Wilhelm schreit
Abgehauene Blogger
-
31
Kunar:21.07.2006 um 12:29Birke und Bertilo sind ein deutsch-schwedisches Ehepaar, welches den größten Teil des Jahres in Südkorea lebt und ab und zu Abstecher nach Deutschland, Schweden oder die USA unternimmt. Sie schreibt auf Deutsch, er auf Esperanto und der jeweils andere übersetzt das dann, so daß alle Einträge zweisprachig sind. Heraus kommen dabei sehr interesant geschriebene Texte über das Leben in Südkorea, die mit einigen Fotos schön bebildert werden. Auf Kommentare wird regelmäßig eingegangen. Es handelt sich um eines der besten Blogs auf Esperanto.
oMac
-
30
Kunar:21.07.2006 um 12:23Krokodile sind Reptilien, keine Amphibien. Früher lernte man so etwas in der Schule oder aus “Was ist Was”-Büchern, heute gibt’s die Wikipedia.
Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt iTunes und T-Com ab
-
29
Kunar:16.07.2006 um 16:12Wie beruhigend - ich fing schon an, an meinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln. Anscheinend bin ich ja doch nicht geistig im letzten Jahrtausend stehengeblieben, wenn ich mir einfach Musik kaufen und diese für mich abspielen und kopieren möchte, wie ich will. Genau deswegen kaufe ich bisher mir keine Dateien, sondern nur CDs - und zwar fast ausschließlich solche, die den CD-Standard einhalten und nicht ausgerechnet durch einen Kopierschutz dagegen verstoßen.
Grenzen
-
28
Kunar:16.07.2006 um 16:02Die Aufregung über die Satire ist keine Humorgrenze in dem Sinne, daß jemand nicht die geistige Größe hat, über seinen Schatten zu springen und mal über sich selbst zu lachen und/oder Kritik anzunehmen. In Wirklichkeit handelt es sich doch um eine gewollte Inszenierung der beleidigten Leberwurst (bzw. in diesem Fall wohl eher Kartoffel) aus politischem Kalkül heraus.
Musizierende Blogger? Bloggende Musikanten?
-
27
Kunar:01.07.2006 um 02:36Schon einige Jahre bevor ich anfing, mein Musiktagebuch zu schreiben, habe ich Musik im Netz veröffentlicht. Seit einigen Tagen bin ich bei musicexpress.com.br vertreten. Ansonsten gibt’s noch diverse Adressen, die ich unter http://www.muenster.de/~kunar/ligoj.htm aufliste.
Alles ausser Nippel
-
26
X.Y.:25.03.2006 um 01:00Schon beim Standbild war ich mir ziemlich sicher, der Videoausschnitt bestätigte es: Der Ausschnitt stammt aus dem US-amerikanischen Film “Cruel Intentions 2” (”Eiskalte Engel 2″).
Zukunftsquatsch
-
25
Kunar:18.03.2006 um 23:00Jetzt habe ich mir auch das Video angesehen. Es ist ein paar Minuten länger und enthält noch, wie Johnny einige Fragen des Moderatoren im Anschluß an seinen Vortrag beantwortet. Kleiner Tip an Johnny: Bei Präsentationen nie auf die Leinwand hinter sich gucken. Dann dreht man dem Publikum den Rücken zu und es wirkt so, als sei man sich seiner Sache selbst nicht sicher. Letzteres mag ja sein, aber dafür hat man doch diesen kleinen schicken Computer vor sich stehen, auf dem man die Folieninhalte sieht. So kann man schnell auf die eigenen Punkte schauen und direkt wieder Blickkontakt mit seinen Zuhörern aufnehmen.
-
24
Kunar:18.03.2006 um 21:40Ich habe mir gerade den Audiomitschnitt angehört und parallel dazu die PDF-Datei durchgelesen. Fazit: Inhaltlich kurzweilig und interessant (spreeblick eben), minimale Abstriche gibt’s beim Vortragsstil (Tonfall gut, aber ein wenig viele “äh” oder “…und” drin sowie unnötige populistische Einlagen). Man hat schon den Eindruck, daß der Vortragende ein normalsterbliches Nicht-Freak-Publikum ansprechen wollte. Einzig die vielen Abkürzungen / Dienste, die einem um die Ohren geworfen wurden, standen dem im Wege.
