Linux auf dem Taschenrechner!

  1. 206

    jo:

    @PiPi: Weiß nicht, das wird nach ein paar Jahren sicher auch langweilig. Also auch keine Perspektive.

  2. 205

    jo:

    Ich sehe die Sensation irgendwie nicht (vgl. Mac OS vs. *BSD), hätte aber auch gerne soviel Langeweile. Hmm, ich kann nicht einmal sagen, ob ich mit entsprechenden Skillz eher die Welt retten oder mich hemmunglos bereichern würde. Vermutlich beides. In umgekehrter Reihenfolge.

Vertikalschach

  1. 204

    jo:

    Ich kann die immanente Gesellschaftskritik dieses Werks nicht für mich determinieren. Wer ist oben, wer ist unten? Wer steigt auf? Wer wird fallen? Fallen, überhaupt, und natürlich als militärische Methaper, die über das Schlagen hinausgeht?

    Ist Gold besser als Silber oder doch nur Messing? Und hat das Leben unten überhaupt einen Zinn? Und dann noch die Hölzer, die Dequadrierung des Spielfeldes …

Das ist doch der Gipfel

  1. 203

    jo:

    @will: Ach Quatsch ,)

    Wenn man sich schon ein paar Tage länger mit Netzpolitik, der Zivilgesellschaft im Netz und all den anderen schönen Themen beschäftigt, kennt man die Veranstaltung. Man muss also nicht erst gucken, was da läuft. Man packt irgendwann ja auch nicht mehr auf glühende Herdplatten, um zu schauen, ob sie wirklich heiss sind.

    Und sorry, das, was Johnny da zitiert (Stefan Niggemeier hat einen Screenshot) ist nun mal klare Eigen-PR mit dem guten(?) Namen der Blogger - und nicht der Hinweis, wenn man alles so eingeladen hat (was ja auch ziemlich albern wäre).

    Im konkreten Fall zeigen dann noch die Überschneidungen (Die re-publica ist bekanntlich ein Kind von Spreeblick und einigen Leuten aus dem Umfeld von Netzpolitik.org) wie wenig sich die Veranstalter für ihre Gäste interessieren.

Basic bombing

  1. 202

    jo:

    @Johnny: Ich glaube, dass man grundsätzlich darüber nachdenken sollte, welche Konsequenzen das eigene Handeln hat. Gerne auch regelmäßig. Ganz gleich, ob man 20 oder 20.000 Menschen erreicht.

    Das hat mir Meinungen, die ich evtl. nicht teile, erstmal wenig zu tun. Viellicht aber mit Werten wie Verbindlichkeit, Verantwortung und nicht zuletzt dem Respekt anderen Menschen gegenüber. Zumal wenn - wie bei einem Durchlauferhitzer wie Basic - monetäre Interessen im Spiel sind.

    Man muss nicht bloggen, nur weil man es kann. Echt nicht.

  2. 201

    jo:

    Ok, wunderbar, dass jeder ins Internet schreiben kann. Nein, echt, finde ich klasse.

    Aber, wie schaut es denn mit der Verantwortung aus, wenn jemand wie Basic (oder ihr hier) täglich 20.000+ (?) Leser bedient? Kann man dann einfach noch so rummeinen?

    Gibt’s da nicht zumindest sowas wie eine moralische Pflicht, mal kurz nachzudenken, zu reflektieren und vielleicht auch mal zu recherchieren, bevor man seine Gedankengrütze ins Netz kippt?

    Sorry, ich habe da ein echtes Problem mit. Eigenverantwortung der Leser hin oder her.

Die erschreckendsten Hits der 80er

  1. 200

    jo:

    Rockröhre, Reibeisenstimme, Gänsehautfeeling. So gut waren die Drogen dann auch wieder nicht, dass dieser tonale Beweis nicht-verwirklichter Emanzipation mich nicht unglücklich gemacht hätte.

    Da muss ich jetzt aber mal nachdrücklich auf diese 1988er Live-EP inkl. einer 10 Minuten und 12 Sekunden langen Version von “Like the way i do” verweisen.

    Auch 20 Jahre später noch ein äusserst feines Stück Rockmusik. Aber: Geht nur laut, bevorzugt unter freiem Himel. So ab Minute 4 wird’s - nun - orgasmisch. Ein oder zwei Bierchen vorher können nicht schaden. Alternativ Studentenparty.

    @stcu: Für Bad-Taste-Partys empfehle ich pop-radio.de - 90er Eurotrash inkl. - nun - engagierter Laienmoderation. Auf keinen Fall direkt in den Videostream schalten, sondern bitte vorher in der “Modi-Galerie” aufwärmen!

Marions Kochbuch schlägt wieder zu

  1. 199

    jo:

    @Malte: Ich mag ja nicht den Spielverderber geben, aber: Weder bei Frau Lanus Webseite und noch weniger bei Flickr kann ich sicher sein, dass ich die dort zur Verfügung gestellten Bilder legal verwenden kann.

    Schließlich kann auf beiden Seiten jederman fremde Bilder einstellen und wissentlich (Böse Zungen behaupten, dass dies mitunter durchaus mit der Absicht einer späteren Abmahnungn geschieht) oder unwissentlich falsch als “frei verwendbar nach Creative Commons” o.ä. deklarieren.

Barack Obama: The Yes Man

  1. 198

    jo:

    Nur kurz, weil das Thema eigentlich viel zu komplex ist, aber:

    wie Obama „nur“ mit Charme, Charisma, Humor, einem exzellenten Team, treffenden Slogans, souveränem Auftreten

    Also, vom souveränen Auftreten jetzt vielleicht mal abgesehen, wäre Boris Jelzin da das weit bessere Beispiel. Viel Charme (Russlandtour inkl. Mütterchen herzen), Humor (kompensiert mit simulierter Bürgernähe klassische Souveränität, vgl. tlw. Bush) und weitgehender Verzicht auf Inhalte bei maximalem Spin. Bonuslevel, geht nur in Russland: Ein Großteil des Wahlkampfs fand faktisch ohne Jelzin ihn statt. Aus Gründen.

    David Axelrod (Obamas oberster Spindoktor: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,587783,00.html) hat da im Grunde nur zusammengeführt bzw. perfektioniert, was er - zugegeben - Jahre zuvor mit erfunden hat.

    Wenn ihr mal die Möglichkeit habt: Die Doku “Spin-Doktoren - Die Marionettenspieler der Macht” vonP aul Mitchell und Tania Rakhmanova wird immer mal wieder bei Arte (und iirc Phoenix) wiederholt. Kann ich nur empfehlen:

    http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/geschichte-am-mittwoch/903072.html

    PS: Und ja, mir wären Ratio/Inhalte im Zweifel lieber, als Emotionen/ein visionärer Führer. Wir wissen ja, wohin das führen kann. Politikverdrossenheit hin oder her.

Wen die Sozialdemokraten verraten: Sozialdemokraten

  1. 197

    jo:

    „Da sieh mal einer an, ich habe ein Gewissen!“

    Gewissen? Selten so gelacht. Frau Metzger ist familiär vergleichsweise übersichtlich aufgestellt. Wer sich ein bisschen mit ihrem Clan auseinandersetzt, dürfte nicht sonderlich überrascht sein, dass sie den Dolch gezogen hat. Nur der Zeitpunkt und die Brutalität, die überraschen selbst intime Kenner der Hessen-SPD.

Pro Reli: Das Lied zur Bewegung

  1. 196

    jo:

    @bongokarl: Letztendlich ist “wir” und “die anderen” ja nur eine Frage der Perspektive bzw. des eigenen Horizonts. Ob man sich von Moral oder Religion, Spieltheorie oder Marktmechanismen leiten lässt, letztendlich auch.

  2. 195

    jo:

    @ragmichnicht:/04:

    Auf was begründet sich unsere Moral, wenn nicht auf spezielle religiöse Sitten

    Beide, also Moral und religiöse Sitten, beruhen auf der Erkenntnis, dass es für den Fortbestand der eigenen Sippe von Vorteil ist, wenn man sich nicht gegenseitig bestiehlt, betrügt oder den Schädel einhaut.

