Interview mit einem Webcam-Girl
Social-Bookmarking-Aktion
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jo:01.02.2007 um 23:33Jan: Vielleicht findest du ja noch welche, die du nicht kennst.
Herr Lobo: Da war noch was, oder?
Der Enkel und die Enkelins
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P2P-Fernsehen
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jo:26.01.2007 um 02:57Nunja, es bleibt IPTV, egal man es sich nun selbst syndiziert (schreckliches Wort, oder?) oder ob es via p2p verteilt wird.
Den Democracy Player hast du noch vergessen, wobei das ja eigentlich schon wieder ein alter Hype ist ,)
Deutschland sucht die Superfirma
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jo:22.01.2007 um 16:23Oh, da fehlt einer der besten von allen! Der Henkel-Song “We together” (Ich empfehle den 9-minütigen Film zum Song. Vorher Text ausdrucken und beim großen Finale mitsingen!): http://www.henkel.de/int_henkel/ourcompany_de/channel/index.cfm?pageid=322
JahresanfangsGEZeter
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jo:03.01.2007 um 01:30Sven:
die weltweit einmalige Internet-Gebühr zu zahlen.
Stimmt nicht, in der Schweiz gibt es sowas schon länger. Resteuropa wird bald nachziehen.
Acid:
von inhaltlicher Kontrolle steht dort nichts
Hier schon: cras-legam.de/HHZ04.htmTolle Quelle, beindruckend seriös und gut unterrichtet ,)
Es läuft doch so:
die Rundfunkanstalten fordern höhere Zahlungen, approved by the “KEF” und die Ministerpräsidenten haben das abzunicken.Das ist schlicht falsch. Aber ok, das wird dich nicht weiter interessieren.
Batz: Naja, Ratgeber Technik und EC-Karten ist ja eine ganz eigene Geschichte. Aber schön, wenn man auch noch ein paar Bücher nebenbei verkaufen kann.
Die Hauptprogramme der Öffentlich Rechtlichen sind oft genauso banal, boulevarig, sensationslüstern und widerlich wie vieles was bei den Privaten läuft.
Was ist für dich denn das “Hauptprogramm”? “Das Erste” ist letztendlich nur eine massenkompatible Kompilation der Inhalte, die die jeweiligen Landesanstalten produzieren. Als dediziertes “Best of”-Vollprogramm (Brot und Spiele gehören zum Auftrag!) ist es natürlich auch immer mehr Mainstream, als es Sparten- oder Regionalsender sein müssen.
Liegt in der Natur der Sache, oder? Das ist kein Bug, sondern ein Feature, bzw. eben der (auch auch vom Bundesverfassungsgericht geforderte) Gegenentwurf zum Perlensende- bzw. Elitenfernsehen.
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jo:02.01.2007 um 21:33Acid: Na, und welche Aufgaben hat diese Rundfunkkommission? Genau, du kannst es u.a. in der Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkkommission_der_L%C3%A4nder. Um es abzukürzen, von inhaltlicher Kontrolle steht dort nichts.
Und ja, der vor allem von Beck zu verantwortende Eingriff in die Gebührenautonomie war verfassungrechtlich durchaus bedenklich. Aber das ist so einiges in den letzten Monaten.
Und was bitte hat der Altersdurchschnitt damit zu tun, wer angesprochen wird? Willst du nun ernsthaft behaupten, dass “Polylux” und “Verbotene Liebe” primär Rentner ansprechen? ,)
Abgesehen davon, wusstest du, dass der durschnittliche Deutsche über 40 Jahre alt ist, bzw. 1/4 der Bevölkerung gar über 65 (http://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_Deutschlands#Altersstruktur)?
Und bitte, dass der Altersdurchschnitt bei den ÖRs höher ist, als beim privatrechtlichen Gaga-TV, bzw. Jugendliche und junge Erwachsene generell weniger fernsehen (können) als Rentner ist nun auch nicht weiter verwunderlich.
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jo:02.01.2007 um 19:37Johnny, so sehr ich die Argumentation begrüße, sie ist inhaltlich leider falsch.
Bei der nun zu zahlenden Rundfunkgebühr für “neuartige Empfangsgeräte” geht es gerade nicht um die Finanzierung eines eigenständigen Onlineangebotes. Das ist erst bzw. wird erst der nächste Level, den man zur Zeit noch gar politisch zu argumentieren wagt (Und ja, ich halte ein solches Angebot für sinnvoll, wenn man über die grundsätzlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (regulierender Gegenpol im Leitmedium der jeweiligen Zeit) nachdenkt. Und ja, die Praxis sieht leider oft anders aus.)
Erstmal geht es nur darum, dass ganz klassischer Rundfunk zunehmend über IP-Netze verbreitet wird (Live-Streaming, Trippe-Play-Angebote). Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, sind nun auch “neuartige Empfangsferäte” gebührenpflichtig.
Andi:
Warum stellen die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender kein Premium-Angebot ins Netz, dass man nur mit einem bezahlten Passwort (wie sonst auch üblich) nutzen kann? Das Passwort könnten Sie jedem zahlenden Kunden bei der Anmeldung mitschicken.
Weil das ganz elementar dem Sinn und Auftrag des dualen Fernsehsystems widersprechen würde. Es soll einen frei empfangbaren öffentlich-rechtlichen Gegenpol (ein Regulativ) zu den privatrechtlichen Angeboten geben. Und das ist tatsächlich gut so.
denn ich habe keinen Fernseher für das Drecksfernsehen
Gleichwohl profitierst du als Mitglied der Gesellschaft von seiner informationsvermittelnden und diskurfördernden Funktion.
Warum muss ich eine Internet-Gebühr wg. 3-4 Webseiten bezahlen wenn ich mir eine Surfing-Website auf Hawaii ansehe?
Das ist ein Fehler in Johnnys Argumentation, siehe oben. Zur Zeit würdest du nicht für Webseiten bezahlen, sondern für die Möglichkeit Rundfunk via IP zu empfangen.
- Mit Verlaub, ich will weder Radio Fritz noch Kiss.FM sponsorn, da läuft auch nur Chart-Mist (bis auf wenige Ausnahmen). Das sollen die Eltern der pubertierenden Kinder bezahlen.
Schau, in öffentlich-rechtlichen Vollprogrammen (Ja, der Auftrag geht weit über die als Eliten-TV missverstandenen Grundversorgung hinaus) gibt es für alle etwas. Etwas für die Rentner, etwas für pubertierende Kinder und auch etwas für den kulturell vom Privatfernsehen unterforderten Blogleser. Unzerhacktete Filme übrigens auch.
StudiVZ: Jetzt ist aber Freierabend
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jo:26.11.2006 um 14:28Henning: Sorry, aber ich finde Stalking nunmal “widerlich” und “ekelhaft”.
Ebenso Versuche die Vorkommnisse anschließend mit sinnentstellenden Postings und “alles halb so wild”-Rhetorik zu relativieren. Du nicht?
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jo:25.11.2006 um 23:25Antonia: Du, wir können das abkürzen.
Die reine Mitgliedschaft reicht dafür nicht aus weil er er damit genausogut einen Kontrollauftrag nachgehen hätte können oder halt durch die Präsenz ein Zeichen setzt.
Hat aber nicht. Zur Erinnerung:
Juli: Beschwerde und Wunsch Mitglied der Gruppe sein zu dürfen.
August bis November: Weitere Belästigungen, Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte, sexistische Kommentare, u.v.m.
23./24. November: Nachdem die Geschichte in der Presse gelandet ist, hat sich die “Aufsichtsperson” klammheimlich abgemeldet.
Kann man drehen, wie man will, bestenfalls hat der Mann seinen Job nicht gemacht. Evtl. hatte er daran aber auch gar kein Interesse.
Henning: Ich habe Antonia nicht niedergemacht, sondern ihren - imo ekelhaften - Relativierungen und Verdrehungen ein paar Fakten entgegengesetzt.
Ich bezweifle übrigens, dass man beim StudiVZ irgendetwas eingesehen hat. Ausser vielleicht, dass ein paar kritische Kommentare im Blog ohnehin untergehen und ihre Reichweite/Relevanz vernachlässigbar ist.
Sollen sie halt schreiben, interessiert ja eh niemanden (Evtl. eine Fehleinschätzung).Es wird einfach stumpf freigeschaltet (Was man ja schon daran sieht, dass Kommentare mit expliziten Hinweisen zur Umgehung privater Einstellungen freigeschaltet wurden) oder auch nicht.
