Dieses Ferkel ist kein Antisemit
Neuköllner Moscheen(be)suche: Keine Reportage.
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daniel:30.12.2007 um 19:51@#630961: “Ja, ich finde Islamkritik tendenziell schwierig. Meistens, weil sie dermaßen hirnfrei und ohne das kleinste bißchen Hintergrundwissen daherkommt”
Ist eigentlich das gleiche wie bei der Kritik am christlichen Glauben. Wie viele Pauschalfeindbilder wurden z.B. schon unter dem Stichwort “Katholische Kirche” gedrechselt!
Ein bisschen Hass muss sein
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daniel:21.12.2007 um 10:00Warum ist Leon de Winter ein tragischer Fall? Für mich ist er eine Stimme in einer Diskussion, die geführt werden muß – nicht mehr und nicht weniger.
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
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daniel:13.12.2007 um 12:00Sehr sehr schick, gefällt mir gut. Nur der Unterschied in den Schriftgraden ist etwas zu groß ausgefallen – aber das haben andere vor mir ja auch schon bemängelt. Solltet Ihr das ändern wollen, dann macht bitte die kleinen Schriften größer und laßt die großen groß!
Lucky Goddamn Jew
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daniel:03.12.2007 um 14:13bestgeschmacklichst
grossenDa werd ich doch glatt zum Rechtschreib- und Grammatik-Fascho.
Moralisches Rüstzeug: Gemeine Genies
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Das Kreuz mit Mohammed
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daniel:06.09.2007 um 11:43ich habe aber immer den eindruck das innerhalb der diskussionen die “nichtgläubigen” so dermassen laut schreien, das die “gläubigen” sich raushalten.
Genau :-)
Gespräch mit einer Hure, 2. Teil
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daniel:08.08.2007 um 09:50Jesus hat die Menschheit ja auch nicht erlöst, weil in Betlehem nix los war.
Schöner Satz! Aber das Kaff, in dem Jesus sein Messias-Comming-Out vorbereitete, war natürlich Nazareth.
Terror 2.0
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Profisüppchenkocher
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daniel:02.07.2007 um 11:29hihi, direkt dadrunter spiegel werbung
Ja, das ist das schöne an [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]: Die Werbung wird thematisch sehr sorgfältig ausgewählt.
Aber ist das nun couragiert, seine Brötchengeber als Arschlöcher zu bezeichnen? Wahrscheinlich nicht, denn ein Elefant zuckt ja auch nicht, wenn ihn eine Mücke piekst.
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daniel:29.06.2007 um 14:09Genau. Die mediale Verwertungskette hat auch in Spreeblick ein verläßliches Glied.
30 - Ich muss das bloggen
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daniel:28.06.2007 um 16:47Schlimmer als dieser Zwang zum Bloggen ist der Zwang, Blogs zu lesen. Ich muß mich langsam befleißigen, diese Unsitte abzulegen.
Gut. Aber nicht gut genug. Warum Katholiken nicht für Amnesty International spenden dürfen.
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daniel:18.06.2007 um 15:41Liebe Sanníe,
Wut im Bauch mag manchen Unsinn entschuldigen. Unsinn bleibt es aber dennoch, wenn Du schreibst:
Ich spreche Männern, noch dazu solchen, die von “individuellem Konfliktpotential” faseln, daher jedes Recht ab, darüber zu urteilen, denn sie sind niemals so unmittelbar betroffen wie eine Frau.
Denn im selben Maße, wie Du Männern das Recht auf Mitsprache und Urteilsfähigkeit absprichst, sprichst Du sie auch von ihrer Mitverantwortung frei!
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daniel:18.06.2007 um 09:49Ich bin weder Katholik, noch fühle ich mich besonders berufen, Entscheidungen des Vatikans zu verteidigen. Aber die rhetorische Frage
Sind alle hier anwesenden Katholiken dafür, dass eine vergewaltigte Frau, die abtreibt, eine Gefängnisstrafe verbüßen muss?
macht es mir etwas leichter, die vatikanische Position zu verstehen. Denn Maltes Frage steht exemplarisch für die Diskussionsweise von Abtreibungsbefürwortern, die den Argumentationshebel bevorzugt dort ansetzen, wo nach menschlichem Ermessen keine sinnvolle und allgemeingültige Entscheidung möglich ist.