    Da das mit der Erkenntnis erstens optional und zweitens ja ohnehin so eine Sache ist, wurde sicherheitshalber eine Instanz installiert, die Fehlverhalten sanktioniert: Hölle, komische Pickel, Johannes B. Kerner …

Lets Banana Holla Dance Woosh!

  1. 194

    jo:

    @Malte: “Maeckes und Plan b - White Trash”?

    DAS hätte ich ja nicht vom Haeusler gedacht. DAS nicht.

Exit vor dem Aus

  1. 193

    jo:

    Frédéric/22: Ich sehe es im konkreten Fall eher umgekehrt, aber ok.

    Frédéric/26: Nein, wieso? Förderungswürdige Projekte gibt es schließlich mehr als genug. Darunter sicher auch einige, bei denen Fördergelder sinnvoller eingesetzt werden als bei EXIT.

  2. 192

    jo:

    Herrje.

    Dass ein solches Projekt an „formalen Schwierigkeiten“ scheitert, kann nicht angehen und ist eine Schande sondergleichen.

    Offenbar ist EXIT schlicht an der eigenen Inkompetenz und Unprofessionalität gescheitert. Nur weil da jemand gegen Nazis kämpft, ist sein Handeln doch nicht sakrosankt, Frédéric!

Brokkoli-Menschen

  1. 191

    jo:

    Das ist doch ein verstecktes Telefongewinnspiel: http://www.call-in-tv.net/viewtopic.php?p=111181 !

Max & Malte Podcast Nummer 3

  1. 190

    jo:

    Ach, und übrigens:

    “Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient”, befand der französische Philosoph und Politiker Joseph Marie de Maistre (1753-1821).

    “Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt.” - Hans Scholl, Flugblätter der Weißen Rose

Wie Marcel Reich-Ranicki im hohen Alter keinen Fernsehpreis, aber dafür eine Tochter bekam

  1. 189

    jo:

    Alles in Ordnung, eine Sendung, die ausgerechnet nach Kalkofe läuft, ist so erbärmlich, dass man, wenn man dabei einnickt, träumt, jemand ziehe einem mit einer Vakuumpumpe das Gehirn aus den Ohren).

    Komisch, das Gefühl habe eher bei Kalkhofe. “Alles in Ordnung” hingegen halte ich für das vielleicht großartigste Format, das derzeit im Privatfernsehen läuft. Liefe es am Vorabend, im Umfeld der Formate, die es parodiert, ich wette: die Zielgruppe würde den Unterschied nicht bemerken (Test ist in Vorbereitung, ich werde berichten …). Und das ist - mal kurz erkenntnistheoretisch betrachtet - doch weit erschreckender als Kalkofes Verbaldiarrhoe in Ballonseide.

Tausende protestieren gegen den Überwachungswahn

  1. 188

    jo:

    Wirklich ein toller und beeindruckender Erfolg. Dank an alle, die es möglich gemacht haben.

    Aber, irritiert es euch nicht wenigstens ein klein wenig, dass ausgerechnet eine Demo gegen Überwachung die vielleicht meistfotografierte Demo ever ist - von den TEILNEHMERN?

    Dass auf jedem veröffentlichten Bild noch 5 bis 10 weitere Demoteilnehmer zu sehen sind, die gerade ihre Mitdemonstranten fotografieren?

    PS: Nicht nur, weil Objektive ja eher Subjektive sind: Mich würde mal die Etymologie des Begriffs Transparent interessieren. Das macht so nämlich keinen Sinn.

Rechte Links

  1. 187

    jo:

    “If you wanna be one of the non-conformists, all you have to do is dress just like us and listen to the same music we do.” — Goth 2, South Park 7.14

Der Maulwurf aus diesem Internet

  1. 186

    jo:

    Uwe: Schau dir Switch mal genauer an, dort werden - sicher nicht ganz zufällig - vor allem RTL-Formate auf die Hörner genommen. DIe Raab- und die Detlef “tighter Tanzbär” D! Söst-Parodien, sind a) neu und b) vergleichsweise zurückhaltend (und dadurch imo auch belanglos und langweilig).

  2. 185

    jo:

    Dass die Maulwurf-Videos bei YouTube teilweise anderthalb Millionen Mal angesehen wurden, und zwar an jedem TV-Filter vorbei …

    Das ja gerade nicht, wie oben schon geschrieben wurde.

    Ich habe gerade auch keine aktuellen Zahlen hier, aber 1.5 Millionen dürfte selbst Raab regelmäßig (bzw. immer noch) erreichen. Und das seit 2001 an vier Abenden in der Woche (Als die Show nur 1x pro Woche lief, waren es iirc weit mehr). Zum Agenda Setting: Gibt es eigentlich Zahlen, wie die Zugriffe hier explodiert sind, nachdem Raab das “Sonnenlischt”-Video aufgenommen hat, das ja auch hier bei Spreeblick nur “zweitverwertet” wurde?

    Wie auch immer, ausgerechnet mit Quoten & Klickzahlen zu argumentieren, ist gerade mit Blick auf das Netz ziemlicher Unsinn. Macht man das, hat man gleich das nächste “eindeutige Argument gegen die Demokratie”. Geklickt wird gerade im Netz vor allem triviale Scheisse.

Wir sind BILD: The Chrome Conspiracy

  1. 184

    jo:

    Chrome sendet ebenfalls nicht alle Tastatureingaben nach Hause.

    Aber sicher doch: Bitte hier weiter.

    Chrome sendet diese Eingaben für die Autosuggest-Funktion an die eingestellte Suchmaschine. Das kann Google, aber auch Yahoo oder MSN sein.

    In der Default-Einstellung - die, sehen wir es realistisch, kaum jemand ändern wird - ist es nunmal Google. Da kommt dann zusammen, was zusammen gehören soll. Darf man Google als Datenkrake bezeichnen? Ich finde: man muss!

    Firefox macht exakt das gleiche, wenn man die Suchmaske mit Autosuggest verwendet

    Ja, wenn. Da es bei Chrome allerdings kein dediziertes Suchfeld gibt, landen erstmal _alle_ Eingaben bei Google. Taste für Taste.

    PS: Von den hardcodierten Grafiken (auf denen und anderen Taschenspielertricks - neben der Javascript-Engine - ein Teil der vermeintlich tollen Performce basiert), der verhunzten Codebasis (die eine 64bit-Version derzeit ebenso verhindert *hahaha*, wie baldige Mac- oder Linux-Versionen …) reden wir besser erst gar. Ist ja alles supi, in der Comicwunderwelt.

  2. 183

    jo:

    Senden von URL-Eingaben nach Hause

    Sorry, Johnny, aber das stimmt so nicht.

    Der Smart Location Bar von Firefox 3 sendet eben nicht jede Tastatureingabe nach Hause: Smart Location Bar

    Abstellen kann man die Funktion selbstverständlich trotzdem: How to disable the Smart Location Bar

    Und wenn mir das alles nicht gefällt kann ich mir meine eigene Version von Chrome basteln, [...]. So viel Freiheit bietet kein anderer Browser, nicht einmal Firefox.

    Auch das ist neu für mich. Firefox kann man sich natürlich sehr wohl selbst kompilieren oder kompilieren lassen.

    Wobei das natürlich ein Freak-Argument ist. Oder kennst du jemanden, der sich seinen Browser selbst kompiliert (Max evtl. mal aussen vor … ,)? Eben.

Neocon-Solidaritätsposse: Macht Hitler doof?

  1. 182

    jo:

    @18/Marco: Herrje, was ein peinliches Geschwurbel. Dabei hätte “Ich bin ‘ne Wurst” vollkommen gereicht.

