Interview: Shavidan
Nochmal Podcasts und die GVL
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SvenG:15.07.2005 um 16:43… muss ich ziehen. Error 404 - Not Found (beim “ich”).
Ich bitte für die holprige Formulierung um Entschuldigung, ich weiss leider nicht, wie ich das auf die Schnelle besser ausdrücken soll.SvenG
Sorry…
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Sven:01.02.2005 um 13:39In der Diskussion um Studiengebühren fehlt mir, daß jemand mal den Zweck hinterfragt. Zwei Gründe kenne ich:
a) Die Studenten sollen schneller studieren. Im europäischen Maßstab sind unsere Absolventen zu alt.
b) Der Staat braucht Geld.Möchte ich a) durchsetzen, dann veranschlage ich eine Regelstudienzeit. Nach Ablauf dieser Zeit verlange ich Studiengebühren. Aber bitte nicht 500 € im Semester. Das tut nicht weh genug. Ein bißchen mehr muß schon sein. Im Gegenzug muß die Universität jedem Studenten die Möglichkeit bieten, in der Regelstudienzeit fertig zu werden.
Möglichkeit b) realisiere ich, indem ich vom ersten Semester an Studiengebühren verlange.Denkt man über Studiengebühren vom ersten Semester an genauer nach, dann stellt sich die Frage, wie das Geld (sollte es die Unis erreichen) verteilt wird. Der Studiengang mit den meisten Studenten bekommt die meisten Einnahmen. Dann ist man genauso schnell dort, daß sich wenig besuchte oder auch anspruchsvolle Studiengänge nicht “rechnen” und vor dem Aus sind. Toll. Wollte man das so?
Für mich ist nicht klar, inwiefern die Ausbildung durch finanzielle Mittel verbessert werden soll. Was benötige ich für eine Vorlesung? Einen Raum, eine Tafel, einen Projektor, evtl. einen Laptop und einen Beamer. Das gibt es überall schon. Da muß ich nichts neu finanzieren. Ja und wenn die Räume voll sind? Ja, was? Dann muß der Lehrende (Mitarbeiter wie Professor) eben zwei Mal vortragen! Was ist daran bitteschön so schlimm? Veröffentlicht mal bitte jemand eine Statistik mit der aktuellen Lehrbelastung der Lehrenden? Dann wird klar, warum die Lehrbedingungen so schlecht sind. Vorlesungen kann man von früh 7:00 bis abends 20:00 halten. Allerdings darf man von Studenten auch erwarten, daß sie über die Selbstdisziplin des “pünktlich Erscheinens” verfügen. Und warum machen Studenten eigentlich keinen Druck bezüglich überfüllter Seminarräume? Was ist daran falsch die Universitätsleitung aufzufordern, eine Veranstaltung öfter anzubieten?
Ich glaube nicht, daß Studiengebühren etwas an der Qualität der Lehre ändern. Es ist alles für eine qualitativ gute Lehre vorhanden. Es beginnt in den Köpfen der Professoren und der Studierenden. Und vor dem Können hat man immer noch das Wollen gesetzt.
Meine Meinungen über das Thema habe ich aus dem Alltag. Ich arbeite in einer Technischen Uni. Klar, bei uns gibt es nur 10.000 Studenten. Da ist vielleicht einiges anders im Vergleich zu den “Großen” in Berlin, München, … Ich weiß nicht, wie stark dort Hörsäle ausgelastet sind. Aber ein Student sollte sich fragen: will ich studieren und etwas lernen oder will ich ein tolles Studentenleben. Beides wäre schön - nur ob das in er heutigen Zeit immer so möglich ist? Die Studenten selbst können etwas fürs Studentenleben tun - irgendwo hinkommen und etwas Tolles vorfinden ist einfacher als etwas draus zu machen. Ja, einfacher ….

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Ich bin der Meinung, dass Shavidan das korrekt gemacht hat.
Für den Webmaster das Backup einspielen geht etwas zu weit. Zumal der ein oder andere gerade *darin* dann das Fehlverhalten sieht.
Ich denke, dass es durchaus sinnvoll ist, so auf derartige Sicherheitslücken hinzuweisen. Mit einer einfachen email würden einige Webmaster zu lange warten, ja das hat ja noch Zeit. Ist ja noch nichts passiert, wird schon. Ja und wo wir dabei sind: Setze einen Webserver auf mit all den Sicherheitslücken, und lasse die Hacker ran. Die sind ja so ehrenvoll und spielen mir die nötigen Patches ein. Klar?! Aber was ich eigentlich sagen wollte und was ich bei den vielen Meinungen vermisse:
Er versucht den Betreiber vor größerem Schaden zu bewahren. (@Shavidan: kann gut sein, daß ich das zu hoch bewerte. Aber vorstellbar ist es für mich prinzipiell.) Er macht den Betreiber sichtbar für alle anderen darauf aufmerksam und zwingt ihn zum Handeln. Und das aus gutem Grund: er selbst hätte die Möglichkeit dazu Schaden anzurichten. Tut er aber nicht. Aber er weiß, daß “da draußen” andere rumrennen, besser rumsurfen, die ernsthaft Schaden anrichten. Und wenn ich irgendwo in eine Bank einbrechen will, dann mache ich das nicht mit meinem Zugang zum Netz. Da suche ich mir einen harmlosen Nutzer in den Weiten des Internets, nehme seine Identität an und dann “breche” ich in Unternehmen ein und komme “wie auch immer” an Geld. Daß das Geld weg ist bekommen viele schnell mit. Wer das durchgeführt hat wird auf den ersten Blick offenbar, der harmlose Nutzer. Die wahre Identität wird schwieriger rauszufinden sein. Somit werden für den harmlosen Nutzer die ach so guten Gesetze zur Falle. Und welche Institution sucht nach dem wirklichen Täter mit zu viel Aufwand, wenn das “gute liegt so nah’ “. Eigentum verpflichtet. In dem Fall auch der Betrieb eines Webservers. Und das dieser sicher zu sein hat ist die Aufgabe des Betreibers. Von diesem Standpunkt aus gesehen halte ich die Sache für korrekt.