Zensur an der Blogbar? Sehen wir doch bitte realitisch: Die Kommentare, die zur Zeit gelöscht werden, sind nur selten Diskussionsbeiträge, sondern Pöbeleien, Versuche die ekelhafte Situation schönzuquatschen, oder Fakten zu verdrehen. Getroffene Hunde, Trolle, evtl. auch Mitarbeiter bei der PR-Arbeit.
Solche Leute würde ich in meinem Wohnzimmer auch nicht haben wollen.
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jo Anja:25.11.2006 um 16:03Gibt es irgendeinen Beweis das er nun mit dem Schwachmaten gemeinsame Sache gemacht hat? Gibt es nicht.
Den gibt es durchaus, liebe “Antonia”. Der kritisierte Supporter und “Campus Captain” war noch bis vor kurzem Mitglied der Stalkergruppe, wie einer der Screenshots, die du so bemüht ausblendest, anschaulich zeigt.
Und bei einer Millionen User wird es immer Leute geben die schneller einen Screenshot haben als StudiVZ reagieren kann.
Die zitierte Beschwerde ist von Ende Juli, danach ging es munter weiter. “Miss August” beispielsweise hat das StudiVZ verlassen, weil sie keinen Nerv mehr auf die Belästigungen hatte, wie Anfang September in der Gruppe zu lesen war.
Womit wir der Pressearbeit des StudiVZ wären, …
“Auf jedem Uni-Campus ist es normal, dass sich Studentinnen über Studenten und Studenten über Studentinnen unterhalten. So auch bei StudivVZ.” Auf Initiative eines StudiVZ-Mitarbeiters sei die inhaltliche Ausrichtung der Gruppe geändert worden.
… die den Vorfall gegenüber Heise Online nicht nur in ekelhafter Weise herunterspielt, sondern auch behauptet, dass es nach der Beschwerde (Wir erinnern uns: Ende Juli) zu einer inhaltlichen Neuausrichtung gekommen sei. Die Chuzpe muss man - angesichts der zum Teil nicht einmal eine Woche alten Screenshots - erstmal haben.

Netter Versuch, “Antonia”. Leider zu durchsichtig. Versuchs’s mal hier: http://www.jobpilot.de/misc/adframe/jobpilot/7d6/2f/1787455.htm
Wenn du deinen Eintrag oben ein bisschen straffst und neu gliederst, geht er durchaus als Referenz durch.
StudiVZ-Spendenaktion
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jo:17.11.2006 um 18:33avision: Tatsächlich kann man an Gmail ganz ähnliche Dinge kritisieren (mögliches Tracking von Communities und Themen in sozialen Netzen, etc. Hee, darauf basieren fast alle 2.0-Geschäftmodelle).
Deine Relativierung macht die Fehler des StudiVZ (und vieler Nutzer, zugegeben) aber keinen Deut besser.
Das StudiVZ entwickelt sich zur Zeit geradezu zu einem fast Musterbeispiel, was man als Unternehmer alles falsch machen kann, und was in diesem Bereich bereits grundsätzlich falsch läuft.
Was viel wichtiger/interessanter ist: Ein Großteil aller deutschen Studenten ist mehr oder weniger direkt betroffen. Einen größeren Lerneffekt kann ich mir nicht vorstellen. Auch wenn einige ihre Naivität teuer bezahlen werden.
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jo:17.11.2006 um 18:24Technisch ist das Portal nix besonderes. Da sollten sich doch eine handvoll IT-Studenten finden die das ruckzuck nachbauen.
Wohin sowas führt, sieht man eindrucksvoll am Beispiel StudiVZ.
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jo:16.11.2006 um 16:56Viktoria: Der WC-Clip wurde nicht über eine Toilettenwand gefilmt, sondern aus nächster Nähe unter penetranten Hinweisen auf den Akt des Filmen.
(Letzteres hatte durchaus Fetischcharakter. Zum Thema gibt es auch einiges an wissenschaftlicher Literatur, z.B. Roger Odin zur Psychologie/Pathologie des Familienfilms und der von der Kamera in der Hand des Patriachen ausgehenden Gewalt/Dominanz inkl. immanentem Technikdeterminismus. Jaja, wieder das Nerdargument).
Besonders geistesgegenwärtig/zurechnungsfähig schien mir das weibliche Objekt der Begierde freilich nicht zu wirken.
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jo:16.11.2006 um 03:18da werden ja nur blogger zitiert. das ist dann tatsächlich eine reine autistisch veranstaltung.
Soso. Dass Richard Meusers beim StudiVZ-Pressekontakt Tilo Bonow ein Schuldeingeständnis erster Klasse abgeholt hat (zu dementieren gab’s offenbar nichts), passt jetzt nicht so recht, hmm?
“Herrn Dariani tut es leid, dass einige seiner Handlungen missverstanden wurden. Es wird ihm nun bewusst, dass er durch das zunehmende öffentliche Interesse eine besondere Verantwortung trägt”, wurde auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE mitgeteilt.
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jo:16.11.2006 um 02:25Genau *lächel* ,)
Als moving target bist du gar nicht so schlecht, albert. Allein, es ist doch ein wenig ermüdend (wofür ich dir dankbar bin, ich müsste nämlich so langsam mal ins Bettchen).
Schön, dass du nochmal den “Digitalvisionär” Jaron Lanier einbringst, das macht Ehssan ja auch gern (Verdammt, die Rudel sind mir ,)
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jo:16.11.2006 um 00:25albert: Möchtest du mir die plumpe Nummer mit dem “nicht eingeladen” gewesen (zu was überhaupt?) und “Frust ablassen” evtl. erklären? Die ist nämlich richtig billig, im Grunde das Neidargument in anderem Gewand.
Ich kann mich da aber auch gerne nochmal zitieren:
Zudem hatte ich erhebliche Bedenken, welche Auswirkungen eine Veröffentlichung zum damaligen Zeitpunkt auf die Diskussion haben würde. Mir ging es bei der Geschichte nie um „Darianis Kopf“, eine „Treibjagd“ oder den - reichlich naiven, ist aber hier und da zu lesen - Vorwurf, das StudiVZ „zu Fall bringen“ zu wollen.
Und nein, neidisch bin ich auch nicht (natürlich wäre ich gerne unverschämt reich, wer wäre das nicht? Wenn mich das Schicksal allerdings zwingen würde, zum Ausgleich Menschen mit einer Videokamera zu belästigen, verzichte ich gern.).
Hätte ich damals bereits den kompletten Screenshot veröffentlicht, hätte sich die Diskussion auf den “Nazi Dariani” konzentriert.
Das allerdings wollte ich - im Rahmen meiner Möglichkeiten - vermeiden. Einmal, weil der Vorfall nicht nur Dariani betraf, sondern das StudiVZ und alle Gäste, die damals geschwiegen haben.
Zum anderen, und das ist der Punkt, der mich wirklich nachdenklich gemacht hat, das Problem nicht etwa eine rechtsextreme Gesinnung zu sein schien, sondern - schlimmer - eine grenzenlose ethische Beliebigkeit sowie der Mangel an Haltung und Taktgefühl (von D. selbst als insanity und non-pc-humor euphemisiert).
Zusammen mit dem fehlenden Respekt vor der Privatsphäre anderer Menschen (U-Bahn-Video) und einem auch sonst reichlich irritierenden Sozialverhalten fraglos Dinge, die mich doch sehr zweifeln lassen, ob Dariani 1.000.000 Datenprofile vermarkten sollte ,(
***
Wo wir gerade beim Thema sind: Welches von den oben gelisteten Blog unterstellt Dariani Neofaschist zu sein, weil er Iraner ist? Oder auch nur (Neo-)Faschist? Was möchtest du mit dieser impliziten Unterstellung bezwecken?
***
und wenn man sich die links genauer anschaut, stellt man fest, dass es eine interpretationssache ist.
Was du durch deine “ist doch cool, ist doch harmlos, ist doch normal”-Beweisführung oben ja hinreichend dargelegt hast?
Erheiternd ,) Oder richtig billige PR.
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jo:15.11.2006 um 19:24albert, alter checker, für dich ist es also das normalste der Welt, wildfremde Menschen mit der Videokamera zu belästigen und deine Erfolge anschließend stolz im Internet zu präsentieren?
Na, dann wundert mich Rest deiner Analyse auch nicht weiter.
