Es geht aufwÀrts: SchÀuble rettet Wirtschaft!
Oder beim Verfassungsschutz
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Atatoerk:23.08.2007 um 14:09Versuchs mal bei http://spock.com/. Die haben sich auf die Fahne geschrieben, Personen im weltweiten Netz der Social-Networkers zu finden.
Weggehen um anzukommen
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Atatoerk:22.08.2007 um 19:33Wir werden ja auch nicht gerade jĂŒnger. Und mit der Kraft alles durchzuhalten ist es auch nicht mehr so weit her: Ich freue mich auf Urlaub (in obigen Sinne), wegzufahren und anderes zu sehen. Mit der Familie, nun, am Strand Burgen zu bauen und Rotwein zu Fisch zu geniessen. Nein. Meine Kraft geht nun in viele Dinge ĂŒber die ich keine Macht mehr habe.
Ich fahre weg, um Urlaub zu machen!
sprach nichts als: heilig heilig heilig
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Atatoerk:22.08.2007 um 17:36@Andreas. Pauschale Verschlagwortung ist noch kein Argument. Was Du als scheinbar “geheiligtes” 21. Jhdt. vergötterst scheint mir deutlich hinter dem herzuhinken, was hoffnungstaumelige Futuristen Mitte des 20. Jhdts. vorhersehen wollten.
Ich kann nicht ganz Deinen Glauben teilen, das Menschen dieses Jahrtausends klĂŒger seinen als jene des vorherigen, gleich welchen Jahrzehnts.
Wenn Du schon eine Jahrhundertwende als besonderes Ereignis erwÀhnst, dann wÀre es wohl angemessen, die Entwicklung der zwanzig vorangegangenen mit in Betracht zu ziehen.
Ich sehe jedenfalls keinen Unterschied in der politisch / kirchlichen Beweglichkeit zwischen dem 20. und dem 21. Jhdt.
Aber vielleicht hast Du ja tiefere Erkenntnisse?
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Atatoerk:22.08.2007 um 09:31@Maltefan. Danke fĂŒr die intereressante Textstelle, ich habe mich schon immer gewundert, wer letztlich fĂŒr die “Sichtbarwerdung” politischer Pauschalismen zustĂ€ndig zeichnet.
Ăber die Jahrhunderte hatte stets entweder die Politik der Kirche, oder die Kirche der Politik gedient. Beide haben ein einig Interesse: Es möge sich nichts verĂ€ndern. Und dazu brauchen sie fĂŒhrbare Untertanen. Mangelnde Bildung stellt hierzu eine gutes Mittel dar.
Es ist schon interessant in die Statistiken zu schauen: Es ist lĂ€ngst bekannt, dass Deutschland aufgrund mangelnder eigener ArbeitskrĂ€fte in rund 25 Jahren ĂŒberhaupt keine Chance mehr hat, Renten zu zahlen. Bekannt ist auch, dass wir Deutschen es uns leisten, 25 - 30 % der nachkommenden Jugendlichen ohne Zukunftschancen vom Arbeitsmarkt fern zu halten. Ich muĂ nicht mal 1 und 1 zusammenzĂ€hlen, es genĂŒgt schon einfach “1″ zu sagen, das hier dringender Handlungsbedarf ist.
Warum passiert aber nichts? Ich glaube nicht (unumschrĂ€nkt) an die These, dass die Politik verlernt hat in ZeitrĂ€umen gröĂer vier Jahren zu denken. Wer also mag ein Interesse daran haben, dass möglichst viele bedĂŒrftige und schlecht ausgebildete Menschen im Lande sind? Die nach “Vater” Staat rufen?
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Als ich den Artikel gestern gelesen hatte dachte ich, dass “uns SchĂ€uble” doch ein ganz netter Agitator ist. Mit SĂ€tzen wie “die verbleibende Zeit” ist er aber eher auf “Bild”-Niveau. Einem Leser der FAS möchte ich doch zutrauen, dieser plumpen Angstmache zu entweichen. Zumal SchĂ€uble im Laufe des Artikels fein sĂ€uberlich relativiert, wenngleich nicht so deutlich wie dort, wo er Angst schĂŒren möchte.
Was leider an der notwendigen Diskussion nicht Ă€ndert. Nur eben nicht besonders feinfĂŒhlig gemacht. Das ist doch eher Lafontaines Klassenrepertoire.