Sekundenschaf
Gespräch mit einer Hure
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Uwe:06.08.2007 um 17:38@22: Und wie ist das Leben so da oben in der intellektuellen Elite, dass man es so bedauert, wenn man wieder mit dem gesellschaftlichen Durchschnitt konfrontiert wird?
Schwarz und Weiß
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Uwe:06.08.2007 um 16:12@anfängerin: Da hast Du meine Hypothese nun als Tatsache verkauft und spekulierst dann weiter. Genau das ist es, was dieser Beitrag erreicht. Es geht nicht um Fakten sondern um Spekulationen.
Unfassbar was die da mit dem Asamoah angestellt haben. Noch unfassbarer, dass der arme Kerl so eingeschüchtert ist, dass er trotz all der Diskriminierungen trotzdem immer wieder gerne zur Nationalmannschaft fährt und dort beispielsweise der Stimmungsmacher in der Kabine ist.
Aber ins Weltbild einiger passt hier offensichtlich, dass der Asamoah da ganz ohne seinen Willen als Pausenclown von den arischen Fußballhelden mißbraucht wird.
Gespräch mit einer Hure
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Schwarz und Weiß
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Uwe:06.08.2007 um 07:56Herr Katzenmaier findet das Vorgehen ja offensichtlich gerade erwähnenswert. Sonst hätte es das ja gar nicht erwähnt. Ob er es allerdings vor dem Hintergrund von Rassismusvorwürfen erwähnenswert fand bleibt Spekulation.
Und da spekuliert jeder in die Richtung, die ihm am Besten ins Weltbild passt.
Und mal ganz im Ernst: Angenommen die Spieler X und Y hätten Asamoah mit rassistischen Gedanken weg gegrätscht, was würde uns das dann sagen? Wohl nur, dass die Spieler X und Y Rassisten sein mögen. Welche Schlüsse lässt das a) auf die Fußballnationalmannschaft und b) auf den Fußball zu? Aus meiner Sicht keine…aber auch da interpretiert jeder so, wie es gerade passt.
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Uwe:06.08.2007 um 00:19@Malte:
Mir gefällt die Art und Weise Deines Beitrages einfach nicht. Sicher kann und darf man das Thema diskutieren. Da es aber weder in dem Interview noch in Form einer Nachfrage bei Herrn Asamoah geschehen ist,dass das Empfinden von Herrn Katzenmaier mal präzisiert oder hinterfragt wird, finde ich es etwas plump das Interview jetzt einfach in dem Ausschnitt und dem von Dir gewählten Link so zu präsentieren.
Da wird einem subjektiven Empfinden von Herrn Katzenmaier jetzt mit vorauseilendem Antidiskriminierungswohlmeinen ein Gewicht zugemessen, das es vielleicht gar nicht hat. Wir wissen es jedenfalls nicht, da wir weder die Meinung von Herrn Asamoah dazu kennen, noch weitere Nachfragen an Herrn Katzenmaier bekannt sind.
Und mal zum Thema: Unabhängig von der Hautfarbe von Herrn Asamoah finde ich diese Initialisierungsriten nicht nur schlecht. Mein Vergleich zum Bau hinkt natürlich gewaltig, aber mir persönlich hat das sehr viel gebracht. Nachdem ich die “harte Phase” hinter mich gebracht habe, wurde ich voll akzeptiert und bin mit einigen Kollegen von damals immer noch in sehr freundschaftlichem Kontakt.
Trotzdem wurde ich nicht in die Bautruppe “assimiliert”, sondern als “Studierter” in der Gruppe anerkannt.
Im Fall Asamoah gehe ich durch andere Berichterstattung und das Auftreten von Fußballprofis, das ich neben dem Platz selbst erlebt habe, fest davon aus, dass auch Asamoah nicht zu einem “urdeutschen” Fußballer gemacht wurde, sondern in seiner Besonderheit im Kreis der Nationalmannschaft aufgenommen wurde.
Von Herrn Assauer wurde Asamoah übrigens immer “Blondie” genannt. Könnte man auch als diskriminierend empfinden. Tat Asamoah nie und hat Assauer auch nie so gemeint.
Ergo: Wenn die Aussagen von Herrn Katzenmaier nicht präzisiert werden und die Herren Nationalspieler und Herr Asamoah dazu nicht befragt werden, dann ist dieser Beitrag unausgegoren, unausgewogen und einfach ziemlich plump. Sorry, für diese Einschätzung. Deine weiteren Beiträge (außer den noch viel plumperen W-LAN-Beitrag) lese ich zumeist sehr gerne.