“Darf eine Frau abtreiben, die durch Vergewaltigung schwanger geworden ist?” Diese Frage ist berechtigt und hat es verdient, mit allem Ernst erörtert zu werden. Wer aber auch nur tendentiell in die Versuchung gerät, diese Frage zu stellen, um 150.000 Abtreibungen pro Jahr in Deutschland pauschal zu rechtfertigen, sollte anstelle von moralischer Überlegenheit eher Scham empfinden.
Wie viele Frauen kennt Ihr, die durch Vergewaltigung schwanger geworden sind? Wie groß ist ihr prozentualer Anteil an der Zahl 150.000? Und wie relevant ist dieser Anteil für die Beantwortung der generellen Abtreibungsfrage?
Jede Schwangerschaft trägt ein sehr individuelles Konfliktpotential in sich. Wer sich nun aber die konfliktträchtigste Form herauspickt, um sie argumentativ zu verwursten, zieht den Verdacht auf sich, mehr zu wollen als nur die Straffreiheit beim Abbruch aufgezwungener Schwangerschaften. Das haben die alten Männer im Vatikan richtig erkannt. Wenn sie das Recht auf Leben verteidigen wollen, dürfen sie nicht zulassen, daß auch nur das kleinste Einfallstor geöffnet wird, um das Recht des einen Individuums gegen das Recht des anderen auszuspielen.
Das ist ja der Gipfel
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Evangelisch oder katholisch - welche Religion steht mir?
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daniel:10.05.2007 um 17:56Auch Blogger sollten bevorzugt über Dinge schreiben, von denen sie etwas verstehen.
Die Erfinder von Helmut Kohl
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daniel:07.05.2007 um 11:33Mich wundert immer, daß sich Leute wundern, daß man auch vor Xing schon Netzwerke aufzubauen in der Lage war. Hättet Ihr gern Politiker, die ganz und gar beziehungslos durch den Reinraum schweben, damit Ihr ihnen einwandfreie Moralzeugnisse ausstellen könnt?
Es ist die Bürde eines jeden Menschen, daß er schuldhaft in seine eigene Vergangenheit verstrickt ist. Auf uns selbst bezogen streiten wir das ja gern ab, aber mit Blick auf “die da oben” führen wir diese triviale Erkenntnis gern als schönste Standarte unserer Entrüstungskultur ins Feld.
Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
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Klar im Wortlaut
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daniel:28.02.2007 um 21:59Wobei ich trotzdem noch nicht verstehe, was der Vergleich mit Johannes Pauls Text sollte. Beide Texte haben gemeinsam, daß sie im gleichen Universum verfaßt wurden. Von einer gewissen Parallelität im Wortlaut aber darauf zu schließen, daß die Äußerungen auch einen gemeinsamen Fluchtpunkt haben, ist bestenfalls nachlässig zu nennen. Ich erlaube mir, diese Kritik am sonst sehr geschätzten Malte stehenzulassen.
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daniel:27.02.2007 um 16:59Je länger ich über diesen dämlichen Textvergleich nachdenke, umso mehr graust es mir vor dem Gedankengang, den Blogger Malte anscheinend durchleiden mußte. Ich versuche ihn mal nachzuvollziehen:
Malte stolpert auf SpOn über Christians Klartext und findet diesen irgendwie gar nicht so schlecht. Der Eindruck verstärkt sich, als die üblichen Reflexpolitiker aufgrund von Klars Äußerungen eine Begnadigung des scheinbar immer noch unter Rote-Armee-Fraktionszwang stehenden Ex-Terroristen kategorisch ausschließen.
Der Mann hat ein Recht auf eigene Standpunkte, zumal wenn sie gar nicht so übel sind. In Malte wächst die Empörung. Das darf doch wohl nicht wahr sein: Mit dem öffentlichen Reuebekenntnis soll Klar auch noch seine eigene Meinung ablegen müssen – ihr Heuchler und Otterngezücht, euch werde ich’s zeigen!
