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von | 2

 

Google Street View Crime?

  1. 06

    kulta:

    Könnte natürlich ne Waffe sein. Oder eine Wasserpistole. Oder ein Becher mit Wasser oder Limo, den er seinem Sohn entgegenstreckt. Hinreichend unscharf ist das Foto ja. Aber wie wir aus Filmen wissen, laufen männliche dunkelhäutige Menschen in Straßen, die so aussehen, ausschliesslich mit Waffen rum. Life`s a cliché. Oder doch nicht…?

    22.05.2008 um 14:58

Hart. Frontal. Bullshit.

  1. 05

    kulta:

    Achtung: Fies verschachtelter Satz

    Bei den ausgewählten Ausschnitten verwundert es nicht, daß die Diskussion um “Killerspiele” (respektive Horrorvideos oder gewaltverherrlichende Songtexte) immer am Kern des Problems vorbeigeht - nämlich dem Fehlen einer ethischen Grundbildung (ethisch im Sinne von der Fähigkeit, die Auswirkung der eigenen Handlungen auf seine Mitmenschen einzuschätzen und eine Art empathisches Verständnis für diese Mitmenschen (quassel) als eine Grundlage für seine Handlungen zu nehmen) und der Notwendigkeit, alles zu hinterfragen, das einem durch die Medien serviert wird. Dann würden mehr Menschen die eigentlich dämlich-plumpe Emotionalisierung, die da durch Wortwahl und Schnitt betrieben wird, eher durchschauen.
    Andererseits, wer sich von solcherlei Berichten emotionalisieren läßt, dem ist nicht daran gelegen, eine unabhängige Meinung zu bilden. Der will einfach nur eine vorgekaute Meinung nachplappern.
    Schade nur, daß eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema scheinbar nicht quotenträchtig genug ist. Aber irgendwie überrascht mich das nicht.
    (Sorry für meine echt schlechte Schreibe. Ich hoffe der Kern meiner Meinung ist trotzdem irgendwo hinübergewabert) ;-)

    29.11.2007 um 14:54

Freiheit statt Angst. Eine zusammenhanglose Zusammenfassung

  1. 04

    kulta:

    @25
    Ich möchte mal wagen, Dir zu widersprechen. Meines Erachtens geht es bei einer Demonstration nämlich nicht nur darum, seinem Anliegen möglichst lautstark Ausdruck zu verleihen, sondern auch darum, weitere Mitbürger zu sensibilisieren und im besten Falle für die Sache zu begeistern. Ich kann nicht erkennen, daß dem Antikapitalistischen Block allzuviel daran gelegen war. Zumindest war die Wahl der Mittel nicht gerade geschickt. Weder lautstarkes “Deutschland Unrechtsstaat” oder “Haut ab!” oder “Hass Hass Hass” im Chor, zudem noch recht aggressiv vorgetragen, noch die Verallgemeinerung des eigentlichen Themas auf “Kapitalismus abschaffen” vermitteln mir den Eindruck, daß es dabei um das Mitreissen von Leuten geht. Jetzt zu behaupten, wer sich damit vom Besuch einer Demonstration abhalten ließe, hätte “es nicht besser verdient” zeugt nur von Arroganz und nicht von dem Wunsch, aufzuklären und Menschen für seine Sache zu begeistern. Es ist ein Irrtum, daß Duckmäuser, Gleichgültige oder Mitläufer allesamt dumm sind - sie sind zu einem großen Teil indoktriniert. Und nicht jeder dieser Menschen ist auf demselben Weg zu erreichen, da bedarf es mehr als nur einer einzigen Taktik. Damit muß sich, was wir hier den “schwarzen Block nennen” genauso auseinanderzusetzen lernen wie alle anderen Gruppierungen auf einer Demo. Und deswegen war es so gut, daß die Demo ein breites Spektrum an Ansätzen bot. Jedoch waren die Jungs und Mädels aus dem sogenannten “schwarzen Block” zum wiederholten Male diejenigen, die in Zusammenarbeit mit der Polizei die Negativschlagzeilen produziert haben und damit einen Großteil der Teilnehmer und des Tagesverlaufs einfach mal überlagert haben - und das ist es, was mich so ärgert. Klar hat die Polizei provoziert, und nach dreiviertel der Demonstration auf einmal zu entscheiden, daß ein Seitentransparent zu groß ist und dies als Aufhänger für Zugriffe inklusiver Gewaltanwendung zu nutzen, hat mit Deeskalation nichts zu tun, sondern mit dem Gegenteil - aber es muß doch einmal die Frage gestellt werden dürfen, was man selber anders machen kann. Oder mal etwas deutlicher: Wenn der Staatsmacht wirklich nur daran gelegen sein sollte, Gewalt zu schüren, um den Wirkungsgrad einer Demonstration herabzuregulieren - macht es dann wirklich Sinn, auf Teufel komm raus genau diesen Weg mitzugehen, nur aus Stolz und der irrigen Annahme, es gäbe keine andere Möglichkeit, sich zu artikulieren?
    Wer von allen anderen verlangt, sie sollten mal über ihr Verhalten nachdenken, sollte das beizeiten selber auch tun (und nein, ich spreche dich hier nicht persönlich an.) Vielleicht habt ihr ja absolut und vorbehaltlos Recht mit dem, was ihr zu vermitteln versucht. Könnte aber sein, daß Eure Taktik auf Dauer nicht aufgeht.

    24.09.2007 um 19:36

Scheinheiligkeit, die:

  1. 03

    kulta:

    Es ist ja auch bequem, einfach auf Schlagworthülsen anzuspringen, als eine Äußerung argumentativ zu hinterfragen und optimalerweiser einen Gegenpol aufzubauen. Das Schlimmste an der Sache aber ist wirklich, da muss ich Frédéric nochmal ausdrücklich zustimmen, daß “man” sich auf diese bösen Worte stürzt, während man den Naziparolen aus dem benachbarten Kleingartenverein (wahlweise auch Hundesportgruppe, Hobbyornithologentreff oder Kaffeekränzchen - nur um Kleingartenvereine hier nicht pauschal abzuurteilen) geflissentlich hinnimmt. Polemical Correctness, irgendwie.

    17.09.2007 um 12:31

Das ist doch krank

  1. 02

    kulta:

    Klasse Text. Kommt für mich im passenden Moment, hab so ein Knacken im Knie und war heute morgen im Kernspintomographen. (Kein Witz) Google nun nach Unterschenkelprothesen und überlege, von meinem geplanten Wanderurlaub Abstand zu nehmen. Letzteres aber eher aus Faulheit. (Witz)

    *räusper*

    Naja.

    26.04.2007 um 17:18

Fragen über Fragen

  1. 01

    kulta:

    Ah, den Fred hier gibt’s ja auch noch… Der Vollständigkeit halber widerrufe ich meine oben geäußerte Meinung und äußere meine Ablehnung der Ermittlungspraxis in oben verlinktem Fall. Nachdenken bringt’s halt manchmal doch ;-)

    Gut, daß ich zu Weihnachten ‘ne Wollmütze bekommen hab.

    14.01.2007 um 20:29

09.01.2007 um 13:48

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