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Spreeblick

I live by the river!
06.07.08
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von | 2

 

What Goes Up Must Come Down

  1. 59

    neuraum:

    Herrlich, danke!

    11.12.2007 um 18:56

Worträtsel

  1. 58

    neuraum:

    Ich weiß es jetzt, auch ohne Google. Geht auch mit MSN.com, habe ich eben mit Erstaunen festgestellt. Zum Glück kenne ich die Bedeutung des Wortes “Mittelfeld” abseits des Sportlichen, weil ich Deutsch recht spät lernte.

    22.11.2007 um 16:16

Ich frage mich, warum ein Beitrag, der lediglich ein transparentes Gif beinhaltet, für so einen Wirbel sorgt.

  1. 57

    neuraum:

    Habe schon schönere transparente GIFs gesehen.

    13.11.2007 um 14:32

Energiespartiere

  1. 56

    neuraum:

    Hab’ ein ähnliches Energiespartier bei mir. Der Körper hat das gleiche Fell, endet aber mit einem Igelkopf. Ohne lila Ohre.

    Man kann den Kopf des kleinen Monsters in eine Socke stopfen.

    07.11.2007 um 18:25

My loony bun is fine, Benny Lava!

  1. 55

    neuraum:

    Der Typ ist einfach genial. Und ja, er hat bereits auch zwei Songs von Dschinghis Khan “übersetzt”.

    06.11.2007 um 21:10

Friede den Drogen

  1. 54

    neuraum:

    Leider liegt die oben erwähnte Prämisse, welche den “zivilen Anbau” des Mohns als Alternative voraussetzt, komplett daneben. Es gibt keinesfalls einen Mangel an Opiaten für medizinissche Zwecke. Mehr als das: verglichen mit synthetischen Wirkstoffen, sind Morphine sehr günstig. Der verlinkte Artikel argumentiert lediglich mit dem ungleichen Konsum der Opiate in der Ersten und in der Dritten Welt. Eine sehr unsaubere Argumentation. Was als Vorwurf gegenüber den reichen Ländern aussieht, ist in Wirklichkeit ein Zeugnis für die Gleichgültigkeit vieler Regime gegenüber ihren Bevölkerungungen.

    Im Ernst: niemand braucht die Opium-Produktion aus Afghanistan. Man könnte den Leuten drüben vielleicht eine Quote auf dem legalen Weltmarkt einräumen, aber die wäre so bescheiden, dass die Bauern am Hindukusch nur knapp von dem ihnen gewärten Vorzug tangiert wären, wenn überhaupt.

    05.11.2007 um 22:18

Stinketaxi

  1. 53

    neuraum:

    Auch ich treffe ab und zu auf so ein schwarzes Schaf inmitten der insgesamt doch sehr anständigen Berliner Taxi-Herde. Es passiert jedoch sehr selten, dass der Wagen schmuddelig und stinkig ist (und ich fahre recht viel Taxi).

    Dafür hat man in der Bundeshauptstadt aber sehr viele Cabs: man braucht nur mit der Hand zu winken - schon stoppt ein Benz in Beige. Oder ein umweltfreundlicher Opel mit Gasantrieb, auch in Beige. Nicht so in vielen anderen Städten! Dort rufen die Bürger ein Taxi per Telefon. Ich weiß, dass einige Nicht-Berliner, sehr viele Noch-Nicht-Berliner und jede Menge potentieller Touristen dieses Blog lesen: bitte extrapolieren Sie den bedauerlichen Zwischenfall nicht auf alle Taxis hier! Die Balance zwischen stinkenden Fahrern und stinkenden Fahrgästen hält sich nachwievor.

    Es ist mir bewußt, dass mein nüchterner und sachlicher Kommentar etwas deplatziert ist unter dem obigen existentiellen Text. Aber ich fühlte mich zu einer Klarstellung des Sachverhalts verpflichtet, als ich den Beitrag gelesen habe.

    26.10.2007 um 19:35

Selig sind die Reichen

  1. 52

    neuraum:

    Den Artikel in der FAZ fand ich erschütternd. David R. L. Litchfield hat sich da keine polemische Übertreibung erlaubt: vieles spricht dafür, dass in der Nacht vom 29. zum 30. März 1945 im Schloss in Rechnitz alles in etwa so geschehen war. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass diese Orgie dem ganzen Thyssen-Klan angelastet werden sollte (die haben andere Sünden zu verantworten), aber an sich ist diese Geschichte unfassbar.

    Und manche mögen noch den Verfall der heutigen Sitten anpragern oder die Abwegigkeit des s.g. “Unterschichtenfernsehens”…

    Ich bin schon heute mittag auf diesen Artikel in der FAZ verwiesen worden - in einem russischen Blog. Soviel zur Globalisierung.

    18.10.2007 um 22:04

Heute: Plattenschnack im Kaffee Burger

  1. 51

    neuraum:

    Na dann komme ich wohl vorbei. Zumal ich im Kaffee Burger das Bier umsonst kriege :)

    09.10.2007 um 15:02

Die Geschichte eines sehr, sehr reichen Mannes und seines Kampfes gegen sehr, sehr viele Blogger

  1. 50

    neuraum:

    Witzige Geschichte. Ein PR-Disaster, angezettelt von Anwälten, die sich zwar auf Medien und Kommunikation spezialisieren, aber wenig Ahnung von der Funktionsweise der öffentlichen Meinung haben:

    It’s more powerful to say to a journalist – “that’s defamatory” than “that’s wrong” and to know what rights you have.

