• Archiv
  • Shop
  • Hilfe
  • Impressum
  • Kontakt

Spreeblick

I live by the river!
26.07.08
  • Pop
    • Fotografie
    • Musik
    • Film/TV/Radio
    • Netz
    • Literatur
    • Popgun
    • Kunst
    • Unfug
    • Klickfest
    • Sport
    • Games
  • Politik
    • Inland
    • Ausland
    • Personen
    • Netzpolitik
    • Medien
    • Unternehmen
  • Produkte
    • Spreeblick
    • Hardware
    • Software
    • Services
    • Dinge
  • Positionen
    • Podcast
    • Gates Of The West
    • Toni Mahoni
    • Essays
    • Stories
    • Alltag
    • Reflektionen
    • Ahoi Polloi

von | 2

 

Californication

  1. 23

    maloXP:

    Ich schau die Serie auch gerade und muss sagen, dass ich sie schon ziemlich klischeehaft finde. All die willigen Weiber, die sich ständig auf Hank werfen, als ob er sich in einem Axe-Werbespot befände und die manchmal etwas sehr angestrengt wirkende Schluffigkeit, den in einer Endlosrekursion befindlichen Dauersarkasmus des Herrn Schriftstellers. Voll unrealistisch! Und das “unauffällige” Apple-Product-Placement erstmal (Darf man sowas auf Spreeblick schreiben?), argh! Aber all das macht überhaupt nix, denn Duchovny spielt tatsächlich hinreißend und passt perfekt in seine Rolle. Besser als das affektierte “Hach, sind wir anarchoschmuddelig mit unseren Pradasexgeschichten” bei Sex and the City ist Californication auf jeden Fall. Ach, ich gesteh’, ich mag’s ja auch.

    06.11.2007 um 19:08

Old Clash Fan Fight Song Club Gig Review

  1. 22

    maloXP:

    @ Armin: Für einen demzufolge 22-jährigen hatte der Herr erstaunlich graues Haar. ;)

    20.09.2007 um 17:51

Was nun, Attac?

  1. 21

    maloXP:

    @ rene (21):

    Am Ende sind wir doch alle etwas ratlos, weil es so ist, wie immer: eine gewalttätige Minderheit schafft es, die Diskussion zu bestimmt. Ganz einfach weil sie gewalttätig ist.

    Naja, die Medien fangen den Ball aber auch ganz gerne auf. Die Frage ist: Muss man sich zu den Verschwörungstheoretikern rechnen, wenn man annimmt, dass die Medien auch die schwarzen Kapuzenpullis auf die Titelseiten gesetzt hätten, wenn die Ausschreitungen nur ein Zehntel so stark gewesen wären? Es war doch von vornherein klar, dass Globalisierungskritik in den großen Blättern inhaltlich nicht auftaucht - mal abgesehen von den Bildern weinender Kinder aus Afrika. Dabei würde man nämlich ganz schnell an die Grenzen und Schwächen des kapitalistischen Sytems stoßen (Sorry, ich weiß wie das jetzt klingt…) - Kritik an Freihandelszonen, der Weltbank und dem IWF, Korruption, Lobbyismus oder Wirtschaftskriegen habe ich in den letzten Tagen schlicht relativ wenig gelesen.

    05.06.2007 um 08:47

Ausgerechnet: Krieg gegen den Iran im März?

  1. 20

    maloXP:

    Hallo Simon Columbus,

    etwas späte Antwort…

    Verneinen die iranischen Führer die Existenz ihres Atomprogrammes?

    Sie verneinen jegliche andere Intention des Atomprogrammes als die der Energiegewinnung.

    Warum dürfen die Israelis (USA, Pakistan, Indien, Russland, China…) Atomwaffen haben und wir nicht?

