Dieses Ferkel ist kein Antisemit
Kate Moss nackt am Strand
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Mar(azz)ia
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m.fehn:04.07.2007 um 11:35@wolle: “gesungheitsschädigend und erniedrigend” — Du meinst also so und so, ja?
Ich will hier beim besten Willen nicht die Aktion verteidigen, aber Du solltest mal Deine Perspektive zurechtrücken und einige Begriffe nachschlagen. Was z.B. hat die “Unschuldsvermutung” hier zu suchen? Ist irgendjemand verurteilt oder bestraft worden? Wo wurde Körperverletzung versucht, und WTF soll der Käse mit der Freiheitsberaubung?
Wenn Du ein grundsätzliches Problem mit Polizei und deren Möglichkeiten hast, solltest Du auch die Finger von Verweisen auf unser Grundgesetz lassen.
Guantanamo… nur Unterschied in Details… ne, ist klar.
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m.fehn:04.07.2007 um 09:56Öhm… Du willst also allen Ernstes die Zustände in Guantanamo mit zwei Stunden Rumhocken auf einem Nachtclub-Boden gleichsetzen? Du bist der Meinung, dass könne man auch nur ansatzweise vergleichen? Guantanamo und die Maria-Razzia?
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m.fehn:04.07.2007 um 06:27Nix für ungut, aber findet Ihr Guantanamo-Vergleiche und einen Verweis auf den Cop Killer-Text als Reaktion angebracht, ja? Ist irgendwem was passiert, bis auf eine eingebildete Blasenentzündungs-Möglichkeit im Falle einer anderen Kleiderwahl?
Bleibt mal auf dem… uhm… Boden.
Sicko
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m.fehn:04.07.2007 um 06:05@batz: Ich frage mich, ob Du nicht etwas zu voreingenommen an diesen Film herangehst. Ich sehe in ihm u.a. einen Versuch, das Überlegenheitsgefühl Amerikas zu brechen, und zwar an einem Beispiel, bei dem sie sogar gegen Cuba schlecht aussehen. Er hat auch sicher nicht zufällig Frankreich und Kanada gewählt.
Eine der Hauptaussagen ist ja wohl: “Hey, Leute! Ich liebe dieses Land, aber hier geht’s immer nur ums Geld, Geld, Geld. Fragt Euch mal, ob’s nicht auch noch andere Werte gibt.”
Gefühlsduselig? Klar. Überzeichnet? Yo. SternTV? Nö.
Ein beinahe offener Brief an Atze Schroeder
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m.fehn:15.05.2007 um 10:36Ich sag’s mal mit den Worten eines anderen:
Ich weiß aber, dass mich das öffentliche Denunzieren einzelner Personen, das Anlegen von Namenslisten und das erregte Bejubeln solcher „Funde“ an Methoden und Reaktionen erinnert, die jenseits meines Rechtsempfindens, und zwar da drüben, ganz weit rechts, stattfinden.
Nix für ungut, und eigentlich hatte es Max eh schon auf den Punkt gebracht.
Heute vor 62 Jahren
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m.fehn:09.05.2007 um 10:29Dass man in Hamburg wohnen kann, ohne die Steine zu kennen, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Klar, in Bergedorf vielleicht… ;)
Wie auch immer: Als Hamburger, der nicht allzu oft in Berlin ist, und den vor allem das ganze Heckmeck um das Holocaust-Mahnmal nicht interessierte, finde ich die Installation am Brandenburger Tor extrem beeindruckend. Nicht mehr oder weniger als die Stolpersteine; der Vergleich hinkt eh. Was mich am Mahnmal fasziniert, ist der erste Eindruck von mangelndem Besucherinteresse, dieses “naja, ein paar Steintafeln, aber niemand schaut sich das an”. Sobald man aber reinschaut, von außen, und plötzlich sieht, dass es zur Mitte hin tiefer wird, und man die (mögliche) Masse an Besuchern von weitem gar nicht sehen KANN, empfinde zumindest ich eine tiefe Bedrückung.
Ich habe keine Ahnung, ob das so gewollt ist/war, und es ist mir auch egal. Falls es nur ein Nebeneffekt ist, ist er in jedem Fall gewaltig.
