Das Jugendvögelschutzgesetz - Recht von einem anderen Stern
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
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wedge:12.12.2007 um 22:17@#613099: Ich habe heute morgen, frustriert und grenznüchtern, noch einen Rant darüber verfasst, dass es mich tatsächlich traurig macht, dass viele Kreative und ihre kreativen Ideen aus dem Web verschwunden sind und dass nur noch ein Rinnsal übrig geblieben ist, das man als mittelmäßiges Wideraufbereiten alter Ideen und Tutorials ansehen muss.
Aber es gibt sie noch: die Webcrafter.
Danke fürs Lügen strafen.
Ja, ich bin begeistert. Ich gehe mir schon selbst damit auf die Nerven.
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wedge:12.12.2007 um 22:05Nochmal: klasse. Leck mich am Arsch. Ab jetzt darf mich die ganze Crew Fanboy schimpfen.
Leeeeeeeeeeeeeck!
Ich will über 300 Kommentare hier sehen, kein LURK MOAR! mehr, schreibt. Spreeblick braucht das Feedback.
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wedge:12.12.2007 um 21:46Ich bin beeindruckt. Schluß aus. Sieht gut aus.
Troubleshooting: unter Firefox sehen die Kommentare unter dem Artikel “Dokumentation: Das Ende der Intimität..” verhackstückt aus; sie alternieren zwischen Weiß und Ankerhintergrund, von Kommentar zu Kommentar; vielleicht ein falsch gesetzter Tag, vielleicht ein falsch gesetzter Style eines genesteten Div.
Keinen Schimmer.Und das mit den Eselsohren. Ich ziehe meinen Hut. Auf den Boden. Trete drauf. Sehr gut. Die Schriftart der Texte ist groß, sicher, ist aber, meines Erachtens nach gar nicht verkehrt; es geht ums Lesen. Content in den Vordergrund. Sehr gut.
Die Kommentare fallen dabei aber zu fliegenschißartig aus, was ihren Schriftgrad angeht.Ich will nicht motzen. Das könnte ich auch anders (und das ist bekannt). Was aber die Blogroll als Teil des Footers da unten verloren hat, soll man mir nochmal erklären.
“Unten” ist bei Hypertext immer alt und unwichtig. Dass die Blogroll konventionellerweise auf Höhe der Beiträge ist, ist keine Idiotie. Es ist praktikabel.
Anonsten: sehr schön. Nochmal: Sehr schön.
Mal sehen, ob ich dieser Messlatte gerecht werden kann.Cheers, mates and lasses.
Dokumentation: Das Ende der Intimität - Über die Privatsphäre im digitalen Zeitalter
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wedge:12.12.2007 um 05:53An René: Schau her, die Frage, die du stellst, ist bereits hinlänglich beantwortet worden. Vielleicht nicht in Worten, aber wie das eben so mit diesen alten Sprüchen ist, manchmal sind die Taten einfach wichtiger.
Und vor allem sehr deutlich.
Die Aufteilung in private Privatsphäre und öffentliche Privatsphäre ist, nebst ihrer Redundanz, überaus müßig und wirkt gestelzt und zwanghaft.
Nehmen wir als Beispiel einen Blogger, der auch nebenher Bilder von sich und seiner menschlichen Umgebung veröffentlicht: er entscheidet was er veröffentlichen will und was nicht. Damit hat es sich. Alles andere ist damit automatisch Teil (s)einer flüchtigen Privatsphäre.
Der Alltag an sich ist nicht digitalisierbar, weil gewisse Informationen nicht übersetzbar sind, allen voran der Kontext.
Wie es zu einem Bild kam, lässt sich nicht übersetzen, Worte allein bringen nur selten den Vibe herüber, wie es zu einem bestimmten Text kam, der einen packt und weiterlesen lässt, ist spekulativ.
Was digitalisierbar ist, ist das, was wir durch einen bestimmten Filter gejagt haben; dieser Filter entscheidet, was wir tun wollen und was nicht, und wen wir damit erreichen wollen. Und das hat nichts mit unserem Alltag zu tun. Es hat aber alles damit zu tun, aus was unser Digitaler Alltag besteht.Und unser Digitaler Alltag basiert auf unserem Willen, er ist Produkt einer langen (okay, bei manchen sehr kurzen) Kette aus Entscheidungen, während unser Alltag primär aus einer Mischung aus Entscheidungen anderer und unseren eigenen Entscheidungen besteht; was auch immer wir online sehen können, ist ein Produkt des Willens eines anderen Menschen, der einzigen Instanz, die darüber entscheidet, wo eine Grenze zu dem eigenen Leben gezogen werden kann und wo Privatsphäre nicht angebracht ist.
Digitaler Alltag folgt unserer Intention, Alltag hingegen nicht. Alltag ist sozusagen die freie Wildbahn der Entscheidungen, Digitaler Alltag hingegen in einer Petrischale in einem Labor, kontrolliert und kontrollierbar.
Und zu meiner Kritik an dem Begriff “meta” in diesem Zusammenhang: du hast etwas geschrieben und ich finde es scheiße und schreibe dir, dass ich es scheiße finde. Ist es deswegen meta?
Ist eine Reportage in der Glotze, die die Art und Weise wie Reportagen oft entstehen kritisiert, automatisch meta?
Buzzwords, bud, buzzwords.
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wedge:10.12.2007 um 15:24Und wie Meta ist das eigentlich?
Leg die Tastatur aus der Hand. Bitte. Steck es auf. Lass es bleiben. Grauenhaft. Lass das mal mit den Videos, arbeite mal an deiner Ausdrucksweise und ziehe in Betracht ein Rechtschreibprogramm zu verwenden.
Das will doch so keiner lesen. Und dann wäre es auch noch meta. Weia. Hast du dir gerade noch das “voll meta” verkniffen, was?
Ich gehe ins Bett. Ich will kotzen.
Immer mit der Ruhe
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wedge:10.12.2007 um 14:11Gib Bescheid. Ich gehe ins Bett.
Sushi? Ein WP- Plugin?
Schreib mal wieder.
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Hart. Frontal. Bullshit.
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wedge:29.11.2007 um 13:52@15 et al.: Bevor ich wieder mein Leben für einen Hungerlohn hergeben muss, möchte ich noch sagen, dass genau das unser Problem ist.
Wir geben einander die High Fives und belassen es dabei, wechseln geistig den Sender und regen us morgen wieder über etwas anderes auf, wahrscheinlich mit dem gleichen Elan.
Und lassen es damit auf sich beruhen.Wir sagen unsere Meinung und verpissen uns wieder.
Dabei verbitte ich mir Reaktionen der Marke ‘in Deutschland gibt es ärgere Probleme, wie z.B. [subjektiv wichtigeres Problem]‘, da dies davon zeugt, dass entsprechender Kommentator oder Redner noch nicht auf den Trichter gekommen ist, dass die Probleme, die wir unterschiedlich gewichten, gemeinsame Ursachen haben.
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wedge:29.11.2007 um 13:36Erinnert mich an die “Diskussionen” zu dem Thema Anime und Mange; da wurde auch gerne mit dem Hobel drübergefahren und kommentar- wie auch rechtfertigungs- und beleglos alles als pädophiles Wichswerk dargestellt.
Die Frage, die man sich eigentlich stellen sollte, ist die nach dem Abstand, der inzwischen zwischen der alternden Bevölkerung und der sogenannten Jugend entstanden ist.
Vor ein paar Jahren hat ein damaliger Webdesign- Kollege (ein Arschloch unter vielen) zu mir gesagt, dass die Klientel der Zukunft, was Webdesign angeht, die Rentner sind; und er meinte, dass man sowohl Design als auch Content ihren Interessen und ihren Erfahrungen anpassen sollte.
Mittlerweile, ein paar Jahre später, scheine ich einen Zusammenhang zwischen diesem Suffgeschwafel von damals und dem Land zu sehen, in dem wir leben; die Kaufkraft dieses Landes liegt bei jenen, die jenseits der 40 liegen, somit liegt auch die Macht und die Entscheidungsgewalt bei den gleichen Menschen.
Was wir abfällitg als “die Medien” bezeichnen, bedienen diesen Markt, also wird der Inhalt auch zielgruppengerecht angeboten und aufbereitet.
Mir geht es nicht darum hier Zustimmungen zu meiner Aussage oder Klicks für meine Site einzuheimsen, weil beides mir persönlich nichts bringen würde.
Ich schreibe lediglich deswegen, weil in den letzten Jahren meine Ansicht von “friedliches Nebeneinander” verschiedener Alters- und somit Interessensgruppen zu einer unfreundlicheren Einstellung umschwenkte und entsprechende Ereignisse (wie in diesem Beispiel allein schon das Wort ‘Killerspiel’) mir symptomatisch für den Zustand Deutschlands erscheinen.Vorurteilen ist mit Wissen beizukommen und zu begegnen; der Haken an der Sache ist aber nach wie vor *welches* Wissen da an den Mann gebracht wird und mit welcher Absicht.
Im Moment scheint es lediglich darum zu gehen, dem Stammtisch nach dem Mund zu reden und ihn in seinen Ansichten zu bestätigen, beziehungsweise zu bekräftigen und mir stellt sich die Frage nach dem warum.
