Friede den Drogen
Das Kreuz mit Mohammed
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proletensau:08.09.2007 um 21:03So gern halten manche Christen dann auch nicht die andere Wange hin. Ich denke an Madonna-Konzerte, in die sie sich an einem Kreuz hängend reinkarren ließ. Das sorgte mancherorts für heftigere Erregung. Na ja. Die spinnen die Römer.
Gut. Aber nicht gut genug. Warum Katholiken nicht fĂĽr Amnesty International spenden dĂĽrfen.
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proletensau:17.06.2007 um 22:07Ich trete nicht aus der Kirche aus. Habe dennoch eine eher individuelle Form von Glauben. Mal in Richtung beseelte Natur und Pantheismus, dann wieder Gemeinschaft und Miteinander betonend. Auch wenn das nicht direkt zur katholischen Kirche führt, bleibe ich dabei. Wobei die katholische Richtung auch wieder vielseitig sein kann. Ich machte das Abitur an einem Franziskaner-Kolleg. Dort ging es recht weltoffen zu. Die Padres waren sehr in Richtung Befreiungstheologie (besonders in Brasilien) engagiert. Spirituell fühle ich mich eher zu Benediktinern und christlicher Mystik im Sinne der Meditation und Kontemplation ( vgl. Augustinus) hingezogen. Darüber hinaus arbeite ich in einem sozialen Beruf und will mir mögliche Einstellungen bei christlichen Trägern offen halten. Jedoch ist das nicht der schwerwiegenste Grund dafür, nicht aus der katholischen Kirche auszutreten. Da ist auch sowas wie Dankbarkeit. Der Weg vom Proll zum Akademiker führte über das Abitur. Das Studium war dann links-libertär orientiert und stellte für mich keinen Widerspruch zu Gedanken aus der Abiturzeit dar.
Zaungastbefragung
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proletensau:10.06.2007 um 19:15Tja, das Los der Männer 2.0 ist es, keine Eier mehr zu haben. Muss Mann sich wenigstens nicht um Kastration sorgen. Dürfte weitreichende psychodynamische Folgen haben. Im Sinne der Gleichstellung ist es aber allemal korrekt als Mann ohne Eier unterwegs zu sein.
(Hoffe ich bin jetzt keinem auf den Sack gegangen.)
Gute Darstellung des Gipfels - nicht nur in diesem Beitrag.
Peter Alexa - Ein ehemaliger UnterstĂĽtzer der RAF
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proletensau:18.03.2007 um 20:35@Peter Alexa #114
Die Mechanismen der Verblendung sind nach wie vor beschlossen in den Denkformen und ideologischen Staatsapparaten. Das Schwimmen gegen den Strom des alltäglichen Erlebens, des vermeintlich Evidenten ist mühsam und bedarf intensiverer Auseinandersetzung mit der Sache. Unverständnis ist die Regel und kein Artefakt. Es sind nicht nur Konditionierung und Angst, die die Leute bei der Stange halten. Eine hinlänglich große Gruppe zieht auch Vorteile daraus. Allerdings wird diese Gruppe wieder kleiner. Deutlicher zeigt sich im Zuge der Globalisierung die wahre Fratze des Systems. Die, die es am Härtesten trifft, driften jedoch wieder nach rechts. Gut aussehende Lichterketten als Ausdruck punktueller Einigkeit in der Empörung (Warum musste Eische brennen? Wieso starb Silvio Friedrichshain/Samariterstraße?) von Wabbelbäuchen und Marihuana-Gemütlichen.
Nein, es gibt kein Verständnis und kein entrinnen.
Toni Mahoni - 95: BĂĽcher-Dreiklang
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proletensau:18.02.2007 um 15:39Ja, der Strunk ist ziemlich klasse. In der gleichen Liga spielt: Ignaz oder die Verschwörung der Idioten. Ist von John K. Toole.
Meine Krankenkasse hasst mich
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proletensau:03.01.2007 um 19:58@Tom
“Geh mir jetzt nur bitte bitte bitte nicht zu einer privaten… Ich hör meinen Vater fast jeden Tag, den ich daheim bin, fluchen, wie viel er als jetzt 63-Jähriger in Rente denen abdrĂĽcken muss…”
Soll er halt nen halbes Jahr Parkwächter machen. Dann ist er wieder in der gestzlichen. Zumindest ging das frĂĽher so. Da reichten drei Monate “abhängige Beschäftigung”.
Toni Mahoni - 87: JahresendgemĂĽtlichkeit
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proletensau:30.12.2006 um 18:50Und wech isser, der olle Schnurri. Die gute Tat 06. Jo, wat soll dat denn allet mit diesem Sylvester. Ick muss jedenfalls arbeeten bis morjens um eins. Und dann lech ick mir pennen.
Kinder: Nicht jetzt
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proletensau:16.11.2006 um 13:46Mit Kindern ist man jedenfalls die Sinnfrage fuer einige Jahre los.
StudiVZ-Spendenaktion
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proletensau:16.11.2006 um 10:03Hör mal albert, die Jungs aus meiner Kolonne meinen, du wärst nicht irgendein advospakus miracoli sondern der albert, der den albert produziert. die meinen, du solltest mal wieder runterkommen und nicht die halbe Nacht mit hyperventilieren verbringen. Sie glauben, dass du dringend Freunde brauchst, damit du im realen Leben erfährst, dass sich nicht alles in postmoderner Beliebigkeit auflöst. Haltung ist keine Frage der Definition. So, Pause vorbei. Ik jeh arbeeten.
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proletensau:15.11.2006 um 18:35Ich glaube ich fänds gut, wenn der Link zu der Dame auf dem WC nicht aktiv wäre. Jetzt sehen das ja noch mehr!
Klasse: BILD bewirbt die Wikipedia
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proletensau:14.11.2006 um 21:29Ja, jede Zeit schreibt sich ihre Geschichte. (Ik wes, da fahlt nen Subjekt, aba ejal.)
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proletensau:14.11.2006 um 20:43Unglaublich, dass erwachsene Menschen einen solchen Scheiss lesen. Aber ebenso unglaublich, dass sich dazu bisher keine Alternative etablieren konnte.
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Westliche Dekadenz.
Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist die Argumentation ungefähr folgende:
1.) Die Entbettung des Drogenkonsums aus den kulturellen Bezugskreisen trägt zur Bildung von abhängigkeitserzeugenden Konsummustern bei.
2.) Die Felder der armen hungernden MohnanBauer werden zerstört, was diese dann in die Arme der bösen Taliban treibt.
Ich glaube dabei wird übersehen, dass ein Kalifat oder gar Sultanat für einige attraktives zu bieten hat: Identität und klare Strukturen. Verhaltensrichtlinien in schwierigen Lebenslagen, aber auch im schnöden Alltag. Ehrhaftes ist von nicht ganz so ehrvollem leichter zu unterscheiden. Und ein Mann tut, was ein Mann tun muss. Eine Frau natürlich auch. Selbst der Drogenkonsum und -anbau findet dort wieder kulturelle Einbettung.
Was ich meine ist, dass es uns westlich sozialisierten Menschen vielleicht schwer fällt zu verstehen, dass es Orte auf der Welt gibt, an denen Menschen sich für andere Lebensformen (ja auch Formen ohne White Trash) entscheiden. Die Metapher der armen Hungernden, die Hans Behr schon vor 20 Jahren überstrapazierte, verunsichert jedoch weit weniger.