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jo:15.11.2006 um 12:54Albert: Was “die Blogosphäre” betrifft, sollte man mit Pauschalisierungen generell vorsichtig sein. Natürlich wird da so manche Sau vorschnell durch’s Dorf gehetzt und manches Mem viel zu einseitig und oberflächlich behandelt. Das ist ein Problem (und imo auch ein Verantwortung), über das jeder Blogger einmal nachdenken sollte.
Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht den Fehler machen Blogs automatisch mit (dem Idealbild von) Journalismus gleichzusetzen, nur weil es Blogger gibt, die journalistisch arbeiten oder zumindest ernsthaft recherchieren.
In ersten Linie sind Blogs persönliche, rein subjektive Betrachtungen. Das ist nicht schlecht, das ist sogar richtig gut. Vom Leser verlangt es allerdings mehr als eine reine Konsumentenhandlung.
Johnny: Bedankt. In den letzten Tagen kam ich mir tlw. selber ein wenig fremd vor. Aber das ist wohl ein grundsätzliches Problem, wenn man auf Dinge stößt, die man eigentlich nicht wahrhaben möchte.
Viel gelacht, viel gezittert, viel gelernt
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jo:29.10.2006 um 14:30*lächel* Ich hätte ja nicht gedacht, dass ein so alter Sack noch so nervös sein kann. Glückwunsch zur ersten Show ,)
TRACKBACK - Die Show mit Spreeblick
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jo:29.10.2006 um 04:04Gerade die gute alte BBC kommt mit einem Bruchteil der Gebühren aus
Die BBC verlangt 131,50 GBP/Jahr (ca. 191 Euro), in Deutschland sind es dezeit 204 Euro. Für den 1 Euro/Monat weniger gibt es dann, wenn man genau hinschat, allerdings auch weniger Programm.
Die PC-Gebühren fallen nur an, wenn man sonst keine Rundfunkgebühren zahlt.
Wie du meinem Beitrag oben entnehmen kannst, falle ich in diese Kategorie. Ich kann nicht behaupten, deswegen schlechter informiert zu sein.Ich bezeichne Rundfunkgebühren ja gerne als Solidarabgabe. Ist natürlich wunderbar, wenn wir uns hier beim Diskutieren im Internet verlustieren oder uns eigenständig auf dem Netz informieren können. Man sollte aber nicht aus den Augen verlieren, dass ein Großteil unserer Mitmenschen diese Möglichkeit (Medienkompetenz, Zeit, Geld für PC und Flatrate) nicht hat.
damals konnte man in der Tat noch von Grundversorgung sprechen. Besonders die ist völlig aus dem Ruder gelaufen.
Der öffentlich-rechtlich Rundfunk ist seit ~25 Jahren als Gegenpol zum Angebot der Privaten konzipiert (”Rundfunkurteile” des Bundesverfassungsgerichts, insbesondere Anfang der 90er). Inkl. Sport, Spiel und Bespaßung. Warum ein Gegenpol schon zwangsweise Vollprogramm sein muss und nicht nur grundversorgendes Elitenfernsehen, wird klar, wenn man 2 Minuten über das Problem nachdenkt (Stichwort: Akzeptanz).
Es gab bislang die Möglichkeit, sich bei Desinteresse aus diesem System auszuklinken, indem man auf Radio und Fernsehgerät konsequent verzichtete.
Du bleibst trotzdem Teil einer Gesellschaft, die sich zu einem nicht unerheblichen Anteil über mediale Einflüße konstituiert. Man kann nicht aussteigen ohne wirklich auszusteigen. Oder deutlicher: Sich als Teil einer mehr oder minder selbsternannten Informatioselite aus diesem System auszuklinken ist praktizierter Sozialsdarwinismus oder schlicht asozial.
Frerk:
so weit ich weiss (nicht nachgeprüft, irgendwo gehört) erhebt die BBC eine art grundversorgung oder ganz einfach: steuergelder.
Die licence fee ist auch im UK grundsätzliche geräteabhängig (http://www.bbc.co.uk/info/licencefee/). In den letzten Jahren haben die Briten wohl sogar mehrfach überlegt das deutsche System zu adaptieren.
Bonus: Beim Kauf eine Empfangsgeräts meldet der Verkäufer i.d. Regel deine Adresse -> “Zwangsgebühr”.Warum eine staatliche “Rundfunksteuer” eine denkbar beschissene Idee ist, kann man sich leicht ausmalen, wenn man 70 Jahre zurück oder nach Italien schaut. In Deutschland gibt es glücklicherweise das Prinzip der “staatsfernen” Finanzierung, in dessen Folge irgendwann auch die GEZ entstanden ist (Die (Bundes-)Post, die den Job bis ~1975 übernommen hatte, wurde durch ihre denzentrale Struktur zu teuer und war wenig staatsfern).
Falsche Frage
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jo:22.10.2006 um 15:57Ah, das habe ich gerade ein Tab weiter: YouTube deletes 30,000 files on request by Japan
Podcast vom 18.10.2006
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jo:18.10.2006 um 14:47MC Winkel: Erzählte der Nilzenburger nicht letztens, er hätte Probleme Frauen anzusprechen? Oder war das nur in Flugzeugen?
Darf ich das bloggen?
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jo:05.10.2006 um 20:34Prima Johnny, dafür bekommst du 2 Fleißsternchen ,)
Achja, http://irights.info/ existiert und beschäftigt sich den meisten der obigen Fragen ,)
Kurze Nichtigkeiten
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jo:13.09.2006 um 19:23Matthias/Johnny: Könnte es vielleicht sein, dass YouTube & Apple hier mit einem GUI für Set-Top-Boxen experimentieren? HDTV schön und gut, aber erstmal muss man SD-Auflösungen auskommen, da machen filigrane Schalterchen keinen Sinn.
Ich hab ihn!
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Die lebende Kamera
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jo:10.09.2006 um 21:28Die Doku heißt “Expedition ins Gehirn” (u.a. war Radio Bremen beteiligt) und gibt es inzwischen auch auf DVD. Steven heißt eigentlich “Stephen Wiltshire”, auch wenn das evtl. nur Google interessiert. Mehr hier:
http://www.medienrauschen.de/archiv/2006/03/24/wiederholungstermine-expedition-ins-gehirn/
http://www.radiobremen.de/tv/dokumentationen/expedition_gehirn/index.html
http://www.colourfield.de/expedition/index.html?/expedition/expedition.html
Yes, men!
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jo:30.08.2006 um 19:04Johnny: Da gibt es ja mit Hans Bernhard (alias “Dr. Andreas Bichlbauer”) durchaus einen Link:
http://www.theyesmen.org/hijinks/salzburg/index.shtml bzw.
http://www.hansbernhard.com/ und
http://www.ubermorgen.com/
Ein Hinweis
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jo:22.08.2006 um 16:00Jaja, die Elche! Die Elche!
Ich glaube ja schon lange nicht mehr an virale Werbung, an Guerilla-Marketing. Ich glaub, das “nächste große Ding” ist: Einfach keinen Scheiß erzählen. :)
— Johnny HaeuslerUnd ich habe dir vertraut!
Todos
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jo:19.08.2006 um 22:03Wie unanständig, soviel Software auf nur einem Rechner zu installieren!
Das arme kleine Ding muss schufften, während sich andere CPUs einen schon Tag machen und/oder von Transferleistungen leben. Wenn Rechenleistung sich wieder lohnen soll, muss sie auch gerecht verteilt werden. Meine Meinung.
Was mich zu meiner eigentlich Frage bringt: Gibt es für OSX eigentlich auch WYSIWYG-Blogeditoren wie “Blogdesk” oder diesen neuen “Windows Live Writer”?
Übrigens
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Podcast vom 28.7.2006
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jo:30.07.2006 um 01:34Ha, endlich kann ich mal den Germanisten raushängen lassen!
Holgi, Worte und Wörter sind nicht dasselbe, wie uns auch die Wikipedia lehrt:
Der Plural von “Wort” lautet Wörter, wenn es um das Auftreten mehrerer einzelner davon geht (Das Verzeichnis enthält 100.000 Wörter.). Worte hingegen bezeichnet eine Aneinanderreihung in einem Sinnzusammenhang, zum Beispiel einer Rede (Dankesworte, Der Worte sind genug gewechselt…).
Das letzte Beispiel ist freilich Mist.
Happy Birthday, Max!
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jo:29.07.2006 um 00:31Das ist Max? PHP-Gott und Codewarrior Max? Der unglaubliche, unerreichte Max? Verdamt, ich bin stolz einmal seinen Code habe berühren dürfen! Herzlichen Glückwunsch!
