr viele Konsequenzen, die zum Teil gewollt sind, zum Teil aber auch gerade vermieden werden sollen. Das Problem ist, dass keiner wirklich weiß, wie sich Menschen entscheiden, wenn sich Arbeitskosten verändern oder wenn Preise sich erhöhen.
Beispiel Friseur: Keiner kann seriös vorhersagen, wie viele Menschen seltener zum Friseur gehen werden, wenn sich der Preis um 20% erhöht. Würden wir auf preiswertere Frisuren ausweichen, statt zum Wellness-Studio zum Discount-Cutter gehen, oder würden wir es einfach schulterzuckend akzeptieren? Oder würden wir einfach weniger Trinkgeld geben, sodass die Friseurin anschließend sogar weniger Geld in der Tasche hat? Würde es zum Salon-Sterben kommen? Keiner weiß es.
Deshalb muss man mit solchen Instrumenten vorsichtig experimentieren.
Dabei muss man beachten, dass die Festsetzung eines Mindestlohns in die Vertragsfreiheit der Menschen eingreift. Die Reaktion der Hallenser Studenten @#664319 zeigt ja, dass das von den betroffenen nicht unbedingt gewünscht wird, da sie negative Konsequenzen befürchten. Vielmehr muss man fragen, warum überhaupt in einigen Branchen geringe und in anderen hohe Löhne gezahlt werden. Wenn man das herausgefunden hat (wobei es auch da viele Gründe gibt) wird man das Problem an der Wurzel packen können.
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Jörg Friedrich:29.01.2008 um 16:22@#663527: “Man büßt den Wohlstand zugunsten anderer Nationen ein, die früher zu kurz gekommen sind. Wichtig ist zu erkennen, dass darin kein Untergang liegt, sondern eine vorübergehende unangenehme Korrektur.” Völlig richtig, wird leider zu selten so gesagt, deshalb zitiere ich es hier noch einmal.
Was das Gehaltsniveau der Friseure u.ä. Berufsgruppen betrifft: Das liegt nicht an der Globalisierung, sondern an der fehlenden Bereitschaft der Kunden, für die Dienstleistung einen angemessenen Preis zu bezahlen. Ich habe noch keinen Frisiersalon-Besitzer gesehen, der an der Ausbeutung seiner Friseure reich geworden ist. Aber ich habe schon viele gesehen, die den billigsten Friseur aufsuchen, um da einmal im Monat 5 EUR zu sparen, oder die sich eben die Haare selbst schneiden, weil sie den Friseur “zu teuer” finden.
Allerdings ist das Beispiel vielleicht auch schlecht gewählt: Ich weiß nicht, was meine Friseurin für einen Stundenlohn hat. Aber in der halben Stunde pro Monat, die sie sich mit mir beschäftigt, liegt ihr tatsächlicher Netto-Lohn sicherlich deutlich über dem Mindest-Lohn. Friseure und Kellner gehören sicherlich zu Berufsgruppen, bei denen man aus dem, was auf dem Lohnzettel steht, nicht direkt auf das verfügbare Einkommen schließen kann.
Airbus A380
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Die Misstrauensgesellschaft
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Jörg Friedrich:29.01.2008 um 14:00Diese Geschichte war schon mal Wirklichkeit und die Ereignisse von 1989 in der DDR haben gezeigt, dass es dann doch immer noch genug Menschen gibt, die einander so sehr vertrauen, dass sie den Widerstand organisieren können. In so fern neige ich da zum Optimismus. Andererseits: Für den Untergang des ostdeutschen Repressionsstaates war auch die Existenz einer positiven Alternative (Bundesrepublik) mit verantwortlich. Wo aber wäre die, wenn dein Szenario Wirklichkeit würde? Also lassen wir es lieber nicht darauf ankommen.
Mitte ist ein Bezirk
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Jörg Friedrich:14.01.2008 um 14:09Ich denke, es würde dem Text nicht gerecht, wenn man ihn nur auf die politische Diskussionskultur (genauer gesagt, auf die Debatten der politischen Klasse) beziehen würde.
Aber auch bei dieser - wie bei allen anderen (wissenschaftlichen, kulturellen, …) - Diskussion war der konstruktive Diskurs immer nur Ideal und ganz selten Wirklichkeit. Man betrachte nur die zu geflügelten Worten gewordenen Zitate längst verstorbener Politiker.