Obama, die Fanmeile und das teure Bier - sehr subjektive Eindrücke

  1. 181

    jo:

    er hat (das sagte er zu Anfang tatsächlich) als „citizen of this world“ zu uns gesprochen. Einer von uns. Vielleicht bin das nächste Mal ja ich dran.

    Natürlich, das ist schließlich die utopische Vision, auf der der ganze Mummenschanz basiert. Jeder kann Weltbürger - well, unter Führung der USA - sein, man muss den Change nur wirklich wollen!

    Und ganz nebenbei war das ja auch noch die ultimative Kennedy-Referenz (is leider untergegangen). Einfach nur Berliner zu sein reicht 2008 schließlich nicht mehr! Globale Perspektive und so (Letztendlich ist der globale Terror ja auch nur eine final frontier in zeitgemäßer Kostümierung).

    Man ist nun Weltbürger. In Berlin, from Berlin. Be Weltbürger! Tolle Show eigentlich, an der entscheidenden Stelle leider verkackt. Egal, war ja nur Warmup, die Groupies haben trotzdem gejubelt.

Mit Rambo durch die Dialektik der Aufklärung

  1. 180

    jo:

    In Auszügen gefällt es mir. Nur das Umfeld so gar nicht.

    @Jan: Den Level wird sich Broder Zeit seines Lebens von unten anschauen, da hätte vor 10 Jahre halt keinen intellektuellen Autobahn keinen U-Turn hinlegen dürfen. Aber, siehe oben.

Von Hier und Anderswo - Soha

  1. 179

    jo:

    .oO( Und ausserdem gibt es einen Godard mit fast gleichem Titel .. )

Sex and the City - We Children from Bahnhof Shoe

  1. 178

    jo:

    Danke.

EM08: Keine Frage ohne Antwort

  1. 177

    jo:

    Die elektronischen Fahnen inkl. Pager gibt es hier:
    http://www.ervocom.ch/referrepagingsystem.php5

    Nur für den Fall, dass jemand daheim die EM reenacten will. Vorteil: Man kann das zugehörige Schiedsrichterkostüm auch auf Cosplay-Conventions, im SM-Club oder zu Karneval tragen.

Tierhaare.

  1. 176

    jo:

    Sehr geehrter Herr Valin,

    vielen Dank für diesen schönen Hinweis. Schon lange gehört das Erstellen von detailgetreuen Tieren aus Eigenhaar - speziell Wirbeltiere (Vertebrata) der heimischen Fauna im Maßstab 1:25 - zu meinen Freizeitbeschäftigungen an kalten Wintertagen und in lauen Sommernächten.

    Bisher dachte ich, ich sei eher einsam mit meinem Hobby und scheute auch einen Aushang in der örtlichen Volkshochschule. Die Leute reden ja schnell. Ihr Beitrag hat mir nun neuen Mut gegeben. Kennen Sie evtl. noch weitere webbasierte Gemeinschaften, die sich mit Modellbau aus Eigen- oder Fremdhaar beschäftigen? Ich wäre sehr am Austauch von Erfahrungen, Haaren und Skizzen interessiert.

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Prince: Creep (Radiohead)

  1. 175

    jo:

    Und völlig überraschend sind die Clips ein paar Stunden später schon nicht mehr available.

Tempelhof retten

  1. 174

    jo:

    Sascha: Du meinst doch sicher “Bembeltown”, oder? Das will dir keiner nehmen.

Das “interne” Microsoft-Vista-Video

  1. 173

    jo:

    nilz: … UND von Brian DePalma gedreht, im Jahr nach Scarface … Ja-haa! Der Haeusler weiß einfach nicht, was gut ist ,)

    Ausserdem will ich eine “Misfits of Science”-Collectors Box. Jetzt, sofort. Bevor ich zu alt für den Scheiss werde.

#rp08

  1. 172

    jo:

    Es war mir eine Ehre mit euch den Innenhof zu teilen.

Springer bleibt Springer

  1. 171

    jo:

    Ach, wirklich befremdlich wird der Eintrag, wenn man im Feedreader in der Zeile verrutscht und glaubt gerade Maltes “Spreeblickleser-Humor im Test” zu lesen.

Twitter Colorwars

  1. 170

    jo:

    Wie jetzt, man kann nicht via SMS teilnehmen? Das ist doch sche*sse ,)

Update: Volltext-RSS

  1. 169

    jo:

    Schon 30 Minuten online, erstaunlich.

    Wollen wir wetten, wann und wie SpOn und Heise reagieren?

Meine nächste Armbanduhr

  1. 168

    jo:

    Eine “Franck Muller”? Nee, da hätte ich zuviel Schiss, dass es ein Plagiat ist.

Nach 10 Jahren: gulli.com verkauft

  1. 167

    jo:

    Bin ich eigentlich der einzige Mensch auf dieser Welt der sich fragt, wieso Gulli.com in den letzten Jahren weitgehend unbehelligt blieb?

    Oder wie es um die - offenbar besten - Kontakte zu einer einschlägig Münchener Kanzlei bestellt ist/war, deren Name ursprünglich mit doch eher fragwürdigen Methoden bei der Jagd nach Urheberrechtsverletzungen, später mit Abmahnungen und irgendwann fast nur noch mit dem Dialergeschäft in Verbindung gebracht wurde?

Brockhaus, Spiegel, Wikipedia: Steigert meinen Wissenswert! (Update)

  1. 166

    jo:

    Danke.

Qtrax: Nullnummer?

  1. 165

    jo:

    Um ein Zeichen zu setzen, Johnny, um ein Zeichen zu setzen!

    Ein Zeichen gegen die unerlaubte Digitalisierung und für ein Europa der Urheber!

Ein Musical für Lisa Bund von Dieter Bohlen

  1. 164

    jo:

    heidrun: Eine 20-jährige hessische Dessousverkäuferin von ehemals leicht adipöse Mopsigkeit, die im Halbfinale einer RTL-Castingshow überraschend (sagt die Wikipedia) ausschied. Seitdem leichter Karriereknick kurz vor dem großen Durchbruch.

    herr a.: Eher die kleine.

  2. 163

    jo:

    *gacker*

  3. 162

    jo:

    Nachts kurz 4 einen Blogkommentar zu verfassen, der aus nichts anderem als der Zeichenfolge “*gacker*” besteht, zeugt sicher von ethischer Desorientierung, fehlenden sozialen Kontakten und einem erschreckend primitiven Kommunikations- und Empathieverhalten. Mir egal.

Gravis, Gravis

  1. 161

    jo:

    Pit:

    anstatt den lokalen kleinen Macladen um die Ecke zu unterstützen haben doch nichts anderes verdient als miesen Support.

    Tja, einen lokalen Macladen, der auch autorisierter Service Provider ist, also selber Reparaturen durchführen darf, muss man erstmal am Ort haben. Wir haben hier zwar ein furchtbar nettes Systemhaus, die sind aber nur Apple Solution Experts und müssen defekte Hardware einschicken.

    muss ich sein: Weiß dein angeblicher Arbeitgeber, dass du dich gerade um Kopf und Kragen quatschst? Oder - was schlimmer wäre - ist ihm seine Aussenkommunikation so scheissegal, dass es ihn nicht einmal mehr interessiert?

    Macht man es nachträglich, na klar kostet es dann Geld egal wo gekauft zu verschenken hat keiner

    Wie gut, dass das die Händler hier vor Ort das anders sehen. Vor einiger Zeit RAM für ein bei eBay gebraucht gekauftes FJS-Notebook gesucht. Sollte 39 Euro beim freundlichen Kistenschieber kosten, gerade mal zwofuffzig mehr als im Versand.

    An der Kasse dann die Frage, ob sie es auch gleich einbauen sollen (Ok, das dauert bei einem Lifebook keine 5 Minuten inkl. Funktionstest). Natürlich kostenlos, genau wie der Kaffee für mich (Gut der war lauwarm und kam im Pappbecher, man kann nicht alles haben … ,).