     

    25.09.2007 um 19:43

Schwarmintelligenz mal schnell. Bitte.

  1. 49

    neuraum:

    Nun ja, McDonald’s besitzt direkt nur einen kleineren Teil seiner Filialen. Die meisten gehören den Franchise-Nehmern.

    Übrigens, man kann vieles über McDonald’s sagen, aber die Buletten bei denen sind aus purem Rindfleisch höchster Qualität.

    12.09.2007 um 12:01

Das Kreuz mit Mohammed

  1. 48

    neuraum:

    (…) dass man über das Ziel hinausschießt. Nicht hinaus über die Grenzen der Gefühle religiöser Fanatiker. Das wäre egal. Sondern hinaus über die eigenen Anstandsgrenzen.

    Dieser Satz ist das eigentliche Problem. Man bringt hier zusammen zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben:
    - Gefühle religiöser Fanatiker
    - eigenen Anstandsgrenzen.

    Wenn dieser Satz ehrlich gemeint ist, dann sollte man bei der Kritik der Geschmacklosigkeiten an die “Gefühle religiöser Fanatiker” gar nicht denken. Sonst wird’s absurd.

    05.09.2007 um 23:02

Technische und ästhetische Schwierigkeiten des Bloggens unter Aufsicht von Geschmacksstalinisten

  1. 47

    Neuraum:

    Lieber Malte!

    Sich selbstständig zu machen ist kein Ausweg. Hab’ ich probiert nach dem Studium - es war keine schöne Erfahrung. Nicht im armen Berlin.

    Fügen Sie sich ein ins System. Machen sie sich kompatibel. Schreiben Sie lieber über die Globalisierung oder das Wetter. Oder über die Islamisten. Besser: über die Islamisierung des Wetters.

    Und erst dann - wenn man reichlich beachtet und kommentiert wird - kann man sich ab und zu die Guerilla-Postings leisten.

    Man wird zu Media Sapiens. Nichts Schlimmes.

    09.08.2007 um 22:14

Exotismus

  1. 46

    Neuraum:

    @ Frédéric (61)

    Ihr Kommentar hat mich noch erreicht, aber jetzt geht es nicht mehr :) Morgen aus dem Büro werde ich wohlüberlegt antworten. Sorry.

    01.08.2007 um 23:58
  2. 45

    Neuraum:

    @ heidrun (58)

    Natürlich hat Manniac recht. Narütlich ist es kein “Dreck” im Gesicht, sondern eine Abstraktion, die ein bestimmtes Ziel hat: dass die Eltern wohlernährter und gut versorgter deutscher Kinder für einen Augenblick in die Haut der Eltern aus afrikanischen Krisengebieten schlüpfen. So funktioniert nun mal das Mitleid, überhaupt jegliche Empathie: sich in die Lage von jemand anderen zu versetzen. Es darf auch etwas Witz dabei sein. Völlig legitim im Falle einer Werbung für die Spenden.

    Zunächst dachte ich, dass diese für mich offensichtliche Intention der Werbemacher bewußt von einigen Kommentatoren ausgeblendet wird, um die die Richtung der Polemik nicht zu gefährden. Inzwischen merke ich, dass vieles ernst gemeint ist. Das ist doch schrecklich. Da wird man auch leicht die Harriet Beecher Stowe mit ihrer “Onkel Toms Hütte” für eine Rassistin erklären können. William Faulkner, Mark Twain - sowieso. Oder Shakespear mit seinem “Othello”… Wenn man es nicht bei normaler Höfflichkeit und normalem Anstand belässt, sondern mehr will - die komplette moralische Absolution in Form der Nivellierung jeglicher kultureller Unterschiede - ist man dann nicht ein tatsächlicher Rassist, welcher Eigenartigkeit leugnet und somit diese für abnormal erklärt?

    Die Apologeten des Mottos “Wir alle sind in allem gleich” - haben sie sich jemals gefragt, ob diejenigen, die sie damit in Schutz nehmen wollen, vielleicht gar nicht mit uns gleich sein wollen? So hedonistisch und verschwenderisch wie wir, Europäer, sind?

    01.08.2007 um 23:19

You say goodbye, I say hello

  1. 44

    Neuraum:

    Oh… Ich gehe in diesem August auch nach Skandinavien. Nach einem stressigen Jahr mit 12 Stunden am Tag am Rechner, nach all dem Pendeln zweiter Klasse zwischen Ost und West in Deutschland und zwischen Ost und West in Europa, nach dem übermäßigen Konsum von Wein und Zigaretten traue ich mich nicht mehr an einen Strand im Süden. Kein Fitness-Studio wird es in den nächsten paar Wochen reparieren können. Bleiben warme Socken und die Autofahrt zum Nordkap. Die Mittelmeer-Ist-Aber-Besser-Einwände meiner Freundin sind so gut wie zerschlagen.