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Jörg Friedrich:14.01.2008 um 09:38Beim zweiten Lesen fällt mir allerdings folgendes ein: Das Wort “Passé” impliziert, dass es je anders gewesen sei. Dafür gibt es allerdings keine Belege, an keinem Ort der Diskussionskultur.
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Jörg Friedrich:13.01.2008 um 22:10Hallo, wenn ich das 2 Stunden eher gelesen hätte, hätte ich einen Trackback gesetzt, und noch ein paar Anregungen gefunden. Sehr gut geschrieben, sehr dicht, sehr treffend. Das ganze Gegenteil von meinem eigenen Stil ;-)
Angela Merkel
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Jörg Friedrich:10.01.2008 um 20:29Vielleicht weiß Merkel nicht, wo sie hinwill mit diesem Land, aber du wusstest scheinbar auch nicht, wo du hinwolltest mit diesem Artikel?!
Ein “Mischung aus Singapur und Rostock-Lichtenhagen” das klingt zwar verdammt gut, aber da kann sich natürlich jeder reindeuten, was er gerade möchte. Das ist ja nicht mal Meinung, geschweige denn These oder Argument.
Sehr bezeichnend, dass sich unter so einen leeren Beitrag nun schon der 53. Kommentar einfindet. Da darf man sich auch nicht wundern, dass Merkel die beliebteste Politikerin des Landes ist. Ist Spreeblick zum Abbild der Bundesdeutschen Mentalität geworden?
Ein Gütesiegel für den Journalismus?
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Jörg Friedrich:21.12.2007 um 16:41@#621336: Das ist gut. Ich habe bei mir mal einen Link zum http://www.presserat.de/Pressekodex.pressekodex.0.html mit dem Text “Dieses Blog hält sich freiwillig an die Regeln des Pressekodex” eingebaut. So was in der Art könnte deinem Vorschlag vielleicht entsprechen. Gut wäre dann aber noch eine auffälligere Grafik.
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Jörg Friedrich:21.12.2007 um 10:06Gütesiegel haben dann Sinn, wenn der Abnehmer beim Erstkontakt mit dem Lieferanten eine gewisse Sicherheit für die Qualität der Leistung haben will, da es sie ansonsten gar nicht einschätzen kann. Für den Endverbraucher gibt es solche Produkt-Kennzeichnungen wie “CE” oder den Umweltengel oder das gute alte “Made in Germany”, im B2B-Bereich gibts z.B: ISO 9000 oder CMMI, Regelwerke, nach denen man seine Prozesse organisiert und die den Kunden darauf hoffen lassen können, dass gewisse Qualitätsstandards eingehalten werden.
Ich fänd die Idee ganz gut, dass Blogger selbst versuchen, ein solches Regelwerk zu erstellen und zu implementieren. Ich wär dabei.
Gabentisch: Tanja
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Jörg Friedrich:18.12.2007 um 15:32Manufactum gehört ja definitiv zu den Shops mit der Überschrift “Alles, was keiner braucht, und trotzdem schön ist.” Diese Läden, die es auch in echt jetzt überall gibt, sind die idealen Geschenke-Ideen-Liferanten: Da gibt es so viel Zeug, was keiner hat, weil’s niemand braucht, und worüber man sich trotzdem freut… Vor allem gibt es da auch so Sachen, die man einfach verbraucht: Apfelwein, lange Nudeln, asiatische Gewürzmischungen… fein das alles.
Gabentisch: Johnny
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Jörg Friedrich:18.12.2007 um 15:29Ich würde es extrem missverstehen, wenn mir meine Frau einen Rasierpinsel schenken würde: Ich habe einen Vollbart.Aber wenn jemand einen Tipp hat, wo man wirklich gute Bartschneider herbekommt, die auch dicke graue Bartstoppeln nicht nur krumm biegen sodern wirklich durchschneiden: Das wäre eine Freude!
Gabentisch: Frédéric
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Jörg Friedrich:18.12.2007 um 15:25Wer Bücher schenkt, kann auch gleich Gutscheine verschenken. Buch-Geschenke sind fast die einzigen Geschenke, die ich übelnehme: Jedes beraubt mich eines Grundes, selbst in einen Bücherladen zu gehen.
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
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Jörg Friedrich:13.12.2007 um 13:19Die FAZ hätte sich bei ihrer Layout-Reform an euch ein Beispiel nehmen sollen: Alles etwas schlichter und aufgeräumter und übersichtlicher -> gefällt mir sehr gut.