Mir fällt nur eine Antwort ein. Es geht um Kaufkraft. Es geht um Quoten und Märkte, um Produkte und, letztenendes, um Stimmen.Fernsehen und Politik schlafen nicht nur miteinander, sie ficken einander wortwörtlich den Verstand ‘raus.
Es ist zwar schön und gut, dass wir hier oder anderswo darüber reden, effektiv sind wir aber nur Spottdrosseln, die nie etwas tun, für die es reicht darüber geredet zu haben, Dampf abzulassen, irgendwelchen Bullshit zu schreiben, nur um das Gefühl zu haben, wir hätten etwas getan.
Haben wir aber nicht. Wir wiederholen uns einfach nur. Wir wiederholen uns einfach nur. Wir wiederholen uns einfach nur. Jedes Mal.
Eigentlich sind Stellungnahmen und Korrekturen wie die obige, durchaus komische Variante als Video, nutzlos, auch wegen der Trennung zwischen alten und neuen Medien und unserer Natur als ewige Klugscheißer.
An sich gehören entsprechende Sendungen durch eine Telefonschaltung live ins Studio korrgiert, denn es ist ein Fehler (böswilliger Absicht) seitens entsprechender Sender, dies nicht anzubieten, da so, ohne Kritik, die für die Zuschauenden im gleichen Zeit- und Senderahmen erfolgt, das Dargestellte zur Tatsache wird.Man kann zwar sagen, dass Idioten in diesem Land das Sagen haben, jedoch ist es unverzeilich diesen Idioten dieses Land zu überlassen.
Selbstreferentialität
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wedge:16.10.2007 um 02:10Douglas Adams. Ganz toll.
Ja, wirklich.Vielleicht wird aus diesem Blog irgendwann ein “A-Blog”. Bis dahin: viel Glück.
Die unendliche Geschichte
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wedge faraway:26.06.2007 um 01:13Uh, yeah.
Kombiniere ein Weblog mit einem Wiki und du bekommst ein Forum samt Community heraus.
Das ist es, was unter dem Strich dann steht, unabhängig davon, wie man die Fehlgeburt auch nennen will.
Solange diese Instanzen voneinander getrennt sind, funktionieren beide dadurch wunderbar, dass sie sich technisch nicht überschneiden und auch gar nicht versuchen die Funktionen des jeweils anderen zu implementieren.Scheiß Idee. Grundlegend beschissene Idee.
Nachtrag:
die meisten Vorschläge hier sind nichts anderes als das Betteln nach Funktionen, die jede drittklassige Forensoftware bereits als Standard mitbringt.Also, was soll es sein ?
Spreeblick das Weblog ?
Spreeblick das Forum ?
Spreeblick das “ich-gebe-mir-selbst-
keine-Bezeichnung-weil-ich-sonst-
Ansprüchen-genügen-müsste”- Ding ?Durch eine Wolke aus Alkohol sieht man klarer als der Rest es jemals könnte.
Fütterungszeit
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wedge faraway:19.06.2007 um 22:20Unfassbare Möchtegerndiskussion, die sich (natürlich, wie sollte es auch anders sein ?) mit Fisher-Price- Psychologie paart.
Da wird von dem alten Haeusler, von dem neuen Johnny, von dem guten alten Spreeblick und der Yahoo- Nutte von heute gefaselt und ich kann nur einziges denken: eine Band hat ein neues Album aufgelegt und jene, die sich als hardcore- Fans bezeichnen würden, schreieb auf, “Nein! Das ist nicht UNSERE Band mehr! SELLOUT!SELLOUT!SELLOUT!”
Das ist genau das, was ich jahrelang der selbsternannten Blogosphäre vorgeworfen habe: Kinder ohne Bildung, dafür mit Megaphon und einer “ich-auch”- Einstellung zu jedem Scheiß.
Spreeblick schaltet Werbung von Yahoo!.
Das heißt nicht, dass die entsprechenden Beiträge, die Menschenrechtsverletzungen ankreiden, verschwinden werden.Sie bleiben, bleiben durchsuch- und auffindbar.
Haeusler soll scheinheilig sein ?Wenn jemand scheinheilig ist, dann dürfte das der lokale Ast von Yahoo! sein, der wohlwissentlich über Haeuslers Einstellung dennoch ‘ja’ zu dem Deal gesagt hat.
Das ist auch noch eine Sache, weswegen ich das Wort ‘Kinder’ bemüht habe: Yahoo! ist keine homogene Struktur, kein örtlicher Laden mit einem Chef und einer Putzfrau, dafür ist Yahoo! viel zu groß und es wäre unmöglich diese Hydra zentral zu verwalten.
Yahoo! in China ist nicht Yahoo! in Deutschland, aber das scheint mal wieder in dem Gekreisch der selbsternannten Wahrheitssucher unterzugehen.
Die Geschichte hätte da Abhilfe schaffen können, aber niemand ist geistig dazu bereit eben nicht alles in einen Topf zu werfen.
Ist einfacher so. Und Johnny ist Hitler.Herr Haeusler könnte auch einfach den Laden dicht machen, “Fuck the whole lot of you ungrateful bastards” sagen und sich hinstellen mit den Worten “Ja, ich erhalte Geld von Yahoo!. Erstickt daran, ich finde das vertretbar!” und sich damit tatsächlich zu dem machen, was hier anscheinend viele in ihm sehen: nicht mehr *ihr* Johnny.
Die arme Sau redet sogar noch mit euch und führt seine Fahnen gegen eine Maschinerie aus Kurzsichtigkeit und schlichter Sturheit, was an sich vollkommen aussichtslos ist, da sich besagte Blogosphäre im Recht sieht (es ist immer einfacher sich auf einen Feind zu einigen; Blogfeind #1 sozusagen) und da ist objektive Wirklichkeit unwichtig.
Meinung ist wichtig.
Auch die Meinung von Schreihälsen ohne Verstand.
Rollenspiel
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wedge:05.05.2007 um 02:44Johnny, das büßt du mir. Serverseitiger Stresstest, kann von Glück sagen, dass die Site nicht auf einem Tagesserver gelandet ist.
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wedge:04.05.2007 um 15:38Vielleicht lag es an dieser einen Community, vielleicht gibt es gewisse soziale Netzwerke, die vornehmlich von einander stark ähnelnden Personen definiert werden, vielleicht war das, was ich erlebte, keine repräsentative Stichprobe.
Vielleicht rede ich mir das nur ein, weil ich mir selbst sonst ein paar unangenehme Fragen stellen müsste.
Manierenfreie Meinungsfreiheit
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wtf:02.11.2006 um 08:08@matze (#20): Ich weiß ja nicht, wie ich das zu sehen habe, aber wenn man, wie weiter oben, darauf hiwneist, dass ein Zellhaufen nicht gleich einem Embryo oder einem Fötus ist, dann ist es keine Frage einer etwaigen ‘Optimierung’, sondern eine Frage danach, wie man welchen Menschen helfen kann. Im Zweifelsfall kann man so, auf diese Art und Weise, das beste aus den kominierten Genen der Eltern ziehen und einfach mal das Roulette der Natur zu einem Großteil ignorieren.
@Beitrag: Jedoch ist dieses Thema ein Streitfall, der nur dazu führen wird, dass A ganz fürchterlichen Kinderstreit mit B haben wird, weil B As Meinung nicht teilen mag und darüber hinaus geht es nicht direkt darum, was irgendjemand am Ende einer tatsächlich sehr langen Reihe an Einzelfeldern, die alle unter den Sammelbegriff ‘Stammzellenforschung’ zwecks Bequemlichkeit gequetscht werden, in Zukunft in der Lage sein wird zu machen, sondern es geht im Moment darum, dass wir hier einen Menschen haben, der öffentlich leidet, ein Tabu damit bricht und gewisse bornierte Individuen darauf hinweist, dass ein rigides Richtig/Falsch- Denkmuster dazu führt, dass gewisse Defektkrankheiten nach wie vor nicht behandelbar sind, wenn man von der Behandlung von Symptomen absieht.
Generell zolle ich meinen wertlosen, zynischen Respekt Michael J. Fox dafür, dass er die Cojones hatte, sich so und so leidend und zuckend und nervlich ausser Kontrolle zu zeigen, beschämt es doch alle die, die gesund sind und von moralischen Idiotien faseln, die nichts anderes bewerkstelligen können, als aussparbares Leid zu zwingendem Leid zu machen.
Was die Vorwürfe angeht, dass Mr. Fox mit Absicht seine Drogen abgesetzt hat, um möglichst gravierend und emotional wirksam zucken zu können:
wenn dem so sein soll, dann hat er es richtig gemacht, Westländer brauchen recht oft einen Faustschlag in ihre Fressen, damit bei ihnen das Denken wieder einsetzt.@Johnny: ich bin wieder da, war lange genug weg.
Keine Atempause, Geschichte wird gemacht
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wtf:15.09.2006 um 19:06Wie spielt man das verdammte Teil, ich komm da nicht weiter.. die Demo sieht vielversprechend aus, aber wo bekomme ich die Vollversion her ?
