La haine de la haine
Dieses Ferkel ist kein Antisemit
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henteaser:02.02.2008 um 09:03@Christoph: “Meine Gastschwester hat, btw, letztens 5ten Geburtstag gefeiert. Mit Veganerkuchen, weil eine der eingeladenen Freundinnen aus einer Ökofamilie stammt und Veganerin war.”
Und du findest es blöd, wenn Menschen ihre Kinder ordentlich ernähren wollen, statt ihnen gekochte Kadaver und kindgerechte Zusatzstoffe-Mixe vorzusetzen?
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henteaser:01.02.2008 um 18:26SZ: “Die Darstellung des Rabbi erinnert an Karikaturen aus der NS-Zeit. [Das Killerargument schlechthin!] Gerissen blickt er drein und stellt sich als unangenehmer Zeitgenosse heraus”
Oho, darf ein Jude nicht gerissen dreinblicken und sich als unangenehmer Zeitgenosse herausstellen? Wie soll denn jemand “dreinblicken”, wenn er schreckliche Dinge als einzig wahren Glauben hinstellen will außer scheißfreundlich?
Die Endlösung: Karikaturen komplett verbieten. Sonst könnte ja jemandem einfallen, auch Politiker oder Bahnchefs mit stürmeresken Zeichnungen in Verruf zu bringen.
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04
henteaser:01.02.2008 um 18:03Ich glaube(!) mich zu erinnern, dass Dawkins in seinem aktuellen Werk die Gottgläubigkeit wahnhaft nennt. Meine Leseart ist die, dass man Wahnsinnige besser wegsperrt, weil sie eine Gefahr für die Menschheit sind.
Disclaimer: Ich würde mich als Atheist bezeichnen, zumindest als Agnostiker. Aber ich bin nicht versessen darauf, Gläubigen meinen Unglauben aufzuzwingen. Denen Fakten und Bibelzitate um die Ohren dreschen hingegen macht Spaß.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob mein Nachwuchs eher dem Ferkel zustimmt oder dem Größten Märchenbuch aller Zeiten. Wie gesagt: Aufzwingen ist Mist. Im Zweifelsfall laufen die Kinder später zur Religion über, um gegen ihren Vater zu revoltieren.
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03
henteaser:01.02.2008 um 17:12@ sapere aude: “Doch geht es hier wirklich um eine andere Sicht? Oder doch eher um eine deutliche, ja stark karikierte Herausstellung der negativen Aspekte der drei monotheistischen Religionen[...]”
In diesem Zusammenhang finde ich es besonders gut, dass sich die Künstler in ihrer ‘Stellungnahme’ zu einem gern übersehenen Detail äußern:
“Selbstverständlich gibt es Millionen aufgeklärter, humanistisch denkender „Gläubige“ in allen Religionen. Die Frage ist allerdings, inwieweit diese tatsächlich noch „gläubig“ sind! Ist man wirklich ein „gläubiger Christ“, wenn man – wie derzeit die überwiegende Mehrheit der Kirchenmitglieder in Deutschland – nicht einmal mehr an einen personalen Gott glaubt? Wenn man die reale Existenz der Hölle und des Teufels oder die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten bestreitet? Wenn menschliche Kommunikation gelingen soll, so muss doch sichergestellt sein, dass die Begriffe, die wir verwenden, irgendwie stringent sind, d.h. nicht bloß Worthülsen ohne inhaltliche Bedeutung.”
Schön, dass sie sich tatsächlich Gedanken gemacht haben und nicht nur atheistischen Hass predigen wie z.B. Dawkins.
Darf ich das bloggen?
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02
henteaser:11.10.2006 um 14:01Wie bekomme ich eigentlich raus, ob der auf ‘Internetrecht’ spezialisierte Anwalt meiner Wahl seinen Lifestyle nicht selbst mit Abmahnungen finanziert?
You tube my space, flickr? Com!
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01
henteaser:26.09.2006 um 11:32Bibliotheken definieren sich durch den Buchbestand, Museen durch Ausstellungsstücke und Suchmaschinen durch Ergebnisse. Die einen verdienen bestenfalls Geld, die anderen bringen die Menschheit voran.
Man könnte Google und Konsorten ja auch zugestehen, dass sie (zumindest in ihren Gründerjahren) das edle Ziel hatten, wie auch Museen: Dass so viele Menschen wie möglich von den Werken und Aussagen ‘führender Köpfe’ profitieren.
07
Wirklich schockiert werden vom Justice-Videoclip wohl nur PI-Leser sein. Bzw. Menschen, die noch nie The Warriors, City of God oder Wir Kinder vom Bahnhof Zoo gesehen haben.
Womit ich natürlich nicht die Eindringlichkeit des Gezeigten herunterspielen will. Doch die Geschichte der Jugendgewalt ist eine voller Missverständnisse und Übertreibungen; da ist keine Generation wirklich schlimmer als die vorherige.
@27 (Viva Hammonia):
Wie immer heisst darfst du auch hier Glauben nicht mit Wissen gleichsetzen.
Die damaligen US-Rapvideos waren auf ihre Art überinszeniert. Schließlich sind es Musikvideos - da wollen die Protagonisten mal so richtig auf die Kacke hauen und ihr Image festigen.
Ice Cube erzählte 1992 “Today I didn’t even have to use my A.K. / I got to say it was a good day.”; ein Satz, den man leicht abgewandelt auch von Bushido zu hören bekäme, würde man ihn danach fragen, wie er einen guten Tag definiert.
Als PS wenigstens eine kurze Bemerkung zur Tonspur dieses Happy-Slapping-Videos: Stress basiert auf einem DEVO-Sample. Nichts zu danken.
PPS: Im La Haine-Soundtrack vermixt wurde übrigens ein Lied, dessen Inhalt auf Gründe für die Jugendgewalt in den Vorstädten™ hinweist - “Sound of da Police” von KRS-One.