@Johnny: Pah, jetzt muss ich aber mal herzhaft widersprechen: In Deutschland gestaltete Geräte waren über viele Jahrzehnte aus ästhetischer Sicht wegweisend und hatten allen Stil der Welt. Die naheliegendsten Beispiele sind die Geräte von AEG (Peter Behrens), Braun (Dieter Rams u.a.) und der Apple Macintosh (Frog), aber es gibt viele, viele mehr. Ich sehe es eher so, dass man sich hierzulande während der vergangenen 15, 20 Jahre an das überwiegend schlechte Design aus dem Ausland angepasst hat. Die Werbung und die Kunden haben es offenbar so gewollt (bzw. nicht besser verdient).
A propos “silbernes Plastik”: Unehrliche Materialien sind für mich auch ein absolutes No-Go bei der Produktgestaltung. Und gerade neulich habe ich mir (im Rahmen einer ziemlich alkoholschwangeren und hartnäckigen Diskussion über genau dieses Thema) vergegenwärtigt, dass Apples Design nicht zuletzt deshalb so gut ist, weil sie diesen ästhetischen Fettnapf konsequent meiden.
Ansonsten stammt mein designkritischer Leitsatz von Antoine de Saint-Exupéry: “La perfection est atteinte non quand il ne reste rien à ajouter, mais quand il ne reste rien à enlever.”
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@Johnny: Pah, jetzt muss ich aber mal herzhaft widersprechen: In Deutschland gestaltete Geräte waren über viele Jahrzehnte aus ästhetischer Sicht wegweisend und hatten allen Stil der Welt. Die naheliegendsten Beispiele sind die Geräte von AEG (Peter Behrens), Braun (Dieter Rams u.a.) und der Apple Macintosh (Frog), aber es gibt viele, viele mehr. Ich sehe es eher so, dass man sich hierzulande während der vergangenen 15, 20 Jahre an das überwiegend schlechte Design aus dem Ausland angepasst hat. Die Werbung und die Kunden haben es offenbar so gewollt (bzw. nicht besser verdient).
A propos “silbernes Plastik”: Unehrliche Materialien sind für mich auch ein absolutes No-Go bei der Produktgestaltung. Und gerade neulich habe ich mir (im Rahmen einer ziemlich alkoholschwangeren und hartnäckigen Diskussion über genau dieses Thema) vergegenwärtigt, dass Apples Design nicht zuletzt deshalb so gut ist, weil sie diesen ästhetischen Fettnapf konsequent meiden.
Ansonsten stammt mein designkritischer Leitsatz von Antoine de Saint-Exupéry: “La perfection est atteinte non quand il ne reste rien à ajouter, mais quand il ne reste rien à enlever.”
Passt auch in allen anderen Lebenslagen :-)