Bei den Stolpersteinen habe ich im übrigen immer ein leichtes Gefühl von erhobenem Zeigefinger, und zwar in Richtung Bewohner/Besitzer der jeweiligen Häuser. Das hat ein bisschen was von Vertreiber, Vorteilnehmer, so in die Richtung. Zumal bei uns in Hamburg, wenn die Steine vor wunderschönen Harvestehuder Jugendstil-Häusern zu finden sind, he. Also eine Verdrehung des Gedenkens hin zu einer Art Anklage. Schwach, aber vorhanden.
Konsolidierung: Wii, Xbox360 oder PS3?
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m.fehn:04.05.2007 um 14:42Wii-Spieletipp, damit es auch zur beschriebenen Erfahrung passt: WarioWare Smooth Moves. Max wird das sicher gleich bestätigen, außer natürlich, er wackelt gerade vorm Schirm herum und macht den Elefanten. :)
Na endlich!
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m.fehn:20.04.2007 um 11:27Kurzer Nachtrag, schließlich war ich skeptisch: Auf der Verbandsseite ist heute die erneute Presseerklärung zu finden, allerdings ohne einleitenden Teil (also kein Bezug zu Virginia Tech). Nach ein wenig Recherche sieht es so aus, als seien die Damen und Herren Philologen einer mittlerweile editierten Story der Washington Post aufgesessen.
S. hierzu auch kotaku.
Ist halt alles nicht so einfach, mit den verifizierbaren Informationen im Internet. ;)
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m.fehn:19.04.2007 um 17:35Kann mir mal bitte jemand zeigen, wo sich der Philogenverband zu dem Amoklauf geäußert hat? Ich sehe eine Pressemeldung von Mitte März und eine Webseite (Teachers News), auf der diese alte Meldung angeführt wird.
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m.fehn:19.04.2007 um 14:05Kann es sein, dass heise da eine einen Monat alte Pressemitteilung ausgegraben hat? Wohl auch bei heise zu viel Wunsch und so. ;)
Wo ist das “We” in “Weblog”?
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m.fehn:10.04.2007 um 16:50@Armin: Zieh’ mal Deinen Kopf wieder aus dem Sand. Wenn durch solch eine Debatte auch nur ein einziger Blogger, mit dem Du “nicht so gerne in einen Topf geworfen werden” möchtest, seine Einstellung überdenkt, hat sie sich doch bereits gelohnt, oder nicht?
Bewusstsein schaffen. Jaja. :)
Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
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m.fehn:16.03.2007 um 12:34Ich frage mich gerade, wer auf die Idee kommt, zu glauben, dies sei das richtige Medium für solch eine Diskussion. Den meisten fehlt es doch an der nötigen Auseinandersetzung mit den Hinter- und Beweggründen.
Allein schon “Keine Gewalt” — jaja, genau. Stauffenberg z.B. war ja auch Terrorist.
Wo ist der Mais, wo der Kochtopf?
Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
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m.fehn:14.02.2007 um 08:23daß die welt s o einfach nicht zu revolutionieren ist,…ich denke, davon könnten mohnhaupt und klar ein lied singen!
Ich hoffe inständig, sie lassen es bleiben.
Ein Film sagt mehr als 2.0 Worte
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m.fehn:05.02.2007 um 16:04Witzig. Ich würde sagen, es geht darum, dass sich das Web verändert hat, und wir uns entsprechend mitändern müssen. But that’s just me, ich seh sowas halt immer bis zum Ende. ;)
Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit
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m.fehn:17.01.2007 um 11:10@ Malte: Leg’ mir bitte nicht solche verdrehten Geschichten wie die mit der Krankenschwester in den Mund. :)
Solltest Du hinter dem Helm und dem Schlagstock tatsächlich den liebenden Familienvater sehen: herzlichen Glückwunsch zur Transferleistung des Jahrhunderts. Ich nehme die Prügel wahr als Aktion der Stadt/des “Apparates”, hehe, und nicht als Frustbewältigung eines gestressten Ehemannes. Sein Familienleben ist irrelevant, er ist ALS Polizist (oder Soldat) nunmal in einer anderen Funktion und Position unterwegs, als dies jeder Bäcker oder Student oder auch Lehrer ist. Er hat keinerlei Entscheidungsgewalt, seine Aktionen müssen nicht nicht mit seinen persönlichen Überzeugungen übereinstimmen, usw.
Entsprechend ist das mit der Familie gemeint: Berichte über gefallene Soldaten, verziert mit Infos zu Ehefrau und Kind, verklären die Funktion, die der Soldat (oder eben der Polizist) zum Zeitpunkt seines Todes ausgeübt hat. Er war kein Tourist, er war noch nicht mal ansatzweise “er selbst”.