Crock of shit.
Kurze Nichtigkeiten
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wtf:13.09.2006 um 15:37Zuerst Massiv, dann das hier. Potthäßlich, beides.
Das war es dann wohl, Jungs und Mädels, die Idioten und Arschlöcher haben gewonnen.
Ich gehe jetzt Kaugummi kauen und warte auf Duke Nukem Forever.
Ich war einkaufen
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Girllovers - Hinter den Spiegeln
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wtf:02.08.2006 um 23:37Folgendes Problem stellt sich mir und meinem Bekanntenkreis (darüber habe ich selbst einen Letter verfasst, vielleicht in einem Anflug von Menschlichkeit, ich weiß es selbst nicht mehr genau):
Wir sind uns selbst nicht sicher, was genau in uns vorgeht, durch das Mittel der Introspektion allein sind wir nicht in der Lage zu sagen, ob beispielsweise bei einem Hoppe-Hoppe-Reiter- Spiel die Erregung durch das Kind verursacht werden könnte oder doch einfach durch andere Dinge, wie beispielsweise körperliche Spinnereien oder die Auf- und Abbewegung, die die Genitalien erschüttert.
Wir sehen uns nur mit der Wirkung konfrontiert, namentlich der Erregung und allein von dieser Rückschlüsse auf uns selbst zu ziehen erweist sich bestenfalls als heikel, da wir zum einen Nieten sind, was das korrekte Verständnis unserer Selbst angeht (wir sind zugleich Subjekt und Objekt, wobei wir obendrein noch sehr voreingenommen uns selbst gegenüber sind) und zum anderen einfach zu uninformiert durchs Leben gehen, weil wir ggf. Angst davor haben, etwas bei uns festzustellen, was gesellschaftlich mit Sicherheit nicht wünschenswert ist.
Ob es weniger pädophile Frauen als Männer gibt, kann ich nicht sagen, das problem mit einer derartigen Statistik besteht darin, dass in diese selbstverständlich nur Personen aufgenommen werden, die einwandfrei auf Grund gewisser Umstände als Pädophile zu identifizieren sind.
Beispielsweise könnte ich selbst pädophil sein, meine Nachbarin könnte pädophil sein usf., jedoch wäre das dann ein Fall, in dem man seine Geheimnisse niemandem preiszugeben bereit ist.
Ich halte die Statistik deswegen für verfälscht, weil die Fälle nicht präsent genug sind, in denen sexuelle Übergriffe von Frauen auf Kinder vorkommen, mit anderen Worten, sie sind nicht gut genug repräsentiert in unserem Bewusstsein, vielleicht auch deswegen, weil nach wie vor sehr viel geschwiegen wird.Andere Szenarien sind ebenfalls denkbar, beispielsweise sagt der Junge nichts, weil er weiß, dass Männer einfach so mit Frauen ’schmusen’ etc.
Ein Schwenk an dieser Stelle:
Das Forum stellt eine Sache tatsächlich richtig, nämlich dass Pädophile nichts für ihre Neigung können.
So weit ist alles klar.Ich selbst besitze eine Neigung zu sehr detailreichen Gewaltphantasien, bedingt durch meine frustrierende Jugend und durch meine damals sehr mangelhaften Strategien zum Umgang mit Problemen und wahrscheinlich ebenfalls bedingt durch genetische Faktoren.
Weder der eine, noch der andere Umstand bescheinigen mir Narrenfreiheit in einer Gesellschaft, auch wenn man vielleicht doch gerne die Schuld und die Verantwortung von sich abwälzen wollen würde und da kommen einem so große Wörter wie ‘Gene’ und ‘Umwelt’ durchaus gelegen.Was dabei (leider) vernachlässigt wird ist, dass wir in einer Konsensgesellschaft mit einer Konsenswirklichkeit leben und dass man sich diesen beiden Dingen zu unterwerfen hat, wenn man in dieser Gesellschaft leben will.
Es gibt mehrere Indizien dafür, dass sexuelle Prägung mindestens eine genetische Komponente besitzt, aber das stellt keinen moralischen ‘Freispruch’ dar, es zeigt einfach nur, dass verschiedene Menschen verschieden ticken und in gewissen Situationen bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen eher bereit/fähig sind als andere Menschen.Die Dispostion ‘Pädophilie’ macht, wie bereits gesagt wurde, aus einem Menschen noch keinen Kinderficker, genausowenig wie meine Disposition aus mir einen Mörder macht. Hier ist man selbst gefragt und die Gesellschaft um einen herum und, in diesem Fall, ein gewisser ‘reality check’:
Kinder sind definitiv weder neurologisch, noch emotional, noch psychisch weit genug entwickelt, um einen Partner für eine erwachsene Person darstellen zu können. Punkt. Die Ausnahmen interessieren nicht, sie sind zwingend, da Menschen sich immer von anderen Menschen unterscheiden werden, jedoch widerspricht es dem Konsens in unserer Gesellschaft Einzelfällen entkräftende Eigenschaften bezüglich des Zustands ‘Kind’ zuzusprechen; nicht nur wegen dem moralischen Konsens allein, sondern auch deswegen, weil Kinder von den wenigstens als sexuell attraktiv eingestuft werden.An dieser Stelle lasse ich Gonzo sprechen:
“Why should I fuck with children?” he says. “They’re too small.”So fühlen die meisten oder zumindest wollen sie so fühlen (wie weiter oben angeführt ist es problematisch sich selbst zu beobachten und die richtigen Schlüsse zu ziehen.. wäre das möglich, bräuchte man Psychotherapeuten nicht).
Ob jetzt nun Pädophilie von der Liste der im DSM-IV aufgeführten geistigen Störungen gestrichen wird oder nicht, tut nichts weiter zur Sache, streng genommen ist das sogar scheißegal, da sich zum einen an dem Tatbestand der Straftat bei dem Missbrauch eines Kindes nichts ändert und zum anderen weiterhin die soziale Ächtung bestehen bleiben wird.
Dass man dazu geneigt ist Pädophilie und die Ächtung dieser mit Homosexualität und derer Ächtung bis in die 70er Jahre seitens der Psychologie zu vergleichen (stand sehr lange im DSM als sexuelle Störung drin), ist nachvollziehbar, man selbst kommt da schnell auf die gleiche Idee.Jedoch liegen die Unterschiede zwischen diesen beiden Arten der Sexualität auf der Hand, nochmal die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen anzuführen, wäre müßig.
Alles in allem kann man in gleichem Atemzug sagen, dass Pädophile arme Schweine sind, die nichts für ihre Neigung können, diese nicht abstellen können und nicht ‘heilbar’ sind, genausowenig wie Homosexualität ‘heilbar’ ist, und dass die ausgelebte Pädophilie dennoch nichts anderes als verdammungswürdig ist.
Da ich mir ebenfalls meine diffusten Gedanken dazu gemacht habe und auch eine interessante Site fand, hier noch die zwei Letter, die passen:
http://www.wedgefaraway.net/2006/07/03/silenced/
http://www.wedgefaraway.net/2006/06/19/herr-richter-es-lag-am-wetter/In diesem Sinne, ich betrinke mich jetzt.
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wtf:02.08.2006 um 21:16Malte, erst einmal Glückwunsch dafür, dass du den Mut aufgebracht hast, dich mit dem Phänomen der Pädophilie im Internet jenseits von Mord- und Hackaufrufen zu befassen, zeitgleich war das jedoch ein schlechter, ganz schlechter Schachzug, der aus diesem Beitrag einen Thread machen wird, in dem sich nach sehr kurzer Zeit dieselbe Stellvertreteropfer- Logik breit machen wird, wie im Fernsehen auch, wenn wieder über einen entsprechenden Fall berichtet wird.
Ich tue mir jedoch schwer damit, was Johnny sagte, nämlich dass ausschließlich Männer pädophilen Neigungen nachgehen würden.
Meine Gründe dafür sind einfach dass ich dessen müde bin zu lesen, zu hören, zu sehen, dass Männer das Tätergeschlecht sind, dabei ist es egal, ob es um Vergewaltigungen allgemein, Sex mit Kindern im Speziellen oder Kriege geht.Nennt mich eigen, aber ich denke da nur noch ‘Bullshit’.
Kill Biller
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wtf:28.07.2006 um 04:34Ja, das sollten sie in dieser überzeichneten Situation. Wie auch alle Menschen, die Musik zu hören bekommen, die sie nicht mögen, irgendwann den Platz räumen werden, so werden sich Menschen auch nicht mit Dingen umgeben oder befassen wollen, die für sie keine Kunst darstellen.
Hinweis an alle anderen: wir befinden uns gerade in einer überzeichneten und fiktiven Geschichte. Wer mir jetzt mit ‘Mord ist strafbar’ kommt, hat da bei dem Wort ‘Freiheit’ einiges missverstanden.
Ich könnte dir, Euter, auch die Frage stellen, ob es Sinn macht sich über etwas zu ereifern, das sich dem eigenen Verständnis für Kunst verschließt ?
Die meisten Leute gehen an Büchern und Werken einfach vorbei, die sie nicht interessieren.Also, pf. Für machne sind auch Splatterfilme Kunst, für andere nicht. Entweder wir sind frei in unsere Werken.. oder eben nicht.
