Was wisst Ihr über Homosexualität?
Skandalbild. Aber hallo.
-
05
sascha-b:09.11.2007 um 16:14bei der uzi fehlt was. nämlich das ding wo man zum laden und spannen dran zieht. aber der gurt sieht gut aus ;) (vor ein paar jährchen in der bw musste ich an sowas rumschrauben)
Bedenkliche Kleidung - Erstes Kapitel
-
04
sascha-b:15.08.2007 um 12:54nun ja, der mann auf dem t-shirt ist weder schwimmer noch kandidat einer zweifelhaften konservativen partei, sondern eine figur aus unzähligen trashigen filmen, die irgendwie kultstatus erlangte. und darum geht es bei dem t-shirt, unideologisch getragen.
ideologisch getragen ist es, unter der voraussetzung, dass man wie oben bud spencer eben nur als bud spencer sieht, einfach nur eine veralberung eines bedenklichen che-guevara-kults. und dadurch, dass hinter diesem gesicht nicht nur der oberflächlich wahrgenommene hau-drauf-buddy steckt, sondern noch mehr (eben ein forza-italia-kandidat), wird es spannend. denn hinter diesem coolen steckt etwas finsteres. wie hinter dem wild-romantischen des originals etwas finsteres steckt.
so wird es durch das (nicht-)aufzeigen dessen auch wieder tragbar. finde ich.
-
03
sascha-b:14.08.2007 um 13:59sowohl a) und c) sind möglich, je nach reflektionsbereitschaft im moment des betrachtens ;).
schön finde ich auch dieses t-shirt. es löste auch mal eine diskussion aus zwischen den positionen a) und b). der kleine punk in mir mochte das zusammenwerfen zweier so nicht zusammenpassender ikonen, so dass ich standpunkt c) einnehme.
Pogen
-
02
sascha-b:08.08.2007 um 18:33ach, querverweise zum punk sind im hip hop doch nichts neues. gab es schon bevor es sooo mainstream war wie es heute der fall ist.
wer war das mit der amüsanten schlümpfetechnoversion eines polizistenbeleidigenden liedes von slime? fischmob? (hehe, ich glaube das wurde mir jungem radiohörer von herrn haeussler nähergebracht damals) und fettes brot redet auch von onkel punkrock. und da gab es in den neunzigern sampler auf denen man punkrock und hip hop zu vereinigen versuchte.
damals, lange vor aggro et al.
-
01
sascha-b:08.08.2007 um 17:40die aufforderung, titten drin zu lassen statt rauszuholen, finde ich sehr erfrischend.
11
so wie ich das sehe setzt es sich ja immer wieder nicht durch. (bzw. bestünde die chance einer durchsetzung nur im falle einer fortpflanzung, wodurch der vermeintliche selektionsnachteil wiederum hinfällig wäre)
10
…nummer 50 erledigt. bitte löschen ;)
09
@#679210:
denke ich nicht.
nundenn. meine behauptung, der zwang zum sinn ergäbe nur dann sinn, wenn es einen lenker bzw. planer gäbe, impliziert ja, dass es bei der evolution keinen zwang zum sinn gibt.
ist ja auch so: evolution verfolgt keinen plan. es wird einfach was ausprobiert und wenn’s gut läuft, d.h. wenn’s in die gegenwärtigen bedingungen passt: super. wenn nicht, dann eben nicht. dann setzt es sich nicht durch und wird sich bald von selbst erledigen. und dieses ausprobieren kann letztendlich bei jeder iteration erfolgen. d.h. jedesmal wenn der bedarf an sauren gurken lokal ansteigt. im falle der mangelnden möglichkeit zur fortpflanzung geschieht dieses nicht-durchsetzen zwangsläufig ziemlich früh. was unter der annahme der abwesenheit einer lenkenden instanz dennoch nicht bedeutet, dass es nicht nochmal probiert wird.
(bei homosexualität ist die mangelnde möglichkeit zur fortpflanzung übrigens nicht einmal gegebenen. ich kenne auch homosexuelle mit nach klassischen methoden geschaffenem nachwuchs.
zumal die möglichkeit, dass homosexualität und heterosexualität möglicherweise konstrukte sein könnten, die derart scharf voneinander abgegrenzt in der natur keine entsprechung finden, hier bislang völlig außer acht gelassen wurde. an dieser stelle würde mich grade interessieren, ob es unter homosexuell agierenden tieren auch solche gibt, die ausschließlich homosexuell agieren oder ob diese auch mal mit artgenossen anderen geschlechts spaß haben, sie es gewisserweise treiben wie menschen in der antike. gibt es dazu studien, weiß das einer?)
08
hab ich schon. hab mich dennoch erdreistet, auf einer anderen ebene anzusetzen. eben weil ich den zwang zum sinn in frage stelle, der nach wie vor grundlage ist. wie du sagtest geht “es um die Frage [...], ob etwas evolutionsbiologisch einen Sinn ergibt.”
07
nochwas: die motivation scheint ja darin zu liegen, dass homosexualität auf dem ersten blick als sinnlos erscheint, und somit, im gegensatz zur “sinnvollen” heterosexualität, einer näheren betrachtung wert. um eben zu sehen wo der sinn sich denn nun versteckt.
es wird also mit der annahme gearbeitet, alles müsse einen sinn haben, einen zweck erfüllen. davon abgesehen, dass sich mir die frage aufdrängt, warum es denn nichts sinnloses auf der welt geben soll, ist diese annahme IMHO nur dann haltbar, wenn man voraussetzt, die dinge würden geregelt geschehen. alles wäre gewissermaßen durch einen intelligenten designer entstanden.
gruselig.
(ich habe nichts dagegen, dass daran rumgeforscht wird. fiel mir nur auf)
06
ich will das angeborensein der homosexualität nicht ausschließen, aber das werben um akzeptanz mit der begründung “angeboren” halte ich für gefährlich oder zumindest unklug.
was ist, wenn sich irgendwann ganz unzweifelhaft herausstellen sollte, homosexualität sei eben nicht angeboren? oder was ist, wenn im gegensatz zur homosexualität tatsächlich schlimme eigenschaften angeboren sind? irgendwie steht das auf wackligen füßen (und es wirkt auf mich eher albern, wenn man es mit so fünftklässlerfirlefanz wie fingerlänge zeigen will)
das augenmerk sollte darauf liegen, dass homosexualität nichts schlimmes oder gar böses ist, der rest ist doch zweitrangig. (religiöse freaks werden sowieso alles anzweifeln was nicht ihrer wahrheit entspricht, drauf geschissen).