Kein’ Zeit
Musikindustrie lässt Kindergeburtstage räumen
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Alix:18.04.2005 um 09:55Mir drängt sich immer mehr der Vergleich Musikindustrie = Mafia auf. Den einzigen Unterschied zwischen den beiden Organisationen sehe ich darin, das die MI (noch) nicht schießt, sondern (nur) kassiert. Zahlst du Schutzgeld (Abmahnkosten), passiert dir nichts weiter. Irgendwann wird die MI auf die Dienste eines dubiosen Inkassobüros zurückgreifen …
Solu (mit mir u.v.a.)
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Alix:15.04.2005 um 09:34Dachte mir, schlaf mal ne Nacht drüber, vielleicht verstehste den Inhalt des Films dann. Hat nix genützt. Kann mit dem Streifen absolut nichts anfangen. Die gezeigten Schlechtigkeiten der ‘lieben’ Mitmenschen kann mensch überall sehen, da brauchts keinen Film für sondern nur offene Augen (und Ohren).
Geil: Berlin hat wieder Geld!
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Alix:14.04.2005 um 21:12Johnny, Deinen Artikel habe ich schon verstanden (wg. Finanzverflechtungen, evtl. Interessenkollisionen etc.). Ich habe auf die Kommentare reagiert, in denen ein Für und Wider von “Kunstwerken” teilweise ziemlich heftig diskutiert wird.
Interessenkonflikte in der von Dir angesprochenen Art gibt es überall, leider werden sie meistens unter den Tisch gekehrt. Bei uns z.B. wird der ‘Piesberg’ geschlossen, einst der größte Steinbruch Europas, dann zur offiziellen Müllkippe degradiert und wird in einigen Jahren (nach dem Willen der Stadtväter) in voller Blütenpracht anlässlich der BUGA erstrahlen. Zwischenzeitlich sollte eine Müllverarbeitungsanlage gebaut werden, aber … das ist ein Thema, das ich mal in sorgfältig recherchierter Form in mein Blog stellen werde. Ich glaube, das wird ein langes Ding.
MIT AE! NICHT MIT Ä!
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Geil: Berlin hat wieder Geld!
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Alix:14.04.2005 um 20:42Ich wohne in einer, an Berlin gemessenen, ländlichen Umgebung mit knapp 150.000 Einwohnern in der nächsten Stadt, das Dorf, in dem ich meine Bleibe gefunden habe, hat ca. 25tausend Insassen. Nun ist aber festzustellen,daß Größe überhaupt nix mit Qualität zu tun hat (das bestätigt jede erfahrene Frau). Berlin ist, soweit ich es kennen gelernt habe, eine ganz normale Großstadt wie Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg etc., nur das sie eben mal wieder Hauptstadt ist. Schaut euch mal in anderen Großstädten um: da gibt es ‘feine’ Randbezirke und ‘unfeine’ Randbezirke, die Innenstädte mit den Geschäften gleichen sich in etwa. In Osnabrück gibt es einen Randbezirk namens ‘Westerberg’ - da wohnen die Gutbetuchten, und es gibt viele Randbezirke, da wohnt die Unter- bzw. Unterunterschicht. Und da sieht es eben etwas anders auch als am ‘Westerberg’. Und Sprayer gibt es überall - obwohl ich mir schon manchmal Gedanken darüber gemacht habe, wie die ihr Hobby finanzieren (können). Gelegentlich gibt es ‘Kunstwerke’, meistens jedoch beschränken sich die Sprühdosenschwenker, ihre Tags zu hinterlassen. Von der ‘Ehre’, Tags anderer Sprayer nicht ‘platt zu machen’, scheinen die Youngsters allerdings nicht mehr allzu viel zu halten. Und dann wirds Geschmiere.
Ich weiß allerdings eines: wenn ich einen Sprayer dabei erwischen würde, wenn er meine Hauswand ver(un)ziert, dann gibt es erstmal was an die Backen (dafür, dass er sich hat erwischen lassen) und dann wird die Polizei gerufen und Anzeige erstattet - es sei denn, der Farbkünstler erklärt sich bereit, die nicht von mir bestellte ‘Verschönerung’ rückstandslos zu entfernen. Und zwar nicht erst übermorgen oder am kommenden Wochenende, sondern umgehend, spätestens am nächsten Tag.