Da gibt es kein Teils- Teils. Leider.
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wtf:27.07.2006 um 22:17Heidrun, wie bei Schönheit ist Kunst eine Frage danach, wen man fragt.
Wer ein Buch füllen kann, das dann auch noch gelesen wird, hat zumindest (noch) mehr Talent als ich.
Wenn Biller untalentiert ist, will ich gar nicht wissen, wie weit links vom Nullpunkt Ergüße meiner Marke zu finden sind.. falls man nach diesen überhaupt sucht :lach:Zu dem was Simon schrieb: scheiß schwer zu sagen, wie er verstanden werden wollte. Zwei Leute verstehen alleine schon ein einziges Kommentar auf zwei sehr verschiedene Weisen.
Bei einem Buch muss die Menge an Meinungen schrecklich groß sein.
Lieber Gott
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Kill Biller
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wtf:27.07.2006 um 20:59Johnny: Werte Kim ist wieder mit Eminem zusammen.
Simon: Soso, Kunst darf also aus gewissen Dingen heraus nicht entstehen. Mit anderen Worten darf Kunst also nicht frei und ohne Regeln sein.
Auch nicht schlecht. Ist eine Meinung.
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wtf:27.07.2006 um 19:04Ist das nicht wundervoll ?
Endlich hat man wieder die Gelegenheit Partei für eine Seite zu ergreifen und die einzige objektive Wahrheit der Antwort auf die Frage nach dem, was künstlerische Freiheit tatsächlich ist, für sich und für alle anderen klar darzustellen und zu beantworten.Oder eben auch nicht.
Sei es drum, dann hat Biller eben karikiert, persifliert und dämonisiert, durch die Scheiße gezogen und lächerlich gemacht.
Mir stellt sich da eher die Frage, was das Gewese darum soll ?Es ist wie bei einem schlechten Film: wenn du ihn nicht magst, verlass das Theater oder hol dir noch ein Bier, vielleicht bessert sich dann der Film noch.
Hätten die beiden Damen nicht geklagt, würden zum einen jetzt nicht die Verkaufszahlen von Billers anderen Büchern nach oben schnellen und zum anderen gäbe es dann auch keinen Ansporn für die beleidigten Frauen eine Klage rauszuhauen.Aber wenn jemand Geld mit etwas verdient, das anscheinend auf ‘Kosten’ anderer entstanden ist, dann wittert immer jemand Kohle und Aufmerksamkeit.
Die realen Personen hinter den Antagonisten seines Werkes mögen nicht geltungsgeil sein, jedoch erscheinen sie in dem Licht der Klage ihren ‘bösen’ Versionen sehr viel ähnlicher als sie es sein wollen würden (was für ein Satz).
Wäre das Buch ein Buch, das für sich beansprucht biographische Tatsachen widerzuspiegeln, dürfte man als ‘Opfer’ durchdrehen, aber das tut es nicht.
Klappe zu.
You can’t block the Bloggers
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wtf:25.07.2006 um 15:00Ah, was mir gerade noch einfällt: es kann sein, dass durch genau solche Aktionen die Zensur verschärft wird, das Ganze somit zu einer Art dummem Schuljungenstreich wird, unter dem die ganze Schule zu leiden haben wird.
Da saß also einer und überlegte sich maximal provokative Artikel, die den Zensoren aufzufallen haben, die dann wiederum wahrscheinlich die Schere schärfer machen werden.
Ich denke mir fehlt einfach der Enthusiasmus, um bei einem ersten Schritt gleich an Marathonläufe zu glauben.
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wtf:25.07.2006 um 14:40Und weg sind die Einträge wieder. Das wirklich amüsante daran ist eigentlich, dass die Zensoren die gleichen Mittel verwenden, wie die dortige ‘Blogosphäre’ (was für ein scheiß Wort), sobald also irgendetwas verlinkt wird oder wie auch immer für Traffic sorgt, wird es auffällig, fällt somit auf und wird gekillt. Wahrscheinlich genauso wie jene Blogger, die auf die entsprechenden Artikel verlinken.
Man mag zwar denken, dass es Hoffnung für die ‘Freiheit’ (kotz) dort gibt, da es eine Weile dauert, bis etwas gelöscht wird, aber das kommt durchaus den Zensoren zugute: so schauen sie selber nach und überlassenn es eben nicht einem Suchprogramm und können somit schön und in aller Ruhe sondieren, wer gleich löschenswert ist.
Die Anonymität, die hier als Vorteil gesehen wird, ist ein Nachteil: denn so wird die.. Dingelchensphäre dort zu einem Haufen isolierter einzelner und sehr kurzlebiger Artikel.. wie ein Tafelaufschrieb.
Hudsonblick 20: Be the Bullet
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wtf:24.07.2006 um 17:55Let me put it this way: all people respond to guns. Some do it this way, others do it in other ways. Welcome to makind.
To some, a gun clears their mind of all the nonsense that normally inhabits it. Zen.
Machismo ? Ever considered that the situation makes us respond in that way and not always our personality ?
And it is certainly nice to know that you, Dennis, are concerned with our state of mind.To some a gun is a focus, to others a fetish.
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wtf:24.07.2006 um 17:14My buddy Te refers to that feeling as ‘the beast’. This ‘beast’ is never precise, it’s open and smiling and all it does is enjoy what mayhem it causes.
Back when he was in the Bundeswehr, he was a great shot, calm and like a machine, reaching a calmness that he later on deeply missed.And he too told me that when he gave into that feeling, he scored less but enjoyed it more.
Somehow i can envision him drooling while just holding a gun.Is it a dick- thing ?
I don’t think so.
Possibly it’s something in our genes..
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wtf:24.07.2006 um 16:21Whenever i hear or read the words “gun”, “guru” and “meditation”, i think ‘equilibrium’, a movie i thoroughly enjoyed due to its ‘gun kata’, a form of martial arts that puts guns to best use.. albeit utterly fictional and far from being possible in reality, it nontheless made me feel cool just to have watched that movie.
I felt dangerous afterwards. Godlike. Dumb.
On the few occasions i was entitled to wield an actual gun, i was.. thrilled.
‘Look at me.. i can kill.. i am death.. and look at this beauty. So cold and shiny, i feel.. great!’In a nutshell, that was how i felt.
People do have stereotypes. Especially about that gun- toting white boy who never made it to third base with the girls.. possibly not even to first base.
But not everyone having a gun or using a gun is just another lowlife enjoying the sheer power of a gun to actually kill shit.It’s like with kung fu and a bar brawl.
With the brawl it’s all about blowing the snot out of people, animals and whatnot.. it’s straightforward and.. stupid.
With kung fu.. it’s art.“Zen and firearms”
I like it.
Shopblogging
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Voice
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wtf:12.07.2006 um 15:18Erinnert mich an die junge Aguilera.
Danke René. Beeindruckend. Sehr sogar.
Grafik-Bloggen
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Anti Pasti
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wtf:05.07.2006 um 14:41Deutschland ist raus. Alright, sie sind raus, raus, raus, es ist vorbei, packt die Flaggen wieder ein, die grauenhaften Irokesen, seid doch einfach mal schlechte Verlieren, scheiß Spiel, von wegen verdient gewonnen, am Arsch, Schauspieler.
Ich ess weiter Pizza. Mir egal. Wenn mir jetzt noch jemand mit Fussball kommt, wird es kompliziert für die Krankenkasse.
Neckar-Kanal-Blick
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wtf:28.06.2006 um 04:30Johnny ist unterwegs. Natürlich könnte ich jetzt etwas davon faseln, dass der kybernetische Süden der Republik das ganz toll findet, aber das würde jeden, inklusive mir, langweilen.
Stattdessen möchte ich folgendes loswerden: im Laufe seines Lebens bemerkt ein Mensch manchmal, dass sein Horizont einem Witz gleichkommt, dass zwar hunderte an Menschen an seinen Lippen hängen, er aber, allein, das Gefühl bekommt, dass er den Menschen nichts zu sagen hat.
Er sieht sich nicht als Führer, nicht als Schamane, nein, er wird sich der Lächerlichkeit seines eigenen Lebens bewusst, des Bullshits, den andere Menschen ganz furchtbar wichtig finden.Manchmal bemerkt dieser Mensch auch, dass er nichts zu sagen hat, manchmal liest er irgendwo irgendetwas, das ihn für immer zu lähmen scheint, ihn in seiner Denkweise verkrüppelt und ihm das Gefühl gibt, dass er so kreativ, so genial und so menschlich nie handeln, nie denken und nie schreiben können wird.
In ganz seltenen Fällen bemerkt dieser Mensch dann am Ende, dass das, was er getan hat, das was er geschafft hat, für viele Menschen etwas bedeutet hat und nach wie vor bedeutet.
In diesen unmöglichen Einzelfällen bemerkt dieser eine Mensch dann, dass die Sterne über ihm folgendes denken:
“Alter.. ich wünschte ich wäre da unten und würde mitmischen.. hier oben gibt es keine Liebe mehr”.Und dann macht dieses menschliche Wunder einfach weiter, irgendwo zwischen Insekten und Göttern, und kratzt sich seine eigene Nische zurecht.