    In dieser Frage steckt aus iranischer Sicht ja auch die Hypothese “Selbst wenn wir wollten…” drin. Diese Frage nach der moralischen Rechtfertigung ist doch auch legitim. Natürlich ist es verbohrt von den iranischen Führern, auf dem Programm zu beharren. Aber was sollen sie tun, die Amis setzen sich ja nicht einmal an den Diskussionstisch mit ihnen. Ein Nachgeben wäre verheerend für diese Kaste, die wie nichts anderes auf Ehre und Autorität setzt, um ihren Herrschaftsanspruch zu rechtfertigen. Die Amerikaner wissen das natürlich und legen es auf die Konfrontation durch Demütigung an. Wir nehmen diese Provokation vielleicht nicht als solche wahr, aber der Iran hat ein anderes Wertesystem. Die Mullahs sind also in einer Zwickmühle: Den eigenen Herrschaftsanspruch aufgeben, um den sie jetzt schon gegen ein aufmüpfiges Volk kämpfen, oder den großen Krieg riskieren. So lange, bis es zur Entscheidung kommt, setzen sie auf Agitation gegen die imperialistischen Feindbilder USA und Israel. Deren *räusper* Verteidigungspolitik der letzten Jahre gibt ja durchaus einiges her, was man gegen sie verwenden kann. Ich sag mal, frei nach Herta Däubler-Gmelin: Ahmadinedschad will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht.

    Da darf ich doch auch auf den (zugegebenermaßen etwas anders gelagerten) Fall Nordkorea verweisen? Die haben nämlich auch ein Atomprogramm - und sogar immer mit der Waffe gedroht, die mittlerweile längst Realität ist! Trotzdem kümmert sich keiner mehr um den Staat (schon blöd, wenn man kein Öl hat…).

    Nordkorea wird seine Atomwaffen so schnell nicht einsetzen - aber sie sind zumindest nicht zerstört worden…

    Ich denke, wir sind uns einig, dass hier eine kaum fassbare Doppelmoral vorliegt.

    Nächtliche Grüße,
    maloXP

    08.03.2007 um 02:28
  2. 19

    maloXP:

    @ Simon Columbus (39):

    Was die Entwicklung einer Atombombe angeht: Ich glaube mittlerweile daran. Denn Ahmadinedschad benötigt sie als Prestigeprojekt - und nicht einmal zum abfeuern.

    Ein Prestigeobjekt, das Jahre der Forschung verschlingt, nicht benutzt wird und bei Bekanntwerden innerhalb von Minuten vernichtet wäre (mitsamt Kollateralschaden)? Ein Prestigeobjekt, deren Existenz die iranischen Führer zudem fortwährend verneinen? Was ist denn das für eine Logik?

    Das Atomprogramm dient der Nuklearenergie, nichts anderem. Selbst der Ayatollah Khameini hat eine Fatwa erlassen, wonach Entwicklung, Lagerung und Benutzung von Atomwaffen verboten sind (hier dokumentiert). Das Dilemma der Iraner ist, dass selbst die Reformorientierten das Atomprogramm als eine Frage der nationalen Souveränität sehen (Nationalismus ist im Iran eine emanzipatorische Bewegung, kein Wunder bei der Geschichte). Sie fragen sich, warum dürfen unsere Nachbarländer Atomenergie haben und wir nicht? Unter uns: Diese Frage ist ja auch nicht ganz unberechtigt.

    Es ist doch absolut offensichtlich, dass - im Gegensatz zu 2003 - die US-amerikanische PR-Agenturen und Think Tanks heute perfidere Taktiken fahren, uns die Gefahr von Massenvernichtungswaffen “schmackhaft” zu machen. Man hat eben aus dem Gau einer starken internationalen öffentlichen Opposition gelernt; Dolchstoßlegenden wurden früh genug verbreitet und gewisse “Medienpartnerschaften” gab es ja sowieso schon.

    Versteh mich nicht falsch, ich will auch dass die Mullahs wegkommen. Aber der Westen sollten den Iranern dabei helfen, anstatt sie dafür zu bestrafen, dass ihn ihrem Land immer wieder die demokratischen Kräfte weg-interveniert wurden.

    Kleines Bonmot zur guten Nacht: Iranische Studenten lachen ihren Staatspräsidenten öffentlich aus. Das nenne ich demokratische Kultur. ;)

    m.

    05.03.2007 um 02:18
  3. 18

    maloXP:

    @ Stefanie (13): Ich pflichte Dir bei. Das Buch habe ich auch gelesen, es war sehr erhellend.