    Viel Spass im Urlaub!

    01.08.2007 um 21:18

Exotismus

  1. 43

    Neuraum:

    @ Frédéric (32)

    Spüre ich da eine unterschwellige Verachtung für die einfachen Angestellten kommunaler Unternehmen oder kommt es mir nur so vor? :)

    01.08.2007 um 18:09
  2. 42

    Neuraum:

    Sicherlich ist die political correctness ein ehrenwerter Versuch die Ethik zugunsten der Schwachen zu korrigieren. Aber wenn diese in Bildersturm ausartet, biginnt sie vielen schlecht zu schmecken. Sobald die Ethik kodifiziert wird und die Züge eines Gesetzes einnimmt, möchte man sich wehren - gegen die modernen Orakel, gegen diese selbsternannten Interpreten sich ständig ändernder Gesetze.

    Überhaupt: werden potentielle Opfer durch die strenge Auslegung der p.c. geschützt oder werden sie erst dadurch zu Opfern gemacht? Wenn jede Darstellung eines Asiaten oder Afrikaners zunächst als Feld für mögliche Fehlinterpretaionen gesehen wird und erst danach als Darstellung eines Menschen, ist es dann nicht die eigentliche Dehumanisierung, wenn auch eine wohlgemeinte?

    Alle scheinen sich hier darin einig zu sein, dass hinter beiden Vorfällen keine böse Absicht steckte. Sind es denn überhaupt “Vorfälle” oder sind sie nur Produkte der Empörungsindustrie? Wie viele Amerikaner asiatischer Abstammung waren tatsächlich beleidigt über das Logo? Wie viele dunkelhäutige Deutsche über die Unicef-Werbung? Vielleicht waren beide Sachen auch völlig in Ordnung (ich vermute es sogar stark), aber dank rechtzeitigen Präventivschlags werden wir es nie erfahren.

    Es findet sich immer jemand, der sich beleidigt fühlt: ok, so sind die Menschen im Allgemeinen, unabhängig von der Herkunft. Wenn ich als Russe hinter jedem Vorschlag eines deutschen Bekannten à la “wir müssen mal zusammen Wodka trinken…” Russophobie vermuten würde, wäre es unendlich lächerlich. Dabei trinke ich gar keinen Wodka mehr seit meiner Alkoholvergifung nach einer Feier mit diesen Polen vor einigen Jahren…

    01.08.2007 um 16:44

Man lernt nie aus

  1. 41

    Neuraum:

    Das sind doch keine Drogen, sondern nur Waffen :)

    Aber im Ernst (und ungeachtet der heutigen Bush-Junta an der Macht): die Frage lautet doch “Selbstisolation oder Einmischung”. Sicher, heute klingt das Wort “Einmischung” schlimmer als “Nicheinmischung”, aber in dem jetzt moralisch durchtränkten Diskurs über die Menschenrechte und Despotien dieser Welt muss man irgendwo die Position beziehen.

    Und die humanitäre Hilfe der Vereinigten Staaten zählt heute nichts mehr und wird nirgendwo mehr erwähnt.

    Aber… Was ist mit den massiven Lieferungen an die Sowjetunion während des Krieges gegen Nazi-Deutschland? Schließlich war die UdSSR auch eine Diktatur.

    Neulich gab es einen schönen Artikel im “Spiegel” über die amerikanischen Studenten in Deutschland, die ständig mit den gleichen dumpfen Fragen über die Politik konfrontiert werden. Nicht die Studenten aus den faschistoiden arabischen Ländern werden damit belästigt, nicht die Studenten aus den autoritären China oder Russland - sondern ausschließlich Amerikaner. Historisch gesehen ein absolut absurder Vorgang.

    Aber was ich sagen wollte… Man sollte die Verbündeten tatsächlich mit Waffen versorgen. Und die Welt soll davon wissen. Das ist nicht schön, ich weiß, aber die Welt ist nun mal nicht schön.

    30.07.2007 um 23:07

I’ll take you down the only road I’ve ever been down

  1. 40

    Neuraum:

    Sie kennen, die Baskenmütze Sie zu den Stellen, wo sich alle Sachen treffen.

    (Maschinenübersetzung Englisch -> Russisch -> Deutsch)

    16.07.2007 um 18:08

Eilmeldung: Internet gelöscht!

  1. 39

    Neuraum:

    Wäre es nicht schön - Spreeblick-Abende in einem verwaisten Internetcafé? Mit lauten Kommentaren und telefonischen Trackbacks? Embedded Videos auf VHS, ein Zettel mit Blogrolls am Eingang. Kühles Bier, Coffee and Cigarettes, ein Raum voller schwarzer quadratischer Meisterwerke - nicht von Malewitsch, sondern von Samsung, Sony oder Acer… Mir gefällt der Gedanke. Man wird sich wünschen, dass die Cisco-Techniker möglichst viele Probleme bekommen und nicht so schnell das System wieder hoch fahren können.

    12.07.2007 um 17:18

Schneewittchen - Der deutscheste Seufzer

  1. 38

    Neuraum:

    Der Logik nach müsste sie noch einen Schwanz haben - wie in “The Crying Game”.