Eine technisch ketzerische Anmerkung an Johnny sei mir erlaubt: Wieso hast Du aus einer 18-Folien-Präsentation eine 69 Seiten lange PDF-Datei gemacht, bei der für jeden neu erscheinenden Stichpunkt eine neue Seite erscheint? Das ist doch überhaupt nicht formatgerecht! Als Leser scrollt man sich einen Wolf, wenn man versucht, gleichzeitg dem Vortrag zu lauschen und die passenden Folien zu betrachten. Eine Version nur mit den 18 Seiten wäre deutlich besser.
Ich bin durchaus der Meinung, daß dieser Vortrag etwas mit “Zukunft” zu tun hat. Die zitierten Prognosen der Vergangenheit, die spektakulär danebengegangen sind, zeigen, daß auch “Experten” wenig über die Zukunft sagen können und man sich viel Geschwafel sparen könnte. Dazu noch die nüchterne Betrachtung von Hypes, der Umgang von Medien und Wirtschaft mit ihren Kunden und das Schlußfazit, daß von einer Entwicklung und nicht einer Revolution spricht… für so viel ungewohnten Menschenverstand ausgerechnet auf der CeBit sollte es einen Preis geben!
Sprblck-Promo
-
23
Kunar:08.06.2005 um 18:07Supersache, was die Jungs da auf die Beine gestellt haben. Schöne Idee mit genügend Eigenironie (”Even better than the real thing”) und Realitätsbezug (echtes Konzert direkt nebenan; frühere ähnliche Aktionen von U2), tolle Vorbereitung (laminierte Presseausweise, Bandverkleidung bis ins Detail trotz der Tatsache, daß man die Musiker von der Straße aus kaum sehen konnte), gute Umsetzung (mutige, aber vernünftige Reaktion beim Ende) und umfangreiche Dokumentation (viele verschiedene Berichte und Fotos)!
Öffentliche Entschuldigung
-
22
Kunar:08.06.2005 um 18:02Schade, ich habe schon wieder keine Zeit… dabei wäre dieses Mal sogar Karaoke dabei gewesen. Gibt es eigentlich eine Übernachtungsmöglichkeit oder müßte ich die mir selbst organisieren? Den Menschen hinter Spreeblick kennenzulernen wäre mir die Reise nach Berlin wert.
Ich hätte da mal gerne eine Frage gehabt
-
21
Kunar:02.06.2005 um 18:28Bah, fürchterlich! Bisher konnte ich der Versuchung widerstehen, ein zweites Blog aufzumachen, in dem ich dann auf Deutsch und über von mir bisher absichtlich vermiedene Themen (v.a. Politik, Alltagskram, Netzfundsachen) schreiben würde. Nein, lieber ein gutes Original anstatt sich an mehreren Fronten aufzureiben!
Außerdem hatte ich den Eindruck, Sie hätten zwischendurch zu wenige gute Themen, um sich lange darüber auszubreiten (gab mehrere “Rundumschläge” in letzter Zeit). Dann doch lieber: nach draußen gehen (aber nicht in kurzen Hosen!), mit den Kindern etwas machen (Nüsse essen oder andere Schlüsselszenen durchleben) usw. Die Inhalte aus dem “echten” Leben jenseits des Internets sind sowieso immer noch die besten.
-
20
Kunar:02.06.2005 um 17:57Auch wenn eine Analyse von Basimo etwas anderes ergeben hat: Nur einmal pro Tag fände ich besser! Ich habe mir angewöhnt, auch nicht öfters zu schreiben. Auf diese Weise schreibe ich mehr über Themen, die (mir) dauerhaft wichtig sind, und überlasse das Faseln über irgendwelche kurzzeitigen “hippen” Dinge dem Rest der Welt. Manchmal warte ich auch einen Tag und überlege mir danach noch einmal, ob es sich wirklich lohnt, über eine bestimmte Sache zu schreiben. Das bringt deutlichen Qualitätsgewinn - und ich meine, ihren Zugriffszahlen würde es ganz bestimmt nicht schaden, Herr Haeusler!