Zieht mit diesem Gefühl in den Mittwoch und erobert diesen einen Felsen, der euch schon immer gehörte.
An Johnny Haeusler: danke. Für den Scheiß, für das Gold, eine rote Kippe für dich.
:räusper: kommt nicht wieder vor.
Creepy
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wtf:26.06.2006 um 21:41Ich nöle nicht, ich halte dich hingegen für ein Stück Scheiße, maloXP, das auf Emoticons angewiesen ist.
Dazwischen liegt ein gewisser Unterschied.Metaebene.. großes Wort, achte darauf, dass es dich nicht erschlägt.
Mit besten Genesungswünschen.
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wtf:26.06.2006 um 17:40Und ich mag es nicht, wenn man anderen durch eine Aussage der Marke ‘Ich will ja nicht’ oder ‘Ich mag nicht’ Besonnenheit oder Weisheit vorgaukelt, nur um dann am Ende durch ein ‘aber’ doch noch Nörgeln zu können. Deutschland, deine Nölbacken.
Es ist scheißegal wieviele Frames es wirklich sind, der Film ist hervorragend gemacht, Punkt.
Kurze Frage
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wtf:01.06.2006 um 18:46zu #28: das erinnert mich in seiner Willkür an Piagets, bzw. Kohlbergs Konzept der moralischen Stufen. Aber, das ist nur eine Frage des Rasters, was man als Fortschritt bezeichnen mag.
Punkt zwei sähe ich dann genauso, keine Sorge.
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wtf:01.06.2006 um 17:47Malte Welding, jede Gesellschaft entwickelt sich, jedoch ist es immer lächerlich und zwingend durchschaubar, dass eine spätere Kultur die vorhergegangene Kultur als weniger entwickelt und primitiv ansehen will.
Leider bedeutet kulturelle Evolution nicht automatisch ein Erreichen einer (von der Güte her) höherwertigen Stufe der Kultur/Gesellschaft.
Unter diesem Gesichtspunkt (um mal wieder den neutralistischen Klugscheißer heraushängen zu lassen) kann es also auch sein, dass künftige Gesellschaftsstrukturen ‘uns’ als zu zimperlich einstufen könnten.
Evolution ist immer im Kontext des Gegebenen, der Umwelt zu sehen.Zu dem Artikel: Wie war das noch mal mit dem Blümchen, das nicht bestäubt werden wollte ?
Vielleicht hat die Frau es auch genossen, diese Kinder zu töten, eine Art sehr dunkler Thrill und deshalb auf Kontrazeptiva verzichtet (zumindest nehme ich an, dass sie auf diese schiss).Ich mein, sie weiß ja woher sie Nachschub bekommen kann.
Spreeblick sampled by Public Enemy
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wtf:31.05.2006 um 23:04Eben deswegen. Aber, da Feedback auch mal ganz nett ist: ja, seine Artikel sind gut, sogar herausragend aus dem Schmuh des Blogmorast und ich schäme mich dafür, dass ich nicht öfter und mehr kommentiere.
Bei anderen ist es wahrscheinlich die Sprache.. oder eher ihr eigenes Ego.
:tips hat to Charles in acknowledgement of his hard- mouthed articles:
Blogger, bitte nicht wundern!
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wtf:23.05.2006 um 19:15Ich finde das schön. Das hat sowas von Hausieren und bei einem anrufen, nachdem man durch whois an eine Telefonnummer gekommen ist und russische Zeitschriften per Post für alle Jugos, die kein Russisch können, und Zeugen Jehovas und Vertreter und.. ach, ich könnte noch eine Weile weiter machen.
Demnächst haben wir dann Spam in mp3s und Pornobildchen, irgendwie, wahrscheinlich gelayert und exporiert per php.
Die Welt ist ein Tollhaus.
Hamburg Calling
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wtf:19.05.2006 um 22:33Das komische ist nur, dass sich immer nur ganz wenige kreative Konzepte durchsetzen, so geschehen in der Spieleindustrie und dass dann diese bis zum Kotzen wiederholt werden.
Ähnliches erwarte ich auch für das Netz.
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wtf:19.05.2006 um 21:16Das erinnert mich an das Scratchware Manifesto, das damals 2000 durchs Netz geisterte und zum großen Teil ignoriert wurde.
Da sich seit dem Verfassen dieses vielleicht etwas zu hart formulierten Dokumentes (zu hart deswegen, weil es zu frustriert und wütend ist, um eben einer der angesprochenen Majors sonderlich zu jucken) nichts aber auch wirklich nichts an den zweifelsohne erfolgreichen und dennoch beschissen uninoovativen Schemata der Spielindustrie nichts geändert hat, liegt es nahe, dass ähnliches auch mit dem Netz gemacht wird.
Von den großen Spielern kann man nur eins lernen: wie man Kunden und Nutzer melken kann, immer wieder und wie dämlich diese eigentlich sind.. oder wie raffiniert das System ’schluck-was-ich-spuck’ funktioniert.
Obwohl Wahrheit keine Frage der Demokratie ist und noch weniger eine Wahrheit für alle existiert, möchte ich mich Kollege Acid anschließen.
Das Netz ist das weite Land Amerika, das von Nomaden bewohnt wird und bald kommen die Siedler auf ihren Schiffen mit ihren Firmen und ihren Symbolen und hohlen Phrasen.
Man möge darüber hinwegsehen, dass ich dem Braten Web2.0 und König Kunde nicht traue.
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wtf:19.05.2006 um 18:50Johnny, Mahlzeit erstmal. Das Ganze ist in etwa so, wie ich es mir vorgestellt habe: steril, alles ganz wunderbar und irgendwie schrecklich uninteressant für die wenigen Leute, die das Schreiben als.. keine Ahnung.. sagen wir einfach, dass die Leute, die gerne etwas schreiben und sich gerne mitteilen sich bei sowas wohl eher an den Kopf langen und nach einem Bier dürsten werden, zumindest ist es bei mir so.
Nach einem Besuch auf der ‘Next 10 Years’- Site fiel mir eine Sache sofort unangenehm auf: die Keynote namens ‘Nutzerwünsche kanalisieren und kapitalisieren’.
Yeh, smooth stuff, für mich hört sich dieser Satz alleine schon an, als würde einmal mehr entschieden, was jemand (in diesem Fall: ein Nutzer) gut zu finden hat. Anders kann ich das ‘kanalisieren’ nicht verstehen.
Das ‘Kapitalisieren’ bedeutet hoffentlich nicht das, was einem im ersten Moment einfällt. Ich hoffe ehrlich, dass es dafür steht, das Hauptaugenmerk auf den Nutzer zu legen und nicht auf seinen Geldbeutel.
Vielleicht bin ich zu sehr Pirat, vielleicht denke ich, dass das Netz nicht dazu da sein sollte, dass jemand mit Informationen Kohle verdienen soll.. vielleicht lebe ich in einer Traumwelt zusammen mit meinem Team und vielleicht zahlen wir deshalb für unsere Site aus eigener Tasche und schielen nicht auf die Kohle anderer Deppen.
Ich rieche vielleicht zu oft überall geldgeile Vampire, aber in diesem Fall denke ich, dass ich sie auch sehe.
Das sind die, die mit dem Netz nichts zu tun hatten, nicht zu tun haben und jetzt den großen Reibach riechen.Web two oh ?
Yeh, stab me in the jaw, oh.
Podcast vom 9.5.2006
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Telök
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wtf:09.05.2006 um 13:01Ich lachte nicht. Fand es nicht lustig, macht aber nichts.
Ob es gut ist, dass es Witze.. falscher Ansatz.
“Super, Otto, du kannst in die Hände klatschen, DU bekommst ein Eis..”
: Otto nimmt das Eis, öffnet den Mund und haut sich die Eistüte gegen die Stirn :Willkommen im Leben, ich lache, wenn ich etwas lustig finde oder es schlicht dermaßen daneben ist, dass ich meine Erwartungen über Bord werfen kann und mich auch mal unterhalten lassen darf.
Ist nicht jedermanns Sache, vielleicht mag es Leute geben, die meinen, dass durch solche Geschichten (Telök) Behinderungen verharmlost werden und man sich über das Los der Behinderten in unserer Welt lustig macht, vielleicht wird aber genau das von anderen als Abkehr von überholten Tabus gesehen, die trennen, was nicht getrennt hätte werden sollen (was dann u.U. dazu führen könnte, dass man auf Behinderungen normaler reagiert, dem dann den Teufel austreibt, den man selbst heraufbeschworen hat).
Es ist der gleiche Dreck, zwei Sichtweisen dazu, das auch nur halbarschig formuliert.Alles andere.. pf.
JA! und
NEIN!- Schreier gab es schon immer, ist dieser Tick, den die meisten haben.. dazugehören und so, Gesicht zeigen und alle fühlen sich im Recht.
Mieses Wetter heute.
Purzeln verboten
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wtf:03.05.2006 um 13:31Naja, dann schreiben sie halt alle Bücher über ihre schreckliche Jugend, bauschen den Sport zum Internierungslager auf und.. ab zu amazon.de.
nein, so nicht, Leute.