Ich habe das mal so kennen gelernt: an fremdem Eigentum hat mensch sich grundsätzlich ohne Erlaubnis des Eigentümers nicht zu vergreifen. Ein Sprayer hätte sicherlich auch was dagegen, wenn ich ihm die Hosen ausziehe und in den nächsten Gully stecke - und damit er nicht als Nackedei durch die Gegend laufen muss, ihm seine Arschbacken und Genitalien mit Farbe besprühe.
Robbe, wehr dich!
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Alix:14.04.2005 um 14:15Das ist ja nicht der erste Wehrbeauftragte, der noch nie Dienst in einer Kaserne schieben musste. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass seine Vorgängerin Claire Marienfeld vor Ausübung ihres Amtes jemals in einer doppelstöckigen Furzmolle genächtigt hat oder einen Kampfstuhl gebaut hat :)
Die moderne Modelleisenbahn
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Alix:13.04.2005 um 19:46Womit angedeutet wäre, dass fast niemand eine Modelleisenbahn braucht und die wenigsten einen PC - Blödsinn, jeder braucht ein Hobby, sonst wäre das Leben ziemlich eintönig. Die einen beschäftigen sich mit technischem Krempel, die anderen ziehen ’schöngeistigen’ Zeitvertreib vor und noch andere sind kreuzunglücklich, dass sie nicht in ihrem Garten werkeln können, weil seit Tagen das Wasser vom Himmel fällt und sich die Galoschen im Morast festsaugen :-)
Mich ärgert, dass die Nacht mal wieder zu kurz ist, den im Elektronikverbau vorhandenen Fehler zu finden. Scheiss Hobby :-(
Rock on, Münti
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Alix:13.04.2005 um 19:32Was Münte da von sich gegeben hat, ist ja alles gut und schön. Doch Worte allein nützen herzlich wenig. Taten sind gefragt, und zwar gut überlegte und nicht mal eben ein Gesetz wie kalten Stahl schmieden und gleich darauf hinweisen, es könnte ja noch nachgebessert werden. Kalten Stahl schmiedet man einmal - bei weiteren Umformungsprozessen wird er brüchig.
Wenn ich an den Generationenvertrag (dieser Vertrag wurde ja nie geschlossen) denke, wird mir schwummerig. Meine Mutter, die als “Trümmerfrau” nach dem Krieg Schutt weggeräumt und Steine geklopft, 4 Kinder in die Welt gesetzt und erzogen hat, gearbeitet wie mein Vater und die “Wohlstandsgesellschaft” mitbegründet hat, wird mal so ganz locker durch die Medien informiert, dass die (wohlverdiente) Rente, wie im letzten Jahr, auch in diesem Jahr eine Nullrunde einlegt. Ich habe mich auch schon darauf eingestellt, den Eintritt ins Rentenalter verschieben zu müssen, den Vorruhestand habe ich schon abgeschrieben - nicht weil ich einem jüngeren Menschen meinen Arbeitsplatz nicht gönne - nein, weil ich nicht darf; es sei denn, ich nehme erhebliche finanzielle Einbußen inkauf. Kann mir mal jemand erklären, was an unserem Sozialsystem noch sozial ist? Was ist an der “Riester-Rente” oder an Hartz IV sozial?