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m.fehn:17.01.2007 um 08:48@ oldman: Als Staatsdiener sollte man Angriffe auf sich nicht so persönlich nehmen. Ich mag nicht in RAF-Rhetorik abgleiten, aber Menschen in Uniform sind keine Privatpersonen mehr, auch wenn man uns das glauben lassen mag (verheiratet, drei Kinder).
Und von einer “Begnadigung” zu sprechen, nach letztlich komplett verbüßter Strafe, nunja. Monhaupt will wohl auch gar keine, wenn ich das richtig sehe, die hofft auf Rechtsmittel. Der Begnadigungs-Schrott wäre also maximal eine Geste, ob sinnvoll oder nicht wird man dann sehen.
Aber zum Thema: Die Medienkritik geht hier völlig unter, habe ich den Eindruck. Woher kennen wir alle eigentlich Marianne, Michael, das Dschungelcamp, die Quizshows und die Täter-Verwertungsmaschinerie der Fernsehsender? :)
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m.fehn:15.01.2007 um 19:56“Endlich sind die Terroristen weg, und es herrscht Ordnung und Ruhe und Frieden. Und mann kann wieder sicher Mercedes fahren, ohne dass die Dinger immer explodieren…”
Ist sie aber nicht
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m.fehn:03.01.2007 um 12:41Das ist doch Käse. Peinliche Beißreflexe. Schlecht recherchiert dazu. Die Hälfte des Artikels steht und fällt mit einem gierig aufgegriffenen… Fehler, wuahaha. Niggemeiers Kommentar nicht gesehen?
Und unser IQ steigt nicht etwa jedes Jahr wegen der Videospiele oder Internetnutzung, sondern der zunehmenden radioaktiven Belastung im Frühstücksei. Der Erderwärmung. Kinderarbeit. Widerleg das. zwinkerzwinker
BTW: Wenn man für ein Video nicht mehr “Band” sagen darf, dann darf man es auch nicht “Film” nennen. Also nicht immer gleich mitprügeln, wenn einer gegen die bösen alten Medien ins Feld rennt.
Das war @Malte. ;)
Was die fehlende Ahnung in “TV und Radio” betrifft, so ist diese doch nicht großartig anders als die Einstellung in “Blog und Podcast”. Wahlloses Draufgehaue auf das Gegenüber, ganz egal, ob berechtigt oder nicht. Wir werden sehen, wer länger durchhält, aber ich für meinen Teil hoffe weiterhin auf ein wenig mehr Entspanntheit seitens der Blogger. Gibt wichtigere Themen als das eigene Ansehen in den alten Medien.
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m.fehn:03.01.2007 um 12:19Nix für ungut, Johnny, aber der handelsblatt-Artikel ist doch kompletter Schrott. :)
Vor allem das kleinkarierte Ende und der angeblich “ganz erheblich” gestiegene durchschnittliche IQ dank Internetnutzung. Vielleicht sollte da einer tatsächlich nicht mehr so viel fernsehen.
Wombat in Combotscha: Gotcha!
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m.fehn:08.12.2006 um 08:40Grammatikalisch? Mir egal. Lies den Artikel und denk mal über den Begriff der “Umschreibung” nach. Wenn “Bill Gates” eine “Umschreibung” für “blablabla” sein soll, dann ist mit dem “blablabla” doch nicht Bill Gates gemeint. Ich nehme Batz ja sogar ab, dass er es so GEMEINT hat, wie es NICHT dasteht, nur leider hat er es so geschrieben, wie es… dasteht.
Warum nicht ABgemahnt? Mir auch egal, ich bin kein Verschwörungstheoretiker.
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m.fehn:08.12.2006 um 07:27Will mich nicht einmischen, hehe, aber der Teil des Batzlog-Artikels, um den es hier geht (Gates), ist schlicht und ergreifend wahnsinnig DUMM geschrieben. Da hat einer in Deutsch nicht aufgepasst und letztlich noch Glück gehabt, dass er nur ne Anmahnung kassiert hat.
Davon abgesehen ist die Reaktion des Combots-Hansels natürlich keinen Deut intelligenter. Page-Rank up!
Anlegen, zielen, feuern!