Aber aus meiner Sicht würde Spreeblick insgesamt ein Weniger an Trendintellektualität gut tun.
Und hier bleibt - wie Du es selbst sagst - viel Raum für Spekulationen. Ich finde das Thema Rassismus viel zu wichtig, als das man es mit Spekulationen anheizen sollte.
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Uwe:05.08.2007 um 23:39Zum Thema Rassismus, Verallgemeinerung etc. möchte ich meinen Vorrednern gerhard und Johannes anschließen.
Aber gerade hier, wo man ja gerne etwas die Intellektualität raushängen lässt, ist es ja auch total en vogue mal über Proletensportarten wie Fußball herzuziehen.
Ich habe das SZ-Magazin auch am Freitag gelesen und war übrigens gerade 12 Stunden mit dem Zug unterwegs, um “meinen Verein” im DFB-Pokal verlieren zu sehen.
Ich möchte gerne den Autor an dieser Stelle mal fragen, was er genau mit diesem Artikel bezwecken möchte und warum er diesen so mehr oder weniger unkommentiert hier einstellt?
Sind die Nationalspieler jetzt die Rassisten weil sie bei Asamoah die Initialisierungsriten nach dem Gefühl von Herrn Katzenmaier besonders weit getrieben haben und die Spieler Podolski, Klose und Ballack “verschont” haben?
Was wäre, wenn Spieler wie Christoph Metzelder und Sebastian Kehl heimlich Polenwitze hinter dem Rücken von Poldi und Klose machen?
Welche genaue Relevanz hat das nun für die Allgemeinheit?
Könnte es sein, dass Fußballspieler per se weniger rassismusanfällig sind, da sie in der Regel mit sehr viel mehr Ausländern in Kontakt kommen als “reguläre” Bundesbürger? Ist es nicht so, dass Rassismus gerade in den Regionen häufiger vorkommt, in denen es gar keine oder nur sehr wenige Ausländer gibt? Würde dies nicht den vorherigen Aussagen widersprechen?
Was genau möchte dieser hingerotzte Ausschnitt aus dem Interview mit Herrn Katzenmeier uns nun also sagen?
Über eine ehrliche Antwort würde ich mich freuen.
P.S.
Ich habe übrigens auch mal Kontakt mit solchen Riten gehabt:
Als Abiturient habe ich vor dem Studium auf dem Bau gearbeitet. Die dorigen Handwerker hatten wenig Bock auf “einen der studieren will” und haben mich 3-4 Wochen nur Drecksarbeit erledigen lassen, um zu testen, ob ich tatsächlich willens bin hart körperlich zu arbeiten und wie ich mich verhalten würde.
Ich bin mir sicher, dass sie einen Hauptschüler, der als Hilfskraft angefangen hätte, nicht so ran genommen hätten.
Was genau muss ich jetzt den Handwerkern unterstellen und auf welche Art soll ich mich diskriminiert fühlen?
Ich fänd es - ebenso wie Herr Asamoah es in seinem Fall sicher auch hilfreich und gut findet - sehr schön, wenn auch mir hier mal jemand das Diskriminierungspotential aufzeigen könnte.
Die Angst der Postbank vor dem Internet
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Uwe:15.03.2007 um 16:20Ich arbeite bei ner bösen Online-Bank und Treuhandkonten führen wir auch gar nicht, aber alle Kontakte, die ich bisher im Rahmen von fehlgelaufenen Depotüberträgen etc. mit der Postbank hatte, können den Artikel nur absolut bestätigen. Totale Ahnungslosigkeit gepaart mit Ignoranz, Arroganz und einem seltsamen System von Call-Centern mit Sprachcomputern durch die man sich hangeln muss. Und wenn man dann mal einen Ansprechpartner hat und für Rückfragen nach dessen Durchwahl fragt, dann kommt die Antwort:”Hab ich nicht, sie müssen sich wieder durchfragen…” So beantworten die Anfragen von anderen Banken. Da möchte ich mir nicht vorstellen, wie Kundenanfragen abgebügelt werden. Weltklasse!
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Mein dümmster Moment war, als ich dachte, dass ich auch ohne abgeschlossenes Studium Karriere machen könnte.