Eine Milchmädchen-Rechnung: wenn jeder Bundesbürger täglich auf einen T€euro zugunsten des Staates verzichten würde, könnte der Staat theoretisch täglich 80.000.000 €uros einnehmen. Der Verzicht würde Arbeitslose und Rentner schmerzen, also zahlen die nix. Dann würden immer noch ca. 55.000.000 Eurostücke täglich in die Kasse fließen. Die Kindergeldbezieher dürfte das nicht allzu sehr belasten (nicht meckern, ich habe selbst noch ein Kind, für das ich Kindergeld “geschenkt” bekomme). Nun rechnet selbst, ich komme mit soviel Nullen ohne Taschenrechner nicht klar: 55.000.000 X 360 - das ist doch ein erkleckliches Sümmchen/Jahr, mit dem, sinnvoll eingesetzt, sich viel erreichen ließe. Statt dessen werden Mogelpackungen von der Politik verkauft: Steuersenkungen (die Steuerzahler sparen per anno was weiß ich wie viele Milliarden ein) - nur ich merke davon nix, dafür wird z.B. die Energiesteuer erhöht, da werden für teure Euronen Hubschrauber auf Sprayerjagd geschickt, weshalb ich pflichtkrankenversichert bin, frage ich mich, wo ich einen Großteil der Kosten aus dem eigenen Portemonaie zahlen müsste (ich erfreue mich bester Gesundheit) etc. etc. - diese Liste könnte ich endlos weiter schreiben. Und das wird als SOZIAL bezeichnet - ich kanns nicht fassen.
622 Musikvideos
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Alix:12.04.2005 um 17:39was sagt die MI zu so einem Link? siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/58249
Herr 343m, übernehmen Sie!
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Alix:12.04.2005 um 10:35einseitige Gespräche mag ich genauso wenig wie Anrufbeantworter: “hier ist der automati” zack - aufgelegt :-)
Adolf Noise
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Alix:11.04.2005 um 19:05hehe,warum das denn, Johnny? Das hört sich nach Helmut Kohls “Gnade der späten Geburt” an. Menschenskind, als ich gezeugt wurde, war die einzige zuverlässige Birth Control der Koitus interruptus, Verhüterlis galten in der Nachkriegszeit, sofern aufm Schwarzmarkt zu haben, als unzuverlässig, hat mir mein alter Herr mal erzählt. (Er empfahl mir für meine ersten Versuche “Blausiegel”…) :-)
Was kann ich daraus schließen: entweder hat mein Vater nicht aufgepasst oder ich war Teil der Familienplanung. Und die Band Birth Control hat - na ja, die Geschmäcker sind verschieden - einige Stücke gespielt, die in meiner ‘Sturm- und Drangzeit’ gut in die Ohren passten :-)
Als ich mit den ersten Platten von den Rolling Stones den Plattenspieler meines alten Herrn tracktierte, fiel der fast vom Hocker und verbot es mir, weiterhin dieses “Affengeschrei” zu hören. Was mein Filius (knappe 15) in musikalischer Hinsicht bevorzugt (u.a. Linkin Park), klingt in meinen Ohren wie die RS in den Ohren meines Vaters geklungen haben müssen. Soll der Bengel sich den Lärm antun, irgendwann kommt er auch an wie meine Tochter (24) und wird fragen, ob er sich die alten Platten mal ausleihen darf. Und dann bekommt er gebrannte CDs von den Platten in die Hand gedrückt. Von meinen alten Schätzchen trenne ich mich höchst ungern seit ich eine Single von Satchmo vermisse: “Skokiaan”, ein Geschenk meines Onkels zu meinem 18. Geburtstag, und da hatte die kleine Schwarze schon ein paar Jährchen in den Rillen - und hat irgend einen Fetenbesucher vor nicht allzu langer Zeit zum (unerlaubten) Mitnehmen verlockt.
Blog-Bild
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Alix:11.04.2005 um 18:05fottos gibts hier auch reichlich, eines davon macht mich schwindelig:
http://www.flickr.com/photos/javajive/1684834/
Adolf Noise
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Alix:11.04.2005 um 17:13Nachtrag: weil es keine Reklame mehr sein kann, der Laden existiert leider nicht mehr:
Radio Friedemeyer gegenüber von Woolworth.
Das Geschäft bzw. das Gebäude ist der Sanierungswut der damaligen Stadtväter von Osnabrück zum Opfer gefallen (wie viele andere Lokalitäten auch) :-((
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Alix:11.04.2005 um 17:08Diese Story erinnert mich an vergangene Tage: ich habe vor geschätzten 30 Jahren echte Platten in einer Diskothek (so nannte mensch damals die heutige Disco) aufgelegt, und zwar Dienstags von 20:00 bis open end. Die Platten, die ich auf Rechnung der Diskothek gekauft hatte, konnte ich vorhören. Mit einem Stapel von den Vinylscheiben ging es in eine Hörkabine, der Plattenspieler (Elac) wurde selbst betätigt. Da war noch Vertrauen vorhanden (das ich hoffentlich nie enttäuscht habe). Und ich konnte mich schlaufragen, nicht wie der aktuelle Musiktrend war, sondern was an Raritäten in der damaligen ‘Oldie-Szene’ erhältlich bzw. beschaffbar war. Und der Plattenladen hatte einiges zu bieten oder hatte gute Beziehungen.