Bildjournalismus
-
19
Kunar:02.06.2005 um 17:35Mich wundert es, daß der Bildblog-Beitrag über Merkel-Fotos nicht schon im Eintrag erwähnt wurde. Ich dachte, Sie lesen das auch, Herr Haeusler? Oder haben Sie nur den Nachtrag verpaßt?
Alljährliche Sommerwarnung
-
18
Kunar:30.05.2005 um 19:32Juhu! Und ich dachte schon, ich wäre der einzige, der sich der “kurze Hosen tragen, egal wie schlecht das aussieht”-Fraktion verweigert. In dieser Hinsicht habe ich von den Italienern gelernt. T-Shirt ist in Ordnung, aber bitte keine Sandalen (mit Strümpfen - argh!), Shorts oder “sommerliche” knallbunte Hemden.
78er
-
17
Kunar:24.05.2005 um 16:02Beim Schnellen Überfliegen des Eintrags war ich mehrmals assoziativ fehlgeleitet. Schon die Überschrift ließ mich an politischen Inhalt denken.
Unter “78er” verstand ich die sog. resignierten 1978er, d.h. die 1968er 10 Jahre später. Dieser Begriff wurde mal bei einem Uni-Vortrag von einem Soziologen verwendet, daher kenne ich ihn. Da hier manchmal über die Jugendjahre in den späten 1970ern geschrieben wird, erwartete ich so eine Vergangenheitsgeschichte.
Er(n)ste Zweifel an Herrn Haeuslers Geschmack und Niveau kamen jedoch auf, als ich die Zeilen
“Erläuterung für die jüngeren LeserInnen: Neben 45 und 33 konnte man ganz früher… Also nee, nochmal weiter zurück:”
las und dabei an 1945 und 1933 denken mußte. Das fand ich dann doch etwas besserwisserisch, so als ca. 20 Jahre nach dem 2. Weltkrieg Geborener den jüngeren etwas über die Zeit vor dem 3. Reich erzählen zu wollen und so zu tun, als wüßte man es durch seine Geburt automatisch besser und wäre quasi dafür prädestiniert, den Jüngeren etwas zu erklären.
Zum Glück hat sich die Sache dann als ganz unpolitisch und musikalisch erwiesen! ; )
Ihr, nicht ich!
-
16
Kaulquappe:24.05.2005 um 14:06Liebe Schnecke,
(ich habe mir auch mal einen lustigen Tiernamen gewählt, der Herr Haeusler weiß jedoch, wer ich bin)
“Benutzt doch Eure offensichtlich übersprudelnde Energie um auch mal was Positives auf die Beine zu stellen!”
Das tue ich seit Jahren - “von unten”, als Normalsterblicher. Genau deswegen regen mich solche Kampagnen “von oben” auf. Die signalisieren mir, daß meine Aktivität ignoriert wird. Die Kampagne soll für positive Stimmung sorgen, welche allein (!) wiederum die Lage verbessert. Das heißt im Umkehrschluß nichts anderes als: Meine ganze Arbeit nützt nichts - Deutschland bleibt am Boden. Doch es könnte alles sofort besser sein, wenn ich nur lächeln würde! Ist es da nicht verständlich, wenn ich Stimmungsmache ablehne, da diese ja offenbar mein Engagement entwertet und ihm jegliche Effektivität abspricht?
Wenn Lächeln alles ist und Aktivität nichts, dann werde ich nur wenig bewirken. Wie paßt übrigens “einfach nur lächeln und alles wird gut” mit “selbst was tun” zusammen?
“Ihr alle lebt auch in diesem, unseren Land und profitiert gewaltig von Deutschlands Vorzügen!”
Was mir am besten an Deutschland gefällt: Im Gegensatz zu manchem anderen Land muß man hier nicht gute Laune zu schlechter Politik machen, sondern kann offen aussprechen, was einem nicht gefällt. Dafür lebe ich gerne hier! Das liebe ich und dafür bin ich schon mehrmals auf die Straße gegangen.
“Helft mit, daß es so bleibt und verbreitet nicht noch weiter miese Stimmung!!”