    09.07.2007 um 11:15

Brothers Keepers vs B-Tight

  1. 37

    Neuraum:

    Ein weisses Schaf…

    06.07.2007 um 15:03

Die. Beste. Pressemitteilung. Ever.

  1. 36

    Neuraum:

    Das Bildevent würde ich gerne wahrnehmen. Ich mit Dr. Klaus-Dieter Zastrow - das Foto wird ein Sahnehäubchen in meiner Sammlung der “Ich-und-große-Hygieniker”-Portraits.

    06.07.2007 um 13:57

Should I Stay Or Should I Go

  1. 35

    Neuraum:

    Ich nehme Taxi.

    06.07.2007 um 13:02

Die Olympischen Spiele 2008 in Peking

  1. 34

    Neuraum:

    Wenn man die Austragung der Olympischen Spiele in China für bedenklich hält, dann setzt man offensichtlich voraus, dass diese Sportveranstaltung etwas von reinem und erhobenen Geist ist. Aber gerade das ist doch schon längst nicht mehr der Fall! Eine kommerzielle Maschine, ein Jahrmarkt der nationalen Eitelkeiten, organisiert von einem korrupten internationalen Syndikat, genannt Internationales Olympisches Komitee. Passt eigentlich perfekt nach China.

    04.07.2007 um 10:16

Sicko

  1. 33

    Neuraum:

    http://en.wikipedia.org/wiki/And_you_are_lynching_Negroes

    03.07.2007 um 16:46

iHaufen

  1. 32

    Neuraum:

    Johnny, so ist es mit dem “viral marketing”. Ein Blogger tritt heute leichter in eine Kampagne, als ein Berliner ins Hundehäufchen.

    Als Berliner Blogger ist man dann natürlich doppelt beschissen…

    03.07.2007 um 16:32
  2. 31

    Neuraum:

    @ Johnny

    Das ist es ja: sobald der Zuschauer das Werbevideo als Parodie erkennt, erwartet er etwas Lustiges. Seinen Erwartungen zu folgen wäre aber zu konventionell und langweilig. Durch das Fehlen des Humors und der Pointe wird die Zielperson überrascht und beunruhigt. Das Video zwingt einen zum Nachdenken und läßt nicht mehr los. Manche schreiben dann sogar in ihren Blogs darüber.

    Die Special-Effects sind übrigens klasse. Wie haben die das nur gemacht?

    03.07.2007 um 16:15

Der König der Bongo

  1. 30

    Neuraum:

    Schade, ich mag den Kerl sehr. Aber dieser Song und das prätentiöse Video sind nicht gerade erstklassig. Oder halt sekundär, wie wir - gebildete Berliner - zu sagen pflegen. Dieses Pathos wäre schick in den Achtzigern, gerade erträglich in den Neunzigern, kommt aber heute unmöglich daher. Verbildlichung und Verbalisierung des politischen Feuilletons. Da war schon der schwedische Zahnarzt Dr. Alban vor über 10 Jahren gewitzter und musikalisch fetziger mit seinem “Fire” (vergleiche den Text - irgendwie dasselbe).

    03.07.2007 um 00:32

Die üblichen Verächtlichen

  1. 29

    Neuraum:

    Muss man denn einen Link zu Pams Bildern derartig kompliziert rechtfertigen? :)

    02.07.2007 um 11:30

Profisüppchenkocher

  1. 28

    Neuraum:

    Einer meiner Lieblingsromane. Tom Wolfe ist genial.

    29.06.2007 um 15:14

Der Celebrity-Sextape-Führer

  1. 27

    Neuraum:

    @ Malte

    Screenshot wovon? Tut mit leid, aber nach 9/11, Web 2.0, G8 und Die Hard 4.0 traue ich keiner so einfach dahin geworfener Information. Das einfache Volk braucht heute kein Brot und keine Spiele, sondern stichfeste Quellen.

    28.06.2007 um 23:47
  2. 26

    Neuraum:

    Rätselhaftes Symbolbild… Sehe ich da den kleinen bärtigen Karl Marx in der Umarmung der fülligen Jenny? Knut und seinen Betreuer? Kurt Beck und Angela Merkel? Sind das vielleicht ich und meine Alpträume? Körnig wie die UFO-Fotos, eisig wie die GASAG-Abschlagsrechnung… Stylish, eben.

    Im Grunde aber ist dieses Posting als Suchmaschinen-Spam zu betrachten: ich sehe keine Links zu Rapidshare.

    28.06.2007 um 22:25

30 - Ich muss das bloggen

  1. 25

    Neuraum:

    Und wie ich Sie verstehe… Hoffentlich ergeht es Ihnen nicht wie mir, als ich im vorigen Januar mein vorheriges Blog einfach entnervt entfernte, weil ich auf anderen Wegen kein Downshifting schaffte. Alles wurde auf Blogbarkeit überprüft (sehr treffend bezeichnet!) und mein Verhalten erhielt die Züge einer Zwangsneurose.

    28.06.2007 um 13:59

Wörter, die wir weder lesen noch hören wollen und die wir daher auch nur dieses eine Mal benutzen

  1. 24

    Neuraum:

    Wie spricht man das: “steilisch” oder “stülisch”? Oder ist es eins dieser Wörter, die nur geschrieben, aber nie ausgesprochen werden dürfen, weil alle, die dieses Wort in den Mund nehmen, von einem Fluch belegt werden und Qualvoll sterben müssen?

