Toni Mahoni - 84: Verscheißern
Mathemat-Ich
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Heinz K.:08.11.2006 um 21:59Wie heissts beim Lidl: “… also wenn man den Leuten nicht alles in die Hand gibt …”
Dit ik is jut. Genial!
Was ich kann. Und was nicht.
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Heinz K.:08.11.2006 um 20:36@albert
Stimmt. Es ist nicht so einfach mit der Erziehung. Jedenfalls ist das Verhältnis dazu kaum ungebrochen. ;)
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Heinz K.:08.11.2006 um 19:59Das mit dem “high potentials” wird sich durch die besondere Förderung von Eliten ändern. Mehr Licht fürs Land. Konzept Leuchtturm im Zeitalter der Satellitennavigation - sehr innovativ.
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Heinz K.:08.11.2006 um 18:34@albert
Vielleicht nicht die Triebfeder, aber das Begabungskonzept wird zur Legitimation von ungerechter Verteilung der Lebenschancen herangezogen. Damit alle schön ruhig bleiben und denken, sie hätten es auch hinkriegen können, wenn sie nur nen bischen besser begabt gewesen wären.
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Bin ich Böhme?
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Heinz K.:05.11.2006 um 18:31@ albert
“was meinst du mit “nirgends findet sich mehr beton als in den mittelgebirgen der republik” ?”Eine Metapher für Beweglichkeit und Flexibilität.
@ heidrun
“wenn man natürlich glaubt, das studium erkläre einem die welt, dann kann das nur in die hose gehen.mich kotzt diese haltung an, blind zu glauben, dass bei “uns” “normalen” leuten halt alles sowieso scheisse läuft, und wenn nicht scheisse, dann wenigstens langweilig. und dann schriftsteller, wissenschaftler, musiker oder andere “herausragende persönlichkeiten” auf ein podest zu stellen und sich keinerlei gedanken darüber zu machen, wie die das eigentlich hingekriegt haben. keiner verpflichtet einen dazu, sich kleiner zu machen als man ist. ”
Keine Ahnung worauf oder wem das gilt. Hat aber wenig mit mir zu tun. Im Gegenteil, ich kann mich dir anschließen, weil ich die so skizzierte Haltung oder Ansicht auch nicht in Ordnung finde.
@ Sascha Lobo
Stimmt schon, konkreter wäre besser. Aber weil hier die Hierachien so flach sind, wie die mich umgebenden Hügel, will ich keine Fährte legen. (Angst als Kit im Systems wurde ja bereits angesprochen.) Mit etwas Glück ziehe ich Ende nächsten Jahres in eine niedersächsische Stadt der größe F´hains, gewinne Abstand zum Geschehen hier und mag dann bei Gelegenheit davon beitragen.
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Heinz K.:05.11.2006 um 13:39Ja, ja. Die Generationen und ihre Hoffnungen. Solange man in Berlin lebt, kann man den Eindruck gewinnen, dass tatsächlich etwas möglich ist. Aber das Land besteht leider nicht nur aus der Stadt. Und wenn es dann darum geht, mit den studierten Deutungen der Welt seinen Lebensunterhalt zu verdienen, was oftmals den Umzug mit sich bringt, hat einen die Realität zurück: nahtlose Fortführung des Albtraums der Kindheit. Nirgends findet sich mehr Beton als in den Mittelgebirgen der Republik.
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Heinz K.:03.11.2006 um 21:56“Demgegenüber hält Lacan daran fest, daß die Rede von einem Ich immer schon illusionär ist, weil sie das grundsätzliche Entfremdetsein vom eigenen Begehren verleugnet. Der Mensch ist eingebunden in die Strukturen der Sprache, und wenn er glaubt, er könne als erkennendes und wollendes Ich eigenständig Bedeutungen konstruieren, täuscht er sich über die Abhängigkeit von seinen sprachlichen Konstituionsbedingungen hinweg. So wird das Subjekt, vor allem das cartesianische rationale Subjekt, von Lacan rigoros dezentriert; das Gerede von einem Selbst oder von Identität sei eine narzißtische Blendung; vielmehr gelte es, sich mit der Zerrissenheit, Unvollkommenheit und Entfremdetheit unserer Existenz auseinanderzusetzen. Aus Descartes´Cogito ergo sum wird das psychoanalytische Epigramm: “Ich denke, wenn ich nicht bin, und deshalb bin ich, wenn ich nicht denke.”"