    @ Simon Columbus:

    Die iranische Bevölkerung hat Mahmud Ahmadinedschad gegen liberalere Kandidaten gewählt.

    Der Grund dafür ist der, dass der Wächterrat der Mullahs sämtliche ins Liberale tendierende Gesetzgebung mit seinem Vetorecht blockiert. Im Iran gab es bereits ‘97 mit Chatami Aufbruchstimmung. Allerdings konnte er überhaupt nichts bewirken gegen die Fundamentalisten und das Volk versank in Resignation (was sich z.B. in der Wahlbeteiligung 2005 zeigt). Ahmadinedschad konnte geschickt agitieren und beschränkte sich im Wahlkampf auf Populismus, Pragmatismus und sprach in erster Linie die Landbevölkerung an. Ich wäre vorsichtig mit Aussagen über “den” Iran, zumal Ahmadinedschad bei Kommunalwahlen jüngst trotzdem ordentlich abgewatscht wurde.

    Nach wie vor glaube ich nicht daran, dass der Iran die Atombombe entwickelt. Wie sagte Jacques Chirac doch neulich in einem kleinen rhetorischen Fauxpas so schön?

    Wo würde der Iran sie hinschießen, auf Israel? Sie wäre keine 200 Meter in die Luft gestiegen, da wäre Teheran auch schon dem Erdboden gleichgemacht.

    @ Berliner (32): Nun ja, die IDF hat einen Ruf zu verlieren, Ehud Olmert sowieso. Ist ja nicht so, dass die Israelis schwach auf der Brust wären. Jahrzehntelanges Verteidigen gegen palästinensische Zivilisten, das trainiert. (SCNR)

    @ all: Vielleicht sollte man sich nochmal die selten publizierte Tatsache in Erinnerung rufen, dass Dick Cheneys Konzern Halliburton noch 2005 Nukleartechnologie an den Iran verkauft hat. VTs, jemand?

    Schönen Sonntag,
    maloXP

    04.03.2007 um 06:43

Toni Mahoni - 96: Sonntagsradio

  1. 17

    maloXP:

    Sonntags doch lieber Fritz. KenFM ist zwar etwas lauter und weniger Gesäusel, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. ;)

    21.02.2007 um 12:21

Immer mehr Deutsche haben Angst vor Broder

  1. 16

    maloXP:

    @ 48: Ich denke, ein empirisches “Wir” ist drin. Trotzdem halte ich Winfrieds Kommentare für wirres Zeug. ;)

    09.02.2007 um 13:34

Mercast

  1. 15

    maloXP:

    Es ist auf irgendwie eklich.

    Hatte mit meiner thematischen Prognose gestern jedenfalls überwiegend recht.

    08.06.2006 um 18:03

Eines Tages - in einer anderen Dimension…

  1. 14

    MaloXP:

    XP, Firefox: geht.

    01.05.2006 um 12:07

Bush for Peace…

  1. 13

    MaloXP:

    @ all: An “Balin” erkennt man den Touristen. :)

    29.04.2006 um 05:03
  2. 12

    MaloXP:

    Das Video-MashUp Lennon/Bush ist auch bei Rapidshare gesichtet worden. :)

    m.

    28.04.2006 um 14:21
  3. 11

    MaloXP:

    Auch geil: Bush vs. John Lennon - Imagine This

    Gibt’s in besserer Qualität auch via eD2K.

    Gruß,
    m.

    28.04.2006 um 02:42

Amen

  1. 10

    MaloXP:

    Kleine Anmerkung: Die Feuilletonistinnen und Feuilletonisten werden nicht müde zu betonen, dass Frau von und zu L. einen Abischnitt von 0,8 hat.

    Und noch ein kleiner Gedanke: sieben Kinder besitzen ein enormes Potential, zumindest ein schwarzes Schaf in ihren Reihen zu bergen. Wer die Bagage so in die Öffentlichkeit zerrt wie die Dame, sollte sich zumindest nachher nicht beschweren, wenn die Paparazzi vor der Tür stehen.

