The eagle has landed
Januar Rückblick
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Eriador:01.02.2005 um 18:32Also ich muss sagen, am besten gefällt mir die Sache mit Dir und Deinen Bloggern : ) Schöne Vorstellung: Johnny sei unser Führer und leite unter Spreeblickschem Banner die neue deutsche Medienrevolution ein! : )
Was den Gedenktagbeitrag angeht schließe ich mich der Meinung von Sven an, grade zu den nachdenklich und bedrückenden Themen fällt einem meist nur schwer was ein, nicht zu letzt weil zu dem Thema, wenn es nicht völlig polemisierend geschrieben ist, meist nicht mehr viel zu sagen ist, wer will schon immer nur: Schön! Wie wahr! Du hast recht! … drunter schreiben.
Sorry…
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Eriador:28.01.2005 um 00:20und schon wieder bin hauptstadtdiskriminiert, trauriges Siegener Landei das ich bin *theatralischseufz
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Eriador:28.01.2005 um 00:15Kann ich verstehen, ich glaube die, die jetzt mittendrin stecken bekommen im ersten Moment auch erst einmal kalte Schweißausbrüche, so wäre es mir zumindest vor 4 Jahren gegangen als die Diskussion schon einmal auf dem Tisch war. Wenn Du kurz davor bist alles abzuschließen, hast Du immer weniger Zeit um arbeiten zu gehen, sei der Studiengang noch so liberal (also Medizin und Jura mal wieder ausgenommen), wenn dann noch eine finanzielle Belastung wie diese dazu kommt ist, ist das das Aus. Ich kenne viele, deren Eltern grade das Nötigste haben, die nichts bekommen, auch kein BaföG, meist aus ähnlich verschrobenen Gründen wie bei mir. Und ich kenne viele, die ein dickes Auto fahren, monatlich 1000 Euro Lebensunterhalt bekommen und BaföG oben drauf. Kinder mit Eltern die einen guten Steuerberater haben. Das Bafö-Gesetz gehört schon so verdammt lange reformiert, aber nichts passiert. Und ich glaube dass ist die Angst all jener die keine Kohle haben, BaföG kriegen heute schon viele von denen, die eigentlich keines verdienen, warum sollte es bei Stipendien und Studiendarlehn anders sein? Da fehlt das Vertrauen, dass es richtig gemacht wird, und wenn man genauer hinschaut, weiß man auch warum.
(o/t:wenn ich heute nur halbsoviel an meiner DA geschrieben hätte wie ich gebloggt habe, könnte ich nächste Woche abgeben, man macht es sich eben immer selbst noch am schwersten)
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02
Eriador:27.01.2005 um 23:54Lieber Johnny, nur kurz:
zu den Alimenten: Ich weiß nicht wie es heute ist, vor 11 Jahren war es so, dass das Jugendamt sich bis zum 18 Lebensjahr darum “bemüht” das die Alimente gezahlt werden, mit mehr oder weniger Erfolg, danach bekommst Du einen dicken Haufen Papiere und eine Abrechnung über die Summe die noch aussteht. Hätte ich BaföG haben wollen, hätte ich ihn auf dieses Geld verklagen müssen, was ich mit Freuden getan hätte, hätte ich damit ihn und nicht den Haufen minderjähriger Kinder getroffen, die er noch heute zu versorgen hat, wie auch immer er das tut.
zum Prof: Das der nichts mit den Gebühren zu tun hat, ist mir klar, geht glaube ich auch aus dem Text hervor, er ist nur das drum rum und das Schwert an meiner persönlichen Achillesferse.
zu den Gebühren: Wie Herr Panthol in den Kommentaren bei mir aufgezählt hat, gibt es durchaus sinnige und tragbare Modelle zur Abgabe von Studiengebühren denen ich auch durchaus einiges abgewinnen kann, doch was momentan passiert ist leider, dass das Pferd von hinten aufgezäumt wird, erst die Gebühren, dann die Modelle. Das kann nichts der Weg sein der zur viel beschrieenen sozialen Gerechtigkeit führt.
zu Auszubildenend und Praktikantinen: Beides Laufbahnen die ich hinter und vor mir habe, Azubis haben Arbeitsverträge, tariflich festgelegte Mindestgehälter und können nur dann fristlos, von heute auf morgen, gekündigt werden, wenn dafür ein schwerwiegender Grund vorliegt, wie bspw. Veruntreuung. Praktikanten können durchaus von jetzt auf gleich gefeuert werden, soweit so gut, aber meines Wissens handelt es sich dabei eben auch “nur” um ein Praktikum und nicht um einen Ausbildungsplatz. Da sollte in dem Punkt angesetzt werden, dass Studenten wie ausgebildete Arbeitnehmer nicht gezwungen sein müßten ihren Berufseinstieg über zahlreiche unterbezahlte Praktika zu machen, weil die Firmen lieber billige Aushilfen mit akademischem Grad haben wollen, doch grade das ist derzeit bittere Wahrheit udn steht mir genauso wie vielen anderen jetzt auch wieder bevor.
Darüber hinaus, ich halte mich erst seit 10 Jahren über Wasser (hatte in meiner Ausbildung deutlich mehr als heute) und lebe noch, habe die Gelegenheit genutzt mir einen Wunsch zu erfüllen, bislang hatte man immer die Wahl, kommen aber Gebühren ohne Modelle, haben viele diese Wahl nicht mehr.
Und bislang, so lange ich meine Arbeit noch nicht abgeschlossen habe, bin ich in erster Linie eine von denen, die eine nichtakademische Ausbildung gemacht hat und jetzt eben studiert.
Heulsusen, akademische!
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Eriador:27.01.2005 um 19:25Gestern waren es 500 Euro pro Semester, heute überlegt man lt . WDR das ganze auf bis zu 2500 Euro pro Semester hochzuschrauben, da 500 hinten und vorn ja nicht ausreichen! Vielen Dank, ich bin fast fertig, schreibe nur noch meine Dipl. weiß aber ganz genau, dass ich es hätte dran geben können, wenn ich das Geld, egal ob 500 oder 2500 Euro pro Semester hätte aufbringen müssen. Ich habe nebenbei immer gearbeit, nicht wenig und verdammt hart, teilweise in drei verschiedenen Jobs gleichzeitig und vielen Dank für den Hinweis auf die Eltern, meine Mutter hätte nicht mal die 80 Euro im Monat springen lassen können, da sie grade mal 1000 zum Leben hat. Alle über einen Kamm zu scheren und davon auszugehen, dass Studenten allesamt arbeitsfaules Pack sind, die nichts besseres zu tun haben als sich von ihren alten mit Geldscheinen pudern zu lassen ist genauso dumm, wie zu glauben dass sich durch die Einführung von Studiengebühren soziale Gerechtigkeit herstellen läßt. Wenn es Dich interessiert kannst Du hier lesen, wie ein Studium aussieht, wenn man zu den ‘unterpriviligierteren’ unter den Studenten zählt.
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Also irgendwie sieht mir das nicht so aus, als wäre da ein “Girlie” Format bei… tststs Du willst doch wohl nicht 50% der Zielgruppe diskriminieren in dem Du nur Zelte vertreibst oder?