Quelle: Mertens W. (2004). Psychoanalyse. Geschichte und Methoden. S. 28
http://www.amazon.de/Psychoanalyse-Geschichte-Methoden-Wolfgang-Mertens/dp/3406418619/sr=1-2/qid=1162587228/ref=sr_1_2/302-9506089-7005647?ie=UTF8&s=books
Toni Mahoni - 74: Aufregung
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Heinz K.:31.10.2006 um 13:01Ja, Flügeltüren sind praktisch. Da kriegste nach so nem Abend auch den Kopf durch.
Viel gelacht, viel gezittert, viel gelernt
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Heinz K.:29.10.2006 um 13:46Ich fand die erste Sendung schon gut. Stelle es mir auch wirklich schwierig vor, eine Sendung zu machen, bei der die ganz unterschiedlichen Vorerfahrungen der Hörer berücksichtigt werden. Ich glaube, das ist euch gelungen. Kann auch ruhig Standard werden, dass die Links zu Titeln ein paar Tage später kommen. Wers sofort will, kann sie sich auch selbst zusammensuchen. Einige Stücke sind ja richtige Perlen. Schon allein dafür hat es sich gelohnt.
Toni Mahoni - 73: Große Vögel
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Heinz K.:24.10.2006 um 17:49@Bob S.
Na genau so nochmal, wie se überhaupt gekommen sind. Wie denn sonst?
Toni Mahoni - 72: Wiedersehen
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Heinz K.:22.10.2006 um 17:20Ich kenn das auch anders. Eine Freundin sehe ich ca. alle 2-3 Jahre einmal. Aber dann ist es oft so, als wenn kaum Zeit vergangen wäre. Da ist so etwas Vertrautes, das in den Jahren nicht verloren ging und das Anknüpfen im heute schnell ermöglicht. (Zumindest war es bisher so.)
Manchmal ruft sie auch irgendwann in der Nacht an. Um zwei oder drei oder so. Dann gehts ihr meist nicht gut und wir unterhalten uns nen bischen. Oder lästern ab. :)
Der letzte Anruf liegt schon etwas zurück …
Toni Mahoni - 59: Im Dunklen
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Serverwechsel
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Heinz K.:15.08.2006 um 18:18Ich krieg die neue Mahoni Folge nicht zu sehen. Auch nicht über den Direktlink. Hat aber villeicht nix mit dem Serverumzug zu tun.
Übrigens
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Heinz K.:13.08.2006 um 20:08@Martin
““Kompromißbildung und Konsensfindung”? Wird doch von den Rauchern seit Jahrzehnten torpediert!” Nein, nein, das war anders gemeint. Dabei ging es mir darum, dass die entsprechenden Leute, die zusammen unterwegs sind, darüber miteinander ins Gespräch kommen, ob sie in ein Nichtraucherlokal oder eine Raucherkneipe gehen. Das es wenig Nichtraucherlokale gibt, spricht nicht gerade für das Konzept.
“… und das die pfennigfuchsenden Raucher (wohlgemerkt, die meisten konsumieren nur Zigaretten, die Kasse des Wirtes bleibt aber leer) weniger ausgeben und die Wirte selber rauchen.” Ich glaube nicht, dass Raucher weniger ausgeben. Das sind Genussmenschen. Jedenfalls hab ich mir erst gestern - igitt, ich ess Fleisch - die Selbstgedrehten mit Schweinelendchen veredelt. Prima Mischung, kann ich nur empfehlen. Besonders beim Italiener.
