T9 für 265M
Manierenfreie Meinungsfreiheit
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Björn:02.11.2006 um 12:55Der Ethikrat ist ein Schritt in die richtige Richtung. Seine Verfahren und die Diskussionsergebnisse sind jedenfalls brauchbarer als das oft geübte blödsinnige Bashing. Das Eine ist Politik, und da geben sich die oben und die unten die Hand, das Andere ist Diskussionskultur.
Ein paar interessante Gedanken…
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Philoblogger:16.05.2006 um 10:05O weh, habe hier am Anfang die E-Mail-Benachrichtigung angehakt, und jetzt bekomme ich immer diese wirren Elaborate aus der politischen Krabbelgruppe zugemailt. Fluch des Bloggens.
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Philoblogger:20.04.2006 um 12:21@Iris: Du verdrehst meine Aussagen (das ist nicht sehr tolerant übrigens). Toleranz ist nicht etwas, das nur Intolerante in Anspruch nehmen dürfen. Die Toleranz der Religionen ist die des “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben”, des Anspruchs auf Beherrschung der Normen in der Sexualethik, der Verhütung, der Abtreibung, der Rolle der Geschlechter usw. Die Goldene Regel, die du zitierst (”Was du nicht willst …”) besitzt für Religionen offenbar (10.000 Jahre Kulturgeschichte) keine Gültigkeit, denn sie sind autokratisch, nicht demokratisch. Dieses ganze Verständnis ausgerechnet für die unkritischsten und despotischsten Ideologien ist zwar hübsch aktuell, aber nicht progressiv. Ich bin nunmal ein ganz untrendiger alter Aufklärer, der für die Selbstbestimmung der Individuen und gegen Bevormundung und Unterdrückung ist. Die Religionen als Speerspitze der Humanität und Toleranz zu verkaufen ist zwar Zeitgeist, von den Folgen ist mir allerdings jetzt schon übel. Die eingeforderte Bedächtigkeit und Enthaltsamkeit in Kritik und Humor ist angesichts der Realität einfach grotesk.
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Philoblogger:20.04.2006 um 09:26Merkwürdig, wie populär die Argumentation für die Schere im Kopf mittlerweile ist. Da wird in Betroffenheitsrhetorik auf die Empfindlichkeit der Obskurantisten hingewiesen, und Alles nickt bedenklich mit dem Kopf und hält die Verkehrung der Sachlage als moralisches Schild der politischen Korrektheit hoch.
Schweinestall
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Philoblogger:25.03.2006 um 10:33Ich würde erst einmal nicht so weit gehen und TI das aufrichtige Eintreten für die proklamierten Prinzipien in Abrede zu stellen. Aber dass ein Anwalt an eine Arbeitnehmerin zu einer solchen Formulierung in der Lage ist: “Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind”, halte ich für unethisch, und wirft ein schlechtes Licht auf anwaltliche Gepflogenheiten. TI hat einen Ethikbeauftragten, und vielleicht darf man hoffen, dass der seine Funktion wahrnimmt und hier klärend eingreift.
Au revoir, IFPI
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Philoblogger:25.02.2006 um 12:28freie demokratische gesellschaften sind heute bedroht, aber nicht nur von außen, immer mehr auch durch ausufernde partikulare interessen “von innen”. die politik und die öffentliche meinung scheint merkwürdig uninteressiert daran zu sein. da drängen sich doch einige fragen auf: sollte das ein zeichen dafür sein, dass die bislang (noch?) üblichen bekenntnise zu den freiheitlichen institutionen bloß sterotyp gelernte lippenbekenntnisse sind? wie sieht es diesbezüglich mit der politischen elite aus, den schröders, schilys, seehofers, zypries’ usw? was haben wir vom explosionsartig zunehmenden lobbyismus in berlin zu erwarten? und where the fuck sind “die journalisten”?
09
T9 ist eine echte Hilfe. Aber jeder Hersteller hat das anders implementiert, von wegen Wörterbuch, Vorschlag während des Tippens oder nicht usw.. Da hatte Siemens (fürs Deutsche jedenfalls) die beste Tipphilfe von allen. Jetzt muss ich mich wieder mit den schlechteren Umsetzungen der anderen rumschlagen. Ein Rückschritt um Jahre - was ich nicht verstehe, denn ich könnte auf den ganzen Schnickschnack verzichten für eine komfortable Tipphilfe auf den Spuren von Siemens.