Und dann bin ich auf ein Ding gestoßen, das sich ‘Gamma Ray’? nannte, gespielt von ‘Birthcontrol’. War noch kein Oldie, aber ich fand, die Scheibe sei es trotzdem wert, auf dem Turntable seine Kreise ziehen zu lassen. Mit durchschlagendem Erfolg: “He CD(*), spiels noch mal, aber mit mehr Dampf!” Gesagt, getan - und der Verstärker war mausetot, die Endstufen mochten das Intro nicht und hatten abgeschaltet. Das Teil war eben nur für Oldies konzipiert :-)))
Verflixt noch mal, waren das noch (schöne) Zeiten…
*CD = ‘CalvadosDieter’ (4 cl Calvados in ein Glas, Rest mit Bitter-Lemon aufgefülllt, aber kein Eis!!! - oder ein Schlückchen starken schwarzen Kaffee trinken und ein Schlückchen! Calvados hinterher - Herz, was willst du mehr)
Skandal: Die Spreeblick-Jamba Connection
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Alix:09.04.2005 um 14:53Das Johnny sich auf die Klingeltonfirma eingeschossen hat - und nach dem Treffer sich andere Journalisten auf Beutezug machen - ist die eine Sache. Die andere ist, das es auch andere Firmen gibt, die sich auch hart an der Grenze der (Geschäfts)Moral bewegen, ich denke da z.B. an einen Mitbewerber von Aldi, einen Hersteller von Gesundheitslatschen und last not least an ein Presseerzeugnis aus dem Hause - ähm, wie heisst die Schachfigur noch, die für einen Zug zwei Felder gerade und eines schräg zieht? Jeder hat eben seinen Lieblingshackklotz, passend in der Höhe und im Durchmesser, und je standfester er ist, desto besser kann Mann (Frau!) auf ihm Holz spalten. Und beim Holzhacken fliegen nun mal Späne :-)
Bauhaus Kreuzberg
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Alix:09.04.2005 um 14:26Tja, der Waidmann von heute latscht nicht mehr wie Hermann Löns mit geschulterter Flinte durch den Wald …
Den Tag beginnen
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Alix:06.04.2005 um 18:22Kecks, wat isn dat? Krümelt der, wenn er im Bett gegessen wird, auch so unangenehm wie ein Keks? Dann iss lieber gleich einen Zweiback- ähhm - Zwieback :-)
Vetter Auftritt
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Alix:06.04.2005 um 16:41Sehe ich schwarz oder melde ich den TV bei der GEZ für eine der wenigen vielleicht interessanten Sendungen an? Sehr schwere Entscheidung …
Ich zeichne die Sendung in der Fa. auf - womit die obige Entscheidung (mal wieder) hinfällig wird ;-)
Den Tag beginnen
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Alix:06.04.2005 um 16:35Jetzt fehlt nur noch eine Filterscheibe mit den entsprechenden Farbfiltern davor, selbstverständlich motorisch betrieben ;-)
In Anlehnung an Superlupos Spruch: Wer den Spreeblick hat, braucht eigentlich keinen Spot(t)
Absagen
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Alix:05.04.2005 um 19:06Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse habe ich Ihre Ausschreibung der vakanten Stelle zur Kenntnis genommen. Leider sehe ich mich nicht in der Lage, Bewerbungsunterlagen einzureichen, da meine ca. 120 Bewerbungsmappen bei den Personalchefs Ihrer Mitbewerber unbeachtet herumliegen und meine Mittel erschöpft sind, neue Mappen anzufertigen. Wegen kompletter Ausschöpfung des Bewerbungsbudgets muss ich leider auch von einer persönlichen Vorstellung absehen, da ich mein Auto auf Drängen des Sozialamtes veräusserte und mir eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne gültigem Fahrschein zu riskant erscheint.