    Verdient haben sie an diesem Geschäft natürlich nichts. Dummheit? Mitnichten. Allein die Kunden, die dort inzwischen auf Grund meiner Empfehlung gekauft haben, haben ein paar tausend Euro im Laden gelassen.

  2. 160

    jo:

    Mein Leben als bedauerliches Einzelschicksal

    Ist das nun der Punkt, wo ich erwähnen sollte, dass ein Kollege mehrere Monate(!) auf seine Final-Cut-Lizenzen von Cancom gewartet hat (Die Apple direkt innerhalb von Stunden liefert …)?

    Und Cyberport. Nunja, eigentlich waren wir mit denen in der Vergangenheit durchaus zufrieden. Bis ich letztens einen nach 2 Wochen Betrieb plötzlich unrund laufenden Gehäuse-Lüfter umtauschen wollte. Klar, kein Problem, meinte der freundliche Geschäftskundensupport. Freeway-Aufkleber würde mir umgehend zugeschickt. Ich solle doch bitte das Gehäuse inkl. Zubehör und aller Unterlagen in der Originalverpackung einschicken. Bitte wie?

    Mein Einwand, dass ich wohl kaum einen laufenden Server in seine Einzelteile zerlegen werde (4 Stunden Arbeit, x Tage Ausfall?), um ein (bereits ausgebautes) 10€-Teil getauscht zu bekommen, schien auch nach mehrmaligen Rückfrage niemanden zu interessieren. 2 Überstunden später konnte sich ein Mitbewerber über unser Jahresrestbudget freuen.

    Dell? Der Geschäftskundensupport inkl. persönlichem Ansprechpartner und Vor-Ort-Service ist prima. Das Callcenter in Bratislava(?) hingegen, mit dem sich der gemeine Endkunde rumschlagen muss … nun, manchmal verliert man, manchmal gewinnen auch die anderen.

    Gravis fehlt mir leider(?) noch ,)

Rollende Köpfe beim ZDF - Das SEK singt

  1. 159

    jo:

    03: ebend. Oder, wie ich Fefe (von dort ging der Clip wohl auf die Reise durch Klein-Bloggersdorf) gestern schrieb:

    [...] das ist übrigens aus dem auch sonst ziemlich sehens- und
    verlinkenswerten “satirischen Jahresrückblick” von zwei “Frontal 21″-Redakteuren (Ja, ausgerechnet die).

    Gibt es hier komplett (Beim Schäuble-Clip fehlt das Intro inkl. VDS und die Chinesenhacks. Das sind inkl. G8 die letzten 7 Minuten): http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/381888?inPopup=true

Allgemeine Sozialbedingungen

  1. 158

    jo:

    Michi: Dir ist aber schon klar, dass das eigentliche Problem nicht in der Ein- bzw. Ausblendung von Werbung, sondern im Erstellen eines detaillierten Profils anhand deines Nutzungsverhaltens liegt, oder?

  2. 157

    jo:

    Ach, und da ich gerade danach gefragt wurde:

    Schön das du in einem Spiegel Online Artikel jetzt doch noch EINEN Juristen (wieviel wurden da befragt?Sechs?) gefunden hast der die Möglichkeit nicht ausschließt das die Daten an Dritte weitergegeben werden könnten

    Oh, ich habe zwei gefunden. Einmal den zitierten RA Rolf Becker (übrigens ein Experte für Wettbewerbsrecht) und einen mir bisher unbekannten RA Ulrich Fülbie, laut Spiegel Online Anwalt IT- und Datenschutzrecht bei der Anwaltsfirma “Holme Roberts & Owen”.

    Dieser sieht noch in zwei weiteren Punkten, die bisher noch gar nicht thematisiert wurde, die Möglichkeit zur Datenweitergabe an Dritte. Nämlich in den in Punkt 4 und 5 der Einwilligung enthaltenen Formulierungen, Werbung präsentieren “zu lassen” (Hatte ich in meiner noch unbeantworteten Mail an StudiVZ übrigens auch angesprochen, nur für die Rekorder).

    Offenbar spielst du mit der “Chronologie” aber auf die Passage “StudiVZ bestritt solche Pläne immer, keiner der von SPIEGEL ONLINE befragten Datenschutz-Experten erkannte solch eine Absicht in den neuen StudiVZ-Regeln.” in einem Artikel vom 15.12. an. Nunja, da widerspricht Lischka schlicht seinen eigenen - in diesen Punkten aber bisher nicht überarbeiteten - Artikeln. Kann in der Hektik schonmal passieren.

    Bereits im nächsten Absatz greift er dann allerdings auch schon wieder ein Beispiel auf, dass das Gegenteil der zuvor Geschriebenen aufzeigt. Nämlich die von Sascha Kremer vermutete Möglichkeit zur Weitergabe ohne gerichtlichen Beschluss an Staatsanwälte und Copyright-Inhaber.

    Wenn dieser zweite, konkret befragte Experte in der entsprechenden Passagen nun eine andere Intention vermutet, nämlich die Möglichkeiten der Nutzerdaten auch ohne gerichtliche Anordnung (Jaja, das ist natürlich besser als eine Weitergabe zwecks Werbung … ,), zeigt das doch primär, wie wachsweich die AGB und die Einwilligung formuliert sind. Vor allem aber, dass beide befragten Experten eine Weitergabe von Daten an Dritte für intendiert hielten (Soeben ist deine Argumentation zerbröselt, Thomas).

    Zuletzt: Wenn dir die Chronologie wichtig ist, auch Netzwelt-Chronist Richard Meusers schreibt heute nochmal von einem “Datenverkauf”:

    Bleibt abzuwarten, ob sich die Lage wieder entspannt, nachdem StudiVZ wieder zurückruderte, auf SMS-Werbung und Datenverkauf an Dritte verzichtete und die Löschung persönlicher Daten nach Beendigung der Mitgliedschaft gelobte.

    Ein entschuldigendes Zurücknehmen evtl. vorschnell geäusserter Anschuldigungen, wie man es mit viel viel gutem Willen dem oben zitierten Anreisser von Konrad Lischka unterstellen könnte, schaut für mich anders aus.

    Und bitte, was sollen die Kollegen auch schreiben? Die Formulierungen in den AGB und der Einwillung sind nunmal schwammig (Der geneigte Leser ahnt, dass ich hier Absicht unterstelle), der Vorwurf des Datenverkaufs hingegen durchaus erheblich. Natürlich hält man sich da zurück, vor allem wenn man sich anschließend ohnehin die “Klarstellung” eines Pressesprechers abholen darf (zudem noch an einem Freitag …). Ist ja schließlich nur StudiVZ/Internet und keine Regierungserklärung.

    Ganz zuletzt: Wie gesagt, Ich wunderte mich bereits, dass u.a. SpOn, Welt, Heute.de und auch die Redaktion der Tagesschau überhaupt so deutlich formulierten. Wenn Welt.de anschließend eine Überschrift kippt, mei …

  3. 156

    jo:

    Ich hätte dann vielleicht noch gerne die Korrekturfunktion zurück ,) Oder eine etwas größere Schrift in diesem Fenster. Sei’s drum: Das “am” vor Donnerstagmittag bitte streichen, AGB auch im Plural ohne “s”, irgendwohl fehlt noch ein “ein”, den Rest bitte selbstständig korrigieren ….

  4. 155

    jo:

    Thomas: Dass man _nach_ dem Akzeptieren der neuen AGB wohl irgendwann irgendwie widersprechen kann, habe ich schon beim ersten Durchlesen der Einwilligung am Donnerstagmittag verstanden. Siehe deine Antwort 27.

    Womit wir bei den nächsten Unterstellungen deinerseits wären: Ich habe nie behauptet, dass die User von StudiVZ zu “dumm”, “unmündig” oder sonstiges wären (”Intentional verschwiegen” habe ich übrigens auch nichts). Wer bin ich denn?

