Sie haben das Recht zu schweigen
Politically Incorrect - Die etwas andere Sicht der Dinge
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Sebastian:30.05.2007 um 15:58Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen - war schon einmal intensiv an einer Diskussion über PI/mit PI-Lesern beteiligt, habe einige Zeit gebraucht, um mich von der Überdosis dumpfen Hasses zu erholen, die mir da entgegenschlug, und habe nun auf längere Sicht genug davon.
Ich wollte nur hinzufügen, daß meine einstige Sympathie für Google erheblich darunter gelitten hat, daß PI bei Google News als Nachrichtenquelle geführt wird. Damit keine Mißverständnisse entstehen: während die normale Google-Suche unterschiedslos alle gefundenen Webseiten indiziert und je nach Popularität als Ergebnisse ausgibt (was auch gut und richtig so ist), sind die Nachrichtenquellen von Google News redaktionell ausgewählt. Abgesehen davon, daß es sich bei PI um ein Blog handelt, das zu einem guten Teil bloß auf andere Medieninhalte verweist und zu ihnen Stellung nimmt, ist es voll von dem, was in den USA “hate speech” heißt und nicht nur dort den Teilnahmerichtlinien selbst von Adsense widerspricht.
Ich hätte gehofft, wenn PI zu einem größeren Thema in der deutschen “Blogosphäre” wird, könnte das jemanden bei Google vielleicht zum Nachdenken anregen - das “do no evil”-Unternehmen will ja sicher nicht in den Ruf geraten, Rassismus zu befördern. Aber auch über den PI-Leserkreis hinaus scheinen erschreckend viele Menschen selbst ausnehmend plumpen Rassismus nicht als solchen zu erkennen, oder aber ein bißchen Rassismus dann doch ganz ok zu finden. Ist letztlich vielleicht dasselbe.
Klar im Wortlaut
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04
Sebastian:28.02.2007 um 11:17Klars Botschaft ist am 15. Januar in der jungen Welt erschienen und seitdem auch online, wie man als internetaffiner Primärquellenfreund hätte ergoogeln können. Es muß doch nicht immer Spargel sein.
Sascha Lobo war im Fernsehen und ich habe ihn gesehen
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03
Sebastian:09.02.2007 um 23:09Hab’s zufällig auch gesehen. Lobo war cool. Merkwürdig auch, sich selbst auf der Seite eines Norbert Blüm, eines Kohlministers, wiederzufinden.
Ob die Wagenknecht das schönste Gesicht des Sozialismus ist, naja, aber schade fand ich, daß ihr nicht erlaubt war, etwas zu sagen. Hätte mich interessiert. Weil sie trotzdem nicht ganz umsonst gekommen sein wollte, mußte sie schreien, aber weil gleichzeitig noch andere schrien und die Illner das ganze immer mit “Frau Wagenknecht … Frau Wagenknecht … Frau Wagenknecht …” untermalte, konnte ich sie nicht verstehen und weiß nicht, was sie gesagt hat, weiß nur, daß sie geschrien hat.
So bizarr finde ich es nicht, daß Erwerbslose eine Interessenvertretung bekommen, sondern längst überfällig. Und so lange es dazu keine Alternative gibt, bieten sich die Gewerkschaften (in diesem Fall ver.di) dafür an. Auch daß die Frau gegen Ende der Sendung noch einmal ohne überschrien zu werden sagen durfte, daß all das Diskutieren pro und contra staatliche versus private Altersvorsorge ziemlich zynisch an den Millionen vorbeigeht, die sich letztere eh nicht leisten können, schien mir nicht verkehrt.
Auch daß die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als Metzgers Stall überhaupt erwähnt wurde, gibt einen Pluspunkt für “Berlin Mitte”. Meistens werden deren Botschafter im Fernsehen einfach als “Experten” vorgestellt.
Ach so
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02
Sebastian:21.09.2005 um 10:02Zurzeit kann man die ganze Runde noch beim ZDF als Stream anschauen.
Kann man so einen Stream eigentlich irgendwie mitschneiden? Ich hab an Comedy seit Jahren nichts Vergleichbares gesehen.
Wenig sp8ter
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01
Sebastian:02.07.2005 um 13:55“Freilich, was immer sie tun, sie werden, im Gegensatz zu den Hungernden, denen die Aktion gilt, nicht nur satt, sondern auch mit dem guten Gefühl ins Bett sinken, etwas gegen die Not in der Welt getan zu haben.”
Na und? Muss ich aufhören zu essen, um mich glaubwürdig gegen den Hunger zu engagieren? Und darf außerdem kein gutes Gefühl dabei haben?
Okay, Broder wirft manchen Heuchelei vor und hat wohl nicht ganz Unrecht. Aber was ist gewonnen, indem er jede derartige Initiative in der Luft zerreißt und selbst auf die wohl legitime Frage, was man denn sonst tun könne, nur seine Zuversicht zu bieten hat, dass der freie Handel es schon richten wird?
Übrigens inszeniert Broder sich ständig selbst als “Gutmensch”, um diesen erzchauvinistischen Kampfbegriff einmal aufzugreifen, wenn er suggeriert, er sei der einzige, der wirklich an die Armen denke und nicht nur an sich selbst wie all die anderen. Das ist nur eine subtilere Form derselben Heuchelei.
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Wanderbauer? Heißen die nicht Nomaden? Ach nee, das sind Wanderzüchter. Wär ja auch blöd, von der Saat wegzuwandern. Sorry, OT. Dafür aber völlig unbrisant.