Bundesbloggerin
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jo:15.07.2006 um 16:20Heidrun: “Angela Dorothea Merkel (* 17. Juli 1954 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin.” meint die Wikipedia. Demnach erst 52. Ja, hat mich auch gewundert.
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jo:14.07.2006 um 21:52Vom Medienkanzler zur Medienkanzlerin 2.0 ,)
Thomas: Der Legende nach ist genau das passiert.
[…] Lyssa Bochert, a well known German blogger and soon-to-be chief editor at one of Germany’s largest newspapers, and Gabe B. went to see the Chancellor last Wednesday to explain the essence of vlogging. The Chancellor was totally convinced and decided she wanted to do a spontanious interview right there in her office. […]
Persönliche Vorlieben, reale Politik, formale Gestaltung und Reichweite des Stunts mal ausser vor: Die Nummer verdient Respekt. Hätte ich so nicht erwartet, plötzlich wirkt Merkel fast menschlich ,)
Das hat Spaß gemacht!
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jo:09.07.2006 um 16:16Steven, René (der aus Kiel): Ganz ehrlich, ihr tut mir leid. Wer in den letzten Wochen nicht mitbekommen hat, dass das, was in diesem Land passiert ist, nichts, aber auch rein gar nichts, mit dumpfem Nationalismus zu tun hatte, sondern viel mehr mit einer ehrlichen - von mir aus auch kindlich naiven - Begeisterung, muss gedanklich schon ziemlich festgefahren sein. Schade. Vor der WM hätte man es wohl “typisch deutsch” genannt.
Natürlich sollten wir aufpassen, dass die Stimmung nun nicht von irgendwelchen Rechtsauslegern instrumentalisiert wird, aber eigentlich bin ich ziemlich optimistisch, dass das nicht gelingen wird.
Günter Grass hat es in der SZ ganz gut getroffen (hier via SpOn, http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,425750,00.html):
Die Fröhlichkeit, mit der Hunderttausende Menschen die schwarzrotgoldene Fahne schwenkten, sei “unverkrampft” gewesen, sagte Grass der “Süddeutschen Zeitung”. Er hoffe jetzt, “dass sich die Politiker im Nachhinein zurückhalten, nicht auf dieser Welle mitreiten und das Ganze zu etwas stilisieren, was es nicht sein kann und nicht sein wollte”.
jagila:
“Wir sind die tollsten Gastgeber” (das sagen wohlgemerkt die Gastgeber selber und nicht die Gäste)
Komisch, ich habe das tatsächlich ausschließlich von Gästen gehört (Nicht nur aus Höflichkeit, denke ich). Und darüber hinaus tatsächlich eine Form von Gastfreundschaft erlebt, die ich in dieser nicht berechenden und offenen Art in Deutschland auch noch nicht oft gesehen habe.
Nee, Wir sind in diesem Fall alle die einen deutschen Pass haben (”Steht auf, wenn ihr Deutsche seid”). So funktionieren Nationen nunmal, über Ein- aber auch Ausschluss.
Puh, da bin ich aber echt froh, dass die Afrikaner, Türken und Italiener(!) mit denen wir gestern hier Paderborn gefeiert haben, nichts von ihrem “Ausschluss” wussten.
Tut euch mal 15min Fanmeile an (ich war heute mal da).
Was meine schlaftrunkenen Augen vorhin am Rande des Auftritts der deutschen Elf im Fernsehen gesehen habe, hat mich fast froh (benutzt man ja kaum noch, das Wort. Passt hier aber) gemacht und ziemlich gerührt. Dann konnte einem schon etwas feucht um die Augen werden, auch wenn einem Fußball sonst eher egal ist.
Und naja, alkoholisierte Idioten sind nirgends ein schöner Anblick. Ich behaupte aber einfach mal, dass die Stimmung und die Menschen auf den meisten public viewings und Fanmeilen angenehmer waren, als auf einem handelsüblichen Schützenfest (keine Ahnung, ob ihr sowas in Berlin habt)
Was mir insbesondere auffiel, dass mittlerweile “Steht auf, wenn ihr Deutsche seid” gesungen wird, früher hieß das noch “…, wenn ihr für Deutschland seid” — eine bemerkenswerte Veränderung.
Da irrst du, bzw. interpretierst ein bisschen viel rein, glaube ich.
Einer der bekannteren Abwandlung des Village-People-Klassikers “Go West” ist seit Jahren “Steh auf, wenn du ein Schalker bist”. Siehe dazu bei n-tv (http://www.n-tv.de/682347.html):
Sonntag, 25. Juni 2006
Steh auf, wenn du Deutscher bist
Auf Schalke standen sie zuerstZehntausende hielt es in der Münchner WM-Arena nicht mehr auf ihren Sitzen: “Steh’ auf, wenn Du Deutscher bist” oder “Steht auf, wenn Ihr Deutsche seid”, sangen sie am Samstagnachmittag und taten genau das -Aufstehen und der deutschen Nationalmannschaft zujubeln.
Die Entstehung des Schlachtrufs wird in Deutschland den Fans des Fußballvereins Schalke 04 zugeschrieben, die damit auch den UEFA-Pokal-Sieg 1997 feierten. [...] Ursprünglich wollten die Fans damals im Gelsenkirchener Parkstadion die Gäste der Ehrentribüne animieren, aufzustehen und sich an einer Welle zu beteiligen, die von der Nordkurve ausging. [...]
Nun kann man lustig rumpsychologisieren, Fangesänge auch als konstituierende Kampfgesänge deuten (gerade auf der Insel gibt es ein paar recht heftige Variationen) - aber große Politik wird im Stadion nicht gemacht. Keine bemerkenswerte Veränderung also, sondern eher selektive Wahrnehmung.
kornecke: Türken sind, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht selten die “besseren Deutschen”, wenn man auf “typisch deutsche Tugenden” abstellt. Ich kenne sogar ein paar, die CSU wählen (Verstehe das, wer will ,).
Letztendlich ist das aber alles egal. Entscheidend ist nun auf’m Platz. Schaun’ mer einfach, was wir in den nächsten Wochen und Monaten aus dieser Stimmung machen können. Dass es auch ohne Stock im Arsch geht (selbst mit deutschem Pass), wissen wir ja nun.
Selbstregulierung?
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jo:05.07.2006 um 17:59Ralf: Genau das ist der Sinn fast aller (deutschen) Medienpreise. Grimme ist da keine Ausnahme, sondern vielleicht ein ziemlich gutes Beispiel. Überraschungen gibt es selten, Grimme profitiert von den innovativen und jugendlichen Formaten, die sie auszeichnen, die Preisträger vom Award.
Über die Arbeit der Ausgezeichneten (die meist tatsächlich ausgezeichnete Arbeit machen) sagt das nicht viel aus. Ausser vielleicht, dass sie wohl zu den etablierten ihrer Rubrik gehören.
Als Preisträger freut man sich trotzdem, haben wir auch bei der Deutschen Welle damals, alles andere wäre ja auch merkwürdig (Ok, es gibt Preise für die man nicht einmal nominiert sein will, aber das ist wieder eine andere Geschichte).
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jo:05.07.2006 um 03:28Don, für den Fall, dass du es nicht mitbekommen hast, es ging um deine konkreten Anschuldigungen aus Kommentar #63
Die Dreifachstrategie “Im Privatblog Cokekritiker dissen, zur Blog-WG fahren und im Problog Cokewerbung schalten”
und Kommentar #68
Ich meinte definitiv nicht Dich, sondern drei Autoren Deines Netzwerks, sprich gadgetmania und medienrauschen.
… nicht über nebulöse Umfelder irgendwelcher WG-Insassen. Mit denen und weiteren Nebenkriegsschauplätzen darfst du dich gerne gesondert beschäftigen, dafür brauchst du weder mich noch Spreeblick als Plattform.
Zurück zum Thema, der Selbstregulierung: Natürlich steht es dir frei in deinem Blog auch weiterhin dir unangenehme Kommentatoren als Spammer und Trolle zu diffamieren (So wie Oliver und Igor. Ich habe ja schon seit März “Hausverbot” ,).
Der einzigen Vorwurf allerdings, den man den beiden machen kann, ist vielleicht, dass sie - wie viele vor ihnen - so naiv waren zu glauben an der Blogbar diskutieren, bzw. auf die oben angerissenen Dreckübeleien gegen sie und anderen Blogger antworten zu können.
Ärgerlich, sowas stört natürlich beim mehrfach angekündigten “Generalangriff auf Coca Cola” [1]/[2]. Schlimmer noch, Leser könnten sich ja tatsächlich mal für Hintergründe interessieren. Also besser weg mit Links auf Primär- oder auch nur Sekundärquellen.