    28.06.2007 um 11:42

O Broder Where Art Thou?

  1. 23

    Neuraum:

    @ nerone
    Bis auf “ankotzen” stimme ich Ihnen vollkommen zu in der Bewertung der Rolle, welche Broder so gerne spielt. Denn eigentlich lese ich seine Texte mit Vergnügen.
    ……………………………

    Das Broder-Bashing, das ich immer wieder in deutschen Blogs beobachte, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wenn ein Provokateur sich bewußt als Provokateur darstellt (und das tut Broder aus meiner Sicht), dann entfällt doch irgendwie der Grund für die aufrichtige Empörung… Oder fühle nur ich das so?

    Helmut Markwort und die Journalisten seines Schlags finde ich z.B. viel, viel schlimmer. Inkompetenz, leere Phrasen, gebetsmühlenartige Wiederholungen immer gleicher Klischees, “Analysen”, die diese Bezeichnung nicht verdienen - das ist das eigentlich Ärgerliche und ist überall zu finden, selbst in den Medien, die ich im Allgemeinen schätze, geschweige denn von den Blättern à la Focus. Man kann sich höchstens über die Abwesenheit des Geistes aufregen, doch nicht über den Geist selbst, nur deswegen kommen all diese unzähligen “Medienschaffende” und “Meinungsträger” davon.

    Henryk Broder mag schlimm sein, aber nicht viel schlimmer als Mainstream - wenigstens gibt es ihn nicht in tausendfacher Ausführung.

    27.06.2007 um 17:00

Schlüsselerlebnisse

  1. 22

    Neuraum:

    @ Simon Columbus

    Ich hab’s nur grob überschlagen…

    22.06.2007 um 17:21

Beschwerde-Chöre

  1. 21

    Neuraum:

    Die aus Helsinki sind die witzigsten, hab mich tot gelacht, als ich das video zum ersten Mal sah (und hörte).

    Die aus meiner Heimatstadt kann ich aber auch empfehlen.

    22.06.2007 um 16:05

Schlüsselerlebnisse

  1. 20

    Neuraum:

    97,97 Euro gespart! Nicht schlecht. Das sind immerhin 195,94 DM.

    Ein schönes Foto übrigens. “Berlin, die dynamische Metropole”. Oder so ähnlich.

    22.06.2007 um 15:38

Fütterungszeit

  1. 19

    Neuraum:

    @ sunny

    Ich habe es aber ernst gemeint.

    19.06.2007 um 18:59
  2. 18

    Neuraum:

    Ich fand zwar diesen Beitrag überflüssig nach der Großen Chinesischen Debatte, aber weil ich merke, dass die ganze Sache Johnny tatsächlich nahe geht, hier ist meine Unterstützung: Werbung für de.yahoo.com in einem deutschen Blog ist völlig in Ordnung. Aber bitte keine Anzeigen von cn.yahoo.com!

    19.06.2007 um 18:31

Der Stoff, aus dem die Lügen sind

  1. 17

    Neuraum:

    Die Meldungen über die überzüchtete Sorten sind die eine Sache, ob diese Informationen aber tatsächlich als Gründe für die Aufrechterhaltung des Verbots vorgeschoben werden - so direkt habe ich das nie gelesen. Das wird eher als zweitrangiges Element in der Drohkulisse eingesetzt. Im Übrigen, es stimmt schon, obwohl natürlich nicht in dieser Größenordnung. Die Pflanzen aus den europäischen Gewächshäusern enthalten zwei- bis viermal mehr THC als klassisches Gras aus den südlichen Ländern. Was aber keine Rolle in der Debatte spielen darf, weil die Gefahr der Überdosis eher nicht besteht :)

    Cannabis-Kriminalisierung ist natürlich absurd und bar jeder Logik. Die Gesellschaft funktioniert aber nun mal nicht logisch. Die ersten Erfahrungen der Menschheit mit Alkohol sind uns nicht überliefert worden, aber Tabak brauchte recht lange, um sich zu etablieren. Geben wir also dem jungen Gras noch ein wenig Zeit - zwei-drei Generationen vielleicht.

    19.06.2007 um 15:47

Nachgeben oder nachlegen?

  1. 16

    Neuraum:

    @ Peter H aus B

    Eine echt fiese Tour. Selbst ein Baseballschläger erscheint humaner :)

    18.06.2007 um 20:37
  2. 15

    Neuraum:

    Seltsam. Bin noch nie in einer Kneipe angepöbelt worden. Dafür aber neulich in der Berliner U-Bahn. Da stand ich aber tatsächlich vor einem Dilemma, denn die pöbelnde Gestalt war ein offensichtlich rechtsradikaler Obdachloser. Als ein wohlgenährter Bildungsbürger darf man eigentlich mit Obdachlosen nicht streiten, denn diese sind uns per se moralisch überlegen. Anderseits habe ich es mir immer so schön in meinem Kopf ausgemalt, wie ich in einer ähnlichen Situation mein “Gesicht zeigen!” werde.