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m.fehn:27.11.2006 um 09:08Ganz witzig, wie das Thema abdriftet in wahlloses Medien- und Politikgebashe und Gerechtfertige von Gewaltdarstellungen. Plötzlich geht’s um die Bundeswehr, Verbrechen der Wehrmacht, Glaube, Ethik, Verbesserung der Lebenssituation und natürlich — ebenso reflexartig wie das Spieleverbot — um Eltern, die angeblich versagt haben.
Ich mag falsch liegen, aber ich dachte, hier wird mal ein Fass aufgemacht und ein wenig über Wirkung von und den Umgang mit Horrorfilmen und Ballerspielen gestritten, und zwar völlig unabhängig von irgendwelchen Amokläufern.
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m.fehn:26.11.2006 um 10:52Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo beim Telefonieren eine Situation entstehen kann, in der man abstumpft gegenüber dem Leiden dritter. Aber vielleicht telefoniere ich dafür zu wenig.
Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass bestimmte Filme zu bestimmten Zeiten in meinem Leben bestimmte Reaktionen hervorgerufen haben. Ich bin nicht rumgelaufen und habe Leute erschossen, aber ich verspürte immerhin einen derart ausgerichteten Impuls. Wobei es dabei niemals um “die Leute” ging, sondern rein um den Akt des Rumballerns. Um ehrlich zu sein, fände ich das auch heute noch ganz cool. Ich hab keine Ahnung, wie die Knarren heißen undsoweiter, aber stylisch durch die Gegend springen und in Zeitlupe über irgendwelche Hecken schießen — Rock’n'Roll.
Dass ich da nicht der einzige bin, dem es so geht, weiß ich aus zahllosen Gesprächen mit Leuten, die keine Angst haben, ehrlich und ohne Hintergedanken an mögliche Konsequenzen über ihre Gefühle zu sprechen. Wer mir erzählen will, dass er nach Ballerspielen und/oder Horrorfilmen an Blümchenwiesen und tanzende Kinder denkt… nunja… vielleicht als Umgebung für ne abgefahrene Kampfsequenz. Jetzt verlegen lächeln.
Wieso laufen wir nicht Amok? Weil wir gefestigter sind, oder weil wir nicht an die Waffen rankommen? Vielleicht haben wir auch einfach nur zu viel Angst, werden also durch die “Repressionen” an der Auslebung unserer Phantasien gehindert. Vielleicht liefert unser Leben aber auch genug andere Ablenkung für andere Phantasien, die nix mit Gewalt sondern mit ihrem Gegenteil zu tun haben.
Überhaupt: Phantasie. Ein Western ist abstrakt. Commandos Pixelfiguren sind abstrakt (obwohl wir damals auch schon “boah, wie echt das aussieht” riefen). Mal so als Idee, he.
EDIT @acid: Mir ziemlich egal, wie “der Rest der Welt”, der offenbar weder lesen noch denken kann, dieses Land wahrnimmt.
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m.fehn:26.11.2006 um 09:24@acid: ein “kleines dümmliches Land weigert sich erfolgreich, das Spiel in die Regale zu stellen” — nana. Microsoft weigert sich. Verdreh hier bitte nicht auch noch solche eindeutigen Tatsachen. Das Spiel ist derzeit weder indiziert noch verboten noch sonstwas vom Staat ausgehendes. Es ist nicht erhältlich, genau wie tausende japanische Titel nicht erhältlich sind. Entscheidung des Herstellers.
@alle: Ich glaube, man ist sich einig, dass die Spiele keinerlei Einfluss auf Leute haben, die gefestigt im Leben stehen. WIE aber soll mit dem Rest umgegangen werden? Wie soll mit den 12-jährigen umgegangen werden, die sich die Nächte mit Counter Strike oder Hostel um die Ohren schlagen? Wie mit den “älteren Brüdern der Freunde”? Altersgrenzen, Strafen, Einfuhrverbote usw. — ist das alles Ok und sollte nur strenger durchgesetzt werden, oder scheißen wir auf die paar Jüngelchen und lassen sie zocken und gucken was sie zocken und gucken wollen und warten dann mal ab, wie sie sich entwickeln?
Wertkonservatives zum Amoklauf des Tages
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m.fehn:22.11.2006 um 14:29Uhm… meine Einstellung zu Porno habe ich doch gar nicht dargelegt. Ich bin da recht ambivalent und sehe z.B. im Produkt an sich keine “allgemeine Erniedrigung der Frauen blabla”, aber ich sehe eine Industrie, die ihre Arbeiter mit unglaublicher Brutalität ausbeutet. Ist etwas komplex, ich tu mich da schwer, das in ein derart winziges Kommentarfeld zu packen, zumal die Rezeption von Pornofilmen noch eine weitere Ebene einbringt — ich kenn Leute, die das entspannt (hehe) zu zweit gucken und solche, die danach rumlaufen und tatsächlich in jeder Frau nur noch “ne Muschi” sehen.