    Auf der anderen Seiten dürften die AGBs tatsächlich nur ein Bruchteil der Mitglieder lesen und noch weniger zu verstehen (Bevor du fragst, da gibt es Studien zu. Die Heute.de-Redaktion hatte z.B. die PEW-Studie von 2005 in ihrem lesenwerten Bericht erwähnt. Ups, die schreiben ja auch was von “Datenhandel”, sehe ich gerade …).

    Ob das Dummheit ist? Nein, würde ich nicht so sehen. Vielleicht Unvorsichtigkeit und auch ein bisschen naiv, nachdem was sich die StudiVZ Ltd. in den letzten Monaten schon alles geleistet hat. Auf der anderen Seite, bei StudiVZ geht’s ja erstmal nicht um Haus und Hof, sondern - vermeintlich - nur ein paar mehr oder minder unwichtige persönliche Daten.

    Das ist Umstand, den StudiVZ sehr wohl ausnutzt (Das ist mein Vorwurf, das ist Johnnys berechtigter Vorwurf an die Mitbewerber). Durch ein knapp 40.000 Zeichen fettes Textmonster, durch selbst für Juristen nicht eindeutig formulierte Passagen und einen dicken Klopper in Form der “Einwilligung in die Nutzung personenbezogener Daten” ganz am Schluss, durch den Termin in den Weihnachtsferien, durch den Quasizwang der Zustimmung, wenn man an seine Inbox und weiter Teil des Netzwerks sein will, durch eine extreme (und in Teilen offenbar nicht mit deutschem Recht vereinbare) Interpretation der Vertragsfreiheit, und einiges mehr.

    Wo ist hier überhaupt dein Vorwurf, dass über eine fragwürdige AGB-Änderung berichtet und diskutiert wird, statt sie stillschweigend zu akzeptieren?

    Dass es nun schon meine Aufgabe ist, die Nutzer von StudiVZ in jedem meiner Kommentare oder Mails zum Thema mit vollumfänglichen Analysen komplexer Vertragswerke zu versorgen, ist übrigens neu für mich (Tatsächlich habe ich im Lauf anschließender Diskussionen, u.a. in den StudiVZ-Gruppen zum Thema, mehrfach auf die Widerspruchsmöglichkeit hingewiesen).

    Da konzentriere ich mich doch lieber auf die Punkte, die _mir_ wichtig und bemerkenswert erscheinen , alles in der Hoffnung, ein paar Leuten zu helfen, die nicht nicht so weit drin im Thema sind. Das scheint einigermaßen zu funktionieren, mehr kann ich nicht tun.

  5. 154

    jo:

    Phil: Ok, sorry für den Vorwurf. Die Kaioo-PR zur Zeit ist einfach zu penetrant, um an einen Zufall zu glauben. Alternativen? Ich sehe keine, sorry. Die operativen Kosten sind für jedes Social Network ein Problem, das sich durch Werbung wohl nicht so einfach kompensieren lässt. Zumindest, wenn das Netzwerk eine kritische Masse von - sagen wir - mehreren hunderttausend User erreicht. Einfach mit Hardware von der Resterampe loszufrickeln verbietet sich da auch.

    Eine - imo rein theoretische Alternative - wäre ein dezentrales Netzwerk, das von den Universitäten selber betrieben wird.

    Softwareentwicklung auf Projektbasis im Rahmen des Informatikstudiums und durch Freiwillige in Form Freier Software, dezentrale Hardware (jeweils für die eigenen Studenten und Bildungseinrichtungen aus dem Umland. Ich halte “SchuelerVZ” für weit problematischer als StudiVZ …) in den jeweiligen Rechenzentren. Support und Weiterentwicklung durch Freiwillige auf ehrenamtlicher Basis oder gegen Aufwandsentschädigungen (Referentenmodell), unter Schirmherrschaft der Studentenvertretungen. Koordination und finanzielle Rückendeckung im Rahmen geförderter Forschungsprojekte.

    Und da haben wir schon das Problem. Es existieren bereits zahlreiche solcher Projekte, die sich - tlw. konkurrierend - an Einzelproblemen abarbeiten. Das bekommt man realistisch nicht unter einen Hut, dafür sitzen die Lehrstühle zu sehr auf ihren Etattöpfen ,)

    Thomas: Spiegel Online schreibt zu dem Thema freilich noch mehr, als du oben zitierst:

    Der Kölner Anwalt Rolf Becker geht mit seiner Auslegung am weitesten: “Dieser Abschnitt kann als Erlaubnis an StudiVZ interpretiert werden, die Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen. [...]

    Becker weiter: “Das ist dort nicht auf die Strafverfolgung beschränkt. Sprich: Die Weitergabe wäre in allen Fällen möglich – auch in solchen, die der Datenschutz nicht erlaubt. Denn im letzten Abschnitt steht ja, dass die Übermittlung an Dritte auch in den Fällen gestattet wird, die nicht sowieso schon durch Gesetze oder Urteile gedeckt ist.”

    Und bitte Thomas, wenn du in deiner “Richtigstellung” nur halb zitierst und mir fälschlicherweise unterstellst, ich würde nicht bei der Wahrheit bleiben, und mir dann noch Dinge in den Mund legst, die ich nicht geschrieben habe, deutet das wohl auch auf eine hinreichende moralische Flexibiltät deinerseits hin. Du arbeistet nicht zufällig im Customer Support eines der größten und am schnellsten wachsenden Social Networks in Europa?

    Fakt ist, StudiVZ wollte sich in der ersten Fassung der AGB die Möglichkeit sichern, auch per Instant Messenger und SMS zu werben (Als ob die Clickstreamauswertung nicht schon problematisch genug wäre …).

    Dem hätte man zustimmen müssen, um nach den Ferien an seine Daten zu kommen (Das ist ein Methode der Kundenbindung, die - wie inzwischen auch der Bundesdatenschutzbeauftragte bemerkt hat - eher nicht mit den deutschen Gesetzen in Einklang zu bringen zu ist). Nichts anderes habe ich geschrieben.

    Ob und wie man aus der Nummer rauskommt (Mein Widerspruch wurde übrigens immer noch nicht beantwortet), ist eine ganz andere Sache. Realistisch gesehen wäre ein Großteil der User nach schnellem Abklicken der AGB bis zum Widerspruch (”Ih, SMS-Werbung! Ist das von StudiVZ?” - “Da kannst du doch widersprechen” - “Oh?”) gerastert und wohl auch mit Werbung beschickt worden, hätte es jetzt nicht den Presserummel nicht gegeben. Nun, die Rasterung bleibt ja.

    Und bitte, wenn du keinen Unterschied zwischen meinen Texten und denen von DonAlphonso erkennen willst, muss ich dir entweder mangelndes Leseverständnis oder Böswilligkeit unterstellen. Dass ich anfangs durchaus auch mal etwas direkter formuliert habe, liegt in der Natur eines privaten Blogs. Die - nun - Verantwortung für plötzlich mehrere tausend Leser am Tag und die Abgrenzung zur Blogbar waren allerdings der Grund, warum ich gerade nicht so weitergeschrieben habe.

    Chrischan: Ob nur für den Bruchteil einer Minute oder bis zum Eintreffen der ersten Werbung (oder noch länger, mangels Wissen) dürfte wesentlich von der Ausgestaltung der AGB-Zustimmung nach dem Login abhängen. Sagen wir es so, ein deutlicher Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit, würde mich sehr überraschen.

  6. 153

    jo:

    Phil: Dieser Kaioo-Spam ist erbärmlich, bekommt ihr da eigentlich Geld für? Genug? Fakt ist, auch Kaioo muss zumindest seine operativen Kosten decken.

    Wenn Kaioo behauptet, diese wären “im Verhältnis zum Umsatz überaus gering” (Welcher Umsatz?), darf man schonmal dezent mit der Stirn runzeln. Möglicherweise haben die Verantwortlichen aber eine geniale Gelddruck^H^H Charity-Maschine erfunden (“Da kaioo seine äußerst geringen Kosten durch Spenden deckt, kann kaioo 100% der Umsätze (= alle Werbeeinnahmen) für gemeinnützige Projekte/Organisationen verwenden.”). Kann natürlich sein, glaube ich nur nicht so recht.