    Letztendlich pöbelte ich doch zurück und drängte den Mann aus dem Wagen. Wahrscheinlich, weil ich in Begleitung meiner Freundin war und meine Männlichkeit beweisen musste. Armseliger Grund… Aber es tat gut!

    18.06.2007 um 17:16

Grundsätzliches

  1. 14

    Neuraum:

    Hm… Da die Kommentarfunktion nicht abgeschaltet wurde, vermute ich, dass es keine rhetorische Frage ist.

    18.06.2007 um 15:45

Okay, raus mit der Sprache!

  1. 13

    Neuraum:

    @ StoiBär, 42

    Nein, das war Beethoven.

    15.06.2007 um 10:50
  2. 12

    Neuraum:

    Oh, es geht wohl um die Band, wie ich hier den Kommentaren entnehmen kann. Und ich dachte schon, dass der Pressedienst des lieben Gottes Mitteilungen aus dem Ersten Buch Mose verschickt. “Für morgen ist die Erschaffung der Himmelskörper geplant, ein einmaliges und vielversprechendes Projekt, das von unserem jungen Unternehmen in Angriff genommen wird…”

    15.06.2007 um 10:49

filtr

  1. 11

    Neuraum:

    @ marvin

    Es wird sicherlich bald passieren, dass auch die deutschen Zugangsprovider bestimmte URLs sperren - es braucht nur eines Gerichtsentscheides, welcher die Dienstleister eventuell haftbar für die Belieferung der Bundesbürger mit gesetzeswidrigen Inhalten macht. So ein Richter findet sich bestimmt. Man wird sich einfach absichern wollen.

    14.06.2007 um 18:37

Der Wille zum Mob

  1. 10

    Neuraum:

    Ich frage mich immer wieder, was passiert wäre, wenn ihre Eltern sie nicht in Paris, sondern in Bangkok gezeugt hätten.

    14.06.2007 um 12:27

China und das Internet

  1. 09

    Neuraum:

    @ nilz

    Nun ja, Godwin’s Law in action:

    As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches one.

    14.06.2007 um 11:32
  2. 08

    Neuraum:

    @ 94, Johnny

    Da sich Yahoo der möglichen und tatsächlichen Folgen bewusst gewesen sein muss, hätten sie sich meiner Meinung komplett aus China zurückziehen müssen, um weitere Desaster zu vermeiden, einen anderen Weg sehe ich nicht

    Das finde ich schlicht falsch, denn in letzter Konsequenz hieße es, dass man China, ja die halbe Welt mit Embargos belegen muss. Und das würde in erster Linie den Bevölkerungen der nichtdemokratischen Staaten schaden. Die Anwesenheit der ausländischen Unternehmen ist aber wichtig für die Entwicklung und Veränderung der Verhältnisse. Selbst viele Menschenrechtler bedauern z.B. den Abzug der westlichen Unternehmen aus Birma, wo tatsächlich eine Junta an der Macht ist, denn das schadete den Menschen im Lande sehr und verschlechterte das Klima. Gut, die Informationstechnologie ist natürlich sensibler gegenüber dem Grad der Freiheit als Textilindustrie, aber nicht sehr! Man denke z.B. an den Druck auf die Sportartikelhersteller im Westen vor wenigen Jahren, als die Zustände in ihren asiatischen Fabriken heftig in der Kritik standen. In diesem Bereich hat sich vieles zum Besseren gewendet. Das Gleiche gilt auch für die Kommunikationsdienstleister. Man sollte sie kritisieren und unter Druck setzen, aber nicht deren Abzug aus China fordern. Das ist nur scheinbar eine noble Einstellung, in Wirklichkeit aber nur eine Vogel-Strauß-Politik. Wir können inzwischen nicht mehr auf die Waren “made in China” verzichten, weil wir oft gar keine Wahl haben, aber auch weil wir sie für moralisch unbedenklich halten, billigen aber den Internetfirmen nicht zu, sich verbessern zu können, sondern wollen gleich das Netz in China ausschließlich chinesischen Firmen überlassen. Denn das Internet wird es dort so oder so geben, die Frage ist: wird es ohne Ausländer besser? Ich denke, nicht.

    14.06.2007 um 10:26
  3. 07

    Neuraum:

    @ hansel

    Doch, es hilft. Notfalls noch “hl=de” gegen “hl=en” im query string auswechseln, dann nervt die Kastrierung der Suchergebnisse definitiv nicht mehr. Es gibt keine Kontrolle über die IP-Adressen bei Google: ich hab’s gerade über einen ausländischen Proxy nachgeprüft.

    13.06.2007 um 20:49
  4. 06

    Neuraum:

    @ sunny

    Das fand ich sehr, sehr schlimm. Vielleicht hat mein Kommentar einen falschen Eindruck hinterlassen, obwohl ich an meheren Stellen versucht habe, das Plädoyer für mehr Geduld zu relativieren.

    Und jetzt setze ich einen drauf und relativiere weiter: weder Yahoo! noch weitere westliche Unternehmen werden wohl in der Zukunft den gleichen Fehler begehen (wobei Yahoo! in weiteren Fällen der Beihilfe für chinesische Behörden verdächtigt wird, aber nicht mehr in der jungsten Zeit). Was nicht unbedingt für ihre Moral spricht, aber zumindest für ihr Gefühl für öffentliche Wahrnehmung.