Die wenigsten Kinder haben in Grundschulen.. falscher Ansatz. Das war jetzt fast ein Zugeständnis, dass dicke Menschen an einer Krankheit leiden, für die sie nicht verantwortlich sind.. nee..
Fett werden die meisten Kinder in den weiterführenden Schulen, wie sieht es da so mit der Sporttauglichkeit aus ? Und ab da bleiben sie es meist auch.
Hat da jemand was ?
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wtf:03.05.2006 um 12:49Trifft sich eine Generation von Menschen, die vom Sportunterricht in der Schule derart gebeutelt wurde, dass man von Mobbing redet.
Ich geh mir mal eben Kippen holen, jogge die Strecke aus Hohn.
Ich bin der letzte der sich dafür entschuldigen würde, dass das schlicht als lächerlich anzusehen ist.
Ohne den Schulsport gäbe es noch mehr Fatty McFucks.
Und das der gleich dem Schulsystem nach unten angepasst wird, damit auch ja alle die gleichen Chancen haben, ist bedenklich.
Hudsonblick 18
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wtf:03.05.2006 um 09:52“The difference between a democracy and a dictatorship is that in a democracy you vote first and take orders later; in a dictatorship you don’t have to waste your time voting.”
-bukWhy even bother with voting at all ? To keep up an illusion of freedom and choice, two ephemerical concepts that do not ever mean the same thing to even two guys in a pub ?
Just flip a coin and tell us who’ll be the country’s next leader (or its next fuckup fairy), we are too busy with the bullshit life we so dearly cling to: football, booze and boobs.Charles, always a very dark pleasure to read your articles.
Grimme-Online-Award 2006
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wtf:03.05.2006 um 09:38Der Süden hat für Spreeblick gestimmt.
Ja, wir alleine sind der Süden.Mehr muss ich wohl nicht sagen.
Umleitung
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wtf:27.04.2006 um 14:42stralau: dann konstruiere dir folgendes Gedankenspiel:
Eine menschliche Welt, die nicht auf Kooperation basiert, in keinem Bereich. Was passiert wohl ?
Humanismus basiert auf dieser sozialen Komponente, der Zusammenarbeit.
Und damit älter als alle Philosophien.Und dass wir uns ‘einigen’ sollten, ist schon Hinweis genug.
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wtf:27.04.2006 um 14:39goetzeclan, wenn jemand nicht an einen Gott glaubt, wird er dich als Prediger sehen, der geheimes Wissen zu besitzen vorgibt. Schaumschläger also.
“Ware” Natur Gottes.. oh ja.
‘Vor Gott sind alle gleich’ habe ich deswegen geschrieben, weil so auch in der Pädagogik gedacht wird; wenn Menschen gleich behandelt werden, verhalten sie sich gleich. Unsinn.
Wenn du den Zusammenhang nicht verstehst, dein Bier, mir ist dein Gewäsch von Gott schon Grund genug dir einen vor den Latz zu knallen.
Ich geh scheißen, den Rest überlasse ich dir und deinen Kollegen.
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wtf:27.04.2006 um 14:33Ultima ratio ? Von mir ? Nie.
Wenn es vor so langer Zeit schon durchgekaut worden ist, wenn schon alles mal da war und man sehen konnte, dass es beschissen ist, war und bleibt, worüber reden wir hier dann ?
Rückkehr zu alten Werten ? Welche Werte denn ?
Ich sehe nur vergrämte Menschen mit ihren vergrämten Löchern und einem Kopf voller Mist, den jeder für die Endlösung aller Dinge hält und einer seltsamen Handbewegung, die vermitteln soll ‘jaja, weiß ich schon alles’.
Hilft aber nicht. Wir drehen uns immer schön im Kreis.
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wtf:27.04.2006 um 13:32niels, dann nicht. Wenn du nicht erläutern willst, ist das deine Sache.
Ich heule dem keine Träne nach, aber andere, die eben nicht meinen Ton anschlagen und dich normal gebittet haben, deine Aussagen ihnen auseinanderzusetzen, werden sich jetzt vor den Kopf gestoßen fühlen.
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wtf:27.04.2006 um 13:29goetzeclan: das hier ist als unpersönliche Beleidigung zu verstehen: Menschen, die während eines Theaterstücks ständig husten, braucht niemand.
und solange du dich gut fühlst, wenn du mal unpersönlich wirst, sitzen wir beide im selben Baum.
Zurück zu dem Hauptproblem: braucht man das Konzept eines ‘Vaters’, um Kinder erziehen zu können ?
Und, was noch viel wichtiger ist, muss man gleich ‘Hurra’ schreien, wenn mal wieder ein kleines Licht gegen Religion wettert ?In meiner Umgebung gibt es sackviele Neuapostolen, insgesamt sehr angenehme Leute, die ihre Blagen auch nicht besser erziehen als die paar Atheisteneltern, die ich kenne.
Warum aber, mal wieder getreu der überholten Pädagogik, angenommen wird, dass es Standardkinder und Standardeltern gibt und dass Erziehung für alle Menschen gleich auszusehen hat und dass es einen Königsweg der Erziehung gibt, macht mich nach einem Bier schreien und entzieht sich meinem Verstand (was an sich nicht weiter schlimm ist).Vor Gott sind alle gleich.
Genau das dachte auch die Pädagogik. Und heute haben wir die Supernanny..
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wtf:27.04.2006 um 13:14Dann muss ich wohl intelligent werden:
Dieser Ast des Humanismus sieht es als gegeben an, dass die Welt um uns herum und wir in dieser Welt Produkte einer zufälligen ungerichteten Entwicklung sind (mit Welt meine ich Universum); er richtet sich (wahrscheinlich unbewusst) nach einem Prinzip der Quantenphysik, nämlich, dass das existiert, was existieren kann.
Natürlich halten wir uns für etwas besonderes, da wir am Leben sind und ein starkes Interesse daran haben, weiterzuleben. Liegt natürlich auf der Hand, dass man sich erst rehct als etwas besonderes sieht, wenn man bis jetzt keine Hinweise darauf findet, dass Leben oder ähnlich ‘hoch’ entwickeltes Leben irgendwo anders existiert.
Wir sind also etwas besonderes, weil uns die Vergleichswerte dazu fehlen, daß dabei ein Mensch auf die Idee eines Gottes kommt, ist für mich verständlich. Aber einn Gott (oder ähnliches) ist nicht nötig für die Erklärung der Welt und der Interaktionen zwischen allen Partikeln (seien diese Partikel tatsächlich Quanten oder einfach nur Menschen).
Die momentane Lehre (denn nichts ist in der Wissenschaft endgültig, deswegen ist der säkulare Humanismus auch nicht die endgültige Philosophie.. wäre auch sehr unwissenschaftlich).
Der Vorwurf des ‘dünn seins’ rührt eher daher, dass man auh hier versuchte gewisse Dinge unter einen Hut zu bringen und Misstrauen ist durchaus berechtigt: kein Mensch sollte alles glauben, was er liest, nur weil es geschrieben steht und sich toll anhört. Jeder muss sich fragen können, wie sehr er auf persönlicher Ebene in der Lage ist, eine Philosophie anzunehmen, bzw. welche ihm überhaupt nicht mundet.Das nennt man kritische Analyse, vor allem dann, wenn man untersucht, woher diese oder jene Sichtweise kam und wieviel ‘Gehalt’ vermittelt wird. Eine an sich wissenschaftliche Sache.
Ferner räumt das kleine Manifest ein, daß wir soziale Wesen sind, die zum einen zwar auf ihren persönlichen Erfolg aus sind (sei es auf genetischer oder gesellschaftlicher Ebene.. was die selbe Sache ist), aber dennoch mit einigen anderen zusammenarbeiten, eben weil wir auf persönlichen Nutzen aus sind (wie Dawkins anmerkte: ‘egoistische Gene’).
Der Säkulare Humanismus ergibt für jene Menschen Sinn, die einem wissenschaftlichen Hintergrund entspringen, da für diese (Menschen) Konzepte wie ‘Gnade’ auf der Evolution basieren und nicht auf einem Wesen, das alles a priori festgelegt hat.
Ist nicht jedem seine Sache, aber anzunehmen, dass wir Religion *brauchen* ist etwas.. rückständig.Mißtrauen ist immer angebracht, aber auch der Wille sich mit einer Sache auseinanderzusetzen.
Säkularer Humanismus ist dabei eindeutig das Produkt einer aufgeklärten Gesellschaft, da er sich den Prinzipien der Wissenschaft unterwirft (keine Allgemeingültigkeit, wiederlegbar, mit wachsendem Wissen veränderlich) ohne dem Bullshit des Solipsismus anheim zu fallen.
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wtf:27.04.2006 um 12:47Stichwort “säkularer Humanismus” oder “wissenschaftlicher Humanismus”.