Auf Ihr Verständnis hoffend verbleibe ich
ein weiterer HartzIV-Empfänger
Heute vor 12 Jahren
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Alix:05.04.2005 um 18:12Deine Geschichte hat mich tief bewegt und ich schäme mich meiner feuchten Augen nicht. Du hattest einen Vater, wie ein Vater sein sollte. Und Du bist ein begnadeter ‘Schreiber’, wie ich ihn in der Bloggerszene noch kein zweites Mal gefunden habe - da kann Dir so schnell keiner ‘das Wasser reichen’. Machs weiterhin so verflixt gut :)
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calvados:05.04.2005 um 08:40Respekt! Ich ziehe vor Dir wg. Deiner anrührenden Erzählung meinen imaginären Hut.
Lingtones
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calvados:04.04.2005 um 17:47Ist am 1.04. publiziert worden. Ist das ein Aprilscherz oder wollen die Artisten der Klingeltöne tatsächlich das chinesische Riesenreich aufmischen?
Aber wenn der derzeitige Bundesschröder das Waffenembargo aufheben will, ist gegen Klingeltöne ja erst recht nix einzuwenden. Dann geben die China-Insassen hoffentlich ihre Kohle für Klingeling-Tüüt-Tüüüt aus, und den Jamba-Bossen werden Bundesverdienstkreuze sonstwohin angeheftet (oder eingeführt) :-)
Letzteres stelle ich mir ziemlich schmerzhaft vor, deshalb schööön laaangsaaam …
Wer jetzt meint, ich sei pervers veranlagt, unterliegt schlicht einem Irrtum!
Thurston Moores Mixtape
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calvados:04.04.2005 um 17:25Wo ich gerade ‘Mixtape’ lese, fällt mir der Link zur Nobel(?)-Autoschmiede ein, die was von Mixed-Tape schreiben und Musik zum download anbieten:
http://audio.mb.s-v.de/fs.php?lang=de
Den Bogen raus haben
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calvados:04.04.2005 um 16:57Das hat irgendwas mit Statik zu tun. Voraussetzung für solchen Brückenschlag ist, dass die beiden untersten ‘Steine’ über festen Stand verfügen, sich also nicht verschieben lassen und der Schlussstein (der oberste Monitor) nicht geklaut wird ;-)
Lernen mit Iron Maiden
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calvados:04.04.2005 um 16:53Die Wikinger waren angepisst, weil sie sich mit zuviel Met (Honigwein) Mut angesoffen hatten ;-)
Ärzte ohne Ideengrenzen
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calvados:04.04.2005 um 16:49Irgendwann lassen sich die Banken (und Sparkassen) 0,01 €uro-Überweisungen aber auch mal bezahlen (die meinige macht 10 Überweisungen kostenlos, Bareinzahlungen auf fremde Konten kosten sowieso.)Aber mal ‘ne Frage von jemanden, der mit Calvados, aber nicht mit SMSs umgehen kann: was kostet eine SMS durchschnittlich?
P.S.: Ich habe noch nie eine SMS verschickt und wüsste auch nicht, wie ich meine Uralt-Gurke Nokia 5110 dazu überreden könnte, eine SMS anzuzeigen bzw. eine zu verschicken….