“Sie hatt niemals auch nur einen einzigen Nichtraucher angesprochen, weil sie “Angst” davor hatte …” Das verstehe ich nicht. Was meinst du mit “Nichtraucher angesprochen”?
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Heinz K.:11.08.2006 um 17:01Nachtrag:
Die Reglementierung über Gesetze ist möglicherweise der Ausdruck zunehmender Beziehungslosigkeit und einer wachsenden Unfähigkeit zum Diskurs. Denn dann müssen die Leute nicht mehr miteinander ins Gespräch kommen und sich darüber verständigen, ob sie an einen Ort für Raucher gehen, oder sich lieber an einer Stätte des Nicht-Rauchens begegnen mögen. Kompromißbildung und Konsensfindung werden so per Gesetz unmöglich.
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Heinz K.:11.08.2006 um 16:48“Ohne Gesetze haben mit viel Gelaber und Apelle und Aktionen und Kampagnen und Aufforderung und Freiwilligkeit haben wir den Rauch noch im Jahr 2064 in Kneipen, Bars und Lokalen.”
Das könnte darauf hinweisen, dass die Leute dort vielleicht rauchen wollen. Und die Beteiber der Lokale und Clubs lassen die Leute auch rauchen, weil mit den pfennigfuchsenden Nichtrauchern allein wohl nicht genug zu verdienen ist. Diese Gesellschaft regelt sich weitgehend über den Profit. Wenn dann die meisten Leute zu rauchfreien Orten pilgern würden, um dort zu konsumieren, würde sich dies als Standard etablieren. Das es nicht so ist, spricht für sich selbst.
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Heinz K.:10.08.2006 um 19:22Rauchen sollte teurer werden, damit die Kippe wieder den Status repräsentieren kann. Zucker, Salz, Kaffee, Tabak - sobald Genuß erschwinglich wird, wissen die Frevler ihn nicht mehr zu schätzen.
Ja, hol’s der Duevel!
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Heinz K.:03.08.2006 um 22:27Die Lautsprecher nach oben. Dann magste wohl von Zeit zu Zeit mal richtig aufdrehen, damit du den Staub da raus kriegst. :) Na ja, vielleicht halten die Kugeln ja auch so Einiges ab.
Hören würde ich die Dinger schon gern mal.
Girllovers - Hinter den Spiegeln
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Heinz K.:03.08.2006 um 18:26Dass 50 % keine Spätfolgen haben, kann ich so nicht glauben. Im Bereich der “Salutogenese” (Aaron Antonovsky wird noch nicht so lange geforscht. Auch Viktor Frankl berichtet aus seiner KZ-Zeit (”… trotzdem Ja zum Leben sagen”) von Mitgefangenen, die die Folterungen weitgehend ohne psychische Störungen überlebten.
Antonvsky:
http://www.amazon.de/gp/product/387159136X/028-7858329-2794149?v=glance&n=299956Frankl:
http://www.amazon.de/gp/product/3423301422/028-7858329-2794149?v=glance&n=299956
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Heinz K.:03.08.2006 um 00:06“Ihr Modell von Beziehung wäre nicht lebbar.” Vielleicht ist das Modell nicht auf die längere Beziehung mit einer Partnerin oder einem Partner angelegt. Es scheint da nicht um Äquivalenz in einer Beziehung zu Gleichberechtigten zu gehen, die gemeinsame Entwicklung mit beinhaltet. In gewisser Weise könnte es eher als Vermeidung von Partnerschaft betrachtet werden, da die Rollenverteilung aufgrund der unterschiedlichen Lebenserfahrung und Reife von vornherein festgelegt ist. So könnte erworbene Angst vor einer Beziehung/Bindung zu Gleichberechtigten einen Teil dieser “psychischen Disposition” (Disposition im Sinne von Bereitschaft, also durchaus erworben und nicht angeboren) ausmachen.
