Gut. Aber nicht gut genug. Warum Katholiken nicht für Amnesty International spenden dürfen.
Für meine Schuhe schwitzen Kinder
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Christian:11.05.2007 um 16:09Manueller Trackback: http://amendedestages.blogspot.com/2007/05/und-was-nun.html
Gestern habe ich mal wieder gelernt, was ich schon lange wusste: Die Perspektive bestimmt die Sichtweise:
1. Keine Fernreisen mehr, um die Umwelt zu retten? Ganz falsch, so Dirk Maxeiner und Michael Miersch in der Sendung “Quer” beim BR. Schließlich verhindern nur Touristen, dass nahezu unberührte Natur in der dritten Welt nicht zur Landwirtschaft kultiviert wird.
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Ich finde den Ton, den die Kirche anschlägt, schlimm. Aber der Inhalt enthält zumindest eine berechtigte Frage: Die katholische Kirche geht davon aus, dass es sich bei einem Kind ab dem ersten Tag der Schwangerschaft um ein Lebenwesen mit all seinen Rechten handelt. In diesem Sinne ist Abtreibung Mord. Und im oben genannten Falle stellt sich die Frage: Kann das Kind etwas dafür, wie es entstanden ist?
Ich für meinen Teil finde diese Herangehensweise der Kirche zu theoretisch. Denn es steht genauso die Frage: Kann eine Mutter, die bei einer Vergewaltigung schwanger geworden ist, ihr Kind mit der nötigen Liebe großziehen. Und überhaupt: Was ist mit dem Recht der Mutter auf eine menschenwürdiges Leben - ohne andauernd an ein solch schlimmes Ereignis erinnert zu werden.
Da man diese Fragen nicht allgemeingültig beantworten kann, sollte man die Schwangere entscheiden lassen. Nur sie kann wissen, was richtig für sie ist. Allerdings sollte man ihr beide Sichtweisen aufzeigen.
Mich als gläubigen Christen macht es manchmal wütend, wie einfach “meine” Kirche pauschale Verurteilungen raushaut. Aber genauso einfach macht man es sich, wenn man mit einem stumpfen “Kirche ist eh scheiße” reagiert.