Ich verbreite miese Stimmung? Danke, jetzt hast Du bei mir miese Stimmung erzeugt. ; )
Gerade weil ich meine schlechte Laune so offen ausleben kann und nicht in mich reinfressen muß, bin ich deutlich zufriedener und damit glücklicher als wenn ich immer nur gut drauf sein müsste. Ihr Typen aus der Werbung scheint das nicht zu verstehen. Vielleicht wohnen wir in einem Land, leben aber trotzdem in verschiedenen Welten…
“Und wir sind alle verdammt stolz drauf, denn WIR FINDEN, daß das echt ne gute Sache ist!
(…)
Vielleicht ändert sich was und dann ist’s gut. Wenn nicht, könnt Ihr ja was besseres starten oder eben doch alle auswandern!
Sorry, wenn das jetzt polemisch rüber kommt, aber meine Arbeit lasse ich mir ungern schlecht machen, vor allem wenn die Öffentlichkeit noch so wenig darüber weiß!”Und ich finde, daß meine Lebensweise auch eine gute Sache ist.
Vielleicht ändert sich dadurch was und das ist gut. Wenn nicht, können andere ja was Besseres starten.
Tut mir nicht leid, wenn das jetzt als billige Parodie rüberkommt, aber meine Meinung lasse ich mir ungern schlecht machen, vor allem von Leuten, die so wenig darüber wissen.
Humorlose DJs
-
15
DJ Kunar:19.05.2005 um 18:31chillcore*: Hervorragendes Beispiel, das zeigt, worauf es wirklich ankommt. Gute DJs erkennt man an ihrer Arbeit. Außerdem wissen gute DJs normalerweise, daß man mit guten Manieren besser fährt, weil nette Menschen so etwas zu schätzen wissen.
Glutamat: Danke für den Hinweis! Wobei ich auch hier nicht verstehe, worüber sich die Leute aufregen. Schließlich schreibt der Autor, er habe selbst als DJ gearbeitet und beweist mit seiner Anleitung (der ich in den meisten Punkten zustimme), daß da wirklich keine “Magie” am Werk ist, sondern die üblichen menschlichen Tugenden: Fleiß, Interesse an der Arbeit und am Menschen und ein gutes Gespür für den richtigen Ton zur richtigen Zeit.
Ich habe vor über fünf Jahren mal für jemanden einen DJ-Kurs - sogar mit 2. Teil - geschrieben. Gibt’s aber leider nur auf Esperanto im Netz. Der Mann hat seine Aufgabe übrigens ausgezeichnet gemeistert und ein wenig Esperanto-Geschichte geschrieben: Die erste komplette Disconacht nur mit Musik auf Esperanto!
-
14
DJ Kunar:18.05.2005 um 20:54Ich habe tatsächlich die beiden Artikel und die bisher 111 Kommentare gelesen. Die meisten Leute scheinen nicht verstanden zu haben, worum es ging. Da schreibt jemand in seinem privaten Blog seine Meinung und sie müssen wahre Glaubensschlachten daraus machen.
Dabei gibt das Thema so etwas nicht her. Denn der Autor schreibt ja nicht “Alle DJs sind blöd! DJs können nix!”, sondern nur, daß man niemand Besonderes ist, bloß weil man ein DJ ist. Das stimmt voll und ganz. Niemand hat behauptet, man brauche kein Talent, um Leute eine Nacht lang mit seiner Musikauswahl (und was weiß ich sonst noch) zu unterhalten. Nur dieser Wirbel um und von Club-DJs und generell allen Leuten, die den Titel “DJ” führen (wobei das ja jeder kann!) ist doch völliger Käse. Wenn ich mir überlege, wie viele arrogante und am Publikum völlig desinteressierte DJs ich schon in Discos getroffen habe… oder wie oft ein schlechter DJ mit seiner miesen Musikauswahl den Spaß bei einer Party verringert hat… dann muß ich sagen: da ist was dran an dem Artikel.
Ein guter DJ hat seinen eigenen Stil, ist gleichzeitig darauf bedacht, die Leute gut zu unterhalten und hat dabei selbst Spaß. Das ist offenbar wie bei einem guten Blogger. ; )
Motor des Tages: Unzufriedenheit. Teil 2.