    Werte: Wenn sich Nächstenliebe/Solidarität/Brüderlichkeit nur aus christlichem Kontext ergeben kann, wenn wir quasi eine christliche Werte-Elite haben sollen, dann frag ich mich doch frank und frei, wes Geistes Kind die Dame ist. Anders gesagt: Ich halte die Frau für komplett übergeschnappt und unsagbar arrogant und realitätsfern.
    Ach ja: Vor einem Jahr hielt sie die SPD-Idee “Elterngeld” noch für blöde, heute… naja.

    Kreuzberg sei eine Parallelgesellschaft, behauptet der Focus im Stoiber-Interview gerade mal wieder. Gloob ick och manschma’, da und hier (F’hain) scheinen die einzigen Leute zu wohnen, die noch klar im Koppe sind. :)

    m.

    25.04.2006 um 08:32

Didi und Stulle

  1. 09

    MaloXP:

    Didi & Stulle sind groß! Der einzige Grund die Zitty zu kaufen, nebenbei.
    Danke für den Link!

    24.04.2006 um 01:45

100 Euro für jetzt nur noch 89 Euro!

  1. 08

    zitronengras:

    Was mach ich mit dem ganzen Acryl?

    10.04.2006 um 13:21

Der da!

  1. 07

    zitronengras:

    So super. So super!
    Ihr.

    09.04.2006 um 01:25

Ich schau TV

  1. 06

    zitronengras:

    Das tolle an Democracy ist, dass die Videos via BitTorrent verteilt werden. Das heißt, wenn man runterlädt, lädt man auch hoch, so dass der Erstverteiler des Videos das im Prinzip nur einmal komplett hochladen müsste.

    Hab’s jetzt nicht ausprobioert, ob der Standard-RSS-Feed auch in Democracy geht, aber …

    Spreeblick-Jungens, macht doch mal einen Mahoni-Feed auf videobomb.com! Irgendwer hat da z.B. schon die ersten 6 Folgen gepostet. Würde euch sicher einiges an Server-Traffic ersparen.

    07.04.2006 um 22:47

Hallo, Zapper!

  1. 05

    zitronengras:

    Für alle, die keinen Video-iPod, kein Quicktime und ‘nen Windows-PC haben: Nehmt Quicktime Alternative zum Schauen.

    06.04.2006 um 01:54

Du Opfer!

  1. 04

    zitronengras:

    @ René, 7:35 Uhr:

    No Offense, aber leider ist der von Dir zitierte und gelobte Artikel von Rudolf Maresch der schlechteste TP-Output seit langem. Der Herr stellt es als evident dar, dass die “Sozialromantik” und “Kuschelpädagogik” (könnte kotzen bei solchen Begriffen) der “68er” sich tatsächlich hätte durchsetzen können, macht aber keinen Unterschied zwischen System und Denken.

    Ghetto, Milieu und das Gesetz des Dschungels haben dem bildungsbürgerliche Idyll sozialromantisch veranlagter Erzieher längst ihren Stempel aufgedrückt und den Garaus gemacht. Der Bürgerkrieg, den Hans-Magnus Enzensberger einst noch in unseren Großstädten ortete, ist in den Regelschulen angekommen. Und zwar unter Aufsicht von Erwachsenen, die lieber wegschauen, wenn Schutzbefohlene traktiert werden, damit sie weiter ihre lieb gewonnenen Mythen und Ideale pflegen und hegen können.

    Viele scheinen zu übersehen, dass die Expansion der Psycho-Szene, die seit den 1970er Jahren an den Schulen eingesetzt hat, eher Teil und Symptom des Problems ist, und nicht dessen Lösung. (Hervorhebungen von mir)

