Don’t mention the War: Holiday Inn möchte NPD-Funktionäre nicht beherbergen
Nachgeben oder nachlegen?
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Sven:19.06.2007 um 12:56Das hängt doch schlicht und einfach von der Stadt ab:
Berlin: Auf jeden Fall zurückpöbeln und schlimmste Verletzungen androhen. Sonst geben die nie auf. Ich habe es mal in einer U-Bahn mit ignorieren versucht, keine Chance.
Ruhrgebiet: Bier ausgeben. Wenn selbst das nicht hilft: weggehen.
München: Präventiv zurückschlagen und dann ein Bier ausgeben
Hamburg: Häh? Hamburger pöbeln doch gar nicht
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@Johnny: “Sven, niemand hat ein Recht auf ein Hotelzimmer. Jedes Hotel hingegen hat das (Haus-) Recht”
Das ist nicht richtig: Laut AGG muss ein Massengeschäft (dazu zählt auch ein Hotel) alle Kunden gleich behandeln. Lehnen sie z.B. Moslems als Gäste ab, können diese ein anderen Hotel nehmen und die Mehrkosten als Schadenersatz fordern.
Dazu gibt es reichlich Artikel, Google ist dein Freund :-)
Das ist doch gerade mein Kritikpunkt: Diese Aktion liefert den NPD-Jungs die Möglichkeiten, es für sich auszuschlachten.
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Sorry, aber ich kann mich dem Lob irgendwie nicht so ganz anschließen.
Da dürfen sich die Herren Apfel und Delle ja schön als Märtyrer fühlen. Bleibt zu hoffen, dass sie das nicht selber medial ausschlachten und wir am 7.11. die Jungs mit willigem Pressegefolge dort auflaufen sehen - Headline: “Vertretern einer Landtagspartei dürfen nicht ins Hotel”, Untertitel: “Amerikanische Hotelkette verstößt gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz”.
Gute Sitten und Gesetze sind nun mal auch für Idioten, Dumpfbirnen oder NPD-Mitglieder gültig - auch wenn es manchmal schwer fällt. Aber gerade das unterscheidet uns von solchen Leuten! Ich hätte denen einfach das Zimmer im Keller mit tropfendem Wasserhahn, defekter Klimaanlage (auf 43°C) und 20 Waschmaschinen nebenan gegeben …