Man weiß ja nie
Einfach nur mal angenommen
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Colya:11.08.2006 um 21:37Das was du dir vorstellst läuft auf ein Musikunternehmen hinaus, das an den privaten Konsumenten nichts verdient. und an denen auch nichts verdienen will.
Durch eine großangelegte Promotion über torrents, myspace, p2p… baut man sich eine möglichst große Fan-schaft auf. Es ist hierbei wichtig, dass die Musik nicht wahrlos ausgewählt wird, sondern dem Label eine Identität verschafft. So dass sich nicht nur die einzelnen Tracks verbreiten, sondern auch der Name des Labels.
Über das Internet ist ja auch Kommunikation und Interaktion mit den Hörern möglich, so dass eine Bindung der Hörer einfacher ist als bei einem herkömmlichen Label.Der finanzielle Gewinn dieses Unternehmens setzt erst im zweiten Schritt ein. Seine Kunden sind Firmen, die das Label, seinen Namen oder die Musik nutzen wollen, um sich zu profilieren.
Einnahmequellen wären hier zum Beispiel Gratis-CDs beim Kauf eines Autos oder beim Buchen einer Flugreise. Oder Downloads/Podcasts auf den Firmenseiten.
Auch im Live-bereich geht das langsam los: Das Konzert ist für den MusikFan umsonst und wird von einem Gönner finanziert: o2 zum Beispiel lädt schon seit längerem zu Geheimkonzerten in den Postbahnhof ein, um noch cooler als T-Mobile zu sein.
Ausserdem sind da noch die Lizenzgeschäfte (Werbung, Film, Websites…).
Das Lustige daran ist, dass es diesen potentiellen Kunden sehr entgegen kommt, wenn die Musik Gemafrei ist. Da bezahlen die gerne eine höhere Summe, wenn sie keine mechanischen Lizenzen an die Gema abdrücken müssen.
Die Kunst wird darin liegen, sich nicht komplett aufkaufen zu lassen und sich treu zu bleiben - darin wird aber auch die einzige Erfolgschance dieses Modells liegen. Ähnlich wie bei Spreeblick ist da wohl eine Vision und großes Feingefühl nötig.
Ich weiß nicht wie, und ob das funktioniert und irgendwie schmeckt die Idee auch ziemlich bitter.
Aber es ist das einzige, was mir dazu einfällt.
DBDDHKP
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Colya:19.01.2006 um 13:00ja… Zu der Überzeugung bin ich auch gekommen. Es wird eigentlich immer ernüchternder.
Podcast vom 12.1.2006
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Sony weiß, wie es geht
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Colya:09.12.2005 um 20:35Werbung von eigenen Inhalten zu trennen finde ich sehr wichtig… Und ich halte es auch für sehr nett, wenn man Werbung / Sponsoring von sympatischen oder passenden Produkten vorzieht, auch wenn andere Angebote lukrativer wären - sofern man sich’s leisten kann.
Haftung für Foreneinträge
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Colya:05.12.2005 um 22:05Oha, finde ich garnicht gut.
war aber klar, dass das irgendwann so kommt.
FUTURA BOLD 6.0
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hihi