Ach, wo _ich_ gespammt haben soll, wie du mir inzwischen ja vorwirfst, würde mich übrigens auch interessieren. Offenbar eine unglückliche Formulierung, die du sicher gleich korrigieren wirst.
Ich setze äusserst selten Trackbacks, auf rebellmarkt oder die blogbar schon grundsätzlich nicht. Was du meinst, sind evtl. Pingbacks, die erzeugt Wordpress automatisch für verlinkte Quellen. Mit Spam, gar kommerziellem von mir(!), hat das nichts zu tun. Vielleicht solltest du dir das mit den Blogs und der Vernetzung bei Gelegenheit mal erklären lassen. Ist sicher auch beruflich von Vorteil.
Gud’s Nächtle.
PS: Es wäre nett, wenn du in dieser Diskussion auf Worte wie “Niveau” und “direkt” verzichtest, sie könnten Schaden nehmen.
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jo:05.07.2006 um 00:21Die Dreifachstrategie “Im Privatblog Cokekritiker dissen, zur Blog-WG fahren und im Problog Cokewerbung schalten” kommt halt, wenn sie erst von der anderen Seite erwähnt wird, etwas schräg, egal wie mickrig die Werbung von Coke sein mag.
Netter Versuch. Aber stimmt schon, ist natürlich eine Frechheit, dass die vom großen Don pauschal u.a. als miese, billige, willige, willenlose, ge- und verarschte Mediensklaven, Coke-PR-Trolle und Baby- und sonstigen Trolle, die sich für den letzten Dreck hergeben, diffamierten Blogger sich nicht artig dafür bedanken, dass man ihnen endlich die Augen öffnet, sondern einfach Widerworte geben. Das gehört sich natürlich nicht.
Bei der Recherche ist dem investigativen Journalisten Meyer aber leider entgangen, dass Igor sehr wohl in seinem Blog vom Trip nach Berlin schrieb. Ende Mai bereits, ziemlich frühzeitig also. Oliver Gassner übrigens auch, Anfang Juni iirc.
Ok, der böse Schäfers nicht. Aber der wollte ja auch gar nicht nach Berlin. Wo da die “Dreifachstrategie” ist und was das vor allem mit den “Problogs” bei Thomas zu tun hat? Keine Ahnung.
Auch dass es bei medienrauschen.de seit Mitte Mai ein Coke-Werbebanner gab, brauchte weder uns noch unseren Leser von anderer Seite erklärt werden. Tja, es mag überaschend klingen, aber es wurde vorher intern diskutiert.
Bevor mir ein Heiligenschein wächst: Ich habe kein Problem Geld aus Werbeeinnahmen zu nehmen (bekanntlich spiele ich in meinem Privatblog derzeit mit Google- und Amazon-Ads), solange mir niemand in die Texte redet. Hat mir bisher niemand. Es gab allerdings auch kein Geld, zumindest nicht für die Autoren bei Medienrauschen.de.
Sogar den unglücklichen Eintrag bei medienrauschen.de, um den es hier zum Teil geht, hatten wir zeitnah - nicht jeder kann sich ausschließich der Blog-Kabale widmen - auf dem Radar (wie man übrigens an den Kommentaren sehen kann, die _nach_ den internen Mails geschrieben wurde).
Sonst noch was? Achja:
Ich komme von Dotcomtod, ich habe da die PR von ganzen Firmen geschlachtet, ich werde auch mit der Brause-PR und ihren Unterstützern fertig. Auf meine Art.
Großartig, das hat mir gerade nach dem Spiel noch den Tag gerettet.
Im Vergleich mit diesem Berliner Rufjungen, der sich ähnlich selbstbewußt der harten Realität stellt, ist es sogar lesbar formuliert.
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jo:04.07.2006 um 15:21johnny: Es sind nunmal die Vor-/Auswürfe, die nun - mal wieder - im Raum stehen/liegen. Genau wie Bezeichnung der Opel-Blogger als “Huren” oder eben die “Arschlöcher” von René oben.
Das alles geht in eine Richtung, wo ich - im Kern evtl. durchaus berechtigte - Kritik, die bei einige längst zum Selbstzweck geworden ist, einfach nicht mehr ernstnehmen kann.
Ja, es wäre schön, wenn Blogger einen Weg in der Mitte finden würden, irgendwo zwischen Spaß haben und trotzdem kritisch bleiben. Ich kann aber gut verstehen, dass nicht jeder in jedem Beitrag die Welt retten will. Vor allem nicht zusammen mit irgendwelchen Spinnern, die bei ihren Kampagnen schon längst die Bodenhaftung verloren haben (Inbesondere bei den Anti-WM-Kampagnen, in dessen Umfeld die Coke-Kritik wiederbelebt wurde, gibt es da ja einige).
Dass Daniels Reisebericht auf medienrauschen.de unglücklich war, geschenkt. Wissen wir. Mit deiner Kritik kann ich gut leben, die direkt Beteiligten wohl auch.
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jo:04.07.2006 um 14:44Vorweg: Kommentar #17 ist von mir, kam aber nicht von meinem Rechner. Inzwischen bin ich wieder an meinem “Dienst-Mac”.
stralau/andy: Ich schreib’s mal vorsorglich: Am Wochendende gab es in Cola-WG ein Treffen von Medienrauschen.de, bzw. von denen, die von uns halt gerade in Berlin waren. Das Treffen war eh geplant, die meisten wollten sich auch mal diese WG anschauen. Da Igor ohnehin als akkreditierter Gastblogger dort war (privat, das erlauben wir unseren Autoren …) und Thomas wohl mal GabeMac treffen wollte, traf man sich halt in der Brause-WG. Soweit harmlos.
Missverständlich/problematisch/whatever you may call it war danach für Aussenstehenden sicherlich/evtl./wasauchimmer die Veröffentlichung von Daniels “Reisenotizen” (Inzwischen mehrfach überarbeitet …) aus der WG bei medienrauschen.de (Eigentlich nur eine “Zweitverwertung” aus seinem eigenen Blog), nebst lobender Erwähnung eines Getränkes, das Coca-Cola wohl als neues In-Produkt auf dem deutschen Markt platzieren will. Nun, die Verkostung war wohl der spannendste Teil des Aufenthalts. Man hatte Spaß, auch ohne dafür bezahlt zu werden (Tatsächlich gab’s nicht einmal eine offzielle Einladung).
Ein Geschmäckle bekommt die Geschichte, da auf Medienrauschen.de als Teil des Medienrauschen.com-Netzwerkes derzeit ein von Coca-Cola gesponsorter 160×600px Skyscraper blinkt. Den Rest klären wir gerade intern. Einen Deal - der über die Schaltung der Bannerwerbung hinausgeht - gibt es allerdings nicht.
Soweit die langweilige Realität. Ich kann nachvollziehen, dass die kursierenden Verschwörungstheorien gekaufter Blogger, die bereitwillig für ein paar Flaschen Brause Promotion “für Mörder” machen, aufregender klingt.
Die Sportfreunde…
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jo:05.06.2006 um 19:03Hmmja, der Anfang von “Running up that hill” war nett, danach hat’s Herr Molko wohl eher versemmelt.
Weiß einer, warum von den Kaiser Chiefs nur jedes zweite Stück im WDR-Stream gelandet ist? Hat da das Management gezickt? Schade jedenfalls.
Ok, DM waren noch nie meins.
For whom the bell tolls
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Vernetzen, anyone?
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jo:26.05.2006 um 01:18Welche Vernetzung meint Doppelsalm denn? Die informelle, die es ja durchaus gibt, oder doch eher hierarchisch und vermarktbar (wie auch immer das aussehen soll)?
Spreebunker
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jo:25.05.2006 um 16:58Marc: Nach dem Unglück in Ramstein (das andere ist eine Band) wurden Kunstflugvorführungen in Deutschland zunächst verboten und sind inzwischen nur unter restriktiven Sicherheitsauflagen genehmigungsfähig:
* Es muss eine Mindesthöhe und Mindestabstand eingehalten werden.
* Es dürfen keine Manöver mehr über oder in Richtung der Zuschauermenge durchgeführt werden.
* Alle Manöver müssen vorher genehmigt werden.Johnny: Nunja, das ist schon eine ziemlich spektakuläre Geschichte. Wäre ich in Berlin, würde ich wohl hingehen. Ansonsten: RTL bringt Sonntag ab 12:00 Uhr eine 45-minütige Zusammenfassung bzw. http://www.redbullairrace.com/race.php?id=11 hast du sicher schon gefunden, oder?
