Unverkrampfter Patriotismus
Western von Gestern: Border Feud mit Fuzzy Jones
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Lebedjew:13.06.2008 um 12:40@#679062: Nicht zufällig 18:20? Vor Dick und Doof bzw. Väter der Klamotte?
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Lebedjew:13.06.2008 um 12:24Meine schönste Erinnerung ist halb-retro (Ende der 80er) und bezieht sich auf eine gewonnene Wette; und zwar behauptete ich - zu Recht -, dass bei der durch eine Steinschleuder ausgelösten Explosion im Trailer (ich meinte wohl: Vorspann) auch ein durchs vordere Bild fliegendes Mützchen zu sehen sei: Die Folge: Ein Bier (Maß).
Ansonsten: Qurin Amper jr. for ever!
SB_298: Podcast vom 11.6.08
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Lebedjew:12.06.2008 um 15:32An sich finde ich lobende Kommentare ohne inhaltliche Anbindung immer noch etwas Hör-zu-Leserbriefmäßig. Ist wahrscheinlich Quatsch. Und damit abgelegt: Ich habe wie immer gerne zugehört.
Lobo loben
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Lebedjew:07.05.2008 um 14:03Ich bin ja imer etwas nervös, wenn jemand, dessen Internetexistenz ich als sehr angenehm empfinde, ins TV gerät. Eine komische Form von Peinlichkeitsschutzschild bzw. erweitertem Schamgefühl - denn ich habe natürlich nicht die Ehre, Sascha Lobo persönlich zu kennen. Doch er war’s wert, und verziehen sei ihm auch das Unbehagen, das mich befiel, weil ich mir seinetwegen eine Sendung wie “Maischberger” anzuschauen hatte. Ließ sich aber dank seiner Hilfe nahezu verdrussfrei durchstehen.
Doch jetzt muss ich wieder arbeiten (an später denken).
Podcast vom 29.1.08
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Lebedjew:29.01.2008 um 15:31Kann es sein, dass “Wetten dass…” zu schauen ähnlich beschämend ist wie Illies zu lesen?
Kate Moss nackt am Strand
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Lebedjew:12.12.2007 um 14:32Hat natürlich auch ein bisschen was von “aber ich liebe Dich doch sowieso Deiner inneren Werte wegen, Du fette Sau” - ist aber deutlich angenhmer. So wie allerdings auch Giselle Bündchen deutlich angenehmer ist als Kate Moss.
Über den Umgang mit Weblog-Kommentatoren
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Lebedjew:31.10.2007 um 17:48E. Herrmann hitlert bei Kerner, E. Hamann stirbt bei Beckmann, N. Hagen ist nicht mehr ganz bei Soost, und ich hänge hier im Netz rum. Zurück zum TV?
Harald Schmidt und Oliver Pocher
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Lebedjew:05.09.2007 um 09:40Kurios ist, dass dieser Tage zumeist der dirty Harry gezogen wird, der aber nur eine Phase war (und zwar nicht die beste; wenn auch, wie die letzten Monate zeigen, keineswegs die schlechteste). Mag sein, dass HS der Erste war, der „zynischen Humor“ ins TV-Medium transportiert und damit auch Appelt und Co. Den Weg geebnet hat, die ihn seitdem an Schärfe, Bosheit und Dirtiness überbieten. Aber Zynismus war eben nur eine Facette seines Humors. Der im Übrigen von der mittelmäßigen (wie ich aber finde: aufmerksam begleitenden und schlau steuernden) Art seines Sidekicks lebte. Dass HS keinen Gott neben sich duldet – nun man kann auch (mit Adorno) sagen , dass ein Kunstwerk das andere ausschließt; dass sich seine Komik an (zweifelsohne seltener werdenden) guten Tagen besser entfalten kann, wenn sie contrapunktiert und sanft gesteuert wird.
Adorno in einer Humorkritik? Ja, würde einem bei Barth und Konsorten nicht einfallen. Bei Schmidt geht das in Ordnung, sowieso, genau.
Die zweifelsohne zu recht diagnostizierte Schmidtmüdigkeit hat glaube ich damit zu tun, dass er keine Lust mehr hat, ohne dass es man es, wie zum Schluss bei SAT 1, als seine Form der Revolte auslegen kann. Und vielleicht auch damit, dass das Sidegekicke mit Andrack wieder heruntergefahren wurde. Die schnelle Wiedereinführung der immer schon unsäglichen Schlussinterviews, dazu die notorischen Standups – in einer halben Stunde bleibt da nicht viel Zeit für mehr. Aus gutem Grund?
Linker Neoliberalismus - mal was anderes
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Lebedjew:04.09.2007 um 10:06Das Blöde an dieser Debatte ist ja auch, dass selbst die „Endlich sagt’s mal einer“-Option ihren Querdenkernimbus eingebüßt hat (so wie das Wort „Querdenken“ ja auch auf Paul Breitner heruntergehandelt wurde und also zu vermeiden ist). Und dass die eleganteren unter den Debattlostretartikeln die Willkürlichkeit ihrer Treterei durchaus mittransportieren und im Tretakt selbst zugleich kommentieren bzw. wieder zurücknehmen. Ein Schritt vor, anschließend ein bisschen die Füße vertreten. Bleibt die Frage, was bleibt, wenn auch das unterbleibt. Wortloses Unbehagen? Der Wunsch, kein Poschardt zu sein? Das wäre immerhin etwas. Aber wie sagt man es?
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Die Verkrampftheit, mit der man sich derzeit wieder Unverkrampfheit einzureden versucht, ist , nun ja, anstrengend.
Zu letzten Teil: Mir sind Teilzeitidioten lieber als Dauerüberzeugte.