Du musst mir nichts abnehmen, die Welt wird schon nicht wegen persönlichen Sichtweisen den Atem anhalten.
http://www.americanhumanist.org/3/HumandItsAspirations.htm
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wtf:27.04.2006 um 12:14niels, bitte werte das als einen persönlichen Angriff und als meine grundlegende Unfähigkeit deine Meinung zu akzeptieren und, darüber hinaus, auch als Bestätigung aller deiner Ansichten über die Welt:
Du bist ein verdammter, schwelender Idiot, weil du nicht Klartext redest. Welche, pardon, WELCHE ‘Grundsätze’ unseres ‘Zusammenlebens’ müssen als heilig angesehen werden ?
Die humanistischen ?
Und warum sollte sich Humanismus rationalen Begründungen entziehen ?
Weil du zu wenig Ahnung von Sozialpsychologie, Evolutionsbiologie und Wissenschaft im allgemeinen hast ?Hab ich schon erwähnt, dass du ein Idiot bist ?
Ja, habe ich.
Meine Fresse, wenn man mal wieder einem Menschen aus der Nase ziehen muss, was er ohnehin nicht begreift.
Vermerk: wenn du kryptische Informationen in bester Prophetentradition (also wenn Wörter wie ‘weit’,'nicht notwendig’,'bestimmtes’,'heilig’,'entzieht sich rationaler Begründung’ von dir bemüht werden) absonderst, musst du dir gefallen lassen, dass ich dich als Idiot sehe, weil du dich hinter inhaltslosen Sätzen versteckst, unter denen andere ganz ganz viele Dinge verstehen können.
Sag mal was du genau meinst und lass das mit der Scharlatanerie.
Was macht der Osterhase an den restlichen 364 Tagen?
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Wer wohnt schon in Düsseldorf?
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wtf:12.04.2006 um 22:21Ich sag es immer wieder. Deutschland ist nicht so homogen wie Frankreich zum Beispiel.
Deutsche sprechen alle ‘in etwa’ die selbe Sprache.
Aber Schwaben versteh’ ich dennoch nicht.Mann, ich hasse Schwäbisch.
Pötter würde ich wahrscheinlich auch nicht verstehen und verwirrt ein Weizen bestellen.
Ob die das dann auch noch verstehen, weiß ich nicht.Manchmnal bin ich mir nach einer ausgedehnten Sauftour nicht mal mehr sicher, ob ich noch im richtigen Land bin..
Spreadshirt
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wtf:12.04.2006 um 17:32Nicht spreadshirt. Wir sind momentan noch bei spreadshirt, keine gute Sache.
Ich habe keinen Grund hier Opern zu quatschen, spreadshirt einfach “uh-uh”, aus, Punkt.
Enjoy yourself
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wtf:12.04.2006 um 15:21Es wäre schön, wenn alle Opera- Nutzer einfach mal wieder den Fuchs verwenden würden, bei dem alles, aber auch wirklich alles gut zu laufen scheint.
Tunnelblick und alle wollen Extrawürste.Hab Lust ein paar Löcher in meine Wände zu treten.
Andy Warblog
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wtf:08.04.2006 um 03:19Ich geh mir jetzt einen runterwichsen.
Ändert nichts an der generell hirnrissigen Idee.Pf, komisches Volk seid ihr.
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wtf:08.04.2006 um 03:07Finde derartige Ideen behämmert, arschgefickt und ermüdend.
Aber, mach was du willst, ist wahrscheinlich das Wochenende, das sich da bei dir meldet und keine ernstgemeinte Sache.Warhol ?
Langweiliger Arsch, noch ein Cobain.
Bildblick
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wtf:05.04.2006 um 15:27“Der Hitler hat ja in einem Maße dieses Land in Bewegung gebracht, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Er hat in den 30er Jahren, was bis in die 40er, 50er - man kann sagen - in die 60er Jahre weitergewirkt hat, den Leuten einen Elan vermittelt, der vollkommen von uns gewichen ist.” - Arnulf Baring im Nachtstudio des ZDF, 9. November 2003
Nett, nicht ?
Nein, nicht die Erwähnung Hitlers, das nicht.
Sondern das andere da, die Aussage, dass ein Despot, Völkermörder usf. erquickt und Elan verleiht.
Sieht er das heute noch so ?Weiß ich nicht.
Und wie wird man eigentlich ‘Deutschlands schlauster Kopf’ ?
Du Opfer!
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wtf:04.04.2006 um 23:07Warum bringen wir nicht einfach alle Rentner um ?
Wirtschaftlicher Nutzen von Rentnern ist kleiner Null.Ich finde es nicht einmal lustig, dass man ‘Sozial’ mit ‘Wirtschaftlich’ im gleichen Satz verwenden kann..
Podcast vom 4.4.2006
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Du Opfer!
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wtf:03.04.2006 um 12:56Ich will niemanden demotivieren. Ich sage nur, was mir auffällt, bevor ich mich wieder verziehe und mich um andere Dinge kümmere:
im Moment werden gewalttätige Jugendliche scharf gestellt, sie befinden sich gerade im Brennpunkt der sozialen Lupe.
Schon nächsten Monat wird dem nicht mehr so sein.Warum ? Medien sind so.
Auch bei spreeblick wird schon nächste Woche über andere Dinge gerdetet werden, wenn auch nur deswegen, weil dieser Beitrag einem anderen weichen musste (dank Pin).Nein, ich stänkere nicht, das ist so, muss auch so sein.
Warum, das weiß ich nicht, aber ich sehe keine Alternativen dazu.
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wtf:03.04.2006 um 12:40Lust auf ein neues Buzzword ?
Gerne, immer doch: ‘ich will mündige Ausländer sehen, ich will mehr Ausländer sehen, die bloggen’.Was mir dank deines Beispiels gerade einfällt: wir denken in Begriffen wie ‘gute’ und ‘böse Ausländer’, übersehen dabei aber, dass jede Form von ‘Ausländergesetz’ beide treffen würde.
Was dann ? Kollateralschaden ? Shit happens ?
Oder war unser netter Türke aus der Dönerbude ohnehin bestimmt nur ein weiterer Schmarotzer ?Solche Gedanken sind Legion.
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wtf:Ich weiß nicht.
Gleichzeitig über die generelle Unfähigkeit einzelner Politiker abzukotzen und sich zu fragen, wann diese zum letzten Mal Deutschland wirklich gesehen haben und dann, fast im selben Moment, anzunehmen, dass es so etwas wie einen Bevölkerungsplan gibt, nach dem Teile der Population ghettoisiert werden sollen, erscheint mir unvereinbar.Ich öffne mal den Bösen Beutel in die generelle Richtung jedweder Aussagen der Marke “Anpassung/Einbürgerung/Akzeptanz”:
Muss ich mich anpassen, um hier leben zu können ? Nein, ich muss per se noch nicht einmal die Sprache richtig beherrschen, die Dynamik in gewissen Firmen ermöglicht das (Beispiel: in jeder Firma, die nach dem Prinzip ‘Bandarbeit’ funktioniert, schließen sich einzelne Ausländer zu Gruppen zusammen, dabei reicht es dann, dass ein einzelner von ihnen den Vorarbeiter versteht, der Rest richtet sich nach ihrem Dolmetscher.. wobei anzumerken ist, dass die Firma diese Menschen eingestellt hat und immer noch einstellt).
Es gibt hier keinen katastrophalen Zustand, überhaupt nicht; dieses System ist tolerant gegenüber Schwankungen.Zu der Ghettoisierungen: ja, wir haben ähnliche Zustände wie in den amerikanischen Vororten, da sinken ebenfalls die Grundstückspreise angrenzender Immobilien, wenn ‘andersartige’ Familien hinzuziehen.
Dass das dann aber an der Intoleranz der Einheimischen liegen soll, na, ich weiß nicht.
Es gibt da, wie überall, zu viele Faktoren, die einander bedingen könnten oder alle durch etwas vollkommen anderes reguliert werden könnten. Hauptschüler sind im Schnitt ‘dümmer’ als Realschüler, welche im Schnitt wieder ‘dümmer’ sind als Gymnasiasten.
Gynmasiasiten haben im Schnitt mehr Geld zur Verfügung als Hauptschüler, da ihre Eltern im Schnitt mehr verdienen.
Ich kann nicht sagen, ob der IQ etwas mit dem Einkommen zu tun hat, aber zumindest korrelieren diese beiden Werte.
Einen kausalen Zusammenhang kann man dennoch nicht erkennen.Weiter zu dem Bestreben nach Eingliederung und Anpassung: ich bin kein Deutscher. Ich möchte auch keiner sein, ich gehe lieber den Weg des kleinsten Widerstandes und bleibe bei dem, was ich schon kenne, da, wenn es so etwas wie ein ‘Nationalitätengefälle’ geben würde, man sagen könnte, dass Nationalität a) besser ist als Nat
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Vorweg: ja, ich bin alt. Ja, ich trinke viel zu viel. Ja, ich bin gerade wieder am Trinken.
Und: ja, ich bin paranoid.
Ich weiß gar nicht, wie ich das handhaben soll. Also, mit möglichst intellektuell anmutenden Formulierungen, mit einer möglichst geschmeidig liberalen Haltung, die dabei aber dennoch eine gewisse Form nunmehr alter Werte durchblitzen lässt.