Blogger, bitte nicht wundern!
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jo:25.05.2006 um 02:30Tick: “Jennifer Government” ist der Vorgänger von “Logoland”, Jan liegt richtig. Anfang des Jahres hat Barry dann “Company” nachgelegt, habe ich aber auch noch nicht gelesen.
Jan: Düster? Ach, nicht doch ,)
Negative Schlagzeilen gibt es auch nicht, mittelfristig stabilisieren die nur, schaden aber nicht. Weiter dann bei Boltanski/Chiapello: “Der neue Geist des Kapitalismus”
Den Autoren zufolge verdankt der Geist des Kapitalismus sein Anpassungsvermögen der gegen ihn gerichtete Kritik und seiner Fähigkeit, diese Kritik konstruktiv zu verarbeiten. (Quelle: Perlentaucher)
Glückwunsch!
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jo:19.05.2006 um 02:45Michael: Halb so wild. Arroganz ohne Potential wirkt bestensfalls lächerlich. Mit Pech dekonstruiert man gleich noch die Marke.* Was das betrifft, kann sich Jamba glücklich schätzen, haben sie doch mit JvM einen echten Profi im Team.
*”mutig” ist so gesehen eine ziemliche treffende Einschätzung, adressiert man mit dem plumpen Identity-Geseier doch offensichtlich eine eher bildungsferne Stammkundschaft. Nun, jeder hat die Kunden, die er verdient. Gilt auch für Werber.
Amen
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jo:25.04.2006 um 15:52Genau, benennt die Stadien wieder um. Und lasst nur noch Spieler auf den Platz, die aus Liebe zum Sport kicken und nicht, weil sie dafür bezahlt werden ,)
Innenminister
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jo:25.04.2006 um 04:51ovit/12: Ich befürchte, du liegst ziemlich richtig mit deiner Bewertung.
Niels: Wenn es an gesamtgesellschaftlichen Perspektiven fehlt, hilft Bildung bestenfalls einzelnen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen (Realistisch nicht einmal das, wenn man sich die aktuellen Entwicklungen in der Bildungspolitik anschaut). Der Rest bleibt gef*ckt.
Haken an der Sache: Jobs, die früher noch von billigen Arbeitern erledigt wurden (damals war tatsächlich vieles billiger, vor allem die basalen Lebenshaltungskosten), hat man längst in Billiglohnländern verlagert oder wegrationalisiert. Die “Perspektive” ist also auch weg.
Und nun erzählt man den Leuten, sie müssten sich nur ein wenig qualifizieren, dann könnten sie ja leiten oder dienstleisten und schon wäre alles wieder gut. So ein Bullshit.
Jens_L: Bei euch in der Ecke gibt es sogar eine ganze Menge Nazis, sogar ein paar Promis (Annemarie Paulitsch und Otto Riehs z.B.) und aufstrebende Führungskader (Mario Matthes studiert in Mainz).
dass die gewalt eben nicht nur rassistisch (bzw. nationalistisch) motiviert ist, sondern ganz andere ursachen hat (soziale verhältnisse, bildung)
Dir ist schon klar, dass “soziale Verhältnisse” die klassische Entschuldigung ist, um einen “Kampf” gegen “Fremde” (=alle, die anders sind. Das ist leider Gottes ein verdammt flexibles Ideologiemodell) zu legitimieren, oder?
Nationalistischer (letztendlich ja faschistischer) kann man kaum noch prügeln: “Ohne die ginge es uns besser, was wollen die hier …”
Oehi: Treffender? Der Eintrag stolpert blindwütig dem ideologischen Credo seines Autos hinterher und schafft es dabei sogar Details umzudeuten, die der Debatte in den nächsten Tagen noch einen ziemlich unschönen Spin geben werden.
Wie es im Moment ausschaut, war der Tathergang nämlich nicht ganz so eindeutig, wie er bisher diskutiert wurde. Die einschlägigen Naziportale feiern den verlinkten Artikel in der Märkischen Allgemeinen bereits, Focus und die Welt (ok, auch nicht gerade das Zentralorgan der deutschen Linken …) haben gestern nachgelegt.
Unbestätigten Berichten zufolge hatte das Opfer zum Tatzeitpunkt mehr als zwei Promille Alkohol im Blut und soll die mutmaßlichen Täter provoziert haben. [...]
Alles peinliche Relativierungen aus dem rechten Lager? Klar, so einfach kann man es sich machen. Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, wenn man sogar vom gesellschaftlichen Mainstream rechts überholt wird.
Nun haben wir also das Problem, das wir es hier, ich sage das mal mit aller Vorsicht, evtl. “nur” mit einer äusserst unglücklich eskalierten Kneipenschlägerei zu tun haben. Macht das irgendwas besser? Nein, natürlich nicht. Das Opfer schwebt weiterhin in Lebensgefahr.
Nur das in den letzten Tagen hysterisch aufgeblähte Szenario von den zwei rassistisch motivierten Schlägern bricht wie ein Kartenhaus zusammen. Täter bleiben sie freilich.
One Internet Online Marketing Agency
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jo:22.04.2006 um 18:21Manuel: Pseudojuristische Disclaimer und Rechnungen schreiben ist eine Sache. Frage ist, ob man seine Forderung letztendlich durchsetzen kann. Und das ist a) oft zeitaufwändig und b) meist auch ziemlich witzlos. Siehe dazu u.a. Martin Roell: Die Kommentarspam Ich-AG.
Ich habe vor einer ganzen Weile schon den Hinweis, dass ich Kommentarspam in Rechnung stelle (Beispiel hier) aus diesem Weblog entfernt. Das hatte zwei Gründe. [...]
Meine Erfahrung: Spammer wissen inzwischen ziemlich genau, was sie tun und wie sich Ärger vom Hals halten können. Ok, es gibt immer wieder naive Nachwuchsspammer, die Fehler machen und die man evtl. einschüchtern kann. Hin und wieder zahlt vielleicht auch einer, um Blogeinträge wie den hier von Johnny zu vermeiden (Oder man versucht den Gegner mit einer Abmahnung wg. Rufschädigung etc. zu blockieren …).
Betrachtet man aber den nötigen Aufwand, ist die Nummer für Privatpersonen leider wenig geeignet, um Kommentarspam zu verhindern oder gar Spammer zur Kasse zu bitten.
Johnny: Du hast “Wir sind Opfer eines Hacker-Angriffs geworden, ein ehemaliger Mitarbeiter/ein Konkurrent will uns schaden. Vielen Dank für den Hinweis!” vergessen ,)
Gibt es eine Zukunft für Foren und Weblog-Kommentare?
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jo:19.04.2006 um 02:57Ich schließe mich mal Simon an. Es ist eine Einzelfallentscheidung und eben auch nur ein Landgericht. Dort gibt es, bei allem Respekt, eher selten Spezialisten für Internet und Co.
Vermutlich ahnend, dass Heise ohnehin Rechtsmittel einlegen wird, eiert man auch durch die schriftliche Urteilsbegründung (Die Sache “Verbreitung durch einen kommerziellen Anbieter”/Presse vs. bisherige Entscheidungen).
Ja, es wird nun ein paar Kollateralschäden geben, weil Abmahngeier und Teilzeit-Regulierer sich auf die Entscheidung stürzen. Das ist nicht schön, war aber abzusehen.
Die meisten von uns können nach dieser Entscheidung aber genauso ruhig oder unruhig weiterschlafen wie bisher. Würde mich nicht auch wundern, wenn die Entscheidung in der nächsten Rund kassiert wird. Zumindest aber darf man auf eine Präzisierung der Begrüdung hoffen.
PS: Für Alvar geht es nächsten Montag ins Revisionsverfahren vor dem OLG Stuttgart.
Enjoy yourself
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jo:16.04.2006 um 16:21MacMayr: Mit dem Geldverdienen habe ich kein Problem. Vielleicht mit dem Geld verdienen müssen. Wenn man mal schaut, wie würdelos manche Band der 70/80er durch Festzelte tingelt, hat das wenig mit Spaß haben zu tun. Ich hoffe, dass euch das bei Madness erspart bleibt.
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jo:15.04.2006 um 17:14Madness live? Hmm, da war doch was, letzten September bei - nun - Stefan Raab:
Hast du gestern zufällig Raab gesehen?