    Gezielte Bösartigkeit würde ich Yahoo! sowieso nicht vorwerfen. Man muss das lokale Management einfach besser kontrollieren, das zu schnell von Verhältnissen im Land eingenommen bzw. korrumpiert wird (was selten in Form der direkten Käuflichkeit gegen Geld passiert, sondern in Form der bequemen Anpassung).

    Ich kenne das aus Russland, wo viele Printmedien von westlichen Verlagen kontrolliert werden und wo keine formale Zensur besteht, aber die sogenannte “innere Zensur” in den Redaktionsräumen so stark ist, dass die Leute sich zu schnell mit dem Systen arrangieren und beim ersten Telefonanruf einknicken. Was komischerweise oft überflüssig ist, die Steuerung dagegen erfordert aber ein bisschen Mumm. Und den Mumm sind die frischen “Nachwuchskräfte” überhaupt nicht gewohnt. Die Welt ist voll von Konformisten, die solange cool sind, bis sie dem Buchhalter aus dem benachbarten Flügel begegnen. So war das auch im Fall von Yahoo! Keine gewissenlose Monster, sondern Opportunisten, die wahrscheinlich der Tragweite ihrer Handlungen gar nicht bewußt waren.

    13.06.2007 um 20:37
  5. 05

    Neuraum:

    Erst kommt das Fressen, dann die Moral :) Aber im Ernst: die Boykottaufrufe nützen wenig, es sei denn, es handelt sich um offen verbrecherische Geschäftspraktiken, worunter nach meinem Verständnis Verkauf der Informationstechnologie nach China nicht fällt. Wie kann man mehr Freiheit fordern und gleichzeitig die dafür nötige Technologie verweigern? “Lernt erst Schwimmen, dann lassen wir das Wasser in den Pool”. Ohne eine starke Netzgemeinde in China wird sich nichts ändern. Übrigens, die Zunahme der kritischen Stimmen in Chinas Internet wird durch viele Beobachter registriert, die wachsende Emanzipation chinesischer User ist eine Tatsache. Überhaut ist die Volksrepublik keine Diktatur im klassischen Sinne, denn das heutige Regime hat wenig totalitäre Züge; es als autokratisch zu bezeichnen wäre richtiger. Das Land wäre aber tatsächlich eine Diktatur geblieben, hätte es sich für den Handel nicht geöffnet oder ein umfassendes Embargo nach 1989 aufgebrummt bekommen.

    Außerdem möchte ich einige Einwände bringen (die aber keinesfalls Zensur an sich rechtfertigen sollen):

    - Es gibt Länder, die in einem viel größeren Umfang Inhalte im Netz sperren, darunter auch einige, die im Allgemeinen als liberal gelten. Thailand filtert deutlich mehr als China, um nur ein Beispiel zu nennen. Deutsche Version von Google tut es auch - im Nahmen des Schutzes der Verfassung. Wenn ich z.B. im Zuge einer Diskussion über Rechtsradikalismus Quellen recherchiere, nutze ich die dot-com-Adresse, um dem Spruch “Aus Rechtsgründen hat Google X Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt” zu entgehen. Lächerlicher Paternalismus und eine eindeutige Beschränkung der Freiheit - aus der Sicht jener, die im Land des Ersten Verfassungszusatzes leben. Ich versuche hier natürlich keinen Vergleich zwischen unserer Demokratie und chinesicher “Diktatur” zu ziehen, möchte aber den Grad der Überheblichkeit in der im Grunde richtigen Kritik senken.
    - Chinesische Nutzer bedienen sich ohne größere Angst unzähliger Proxy-Server in Asien, um an gesperrte Inhalte zu kommen. Das weiß ich aus erster Hand, denn ich kenne einige Residenten in diesem Land (sind zwar alles Ausländer, aber vielleicht macht gerade das die Aussage glaubwürdiger).
    - Womit wir bei der Webseite Greatfirewallofchina.org wären: die scheint ziemlich unseriös zu sein, abgesehen vom netten Design. Man bekommt dort alles mögliche als gesperrt angezeigt, selbst meine private Domain, die ich lediglich als Ablage für Grafiken und anderen Dateien nutze und die garantiert keine chinafeindliche Inhalte oder Pornos beherbergt. So sperrten die Chinesen zwar Livejournal.com während des letzten Volkskongresses, womit meine virtuellen Freunde, die dort leben und arbeiten, auf Proxies ausweichen mussten, aber dies geschah für nur wenige Tage; inzwischen ist die Bloggemeinde längst wieder über die chinesischen Provider direkt erreichbar, die URL wird aber weiter als “blocked” angezeigt. Und das stimmt wirklich nicht.

    Und jetzt Persönliches: ich misstraue sehr stark jeder Auflehnung und jedem Protest, die keine Opfer verlangen - sei es Geld, sei es Verlust an Komfort. Das Hinterfragen eigener Geschäftsbindungen finde ich in diesem Sinne sehr lobenswert (keine Schmeichelei Johnny!), aber das automatische Hauen auf China, diesen Lieblingsprügelknaben der westlichen Welt, ist einfach ungerecht gegenüber den meisten Chinesen und den spannenden Entwicklungen, die gerade im Land statt finden.