-
13
Kunar:11.05.2005 um 15:55Gerade weil es angeblich nicht möglich ist, alle Kommentare zu lesen, habe ich mir alle bisherigen Kommentare zu diesem Artikel durchgelesen. Da finde ich so intelligente Bemerkungen wie von
a) Janis (May 10th, 2005 at 22:09)
“Wäre es nicht viel sinnvoller, den Leuten in Sachen Selbstständigkeit mehr die Türen zu öffnen, anstatt zu versuchen irgendeine “Stimmung” heraufzubeschwören? (…) Und wenn das Erfolg hat, kommt die “Aufbruchsstimmung” vielleicht ja auch von alleine.”b) Herrn Waldar (May 11th, 2005 at 03:38)
“die erste emotion, die mir beim anblicke einer “du bist deutschland”-kampagne hoch kommt ist ablehnung. ganz einfach, weil ich mir nicht vom werbeplakat herab die welt, mein leben oder gar meine zukunft diktieren lasse. und um mein ego zu stärken braucht es auch ein wenig mehr, als gezieltes marketing!”
c) sek (May 11th, 2005 at 13:36)
“Nur entschuldigen hätte Johnny sich nicht müssen, denn die Erwartungshaltung gegenüber einer “staatlichen” Kampagnenaktion ist verständlicherweise geprägt vom ständigen Versagen des Staates in Wirtschaft und Sozialwesen… Bumm.”Also:
Selbstständig handelnde Einzelne bringen unser Land voran, nicht Aktionen von oben. Wer seinen Kopf zum Denken benutzt, fühlt sich leicht durch solche Stimmungsmache (sic!) beleidigt. Wenn der Staat seine Aufgaben erledigen würde, könnte der Bürger die seinen (leichter) tun und derartige Kampagnen wären überflüssig.Genau deswegen finde ich Kritik an der Kampagne richtig. Johnnys Aktion geht m.E. deswegen daneben, weil die beste Reaktion auf die Kampagne das genaue Gegenteil einer Kampagne wäre:
1. sich seinen eigenen Teil denken; die Kampagne abwägen, ohne sie automatisch zu verdammen
2. seinen eigenen Senf gegenüber Bekannten oder im Blog ablassen, ohne daß man den anderen das Gefühl gibt, _das_ sei die absolute Wahrheit und endgültige Lösung
3. seine schlechte Laune pflegen - nicht allem zujubeln zu müssen ist schließlich eine Freiheit, die es in vielen anderen Ländern nicht gibt!
Ihr, nicht ich!
-
12
Kunar:08.05.2005 um 14:36Richtig so!
1. Wer hat den Werbefuzzis erlaubt, mich zu duzen? Deutschland ist von allen Ländern, die ich kenne, am restriktivsten, was das “Du” betrifft!
2. Wann wird das deutsche Volk endlich von dem Wahn seiner Obersten erlöst, die meinen, positive Veränderungen kämen immer von oben und wären staatlich verordnet? Die beste Sache ging, wenn ich mich recht erinnere, vom Volk selbst aus (09.11.1989). Das brauchte dann auch keine eigene Werbekampagne dafür - die gute Tat sprach für sich.
BILD ich mir das alles ein?
-
11
Kunar:04.05.2005 um 17:47Der interessanteste Gedanke in dieser Diskussion:
“Denn ich wäre gespannt, was passieren würde, wenn bspw. hotornot.de eine bundesweite Werbekampagne starten würde, auf dem sie eines oder mehrere der vielen tausend freiwillig eingeschickten halbnackten Bildern von Minderjährigen nutzt.”
Oh ja, das wäre interessant!
1. Die Leute gucken alle hin und genießen es.
2. Einige erkennen Bekannte wieder und werden unruhig.
3. Aufschrei: Hilfe, die zeigen öffentlich solche Bilder!
4. Erklärung der Macher: Das ist legal & die haben vorher zugestimmt.
5. Fazit: So leicht und ungefährlich ist das mit dem Internet nicht.Darüber, daß nicht alles, was legal ist, moralisch richtig ist, brauchen wir uns wohl nicht zu streiten.