    Zum Vergleich: Der Betrieb von StudiVZ kostet nach Angaben von Holtzbrinck “weniger als 10 Millionen im Jahr” (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.06.2007, Nr. 24, S. 45 ), also hohe sechstellige Beträge pro Monat.

    Kaioo vergleicht sich allerdings lieber mit der Wikipedia (Wo man übrigens auch gerade mit dem Holzhammer vermittelt bekommt, wie sich Spendenfreudigkeit und steigenden Kosten auseinander bewegen), die faktisch keine Personalkosten hat, weil fast alle Supporter und Programmierer ehrenamtlich arbeiten. Kommt Kaioo ohne Personal aus? Das wäre - gerade bei einem Social Network mehr oder weniger spätpubertierende User, die ganz gerne mal die Sau rauslassen - schon das zweite Wunder.

    Wir halten also fest: Kaioo will “100% der Umsätze (= alle Werbeeinnahmen)” spenden, während der deutsche Marktführer offenbar schon Probleme hat, ohne personalisierte Werbung überhaupt rentabel zu arbeiten. Und das, obwohl StudiVZ Werbeplätze laut FAS zum Dumping-Preis raushaut.

    Sag’s mal, glaubt ihr an den Weihnachtsmann? Oder haben wir es hier vielleicht doch eher mit einer feindlichen Übernahme durch freundliche Bertelsmänner zu tun?

    Achja, auch StudiVZ muss sich an die deutsche Datenschutzgesetze halten. Eigentlich. Wir sehen gerade, welch kreativen Möglichkeiten es dort gibt.

    Johnny: Die ursprüngliche, am Donnerstag verschickte, Einwilligung in die Nutzung personenbezogener Daten gab die Deutung, StudiVZ wolle Daten verkaufen, durchaus her. Siehe auch Spiegel Online. Darüber hinaus gab und gibt es auch in den überarbeitete AGB noch Formulierungen, die zumindest in diese Richtung gehen (”Werbung präsentieren lassen” z.B.). Ich vermute in den Formulierungen mindestens einen Testballon, eher aber den Versuch, sich durch die Hintertür alles, was nach deutschen Recht geht, am Stück zu sichern. Das hat nicht funktioniert.

    Einige dieser Formulierungen wurden nun überarbeitet. Gut? Wohl eher ein trojanisches Pferd. Ist die gute alte Schily-/Schäuble-Nummer: Indiskutable Forderungen an denen sich das Volk reiben kann, nach Protest ein paar kleine Zugeständnisse, das Ergebnis als Kompromis verkaufen.

    Was mich aber weit mehr stört, ist die Art und Weise, wie StudiVZ versucht, seinen Nutzern einen für juristische Laien schwer verständlichen Vertragstext unterzuschieben/aufzupressen. Bzw. nun - offenbar einzig und allein durch den öffentlichen Druck und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis, nicht etwa aus Einsicht oder ähnlich absurden Beweggründen - “zurückrudert” und dabei - mal wieder - von Missverständnissen spricht.

    PS: Ich sage es ungern, aber der reisserische Stil ist im konkreten Fall äusserst effektiv (s.a. Fonsi an der Blogbar). Im Gegensatz zum auch von mir bevorzugten Erklärbär-Modell.

    Wenn ich mich recht erinnere, waren auch schon die letzten Artikel der Welt zum Thema auffallend kritisch. Ich finde ja, dass das sich das ausgleicht, wenn die Holtzbrinck-Medien und befreundete Verlage das Thema schon schönfärben

    PPS: Ich hoffe, ich bin weiterhin unverdächtig, mich ausgerechnet für Springer ins Zeug zu legen ,)

  7. 152

    jo:

    Simon: Das geplante Targeting bedeutet gerade im Fall StudiVZ eine neue Qualität der Datenerhebung. Ich glaube zwar nicht, dass man da als User einer Web-Community in Zukunft überhaupt eine Wahl haben wird (Siehe die von Johnny erwähnte Diskrepanz zwischen Nutzbarkeit und Datenfreigabe), einen Unterschied zum Status Quo kann man aber nur schwerlich bestreiten. D.h. ein Kommentar wie im law blog greift zu kurz (vom der mitschwingenden Unterstellung der Unmündigkeit noch abgesehen).

  8. 151

    jo:

    David: Auf die Nutzerzahlen sicher nur bedingt, wohl aber auf die eingetragenen Details und ihren Wahrheitsgehalt. Da sehe ich nicht nur in meinem Bekanntekreis seit einiger Zeit ein Umdenken. Profile werden “verborgen” (Ok, das hilft nix gegen internes Profiling …) oder auf wenige Rumpfdaten und abgekürzten Realnamen zusammengestrichen. Will sagen: Die Qualität des Datenbestandes hat sich in den letzten Monaten bereits erheblich verschlechtert. Das ist kein Vergleich mehr zum Stand vom letzten Herbst, wo fast ausschließlich Studenten mit gut ausgefüllten Profilen registriert waren.

    Johnny: Ein Widerspruch gegen die Einwillung zu Nutzung personenbezogener Daten ist - nicht in allen Punkten, wenn ich es richtig sehe - auch bei StudiVZ möglich. Allerdings erst nachträglich, nach Zustimmung zu den neuen AGB. Zur Zeit ist allerdings noch kein entsprechendes Formular online.

    Ich habe gleich am Donnerstag per Mail an widerruf@studivz.net weiten Teilen der Einwilligung per Mail widersprochen. Bisher natürlich keine Reaktion. Mal schauen, wann/ob mein Account gesperrt wird oder man mir meinen Widerspruch, wie explizit gewünscht, noch bestätigt.

    Einen wesentlichen Unterschied zu den AGB von SpOn und WELT hast du am Ende kurz angerissen. StudiVZ schiebt die neuen AGB seinen Nutzern nachträglich unter, in einer Situation, die manche - man mag es belächeln - bereits als Abhängigkeitsverhältnis bezeichnen. Wie ein Drogendealer, bei dem der erste Schuss auch gratis ist.

    Nun wissen wir noch nichts über die Form, in der die Zustimmung bei StudiVZ muss erfolgen. Ich tippe auf eine Checkbox nach dem Login. Also fix einen Haken machen, dass man die neuen AGB akzeptiert, bevor man - nach den Weihnachtsferien! - an seine Inbox und Diskussionen kommt (Wer bitte liest in dieser Situation 40k unterirdisch formuliertes Juristengeschwurbel?). Da kann und sollte man durchaus deutlich darauf hinweise, dass eine derart erzwungene Zustimmung nicht nur fragwürdig ist, sondern wohlmöglich auch mit geltendem Recht kollidiert - auch wenn man selber im Glashaus sitzt.

    Und eines ist doch klar, hätten SpOn und die Welt weniger deutlicher Worte gefunden (oder devot kommentiert wie z.B. Tagesspiegel und Focus Online), hätte a) der Rest der bundesdeutschen Medienwelt nicht nachgezogen und b) StudiVZ hätte die erste Fassung der AGB/Einwilligung (Keine Löschung, Weitergabe an Dritte (jaja, nie geplant, alles ein Versehen. Ein von Juristen formuliertes Versehen mit den ganz dicken Krachern auf den letzten Seiten, von dem überdies die Zukunft der Plattform abhängt, wie der Head of Customer Care im StudiVZ-Forum betont …), Werbung an Instant Messenger und per SMS) abgenickt bekommen.

Hart. Frontal. Bullshit.

  1. 150

    jo:

    flokru: Natürlich waren die Beiträge der ör Magazine unterirdisch und bedienten - imo gezielt - einen gutbürgerlichen bis reaktionären Mainstream (Plasberg hat sich anschließend übrigens für einige Fehler entschuldigt, iirc).