    Sicherlich waren einige Forderungen und Ideale der 68er radikal und überzogen, aber heute findet auch eine enorme Überinterpretation und -bewertung derselben statt. Wenn sich damals tatsächlich eine Schulpädagogik durchgesetzt hätte, die auf das Kind schaut (statt Laisses Faire!), im Dialog Konsequenzen des eigenen Handelns aufzeigt (statt autoritärem “Das ist so und jetzt gehorch”!), den Schülern über das Fördern von Kreativität Selbstbewusstsein vermittelt (statt über das “Gewinnen” im Leistungswettbewerb, bei dem es zwangsläufig auch Verlierer gibt), dann hätten wir die Probleme von heute vermutlich nicht. Dann wären wir vermutlich wesentlich näher an skandinavischen Schulmodellen, dann wäre auch ein mehrgliedriges Schulsystem unnötig, das Schülern im Alter von 10 Jahren in den allermeisten Fällen einen Stempel für das restliche Leben aufdrückt. Meine Schulzeit verlief von 1989 bis 2002, von “Kuschelpädagogik” kann bei den Methoden meiner Lehrer überwiegend nicht die Rede sein, eher von autoritärer Herrschaft und Erzeihung im Sinne ökonomischen Wettbewerbs. Vertrauenslehrer gab es nur auf dem Papier, Mobbing durch Lehrer war beinahe genauso häufig wie das durch Schüler. Maresch macht also ein pädagogisches Schema für die Misere verantwortlich, das in der Realität allenfalls als Randerscheinung auftritt, zumindest aus meiner Warte.

    Die Krise reicht viel, viel tiefer. Auf dem Spiel steht das, was Frank Schirrmacher in seinem Buch “Minimum” das “geistige”, “moralische” oder “soziale Kapital” einer Gesellschaft nennt, um Mindeststandards also, die das ungehinderte Erlernen und Erfahren von Fähigkeiten und Fertigkeiten möglich machen und das einigermaßen reibungslose Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen, Ethnien und Individuen sichern oder anleiten.

    Ich habe “Minimum” nicht gelesen, finde es aber bedenklich, wie F. Schirrmacher hier mit aus der Soziologie entlehnten Begriffen um sich schmeisst und völlig unsinnig verwendet - nämlich als Merkmale ganzer Gesellschaften. Bourdieu würde sich im Grab umdrehen. Ach ja, bitte hören: hr2 - “der Tag” Podcast - Die Kampagnieros - Wie Mediendebatten inszeniert werden.

    Im folgenden gibt Maresch seine Sicht des Alltags an deutschen Schulen kund. Er zitiert da viel und zeichnet ein alarmistisches Bild, das aber leider, erstens, höchst partikular und einseitig ist, zweitens nicht durch Quellen untermauert. Die Zustände sind so, hämmert es auf den Leser ein. Man wird beschimpft und beschmutzt von dem Pack. Wie dem begegnen, fragt sich Maresch.

    Ausgrenzung statt Integration muss auch eine Devise sein.

    Wir geben die nicht integrierbaren auf, um endlich wieder ein leistungsorientiertes autoritäres Lernen, auch an Hauptschulen, zu ermöglichen. Denn an den Zuständen an den Schulen sind ausschließlich die Schüler schuld, heißt es dort elaboriert chiffriert formuliert, nicht etwa ein Schulsystem, dass nach 4 bis 6 Jahren die jungen Menschen in Kasten einteilt und fortan die untersten als Pariah behandelt. Deren Frustration kommt nämlich von überall her (Ethnizität, chauvinistischer Religion, Zustände auf der Straße - hey, wo bleibt die Rap-Musik?), nur nicht aus den fehlenden Zukunftperspektiven.

    Zero Tolerance - die Lösung für ein partikulares (und sicher ernstes) Problem, das mal wieder populistisch zu einer gesamtgesellschaftlichen Bedrohung unserer ach so feststehenden, einheitlichen Leidtkultur aufgebauscht wird. Man ist geneigt, zu brechen.

    03.04.2006 um 21:49

Idealistische Meinungshändler

  1. 03

    zitronengras:

    Bloß setzt Markwort Fakten mit Statistiken gleich. Und die lügen auch mal.