Dokumentation: Das Ende der Intimität - Über die Privatsphäre im digitalen Zeitalter
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Jörg Friedrich:10.12.2007 um 15:18Habe mir zwar schon mal erklären lassen, wie man hier dem Autor eine Mail schreiben kann, hab es aber wieder vergessen. Deshalb als Kommentar: Bitte den Rechtschreibfehler bei “Exhebitionismus” korrigieren. Mein Kommentar kann dann natürlich gelöscht werden.
Sie haben das Recht zu schweigen
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Jörg Friedrich:06.12.2007 um 21:35Deine Darstellung entspricht aber m.E. genau nicht dem, was das Gericht scheinbar ausgeführt hat. Es geht nicht um alle Kommentare zu allen Beiträgen, es geht um Beiträge, wo der Blogger aufgrund seiner Erfahrungen davon ausehen muss, dass rechtswidrige Kommetare auftauchen werden. Ich möchte hier nicht meinen eigenen Blogartikel komplett hinenkopieren, bei Interesse folge bitte dem obigen Trackback.
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Jörg Friedrich:06.12.2007 um 21:10@Maltefan: “I.Ü. finde ich, dass paternalistisch-herablassende Figuren wie “Dann (mach) … und dann überleg Dir mal (…)” ein bisschen arrogant rüberkommen …”
Stimmt, war nicht so gemeint. Mir ging es darum: Meinungen zu Anrufsendungen kann man sicher äußern und werden auch überall und sehr kritisch überall geäußert. Der Kommentar, um den es ging, war ja keine “Meinungsäußerung” sondern eine extreme Beleidigung. Die Meinungsfreiheit ist nicht in Gefahr, auch nicht, wenn man auf die Freischaltung eines Kommentars mal ein paar Stunden warten muss.
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Jörg Friedrich:06.12.2007 um 20:02@Maltefan: Ich zitiere mal: “Warum um Gottes Willen kann man diese Sendungen eigentlich nicht per ordre de mufti abschaffen, ganz einfach, weil sie so benebelnd hässlich sind, dass sie eine Gefahr für Netzhaut und angrenzende Hirnregionen darstellen? Hat Geschmack überhaupt keine Stimme vor Gericht?”
Und wenn du schreibst: “Wenn jetzt Leuten, die ihre dahingehende Meinung, dass dies [ob diese Sendungen möglicherweise einen gewissen Straftabestand erfüllen könnten] der Fall sein könnte, äußern, der Mund verboten wird, während dem Treiben besagter Firma achselzuckend zugesehen wird, dann finde ich das nicht nur etwas defizitär, sondern skandalös.” dann lies dir mal die Niggemeier-Texte, die alle noch im Netz sind, durch. Und dann überlege, ob das stimmt, was du schreibst.
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Jörg Friedrich:06.12.2007 um 18:19Ich sehe ja vieles anders als Du und auch als Lukas oder Niggemeier aber das werd ich, bevor ich es jemanden lesen lasse, nocheinmal genau durchdenken. Aber eines ist mir ja doch heute schon wichtig:
Wie kann man es denn für ein Demokratiedefizit halten dass Dinge, die irgendwie dem eigenen geschmack oder dem angenommenen Geschmack aller oder der meisten widersprechen, nicht verboten werden? Weißt du nicht wie viel von dem, was dir wichtig ist, längst verboten wäre, wenn man dem Geschmack der Mehrheit gehorchen würde?
Ich akzeptiere lieber den ganzen Schrott, der im Fernsehen kommt (ich muss ihn nicht ansehen) als zu fordern, dass auch nur eine Sendung, die meinem Geschmack nicht entspricht, verboten wird.
Gesten von Gestern
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Jörg Friedrich:06.12.2007 um 15:31Die neueste (na gut, ist nicht mehr ganz neu) Geste, die ich häufig auf Bahnsteigen sehe, wenn einer dem davonfahrenden hinterherwinkt, geht so:
Man formt die rechte Hand zum Halbrund und klappt den Daumen dieser Hand eingeknickt in die Mitte. Dann beginnt man, diesem Daumen rasant un abgehackt herumzuzucken.
Na wer kann sich das vorstellen? Wer hats erraten? Ist so was ähnliches wie “Schreib mal wieder…”
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Jörg Friedrich:05.12.2007 um 17:06Die Gesten gehn heut nur anders, z.B. so ^^
Diese Geste hab ich lange nicht verstanden, bis sie mir jemand life demonstriert hat. Jetzt kann ich sie zwar immer noch nicht erklären, aber ich versteh sie.