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Wie man Platten sortiert
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calvados:01.04.2005 um 14:40Wofür sortieren? Ein Griff - und das gewünschte Teil liegt in der Hand. Geht ganz einfach: präge Dir die Farben der Covers ein - und das geschieht bestens durch häufige Benutzung der Tonträger ;-)
Bei einer mp3-Sammlung ist das natürlich nix. Da hilft wirklich nur sortieren. Ich mach das nach Interpreten, wobei das häufig auftretende ‘The’ unberücksichtigt bleibt. Und selbstverständlich sortiert mensch nach Kürzeln, nicht länger als 3 Buchstaben: Bachman Turner Overdrive wird zu BTO verstümmelt, Rolling Stones zu RS, Beatles bleiben wie sie sind und Ike & Tina Turner werden - na logisch - zu ITT :-)
242 Seiten Deutschland
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calvados:08.03.2005 um 18:21Die Dame scheint sich nicht mit der Entbietung der Tageszeiten in verschiedenen Bundesländern auszukennen. In Bayern klingt der Gruß etwas anders als in Hamburg: zwischen “Grüss Gott” und “Moin” zu allen Tageszeiten ist ein kleiner Unterschied ;-)
Auch die Verabschiedung ist nicht länderübergreifend einheitlich: “füatdi” und “servus” hört sich anders an als “tschüssi” oder “wiedersehn”. Vielleicht sollte die Gudste sich zumindest bei den Begrüßungs- und Verabschiedungsformeln in den Regionen umhören … und auch die unterschiedlichsten Flüche erfordern landesspezifische Sprachkenntnisse - wie soll ein Ausländer die unterschiedlichsten Ausdrücke “Mors”, “Arschloch”, “Hundsfott” etc. einordnen (”ei,ei, du bist mir vielleicht ein liebes Arschlöchle”, “leckmioamoarschscheissglumpvarreckts”
“Heilandssäcklenoamal”
“Herrgottnochmal”
“Verdammtnochmal”
“Nuissesaberjutjewesen!”
Die deutsche Sprache ist doch so herrlich ausdrucksvoll :-)
Cornflakes-Content
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calvados:07.03.2005 um 17:37Das Interview liest sich, als wäre vorher folgender Dialog geführt worden: “Sie wollen ein Interview? Gerne, dann reichen Sie mal die Fragen 24 Stunden vorher ein…” oder es wurde, was heutzutage ja nichts ungewöhnliches ist, ein Bakschisch übern (unterm) Tisch gereicht.
Als Redakteur, der seine Arbeit nicht als Job, sondern als Beruf (kommt von Berufung!) versteht, hätte ich auf das Gespräch verzichtet und über die Hintergründe des Nichtzustandekommens eines Interviews berichtet ;-)
Jamba Musik-Downloads
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calvados:02.03.2005 um 19:38Habe ich das richtig verstanden: …”Die Preise werden sich zwischen 0,99 und 1,99 Euro bewegen…”
Ich rechne den T€uro immer noch in Mark um. Für einen Song bis knappe 4 Mark berappen? Die spinnen, die Jamba-Clowns und lieben Geld.
Ich liebe meine Frau, Azureus… und die FTP-Server, die ihren Eingang so offen haben wie ein Scheunentor, wo die Betreiber (nicht?) wissen, dass MP3s drauf sind. Beachtet bitte die Reihenfolge dessen, was ich liebe ;-)
Ekelerregend
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calvados:02.03.2005 um 19:28Es gibt ein altes, aber noch immer gültiges Sprichwort aus des Bauern Mund:
“Die Schweine wechseln, die Tröge bleiben die alten”.
Mich nervt die Unfähigkeit der (Regierungs)Partei(en), Entscheidungen dann zu treffen, wenn sie getroffen werden müssen. Das scheint aber hinsichtlich eines anstehenden Wahltermins unmöglich zu sein:”… ,das entscheiden wir nach der Wahl… blablabla”. Um es deutlich zu sagen: mindestens ein Jahr vor einer Wahl wird der Wahlkampf (wenn auch nicht offiziell) eröffnet. Während dieses Zeitraumes ist die Regierung handlungsunfähig - und wäre deshalb durch eine Notregierung zu ersetzen; ich betone den Wortvorspann NOT.
Allein am diesjährigen Aschermittwoch haben sich die Parteivorsitzenden, durch mehrere Maß Bier gestärkt, zu Äußerungen hinreißen lassen, die jedwede Kritik ad absurdum führen: sie wissen nicht mehr, was sie geredet haben. Unter alkoholgewöhnten Personen wird dieser Zustand zutreffend als ‘Filmriss’ bezeichnet.
Endlich! Laptop auf Rollen!
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calvados:01.03.2005 um 15:11das Teil setzt für eine sinnvolle Funktion einen aufgeräumten Schreibtisch voraus. Ist also nix für mich :-)
Ist denn das so schwer?