Das Erworbene, aber auch ein sich entfaltendes, erblich Angelegtes, bedarf eines Mediums, in dem es gedeihen kann. Dies verweist auf den gesellschaftlichen Raum und auf uns, als Mitglieder der Gesellschaft. Was trägt “je ich” zu dieser Entwicklung oder zu deren Vermeidung bei? Wo ist die Stelle, an der ich handeln kann und was kann ich dagegen tun? Wo schaue ich weg oder höre nicht zu, weil es unbequem für mich wird? Und wieso wird es unbequem? Welche Bedingungen tragen dazu bei?
Hier leistet Spreeblick einen Beitrag, indem die Autoren nicht wegschauen und sich (für die meisten) spaßigeren Inhalten zuwenden, auch auf die Gefahr hin, dass die Diskussion schief geht (Kopf ab Niveau).
Die kurz- und langfristigen Folgen für die zu Objekten der Begierde degradierten Kinder, die aufgrund des Entwicklungsgefälles bei solchen Kontakten nicht mehr den Status des gleichberechtigten Mitmenschens innehaben, sind oftmals verheerend. Die Entwicklung von Alkohol- und Drogenabhängigkeit ist ein nicht seltener Versuch, die Folgen der Übergriffe zu überleben.
“Trauma und Sucht” ist eine gute Einführung hierzu:
http://www.klett-cotta.de/psychologie_buechers.html?&tt_products=1908
If you’re not prepared to be wrong, you’ll never come up with anything original
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Heinz K.:28.07.2006 um 21:28Ich bin ganz angetan von der Reggio Pädagogik.
http://www.uni-koeln.de/ew-fak/paedagogik/fruehekindheit/texte/einfuehrung06.html
Mein Patenkind geht in F´hain auf eine Kita, in der in Anlehnung an diesen Ansatz gearbeitet wird. Und sie geht dort gern hin. Das war zuvor, in zwei anderen Kitas, ziemlich problematisch. :)
Toni Mahoni - 52: Berlin-Liebe
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Heinz K.:28.07.2006 um 19:08Ja Toni, dit is et. Sommer in Berlin. Genial. Seit meiner Exilexistenz verbringe ich zumindest die Sommerurlaube in der Stadt. Ich liebe diese Nächte, in denen ich nachts um halb zwei in einem Straßencafe sitze und ein Alster, einen Sunrise oder Milchcafe trinke. Im T-Shirt, weil die Häuser noch so angenehm die Wärme des Tages abgeben. Tja und wenn dann noch ein lauer Wind weht und ein paar Leute vorbeigehen …
Berlin, ick steh uff dir.
Lieber Gott
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Heinz K.:27.07.2006 um 22:51” Ich glaube, dass du das virtuelle Konstrukt eines kollektiven Wunsches bist, der so alt ist wie die Menschheit selbst. ”
Damit setzen sich Adorno und Horkheimer schön in der “Dialektik der Aufklärung” auseinander.Habe mir das Album gerade genapstert. Hier aufm Dorf gibt´s ja keine Läden dafür. Danke für den Tip. Das ist was für manchmal.
Toni Mahoni - 49: Dorfparade
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Heinz K.:18.07.2006 um 22:11Ihr habt die Dörfler 1x im Jahr. Aus beruflichen/finanziellen Gründen zog ich nach dem Studium aufs Land - und gleich weiter ins “innere Exil”. Oh Mann! Was für eine Sch…e.
Jenseits der Stadt sind nur noch die Gedanken frei.
Das hat Spaß gemacht!
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Heinz K.:09.07.2006 um 14:00Banane, Schokolade, Eierlikör. Ob nun im Crepe oder auf dem Eis ist dabei nicht so wichtig. Es ist immer ein Sieg des guten Geschmacks.
Eishockey?
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Heinz K.:26.06.2006 um 19:57An Eishockey mußte ich auch zuerst denken. Unterhaltsam war das Spiel durchaus, aber nicht aufgrund der sportlichen Leistung.
Gruß
Heinz K.
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Hallo Toni,
unter den gegebenen Umständen empfehle ich dir einen Besuch der Philharmonie - zu einem Streichkonzert. harharhar
;)