Dort standen Madness auf der Bühne und coverten “You Keep Me Hanging On” von den Supremes so unmotiviert und unterirdisch, dass man sich nur peinlich berüht abwenden und den Tod einer einst großen Band beklagen konnte.
Die Kritik der neuen CD bei Amazon lässt vermuten, dass es sich gestern nicht um einen Einzelfall gehandelt hat (Die Kritik bei Laut.de geht in die gleiche Richtung, wurde aber von einem Hardcore-Euphemisten formuliert).
Traurig, wenn man einstigen Helden beim Sterben zuschauen muss ,(
Ich hoffe mal, ihr werdet nicht enttäuscht.
Ostostern
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jo:15.04.2006 um 03:22“Abwesenheit jeglichen Plastikkonsumterrors” - Du kannst ohne deine Gadgets leben? ,)
Banlieue 13
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jo:14.04.2006 um 14:13Johnny: Parcour ist inzwischen sogar in einem Madonna-Video (Hung up) angekommen und damit Teil der Trendkultur. Hatte Polylux letztes Jahr nicht auch was?
Gar nicht einfach!
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jo:03.04.2006 um 04:36Muss ich mir Sorgen machen, wenn keine der beiden Hirnhälften die andere dominieren will? Ich mein, ist das irgendwie schlimm? Irgendwelche Defizite oder sowas?
Fieberwahn?
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jo:01.04.2006 um 10:21Iris: Ich befürchte, du hast da mal wieder was missverstanden. In diesem Fall Marios Kommentar.
Chris:
Dann kam der Fall Hessi - und die Blogosphäre hat bewiesen, was sie ist: Verantwortungsvoll, recherchierend und ich behaupte auch: erwachsen - in Bezug auf die alten Medien.
Das war nun irgendwie ironisch gemeint, oder? Gerade dort zeigt das Verhältnis von empörten “Noch ein scheiss Abmahner”- zu “Update”- bzw. relativierenden Postings doch ziemlich eindeutig, dass vielleicht irgendwas falsch läuft.
Johnny: Gute Besserung ,)
Batz: Bei mir ist es eher “Geh doch rüber!” und “Getroffene Hunde bellen!” ,)
ciao
Olaf, nun auch im Wochenende.
Idealistische Meinungshändler
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jo:31.03.2006 um 06:27Ui, und ich sehe gerade, der Eintrag war von Max. Naja, gleicher Text.
M*anuel aus L.:
Klein-Bloggersdorf allerdings die Rudelbildung vorzuwerfen, das ist schon etwas blauäugig. [...] Es ist ja auch nicht das Prinzip an sich, was verwerflich ist.
Ich behaupte es ist komplexer. Es ist nicht einfach nur eine Vernetzung. Das Prinzip, bzw. die Technik im Hintergrund beeinflußt den Diskurs und die Kommunikation ganz erheblich.
Das ist freilich bei allen Medien der Fall, die Vermischung von lawinenartiger Verbreitung und Meinungsbildung zwischen zwei Mausklicks (und der damit nicht selten verbundenen inhaltlichen Reduktion/ Veränderung, evtl. Skandalisierung*) erreicht bei Blogs aber wohl eine neue Dimension. Mit interessanten Konsequenzen (McLuhan/Postman auf Crack, wenn du so willst).
*Disclaimer: Ja, es gibt Blogs/Netzwerke die engagiert, umfassend und auch zielführend kollaborieren. Nochmal geschenkt.
Es gibt aber noch ein Leben neben der eigenen Blogrolle mit all den angenehmen Menschen. Übrigens auch noch so ein Phänomen: Der Input kommt vom A-Lister des Vertrauens per RSS/Gießkanne, weiter geht es dann vor allem in der eigenen Kuschelgruppe. Global villages halt.
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jo:31.03.2006 um 05:19Hmm, bei den “Problemfeldern” hat Wordpress die HTML-Listentags gefressen. In der Vorschau waren noch drin. Mag das einer korrigieren, oder geht es so?
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jo:31.03.2006 um 05:17Eigentlich sollte ich längst schlafen und keine Blogkommentare mehr schreiben, aber ein paar Dinge würde ich gerne noch loswerden (Ich habe auch noch keinen der 50 Kommentare gelesen, sorry für eventuelle Redundanzen):
Ja, Johnny, es gibt viele Blogs, die differenzieren, ggf. auch mal nachfragen, die nicht vorschnell veröffentlichen, wohl wissend, welche Konsequenzen es haben kann.
Spreeblick ist/du bist da ein ziemliches gutes Beispiel, das ich in meinen Kommentaren zu den Rudel-Gedanken ja auch schon überstrapaziert habe.
Aber, und das sollten wir bei aller selbstreferentiellen Begeisterung nicht ignorieren: Was teilweise (auch hier) in den Kommentaren oder ab der “2. Trackbackebene” abgeht, da draussen, auch und gerade bei den Kids, ist leider immer öfter unschön. Da eskaliert was. Immer öfter.
Du hast es ja selber schon erlebt, bei der “Du bist Deutschland”-Geschichte, wohl auch bei der Tekkan-Welle (sorry, nicht komplett verfolgt). Von der Tribüne aus vielleicht noch die Geschichte um den CSU-Spam und das CSU-Wahlbog (das hier und bei wirres.net einen seiner Auslöser hatte).
“TI vs. Moni” ist ein Sonderfall, auf den ich urpünglich nur am Rande eingehen wollte. Die Sachlage war von Beginn an eher übersichtlich (die Art der Reaktionen daher auch, was der gezeigten Solidarität ja keinen Abruch tut), interessant fand ich die Geschichte eher aus einem anderen Aspekt (Punkt 2 unten).
Das alles ist eine Entwicklung, die wohl nicht zuletzt dem Umstand geschuldet ist, dass wir nicht mehr in der kleinen Nische bloggen, sondern gerade die A-Lister inzwischen eine recht breite Masse erreichen (Und die Stinos ihre Peergroups, was man auch nicht unterschätzen sollte).
Das ist nicht schlecht und ich will auch nicht in den Elfenbeinturm zurück, aber es bringt Probleme mit sich, denen wir uns stellen müssen.
Das mit dem “sich stellen” klingt nun klasse. De facto würde ein code of conduct (oder deine Netiquette vom letzten Jahr) aber kaum mehr als eine Hoffnung bleiben.
Die meisten da draussen interessiert es einen Sche*ssdreck, ob wir (Ja mei, wer sind wir denn überhaupt?) uns einer selbstgestrickten oder einer vom Pressecodex/den Regeln des Netzwerk Recherche abgeleiteten Selbstverpflichtung unterwerfen. Dafür ist dieses ganze Blogdings viel zu dynamisch.
Ich sehe - ganz grob - vier Problemfelder. Ohne Wertung, nur die basalen Phänomene:
Ein A-Lister übersieht etwas, schätzt eine Situation falsch ein (”schnell gebloggt”) oder lässt sich gar instrumentalisieren.
A-Lister wissen um die vermeintliche “Medienmacht” ihrer Blogs/Kontakte und Netzwerke und nutzen sie gezielt für Kampagnen.
Neben den Veröffentlichung der A-Lister, die - auch wenn sie es nicht wollen oder sie gar ablehnen - schon jetzt eine Verantwortung für das haben, was sie schreiben, weil es eben schneller “explodieren” kann, gibt es da draussen noch ein paar zehntausend “Stino-Blogger”, die mit einem Flügelschlag eine Lawine auslösen können.
Die angesprochene “Rudelbildung”, die bei obigen drei Auslösern dank Technorati & Trackbacks wie ein Katalysator / Beschleuniger wirkt.Vielleicht noch kurz zu Hajo Friedrichs: Blogger sollen subjektiv schreiben. Gerne. Das macht Blogs interessant. Aber: Dein “no fuckin’ way” scheitert bereits an der nicht existenten Grenze zwischen Blogs und Journalismus. Und es scheitert zunehmend auch an den Rezipienten.
Es macht einen Unterschied, ob Moni über das Schicksal ihrer Bekannten berichtet, oder ob Blogger mit quasi journalistischem Anspruch arbeiten (und auch so gelesen werden) oder gar versuchen Meinung zu beeinflussen (Dass unter den deutschsprachigen A- und B-Listern viele professionelle Texter-/Meinungsmacher sind, ist ja auch eine Binse).
Sie tun es (links wie rechts), weil sie wissen, dass es funktioniert (oder es hoffen). Weil ihre Drohkulissen und Googlebomben manchmal doch wirken (Interessante Form von doppelter Asymetrie übrigens). Nicht immer, aber immer öfter.