    Faszinierend ist aber doch, dass es hier (und damals in den Gamercommunitys) kaum anders läuft. Klare Meinung, großer Knüppel, da fragt man auch nicht groß nach, sondern bloggt Zustimmung.

    PS: Was die “Studien” betrifft: Da kann man sich raussuchen, was man gerade benötigt.

    Es gibt - auch in der aktuellen Forschung - schlicht keine einfache Wahrheit, die sich auf einen griffigen Zweizeiler runterbrechen lässt (Und bitte, dass virtuelle Brutalität/Grenzverletzungen einen labilen Jugendlichen negativ beeinflussen können, ist keine Erkenntnis, für die man sonderlich viele Experten braucht, da reicht eine Runde im ÖPNV).

  2. 149

    jo:

    Ui, endlich wieder Rudelbildung ,)

    Darf ich kurz darauf hinweisen, dass der Urheber des Videos in seinem Beitrag offenbar ähnlich manipulativ arbeitet, wie die kritisierten Redaktionen:
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/medien-im-blutrausch/#comment-73102

    Details unter http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=120, falls jemand den Trackback unter Nummer 32 übersehen hat.

Machen Sie mal’n Punkt!

  1. 148

    jo:

    @Johnny: Wäre auch eine klasse Idee für Cem’s nächstes Startup-Weekend: „Teppich On Demand“. Wobei, gibt’s sicher schon (Aber das hat deutsche Junggründer ja noch nie aufgehalten).

  2. 147

    jo:

    Ich hätte gern mal all die Dinge, die mir die Tastaturbeschriftung verheimlicht, auf einem Poster.

    So banale Dinge wie die Tilde „~“ (Alt+N), den Strichnachunten „|“ (Alt+7) oder den guten alten Backslash „\“ (Alt+Shift+7) hat man zwar irgendwann drauf, aber trotzdem.

    Ich finden, man sollte typographischen Aussenseitern wie dem lustigen abgehakt-Haken „√“ (Alt+V) und dem Apple-Symbol „“ (Alt+Shift+n) einfach den Respekt entgegenbringen, den sie verdienen …

    Eine Tapete geht auch, falls ein Poster nicht reicht.

    Mmh, eine „Typographie-Tapete“ wäre doch das ideale Weihnachtsgeschenk für den ambitionierten Mac-User, oder? Jedes Jahr einen schwarzen Rolli oder Socken zur dunklen Jeans sind doch langweilig!

    Ach, ich vertraue einfach auf den Spreeblick-Shop.

BOBs-Probe

  1. 146

    jo:

    Gibt es eigentlich irgendwo Liveblogge von der Verleihung? Twitter, irgendwas?

Ist Technik links? Ein Selbstgespräch

  1. 145

    jo:

    Malte, alter Theoretiker: Apparatus, Idéologique! Die Kamera hat eine Botschaft! Oder gleich:

    http://wwwcs.upb.de/~winkler/flogging.html (Offenlegung: Ist mein Chef)

Bombenidee: frattinizer.js als Download

  1. 144

    jo:

    18/Herr Ehrlich, da werden Sie sich bestimmt über das Bookmarklet “OhnePapst” freuen. Müssen Sie nur den Papst austauschen:
    http://www.wortfeld.de/2005/04/p_b_xiv/

Oh Gravenreuth, mein Gravenreuth

  1. 143

    jo:

    Ok, zur Auflockerung: “Günni wie gehts?” - “Kann nicht klagen!” (vorhin im IRC geklaut)

  2. 142

    jo:

    niccolo: Niveauunterschiede bei ineinander verbissenen Kontrahenten zu differenzieren, macht ab einem gewissen Eskalationslevel keinen Sinn mehr. Dieser Level ist bei eigentlich allen Themen, die sich mittelbar und unmittelbar mit GvG und seinem Lebenswerk beschäftigen, schon lange überschritten.

Verwirrt in Berlin

  1. 141

    jo:

    Manniac: Sicher kann man mit 2000 regelmäßigen Lesern seinen Lebensunterhalt bestreiten. Für die restlichen 30 Tage des Monats braucht man dann halt noch einen Zweitjob.

Micaela

  1. 140

    jo:

    amazeman: Bevor ich missverstanden werde: Ich habe hier einen Hausaltar eingerichtet, um Malte hinreichend huldigen zu können. Manchmal ahne ich sogar, was mir der Künstler sagen will. Nicht immer, es wird aber täglich mehr. Rede ich mir ein.

Bedenkliche Kleidung - Erstes Kapitel

  1. 139

    jo:

    Monsieur Fischer: Nun, seine Kandidatur für Berlusconis rechtsgerichtete Partei “Forza Italia” wäre ein ideologischer Grund für Ablehnung. Kein schlechter, finde ich.

    Oh, steht ja schon oben.

Micaela

  1. 138

    jo:

    aber malte ist doch wie schmidt…

    Ideenlos, von seiner eigenen Genialität gelangweilt? So weit würde ich nicht gehen.

Exotismus

  1. 137

    jo:

    Das Spiel mit der dem Nasepoppeln (vulgo: Nasalfisting) immanenten Penetrationsanalogien ist an chauvinistischer Exponiertheit nur schwer zu übertreffen.

    Beim Nasepoppeln handelt es sich schließlich um das Ausleben rein sexuell determinierter Gewaltphantasien unter dem Deckmantel pseudopubertärer Agitation im öffentlichen Raum. Das ist nicht nur schwulenfeindlich, das ist ein omnivulgärer Habitus, der in einer modernen Gesellschaft nichts zu suchen hat.

    Schlimm, dass dem Nasepoppeln auf Spreeblick derart unreflektiert das Wort geredet wird …

Brothers Keepers vs B-Tight

  1. 136

    jo:

    “Neger” ist keine rassistische Bemerkung

    Das sehen viele Schwarze anders: http://www.derbraunemob.info/deutsch/content/content_fragen_presse.htm#p01

    Das Wort “nigga” ist verboten

    Ist es das? Wo denn? Und wer hat es verboten? Und wenn, dann hast du dich ja gerade strafbar gemacht!

    Mein Gott, kommen wir nun alle in die Hölle und müssen bildungsfernen Möchtegerngängstern bei ihren Artikulationsbemühungen zuhören?

Allerherzlichsten Glückwunsch!

  1. 135

    jo:

    Ich will das Video! Als Leser haben wir ein Recht auf dieses Video ,)

    PS: Glückwunsch Max. Und euch zu Max.

Schneewittchen - Der deutscheste Seufzer

  1. 134

    jo:

    Neuraum: Dachte ich auch gerade. Bulgarierinnen, die mit -ov enden, sind meist Kerle. Vielleicht schaue ich aber auch zuviel Kugelstoßen und zu wenig Tennis.

    Maltefan: Lass uns einen Club gründen.

Die Olympischen Spiele 2008 in Peking

  1. 133

    jo:

    Als ehemaliger Protagonist lokaler Tischtennistuniere möchte ich hiermit anmerken, dass auch dort bitteschön nur der zu gewinnen hat, dem die lokalen Funktionäre und Sponsoren wohlgesonnen sind.

    Wäre ja noch schöner, wenn am Montag die falschen Personen in der Zeitung abgebildet sind.

Greenpeace Perlweiss

  1. 132

    jo:

    Christian: Wir können das auch gerne sachlich diskutieren. Welchen Sinn macht das Magazin bei Lidl, wenn - persönliche Schätzung und Nachfrage in 2 Lidl-Märkten vor Ort, ohne Anspruch auf irgendwas - 90% der Auflage ins Altpapier wandern?

    Und das, siehe taz-Artikel, zu Konditionen, die nicht gerade marktüblich sind (Lidl zahlt komplett, Greenpeace muss nicht verkaufte Magazine nicht zurücknehmen)?