Steine der Erkenntnis
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Jörg Friedrich:03.12.2007 um 20:52Das mag jetzt grausam klingen, aber da ist weder ein Scharnier noch ein Schalthebel dabei. Stell mal ein neues Foto ein.
Gerhard Schröder berät nicht das chinesische Außenministerium
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Jörg Friedrich:03.12.2007 um 20:15Du würdest wahrscheinlich das wenigste von dem, was du dir aus dem Wissen der letzten 2000 Jahre angeeignet hast, in deinem Blog als Tatsachenfeststellung aufschreiben. Das meiste davon ist langweiliges Allgemeingut - und stimmt trotzdem nicht immer.
Aber wenn du deinen Lesern etwas mitteilen willst, was du für neu und wichtig hältst, wirst du schon ein paar mehr Quellen als Wikipedia und SpOn hinzuziehen, zumal ja gerade SpOn immer wieder nachgewiesen wird, dass sie schlecht recherchieren.
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Jörg Friedrich:03.12.2007 um 12:58Das Geld aus der Abmahnung bekommt nicht Schröder, insofern ist die rhetorische Frage nach dem Zahlungsverhalten von Gasprom hier irrelevant.
Ansonsten sollte sich jeder, der etwas über einen anderen behauptet schon überlegen, ob er es weiß oder nur gelesen hat.
1970
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Jörg Friedrich:30.11.2007 um 14:45@Johnny #11: Ich hätte es dir lieber gemailt, aber irgendwie gibt es hier keine Kontakt-Infos, oder?
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Jörg Friedrich:30.11.2007 um 12:46könnte man dem Stein im Wikipedia-Link noch ein “e” spendieren, damit es mehrere Steine werden?
Villiers-le-Bel: Brennt Paris?
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Jörg Friedrich:29.11.2007 um 15:03Der Artikel beschreibt die Vorgänge sehr genau (danke dafür, für die detaillierten Informationen), aber er erklärt sie nicht. Vielleicht ist das aus der Entfernung auch gar nicht möglich.
Die einzige Hypothese, die aus den dargestellten Tatsachen abgeleitet werden könnte, ist, dass die Gewalt durch das brutale, oft tötlich endende Vorgehen der Polizei verursacht ist. Ist das deine Vermutung?
Wenn ich mich recht entsinne, hat Bourdieu sich doch mit der Soziologie der Verstädterung beschäftigt. Der hatte doch bestimmt die französischen Städte im Blick. Hat der nicht irgendwas erhellendes dazu gesagt?
Having said that …
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Jörg Friedrich:28.11.2007 um 15:03Wenn das Beispiel mit der grünen Wandfarbe in der Kücke die englische Verwendung richtig wiedergibt, würde ich wahrscheinlich “Dessen ungeachtet… ” sagen, das ist so schön konservativ.
Vorratsdatenspeicherung: War nur Spaß, oder?
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Jörg Friedrich:28.11.2007 um 11:15Schon in seiner legendären Antwort bei abgeordnetenwatch.de hatte Dr. Wiefelspütz darauf hingewiesen: “Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.”
Jetzt wissen wir, wofür die Sache eigentlich gedacht ist.
Gelegenheitslegastheniker
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Jörg Friedrich:28.11.2007 um 10:57#1: “das Tippverhalten der Menschen ist hinreichend unterschiedlich, dass man es als biometrisches Merkmal und damit als Passwort-Ersatz benutzen kann (wie den Fingerabdruck).” Das glaube ich gerade nicht, weil die hier beschriebenen Fehler eben nicht individuell sind, sondern von ganz vielen gemacht werden.
Machen Sie mal’n Punkt!
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Interview mit einem Verleger: Jörg Sundermeier (Verbrecherverlag). II. Teil
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Jörg Friedrich:22.11.2007 um 15:28Die meisten Bücher, für die ich mich interessiere, kriege ich in keinem Bücherladen, das ist vielleicht der Unterschied. Die liegen bei irgendeinem Händler von Amazon-Marketplace.
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Jörg Friedrich:22.11.2007 um 11:11Zur Rolle von Amazon und Co.:
Genau wie die Bücherläden sind auch Amzon und andere nicht zum “Kieken” sondern zum “Koofen” da - und da bekommt man bei Amazon eben viel viel mehr vom Long Tail. Das ist einfach klasse.
