Frischer Spreeblick
- StudiVZ: Auf Platz 1 gegruschelt
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02
@Andreas:
Die jungen Leute (Studenten) verstehen die Problematik sehr wohl, aber glücklicherweise sind sie kritisch dem gegenüber was lauthalsig durch die Blogospähre geschriehen wird. Wenn ein junger Autohersteller in einem seiner Fahrzeug vor Jahren mal Probleme hatte (vielleicht gingen die Türen auch ohne Schlüssel auf, oder die Räder sind einfach abgefallen) so hat dies doch keine Auswirkungen auf die Zukunft. Es sind Fehler passiert, du wurden ausgemerzt und korrigiert. Wenn man später dann ständig auf diesen Fehler rumreitet, so hat dies absolut nichts mit Aufklärung zu tun. Und genau das passiert bei studiVZ. “Stalking-Gruppen”, Datenschutzprobleme, “Nazi-Einladungen”, das sind doch alles alte Kamellen, offensichtlich wurde daraus gelernt und die Probleme beseitig.
01
Warum soll man sich von einem Medium/System abwenden, wenn es vereinzelt Probleme gibt? Der Fehler steckt nicht in dem Medium, sondern in jedem selbst. Klar, es gab einer “Stalker-Gruppe” (formaljuristisch ist es kein Stalking), aber wieviele von damals einer Million Leuten waren dort drin? In so einem großen System hat man nunmal das Abbild der Gesellschaft und das besteht aus: Dummheit, Hass, Beleidigungen, Gewalt und Selbstdarstellung. Wer das versucht zu ändern, muss ganz anders agieren. Aber es ist ja einfacher zu kritisieren als Medienkompetenz zu fördern.