Auch weil Blogleser entgegen aller frommen Wünsche nicht (nicht mehr/nicht mehr viel/nur noch einige) besser oder medienkompeter sind, als Zeitungsleser oder andere Mediennutzer. Und nicht zuletzt, ich wiederhole mich, weil Trackbacks und Vernetzung den Spin noch beschleunigen.
Will ich wirklich das letzte Informationsbröckchen zu einem Thema liefern? Wohl kaum, denn sonst hätte ich diesen Text hier auf tausende Flugblätter gedruckt und vom Fernsehturm geworfen. Ich will dass darüber diskutiert wird, ich will dafür zerrissen werden, ich will Teil einer großen Diskussion sein.
Blogs haben längst einen Impact auf die Meinungsbildung, zumindest unter dem stetig wachsenden Teil der Blogleser. Und A-Lister haben als Gatekeeper (Habe ich die Bullshit-Bingo-Karte schon voll?) einen ganz besonderen Einfluß.
Das magst du ablehen und wir beiden mögen es nicht gut finden, wir kommen aber nicht aus der Verantwortung raus. Du erreichst hier längst mehr Menschen, als wenn du Flugblätter vor dem Fernsehturm verteilst (oder runterwirfst).
Da tippt man sich die Finger wund und redet sich den Mund fusselig, polarisiert und debattiert, hört zu und widerspricht und macht und macht und macht… und dann verlinkt man einmal ein lustiges Video und plötzlich sind 30.000 Leute auf der Seite und die Shop-Bestellungen donnern rein. (Quelle: Johnny, 8. März)
Nicht alle wollen auf Augenhöhe diskutieren oder gleichberechtigter (und damit gleich verantwortlicher!) Teil eines kollaborierenden Netzwerkes sein (Ich entschuldige mich gerne für das polemische “Web2.0-Blumenkinder” drüben bei Medienrauschen, trifft ja eh immer die falschen), viele (und es werden mehr) wollen nur konsumieren und geilen Content. Den verlinken sie.
Oft lautstark, Prinzip stille Post. Mit der bekannten Konsequenz, dass sich negative Nachrichten besser verbreiten und sich relativierende Updates versenden.
Daneben gibt es fraglos eine funktionierende Kultur von an Wahrheitsfindung und Austausch interessierten Bloggern. Geschenkt, auch wenn mich soviel Pessimismus schmerzt (Es ist da blanke Sarkasmus nach 10 Jahren Zensurdiskussion).
Das kann (und wird) irgendann mal ins Auge sehen. Bei einem Thema, das vielleicht nur auf den ersten Blick lustig/eindeutig ist (Die Belarus-Geschichte hatte solche Momente).
Gut möglich auch, dass sich Blogger instrumentalisieren lassen, oder das Kampagnen einzelner/neuer Netzwerke erfolgreich sind.
Und dann werden sie wieder aus ihren Löchern kommen, die professionellen Blog-Schlechtreder, die das Volk immer gewarnt haben.
LED-Throwies
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Wenn mich jemand fragen sollte…
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jo:23.03.2006 um 17:47Frankreich ist fraglos schön, für einen guten deutschen Staatsbürger ist es aber wohl irrelevant, wo er das Gesetz bricht, wenn der “Erfolg” - hier: Konsum von geknackten Musik - im Inland eintritt:
Der Geltungsbereich des deutschen Strafrechts erstreckt sich in räumlicher Hinsicht zunächst auf den Hoheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland (§ 3 StGB, so genanntes Territorialitätsprinzip). Daneben können die deutschen Strafgesetze aber in bestimmten Fällen auch dann Anwendung finden, wenn eine strafbare Tat im Ausland begangen wurde. Denkbar ist dies insbesondere in drei Konstellationen:
Der im Ausland handelnde Täter ist Deutscher und die von ihm begangene Tat ist auch nach dort geltendem Recht strafbar.
Die im Ausland begangene Tat hat auch “Auswirkungen” in Deutschland, mit anderen Worten: der zum Straftatbestand gehörende Erfolg tritt im Inland ein.
Der Täter begeht im Ausland Straftaten gegen bestimmte international geschützte Rechtsgüter (zum Beispiel Verbreitung von Kinderpornografie).
Nach meiner wie laienhaften und unverbindlichen Deutung: Viel Spaß in Frankreich, aber Finger weg vom DRM ,)
Podcastday 2006
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jo:16.03.2006 um 21:36Den Plural “Hobbys” hat uns die neue deutsche Rechtschreibung beschert:
“Dieser s-Plural bedeutet eine Vereinfachung vor allem bei solchen Wörtern, denen wir im Alltag ständig begegnen und bei denen wir vielfach gar nicht mehr daran denken, dass sie im Englischen den Plural mit -ies bilden.”
– Wie schreibt man jetzt? Ein Übungsbuch zur neuen deutschen Rechtschreibung.
Blog’n Roll
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jo:15.03.2006 um 16:39Johnny: Emily bloggt nun selber.
Hanno: Achwas. Da muss man einfach auch mal die nötige moralische Flexibilität mitbringen. Für ein Mac Book Pro würde ich fast jeden in meine Blogroll aufnehmen.
Unfassbar
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jo:09.03.2006 um 16:54Cem: Wenn es denn normaler Traffic von normalen Usern wäre. Danach schaut es, den Angaben bei http://counter.blogscout.de/ nach, aber irgendwie nicht aus.
Press any key when ready
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Toni Mahoni - 11: Osche
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Alles zurück!
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jo:07.03.2006 um 16:14BeBo: Mit Handy und offener Hose in der Öffentlichkeit zu sitzen, gehört wohl zu den Rezeptionsformen, die gesellschaftlich noch nicht akzeptiert sind. Geht aber in die richtige Richtung, dein Ansatz …
John Lydon findet Rock’n Roll Hall Of Fame nicht so gut
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Ach, muss ja
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jo:15.02.2006 um 19:09Och, war ok. Zumindest besser als das doch eher unerfreuliche Wochenende.
Gestern Rückzahlung vom Energieversorger, morgen Vertragslängerung. Wetter weiß ich nicht, die Webcam ist aus.
PS: Schwanger bin ich nicht. Nichtmal ein bisschen.
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat
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jo:06.02.2006 um 14:43Jens: Googles Weste ist alles andere als weiss. Die Zensur, bzw. “Lokalisierung der Suchergebnisse”, wie es euphemistisch heisst, haben wir in Deutschland schon länger.
Ändert aber alles nix daran, dass Google in diesem Fall transparent und korrekt gehandelt hat. Wenn auch ein wenig spät.
Leserbefragung
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jo:04.02.2006 um 23:35Thomas: Du hast falsch mitgeschrieben. Quicktime ist in erster Linie ein Container für die unterschiedlichsten Codecs, u.a. auch H.264 (= MP4-AVC; MP4 Part 10; ITU H.26L, siehe Tim). Unter Windows ist “Quicktime” in der Regel mit Schmerzen verbunden (wenn man unter die Haube schaut).
Flash mag zwar irgendwie überall funktionieren (wobei ich stark bezweifle, dass “jeder Flashseiten besucht”), wird aber, wie auch schon geschrieben wurde, erst mit den neuen Codec (On2 VP6) aus Flash 8 akzeptabel. D.h. die Linuxler sind bis auf weiteres draussen.
Podcast vom 3.2.2006
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jo:03.02.2006 um 17:29Wie, Leasing? Ich dachte, es geht um die neuen Verlagsdienstwagen?
Ärgerlich, dass ich mein Stöpsel nicht beihabe ,(Tom: Ich finde es weit befremdlicher, dass der 1er wie der 1er aussieht. Und da gibt es nicht einmal einen Vorgänger, mit dem man das entschuldigen könnte.
Hilfe, Roboter!
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Podcast vom 24.1.2006
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jo:O-Töne? Loriot? Hier ich, ich habe das was …..
“War heute auf einer Veranstaltung, da kam auch einer vom lokalen Ausbildungsradio [..] und meinte, er wolle nicht weiter stören, er müsse nur ein paar O-Töne aufnehmen. Die Reaktion des Publikums hätte von Loriot sein können: (O - Oh! - Ooooooh - Oh-oh - Ooooooooooo ….)”
— Wolf-Dieter Roth, irgendwann im Jonet ,)
Herrje, nun, ich fand den lustig.
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Johnny: Ich habe nun alleine 15 Minuten zum Lesen gebraucht. Habt ihr das Interview über die Mehrwertrufnummer der Senderin geführt? Ich meine, wg. authentisch und so? ,)