Machen Sie mal’n Punkt!
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Jörg Friedrich:22.11.2007 um 11:02Na das ist doch endlich mal eine gute Nachricht. Was hat mich das immer gestört mit den falschen Auslassungszeichen! Werden denn die alten Artikel entsprechend korrigiert?
Betreffzeilenlyrik
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Jörg Friedrich:20.11.2007 um 21:29In Staus sterbende Zeit und Schmerzensschreie einer urbanen Seele: das ist wirklich so unlyrisch, dass “Endlich Woche” schon fast Lyrik-Preis-verdächtig ist.
Brazil
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Jörg Friedrich:19.11.2007 um 15:39Unabhängig davon, ob das Bußgeld trotz Stellungnahme berechtigt war, hat man als Bürger natürlich ein Recht darauf, zu erfahren, warum die Stellungnahme nicht zu einem Bußgeld-Erlass geführt hat. Das muss nicht im Bescheid stehen, aber wer nachfragt und so eine Antwort bekommt, sollte erwägen, gegen die Bescheid Einspruch einzulegen.
Andererseits wär’s bei klarer Rechtslage bürokratieabbauender gewesen, gar keine Stellungnahme zu schreiben, oder nur einen Einzeiler: “Ist schon ok.”
Leckmichamarschrohre
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Jörg Friedrich:15.11.2007 um 14:43Sehr schön.
Aber: Wo war das Rohr, bevor die Waschmaschine kam? Wieso ist das erst jetzt aufgetaucht?
Fließbandfreundlichkeit
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Jörg Friedrich:14.11.2007 um 12:47Nur mal zur Aufklärung: Wenigstens hier in Münster werden die Bänder nicht und nirgens mit Pedalen gesteuert, das geht ganz vollautomatisch mit Lichtschranken. Guck mal genau hin. Wenn die Frau das aber tatsächlich mit ‘nem Pedal macht, ja, dann kann ich verstehen, dass sie schlechte Laune kriegt.
Mein Lieblingssatz ist: “Jedesmal, wenn ich hier rauskomme, hat meine innere Uhr auf Sommerzeit umgestellt.” Den werd ich mir merken.
Anne Will und das Nichts
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Jörg Friedrich:12.11.2007 um 13:30Ich habe vor vier Wochen die Sendung mit dem Titel “Klassenkampf im Klassenzimmer” gesehen und fand sie gar nicht schlecht: http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2007/10/15/eine-chance-fur-anne-will/
Gestern hab ich dann in der letzten viertel Stunde wieder reingeschaut und erstmal positiv registriert, dass wieder keine bekannten Politiker da waren. Allerdings packte mich schnell die Müdigkeit, das, was du hier schreibst, passt sehr gut dazu. Ich denke: man muss Sonntags Abends um diese Zeit auch nicht fernsehen, ich hab das in den vergangenen Jahren nicht gebraucht, ich werd auch in Zukunft drauf verzichten können.
Notizzettel, die Geschichte schrieben
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Jörg Friedrich:05.11.2007 um 18:00“Mal wieder die ganzen Post it Zettel vom Bildschirm abmachen! Damit man wieder Spreeblick lesen kann!”
Podcast vom 31.10.2007
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Jörg Friedrich:31.10.2007 um 19:02Wenn’s Daumen wären und nicht Zehen, hätt ich auf die Böhsen Onkelz getippt (Man sagt doch, auf den großen Onkel hauen, wenn man sich auf den Daumen haut? Oder waren das dann doch die Zehen?)
Privatisierung der Bahn olé!
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Jörg Friedrich:31.10.2007 um 18:07Hallo Manuel, danke für den Link, der mir allerdings nicht als Widerlegung meiner Aussage erscheint.
Grundsätzlich kann eine Privatisierung immer gelingen oder misslingen. Gelingen kann sie nur, wenn nach der Privatisierung auch Wettbewerb entstehen kann und wenn die Rahmenbedingungen (gesetzliche Begrenzungen und Anreize) so gesetzt werden, dass die privaten Unternehmen ihr unternehmerisches Handeln an gesellschaftlich gewünschten Zielen ausrichten. Wenn privatisierungen nicht gelingen, liegt das nicht an der Idee der Privatisierung schlechthin (schließlich verdanken wir der privatwirtschaftlichen Initiative und Kreativität unser insgesamt hohes Lebensniveau) sondern an falschen politischen Rahmenbedingungen.