Lieblingsthema revisited
-
10
Kunar:26.04.2005 um 17:30Als Sie vor ein paar Tagen unter “Powerblogging< &a>” rhetorisch nach einem Buch “So geht Deutschland” fragten, erwähnten direkt einige Leser das Handbuch für Deutschland, auf welches Sie bereits früher unter “242 Seiten Deutschland” hingewiesen hatten.
Hier können Sie nicht die Frage beantworten, von wem Iggy Pops oft kopiertes Werk selbst wiederum geklaut war. Hier hilft die äußerst ergiebige Quelle, welche Sie (allerdings Monate später) unter “Kreative beflügeln Kreative” erwähnten:
“Iggy Pop - Lust For Life (1977) / The Supremes - You Can’t Hurry Love (1966)”Was die Originalität von Ideen betrifft, so hatte ich bereits Ende 2003 folgenden philosophischen Scherz für Intelektuelle geschrieben:
- “Es gibt die These, daß es unmöglich ist, etwas wirklich Neues zu schaffen, weil alle Ideen bereits irgendwann gedacht wurden.”
- “Richtig! Von welchem Autoren stammt diese Theorie?”(im Original auf Esperanto; veröffentlicht im Tagebuch von
Ken Miner, 2003-10-19.)
Next: Powerblogging
-
09
Kunar:24.04.2005 um 16:48Aber Herr Haeusler, jetzt tun Sie mal nicht so erstaunt darüber, daß Sie die Welt nicht mehr verstehen. Wenn man älter als 20 ist, sind die Chancen, daß einem so etwas passiert, doch sehr hoch - vorausgesetzt, man hat seinen eigenen Stil und benutzt gelegentlich seine gesunden Menschenverstand. Denn der Großteil der Welt macht das den Großteil seiner Zeit nicht.
Daß man nicht einfach so “schnell spazieren gehen” kann, dürfte doch klar sein, denn
1) braucht man dafür keinen “hippen” englischen Namen, der eine ausländische Herkunft suggeriert und damit modern und modisch wirkt.
2) kann kein Hersteller von Sportausrüstung Gegenstände für eine körperliche Tätigkeit verkaufen, der man auch einfach so nachgehen kann.Eine schöne Seite mindestens gibt es im Kapitalismus: Wenn die schlauen Menschen aus ihrer Intelligenz einen Vorteil ziehen, heißt das umgekehrt, daß die anderen für ihre Dummheit bestraft werden und zahlen müssen. Das ist doch ein schönes Gefühl.
Gitarren-Akkorde online
-
08
Kunar:23.04.2005 um 19:51Als alter Besserwisser kenne ich noch eine interessante Liste:
http://www.gitarrenlinks.de/akkorde.html
Quelle: Ernestos Gitarrenlinks
Kein’ Zeit
-
07
Kunar:19.04.2005 um 14:01Theoretische Möglichkeit, es anders zu machen:
Die Betreiber solcher Songtextseiten bezahlen z.B. eine kleine Pauschalgebühr und dürfen sich dann mit dem Etikett “offizielle Songtextseiten des XY-Verlags” schmücken. Von einem gut gepflegten Archiv hätten alle etwas - inklusive der Nutzer, die wissen würden, wo sie nachsehen können, und nicht via google bei diesen unerträglichen, mit Spyware und Werbung verseuchten Seiten landen würden, welche leider inzwischen die obersten Ränge bei Suchanfragen füllen.Reales Beispiel, wie es bereits anders gemacht wurde:
Die Ärzte (aus Berlin!) haben vor ca. einem halben Jahr ein “Songbook” mit Texten und Akkorden zu sämtlichen (!) Liedern herausgegeben, die jemals von ihnen veröffentlicht wurden. Kostet bei mehreren Hundert Liedern und Seiten 14,90 EUR, ist also bezahlbar.Als Grundlage dienten verschiedene Archive mit Ärzte-Akkorden. Hier wurde also nicht abgemahnt und abkassiert, sondern bestehende Arbeit sinnvoll weiterverwendet. Bassist Rodrigo Gonzales hatte sich übrigens bereits vorher die Mühe gemacht, dem Betreiber eines dieser Archive die Texte und Akkorde seiner Lieder zur Verfügung zu stellen. Vom Originalautoren/-komponisten abgesegnete und aufgeschriebene Akkorde - wenn das nichts ist!