Davon abgesehen stellt sich eine weitere Frage, nicht weniger komplex: Muss Porno mit aller Gewalt an die Öffentlichkeit? Muss es in eine offene gesellschaftliche Akzeptanz? Oder ist es nicht vielleicht ganz gut, manche Dinge im privaten bzw. subkulturellen Raum zu belassen? Und geht das, ohne dass man gleich als “verlogen” hingestellt wird? Ich mein… als Beispiel… wie und warum definieren wir Altersgrenzen?
Und so weiter. :)
Was die Wertverfallbeurteilung der “Immunen” betrifft, so muss ich etwas länger nachdenken, zumal mir die Frage im ersten Reflex recht hinterlistig erscheint, he. Spontan fällt mir jedoch eine Gegenfrage ein, sozusagen als rhetorischer Trick:
Woher beziehen “die Medien” denn ihr Material, und zu welchem Zweck wird es veröffentlicht? Deiner Darstellung zufolge müssten sich Funk, Fernsehen und Print in einer Luftblase befinden, die weder Einfluss ausübt noch beeinflusst wird. Sonst müsste sich ja *irgendwo* der (von Dir ebenfalls wahrgenommene) Werteverfall in den Medien auch in der Wirklichkeit zeigen, entweder als Vorbild oder als Abbild.
Der aktuelle Konsens, vor allem bei Anti-Zensuristen, hehe, ist nun, dass die Medien lediglich wiederspiegeln… was sagt das über den tatsächlichen Zustand unserer Gesellschft, hm?
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m.fehn:22.11.2006 um 12:24Es kommt nicht von ungefähr, dass unsere bekanntesten Prominenten nicht etwa Philosophen sind, sondern Hotelerbinnen mit Spielzeughündchen und einem (nach meinen überkommen Vorstellungen irgendwie illegalen) Sex-Video im Internet. Wenn das kein Medienproblem oder meinetwegen auch nur -phänomen ist, WAS IST ES DANN?
Glaubst Du z.B. dass in einer non-visuellen Kultur eine Frau wie Madonna auch nur *irgendeine* Relevanz hätte?
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m.fehn:22.11.2006 um 00:10@Malte: Jan schrieb von einer “Tendenz in den Medienprogrammen”. :)
Und man kann sicher nicht leugnen, dass z.B. die Werte, die das Fernsehen vermittelt, klassisch betrachtet gar keine sind: Besitz, Aussehen, Sex, Bekanntheit (von Ruhm kann ja keine Rede sein).
Der Witz ist natürlich zum einen, dass das auch auch dem lieben Amokläufer aufgefallen ist, und zum anderen, dass sich dieser Wertewandel nicht zwangsweise in Kriminalstatistiken niederschlägt, sondern vielleicht in Bilanzen von Anwaltskanzleien, in Stromkosten, in der Agentur für Arbeit und auf Handydisplays.
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m.fehn:21.11.2006 um 18:05Diejenigen, die hier groß rumsabbeln vonwegen “Umfeld” und “Zuhören” können sich hoffentlich an ihren eigenen Ansprüchen messen lassen.
Spreebattle: Brigitte Zypries und die Abmahnwelle
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m.fehn:20.11.2006 um 14:00Vielleicht würde es schon helfen, wenn den Schülern anständig Lesen und Schreiben beigebracht würde…
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m.fehn:20.11.2006 um 08:22Hier wird doch nicht der Abwahnirrsinn gestoppt, sondern es wird lediglich “vor überzogenen Abmahnkosten geschützt”. Entsprechend sieht auch die Bundesjustizministerium keinesfalls einen “Rechtsmissbrauch” in den Abmahnungen — sie findet einfach, dass Privatleute vor überzogenen Kosten zu schützen seien. Steht doch da. ;)
@judith/12: Komm mal wieder runter…
@David/14: Ich glaub, das nennt man Kompromiss. [g]
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So, ist dann ja doch nicht auf den Index gekommen, Antisemitismus-Vorwurf vom Tisch, alles gut, Meinungsfreiheit gerettet, trotzdem ein scheiß Buch. :)