    30.03.2006 um 14:06
  2. 02

    zitronengras:

    Die Diskussion bis hier hat doch schon was gebracht. Einer wirft was subjektives, vielleicht provokantes, in den Raum und andere diskutieren. Nicht umsonst befinden sich Artikel und Kommentare in einem Blog auf der selben Seite. Ich finde ab und zu ein bisschen Selbstreflektion in Form von Kontroversen besser als doofer Artikel in Tageszeitung X -> Leserbrief -> Keine Veröffentlichung. Entweder man schreibt eh alles voneinander ab (vgl.: Seilschaft Schirrmacher, Döpfner, Aust) oder ist aus Prinzip dagegen. Die Meinung des Schreibenden ist sowieso die einzig wahre. Blogs werden in der deutschen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, aber das wird sich ändern - und insofern ist das beste vermutlich, einfach weiterzumachen. Man vermag jetzt vielleicht nicht das alternative Medium zu schaffen, dazu gibt’s auch zuviel Müll bei den Bloggern, aber möglicherweise kann man doch den einen oder anderen Standard-”Konsumenten” dazu bewegen, sich der alltäglichen Manipulation durch die Mainstreammedien bewusst zu werden und darüber zu reden. Wir brauchen einfach mehr Meinungen, damit die Menschen sich bewusst werden, dass es oftmal mehr als “die” eine gibt.

    30.03.2006 um 13:35

Podcast vom 21.3.2006

  1. 01

    zitronengras:

    Der Hammer! Mein Monitor hat frisch geduscht. Holger Klein seiner aber sicher auch.

    21.03.2006 um 15:28

21.03.2006 um 06:48

Podcast

Kommentare und Trackbacks sind geschlossen.


Frischer Spreeblick

  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • Podcast vom 21.3.2006
  • SUCHE

Eselsohren


    Archiv

    Neueste Artikel

    Pop

    • Randy Pausch, Autor von „The Last Lecture“, R.I.P.
    • Popgun! 30 driftet zum Licht
    • Happy SysAdmin Day, Max!
    • Suchbild

    Politik

    • WDR trennt sich von Bankhofer
    • Berlusconi
    • Obama, die Fanmeile und das teure Bier - sehr subjektive Eindrücke
    • Obama in der ARD

    Produkte

    • Zurück zu den Wurzeln, sort of
    • Happy SysAdmin Day, Max!
    • Zunephone
    • Das nächste Apple-Produkt soll billig sein

    Positionen

    • Randy Pausch, Autor von „The Last Lecture“, R.I.P.
    • Podcast 301: Max war auch bei Obama
    • Das Internet hat mein Leben zerstört
    • Randgruppe

    Meistkommentiert

    • Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht
    • One more time: Du bist Deutschland
    • Du bist Deutschland - Ich mach’ mit!
    • Jamba Kurs
    • Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF
    • Grimme für Spreeblick!
    • Ihr, nicht ich!
    • Du Opfer!
    • Politically Incorrect - Die etwas andere Sicht der Dinge
    • Read on, my dear: Spreeblick 2008!
    • Erfolgreich bloggen - so geht’s!
    • China und das Internet
    • Offener Brief an Musikschaffende
    • Per Anhalter durchs Web 2.0
    • Ich glaube gar nichts mehr
    • [DIE VERWENDUNG DES URSPRUENGLICHEN NAMENS DES UNTERNEHMENS WURDE UNS UNTERSAGT]: Werbung in Blogs
    • StudiVZ-Spendenaktion
    • TRACKBACK - Die Show mit Spreeblick
    • Bandnamen finden
    • Amen

    Frisch Kommentiert

    • Randy Pausch, Autor von „The Last Lecture“, R.I.P.
    • Popgun! 30 driftet zum Licht
    • Zurück zu den Wurzeln, sort of
    • Berlusconi
    • WDR trennt sich von Bankhofer
    • Happy SysAdmin Day, Max!
    • Suchbild
    • Zunephone
    • Obamas Haut
    • Das Internet hat mein Leben zerstört
    • Obama in der ARD
    • Obama, die Fanmeile und das teure Bier - sehr subjektive Eindrücke
    • Podcast 301: Max war auch bei Obama
    • Best Band Shirt – Designcompetition für Designer und Bands
    • Richard Dawkins im Interview mit Al Jazeera
    • Deutsche Creative-Commons-Lizenzen Version 3.0
    • Twitter für Video: 12seconds.tv
    • Reisfeldkunst revisited
    • Obamarama
    • Die Depression der SPD

    Feeds

    • Alle Beiträge
    • Alle Kommentare
    • Podcast
    • Podcast in iTunes

    Ausgezeichnet mit dem Grimme Online Award Powered By Strato

    Spreeblick is proudly powered by WordPress

    blogoscoop