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Jörg Friedrich:31.10.2007 um 14:28Preiserhöhungen können immer verschiedene Ursachen haben:
http://www.xn--jrg-friedrich-imb.de/2007/10/17/warum-steigt-der-strompreis/und dass die Wasserversorgung in Deutschland privatisiert ist, wäre mir dann doch neu.
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Jörg Friedrich:31.10.2007 um 08:54Der Wettbewerb auf der Schiene ist bereits faktisch da und die weitere Liberalisierung ist europaweit beschlossen. Bereits heute gibt es eine Reihe privater Anbieter, die besseren Service und bessere Fahrzeuge einsetzen als die Bahn. So wird es weitergehen, nicht nur im Nah- sondern ab 2011 auch im Fernverkehr, dann werden die ´großen europäischen Unternehmen auf deutschen Schienen fahren und die, die heute gegen die Bahnprivatisierung wettern werden dann darüber schimpfen, dass die alte deutsche Staatsbahn im Vergleich zu den Wettbewerbern so eine schlechte Leistung anbietet.
Durchs wilde Kurdistan
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Jörg Friedrich:29.10.2007 um 20:17Terrorbekämpfung muss immer eine Kombination aus Härte gegen die Terroristen und Abgraben der Unterstützungsbasis und der Symphathien sein.
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Jörg Friedrich:29.10.2007 um 20:02Schon richtig. Andererseits kann man nicht jede Aktion gegen Terroristen mit dem Argument ablehnen, dass das den Terroristen wieder neue Mitglieder zutreiben würde. So haben die europäischen Länder ihre Terrorismus-Probleme auch nicht in den Griff bekommen.
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Jörg Friedrich:29.10.2007 um 19:43Die “Verheerungen” die durch einen türkischen Einmarsch im Nordirak entstehen würden, wären wohl überschaubar im Vergleich zu den Verheerungen, die die PKK und PJAK im Laufe ihrer Geschichte angerichtet haben.
Nobel, Herr Gore!
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Jörg Friedrich:25.10.2007 um 15:39@Dr.Dean: Soweit ich die Berichterstattung verfolgen konnte, hat Gore es dem Konzern und der anwesenden Presse untersagt, seinen Vortrag in irgendeiner Weise aufzuzeichnen und mitzuschneiden. Das gehörte zu den Bedingungen seines Auftritts. Wer da dann wohl raffgierig ist.
Warum möchte jemand, der doch nichts anderes im Sinne hat als die Welt wachzurütteln und aufzuklären, verhindern, dass der Inhalt eines Vortrages veröffentlicht wird?
An wen hat Gore das Honorar gespendet? Wo kann man das nachlesen?
Nächste Ausfahrt - links einordnen
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Jörg Friedrich:25.10.2007 um 12:12Man kann natürlich definieren, wie man mag, die Frage ist nur, ob diese Definitionen dann in der Kommunikation brauchbar sind. Fangen wir mal mit der “Definition” an, die Du Bourdieu zuschreibst (ich kann diese Zuschreibung hier nicht prüfen, Du gibst 3 Quellen an, die ich jetzt nicht daraufhin durcharbeiten möchte, ob sich diese Definition darin halbwegs wörtlich findet oder ob sie sozusagen als Resultat daraus ableitbar ist):
“Am linken Spektrum findet man den Intellektuellen, der aus einer relativ autonomen Position interveniert, also aus einem politisch, religiös und ökonomisch unabhängigen Feld heraus, und der seine primär nicht-politische Fachkompetenz und seine Autorität zur politischen Aktion nutzt.”Daraus leitest Du, wenn ich das recht verstehe, ab, dass links sich bestimmt über das Intervenieren aus einer relativ autonomen Position, also aus einem politisch, religiös und ökonomisch unabhängigen Feld heraus, bei gleichzeitiger nicht-politische Fachkompetenz und unter Ausnutzung von Autorität zur politischen Aktion.
Wenn das die Definition von links ist, dann war Le Pen ursprünglich genauso ein Linker wie Berlusconi oder Lech Kaczyński. Kann man natürlich so machen, scheint aber irgendwie für einen konstruktiven Diskurs ungeeignet.
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Jörg Friedrich:25.10.2007 um 08:02“was ja wieder interdisziplinär wäre, und somit intellektuell. Und damit links.”
