Jede Zelle meines Körpers ist glücklich
Steile Thesen, Teil 42
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Sascha Stoltenow:17.04.2008 um 21:40@ Andre´
Die Tagung inkl. aller Workshops soll live als Flashstream laufen, inkl. der Möglichkeit von außen Fragen zu stellen. Nach Tagungsende ist geplant, die Videos als Dokumentation im Netz stehen zu lassen.
Beste Grüße
Sie haben das Recht zu schweigen
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Sascha Stoltenow:07.12.2007 um 11:28Vermutlich sitzen die Psychopaten ganz woanders und die Hamburger Richter sorgen sich darum, dass sie rauskommen. Betrachten wir call-in-shows doch einfach mal als panis et circenses. Gegeben seien sie einer Gruppe zweifelhafter psychischer Disposition vor dem Fernsehen (und natürlich den ganzen Studierenden, die sich ihnen aus rein wissenschaftlichem Interesse widmen). Wenn es nun gelänge diese Spiele zu verbieten, was machte dann das Publikum? Genau wegen der darin liegenden Brisanz und in Sorge um das Volkswohl möchte das Gericht den Niggemeier disziplinieren. Angesichts der vielen Fakten, die darauf hinweisen, dass diese Shows tatsächlich rechtswidriger Schmutz sein könnten, drohen ein Verbot und damit der kalte Entzug für die TV-Junkies. Und wehe, wenn sie raus gelassen. Dann können wir uns unsere Meinungsfreiheit abschreiben. Völlig unverständlich, dass sich uns, im Gegensatz zu einigen Juristen, diese höhere Logik nicht erschließt.
Im Nin´Alu
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Der zurückhaltende Herr Jung
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Sascha Stoltenow:07.07.2007 um 00:05Der Sachverhalt scheint unbestreitbar, die Kommunikation dazu ist unsäglich, aber was folgt daraus, das über diese verständliche Meinungsäußerung hinausgeht? Wem es ernst ist, ist eingeladen, diese Vorgänge nicht nur kritisch darzustellen sondern auch kritisch zu analysieren, denn nur so ist es möglich, eine Armee in die Demokratie einzubetten.
Symbol der Sinnlosigkeit
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Sascha Stoltenow:17.06.2007 um 20:21Die Unreife, die ich Dir wegen der Art Deiner Äußerungen unterstelle, hat relativ wenig mit meiner nicht detaillierten Darstellung zu den mehr als 2.600, davon 69 seit 1990 im Auslandseinsatz, im Dienst ums Leben gekommenen Soldatinnen und Soldaten zu tun. Und wenn Du genau hinliest, siehst Du, dass ich gerade wegen der unpräzisen Kommunikation der Bundeswehrführung hoffe, dass nun eine umfassende Diskussion in Gang kommt, bevor quasi handstreichartig ein Denkmal errichtet wird, das nicht zum Denken anregt, sondern der Affirmation dient. Mein Plädoyer ist deshalb auch für einen Standort am Parlament, um die politischen Entscheidungsträger daran zu erinnern, das ihre Entscheidungen weitreichender sind als die staubigen Schuhe in Afghanistan, die sie vom Truppenbesuch mitbringen.
Inwiefern die Verletzungen Deines Vaters ein Argument im Hinblick auf die Qualität unserer Aussagen sein sollen, bleibt mir jedoch verborgen. Vor allem, weil ich gerade wegen meiner Einsatzerfahrung mit Sorge sehe, wie militärische Laien leichtfertig ihre verfehlte Politik durch militärische Gewalt fortsetzen wollen.
Und so vordergründig amüsant Dein Text auch ist: er bedient Klischees, verbreitet ein klein bisschen Ekel und Polemik. Zu einer nötigen, tiefergehenden Diskussion leistet er nur einen minimalen Beitrag.
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Sascha Stoltenow:17.06.2007 um 12:48Ich bin schon ein bisschen erstaunt, das in einem Blog, dessen Verleger auch international vernetzt ist, und vor allem durch konstruktiv-kritische Beiträge positiv auffällt, auf einmal solch pubertäres Geschwätz auftaucht. Nicht, dass ich das verbieten wollte. Im Gegenteil, wir brauchen noch mehr solcher Äußerungen, um zu erkennen, wo es an Geistes- und Herzensbildung fehlt. In Bezug auf ein mögliches Ehrenmal brauchen wir aber vor allem eine grundsätzliche Diskussion über die Rolle Deutschlands in der Welt und weder einseitige Dekrete eines Ministers noch Ekelfantasien eines unreifen Bloggers.
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Das ist doch Andrea Kiewel, oder?