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calvados:25.02.2005 um 17:24Siehe zu diesem Thema http://www.shopblogger.de/blog/archives/362-musicload-Gutscheine.html
Ben Wisch ist tot
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@Mayweather: es ist unbestritten (jedenfalls von mir), dass das Urheberrecht eine Berechtigung hat. Nur wie anhand des Urheberrechtes verfahren wird, will mir nicht so ganz in die Birne: da stellen junge Leute Liedertexte ins Internet. Diese Texte waren mit den Windows-eigenen Mitteln Copy-Paste zu kopieren und somit ausdruckbar. Da hat sich also jemand die Mühe gemacht, einen Text zu Papier zu bringen und dieses Geschreibsel ins Internet zu stellen - und kostenlos anzubieten. Also kann von Geschäftemacherei nicht die Rede sein. Das heißt, die Leutchen erwirtschaften keinen Gewinn aus einer Sache, die nicht auf ihrem Mist gewachsen ist. Die Musikverlage bzw. die MI hält es aber nicht für nötig, Texte zum (kostenpflichtigen) download anzubieten. Es scheint also, dass für die Rechteinhaber keine gewinnbringende Geschäftsgrundlage vorhanden ist. Wie, bitte schön, können dann eben diese Rechteinhaber von einem Gewinnverlust reden - sie haben, aus der passiven Haltung erkennbar, gar keinen.
PS. ich bin absoluter Nichtjurist. Aber vielleicht kann ich (logisch) denken :-)
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Ich habe mir die gesammelten Werke der Leute, die hier posten, nicht durchgelesen. Hab keine Lust und keine Zeit. Was mir allerdings sehr am Herzen liegt, ist folgende Überlegung (die nicht auf meinem eigenen Mist gewaxen ist): es gibt eine Märchensammlung, aufgeschrieben von den Brüdern namens Grimm. Hätte es zu deren Lebzeiten schon ein Urheberrecht gegeben, hätte meine Mutter mir nicht aus dem Märchenbuch vorlesen können. Das gleiche gilt für Anderson’s Märchen.
Wenn Privatleute nichts veröffentlichen dürfen, was dem Urheberrechtsgesetz unterliegt (und ich meine hier insbesondere Texte in jedweder Form), dann wird die Kultur zugrunde gehen. Die Musikverlage, die jetzt gegen die Leute rabiat vorgehen, weil eben diese Leute Texte ins Internet gestellt haben, die sie gehört und schriftlich niederlegen haben und diesen schriftlichen Krempel veröffentlicht - da fliegt mir der Draht aus der Mütze. Haben besagte Musikverlage noch alle Tassen im Schrank? Ich habe heute “Poor Boy” von den Rattles gehört -> “When I was young, you know …” _den_ Text darf mensch nicht allgemein zugänglich machen???
Ich komme wieder darauf: Teile der Musikverlage (u. Musikindustrie) verhalten sich wie die Mafia: zahle (Abmahngebühren) oder dir wird das Kreuz gebrochen (Gerichtsverfahren mit astronomischer Streitwerthöhe). Es ist zum Kotzen, daß die Gerichte diese Strategie unterstützen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Gesetzgeber und die Richter nicht mehr so unabhängig sind, wie sie es zu sein hätten. Mich interessiert, wieviel Parteispenden (und andere Zuwendungen) die Musikverlage (und alles in allem die Musikindustrie) aufwendet, um ihre Interessen in der Politik durchzusetzen.
Mensch nehme es mir nicht übel: aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir immer mehr in Richtung Bananenrepublik abdriften. Gesetze und Verordnungen können gekauft werden, - so scheint es jedenfalls. Mensch beachte auch den Kampf zwischen den Produzenten freier Software und den etablierten Firmen, die Software-Patente als lebenswichtig darstellen.
c - d - e - f - g - a - h - c = Tonleiter C-Dur.
erste Wurzel aus 2 ~ 1,414
Wechselstromwiderstand eines Kondensators 1/(2pi*f*C)
Mensch stelle sich vor, das hätten sich unsere Altvorderen patentieren lassen! Zum Teufel mit Patenten, die sich auf mathematischen Algorithmen bezeihen - und somit auch Musik. Musik ist eine Abfolge von …- aber das lasse ich lieber ;)