Das Liederbuch habe ich mir aufgrund dieser Politik gegenüber den Fans gekauft. So behandelt man seine Kunden!
We don’t need this special bra
-
06
Kunar:13.04.2005 um 16:19Auf http://www.kissthisguy.com gibt’s eine Sammlung von falsch rausgehörten Liedertexten. Kleine Auswahl, mal sehen ob’s Herr Haeusler wiedererkennt:
“Rock the cash bar.”
“‘The Harder They Come’ is a boring old movie.”
Eltern-Content
-
05
Kunar:13.04.2005 um 16:01Ich hätte nicht gedacht, daß ich mal so über die Mißhandlung Gefangener, Zwangsprostitution und wahllose Hinrichtungen lachen könnte. Für mich gilt: Solange es nur in einem Computerspiel passiert…
Der Kluge-Artikel gehört zum Besten, was ich in den letzten Monaten im Internet gelesen habe (wir sparen uns mal den auf der Hand liegenden Namenswitz). Da wird einmal nicht bemängelt, daß Computerspiele zu hart beurteilt werden, sondern daß im Gegenteil offenbar so mancher Titel zu lasch eingestuft wird. Schön, daß am Ende nicht gefordert wird, FSK, BPjS usw. ersatzlos zu streichen. Jetzt kann sich jeder selbst Gedanken machen, wie denn eine bessere Beurteilungsweise von Computerspielen aussehen könnte.
Übrigens: Am Wochenende habe ich mal wieder “Junta” gespielt, ein Gesellschaftsspiel rund um eine Bananenrepublik. Da gibt’s auch keine realistische Darstellung von Gewalttaten oder nackte Körper - aber jede Menge Blutvergießen eben schon, und deswegen ist es ab 18 Jahren freigegeben. Wieso klappt so eine Alterseinstufung nur bei Brettspielen?
Gekommen, um zu gehen
-
04
Kunar:12.04.2005 um 17:05Der Mann heißt “Max Raabe”, hat also nicht den gleichen Nachnamen wie Stefan Raab. Die CD mit Coverversionen von Chartliedern 2000/01, welche vom Palastorchester im 1920er/30er-Jahre-Stil nachgespielt wurden, halte ich übrigens für große Klasse.
Adolf Noise
-
03
Kunar:12.04.2005 um 16:59Oh, schön, da wurde das Ende des Kommentars abgeschnitten. Also nochmal:
Im einem Buchladen wollte ein Jugendlicher die Pflichtlektüre für die Schule kaufen. Er bat um das Buch “’Nazis in Dortmund’ von Rudolf Heß”. Gemeint war “Narziß und Goldmund” von Hermann Hesse…
-
02
Kunar:12.04.2005 um 16:58Wo wir schon bei Pseudo-Adolf sind:
Im einem Buchladen wollte ein Jugendlicher die Pflichtlektüre für die Schule kaufen. Er bat um das Buch “>>Nazis in Dortmund<< von Rudolf Heß”. Gemeint war “Narziß und Goldmund” von Hermann Hesse…
Roots Rock Rebel
-
01
Kunar:22.03.2005 um 19:21Was nun Ted Leo betrifft, so gibt es im Internet eine sehr schöne Quelle, auf der man mehrere MP3s legal, kostenlos und in guter Qualität bekommt:
http://www.epitonic.com/artists/tedleopharmacists.html
Dort u.a. erhältlich: “Where have all the rude boys gone?” (in besserer Qualität als auf der offiziellen Band-MP3-Seite!), zwei weitere Lieder von den Alben (die es auf jener offiziellen Seite ebenfalls nicht gibt) und ein Lied von der “Treble Trouble”-EP. Was will man mehr?Eine mögliche Antwort: MP3s von Chisel, Native Nod, The Van Pelt, The Lapse (die wurden ja in den Kommentaren hier erwähnt)… gibt’s alles bei http://www.epitonic.com !
32
Es muß natürlich “Wilhelm-Schrei” oder “Wilhelmsschrei” heißen. Substantive werden immer noch zusammen geschrieben. Bei imdb.com wird übrigens immer wieder gerne unter “Trivia” erwähnt, wenn dieser Schrei auftaucht.