Mark Penxa
Pink Spiders
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Der fiese Ohrwurm des Tages
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Sorry…
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blundstone:28.01.2005 um 01:56hallo,
hier eine stimme eines noch-nicht akademikers und studenten aus österreich (wo es studiengebühren seit glaub’ ich mittlerweile 3 jahren gibt - aber das nur am rande).
wir hatten diese ewigen diskussionen rund um studiengebühren ja/nein auch. damals hab’ ich noch nicht studiert, und muss sagen, dass ich selbst auch gegen studiengebühren war, aus diversen gründen. allerdings konnte ich mich mit der zeit, nach abwägung aller vor- und nachteile, damit anfreunden.
die realität sieht leider anders aus, als sie damals dargestellt wurde - die universitäten sind oft fast pleite (beispiel: TU wien konnte sich eine modernisierung ihrer labors nicht leisten), die hörsäle noch rammelvoller (tatsächlich - es studieren mehr leute), und inzwischen wird sehr laut über eine beschränkung des hochschulzugangs nachgedacht. toll, was das für konsequenzen hat -> zur schon jetzt sehr starken, durch schikanös schwere prüfungen versuchte selektion produziert nur noch mehr ungerechtigkeit. wieso? weil die, die nebenbei arbeiten müssen, ihr studium nicht hinbekommen, weil zuwenig lernzeit.
was ich also behaupten kann: durch die einführung von studiengebühren ist nichts, aber auch GAR NICHTS besser geworden. weder die unis, noch deren budgets, noch die qualität der ausbildung.
aus diesem grund sage ich nur, wehrt euch dagegen. das kann’s ja nicht sein. oder schaut euch eines der alternativmodelle (die zitierten rückzahlungssysteme da) an.
zu mir: ich finanziere mir mein studium auch selbst, nebst meinem leben, das ich schon mit 18 angefangen habe, mir selbst zu finanzieren. ich habe einen fulltime-job, und bin in der glücklichen lage, mein studium dennoch zu absolvieren (okay, zugegeben, es ist ein postgraduate-studium extra für berufstätige), und zahle mit fast 13 000 € studiengebühren für 4 semester sicher um einiges mehr als der durchschnittsstudent an gesamtausgaben für sein studium (damit meine ich ausschließlich studienbezogene ausgaben - also keinen “latte macchiato” in der mensa) hat.
was ich sagen will: das mit den studiengebühren ist keine gute idee. das mit dem rückzahlungsmodell finde ich interessant, allerdings sollten das keine horrenden schuldenberge sein, und wenn dann sowieso nur prozentual am einstiegsgehalt gemessen. dass “unterprivilegierte” es jetzt schon schwer haben, erkenne ich an, und finde sie sollten besser unterstützt werden.
kinder reicher eltern sollten einfach mal die fresse halten. die haben keine ahnung vom richtigen leben, weil papa und mama eh alles richten.
04
hatte auch mal einen pda. bin auf bleistift und notizbuch (yeah, ein moleskine) zurückgegangen.
1) viel cooler - understatement ist immer trendy
2) schneller in der aufnahme meiner daten (hat schon mal wer versucht mehr als 3 stichworte per virtueller tastatur oder schrifterkennung in derselben zeit in seinen pda einzugeben, die man für händische notizen per bleistift braucht? fast unmöglich!)
3) termine verwalten kann auch mein handy
4) günstige alternative zum 10″ subnotebook