Sensation! Sin City verstanden!
Motor des Tages: Unzufriedenheit. Teil 2.
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ralphz:10.05.2005 um 23:23Ich muss zugeben ich bin einigermaßen erstaunt. Ich hatte Deinen Kampagnen-Artikel mit nem Grinsen gelesen, ihn als ironisch überspitzte Momentaufnahme mehrerer Missstände im schönen Vaterland verstanden und mich nicht weiter mit den Reaktionen beschäftigt. Wenns Dir hilft, ich halte ihn nach wie vor für eindeutig verständlich in seiner Intention. Das Bild eines alkoholisierten Kneipenredners kam mir dabei auf jeden Fall nicht in den Sinn.
Und es ging ja wirklich nicht darum, mal pauschal auf den Staat einzuhauen und schon gar nicht darum, die Idee einer eigenen Verantwortung für die Gemeinschaft innerhalb dieses Staates klein zu reden. Nur geht es in der Kampagne eben nur vordergründig um diese Idee, und die Leute die dahinter stehen, vermitteln sie mit genauso viel Elan wie den neuesten Saturn-Slogan. Dass es darum ging, dieses Paradoxon mal aufzuzeigen, haben hoffentlich jetzt auch [url=http://www.ats20.de/blog/archives/2005/05/10/190/]die letzten[/url] bald kapiert..
Der finale Fake
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01
ralphz:15.02.2005 um 19:20Auch wenn ich hier erst seit vier Wochen öfter mal vorbei schaue maße ich mir an, auf die 2 zu tippen. Ohne vorher die Comments gelesen zu haben ;)
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Naja, also die Stadt, in der Sin City spielt, heißt bei Miller gar nicht “Sin City”, sondern “Basin City” - das zumindest erkennt Suchsland in seiner Rezension genauso wenig wie die meisten anderen auch. Und tatsächlich wurde die Green Screen-Technik auch nicht von Rodriguez erfunden und schon gar nicht für Sin City.
Unterm Strich bleibt aber ansonsten das wohltuende Gefühl, dass da jemand die geniale Tragweite dieser geist- und trickreichen Verfilmung erkannt hat - soweit kann ich zustimmen ;o)