Der Celebrity-Sextape-Führer

  1. 131

    jo:

    Gut, dann ist es wohl an mir, diesem ganzen Ferkelcontent ein wenig wissenschaftliche Substanz entgegenzusetzen ,)

    C’LICK ME: A NETPORN STUDIES READER
    Edited by Katrien Jacobs, Marije Janssen, Matteo Pasquinelli

    Editorial Assistance: Geert Lovink, Sabine Niederer
    Copy Editing: Wietske Maas - Design: Kernow Craig
    Publisher: Institute of Network Cultures
    Supported by: Paradiso, Amsterdam
    ISBN: 978-90-78146-03-2

    Order a copy of this book by sending an email to: info@networkcultures.org
    A PDF of this publication can be downloaded for free at [NOT SAFE FOR WORK!]
    low-res, 2MB: http://www.networkcultures.org/_uploads/24.pdf
    hi-res, 9MB: http://www.networkcultures.org/clickme/pdf/clickmeReader_9MB.pdf

    C’Lick Me: A Netporn Studies Reader is an anthology that collects the best materials of two years debate: from The Art and Politics of Netporn conference held in 2005 in Amsterdam to the 2007 C’Lick Me festival in Paradiso, Amsterdam. [...]

    Ja, von der Rohrpost-Liste.

Greenpeace reingewaschen

  1. 130

    jo:

    Bleibt die Sache mit den 150.000 Exemplaren des Greenpeace-Magazins alle 2 Monate, die Lidl freundlicherweise abnimmt, die aber offenbar kaum ein Kunde haben will.

Na, wenn`s doch brennt

  1. 129

    jo:

    Irgendwann werde ich ein Video ins Netz stellen, wie ich Zigaretten unter geschickter Ausnutzung einer ebenen Schreibtischfläche drehe. Konisch müsste ich allerdings erst probieren, braucht man als gut bürgerlicher Autoraucher ja sonst nicht.

Schlüsselerlebnisse

  1. 128

    jo:

    Sunny: Ein gutes Schloss (Richtwert: Kaufpreis 10% des Fahrradwerts) sorgt vor allem dafür, dass sich Diebe zunächst mit den Rädern beschäftigen, die mit schlechteren Schlössern oder gar nicht gesichert sind.

    ich bzw. du: Kommt auf das Schloss an. Wagenheber, Eisspray, Aushebeln, Flex … ab 50 Euro wird’s schwierig (Gilt aber auch für Panzerkabelschlösser. Das von Johnny dürfte solide Mittelklasse gewesen sein. Frage ist da eher, ob man so einen 3kg-Trümmer mitschleppen will.).

Fütterungszeit

  1. 127

    jo:

    diaet: Ich befürchte, man muss das einfach nüchtern sehen. Einige “Kritiker” sind nunmal nicht an einer ergebnisorientierten Diskussion interessiert (ganz im Gegenteil, nachher schlagen sich Unentschlossene noch auf die falsche Seite …), sondern suchen einzig und allein nach Schwächen und Angriffspunkten, mit denen sie ihren Spin befeuern können.

    Da das erklärte Feindbild Sascha Lobo (eigentlich auch [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]) offenbar nicht direkt zu knacken ist, ja nicht einmal mitspielen will (ebenso wie McWinkel, Rene und Felix), versucht man es nun hintenrum über Johnny (Das Bedürfnis, wenigstens verstanden werden zu wollen, kann eine Schwäche sein) und neuerdings auch Stefan Niggemeier (Eine Berlin-Grimme-Connection wurde ja auch schon mehrfach bemüht, zündete aber nicht so recht).

    Aus dem Zusammenhang gerissene Einzelheiten und Unterstellungen manipulativ zu vermischen, gehört da ebenso dazu, wie permanente ad-hominem-Angriffe oder Appelle an irgendwas, um Reaktionen zu provozieren. Alles, was der Gegner sagt, ist potentielle Munition, nicht anderes. Erst wenn er mundtot oder auf Linie gebracht ist, wird Ruhe sein.

    Das ist zwar alles recht durchsichtig, steter Tropfen höhlt aber bekanntlich jeden Stein. Chinesische Dissidenten sind da, so perfide es auch ist, letztendlich wohl nur Mittel zum Zweck. Wäre es ein Banner für Kindergärten oder ein Altenheim, wohlmöglich unter konfessioneller Trägerschaft, würde man das Elend in der dritten Welt und die Rolle der katholischen Kirche instrumentalisieren (wobei, das ist ja eher Maltes Job ,).

    Die Situation, dass es in der [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]-Kommunikation tatsächlich ein paar widersprüchliche Aussagen gibt (Zum Beispiel, dass man nicht jeden Kunden annehmen würde; so steht es noch immer unter http://[DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT].de/kundeninfo/ - und damit im Kontrast zu Johnnys Argumentation), macht das Fähnchenschwenken für uns auf der Tribüne natürlich nicht leichter.

  2. 126

    jo:

    Du rennst gegen den Punk, den Don, den Johnny, der füher mal FIXMBR verstanden hätte, in Dir.

    Nun war ich ja Punk und wollte es auch nie werden, Don, aber selbst in Johnnys bemühten Rechtfertigungsversuchen stecken noch mehr Herz und ehrliche Wut, als in der überheblichen und seelenlosen Empörungswichse deiner neuen Lieblinge aus Hamburg. Von den Leichen im Keller noch ganz abgesehen.

Der Stoff, aus dem die Lügen sind

  1. 125

    jo:

    Andruschka: Es ist schlimmer. Du bist nun Teil eines gleichgeschalteten Bloggernetzwerks, mit der das Kapital brutal kritische Stimmen unterdrückt. Und das dem Drogenmissbrauch das Wort redet, natürlich.

Nachgeben oder nachlegen?

  1. 124

    jo:

    Idioten soll man keinen Meter Boden preis geben !! Sag´ich mal so.

    Ach, man kann seine Zeit auch sinnvoller verwenden.

  2. 123

    jo:

    Hamburg: Häh? Hamburger pöbeln doch gar nicht

    Nett ,)

Alpenglühen

  1. 122

    jo:

    Johnny: Hier wohl ein Server, über den man via Computernetzwerk Zugriff auf die Bilder der Kamera hat. Ist ja eher umständlich, von jeder Kamera extra ein Kabel ins Sendestudio zu legen. Daher macht man solche Panoramaufnahmen über IP/Telefon- bzw. Datennetze.

    Häufig übrigens mit Überwachungskameras und nicht selten (wohl auch hier) ohne die Standardpasswörter zu ändern. Hier an der Uni konnte man mal eine zeitlang BigBrother-TV aus den Hörsälen schauen, wenn man die IP des Servers kannte …

Tagebuch

  1. 121

    jo:

    Ich durfte letztens darauf verzichten, Blogs als Internet-Tagebücher zu erklären. Ein Fortschritt, finde ich.

Primacall

  1. 120

    jo:

    Knut: Mit deiner Bank hast du einen Vertrag, bzw. hast deren AGB akzeptiert. Das ist eine komplett andere Baustelle.

    Gegenüber Profispammern/zwielichtigen Telemarketern ist ein T5F leider wirkungslos. Firmen, deren Geschäftsmodell auf der Umgehung oder möglichst kreativen Auslegung von Datenschutzbestimmungen basiert, lassen sich von einer laienhaften Rechtsbelehrung nunmal nicht beeindrucken.

    Es sei denn, du ziehst es durch und bringst deine Beschwerde anschließend auch mit entsprechendem Nachdruck beim zuständigen Datenschutzbeauftragten an. Das kann was bringen, muss aber nicht.

    Gegen Windmühlen anzurennen ist aber wohl die eindeutig sinnvollere Freizeitbeschäftigung. Sorry.

China und das Internet

  1. 119

    jo:

    Neuram: Du machst gerade den großen Fehler aus deinen Beobachtung eine allgemein gültige Regel ableiten zu wollen.

    Google gehört zu den Vorreitern von geolokalisierten und diversen anderen Contentfiltern (Euphemistisch ist es natürlich quality of service, mit dem man den Nu