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24.07.08
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von | 2

 

Die fünf besten Stand-Up-Comedians aller Zeiten

  1. 03

    Marco:

    Carlin is the shite: “Religion has actually convinced people that there’s an invisible man — living in the sky — who watches everything you do, every minute of every day. And the invisible man has a special list of ten things he does not want you to do. And if you do any of these ten things, he has a special place, full of fire and smoke and burning and torture and anguish, where he will send you to live and suffer and burn and choke and scream and cry forever and ever ’til the end of time!
    But He loves you.”

    Gott ist der ultimative STALKER.

    28.05.2008 um 13:44

Staatsgewalt

  1. 02

    Marco:

    > aber jeder polizist (zumindest bei kontrollen) nennt dir doch seinen namen.

    Schönens Beispiel, denn er muss nicht. Die meisten Polizeidienstvorschriften legen zwar fest, daß sich ein Polizist identifizieren muss. Diese Identifizierung gilt aber in der Regel (je nach Bundesland verschieden) schon z.B. durch die Dienstkleidung als vorgenommen, d.h. es gibt nur eine Pflicht sich als Polizist kenntlich zu machen - prekär wenn man sich die Geschichte mit den falschen Polizisten noch mal vor Augen führt. Bei Demos oder anderen geschlossenen Einsätzen muß der einzelne Polizist konsequenterweise auch gar nichts.

    Und jetzt vergleiche man das mal mit der Situation in den USA:

    http://usaerklaert.wordpress.com/2008/02/18/einige-bemerkungen-zu-den-anti-und-pro-millitar-demonstrationen-in-berkeley/

    08.05.2008 um 15:02
  2. 01

    Marco:

    “Denn schließlich sind Polizisten auch nur ganz normale Arbeitnehmer, die unter so schlechten Bedingungen arbeiten, dass man das Gefühl bekommt, man könne auch Lidl-Mitarbeitern Pistolen in die Hand drücken. ”

    Polizisten sind keine normalen Arbeitnehmer sondern *Beamte*. Das zeigt sich unter anderem darin, wie sich eine Verurteilung auf den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnis auswirkt. Während für den Angestellten tendenziell das hier gilt: http://de.wikipedia.org/wiki/Bienenstichfall, hat ein Polizeibeamter einen wesentlich flexibleren Rahmen innerhalb dessen die rechtliche Würdigung eines Vergehens keinen Einfluss auf sein weiteres berufliches Fortkommen hat. Eine Haftstrafe von 12 Monaten führt aber unweigerlich zur Entlassung, faktisch Berufsverbot, und eventuell auch zum *Verlust der Pensionsansprüche* und der sonstigen Ruinierung. Da es aber taktisch ein geringeres Risiko darstellt, ein Vergehen (mit Hilfe der Kollegen und des Staatsanwaltes) herunterzuspielen, als es ganz zu leugnen, fallen Urteile gegen Polizisten immer mal wieder durch überraschende Milde auf.

    Mit anderen Worten: Für Polizisten lohnt sich eine gegenseitige (im Korpsgeist implizit verankerte) Abmachung einzuhalten, das gerichtliche Vorgehen gegen Kollegen durch zu hintertreiben.

    08.05.2008 um 13:14

08.05.2008 um 11:54

AuslandFeatureInlandPolitik

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