    Mit Überraschung habe ich eben festgestellt, dass es das Wort Sinophobie tatsächlich gibt.

    13.06.2007 um 19:15

Adventure Time

  1. 04

    Neuraum:

    Spannend bis zum Ende.

    26.01.2007 um 15:00

Wie immer: Die böse, böse GEMA

  1. 03

    Neuraum:

    @DrNI: Ich bin doch nicht gegen die gerechte Entlohnung der Musiker. Und auch ich bin gegen die Freibeuterei im Netz. Ich halte nur diesen Versuch, das Internet zu kontrollieren, für ziemlich aussichtslos. Unabhängig von den moralischen oder finanziellen Konsequenzen. Die spielen - leider - keine Rolle. Die heutigen Debatten über den Verteilungschlüssel sind jetzt schon ein Thema von gestern.

    Ansonsten: Einkommenskalkulation hin oder her: ich glaube nicht, dass die Tantiemenverteilung durch GEMA wesentlich zum Reichtum der Stars oder einem gesicherten Einkommen der weniger bekannten Künstler beibringt.

    Ich hatte mal als Student einen Sommer lang bei GEMA in Berlin am Wittenbergplatz gearbeitet, das ist schon Jahre her. Und das ist noch nicht die größte Dependanz. Es ging um den Austauch mehrerer hundert Rechner in unzähligen Büros. Der Eindruck, den ich schon damals hatte: dies ist eine monströse Behörde, die vor allem dazu dient, sich selber zu tragen. Habe gerade einen Kumpel angerufen, der in einer Berliner Band spielt und auch Autor der Stücke ist und ihn über sein Verhältnis zu GEMA gefragt. Seine Antwort: die meisten Clubs versuchen sich sowieso vor der Anmeldung der Konzerte bei GEMA zu drücken. Und wenn sie sich doch dafür entscheiden, dann fließt diese Tatsache halt in die Kalkulation der Honorare für den Auftritt.

    Ich mag den Plattenfirmen ihren Recht nicht abstreiten, die freie Verteilung der von ihnen produzierten Platten im Netz zu verfolgen, obwohl ich auch das für Ressourcenverschwendung halte. Aber GEMA ist sowieso ein Sonderfall in der Diskussion um Copyright im Netz.

    20.01.2007 um 18:27
  2. 02

    Neuraum:

    Es mag für die Musiker, die tatsächlich etwas von der GEMA abbekommen, enttäuschend sein, aber das System hat nun mal keine Zukunft. Man kann vielleicht Fragmente des Internet kotrollieren, die sich dem Griff der deutschen Gesetze nicht entziehen können, aber was ist das schon? Das Recht der Autoren und Interpreten, über die Verbreitung ihrer Werke zu verfügen, ist eigentlich keine natürliche Sache, sondern Ergebnis einer gewißen Entwicklung der Technik im 20. Jahrhundert, die nun von der neuen Technik abgelöst wird. Die Musik und die Musiker gab es aber schon Jahrtausende vor der Erfindung des Grammophons und der Gründung der ersten Plattenfirma. Und gar nicht in der ferner Zukunft, sondern bereits in wenigen Jahren wird uns die heutige Diskussion um GEMA & Co lächerlich vorkommen, weil die Technik noch weiter sein wird und der Aufholbedarf der Justiz und der Rechteverwerter noch größer. Die GEMA wird uns genau so obsolet vorkommen, wie heute schon der Verband der Schornsteinfeger.

    Die Zukunft der Musiker sehe ich aber nicht schwarz. Schon heute verdienen viele Bands - viele von den ganz großen und die meisten von den kleinen - den Großteil ihres Geldes bei Live-Auftritten und nicht durch Plattenverträge. Und wenn man sich vom Westen abwendet und sich den Rest der Welt anschaut: dort ist es schon immer so gewesen. Trotzden bleibt die Musikszene, sagen wir mal in Russland, weil ich mich dort auskenne, vital und aufregend, mit Stars, die Millionen scheffeln und Independent-Bands, die sowieso Musik machen und machen werden, egal was kommt. Kaum einer regt sich über die Verbreitung der Mp3-Dateien mit ihrer Musik, die meisten bieten diese sogar kostenlos auf eigenen Webseiten, neben der Werbung für die neue CD.

    Gut, ich habe gesündigt und das offizielle Release von “The Good, the Bad and the Queen” nicht abwarten wollen. Hab’s mir im Netz besorgt, kostenlos. Aber im Februar gehe ich bestimmt zum Konzert in Berlin und bezahle dafür das Dreifache des Preises einer CD. Damon, bist du sauer? Wirst du die Rechsanwälte der EMI auf mich hetzen? Sei nicht albern.

    19.01.2007 um 20:12

Moskau, Moskau! - Teil 4

  1. 01

    Spuller:

    Ich schließe mich der Frage von sunny3d an: Welcher Song von Modern Talking?

    20.12.2006 um 18:11

20.12.2006 um 15:17

This Is Not A Movie

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