Diese Schlüsse von interdisziplinär auf intellektuell und von intellektuell auf links kann ich nicht nachvollziehen. Und falls sie nicht logisch (als Schluss) gemeint sein sollten, sondern deskriptiv (als Definition) halte ich sie für wenig hilfreich.
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Jörg Friedrich:24.10.2007 um 18:13Den Gegensatz Intellektueller - Technokrat (der durchaus sinnvoll ist und dem vielleicht auch ein konservativer Denker wie Arnod Gehlen, der ja eine ganz ähnliche Auffassung vom Intellektuellen hatte wie die, die hier Bourdieu vertritt, hätte zustimmen können) mit dem Gegensatz Linker - Konservativer gleichzusetzen, ist schon einigermaßen eigensinnig. Das würde ja bedeuten, dass Intelektuelle (im obigen Sinne) immer links, Technokraten immer konservativ sein müssten. Dabei sind doch gerade die Linken die großen Gesellschaftsplaner, die einen großen Entwurf von “funktionierenden Gesellschaften” im Kopfe haben und diesen wie Gesellschafts-Ingenieure umzusetzen trachten. Und Leute wie Ralf Dahrendorf, der genannte Arnold Gehlen, Fr. v. Hayek, das wären alles keine Intellektuellen?
Und wo bitte steht im Grundgesetz das “wir” über dem “ich”? Genau das Umgekehrte ist der Fall, zum Glück für uns alle. Vom “wir” ist da nirgens die rede, von den Rechten des Einzelnen um so öfter.
Vielen Dank, Dirk!
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Jörg Friedrich:28.08.2007 um 10:56Ich habe die Scouterei und die Top-Listen nie verstanden, aber die Statistiken waren gut. Es ist schade, und überraschend.
GEZ verbietet Nutzung der Buchstaben G, E und Z
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Jörg Friedrich:24.08.2007 um 16:42In ihren Kino-Werbespots verwendet die GEZ die Frage: Schon GEZahlt? Ist GEZahlt ein “existierender Begriff”? Sollte man der Werbefirma nicht mal eine Abmahnung schicken?
Micaela
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Jörg Friedrich:14.08.2007 um 16:56@sn: Weil ich nach vielen schönen Sätzen in einem Text immer auf eine tolle Pointe hoffe.
Bedenkliche Kleidung - Erstes Kapitel
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Jörg Friedrich:14.08.2007 um 16:38@9: Das IST hinten!
@3: es banalisiert die Kommerzialisierung aber nicht, es kommerzialisiert eher die Banalisierung, und dürfte damit wohl untragbar sein, ideologisch jedenfalls.
Micaela
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Outbreak bei studivz
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Jörg Friedrich:09.08.2007 um 14:28Ich hab zwar noch keins von den Videos gesehen, aber wenn ich mir ansehe, mit welcher Intensität die Sache in der Blogosphäre diskutiert wird - und überall steht das Wort StudiVZ dabei, kann ich nur sagen: Die Kampagne scheint zu funtkionieren. Und die Werbeagentur hat ihre Arbeit offensichtlich gut gemacht.
Hirnföhn
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Jörg Friedrich:07.08.2007 um 08:51Das sollte hier aber kein Witz sein, sondern eine Anekdote, oder?
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Jörg Friedrich:06.08.2007 um 15:59Die Anekdote steht als guten Beispiel für weite Strecken unserer Kommunikation. Wir fragen jemanden etwas für den vermutlich völlig überraschendes und amüsieren uns dann darüber, dass er unser Anliegen nicht auf Anhieb versteht. Dabei ist es an dem, der sich unklar ausdrückt, über seine eingeschränkten Kommunikationsfähigleiten nachzudenken. Zunächst mal müsste man von dem einen zum anderen Thema überleiten, und man müsste seine Frage ein wenig begründen: “Sag mal, bei euch muss man ja manchmal ziemlich lange warten, gibt’s da ‘ne Chance, dass ich über WLAN mit meinem Notebook ins Internet komme?”
Wenn sie dann immer noch fragen würde “Wat is dat denn?” dann könnte man drüber herziehen.
Exotismus
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Jörg Friedrich:01.08.2007 um 14:24Für den einen ist es ein “Mindestmaß an interkultureller Kompetenz und Respekt vor den Anderen” für den anderen ein Übermaß an “political correctnes”.