Also unterlasse ich auch diesen Versuch und schreibe einfach drauflos:
Natürlich gibt es Jugendliche, die “ungewöhnlich” reif für ihr Alter sind und natürlich gibt es Erwachsene, die wandelnde Reifekatastrophen sind; beide Gruppen interessieren mich aber überahupt nicht und das sollten sie auch nicht, da sie, für mich auch psychologisch gesehen (ich bin nicht mehr vom Fach, pflege aber meine alten Kontakte noch) Ausreißer sind, Endpositionen eines Spektrums, zwischen denen sich die meisten anderen Menschen befinden.
Es ist wie mit der Mengenverteilung bei standardisierten IQ- Messungen: das gros der Bevölkerung befindet sich statistisch in der Mitte gehäuft und mit dieser Häfung sollte man auch rechnen.
Deswegen denke ich, dass die meisten Jugendlichen sich wie Jugendliche verhalten und die meisten Erwachsenen auch wie Erwachsene (den entsprechenden sozialen Druck muss ich leider aussen vor lassen, da ich mir dann sonst wie der letzte Klugscheißer vorkommen würde und darauf habe ich seit einiger Zeit einfach keine Lust mehr), weswegen es in diesem Fall um den typischen (und deswegen wahrscheinlich nicht vorhandenen und künstlich erzeugten) Jugendlichen “an sich” gehen soll:
Jugendliche sind neugierig, junge Mädchen früher an Sexualität interessiert als Jungs; hat auch durchaus seinen Grund, die Gehirnentwicklung eines Jungen ist bestenfalls lahmarschig, seine Interessen beginnen erst später denen von Erwachsenen zu ähneln; in ihren jeweiligen Umfeldern ist es ihnen gestattet durch eine Mischung aus peer-pressure und Imitation zu dem zu finden, was für sie funktioniert, was also ihren Persönlichkeiten entspricht; kurzum: sie gleichen aktiv ihr Umfeld und die Personen dieses Umfeldes dem an, was am Besten zu ihrer Person passt.
Fürs Protokoll: Menschen beginnen ihr Leben nicht als tabula rasa, Epigenetik und Umwelt greifen von Anfang an, direkt bei der Zeugung.
Selbstverständlich tragen Jugendliche Sorge (die einen geben sich diesbezüglich Mühe, den anderen ist es scheißegal, die meisten liegen wieder dazwischen) dafür, dass ihre Erzieher möglichst wenig von dem mitbekommen, was sich unter Jugendlichen so abspielt.
Die Angst vor Strafe und dem unvermeidlichen Wegnehmen eines Spielzeuges ist zu groß und zu bekannt; es geht nicht um den Reiz des Verbotenen, es geht darum etwas zu tun, was man für sich alleine tut, um herauszufinden, wie man selbst tickt und wie auch die anderen ticken, auch was Sex angeht.
Das alles sind kleine Schritte in Richtung Mündigkeit und in Richtung einer sogenannten Reife, in Richtung Selbstbestimmung und in Richtung eines funktionstüchtigen Willens, sich selbst als vollständigen Menschen zu begreifen.
Und genau diese “Ziele” sehe ich wieder bedroht; ich erinnere mich an Zeiten, in denen man ein Problem seitens unserer klugen Köpfe erkannt hat und anschließend versucht hat dieses Problem “angemessen” zu lösen; “angemessen” bedeutete vor langer Zeit, dass man mit Menschen geredet hat, dass man versucht hat, einem Problem dadurch beizukommen, dass man sich mit ihm befasst hat und gewisse Lösungen ganz ans Ende einer Liste an möglichen Lösungen stellte.
Das, was da am Ende stand, waren die Verbote.
Obiger Absatz lässt sich so auf zwei Bereiche übertragen: auf Politik und Erziehung, denn beide Bereiche haben (komischer- und erschreckenderweise) viel miteiander zu tun.
Erzieht man ein Kind autoritär, achtet es nur Autorität und reagiert nur auf Androhung von Strafe.
Erzieht man ein Kind antiautoritär, interessiert es sich nicht für die Weisungen seiner Erzieher, da seine Erzieher ihm vorgaukeln, er sei ein kleiner Erwachsener, der den anderen Erwachsenen auf Augenhöhe begegnen kann.
Letzteres kann man mit “respektlos” fehlübersetzen, aber an sich spricht man das anders aus: sozial untauglich.
Ein Mittelweg existiert und er schient auch besser zu “funktionieren” als die beiden anderen Varianten. Sollte auch nicht weiter wundern, da obige zwei Varianten wiederum.. genau. Das mit dem Spektrum.
Wie bei der Selektion: zu speziell, zu spezialisiert, zu empfindlich, keine ökologische Toleranz gegenüber Veränderungen.
Was ich mit diesem Fallobst gewisser Politiker anfangen kann, ist folgendes:
anstatt, wie angedacht, den Bürger und auch den heranwachsenden Bürger zu mehr Verantwortung zu erziehen, zu mehr Eigenverantwortung, werden wir entmündigt.
So geschehen in den letzten 4 bis 5 Jahren, man (also du, der das hier liest) muss sich nur anschauen, welche Ideen und Vorschläge seitens unserer gewählten Herrscher alle geäußert worden sind.
Mir schwant übles; mir schwant, dass little by little gewisse Dinge zum Teufel gehen.
Beispielsweise geht die Tatsache zum Teufel, dass Eltern zwar viel verbieten können, man aber für das Brechen eines Verbotes keine ernsthaften Konsequenzen zu tragen hat (Hausarrest, Schläge mit der Rute, Taschengeldkürzungen); statt der Eltern will hier nun ein Gesetz greifen, was an sich vollkommen absurd ist, wenn man sich die individuelle Interaktion zwischen Erzieher und Kind anschaut.
Ja, es gibt beschissene Kinder, ja, es gibt beschissene Eltern, mein Freund, ich rede jedoch von der Masse an Kindern und der Masse an Erziehern und bei dieser Masse ist es nach wie vor so, dass Erzieher mit ihren Schutzbefohlenen im Schnitt am Besten können, auch bedingt dadurch, dass Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder erziehen.
Das ganze kann man in guter Näherung als Symbiose bezeichnen, vielleicht auch als Kooperation, eine der relevanten Triebfedern unserer Entwicklung als Spezies.
Was ebenfalls zum Teufel geht, ist der Anspruch an einen mündigen Bürger, der selbst seine eigene Moral basierend auf seinen Wünschen und Möglichkeiten (auch genetisch) und denen der anderen konzipiert; die ganze Idee geht dabei vor die Hunde, dass man als Mensch (romantisch ausgedrückt) zu sich selbst findet oder finden kann.
Der echte Schutz der Kinder ist der, dass man sie in Ruhe Kinder sein lässt; Kinder führen Doktorspiele im Kindergartenalter durch, mit dem Eintritt in die Schule verschwindet diese sexuelle Neugier wieder, um dann später wieder aufzutauschen, nur anders, von mir aus auch “reifer”.
Kinder sind keine Erwachsenen, sie sind keine kleinen Erwachsenen, und sie wachsen auch nicht explizit zu Erwachsenen heran; deswegen gibt es auch Jugendschutzgesetze und auch ein Jugendstrafrecht, weil Kinder einfach anders sind.
Sie sind anders als Erwachsene, denken und handeln anders und, vor allem, fühlen sie vollkommen anders.
Diese Gesetzesidee ist ein Verrat an Kindern, Jugendlichen und zu guter letzt an uns Erwachsenen selbst; ein Zugeständnis seitens gewisser Individuen daran, dass man kein Interesse mehr an Kommunikation und an Erziehung hat.
Ich sehe das alles im Kontext eines unfassbar ausladenden Konfliktes, der nicht mehr als Generationenkonflikt zu bezeichnen ist.
Ich sehe hierin die Niederschrift des Schwanengesangs derer Dinge, mit denen wir selbst aufgewachsen sind und die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind: mündige, reife (sexuell wie auch moralisch) Erwachsene und vor allem eines:
mündige Bürger.
Früher war nicht alles besser, aber früher hat man auch gesagt “Es sind halt Kinder - Kinder machen so etwas.”
Ja.
Um ein Schlagwort zu bemühen: hier wird Jugend kriminalisiert.
Und das nur weil wir Erwachsenen zu blöd sind, um die Lügen anderer Erwachsener zu durchschauen.
Autorität und so. Die wissen schon, was sie machen.
Klar wissen sie das: Freiheit bedeutet Mühe, sich bemühen und sich auch bemühen wollen, weil man sich für ein Problem interessiert.
Kooperation, keine Tyrannei und nicht ein Verbot an erster Stelle, nur weil man nicht zugeben will (das dann aber doch tut), dass einem die Leben der anderen scheißegal sind.
#9 erwähnte Angst. Ja. Vollkommen richtig.
Angst ist das Stichwort. Die Frage ist, wer hier vor was Angst hat.
Eltern vor ihren Kindern, Eltern vor Erziehung oder doch der Staat vor Freiheit?
Danke für die Aufmerksamkeit. Ich bin fast wieder nüchtern.
Ich stecke mir jetzt eine Kippe an, räume die Küche weiter auf und brülle wahrscheinlich ein paar Flüche und Verwünschungen.
Ich bin Wedge Faraway und ich lese Spreeblick.