Ab hier wird es interessant, denn nun stellt sich die Frage, was uns Malte eigentlich zeigen will. Eine Textgegenüberstellung kann mancherlei Veranschaulichung dienlich sein. Möglich, daß Malte sich dessen selbst noch nicht ganz im Klaren war, als er umgehend seine Lieblingssuchmaschine mit Fragmenten und Schlagwörtern aus Klars trübem Text zu füttern begann. Suche: Klartext einer honorigen, international bedeutenden Persönlichkeit. Bitte warten Sie einen Moment … … Voilà, Ihre Suche ergab einen richtig guten Treffer - ähnliche Ergebnisse überspringen?
Von der Recherche-Ausbeute glückstränenbenetzt, macht sich Malte sofort an die Veröffentlichung der Gegenüberstellung. Alle Instinkte sind geweckt und gestatten keinen Verzug, schon gar nicht des Nachdenkens wegen. Ergrauten Revoluzzern huldigen, römische Katholiken durch den Kakao ziehen, übereifrige Politiker der Heuchelei überführen, und das alles in einem Beitrag! Vielleicht auch umgekehrt, oder ganz anders – was soll’s, die Gelegenheit ist zu schön, um versäumt zu werden.
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Möglicherweise war es so. Vielleicht auch nicht; wir wollen Malte kein Unrecht tun. Das schlimme ist nur: Sollte Malte tatsächlich mehr als seinem Grummeln im Darm gefolgt sein und doch den einen oder anderen vertiefenden Gedanken investiert haben, wird das Ergebnis nicht besser. Mehr noch. In diesem Fall müssen wir um seine geistige Gesundheit fürchten. Denn die vorliegenden Texte haben außer einem gemeinsamen Alphabet keine allzu große Schnittmenge.
Es ist legitim und geboten, Mißstände wahrzunehmen und zu benennen. Aber es reicht nicht aus. Hierin liegt der große Unterschied zwischen Klar und Paul. Während der eine die Gründe im unpersönlichen “System” verortet, das nur der kompromißlosen Zerstörung überantwortet werden kann, hat der andere ein christliches Menschenbild zu bieten, das die persönliche Verantwortung des Einzelnen in den Mittelpunkt rückt. Kein System der Welt kann uns davon abhalten, das Richtige zu tun. Und kein System der Welt kann das Falsche rechtfertigen.
Daß wir alle die gleiche Luft atmen, kann keine Grundlage für irgendwelche Vergleiche sein. Es zählt allein, was wir mit jedem Atemzug unseres Lebens tun!
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daniel:27.02.2007 um 12:34Hm, was will uns Malte damit sagen? Daß er JPII gut findet? Oder Christian Klar? Oder beide? Oder keinen von beiden? Vielleicht ist das ja auch ein Ratespiel: Finde die sieben Unterschiede.
Warum fühle ich mich gar nicht provoziert?
Zwerge an der Macht
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daniel:21.02.2007 um 13:58“Die Deutschen haben ein schwieriges Verhältnis zu Eliten. Aber: Was macht eine Elite überhaupt aus? Leistung? Moral? Eine Analyse des Philosophen Michael Großheim”
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,463373,00.html
Die Union der Realitätsverweigerer
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Was ich kann. Und was nicht.
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Podcast vom 19.6.2006
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daniel:20.06.2006 um 14:47Hallo BelMondo,
zum Glück darf man ja unterschiedlicher Meinung sein, und es freut mich, wenn Deiner Phantasie Flügel wachsen :-). Vielleicht war ich ja ein wenig ungerecht, als ich diesem Podcast Stammtisch-Niveau unterstellte. Aber ich hatte gerade eine Folge Ehrensenf, einen Toni Mahoni und eben diesen Podcast hintereinander “konsumiert” und konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, Zeit verschwendet zu haben. Warum lausche ich eigentlich den (Selbst-)Gesprächen anderer Leute?
Ein kluger Mensch sagte einmal: “Jetzt redet nur noch, wer was weiß.” Aber das ist natürlich kein taugliches Motto für unsere urbanen Permanent-Publizisten.
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daniel:20.06.2006 um 11:53Nichts für ungut, aber das, was heute Podcast heißt, nannte man früher mal Stammtischgelaber. Echt peinlich.
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@#668474: “wir waren ja alle mal allwissend und sechszehn”
Und Du wirst es wohl auf ewig bleiben.