Dieses “Mindestmaß” festlegen zu dürfen, ist doch genau die Anmaßung der “political correcnes”-Verwalter. Abstrakte Begriffe wie “Exotismus” und “Ethnozentrismus”, die durch einen Link zu Wikipedia auch nicht klarer werden, ganz zu schweigen von solchen Ungeümen wie “geblackfaced” werden als Moralkeulen geschwungen, ohne dass der Versuch gemacht wird, nachvollziehbar zu zeigen, dass die angegriffenen Darstellungen hier und heute rassistische Wirkungen haben könnten.
Statt dessen wird mit dem Varieté des 19. Jhd.s argumentiert. Angelehnt an Mario Barth möchte man sagen, ich kenne keinen unter meinen Freunden und Bekannten der beim Anblick dieser UNICEF-Plakate sagt: “Das erinnert mich jetzt aber schon so ein bisschen an das Varieté des 19.Jahrhunderts!” Wahrscheinlich bin ich dafür nicht intelektuell genug.
Eilmeldung: Internet gelöscht!
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Jörg Friedrich:13.07.2007 um 13:52Ich dachte, die Jungs von Stirb langsam 4.0 stecken dahinter!
@der_baer_fm und @Matthias aus Dresden: Das kommt Euch nur so vor, dass es wieder funktioniert, ist ein Fake!
Kultstar Wussow ist tot. Tot.
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Jörg Friedrich:20.06.2007 um 17:25Mein 17jähriger Sohn fragte heute morgen beim Frühstück/Zeitunglesen: “Wer ist Klausjürgen Wussow?” So schnell ist man vergessen.
Gerichtigkeit
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Jörg Friedrich:20.06.2007 um 17:23Warum musste man stehen? Das hab ich noch nie erlebt.
Ansonsten: mir ging die Vergleicherei auch immer auf die Nerven. Irgendwann hab ich dann beschlossen, dass das auch ohne Gericht und Anwälte geht. Jeder, der da schon mal dabei war, weiß, dass es am Schluss auf einen vergleich hinausläuft. Deshalb kann man sich mit den meisten Menschen gleich auf eine mittlere Lösung einigen (kalppt allerdings nicht bei Scheidungen)
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Eine Anmeldung gibt es dort nicht, du kannst einfach deinen Namen eintragen, wo anonymus steht.
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@Jochen Hoff: Schaust du dir meine erste Skizze auf http://mass-age.mister-muffin.de/ dazu an?
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Wenn die Idee Realität werden soll, und wenn sie auch noch erfolgreich sein soll, muss zuerst definiert werden, wie der Benutzer damit umgeht, wie ein Client aussieht und welche Funktionen er hat. Diese Idee muss mit vielen diskutiert werden und die Umsetzung muss möglichst schon in großen Blogs und z.B. per Twitter begleitet werden.
Das zweite ist die Systemarchitektur. Was läuft auf welchem Server? Was installiert sich ein Benutzer auf seinem Rechner, was auf einem eigenen Server (oder im privaten Bereich eines Diens-Servers), was wird von zentralen Services bereitgestellt.
Die dritte Frage ist dann erst die des Protokolls. Natürlich wird XMPP da alles, was man braucht, zur Verfügung stellen, da kann man dann schauen, welche Teile man braucht und implementieren will, vielleicht auch abhängig von der Version im Release-Plan.
Aber das erste ist: Welche Funktionen sollen dem Benutzer bereitgestellt werden und wie erreicht er sie? Welchen Komfort hat er, was ist da wichtig (und muss einfach möglich sein) undwas ist nebensächlich?
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Hab mal ein paar Gedanken zusammen getragen:
Konzept-Skizze
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@#675071: Klar, wenn so ein Projekt von Spreeblick begleitet wird, ist das schon eine gute Voraussetzung.
@#674909: Wie kommt man in dein Wiki rein?
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Die Idee klingt sehr gut, aber wichtiger als die Details der technischen Umsetzung ist das Schaffen einer kritischen Masse von Nutzern, die das ganze in der Startphase aktiv pushen (als Benutzer!)
Ich schreibe täglich Fachkonzepte für Software und wäre gern bereit, das für so ein Projekt zu machen, das kann man dann hier nochmal zur Diskussion stellen und dann alle, die Lust haben, in einem OpenSource Projekt zusammenbringen. Wie gesagt, das wichtigste sind dann die paar hundert Leute, die das in die Breite tragen.